Es kann sein, dass meine Formulierung nicht ganz eindeutig war. Deswegen probiere ich es nochmal:
Ich suche sozusagen eine Mischung aus "Erweitertem Desktop" bzw. "Duplizieren/Clonen". Denn ich möchte gern zwei Desktops haben, ähnlich wie in Linux. Damit meine ich keine Bildschirmanzeigen, sondern eben Desktops, denen Programmfenster zugeordnet sind. Diese Möglichkeit ist mir in Windows bereits unbekannt (zumindest ohne zusätzliche Programme). Und nun soll zusätzlich noch einer dieser beiden Desktops auf dem Beamer angezeigt werden, wobei er auf einen dieser beiden Desktops beschränkt bleibt.
Wofür brauche ich das?
Ich halte mit meinem Laptop öfters
Präsentationen, bei denen ich einen
Beamer benutze. Bei der Anzeige vom externen Bildschirm (hier der Beamer) gibt es grundsätzlich zwei Grafikoptionen:
1. Desktop Clonen
2. Erweiterter Desktop
Dabei haben beide Anzeigen ihre
Vor- und Nachteile:
Desktop Clonen:
Vor- und Nachteil in einem:
ALLES was ich mache, sieht auch das Publikum:
Man muss dazu sagen, dass ich nicht einfach nur eine Powerpoint-Präsentation oder ein PDF an die Wand werfe, sondern zwischen
mehreren Programmen wechsle oder diese gleichzeitig (z.B. nebeneinander) anzeigen lasse und darin arbeite.
Manche Aktivitäten möchte ich jedochgerne verstecken. Es kann z.B. sein, dass ich etwas Nachschlagen will und dafür den Browser öffnen muss. In einigen Fällen soll dieses Programm dann nur für mich auf dem Laptop-Display angezeigt werden. Der Zuschauer soll davon nichts mitbekommen.
Ein simpleres Beispiel wäre noch der (private) Desktop oder der Explorer. Ich will nicht, dass man sieht, welche Dateien sich auf meinem Computer befinden. Für dieses Problem alleine könnte man sich einen neuen Benutzer-Account erstellen. Aber dann hat man immer noch das Problem, dass
NICHT alle Programme auf beiden Anzeigen zu sehen sein sollen.
Erweiterter Desktop
Großer Vorteil: Es besteht die Möglichkeit, die Programme zwischen den Bildschirmen hin und her zu schieben bzw. getrennt anzuzeigen. Man kann also die
Anzeige aufteilen. Der Nachteil vom Desktop Clonen fällt daher weg.
Nachteil: Weite Wege bei Mausbewegungen und beim Verschieben von Fenstern.
Weiterer großer Nachteil:
Man muss sich
beim Vortrag umdrehen, um das Bild vom Projektor zu sehen. Dies ist sehr schlecht, wenn man dort arbeiten will. Texte müssen z.B. blind getippt werden. Was nur bis zu einem gewissen Grad praktikabel ist. Hantiert man darüber hinaus noch mit mehreren Programmen, wie in meinem Fall,bekommt man vom andauernd verdrehten Kopf eine Nackenstarre.
Ich hoffe, es ist jetzt verständlicher, was ich machen will.