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Netzlaufwerk nach Neustart neu verbinden

  • Der Beitrag gilt als gelöst
Mitglied: LimAd89
Geschrieben von LimAd89 (Level 1 - Frischling)
Erstellt am 27.02.2010, um 18:20:01 Uhr, Permanent-ID: 137024
Dieser Beitrag wurde bisher 4787 mal aufgerufen und gilt als gelöst.
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Also hier eine kurze Einleitung zu meinem Problem.

Ich hab einen Server mit MS Server 2008 laufen und auf diesem eine virtuelle Maschine auf der der Terminal Server läuft. Ausserdem habe ich 2 Client Pc's mit Windows 7 .
Jetzt zu meinem Problem :

Beide Client Pc's haben ein Netzlaufwerk , womit sie auf einen Ordner auf dem Server zugreifen. Wenn ich jetzt jedoch einen der beiden Client Pc's neustarte dann muss ich jedesmal das Netzlaufwerk neuverbinden und das Konto des Netzwerkadministrators und das Netzwerkkennwort angeben und das nervt mich und meinen Chef. Wie kann ich dieses Problem umgehen ???
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Diskussionsverlauf (12 Kommentare)
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hoko
Kommentar hoko schreibt am 27.02.2010, 18:35:22 Uhr
Hallo,

wenn ich deine Frage richtg verstehe, hast du 3 Möglichkeiten:

1. die Freigaberechte entsprechend setzen, dass der User darauf zugreifen kann
2. mit NET USE inkl. Benutzername und Kennwort in einer Batchdatei im Autostart
3. im Explorer Netzlaufwerk verbinden unter anderem Anmeldeinformationen. Verbindung beim Starten wiederherstellen (oder so ähnlich face-wink )

Gruß
hoko
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DGzRSBorkum
Kommentar DGzRSBorkum schreibt am 27.02.2010, 19:21:27 Uhr
wenn du net use benutzt, kannst du auch den parameter /PERSISTENT:YES anhängen, dann sollte es nach einem neustart wiederhergestellt werden.
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dbackhaus
Kommentar dbackhaus schreibt am 27.02.2010, 21:46:30 Uhr
Also die Laufwerke liegen auf einem Server? Was ist das denn für ein Server?
Meldest du dich nicht an diesem an? Wenn Du dich anmeldest kannst es per LogonSkript realisieren. Ansonsten wie oben schon beschrieben. Schreib dir ne Batch Datei mit net use lw: \\server\freigabename und leg die in den Autostart Ordner.


Gruß

David
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PianoMan
Kommentar PianoMan schreibt am 28.02.2010, 12:17:07 Uhr
Wenn du eine W2K8 Domäne hast kannst du die Netzlaufwerke (und nicht nur die, auch Drucker) auch per Gruppenrichtlinie verteilen. Funktioniert sehr gut, und du bist weg von diesen buggy logon scripts.
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LimAd89
Kommentar LimAd89 schreibt am 01.03.2010, 13:48:04 Uhr
Hab jetzt mal den Weg gewählt mit der Gruppenrichtlinie , nur komm ich damit irgendwie nicht zurecht. Wie muss ich denn da vorgehen um mein Problem abzustellen ??
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LimAd89
Kommentar LimAd89 schreibt am 01.03.2010, 13:57:29 Uhr
Die 3 Netzlaufwerke weisen jeweils auf einen Ordner auf dem Server. Ich melde mich an dem Client mit einem Benutzernamen an , der im Active Directory im Ordner Domänen-Benutzer hinterlegt ist.
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PianoMan
Kommentar PianoMan schreibt am 01.03.2010, 16:50:45 Uhr
Hm, also eine Einführung über GPOs kann ich hier natürlich nicht halten, da sei dann doch auf Technet oder viele gute Bücher verwiesen, aber so jedenfalls sieht meine Richtlinie für die Netzlaufwerke aus. Das Tool deiner Wahl ist die Gruppenrichtlinienverwaltungskonsole. Damit werden 3 netzlaufwerke gemapped, und zwar im Benutzerkontext. Damit braucht man kein "ifmember" mehr, und es läuft auch nicht ständig so ne komische DOS Box durch beim Anmelden.


