Subnetting mit IPv6 anhand eines Beispiels
20.01.2010
08:59:18 Uhr14879 Aufrufe
2 Antworten
08:59:18 Uhr
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Hilfreich +5
Nachdem ich im Internet nicht's dazu gefunden habe, ist die Idee enstanden, eine Anleitung selber zu erstellen.
Einer meiner Teilnehmer, Rainer Kleemeier , hat mich tatkräftig dabei unterstützt.
Einer meiner Teilnehmer, Rainer Kleemeier , hat mich tatkräftig dabei unterstützt.
Subnetting mit IPv6
Aufgabe
Das Firmennetzwerk besteht aus einer einzelnen Active Directory Domäne.
Auf allen Servercomputern ist das Betriebssystem Microsoft Windows Server 2008 installiert.
Auf allen Clientcomputern wird Microsoft Windows Vista ausgeführt.
Das Unternehmen hat zur Zeit drei Standorte. Ein vierter Standort befindet sich in der Planungsphase.
Ihr Vorgesetzter bittet Sie, dem neuen Standort ein Subnetz unter Verwendung des globalen Adresspräfixes 3FFA:FF2B:4D:A000::/51 zuzuweisen.
Wie gehen Sie vor?
3FFA:FF2B:4D:A000::/51 als Ausgansnetz
3FFA:FF2B:4D:A000:0000:/51 zwischen :: (Doppel-Doppelpunkten) stehen 0000
0011 1111 1111 1010. 1111111100101011.000000001001101. 1010000000000000.0000000000000000./51 dies ist die obige Adresse binär aufgelöst
8421 8421 8421 8421 wir teilen die 16 Bit in 4 mal 4 Bit, jedem Bit wird ein Wert von niedrig-zu höherwertig zugewiesen
Sie erinnern sich, 2ˆ0=1, 2ˆ1=2, 2ˆ2=4, 2ˆ3=8
0021 8421 8421 8020 Erklärung für den esten Abschnitt 3FFA:
3------ F------F----- A danach werden die erhaltenen Werte in hexadezimal umgewandelt und addiert, zB. 3=3 , aber 15=F, da hexadezimal von 0-9 und A-F geht (16 Zustände)
Da jetzt das existierende Netz /51 in 4 weitere Subnetze aufgeteilt werden soll, heißt das 2 Stellen nach rechts /53.
dh. 2ˆ 2=4 Subnetze.
3FFA--------------------------FF2B--------------------4D----------------------A000
00111 111 1111 1010. 1111111100101011.000000001001101.101 00 00000000000….
---------------------------16.--------------------------32.----------------------48.-51-53 BIT
Berechnet wird genauso wie oben dargestellt 8421 also die ersten 4 Stellen.
8 ist belegt und 2 ist belegt 8+2=10 also A. Danach folgen 4 Nullen als A0
Hier ist die Grenze zur Berechnung
101 00000 = A0 Beispiel von oben 8020= 10 als hexadezimal A, danach Nullen also A0
101 01000 = A8 Beispiel von oben 8020= 10 als hexadezimal A, danach 1000, also BIT 4=8 belegt, 8+0+0+0=8 also A8
101 10000 = B0 Beispiel von oben 8021= 11 als hexadezimal B, danach Nullen also B0
101 11000 = B8 Beispiel von oben 8020= 11 als hexadezimal B, danach 1000, also BIT 4=8 belegt, 8+0+0+0=8 also B8
Erläuterungen:
IPv6-Adressen sind 128 Bit lang (IPv4: 32 Bit). Typischerweise bekommt ein Internetprovider (ISP) die ersten 32 Bit (oder weniger) als Netz von einer Regional Internet Registry (RIR) zugewiesen.Dieser Bereich wird vom Provider weiter in Subnetze aufgeteilt. Die Länge der Zuteilung an Endkunden wird dabei dem ISP überlassen; vorgeschrieben ist die minimale Zuteilung eines /64. Ältere Dokumente (z. B. RFC 3177) schlagen eine Zuteilung von /48-Netzen an Endkunden vor; in Ausnahmefällen ist die Zuteilung größerer Netze als /48 oder mehrerer /48-Netze an einen Endkunden möglich.
Einem einzelnen Netzsegment wird in der Regel ein 64 Bit langes Präfix zugewiesen, das dann zusammen mit einem 64 Bit langen Interface Identifier die Adresse bildet. Der Interface Identifier kann entweder aus der MAC-Adresse der Netzwerkkarte erstellt oder anders eindeutig zugewiesen werden; das genaue Verfahren ist in RFC 4291, Anhang A beschrieben.
Hat z. B. ein Netzwerkgerät die IPv6-Adresse 2001:0db8:85a3:08d3:1319:8a2e:0370:7347/64, so lautet das Präfix 2001:0db8:85a3:08d3::/64, der Interface Identifier 1319:8a2e:0370:7347; der Provider bekam von der RIR wahrscheinlich das Netz 2001:0db8::/32 zugewiesen und der Endkunde das Netz 2001:0db8:85a3::/48 vom Provider.
Korrekte Antwort :
------------------------------ IPv6 Adressbereich 3FFA:FF2B:4D:A000::/53 , ist voraussichtlich Standort 1
------------------------------ IPv6 Adressbereich 3FFA:FF2B:4D:A800::/53 , ist voraussichtlich Standort 2
------------------------------ IPv6 Adressbereich 3FFA:FF2B:4D:B000::/53 , ist voraussichtlich Standort 3
--Verwenden Sie den IPv6 Adressbereich 3FFA:FF2B:4D:B800::/53 für den neuen Standort, ist voraussichtlich Standort 4 , also die richtige Lösung !
