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Backupkonzept erstellen

Mitglied: easyrider
Geschrieben von easyrider (Level 1 - Frischling)
Erstellt am 17.01.2012, um 15:21:03 Uhr, Permanent-ID: 179064
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Hallo,

wir haben bei uns einiges neu gemacht und ich bin mir einfach nicht sicher, wie das Backup-Konzept am bestens aussehen soll. Hatte neulich schonmal über Sicherung bei einem externen Dienstleister nachgedacht, bin davon aber wieder abgekommen.
Folgende aktuelle Struktur:

8 User
1x SBS2011 Server für Exchange und Files
1x Server 2008 R2 mit SQL Datenbank
1x Server 2008 R2 mit spezifischer Firmenapplikation
Haben die aktuelle BackupExec Version mit allen Agenten um die anderen Server zu sichern

Habe mir folgendes Konzept vorgestellt:
Montag: inkrementell
Dienstag: Vollsicherung
Mittwoch + Donnerstag: inkrementell
Freitag: Vollsicherung
Jede Freitagssicherung wird 4 Wochen aufbewahrt und dann wieder überschrieben

Bei o.g. Konzept fallen insg. 1.2 TB an Daten an.
Ich bin mir jetzt einfach nicht sicher, auf welches Medium ich sichern soll. Ein NAS wäre sicherlich nicht schlecht, jedoch haben wir nur ein kleines Büro und d.h. Server und NAS würden mehr oder weniger nebeneinander stehen. Bei Feuer etc. wäre das schlecht. Deshalb würde ich jetzt noch gerne 2 externe Festplatten kaufen. Auf die eine wird dann zusätzlich jede Nacht die Sicherung geschrieben wie auf das NAS auch, und die andere Platte liegt bei einem Mitarbeiter zu Hause. Wenn der Mitarbeiter dann morgens kommt steckt er die Platten um nimmt abends wieder eine mit nach Hause. Problem ist dann aber auch wieder, wenn es brennt etc. und alle externen Platten im Hause sind wäre wieder alles verloren.

Was haltet ihr generell von meinem Konzept? Was würdet ihr anders machen?
Vielen Dank vorab!

Grüße
Easyrider
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Diskussionsverlauf (8 Kommentare)
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O-Marc
Kommentar O-Marc schreibt am 17.01.2012, 15:44:13 Uhr
Hallo easyrider,

warum nicht 3 Wechselplatten? Dann wären maximal immer 2 Platten im und die andere außer Haus.
Das kann man dann noch erweitern, indem man z.B. für jeden Wochentag eine Platte nimmt.

Was mir spontan noch einfällt:
- die SQL Datenbank würde ich zusätzlich noch mit dem SQL Management Studio sichern (Redundanz)
- denkbar ist auch, Mitarbeiterverzeichnisse zusätzlich mit NTbackup oder Robocopy zu sichern (Redundanz)
- Eine hausinterne NAS-Station ist trotz der Nähe zum Server sinnvoll, weil darauf im Regelfall deutlich schneller gesichert wird als auf eine Wechselplatte.
Du könntest z.B. auch immer alles aufs NAS sichern und diese Sicherung dann tagsüber auf die Wechselplatte kopieren.


Edit:
Was genau macht BackupExec für eine Sicherung? Komplettimage?



Gruß
O.Marc
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goscho
Kommentar goscho schreibt am 18.01.2012, 10:35:19 Uhr
Morgen
Zitat von O-Marc:
Edit:
Was genau macht BackupExec für eine Sicherung? Komplettimage?
Nichts für ungut, aber wenn ich ich so wenig über das weltweit verbreitetste Sicherungsprogramm weiß, würde ich mich mit Beiträgen zurückhalten und vorher informieren. face-sad

Wie wär's denn z.B. hier mit der Recherche zu beginnen.

