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Sichere WLAN-Benutzer Authentifizierung über Radius

Mitglied: aqui
05.05.2010
22:19:52 Uhr
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44 Antworten
Sehr hilfreich +10
Pre Shared Keys bei der WLAN Authentisierung sind etwas für Heimbenutzer. In Firmen WLANs kann das Bekanntwerden eines WLAN Schlüssels, der für das gesamte WLAN Netz verwendet wird, dafür sorgen das sich Unbefugte problemlos Zugang zum Firmen WLAN verschaffen mit zum Teil weitreichenden und schlimmen Konsequenzen.
Pre Shared Keys sind also keine wirkliche Option für sichere Firmen WLANs !
Dieses Tutorial beschreibt eine Benutzer spezifische Lösung mit Zertifikat und zentraler Radius Server Authentisierung, die auch Netzwerk Administratoren das Leben erleichtert, einfach und schnell zu implementieren ist und sie ruhiger schlafen lässt...

Allgemeine Einleitung

Grundlage des Tutorials ist ein kürzlich im ct'_Magazin_erschienener_Artikel, der den grundlegenden Aufbau im Detail erklärt. Ziel dieses Tutorials ist es Zusatzinformation bzw. Erfahrungen zur Installation und zu Details zu liefern in der Umsetzung, die der ct' Artikel nicht behandelt.
Allgemeine Informationen zur Radius Installation und dem Verwenden von unsicheren Pre Shared Keys und den damit verbundenen gravierenden Nachteilen in Firmennetzen oder größeren Netzen behandelt der o.a. Artikel.
Dieses Tutorial schildert die schnelle und unkomplizierte Installation des kostenfreien FreeRadius Servers in einer virtuellen VmWare Umgebung auf einem Windows Rechner.
So kommt man schnell zu einem laufenden Radius Server, (...und erweitert ganz nebenbei sein Linux KnowHow face-wink ) auch in einer reinen Windows Umgebung. Natürlich ist auch eine separate Installation auf einer alten ausgesonderten HW (alter PC) möglich, denn nutzt man nur den FreeRadius Radius Server ,benötigt dieser sehr wenig Resourcen und Performance.
Vorausgesetzt werden einfache Kenntnisse in der Installation von VM Produkten wie VmWare, Virtual Box, Virtual PC usw. Es muss aber eine Virtualisierungs Software sein, die auch die Installation von Linux in der VM unterstützt, da der Server auf Basis von OpenSuSE arbeitet .
Tiefe Linux Kenntnisse sind nicht erforderlich ! Es ergibt sich sogar ein leichter Lerneffekt nebenbei und weckt ggf. das Interess für dieses OS für Linux Laien ?!
Für das Tutorial wurde die kostenfreie Version des VmWare Servers bzw. Workstation verwendet.
https://www.vmware.com/tryvmware/?p=server ...
Wichtig: Für die Installation ist die Netzwerk Einstellung in den Modus: Bridged einzustellen !

Für die sichere Netzwerk Zugangskontrolle via 802.1x auf kabelbasierenden LAN Switches gibt es bei Administrator.de ein separates Tutorial das dieses Setup behandelt:
http://www.administrator.de/index.php?con ...
Das Radius Server Setup basiert aber ebenfalls auf diesem Tutorial !

Der Radius Server

Das Tutorial deckt nicht die Installation von VmWare, VirtualBox, Parallels oder anderer Virtualisierungs Software ab und geht von einer fertigen VM Host Installation auf einem vorhandenen Rechner aus. In der Regel ist diese unkompliziert und mit ein paar Mausklicks erledigt. Die meisten der o.a. Produkte liegen in einer kostenfreien Version vor die ein Testen ohne finanziellen Aufwand erlaubt.
Die Freeradius Anwendung benötigt sehr wenig Resourcen wenn sie nur für Radius Authentifizierungen benutzt wird. Die VM kann deshalb mit folgenden minimalen Optionen eingerichtet werden die heute z.B. jeder aktuelle XP Desktop PC im Handumdrehen bereithält:
OS: Open-SuSE Linux, 32 oder 64 Bit
RAM: 300 Mbit oder, sofern vorhanden, mehr nach Wahl
Disk: 10 GiG oder, sofern vorhanden, mehr nach Wahl
Netzwerk: Bridged Modus
Danach läd man das ISO Image der aktuellen OpenSuSE 12.1 herunter oder benutzt, wenn vorhanden, einfach die SuSe Installtions DVD:
http://software.opensuse.org/121/en
und brennt aus der ISO Datei mit dem CD Brennprogramm seiner Wahl z.B. das freie ImageBurn oder Nero etc. eine DVD !
Diese DVD legt man in dann in den Hostrechner ein und installiert OpenSuSE 12.1 in der zuvor erzeugten virtuellen Maschine.
Noch schneller geht es mit der Netz Installations Boot CD (Download unter "Network"), die alles aktuell direkt über das Internet installiert.
Hier ein paar Tips zur Installation:
Es reicht das normale Standardsetup zu installieren. Auch Linux Laien brauchen keine Angst zu haben und müssen nur Sprache, Uhrzeit, Benutzernamen usw. wie bei einer Windows installation auswählen, der Rest geht vollkommen automatisch.
Etwas Geübte können hier in der Paketauswahl noch überflüssiges wie Spiele, OpenOffice usw. abwählen um die Installation noch schlanker zu machen. Ganz Harte verzichten auch auf die grafische Oberfläche. Für Linux Anfänger ist das aber nicht zu empfehlen !!

Bitte lesen denn dieser Punkt hat verstärkt zu Rückfragen geführt:
Ein WICHTIGER Tip um späteren Frust vorzubeugen und bevor man auf "Installation beginnen" klickt:
In der Einstellung "Firewall/Sicherheit" sollte man für die ersten Schritte der Einrichtug die Linux Firewall erstmal ausgeschaltet lassen und zusätzlich den SSH Zugang aktivieren, um später auch direkt aus dem Netz auf den Server Zugang zu bekommen ohne immer die VmWare Konsole zu bemühen obwohl das ebenfalls recht einfach über eine Webbrowser Session zu machen ist.
Das klappt dann einfach mit einem Terminal Programm wie z.B. Putty (Empfehlung !) oder TeraTerm auch ohne immer über die VM Konsole gehen zu müssen. Natürlich sind auch remote Desktop Zugriffe über VNC, RDP etc. möglich sofern diese Pakete bei der Installation mitinstalliert werden.
Daten die vom und zum Server kopiert werden müssen kann man z.B. mit WinSCP problemlos mit einem Win Explorer like GUI zwischen Host und VM oder anderen Geräten übers Netz auf den Server kopieren.
Wichtig, denn später muss ein Zertifikat vom FreeRadius auf USB Stick kopiert werden !
Um die wichtigsten Punkte noch einmal zu wiederholen:
  • VM sollte im Netzwerkmodus "Bridged" betrieben werden !
  • Der Server selber muss keine VM sein ! Natürlich kann das auch ein dedizierter Rechner sein wenn man den Radius auf einer eigenen Plattform oder einem alten recycelten PC betreiben möchte !
  • Die wichtigstens Windows Tools zum Einrichten: Putty, TeraTerm, WinSCP wie oben beschrieben.
Apple Macs haben all das schon von sich aus an Bord ! Linux sowieso.
  • Nochwas wichtiges: Ab SuSE 11.2 wird der SSH Server oftmals nicht gestartet. Wenn ein remoter Zugriff dann trotz deaktivierter oder angepasster Firewall scheitert ist dies oft der Grund !
Das Kommando "service sshd status" zeigt an ob der SSH Server aktiv ist. Ist er es nicht geht man ganz einfach in die Systemeinstellungen mit YAST und klickt System Services (Runlevel). Hier kann man den sshd Server dann automatisch starten lassen beim Systemstart.
Damit funktionieren dann Putty und WinSCP problemlos.

