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Mitglied: Daywalker75
24.01.2012, aktualisiert 15:14 Uhr, 5341 Aufrufe, 24 Kommentare

GELÖSTVirtualisieren von ca 20 Servern

da ich an einen neuen Virtuallisierungs Projekt arbeite, benötige ich unbedingt eure Tipps und eure Wissen

Ist Zustand:
wir haben in der Halle insgesamt 20 gemischte Microsoft Server 2003 und Server 2008. Die Mitarbeiter im Büro´s verbinden sich mit Remote Desktop auf die jeweiligen Server.

Soll:
Ich soll einen Physikalische Server aufsetzen. Diese Server muss min. 20 Virtuelle Server verwalten können. Das heisst, ich soll die 20 Physikalischen Server in der Halle alle Virtualisieren. Da ich noch nicht genug Erfahrung mit Virtualisierung gemacht habe, möchte ich gerne wissen, was ich an min. Hardware Anforderung haben muss. Welchen Betriebssystem ? VMware oder HyperV ?

In Zukunft sollen die Mitarbeiter auf den Virtualisierten Servern arbeiten. Die Physikalischen Server werden abgebaut und durch den Virtualisierung ersetzt.

Was ratet Ihr mir ?

Prozessor ?
64 GB RAM
Raid Controller mit Raid 5
4x 3.5 SATA III 600GB 10000rpm
Windows 7 Professional 64 Bit Version
Windows Server 2003 oder 2008 R2
HyperV ?
ESXI ?
VShpere5.0 ?

Und wie sieht es mit Lizensen aus ? Gibt es kostenlose Software ?
Wie hoch kann man die Anschaffungskosten von Hardware und Software ungefär rechnen ?

Bitte um Hilfe

Danke im Voraus

Daywalker
Mitglied: Caddy0815
24.01.2012 um 15:12 Uhr
Hi,

ein großes Vorhaben. 20 VMs!
Was machen die Server denn?
Wir nutzen bei uns VM Ware ESX.

Was mir zu denken gibt, du schreibst von einem Server als Host.
Ist das dein Ernst?
Wenn dir die Kiste ausfällt sind alle Gäste down. Ich denke ein CLuster aus 2 Servern mit HighAvailability und VMotion (so heißt es zumindest bei VM Ware) ist nötig.
Außerdem dann natürlich eine SAN Storage, damit alle Hosts auf die Maschinen zugreifen können.
Beide Hosts müssen so konfiguriert sein, dass sie im E-Fall alle VMs halten können.

Schreib mal ein paar mehr Details zu deinem Projekt, damit man das hier besser beurteilen kann.
Bitte warten ..
Mitglied: 2hard4you
24.01.2012 um 15:15 Uhr
auch ohne Gruß


eine 4 CPU (nicht Kerne) Version mit 256 GB RAM (Du hast 20 Server mit mind. 4 GB RAM) auf einem ESXi sollte gut rennen, wobei ich SAS-Platten nehmen würde - Sizingtip 20 Server mit x GB Plattenplatz * 4 (da werden sicher Begehrlichkeiten wach).

Gruß

24
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Mitglied: OliverR
24.01.2012 um 15:27 Uhr
ob sich das virtualisieren da lohnt..???

ich würde erst mal Daten sammeln wie, Anzahl Anwender, Art der Anwendungen, Datenbanken usw. virtualisieren kann man dann alles, selbst die Desktops und welches Produkt(e) man hier wie einsetzt, ist zum einen Geschmacksache, hängt aber auch stark davon ab was es können soll, deinem Budget... und Deinem können.

was sicher hilft... lesen, lesen, lesen und bau dir ne Teststellung ;)

...das soll doch nicht nur eine einzelne Maschine (Host) werden, um die 20 server zu hosten??? denk mal an die Verfügbarkeit ;)

Gruß
Oliver
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Mitglied: Daywalker75
24.01.2012 um 15:30 Uhr
Hi Caddy,

also auf den Server laufen Automatisierungsoftware / Module Diese werden von unseren Ingeneuren programmiert. Es sind auch externe Module an Netzwerkkarten angeschlossen. Also sehr wichtige Projekte.

Ja, richtig, einen Server als Host. Ich werde ersteinmal so starten. Du hast natürlich recht, wenn die "Kiste" ausfällt sind alle offline. Daran habe ich auch gedacht, werde Clustering nachhinein installieren. Aber zu erst möchte ich ein Host fertigstellen.

