Jo Cartau!
Erst mal: Gern geschehn! Freut mich, dass es so gut ankam
Bei deiner Wahl des Backends stimme ich dir zu! MySQL ist definitiv eine gute Idee. Als Alternative wäre da noch PostgreSQL zu erwägen, aber ich höre aus deinen Sätzen heraus, dass du evtl. schonmal mit MySQL gearbeitet hast, womit es eindeutig vorzuziehen wäre.
Nun zum Frontend:
Wie ich sehe, gestaltet sich bei dir alles, was nicht Access ist ein wenig schwierig. (Nebenbei: Aegis ist nur ein Entwicklungstool, das das CodeReview erleichtern soll - muss man nicht kennen)
In diesem Fall wäre natürlich der OpenSource-Ansatz der beste, vorausgesetzt, du versteifst dich nicht auf Access. Ich würde dir generell von Access abraten, aber leider kann ich dir dafür keinen besseren Grund nennen, als dass ich bei jeglicher Art von Microsoft-basierten Lösungen in derart komplexen und wahrscheinlich auch sicherheitsrelevanten Projekten Bauchschmerzen bekomme. Sieh mir das bitte nach ;)
Was die Möglichkeiten für das Frontent angeht, gibt es noch ein paar andere, die du vielleicht in Erwägung ziehen willst:
- C / C++: Dafür bieten sich Bibliotheken von MySQL an
- Java: Nicht gerade mein Favorit, aber definitiv portabel *g*
- Perl: Eine Alternative zu PHP, sowohl dediziert auf einem Webserver als Webfrontend einsetzbar, als auch z.B. in Zusammenspiel mit Tk o.ä. GUI-Toolkits lokal verwendbar
- Ruby on Rails: Damit kenn ich mich zwar quasi gar nicht aus, aber es soll auch nicht schlecht sein für Datenbankbasierte Webfrontends
Nebenbei solltest du dir wie schon gesagt exzessiv Gedanken über das Gesamtkonzept machen. Insbesondere im Hinblick auf Sicherheit, Zugriffsmöglichkeiten (nur intern oder auch von extern, über netzwerk oder lokal), Projektmanagement (wenn OpenSource, dann wie die Entwickler und den Ablauf organisieren), etc. pp
Wenn du möchtest, dann kann ich dir in meine begrenzten Freizeit auch noch mehr helfen, als nur allgemeine Ratschläge zu erteilen. In diesem Fall würde ich allerdings empfehlen, dass wir diesen Teil der Unterhaltung aus diesem Forum auslagern, da dabei garantiert Fakten diskutiert werden müssten, die nicht unbedingt zu 100% öffentlich gemacht werden sollten ;)
UPDATE: Um evtl. auftauchenden bösen Kommentaren hierzu vorzugreifen: Ich möchte sicher niemandem hier den Spaß an einem derart interessanten Thread nehmen indem ich ihn an mich reiße oder sowas ;) Ich denke aber doch, dass jeder der ein bisschen drüber nachdenkt, erkennen sollte, warum es hier durchaus Sinn macht. Für den Fall, dass Cartau sich darauf einlässt, würde ich persönlich die wichtigen Erkenntnisse aus diesem Projekt natürlich öffentlich halten, damit jeder was davon hat. Außerdem - wenn daraus wirklich ein OpenSource-Projekt entsteht, dann kann sowieso wieder jeder dran mitwirken

Wollt ich wie gesagt nur schonmal erwähnt haben.
Ich freue mich auf weitere Fragen ...
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