Keine Angst, wer diese Firewall Einstellungen vergisst kann es später nach der Installation von OpenSuSE problemlos in den Systemeinstellungen unter YAST nachholen.
Bitte aber immer bedenken das die Firewall den Radius Zugang (UDP 1812 und UDP 1813) immer blockt wenn sie nicht entsprechend angepasst oder deaktiviert wurde !!!
Es reicht meist sie von der Einstellung "Externe Zone" auf die "Interne Zone" zu setzen sofern der Server sich im sicheren internen Netz befindet !
Firewall Probleme sind das leidige tägliche Brot fast aller Netzwerk Fragen und Threads hier bei Administrator.de !!
Ist die Installation erfolgreich durchgelaufen, sollte man vom OpenSuSE in der VM den Hostrechner und auch einen ggf. im Netz vorhandenen Router pingen können ! Damit ist dann auch bewiesen das der Netzwerkzugriff sauber funktioniert. Dies sollte man VOR den nächsten Schritten immer erst sicherstellen !
Ist der Ping erfolgreich, ist der Server damit fertig installiert und bereit für die Installation des Freeradius Pakets.
Dafür ist eine laufende Internet Verbindung zwingend notwendig, denn das aktuelle Freeradius Packet wird über das Internet dazu installiert !! Man kann dies auch über die Installations DVD machen aber die aktuelle Version schliesst immer aktuelle Sicherheitslücken !
Der OpenSuSE Server in der VM sollte also unbedingt eine funktionierende Verbindung ins Internet haben ! Meist ist das aber gegeben wenn auch der VM Hostrechner einen Internet Zugang hat.
Und nun steht der Installation des Radius Servers nichts mehr im Wege !

Radius Server vorbereiten

Um nun das Freeradius Paket zu installieren geht man in der VM Konsole auf die grafische Oberfläche von OpenSuSE klickt den "Start" Button und dann in die Systemeinstellungen und startet dort unter dem Karteireiter "Erweitert" das System Verwaltungsprogramm YAST.

e145ffaca9475d50ddf6a19774f48ac4.jpg

Dort klickt man dann in die Paketverwaltung....

22076a66c8aaf11e3ad6ceb4a91ae7ee.jpg

...und tippt über die Suchfunktion einfach das folgende Paket ein:
freeradius-server ..und lässt es installieren.
Wer noch die FeeRadius Dokumentation und Radius Tools zusätzlich haben möchte (sind zum Betreib nicht zwingend erforderlich, aber hilfreich) installiert zusätzlich noch die Pakete freeradius-server-doc und freeradius-server-utils. Die Pakete installieren sich selbstständig, automatisch ohne weiteres Zutun.

440f3a6487c2c7523d4250600047bda6.jpg

Wichtig ist ferner unbedingt noch das Paket make zum Erzeugen der Zertifikate !

62587ed6d5d930df0ad7e32139542ec5.jpg

Ist das geschehen und die Pakete installiert, kann man YAST schliessen.

Das Beispiel IP Netzwerk indem sich unser Tutorial Server und die Tutorial WLAN APs befinden ist hier das IP Netz 192.168.100.0 mit einer 24 Bit Maske 255.255.255.0
Schematisch betrachtet sieht das Tutorialnetzwerk dann so aus:

a47fa10829fa876004549e9355f25f21.jpg

Netzwerk und Benutzer Konfiguration anpassen

Nun ist etwas "Handarbeit" zum individuellen Anpassen der Radius Konfigurations Dateien gefragt. Alle diese Dateien sind simple, lesbare Textdateien die mit einem einfachen Text Editor angepasst werden.
Der in Open SuSe bereits enthaltene Editor joe ist ein hilfreiches Werkzeug dazu. "Hardcore Unixer" nehmen den "vi". Alternativ "pico", "nano" usw. usw. Text Editoren gibt es zuhauf unter Linux und man kann sich den Schönsten aussuchen.
(Für Bedienungshinweise des "joe" Text Editors tippt man einfach CTRL K H wie "Hilfe" ein !)

Man öffnet nun ein Terminalfenster über den "Start" Button (grünes Chamäleon) links unten mit dem man (WICHTIF) als root Benutzer durch Eingabe von su - und dem Root Passwort arbeitet. Der "root" User ist gewissermaßen der Administrator Account bei Windows.
Alle Dateien befinden sich im Verzeichnis /etc/raddb/ in das man nun mit dem Kommando cd /etc/raddb/ wechselt !
Als erstes passt man die Datei clients.conf an, die den Zugang der APs zum Radius regelt bzw. erlaubt.
Mit "joe clients.conf" editiert man diese Datei.
Keine Angst, die Datei hat viele Beispiele in der Konfig die aber alle mit einem "#" auskommentiert sind ! Man hängt nun einfach die folgenden Zeilen ans Ende an:
01.
client 192.168.100.0/24 { 
02.
       secret          = radiustest 
03.
       shortname       = Testnetz 
04.
}
Dieser Eintrag erlaubt damit allen Endgeräten aus dem 192.168.100.0er IP Netz den Radius Zugriff auf den FreeRadius Server.
Das Passwort "radiustest" sollte man natürlich nach Wunsch ändern und sich notieren da es später in der AP Konfiguration benötigt wird.
Im Editor joe speichert man diese geänderte DateI dann mit ctrl k x und verlässt damit den Editor.

Als nächstes ist die Datei "users" dran, die die einzelnen Benutzer enthält. Auch hier wieder wie gehabt joe users.
Wieder nicht erschrecken...auch diese Datei hat viele Beispiele die mit "#" aber auskommentiert sind. Bzw. evtl. vorhandene kann man zusätzlich auskommentieren.
Ganz am Ende kann man nun seine Benutzer hinzufügen:
01.
"Hans Wurst"                Cleartext-Password := "Geheim" 
02.
"test"                      Cleartext-Password := "test" 
03.
"Gast"                      Cleartext-Password := "gast", Login-Time := "Wk0700-1800" 
04.
"Service"                   Cleartext-Password := "service", Login-Time := "Al0700-2300" 
05.
"Nachbar"                   Auth-Type := Reject, Reply-Message == "Zugang verboten"
Mit ctrl k x sichern !
Der Benutzer Gast hat durch den Parameter "Login-Time" nur Werktags von 7 Uhr bis 18 Uhr Zugang, der Benutzer Service an allen Tagen von 7 Uhr bis 23 Uhr. Auch einzelne Wochentage sind z.B. mit "Su1000" für Sunday = Sonntag, 10 Uhr oder "Tu2300" für Tuesday = Dienstag, 23 Uhr kommagetrennt möglich.