GPO_mappings

EinstellungenAusblenden
Windows-EinstellungenAusblenden
LaufwerkzuordnungenAusblenden
Laufwerkzuordnung (Laufwerk: X)Ausblenden
X: (Reihenfolge: 1)Ausblenden
AllgemeinAusblenden
Aktion Erstellen
EigenschaftenSpeicherort \\Server\Freigabe1
Verbindung wiederherstellen Deaktiviert
Beschriften als Freigabe1
Erste verfügbare Option verwenden Deaktiviert
Laufwerk aus-/einblenden Keine Änderung
Alle Laufwerke aus-/einblenden Keine Änderung

GemeinsamAusblenden
OptionenBei Auftreten eines Fehlers keine Elemente mehr für diese Erweiterung verarbeiten Nein
Im Sicherheitskontext des angemeldeten Benutzers ausführen (Benutzerrichtlinienoption) Ja
Element entfernen, wenn es nicht mehr angewendet wird Nein
Nur einmalig anwenden Nein
Zielgruppenadressierung auf Elementebene: BenutzerAttribut Wert
bool AND
not 0
name DOMÄNE\BENUTZER
sid S-1-5-21-tuthiernixzursache

Laufwerkzuordnung (Laufwerk: Y)Ausblenden
Y: (Reihenfolge: 2)Ausblenden
AllgemeinAusblenden
Aktion Erstellen
EigenschaftenSpeicherort \\Server\Freigabe2
Verbindung wiederherstellen Deaktiviert
Beschriften als Freigabe2
Erste verfügbare Option verwenden Deaktiviert
Laufwerk aus-/einblenden Keine Änderung
Alle Laufwerke aus-/einblenden Keine Änderung

GemeinsamAusblenden
OptionenBei Auftreten eines Fehlers keine Elemente mehr für diese Erweiterung verarbeiten Nein
Im Sicherheitskontext des angemeldeten Benutzers ausführen (Benutzerrichtlinienoption) Ja
Element entfernen, wenn es nicht mehr angewendet wird Nein
Nur einmalig anwenden Nein
Zielgruppenadressierung auf Elementebene: BenutzerAttribut Wert
bool AND
not 0
name DOMÄNE\BENUTZER
sid S-1-5-21-tutimmernochnix

Laufwerkzuordnung (Laufwerk: Z)Ausblenden
Z: (Reihenfolge: 3)Ausblenden
AllgemeinAusblenden
Aktion Erstellen
EigenschaftenSpeicherort \\Server\Freigabe3
Verbindung wiederherstellen Deaktiviert
Beschriften als Freigabe3
Erste verfügbare Option verwenden Deaktiviert
Laufwerk aus-/einblenden Keine Änderung
Alle Laufwerke aus-/einblenden Keine Änderung

GemeinsamAusblenden
OptionenBei Auftreten eines Fehlers keine Elemente mehr für diese Erweiterung verarbeiten Nein
Im Sicherheitskontext des angemeldeten Benutzers ausführen (Benutzerrichtlinienoption) Ja
Element entfernen, wenn es nicht mehr angewendet wird Nein
Nur einmalig anwenden Nein
Zielgruppenadressierung auf Elementebene: BenutzerAttribut Wert
bool AND
not 0
name DOMÄNE\BENUTZER
sid S-1-5-21-ichwiederholemich
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TimoBeil
Kommentar TimoBeil schreibt am 02.03.2010, 09:36:56 Uhr
Zitat von PianoMan:
Wenn du eine W2K8 Domäne hast kannst du die Netzlaufwerke (und nicht nur die, auch Drucker) auch per Gruppenrichtlinie
verteilen. Funktioniert sehr gut, und du bist weg von diesen buggy logon scripts.

[OT]
..harte Worte ein Script ist immer so Buggy, wie der Schreiber es gewollt- oder nicht getestet hat
[/OT]
und es läuft auch nicht ständig so ne komische DOS Box durch beim Anmelden.

