Frage ist gelöstWie viele VMs auf einem physikalischen Datenträger (SAS,SATA) sind empfehlenswert
06.02.2012
22:00:42 Uhr1786 Aufrufe
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Guten Abend,
kurz zu meiner Testumgebung, ich habe in meinem Server aktuell mit 2 SAS Datenträger die im Raid 1 laufen. Auf diesem läuft ein Server2008R2 inc. Hyper V (Host)
In Hyper V sollen weitere 5 Windows Server2008R2 installiert werden (VM´s), jetzt die Frage ich habe noch so einige SATA Fetplatten rumliegen bei denen ich mir gedacht habe dies jeweils im Raid 1 zu konfigurieren und diese dann meiner VM´s zuweise??
Gibt es da einen Richtwert wieviele VM´s man maximal auf einer SATA Platte laufen lassen sollte?? Zwecks Datendurchsatz? (ausgenommen SQL / Fileserver)
(Ich rede hier von SATA 6Gb/s Datenträger mit 7.200rpm und 32MB Chache)
Grüße,
In Hyper V sollen weitere 5 Windows Server2008R2 installiert werden (VM´s), jetzt die Frage ich habe noch so einige SATA Fetplatten rumliegen bei denen ich mir gedacht habe dies jeweils im Raid 1 zu konfigurieren und diese dann meiner VM´s zuweise??
Gibt es da einen Richtwert wieviele VM´s man maximal auf einer SATA Platte laufen lassen sollte?? Zwecks Datendurchsatz? (ausgenommen SQL / Fileserver)
(Ich rede hier von SATA 6Gb/s Datenträger mit 7.200rpm und 32MB Chache)
Grüße,
Flatcher schreibt am 06.02.2012 um 22:12:11 Uhr
HAllo,
Ich würd mal sagen, das kommt ganz drauf an welche Dienste ein Server bewältigen soll.
Wirds ein DomainController mit DNS kannst ruhig noch eine weiter Maschine dazugeben.
Ich hab in einer Testumgebung einen Server2008R2 und einen SBS2011 auf einer HDD laufen - sehr lähmend.
Also am besten - pro HDD 1-2 Maschine oder ein schneller Raidverbund deiner Wahl. (Voraussetzung ein schneller Raid Controller)
Ich würd mal sagen, das kommt ganz drauf an welche Dienste ein Server bewältigen soll.
Wirds ein DomainController mit DNS kannst ruhig noch eine weiter Maschine dazugeben.
Ich hab in einer Testumgebung einen Server2008R2 und einen SBS2011 auf einer HDD laufen - sehr lähmend.
Also am besten - pro HDD 1-2 Maschine oder ein schneller Raidverbund deiner Wahl. (Voraussetzung ein schneller Raid Controller)
clSchak schreibt am 06.02.2012 um 22:35:46 Uhr
wieviele User oder nur für dich zum testen? Wenn du nur was zum testen und "spielen" haben willst reicht das aus, alles andere reicht nicht an Leistung, vor allem nicht bei SQL Servern, viel wichtiger ist: RAM und davon jede Menge, wenn die VM's anfangen zu "swapen" geht die Geschwindigkeit drastisch in den Keller 
Grave111 schreibt am 07.02.2012 um 08:07:46 Uhr
Hallo,
in meinem Falle ist dies nur eine Testumgebung. RAM sollte genügend vorhanden sein ( 48Gb ). Die Frage war aber allgemein gestellt und auch für Produktionsumgebungen gedacht.
Angenommen ich hätte folgendes Szenario:
Ein kleines Unternehmen mit 50 Usern benötigt:
VM --> Exchange Server 2010
VM --> Domaincontroller / DNS
VM --> Fileserver
VM- -> SQL Server
VM --> Sharepoint
ich möchte alle diese Dienste auf einem ServerRack laufen lassen und die einzelnen VM´s in Hyper V virtualisieren.