Radius Server Zertifikate erzeugen

Mit dem Kommando cd /etc/raddb/certs wechselt man das Dateiverzeichnis. Als root User (su -) löscht man nun mit dem Kommando rm -f *.pem *.der *.csr *.crt *.key *.p12 serial* index.txt* alle diese Beispieldateien im Verzeichnis /etc/raddb/certs/.
Nun passt man wieder mit dem Texteditor joe ca.cnf die Zertifikats Konfig-Datei an !
Unter der Überschrift [ CA_default ] setzt man den Parameter default_days auf 1826 Tage was 5 Jahren Gültigkeit entspricht. Oder mehr wer eine längere Gültigkeit des Zertifikats wünscht !
Unter der Überschrift [ req ] setzt man eigene und GLEICHE Passwörter unter input_password und output_password den Default "whatever" sollte man tunlichst NICHT übernehmen denn das Passwort kennt jetzt die ganze Welt !!!
Dann unter dem Textblock [certificate_authority] passt man die dortigen Einträge nach seinen persönlichen Gegebenheiten an wie z.B. das folgende Beispiel:
[certificate_authority]
countryName = DE
stateOrProvinceName = Radius
localityName = Frankfurt
organizationName = Firma-Meier
emailAddress = admin@meier.de
commonName = "radiustest"

Datei mit "ctrl k x" wieder sichern.
Wichtig: Diesen oben in der Datei ca.cnf angepassten Abschnitt unter [certificate_authority], [ CA_default ] passt man mit exakt den gleichen Einträgen (Passwörter etc.) zusätzlich auch in der Datei server.cnf an !
Diese beiden Einträge müssen also in beiden Dateien exakt gleich vorhanden sein !

Nun werden in diesem Verzeichnis mit Eingabe des Kommandos make all die Zertifikate erzeugt !
Sind die Zertifikate erzeugt (man siehts am Monitoroutput), kopiert man sich mit Hilfe des o.a Programms WinSCP das erzeugte Stammzertifikat, das in der Datei ca.der im Verzeichnis liegt, auf einen lokalen Windows Rechner und dann auf einen USB Speicher Stick oder eben gleich direkt auf einen USB Stick !
(Nebenbei: eine komplette Dateiliste im aktuellen Verzeichnis des Radius Servers zeigt immer das Kommando ls ! )

Ein letztes Mal muss nun noch einmal der joe (oder ein anderer) Editor bemüht werden....
Im Verzeichnis /etc/raddb/ editiert man mit joe eap.conf die Datei "eap.conf" und sucht dort den Eintrag private_key_password im Abschnitt "EAP-TLS", (Zeile 154 im joe Editor) und trägt dort genau das Passwort ein, was man oben bei [ req] input_password und output_password konfiguriert hat !
Alles wieder mit ctrl k x sichern.
Fertig... !!
Kein Editor Gefummel mehr und dem allerersten Test des Radius Servers steht nun nichts mehr im Wege ! face-smile

Radius Server testen

Bevor man den Server automatisiert starten lässt ist es sinnvoll ihn erstmal "zu Fuß" zu testen ob alles sauber eingerichtet ist und keine Tippfehler einen Error erzeugen.
Dazu sollte unbedingt erst einmal die Firewall des OpenSuSE Server deaktiviert werden in den Systemeinstellungen wenn nicht, wie oben beschrieben, schon vorher gemacht. Oder sie schon bei der Installation deaktiviert ist um ggf. Frust zu vermeiden.
Die Firewall kann später immer wieder aktiviert werden wenn man den Radius Port UDP 1812 und UDP 1813 freigibt !!
Aber erstmal deaktiviert lassen zum Testen...das erspart nachher graue Haare !!

Man öffnet jetzt wieder ein Terminalfenster als root User (su -) und wechselt ins Verzeichnis /usr/sbin/ und startet hier den Radius Server mit Debug Output Option mit dem Kommando: ./radiusd -X
Nach ein paar Schirmmeldungen sollten die letzten Zeilen sein:
....
Listening on authentication address * port 1812
Listening on accounting address * port 1813
Listening on command file /var/run/radiusd/radiusd.sock
Listening on proxy address * port 1814
Ready to process requests.

Damit ist der Server dann fehlerfrei gestartet !!

Um gleich die fehlerfreie Radius Authentifizierung erst einmal schnell über das LAN zu testen, läd man sich das kostenfreie, grafische Radius Testtool NTRadPing für Windows von
http://www.novell.com/coolsolutions/tools ...
herunter und entpackt es in einem separaten Verzeichnis. Eine Installation ist nicht erforderlich, denn das Programm startet unter Windows auf Mausklick
Hier gibt man nun nach der folgenden Abbildung die Daten einer seiner konfigurierten Radius Benutzer und die Server IP Adresse an:

baaa24185af17444e7bd9f6e0c0c107b.jpg

...und klickt auf SEND !
Nun erscheinen am Server eine Reihe von Status Meldungen und hier wichtig ist der Output "Access accepted".
Im NTRadPing Client muss im Fenster Server reply "Response:Access accept stehen ! (Siehe Abbildung)
So ist ein schneller Radius Server Vorabtest einfach gemacht und man kann beim Troubleshooten den Radius sicher als Fehlerquelle ausschliessen sollte alles bis hierhin klappen !
Damit funktioniert nun das ganze Setup wie es soll und nun steht dem Radius Einsatz im WLAN nichts mehr im Wege !

Alternative: Radius Server im Router integriert

Einige Router mit DD-WRT basierender Firmware wie z.B. der Buffalo WZR-HP-G300NH haben von sich aus schon einen kompletten FreeRadius Server an Bord.
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Dieser ist exakt wie in der o.a. Anleitung beschrieben aufzusetzen, hat aber den großen Vorteil das die Zertifikats Generierung mit einem simplen Mausklick funktioniert.
Allerdings erfordert die Freeradius Installation ein bischen manuelle Anpassung wie dieser Thread hier beschreibt.
Für Kleinstinstallationen mit nur einer Handvoll APs bietet sich so eine sehr bequeme Radius Lösung integriert auf dem Router an.
Bei größeren WLANs ist aus Performance-, Skalierungs- und Backup Grunden immer eine Server oder VM Lösung wie oben vorzuziehen !


WLAN Accesspoints konfigurieren

Die Einstellung der Accesspoints ist relativ einfach ! Im Menü der WLAN Sicherheitseinstellungen wählt man hier statt PSK die Option WPA/WPA2 Enterprise, trägt die IP Adresse des Radius Servers ein und das in der Datei clients.conf verwendete Passwort. (Hier "radiustest" im Beispiel, siehe clients.conf Datei oben !)
Als Anhaltspunkt zeigt die folgende Abbildung die funktionierende Einstellung an einem 30 Euro Accesspoint von TP-Link_WA-501G der u.a. für die Radius Installation verwendet wurde !