01.
@start "login" /min 123.cmd 
02.
@echo off 
03.
@title 
04.
@cls 
05.
xyz >nul
...sind Werkzeuge, die bei unbuggy - also durchgetesteten Scripts wahre Wunder bewirken.

Und ob man nun für 3 Laufwerke und 2 Clients so einen Aufmarsch machen will?
bzw. sind solche "Monster" bei so "billigen" Konstellationen vielleicht noch passabel, aber in kaum einer größeren Umgebung wird es so sein, dass alle user in einer OU genau die gleichen Rechte / Laufwerke haben sollen - Ausreisser bestätigen die Regel face-wink

Von daher:

1. die Freigaberechte entsprechend setzen, dass der User darauf zugreifen kann
2. net use laufwerk: \\server\freigabe

(Bei einer Frage, wo der TO schreibt, dass die User mit den Adminpassworten die Laufwerke gemappt bekommen, sollte man entweder garnicht antworten, oder zielführend die Richtung weisen - wenns in einem zweizeiler geht, den jeder versteht - versteh ich den auch)



Gruß
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PianoMan
Kommentar PianoMan schreibt am 02.03.2010, 11:32:41 Uhr
Das troubleshooting bei scripts ist mir hinlänglich bekannt.

Mit 2 Clients und 3 mappings geht es immer los, dann kommen ein paar dazu und schon hat man für 10 user 8 verschiedene loginscripts, am besten noch mit fest eingetragenen usernames und passwörtern, obwohl das alles auch mit einer einzigen GPO gegangen wäre.
Die Stärke einer Gruppenrichtlinie liegt genau bei den Szenarien, in denen verschiedene benutzer in verschiedenen OUs mit unterschiedlichen Berechtigungen mappings zugewiesen bekommen sollen. Oder auch Drucker, Netzwerkbeamer, whatever. Kein loginscript kann das.
Wenn man sich noch nie mit gruppenrichtlinien beschäftigt hat kann das natürlich tricky sein, andererseits hat jemand der einen Windows Server administriert und sich noch nie mit GPOs beschäftigt hat eh etwas falsch gemacht.
Auch viele admins halten leider an ihren scripts fest, weil sie das seit NT4 kennen (und die scripts seit dieser Zeit auch kaum verändern mussten), und umdenken immer unbequem ist.

Eine entsprechende GPO ist in einer Minute zusammengeklickt - das geht schneller als ein neues script zu schreiben. Bei Fehlern in der Ausführung kann man das detailliert im eventlog nachlesen, einfacher gehts nicht.
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TimoBeil
Kommentar TimoBeil schreibt am 03.03.2010, 09:39:10 Uhr
Zitat von PianoMan:
Auch viele admins halten leider an ihren scripts fest, weil sie das seit NT4 kennen (und die scripts seit dieser Zeit auch kaum verändern mussten), und umdenken immer unbequem ist.

(OT)
und es soll sogar Admins geben, die sich Ihre eigenen ADM bauen können, dies auch machen und trotzdem mit den Scripts arbeiten.
Und ganz andere, oder die gleichen Admins vergleichen die Zeit, die ein Script braucht und die eine (von vielen) GPOs braucht.
Ganz andere Scripten Ihre Loginscripts dann mit vbs und scheren sich nen Teufel, wie lange die User beim anmelden warten.... face-wink
(/OT)

...Wer schreibt - bleibt - wer klickt - wird verrückt Die GPO will ich sehen, die das kann, was ich scripte face-wink
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Neumond
Kommentar Neumond schreibt am 12.03.2010, 04:53:33 Uhr
Da du ja die Ordner schon hast und die Freigaben musste nimmer viel machen. Außer auf dem Server die Ordnerrechte (für den freigegebenen Ordner) anpassen, das heißt, du fügst die Gruppen/Benutzer hinzu (mit den nötigen rechten).
So bald sich der Benutzer am Client einloggt wird das Netzlaufwerk verbunden ohne lästige eingabe des Benutzernamen und Passwortes.
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Dani
Kommentar Dani schreibt am 12.03.2010, 20:11:33 Uhr
Moin,
ist das Thema noch aktuell bzw. gibt es noch einen Stand oder kann ich es in die Tonne treten?


Grüße,
Dani
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