Wie sollten dort meine physikalischen Datenträger konfiguriert & belegt werden? Was macht hier Sinn? (Raid,Cluster usw.. )
Gruß,
in meinem Falle ist dies nur eine Testumgebung. RAM sollte genügend vorhanden sein ( 48Gb ). Die Frage war aber allgemein gestellt und auch für Produktionsumgebungen gedacht.
Angenommen ich hätte folgendes Szenario:
Ein kleines Unternehmen mit 50 Usern benötigt:
VM --> Exchange Server 2010
VM --> Domaincontroller / DNS
VM --> Fileserver
VM- -> SQL Server
VM --> Sharepoint
ich möchte alle diese Dienste auf einem ServerRack laufen lassen und die einzelnen VM´s in Hyper V virtualisieren.
Wie sollten dort meine physikalischen Datenträger konfiguriert & belegt werden? Was macht hier Sinn? (Raid,Cluster usw.. )
Gruß,
wiesi200 schreibt am 07.02.2012 um 09:11:17 Uhr
Hallo,
je nach dem was den SQL Server macht würd ich schon sagen für den alleine brauchst du um die 10 bis 20 HDD's mit SAS 15K wenn er vernünftig laufen soll, oder 2 Enterprise SSD's im Raid1
Der Exchange reden wir mal von 4.
Der Rest läuft so nebenbei mit.
je nach dem was den SQL Server macht würd ich schon sagen für den alleine brauchst du um die 10 bis 20 HDD's mit SAS 15K wenn er vernünftig laufen soll, oder 2 Enterprise SSD's im Raid1
Der Exchange reden wir mal von 4.
Der Rest läuft so nebenbei mit.
SlainteMhath schreibt am 07.02.2012 um 09:23:55 Uhr
Moin,
Und zum Cluster natuerlich eine passende iSCSI/FC SAN - den Plattenbedarf hat wiesi200 schon treffend beschrieben.
Domaincontroller würde ich zusätzlich zum virtuallen noch einen physischen aufstellen.
Auf die Wahl des Hypervisors gehe ich jetzt mal nicht ein
lg,
Slainte
Was macht hier Sinn? (Raid,Cluster usw.. )
Ein Cluster muss sein. Minimum 2, besser 3 Nodes dann bist du auf der sicheren Seite.Und zum Cluster natuerlich eine passende iSCSI/FC SAN - den Plattenbedarf hat wiesi200 schon treffend beschrieben.
Domaincontroller würde ich zusätzlich zum virtuallen noch einen physischen aufstellen.
Auf die Wahl des Hypervisors gehe ich jetzt mal nicht ein
lg,
Slainte
Lousek schreibt am 07.02.2012 um 09:28:33 Uhr
Hallo Grave,
Ich wirf auch mal noch meine Meinung in die Runde.
Ich behaupte, dass bei VMs vorallem die IOPS zählen, also wieviele Disk-Operationen gleichzeitig ausgeführt werden können. Der reine Durchsatz spielt wohl weniger eine Rolle.
Des weiteren würde ich folgende Konfiguration nehmen:
- 2 Festplatten im RAID1 für die System-Disk des Hyper-V-Hosts
- 2 Festplatten im RAID1 für die System-Disks der VMs
- 4 Festplatten im RAID10 für die Daten-Disks der VMs
Somit wird selbst bei grosser Belastung der Daten-Disks (durch z.B. Exchange, Fileserver oder SQL-Server) weder das System des Hyper-V-Hosts noch das der anderen VMs beeinflusst.
DC / DNS und Sharepoint sind meiner Meinung nach kein Problem, da die wohl nicht allzu viel IOPS tätigen (vorausgesetzt die Daten des SharePoints sind mehrheitlich in der DB auf dem SQL gespeichert).
Der Fileserver würde ich auch eher als unkritisch betrachten, aber natürlich abhängig davon, wieviele User gleichzeitig darauf zugreifen.