4e3fbda53a1fbd09861f182398610d03.jpg
(Anmerkungen zum obigen Screenshot: Besser ist es die stärkere Verschlüsselung "AES" zu verwenden !! TKIP sollte man verwenden wenn ältere Rechner im WLAN Netz sind (z.B. Win XP ohne SP3), da diese AES oft nicht supporten. Im Zweifelsfall belässt man die Einstellung auf "Auto", dann nimmt der AP die Verschlüsselung die der Client supportet !)

Die folgenden Screenshots zeigen weitere Einstellung an bekannten Routern und Accesspoints wie dem Linksys WRT54 mit original Firmware und einmal mit der freien Firmware DD-WRT, AirLive AP 5460 und Edimax EW-7416APn V2
Linksys WRT54G:
f7662b4d1049ecd1c7ae3f0b30c074cd.jpg
DD-WRT Variante (z.B. D-Link DIR-300 oder Linksys WRT54Gl etc.):
ff4e2b6f84d2b8e20b12b7119f73a228.jpg
AirLive AP-5460:
2470ad8da247dcb43109f41c3085ee41.jpg
Edimax EW-7416APn V2:

32c9c5b0e52ce9c89c663280b426ed6d.jpg

Diese o.a Beispiele gelten analog für alle WLAN Accesspoints oder WLAN Router am Markt.
Wie man an den obigen Radius Einstellungen allesamt sehen kann gleichen sich diese Einstellungen im Menü Bereich der Einstellungen zur AP WLAN Security !


WLAN Clients einrichten

Als erstes nimmt man das erzeugte und vorher oben auf den USB Stick kopierte Stammzertifikat ca.der und installiert es auf dem Client.
Bei XP reicht ein einfacher Doppelklick auf diese Datei ca.der, bestätigt dann alle Fragen abnicken und bei der Sicherheitswarnung klickt man auf "JA". XP installiert das Zertifikat damit automatisch an der richtigen Stelle.
Ruft man mit Start --> Ausführen --> certmgr.msc den Zertifikatsmanger auf, kann man den erfolgreichen Import des Zertifikats kontrollieren:

18dda5035a62a147df654013765a6355.jpg

Bei Windows 7 wählt man manuell "Stammzertifizierungsstellen" als Zertifikatsspeicher aus !

Nun richtet man manuell ein WLAN Profil zur SSID (WLAN Kennung) seines Accesspoints ein:
Im Karteireiter "Authentifizierung" werden folgende Daten eingetragen:

11f1801150739494b4e21497d2a6ecc4.jpg

Wichtig ist das Zertifikat auszuwählen und in den Eigenschaften von MS-CHAP den Haken zur Verwendung der Domaindaten zur Anmeldung zu entfernen.

Viele die Intel basierende WLAN Chips in Laptops oder Netbooks haben setzen statt des Windows WLAN Tools z.B. Den bekannten "Intel Wireless Pro Connection Manager" der meist im Bundle mit den Intel WLAN Treibern kommt.
Dort sehen die korrekten Einstellungen dann so aus:

d3357c5518a85c2767a506c685c926c6.jpg

b004a9bcf1894b8055ba29d08c78792a.jpg

Auch für die weit verbreitet Realtek WLAN Chipsätze gibt es statt der Windows Tools ebenfalls ein Realtek WLAN Setup Tool (für die, die nicht mit der Windows eigenen Tool arbeiten wollen..) mit den folgenden Einstellungen:

e6b5d8907e43626ea9704ffd73b52d84.jpg

Bei einem Apple Mac Book sind die Einstellungen ebenfalls analog. Wichtig ist hier nur die Authentifizierungsmethoden PEAP und EAP-TTLS zu erlauben !
4e9c332c8f6c9561080ea6cbb59bc4eb.jpg
Das Stammzertifikat muss man bei einem Mac Book nicht zuvor importieren wie bei Windows sondern es reicht das einmalig vom Server angezeigte Zertifikat per Mausklick händisch zu akzeptieren !

Mehr oder weniger gleichen sich die Einstellungen der Clients.

Praxis Funktionstest

Ist das alles erledigt kann man einen ersten Funktions Test übers WLAN machen und sich mit dem WLAN verbinden.
Am Radius Server Prompt sieht man eine Fülle von Meldungen ! Wenn alles sauber funktioniert und sie am Ende immer mit dem Output "Access accepted" enden, sollte der Zugang erlaubt sein. "Access denied" wenn was schief ging oder der Benutzer keine Berechtigung hat.
Der Debug Output des Radius Servers ist eine sehr wertvolle Hilfe wenn etwas schief geht und führt meist auf den richtigen Weg zur schnellen Störungsbehebung.
Mit ctrl c stoppt man den FreeRadius Server im Terminalfenster wieder.
Mit jeder Änderung an der Userdatei ist auch ein Neustart des FreeRadius fällig damit er die geänderten Daten einlesen kann. Im laufenden Betrieb kann dies mit dem Kommando rcfreeradius restart gemacht werden.
Zum Schluss bleibt nur noch mit dem Kommado als root User chkconfig freeradius on den OpenSuSE Server zu sagen das er beim Start gleich den Freeradius mitstartet. Alternativ kann das auch wieder über die grafische Oberfläche in den Systemeinstellungen und YAST im "Dienste" Menü gemacht werden.
Die Log Datei unter /var/log/radius/radius.log zeigt erfolgreiche Authentifizierungen an.
Ein integriertes Firmenkonzept mit einem Gäste WLAN Netz auf Basis von VLAN und ESSID fähigen Accesspoints wie z.B. dem oben genannten Edimax EW-7416APn V2 zeigt das folgende Tutorial bei administrator.de:
http://www.administrator.de/index.php?con ...

Fazit: Firmen können so mit relativ wenig Aufwand schnell und sicher eine Benutzer spezifische Authentisierung ihres WLANs erreichen. Kompromitierte Passwörter betreffen so niemals mehr das gesamte WLAN Netz sondern nur noch einzelne Benutzer und könne einfach und zentral in einer simplen Text Datei verwaltet werden. Gerade in größeren WLANs ein unschätzbarer Vorteil zur Sicherheit bei der Benutzer Legitimierung.
Bei sehr großen WLANs mit einer sehr hohen Benutzeranzahlen kann aber die Verwaltung einer Textdatei auch an ihre Grenzen stoßen.
FreeRadius bietet hier die Kopplung mit einer SQL Datenbank oder über LDAP die Anbindung z.B. an ein Windows Active Directory.
Anleitungen zur Ankopplung von FreeRadius an ein Windows AD findet man viele wie z.B. hier oder hier oder auch in einer Administrator.de Anleitung ( direkter_Link_zum_PDF ).
Die Grundlagen dafür sprengen aber bei weitem den Rahmen dieses kurzen Tutorials das auch eher eine schnelle, einfache und pragmatische Lösung für kleine Firmen WLANs aufzeigen will, die zudem fast kostenfrei zu realisieren ist und ein erhebliches Maß an Sicherheit im WLAN bietet !
Für kleine und mittlere Netzwerke mit einem relativ statischen Benutzerkreis ist die Benutzung einer festen Datei aber durchaus eine Alternative um schnell und unkompliziert die Zugriffssicherheit im Netzwerk zu erhöhen.