BTW: Wer auf einem SBS2011 mit installiertem BE zusätzlich NTBackup installiert (wenn es denn überhaupt noch geht), dem ist kaum noch zu helfen. face-sad
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SlainteMhath
Kommentar SlainteMhath schreibt am 17.01.2012, 16:04:30 Uhr
Moin,

aus der Erfahrung heraus kann ich Dir folgendes empfehlen:

1. Sichere auf Band!
Festplatten taugen nicht als Sicherungsmedium, schon gar nicht wenn sie regelmässig ausser Haus gebracht werden!
Deine 1,2 TB müssten noch auf LTO-4 passen (kommt auf die Art der Daten an wg. kompression) oder gleich LTO-5. Spätestens wenn es darum geht Mants und Jahressicherungen aufzubewahren (um z.b. gesetzlichen Vorgaben zu genügen) bist du mit Festplatten "am ende"

2. Mach solange es geht Vollsicherungen.
Du wirst i.d.R. nicht an der Geschwindigkeit des Backups sondern an der des Rrestores im K-Fall gemessen.

lg,
Slainte
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Lochkartenstanzer
Kommentar Lochkartenstanzer schreibt am 17.01.2012, 16:21:46 Uhr
Vor ein paar tagen wurde hier schon über Backup-Konzepte diskutiert.

Das wichtigste ist erstmal, Dir klar zu werden:

  • Wieviel Datenverlust (welchen zeitraum) kann ich verkraften, ohne das wichtige daten verlorengehen, bzw nicht mehr rekonstruierbar sind.
  • wie schnell müssen daten wiederhergestellt werden können.
  • wie weit zurück muß ich notfalss mit dem rekonstruieren gehen können (Archiv?)
  • Was kostet mich der Ausfall in 1h einem tag, mehreren Tagen?
  • Muß wegen Konsistenzproblemen eine Anwendung während des Backups angehalten werden? (Passiert gerne bei Datenbanken)
  • etc.

Wenn die Punkte geklärt sind, weiß man auch, welche Datenmengen in welcher Zeit zu sichern sind. Dann kann man auch beurteilen, welche Medien dafür geeignet sind. Die meisten verwenden ein zweistufiges konzept.

  • Über netzwerk auf NAS sichern. (geht relativ schnell, so daß eventuelle Anwender mglichst kurz beeinträchtigt sind).
  • Dann die Daten vom NAS auf Offline-Medien wie Bänder, optische medien oder externe Platten sichern.

Daten nur über übers Netzwerk auf ein NAS zu sichern, das direkt neben dem Server steht und auch online erreichbar ist, ist imho kein Backup (Was passiert, wenn die Software verrückt spielt und alle im Netzwerk erreichbaren Daten verfälscht?).

lks
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PhilippBeitz
Kommentar PhilippBeitz schreibt am 17.01.2012, 17:16:21 Uhr
Vielleicht sollte man endlich ein Sticky Thread oder Anleitung erstellen, in der solche Fragen kompetent beantwortet werden (diese Frage nach empfehlenswerter Backup Strategie sieht man ja wirklich alle 3 Tage hier )
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easyrider
Kommentar easyrider schreibt am 17.01.2012, 18:56:16 Uhr
Hallo und Danke für eure Antworten

Kurz zu euren Fragen:
- Datenverlust von einem bis max 2 Arbeitstagen wird von der GF verkraftet
- Rücksicherung der Daten ebenfalls bis max. 2 Arbeitstage
- Datenmengen die es zu sichern gilt hatte ich ausgearbeitet, siehe meinen ersten Beitrag

Ich denke ich werde mir ein anständiges NAS holen und insg. 3 externe Platten. Damit kann dann immer eine Platte zuhause beim Chef bzw. Mitarbeiter bleiben.
Noch kurze Frage zum Thema Daten bei einem Provider speichern. Ich denke bei unserer Datenmenge kommt das nicht in Frage, richtig? Wie machen das eigentlich größere Firmen? Die lagern die Daten doch bestimmt irgendwo hin aus, also anderer Standort oder ebenfalls externer Provider, oder?

Vielen Dank und Gruß
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PhilippBeitz
Kommentar PhilippBeitz schreibt am 18.01.2012, 09:36:38 Uhr
Kommt auf eure Verbindungsgeschwindigkeit an. Kommt auf euren Standort an. Evtl gibts ja ganz in eurer Nähe ein RZ Betreiber ? Wo ist denn euer Standort ?
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easyrider
Kommentar easyrider schreibt am 18.01.2012, 10:08:46 Uhr
Standort ist in der Nähe von Stuttgart aber im etwas ländlicheren Bereich
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