Guten Abend,
auch wenn es etwas unschön/unhöflich ist antworte ich direkt mit Zitat. Ist nicht böse gemeint, sondern einfach nur schöner zu lesen.
Zitat von Chonta:
[...] MUSS der Linuxrechner in die Domäne aufgenommen werden Punkt.
Jeder Domänenbenutzer kann, sofern es die Richtlinien nicht verbieten 3 Workstations in die Domäne aufnehmen. Ansonsten
kann man dafür auch im AD ein spezielles Konto einrichten oder eine Bestimmte Gruppe usw.
Sorry, aber das habe ich bereits wiederlegt. Sofern man _kein_ WINBIND nutzt sondern Kerberos mit SFU-erweitertem LDAP kann man sich sehr wohl ohne Domänen Mitgliedschaft authentifizieren -- sofern man denn einen Nur-Lesen-Nutzer für das LDAP hat (ohne Berechtigung für das Passwort Feld selbstverständlich!). Bisher habe ich das mit dem Adminuser gemacht, jedoch habe ich mehrere Beispiele mit einem speziellen User gesehen. Ist ja auch nicht allzu abwegig unter Linux läuft das ja bei Directory-Diensten meistens so.
Mein Problem ist, wie gesagt, dass ich die SFU nicht installieren kann und darf und ich das btw. auch für ziemlich sinnlos erachte, da hier scheinbar, wie ich las, eine komplette POSIX konforme Umgebung mitinstalliert wird, inklusive gcc, cat, awk, sed etc. Man berichtige mich bitte, wenn ich mich hier irre und etwas falsch verstanden habe, auch wenn das an der Tatsache meines Problems nicht ändert (Danke!).
...
Wenn Dein Problem lediglich ist, das die Linuxrechner auf Freigaben im Netzwerk zugreifen sollen und die Linuxbenutzer eh nie
wechseln, dann samba installieren und dann müssen die Benutzer halt 2x Name und Passwort eingeben....
Wenn ich mich mit einem lokalen User über das entsprechende PAM-Modul durch Kerberos authentifiziere, so habe ich wirklich "Single-Signon": Mit
kann ich ohne Eingabe des Passwortes auf Freigaben in der Domäne (bzw. des Kerberos-Realm) zugreifen.
[...] Nur Windowsworkstations erlauben und fertig [...]
Das ist keine Möglichkeit, da es unbedingt nötig ist Linux zu verwenden. Ich habe noch kein voll konfiguriertes Windows >auf< einem Diskless-System (s.u.) laufen sehen. Ein Terminalserver ist auch keine Möglichkeit da hierzu das Budget nicht ausreicht.
[...]
Nach dem Motto ich will ein Auto mit dem ich schnell fahren kann aber es darf KEINE Reifen haben!
Ein Schützenpanzer kann auch ganz schön schnell fahren... (Ich hörte mal was von 120 km/h)
[...] Generell wäre es mal interesannt zu wissen Was das genaue Konzept der Sache ist. Am Anfag ging es um Autentifizierung und
UUIDs die nicht nötig sind und dann auf einmal was mit von Image Booten. Wenn Du genau und ausführlich bschreibst was
die Aufgabeist und wo es hapert kann man Dir auch besser/schneller helfen
Das ist eine gute Idee. Ich dachte, wenn ich nur den zentralen Teil der Informationen gebe, ist's leichter, aber da habe ich mich geirrt...
Also nun die
Beschreibung der Situation
Es gibt in dem Netzwerk, in das ich zahlreiche diskless Systeme integrieren soll eine Windows-Domäne, die einige hundert User mit gesetzten Passwörtern und Daten erhält. Gegen diese soll authentifiziert werden.
Auf dem DC läuft eine VM, die NFS (ro), TFTP und DHCP zur Verfügung stellt. Hier wäre eigentlich jede Linux-Anwendung, die nicht allzu viel Ressourcen schluckt zusätzlich installierbar.
Von uns wird das Boot-Image und die Bereitstellungs-VM geliefert; über alles andere hat der Verwalter der Domäne die Kontrolle, in der nichts verändert werden soll.
Das Problem ist nun, dass die Clients in einem Netz mit öffentlichem Zugriff stehen und die User sehr gerne mal Dinge manipulieren. Daher ist es zwingend erforderlich, dass keine Geheimnisse auf den Rechnern (und im Image) liegen. Das AD-LDAP liefert aber leider kein UID-Feld mit, in dem eine Domänen bzw. KRB5-Realm weite numerische Nutzer-ID (hat nichts mit UUID am Hut) steht, wie es ein normales UNIX für das Rechtesystem (Autorisierung) benötigt.
Von der Leistung her sind die Clients recht üppig ausgestattet; es sind effektiv leistungsfähige Desktop-Systeme mit ein mehr RAM.
Falls noch weitere Fragen bestehen, bitte einfach weiter Nachfragen.
mit freundlichen Grüßen und Dank für die Umstände,
thoto