Zum Schluss sein noch darauf hingewiesen das auch eine Radius basierende Benutzer Authentifizierung in der hier vorgestellten HotSpot_Lösung mit diesem Radius Server problemlos möglich ist !

Letzte Aktualisierung: 01/2012

Diskussionsverlauf (44 Antworten)
Mitglied: SamvanRatt
SamvanRatt schreibt am 05.05.2010 um 22:29:34 Uhr
Super Anleitung; habe mich mit wrt und den radius server plugins nur mit enorm viel Zeitaufwand und wikipedia/foren durcharbeiten können. Aber man wird schlauer!
Gruß
Sam
Mitglied: mrtux
mrtux schreibt am 05.05.2010 um 23:11:34 Uhr
Hi !

Kurzes Statement von mir: Aqui, super wie immer!
Habe eine ähnliche Konstellation mit Freeradius unter Debian schon realisiert und bin dabei vergleichbar vorgegangen....Als Ergänzung wäre noch anzumerken, dass es mittlerweile (für die Web-GUI Freaks) auch auf PHP und MySql basierende Admintools für die vom Radius verwalteten Accounts gibt. Allerdings könnten die bei allzu sorglosem Umgang auch erhebliche Sicherheitslücken reissen, daher sollte man da schon wissen was man tut...

mrtux
Mitglied: AdmWomby
AdmWomby schreibt am 06.05.2010 um 07:36:24 Uhr
Super Anleitung, Danke Aqui.
Du hast genau den Nerv getroffen.
Ich hoffe nur, dass dies sich einige Firmenadmins zu Herzen nehmen. Es gibt so viele Unternehmen die nichts von Sicherheit halten.
OK es muß ja nicht immer Linux sein, ist eben was für Spezialisten.
gruss
Mitglied: tobias86
tobias86 schreibt am 06.05.2010 um 13:01:15 Uhr
sehr schöne Anleitung. Vielen Dank für die Mühe.
Mitglied: aqui
aqui schreibt am 06.05.2010 um 21:18:00 Uhr
@AdmWomby
Na ja, ein Spezialist muss man ja nicht sein um eine DVD ins Laufwerk zu stecken und 3 einfache Text Dateien zu editieren. Es sei denn jemand der das kann ist für dich dann schon ein Spezialist ?!
An der Einrichtung ist nichts kompliziert, so das auch Otto Normal Admin das problemlos hinbekommen sollte...
Ansonsten eine VmWare zu Demo kost nix, ein OpenSuSE auch nicht und nen ollen WLAN AP hat man noch rumliegen so das man auch erstmal ohne großen finanziellen Aufwand etwas heimlich üben kann zuhause face-wink
Mitglied: RowYea
RowYea schreibt am 31.05.2010 um 08:47:46 Uhr
Sehr gut geschriebene Anleitung.
Da ich in "Authentifizierung und Accounting" Richtung schon länger recherchiere,
würde mich folgendes interessieren:

Kann jeder mit einem installierten Zertifikat, egal welcher gültige Benutzername und Passwort eingegeben wird, eine Verbindung herstellen ?
Gibt es da eine Möglichkeit das stärker zu kontrollieren z.B. aufgrund der MAC Adresse o.ä.

Hintergrund ist mein Problem, das ich mit "Monowall" nicht gewährleisten kann,
das mit einem Voucher-Code oder Benutzername/Passwort nicht paralell mit dem selben Code
und auch nicht nach erstmaligem Zugang von anderen Geräten ein Zugang möglich ist
(sprich eine weitergabe der Zugangsdaten).
Mitglied: aqui
aqui schreibt am 31.05.2010 um 11:47:12 Uhr
Eine Zertifikats basierende Authentisierung ist immer Geräte spezifisch. Klappt also nur mit dem gerät das auch das Zertifikat installiert hat UND mit den entsprechenden Benutzer Daten...also eine doppelte Absicherung wenn du so willst. Ein doppeltes Login ist per se unterbunden damit.
Du verwechselst hier allerdings etwas und mischst wild 2 Verfahren... Ein "Voucher" Passwort ist ein sog. "Einmalpasswort" das nur ein einziges Mal gültig ist und nach Ablauf verfällt. So etwas ist üblich für Hotspots hat aber mit einer Zertifikats basierenden Authentifizierung nichts zu tun !
Mit der Monowall kannst du aber auch Captive Portal User UND WLAB Clients über den Radius authentifizieren. Zudem kannst du auch noch eine Mac Filterliste anlegen usw. usw. Kombinationen sind also denkbar.
Leider schmeisst du nur wirr mehrere Staements in den Raum definierst aber nicht klar was du eigentlich erreichen willst ?!
Wenn es dir nur ums doppelte Login geht, dann geht das so oder so mit einem Voucher Code gar nicht. Zudem kannst du bei der Monowall im Captive Portal Setup auch ganz klar einen Mehrfach Login unterbinden so das das ganz sicher ausgeschlossen ist. Stichwort concurrent login.
Kann es sein das du das Handbuch bzw. die Dokumentation des CP nicht gelesen hast ??? Sorry...
Mitglied: RowYea
RowYea schreibt am 31.05.2010 um 12:48:27 Uhr
Ich hatte angenommen mit meinem Satz "weitergabe der Zugangsdaten" sei mein Anliegen klar.
Aber ich führe das gerne etwas weiter aus und bin auch froh wenn mir in der Richtung geholfen wird/werden kann.

Eine Monowall mit aktivem Captive Portal hab ich soweit auch schon am laufen.
::: Ein Gast bekommt einen Benutzernamen (+ Kennwort) oder einen Voucher, gibt diesen ein und kommt damit ins Internet

Mein Problem ist "wie gewährleiste ich, das diese Daten nicht weitergegeben und von einem anderen Gast (an einem anderen Gerät) benutzt werden" !?

Ich hab mich zum Testen selbst mit zwei Notebooks über eine Monowall verbunden.
Konnte mich ohne Probleme "parallel" an beiden mit ein und dem selben Voucher/Benutzernamen+Kennwort anmelden.
Auf die Voucher-Geschichte könnte ich ja verzichten, aber wie geschrieben geht auch mit der Benutzername+Kennwort Combi,
eine Mehrfachnutzung.
Mitglied: aqui
aqui schreibt am 31.05.2010 um 16:36:13 Uhr
Ja, das ist ganz einfach indem du ganz schlicht einfach den Haken bei "Disable Concurrent Logins" setzt. Damit sind parallele Einwahlen ins Captive Portal generell untersagt. Besser noch: wenns parallel genutzt wird fliegt auch derjenige ders weitergegeben hat raus.
So kannst du also jeden Missbruch der Einwahldaten sofort sehen !!
Einfacher gehts ja nicht !

f603b20cc08e33720014532f6158e7aa.jpg

Dieser Punkt hat aber mit dem o.a. Tutorial rein gar nichts zu tun, sondern eher was mit dem Hotspot_Tutorial !!!
Bitte also dieses Tutorial nicht mit "fachfremden Themen" aufblähen und weitere Schritte per PM oder einem extra Thread klären !!!
Mitglied: grandma
grandma schreibt am 03.06.2010 um 11:08:23 Uhr
Aber ein Lobe Lobe ist noch drin oder? face-smile

Sehr schöner Artikel.