SQL und Exchange wie bereits gesagt: Viel RAM und viel CPU, und mit einem RAID10 sollte auch die IOPS einigermassen verarbeitet werden können.
Kommt halt immer draufan, wie gross die ganze Umgebung ist ...
Und @wiesi200:
Ja, je nach Umgebung werden soviele HDDs alleine für den SQL-server schon Sinn machen, allerdings wird dann wohl eher (vorallem im Zusammenhang mit Virtualisierung) ein SAN angestrebt ...
Bei uns laufen 60 VMs, inkl. DCs, SAP, Fileserver und Exchange auf einem SAN mit 20 15K SAS Disks, und die Performance ist akzeptabel, da das SAN eine gute IOPS hinbringt.
Gruss
lousek
Ich wirf auch mal noch meine Meinung in die Runde.
Ich behaupte, dass bei VMs vorallem die IOPS zählen, also wieviele Disk-Operationen gleichzeitig ausgeführt werden können. Der reine Durchsatz spielt wohl weniger eine Rolle.
Des weiteren würde ich folgende Konfiguration nehmen:
- 2 Festplatten im RAID1 für die System-Disk des Hyper-V-Hosts
- 2 Festplatten im RAID1 für die System-Disks der VMs
- 4 Festplatten im RAID10 für die Daten-Disks der VMs
Somit wird selbst bei grosser Belastung der Daten-Disks (durch z.B. Exchange, Fileserver oder SQL-Server) weder das System des Hyper-V-Hosts noch das der anderen VMs beeinflusst.
DC / DNS und Sharepoint sind meiner Meinung nach kein Problem, da die wohl nicht allzu viel IOPS tätigen (vorausgesetzt die Daten des SharePoints sind mehrheitlich in der DB auf dem SQL gespeichert).
Der Fileserver würde ich auch eher als unkritisch betrachten, aber natürlich abhängig davon, wieviele User gleichzeitig darauf zugreifen.
SQL und Exchange wie bereits gesagt: Viel RAM und viel CPU, und mit einem RAID10 sollte auch die IOPS einigermassen verarbeitet werden können.
Kommt halt immer draufan, wie gross die ganze Umgebung ist ...
Und @wiesi200:
Ja, je nach Umgebung werden soviele HDDs alleine für den SQL-server schon Sinn machen, allerdings wird dann wohl eher (vorallem im Zusammenhang mit Virtualisierung) ein SAN angestrebt ...
Bei uns laufen 60 VMs, inkl. DCs, SAP, Fileserver und Exchange auf einem SAN mit 20 15K SAS Disks, und die Performance ist akzeptabel, da das SAN eine gute IOPS hinbringt.
Gruss
lousek
SlainteMhath schreibt am 07.02.2012 um 09:55:50 Uhr
mit dem Ansatz "hey ich hab da noch was rumliegen" wird man hier nicht weit kommen.
Naja, fürs Testsystem wirds schon taugen
Grave111 schreibt am 07.02.2012 um 10:06:47 Uhr
Zitat von SlainteMhath:
> mit dem Ansatz "hey ich hab da noch was rumliegen" wird man hier nicht weit kommen.
Naja, fürs Testsystem wirds schon taugen
1 , max 2 VMs pro HDD - wie schon oben geschrieben - und ein bischen Gedult beim
Klicken
In eine Produktivumgebung eher grob Fahrlässig.
> mit dem Ansatz "hey ich hab da noch was rumliegen" wird man hier nicht weit kommen.
Naja, fürs Testsystem wirds schon taugen
Klicken
Richtig
Gruß,
Grave111 schreibt am 07.02.2012 um 10:10:18 Uhr
Zitat von Lousek:
Hallo Grave,
Ich wirf auch mal noch meine Meinung in die Runde.
Ich behaupte, dass bei VMs vorallem die IOPS zählen, also wieviele Disk-Operationen gleichzeitig ausgeführt werden
können. Der reine Durchsatz spielt wohl weniger eine Rolle.