Aufgabe
Das Firmennetzwerk besteht aus einer einzelnen Active Directory Domäne.
Auf allen Servercomputern ist das Betriebssystem Microsoft Windows Server 2008 installiert.
Auf allen Clientcomputern wird Microsoft Windows Vista ausgeführt.
Das Unternehmen hat zur Zeit drei Standorte. Ein vierter Standort befindet sich in der Planungsphase.
Ihr Vorgesetzter bittet Sie, dem neuen Standort ein Subnetz unter Verwendung des globalen Adresspräfixes 3FFA:FF2B:4D:A000::/51 zuzuweisen.
Wie gehen Sie vor?
3FFA:FF2B:4D:A000::/51 als Ausgansnetz
3FFA:FF2B:4D:A000:0000:/51 zwischen :: (Doppel-Doppelpunkten) stehen 0000
0011 1111 1111 1010. 1111111100101011.000000001001101. 1010000000000000.0000000000000000./51 dies ist die obige Adresse binär aufgelöst
8421 8421 8421 8421 wir teilen die 16 Bit in 4 mal 4 Bit, jedem Bit wird ein Wert von niedrig-zu höherwertig zugewiesen
Sie erinnern sich, 2ˆ0=1, 2ˆ1=2, 2ˆ2=4, 2ˆ3=8
0021 8421 8421 8020 Erklärung für den esten Abschnitt 3FFA:
3------ F------F----- A danach werden die erhaltenen Werte in hexadezimal umgewandelt und addiert, zB. 3=3 , aber 15=F, da hexadezimal von 0-9 und A-F geht (16 Zustände)
Da jetzt das existierende Netz /51 in 4 weitere Subnetze aufgeteilt werden soll, heißt das 2 Stellen nach rechts /53.
dh. 2ˆ 2=4 Subnetze.
3FFA--------------------------FF2B--------------------4D----------------------A000
00111 111 1111 1010. 1111111100101011.000000001001101.101 00 00000000000….
---------------------------16.--------------------------32.----------------------48.-51-53 BIT
Berechnet wird genauso wie oben dargestellt 8421 also die ersten 4 Stellen.
8 ist belegt und 2 ist belegt 8+2=10 also A. Danach folgen 4 Nullen als A0
Hier ist die Grenze zur Berechnung
101 00000 = A0 Beispiel von oben 8020= 10 als hexadezimal A, danach Nullen also A0
101 01000 = A8 Beispiel von oben 8020= 10 als hexadezimal A, danach 1000, also BIT 4=8 belegt, 8+0+0+0=8 also A8
101 10000 = B0 Beispiel von oben 8021= 11 als hexadezimal B, danach Nullen also B0
101 11000 = B8 Beispiel von oben 8020= 11 als hexadezimal B, danach 1000, also BIT 4=8 belegt, 8+0+0+0=8 also B8
Erläuterungen:
IPv6-Adressen sind 128 Bit lang (IPv4: 32 Bit). Typischerweise bekommt ein Internetprovider (ISP) die ersten 32 Bit (oder weniger) als Netz von einer Regional Internet Registry (RIR) zugewiesen.Dieser Bereich wird vom Provider weiter in Subnetze aufgeteilt. Die Länge der Zuteilung an Endkunden wird dabei dem ISP überlassen; vorgeschrieben ist die minimale Zuteilung eines /64. Ältere Dokumente (z. B. RFC 3177) schlagen eine Zuteilung von /48-Netzen an Endkunden vor; in Ausnahmefällen ist die Zuteilung größerer Netze als /48 oder mehrerer /48-Netze an einen Endkunden möglich.
Einem einzelnen Netzsegment wird in der Regel ein 64 Bit langes Präfix zugewiesen, das dann zusammen mit einem 64 Bit langen Interface Identifier die Adresse bildet. Der Interface Identifier kann entweder aus der MAC-Adresse der Netzwerkkarte erstellt oder anders eindeutig zugewiesen werden; das genaue Verfahren ist in RFC 4291, Anhang A beschrieben.
Hat z. B. ein Netzwerkgerät die IPv6-Adresse 2001:0db8:85a3:08d3:1319:8a2e:0370:7347/64, so lautet das Präfix 2001:0db8:85a3:08d3::/64, der Interface Identifier 1319:8a2e:0370:7347; der Provider bekam von der RIR wahrscheinlich das Netz 2001:0db8::/32 zugewiesen und der Endkunde das Netz 2001:0db8:85a3::/48 vom Provider.
Korrekte Antwort :
------------------------------ IPv6 Adressbereich 3FFA:FF2B:4D:A000::/53 , ist voraussichtlich Standort 1
------------------------------ IPv6 Adressbereich 3FFA:FF2B:4D:A800::/53 , ist voraussichtlich Standort 2
------------------------------ IPv6 Adressbereich 3FFA:FF2B:4D:B000::/53 , ist voraussichtlich Standort 3
--Verwenden Sie den IPv6 Adressbereich 3FFA:FF2B:4D:B800::/53 für den neuen Standort, ist voraussichtlich Standort 4 , also die richtige Lösung !