Gruß
omma
Mitglied: spacyfreak
spacyfreak schreibt am 06.06.2010 um 11:05:42 Uhr
Klasse Anleitung, aqui!

Ansonsten - wer gerne Active Directory User authentisieren will kann als Radius auch den bereits im Umfang von Server2003 enthaltenen IAS Radius benutzen, vom Prinzip das gleiche, nur noch etwas einfacher (klick klick und fertig), vor allem für Windows-Admins.

Den IAS kann man auch ohne Domäne betreiben, dann werden lokale User auf dem Server wo der IAS läuft authentisiert.
Unterstützt PEAP(EAP-MSChapv2) sowie PEAP(EAP-TLS).
Also authentsierung am WLAN mit Domänenpasswort (und/oder Computerkonto) oder WLAN mit Clientzertifikat.
Der Radiusserver braucht in jedem Fall ein Serverzertifikat, der Client nur optional falls man EAP-TLS benutzen will.
Mitglied: aqui
aqui schreibt am 06.06.2010 um 14:52:45 Uhr
Das ist richtig. Klappt sogar mit dem Home Server 2003 und ist im vorletzten ct' Heft 12/2010, Seite 180 mit dem Artikel "Fensterwächter" als Fortsetzung aufbauend auf das o.a. Tutorial detailiert beschrieben.
http://www.heise.de/ct/inhalt/2010/12/180 ...
Mitglied: aqui
aqui schreibt am 03.12.2010 um 18:35:07 Uhr
Windows Schritt für Schritt Anleitung nun auch im Heise Kiosk zum Download:
http://www.heise.de/artikel-archiv/ct/201 ...
Mitglied: felixcc
felixcc schreibt am 02.03.2011 um 14:40:48 Uhr
Super formuliert, einfach zu verstehen und gut nachzuvollziehen,
vielen Dank für dieses tolle Tutorial!
Mitglied: wildy0815
wildy0815 schreibt am 30.03.2011 um 23:47:43 Uhr
Hallo zusammen,
als erstes einmal ein wirklich super Howto.

Habe dies ebenfalls so am laufen, was mich wundert: an Computern wählt er sich ohne das Zertifkat nicht ein bzw. nimmt die Auth. nicht an(Endlosschleife). Nehme ich nun mein Smartphone ( Android 2.1 ) und gebe nur gültige Zugangsdaten ein verbindet er sich und ich kann fröhlich im Netz tun und lassen was ich will. Wie kann das angehen? Da ist die doppelte Sicherheit ja nun futsch.


Grüße
Mitglied: aqui
aqui schreibt am 31.03.2011 um 13:50:10 Uhr
Ist eigentlich nur möglich wenn du das Zertifikat auch irgendwie, irgendwann schon einmal auf dein Android übertragen hast. Ohne das ist es eigentlich unmöglich !
Mitglied: wildy0815
wildy0815 schreibt am 31.03.2011 um 17:11:09 Uhr
Genau dieser Punkt wurmt mich etwas. Dass dieses eigentlich unmögliche irgendwie geht. Ich habe kein einziges Zertifikat selbst auf dem Phone installiert.
Mitglied: aqui
aqui schreibt am 31.03.2011 um 17:14:45 Uhr
Das sagen viele und vielleicht wurde es dennoch per Mail etc. automatisch installiert. Oder....dein verwendeter AP hat einen Macke und/oder eine buggy Firmware ?!
Sniffer den Traffic für die Android Authentifizierung doch einmal am Radius genau mit. Zusätzlich lässt du den Radius im Debugger Modus laufen. Da kannst du dann doch detailiert sehen was da abgeht mit dem grünen Android Männchen...
Mitglied: Saensation
Saensation schreibt am 18.05.2011 um 11:23:27 Uhr
Hallo!
Erstmal vielen Dank an Aqui! Die Anleitung ist gut nachvollziehbar und verständlich! Auch im Zusammenhang mit der RADIUS Anleitung über einen Switch.
Habe mit Hilfe der beiden Anleitungen mein RADIUS aufgebaut und dieser läuft auch, jedoch mit einer einfachen Konfiguration und ohne Zertifikaten.

Nun wollte ich den Server um Zertifikate erweitern. Leider hakt es jedoch bei der Vergabe von Passwörtern fürchte ich. Laut der Anleitung benutzt man in der ca.cnf für in- und output das gleiche Passwort und fügt dieses auch bei der eap.conf hinzu. Dies habe ich auch durchgeführt, jedoch tritt im Debug Modus nun ein Fehler auf. Wenn ich die Passwört auf "whatever" stehen lasse, erscheint dieser Fehler nicht.

Hier der letzten Absätze meines Debugs:

http://www.motschnig.de/saen/radiusd-x.pn ...


Gruß
Sven
Mitglied: aqui
aqui schreibt am 18.05.2011 um 16:33:20 Uhr
Das Problem ist deine Datei "Server.pem" die kann der Freeradius nicht lesen und scheitert dann an der Initialisierung des EAP Moduls.
Irgendwas läuft da also falsch mit der Generierung deiner Zertifikate.
Du musst nicht nur in der ca.cnf sondern auch zusätzlich in der server.cnf die Passwörter anpassen !
Das Tutorial ist wasserdicht geprüft und die Schritte fürehn sicher zum Erfolg. Es mag sein sofern du keinen SuSE Distripution benutzt und eine ander das das dortige FreeRadius Paket ohne SSL Support kompiliert wurde. Dann scheitert die Zertifikats Installation logischerweise.
Du müsstest es dann selber neu übersetzen oder man kann es auch nacchträglich noch einpflanzen wie bei Debian oder Ubuntu.
Wenn du mit "make" die neuen Zertifikate erzeugst, rennt das fehlerfrei durch ??
Hast du VORHER alle Dateien im Zertifikatsverzeichnis gelöscht wie angegeben ?
Das Kernproblem ist deine "Server.pe," entweder existiert die nicht oder die Zugriffsrechte stimmen nicht !!

P.S.: Du braucht keinen externen Bilderlink zu nutzen !! Das Forum hat eine komfortable "Bilder hochladen" Funktion !
Mitglied: Saensation
Saensation schreibt am 19.05.2011 um 09:39:48 Uhr
Hey! Das mit dem Bilder hochladen über das Forum habe ich bei deinen Bildern gesehen, aber wusste nicht genau wo das geht. Hat sich aber jetzt erledigt!
Zu meinem RADIUS Problem. Ich denke ich habe einen sehr trivialen Fehler gemacht. Und zwar habe ich die Passwörter in der "server.cnf" nicht geändert! Ledeglich in der "ca.cnf". Wie du schon richtig erahnt hast! Hab aber den Hinweis sowohl ind deiner als auch in der Beschreibung von heise nicht gefunden. Aber ist wahrscheinlich selbstverständlich, nur für micht wieder nicht... face-smile