Des weiteren würde ich folgende Konfiguration nehmen:
- 2 Festplatten im RAID1 für die System-Disk des Hyper-V-Hosts
- 2 Festplatten im RAID1 für die System-Disks der VMs
- 4 Festplatten im RAID10 für die Daten-Disks der VMs
Somit wird selbst bei grosser Belastung der Daten-Disks (durch z.B. Exchange, Fileserver oder SQL-Server) weder das System des
Hyper-V-Hosts noch das der anderen VMs beeinflusst.
DC / DNS und Sharepoint sind meiner Meinung nach kein Problem, da die wohl nicht allzu viel IOPS tätigen (vorausgesetzt die
Daten des SharePoints sind mehrheitlich in der DB auf dem SQL gespeichert).
Der Fileserver würde ich auch eher als unkritisch betrachten, aber natürlich abhängig davon, wieviele User
gleichzeitig darauf zugreifen.
SQL und Exchange wie bereits gesagt: Viel RAM und viel CPU, und mit einem RAID10 sollte auch die IOPS einigermassen verarbeitet
werden können.
Kommt halt immer draufan, wie gross die ganze Umgebung ist ...
Und @wiesi200:
Ja, je nach Umgebung werden soviele HDDs alleine für den SQL-server schon Sinn machen, allerdings wird dann wohl eher
(vorallem im Zusammenhang mit Virtualisierung) ein SAN angestrebt ...
Bei uns laufen 60 VMs, inkl. DCs, SAP, Fileserver und Exchange auf einem SAN mit 20 15K SAS Disks, und die Performance ist
akzeptabel, da das SAN eine gute IOPS hinbringt.
Gruss
lousek
Hallo Grave,
Ich wirf auch mal noch meine Meinung in die Runde.
Ich behaupte, dass bei VMs vorallem die IOPS zählen, also wieviele Disk-Operationen gleichzeitig ausgeführt werden
können. Der reine Durchsatz spielt wohl weniger eine Rolle.
Des weiteren würde ich folgende Konfiguration nehmen:
- 2 Festplatten im RAID1 für die System-Disk des Hyper-V-Hosts
- 2 Festplatten im RAID1 für die System-Disks der VMs
- 4 Festplatten im RAID10 für die Daten-Disks der VMs
Somit wird selbst bei grosser Belastung der Daten-Disks (durch z.B. Exchange, Fileserver oder SQL-Server) weder das System des
Hyper-V-Hosts noch das der anderen VMs beeinflusst.
DC / DNS und Sharepoint sind meiner Meinung nach kein Problem, da die wohl nicht allzu viel IOPS tätigen (vorausgesetzt die
Daten des SharePoints sind mehrheitlich in der DB auf dem SQL gespeichert).
Der Fileserver würde ich auch eher als unkritisch betrachten, aber natürlich abhängig davon, wieviele User
gleichzeitig darauf zugreifen.
SQL und Exchange wie bereits gesagt: Viel RAM und viel CPU, und mit einem RAID10 sollte auch die IOPS einigermassen verarbeitet
werden können.
Kommt halt immer draufan, wie gross die ganze Umgebung ist ...
Und @wiesi200:
Ja, je nach Umgebung werden soviele HDDs alleine für den SQL-server schon Sinn machen, allerdings wird dann wohl eher
(vorallem im Zusammenhang mit Virtualisierung) ein SAN angestrebt ...
Bei uns laufen 60 VMs, inkl. DCs, SAP, Fileserver und Exchange auf einem SAN mit 20 15K SAS Disks, und die Performance ist
akzeptabel, da das SAN eine gute IOPS hinbringt.
Gruss
lousek
Hallo lousek,
Vielen Dank für die ausführliche Erklärung.. meine Frage/anliegen ist damit super geklärt
Gelöst ;)
Gruß,