Danke Dir!
Mitglied: aqui
aqui schreibt am 19.05.2011 um 09:45:56 Uhr
Sorry, aber dann hast du dir, wie leider oft sehr viele hier, das Tutorial mal wieder nicht richtig durchgelesen... !
Originalzitat aus dem o.a. Tutorial: "Diesen Abschnitt [certificate_authority] wiederholt man mit exakt den gleichen Einträgen auch in der Datei server.cnf "
Der ct' Author hat es auch entsprechend so im Artikel. Also besser immer nochmal genau lesen bevor man solche Gerüchte in die Welt setzt...
Ein gutes hat es aber denn man kann das in der Tat übersehen so das das Tutorial textseitig nun etwas angepasst ist !
Hauptsache ist bei dir klappt nun alles !
Mitglied: Saensation
Saensation schreibt am 19.05.2011 um 09:56:44 Uhr
Ich habe das Tutorial komplett gelesen und zwar mehrmals. Da es nicht direkt reibungslos funktioniert hat am Anfang. Auch dein Zitat bezüglich [certificate_authority] habe ich gelesen und so umgesetzt wie es dort steht. Vielleicht habe ich das Zitat anders aufgefasst, als andere Benutzer. Da die Passwörter bei mir unter dem Überschrift [req] stehen, habe ich diese später in der server.cnf außer Acht gelassen. Aber sei es drum...
Mitglied: aqui
aqui schreibt am 19.05.2011 um 10:02:23 Uhr
Tutorial ist nun textseitig angepasst, das solche Missverständnisse hoffentlich nicht mehr passieren. Insofern war das Feedback schon wichtig und gut !
Mitglied: Saensation
Saensation schreibt am 21.07.2011 um 14:43:12 Uhr
Hallo,
ich bin es nochmal. Und zwar habe folgende Frage:
Ist es irgendwie möglich einen bereits authentifizierten User zu "sichern" und wenn dieser User sich an einem weiteren PC anmelden will zu blocken?
Also zu meinem Problem...ich habe zu Testzwecken zwei Rechner hier stehen. Wenn ich mich bei Rechner A mit "user1" und eingetragenem Passwort beim RADIUS-Server anmelde, so möchte ich verhindern, dass Rechner B sich auch mit "user1" und dem entsprechenden Passwort anmelden kann. Gibt es eine Beschränkung, dass ein User immer nur an einer Station angemeldet sein darf?
Wenn weiter Informationen benötigt werden, kann ich diese gerne nachliefern.

Ich habe in der freeradius/users ledeglich "benutzer" und Cleartext-password eingetragen, also keine dynamischen VLANs oder ähnliches.

Gruß Sven
Mitglied: aqui
aqui schreibt am 21.07.2011 um 22:15:43 Uhr
Ja das ist möglich aber nicht ganz einfach weil das Radius Protokoll dafür nicht gemacht ist. Mit etwas Tipparbeit klappt es aber.
Die Lösung findest du hier in der FreeRadius Dokumentation:
http://freeradius.org/radiusd/doc/Simulta ...
Mitglied: Hector
Hector schreibt am 06.09.2011 um 23:51:51 Uhr
Hallo,

ich hab das Problem das die Anmeldung gar nicht funktioniert oder nur zu einem Teil. Wenn die erste Meldung am Radius gelinkt bekomm ich das
[eap] Request found, released from the list 
[eap] EAP/peap 
[eap] processing type peap 
[peap] processing EAP-TLS 
[peap] Received TLS ACK 
[peap] ACK handshake fragment handler 
[peap] eaptls_verify returned 1 
[peap] eaptls_process returned 13 
[peap] EAPTLS_HANDLED 
++[eap] returns handled 
Sending Access-Challenge of id 58 to 192.168.1.110 port 54928 
        EAP-Message = 0x019c00061900 
        Message-Authenticator = 0x00000000000000000000000000000000 
        State = 0x2ccb8c29295795185d24613f69744851 
Finished request 6. 
Going to the next request 
Waking up in 4.7 seconds. 
Cleaning up request 1 ID 53 with timestamp +74 
Cleaning up request 2 ID 54 with timestamp +74 
Cleaning up request 3 ID 55 with timestamp +74 
Cleaning up request 4 ID 56 with timestamp +74 
Cleaning up request 5 ID 57 with timestamp +74

aber das war es auch dann Windows versucht weiter sich zu auth. aber ohne Erfolg ich bekomme auch kein Anmeldefenster weder unter Win7 noch XP
Mitglied: Saensation
Saensation schreibt am 07.09.2011 um 10:41:42 Uhr
Guten Morgen Hector,

das Anmeldefenster müsste erscheinen, wenn du unter Adaptereinstellungen -> Eigenschaften deiner Netzwerkkarte, im Register "Authentifizierung" unter "Einstellungen" und dann unter "Konfigurieren" den Haken entfernst bei "Automatisch eigenen Windows-Anmeldenamen und Kennwort (und, Domäne, falls vorhanden) verwenden".

Normalerweise kommt dann bei Herstellung der Netzwerkverbindung ein Anmeldefenster.

Gruß Sven
Mitglied: Hector
Hector schreibt am 07.09.2011 um 11:45:05 Uhr
Jep ich weiß, tuts aber nicht face-smile
Mitglied: aqui
aqui schreibt am 09.09.2011 um 15:24:19 Uhr
Dann hast du irgendwas an deinem Windows verbogen ?! Das solltest du als allererstes wieder fixen.
Bist du dir sicher das du EAP/PEAP machst ?? Ggf. MD-5 in den Settings einstellen und damit versuchen. Obgleich oben die EAP Konfig ja im Debugging vermeldet das alles sauber durchgelaufen ist.
Bekommst du ein "Access accept" am Schluss vom Radius im Debug Output ?? Wenn ja dann liegt dein Problem an der Client Einstellung ! Benutzt du das das Windows eigene oder ggf. ein externes Tool der WLAN Hardware ?
Mitglied: Hector
Hector schreibt am 09.09.2011 um 16:19:42 Uhr
MD5 kann ich nicht nutzen, ist soweit ich weiss auch seit XP von MS gebanned. Was im Debug rausgekommen ist, klappt aber auch nich immer, das ist es ja. Nein ich benutz keine extra Software oder ähnliches, mein Win ist auch nicht irgendwie bearbeitet. Mit normalen Zertifikaten per TLS klappt es auch
Mitglied: aqui
aqui schreibt am 09.09.2011 um 16:21:45 Uhr
.. .Mit normalen Zertifikaten per TLS klappt es auch... Ähem...wo ist denn dann dein Problem ?
Mitglied: Hector
Hector schreibt am 09.09.2011 um 16:35:30 Uhr
das ich nur mit mschapv2 arbeiten möchte, sprich ich benötigte nur das server cert und nicht extra noch ein client cert, unter linux klappt es auch mit einer ausnahme das ich mich sogar nach ich einmal erfolgreic heingeloggt hab er mich auch mit einem falschen Passwort reinlässt.

edit: hab gerade noch mal das Zertifikat neu erstellt, dass selbe Ergebnis, Win. scheint sich nicht mal beim Radius zu melden da passiert nur Reaktion
Mitglied: aqui
aqui schreibt am 09.09.2011 um 17:20:05 Uhr
Irgendwie ist deine Shift Taste defekt.... face-sad
MSChapv2 und das Server Cert. ist ja Standard und ja auch genau so oben im Tutorial beschrieben und klappt mit der o.a. Konfig absolut problemlos wenn man alles entsprechend im FreeRadius konfiguriert hat.
Bedenke das nur bei der SuSE Distro der Freeradius mit OpenSSL Support kompiliert ist. Die anderen Distros haben das NICHT !
Siehe hier am Beispiel Ubuntu/Debian:
http://www.heise.de/netze/artikel/WLAN-si ...
Da musst du das FreeRadius Paket manuell selber mit OpenSSL übersetzen oder das nachträglich reinbasteln. OpenSSL support ist zwingend erforderlich für die Cert. Prüfung ! Ohne das klappt es nicht.
Mitglied: Hector
Hector schreibt am 09.09.2011 um 17:29:34 Uhr
Openssl ist vorhanden, sonst hät es ja auch nicht mit EAP-TLS funktioniert. das MSCHAP richtig funktioniert geh ich von aus, da a) es unter linux funktioniert und b) laut "Hersteller" mschap eingerichtet ist per default :/ was seltsam ist, das ja gar keine Meldung im Debug kommt, also müsst ja zumindest irgend eine Reaktion kommen.


edit: habs jetzt noch mal mit einem anderen geräte probiert mit nem frischen xp install, genau das selbe null reaktion beim radius als muss da ja noch was falsch sein
Mitglied: aqui
aqui schreibt am 09.09.2011 um 20:20:57 Uhr
Das ist richtig ! Wenn es mit einem Linux Client sauber funktioniert und nur bei MS nicht hast du de facto ein Client Problem..
Mitglied: Hector
Hector schreibt am 09.09.2011 um 20:25:20 Uhr
oder es liegt am ap das der probs mit dem windows client hat, ist ein openwrt

edit: soi noch mal genau drauf geacht, sobald ich mich von windows abmeldet kommen auch meldungen am radius an aber nur dann

so ich hab noch mal ein paar logs.

Wenn ich mich über linux einlogge erhalt ich auf dem AP folgendes

 
Sep  9 21:00:01 AP1 daemon.info hostapd: wlan0: STA 00:25:d3:8c:18:22 WPA: pairwise key handshake completed (RSN) 
Sep  9 21:00:01 AP1 daemon.info hostapd: wlan0: STA 00:25:d3:8c:18:22 RADIUS: starting accounting session 4E6A6159-00000000 
Sep  9 21:00:01 AP1 daemon.info hostapd: wlan0: STA 00:25:d3:8c:18:22 IEEE 802.1X: authenticated - EAP type: 25 (PEAP) 
Sep  9 21:01:02 AP1 daemon.info hostapd: wlan0: STA 00:25:d3:8c:18:22 IEEE 802.11: authenticated 

Hingegen wenn ich mich über Windows anmelde

 
Sep  9 21:23:08 AP1 daemon.info hostapd: wlan0: STA 00:25:d3:8c:18:22 IEEE 802.11: authenticated 
Sep  9 21:23:08 AP1 daemon.info hostapd: wlan0: STA 00:25:d3:8c:18:22 IEEE 802.11: associated (aid 1)

das sieht ja fast so aus als ob Windows gar keine Anfrage für peap mitschickt?

Wie gesagt ich habs mit zwei unterschiedlichen Systemen versucht, irgendwo msus ein haken sein.
Mitglied: aqui
aqui schreibt am 10.09.2011 um 11:52:45 Uhr
Richtig, da kommt gar kein PEAP an !! Hast du denn überhaupt PEAP freigeschaltet im Windows Client Setup wie oben im Tutorial beschrieben ??
Bitte die Diskussion per PM weiterführen um hier das Tutorial nicht unnötig aufzublähen ! Es reicht wenn wir die Lösung posten hier....
Mitglied: Hector
Hector schreibt am 11.09.2011 um 14:01:19 Uhr
Lösung gefunden, ganz einfach und dämlich. Vielleicht solltest du es aber in dem Tutorial erwähnen und hinzufügen, es wird sicher mehrere mit dem Problem noch geben.

Ich habe keine Popups im Windows aktiviert, da her bekam ich auch nicht die Meldung das ich unten auf das Symbol klicken muss für die Anmeldedaten, dass ist alles....ist auch wieder typisch untypisch.. ich mein bei jeder anderen Anmeldung per ppp(oe), slip usw kommt das Anmeldefenster direkt nach dem verbinden, wieso nicht bei, beim 802.1x Protokoll?

Gruß
Hector
Mitglied: aqui
aqui schreibt am 11.09.2011 um 17:02:46 Uhr
OK, danke für den Tip, das werd ich anpassen. Das 802.1x Tutorial für LAN Switches hat es im Kontext stehen bei der .1x Client Einrichtung:
http://www.administrator.de/index.php?con ...
Ich werde das aber hier auch noch übernehmen in den Text...
Mitglied: Hector
Hector schreibt am 11.09.2011 um 17:36:47 Uhr
Ja, da steht es mit dem Popupfenster aber nicht, dass wenn man Windows Popups deaktiviert hat, man auf das WLan Icon klicken muss damit das Login Fenster kommt face-wink
Mitglied: aqui
aqui schreibt am 12.09.2011 um 11:59:37 Uhr
Das muss man auch nicht, denn es erscheint automatisch beim Verbindungsaufbau. Es ist kein zusätzlicher Klick erforderlich. Sonst hast du da wieder was falsch gemacht bei deinem Client.
Eigentlich ist es auch komplett sinnlos, denn normalerweise lässt man automatisch die Login Daten des Users senden und aktiviert das Popup im .1x Client gar nicht erst. Wozu auch, denn es quält den Benutzer mit einem weiteren überflüssigen Fenster.
Sinnvoll ist es dann nur wenn die .1x Benutzerdaten von denen des Client PC unterschiedlich sind, was natürlichweise sehr selten vorkommt und ja eher meist ein Indiz für ein Sicherheitsproblem ist ?!
Mitglied: Hector
Hector schreibt am 13.09.2011 um 15:57:14 Uhr
das hat man aber nur aktiviert mit den selben login daten, wenn man in einer domäne bereits ist wo roadwarriors da her ungeeiegnet und bei mir kam das Popup Fenster eben nicht automatisch sondern erst wenn ich auf das Netzicon klick ob das Problem meines Clients ist, ist mir in dem Falle egal jedenfalls scheint es ein möglicher aber nicht zwingender Fallstrick zu sein.
Mitglied: aqui
aqui schreibt am 14.09.2011 um 10:30:09 Uhr
Ja, das ist ein Problem deines Clients. Normalerweise poppt sofort das Login Fenster hoch wenn auf einem WLAN einen .1x basierte Abfrage kommt und du im Client Setup die Automatik abgeschaltet hast. Aber egal. Wenn du wechselnde User hast auf ein und demselben Rechner benötigst du ohne interne User Accounts dann diese interaktive Abfrage vor jedem Zugang natürlich...keine Frage.
Abgesehen davon wäre es dann aber sinnvoller auch diese User erst am Rechner wechseln zu lassen, dann sparst du dir das Popup Window. Es gibt aber viele Wege nach Rom....
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