Die ESX Server soll Kostenpflichtig sein, ist das richtig ? Hast du ein Preis was diese kostet ? Welche Software benötige ich noch um die VM´s zu verwalten ?
Bitte auch die Hardware spezifikationen aufschreiben, wenns möglich ist.

Gruß
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Mitglied: Daywalker75
24.01.2012 um 15:35 Uhr
Hallo Oliver,

danke für deinen Beitrag. Jedoch beantwortet diese meine Fragen nicht.
Bitte warten ..
Mitglied: Daywalker75
24.01.2012 um 15:38 Uhr
Hi 2hard4you

Danke dir. Ist die ESXI nicht eingeschränkt ? da es kostenlos ist habe ich mitbekommen, das es schwer ist die VM´s mit ESXI zu verwalten
Bitte warten ..
Mitglied: it-frosch
24.01.2012 um 15:47 Uhr
Hallo Daywalker,

>wir haben in der Halle insgesamt 20 gemischte Microsoft Server 2003 und Server 2008.

Stehen die Server da nur so rum oder haben die eventuell an USB, seriellen bzw. parallelen Ports irgend etwas angeschlossen? face-wink
Sollte das der Fall sein wird es mit Virtualisieren so einfach nichts.

>Wie hoch kann man die Anschaffungskosten von Hardware und Software ungefär rechnen ?
Nach deiner Fragestellung willst du das nicht wirklich wissen. face-wink
Die Zahl ist auf jeden Fall 6-stelling.
Du wirst sinnvoller Weise zwei Host benötigen und je nach Anforderung an die Verfügbarkeit der VMs HA bzw. FT (VMware).

1. Schaff dir erst mal eine Übersicht wie die Verfügbarkeit der Server ist. (24x7 oder 8x5 z.B.)
2. Gibt es irgend welche Server die zwingend ein CD oder Diskettenlaufwerk bzw. USB, serielle oder parallele Anschlüsse für irgend etwas brauchen?
3. Welche Hardware Anforderungen haben die Server?

Dann kann man dir hier auch weiter helfen.

btw. Es gibt im Forum viele Beiträge die sich mit der Planung beschäftigen. Einfach mal suchen.

grüße vom it-frosch
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Mitglied: OliverR
24.01.2012 um 15:51 Uhr
da es eine kleine Überschaubare Umgebung ist empfehle ich dir den Citrix XenServer... der kostet auch nix, dazu natürlich Win2008 und client Win7

Bau nicht gleich ein mega host, nimm lieber normale blades mit 2 CPU a 6 kerne z.b. mit 64GB Ram ...einfach mal kosten/Nutzen abwägen.

was ist mit einem SAN?
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Mitglied: siegit
24.01.2012 um 15:53 Uhr
Zitat von Daywalker75:
Also sehr wichtige Projekte.

dann macht es keinen Sinn ohne HA


Die ESX Server soll Kostenpflichtig sein, ist das richtig ? Hast du ein Preis was diese kostet ? Welche Software benötige ich
noch um die VM´s zu verwalten ?
vSphereClient zur Verwaltung.
Welchen ESX du benötigst kann man ohne Dimensionierung der Hardware (CPU, RAM, Hosts die drauf laufen sollen) nicht pauschal sagen. Ebensowenig einen Preis.

Bitte auch die Hardware spezifikationen aufschreiben, wenns möglich ist.
Dafür braucht man mehr Eckdaten über die 20 Maschinen die derzeit laufen, welche Hardware, welche Auslastung, Wieviele User jeweils drauf arbeiten,...


Wenn Erfahrung mit Virtualisierung fehlt, dann würde ich nicht mit so einem ambitionierten Projekt starten, sondern mir einen Fachmann ins Haus holen.
Bitte warten ..
Mitglied: Mike.ekiM
24.01.2012 um 15:57 Uhr
Hi,

Bei der Größenordnung würde ganz sicher nicht mit freien ESXi Variante von VMware fahre. Wenn VMware dann nimm vSphere mit entsprechendem Support.
Zum Thema Hochverfügbarkeit kann ich dir zu mindestens 2 ESX Hosts raten. Alles andere ist fahrlässig!!!!. Darunter sollte eine anständige Storage stehen (SAN).
Am besten mit Fibrechannel Anbindung. Z.B. eine EMC Clarion oder ähnliches.

Desweiteren musst du deinen Windows Server Lizenzen berücksichtigen. In dem Moment wo du vMotion mit 2 ESX Hosts als Hochverfügbarkeitslösung in Betracht ziehst musst du anders lizensieren!
Eine Windows Server Standard 2008 darfst du z.B auf 1-4 CPU´s betreiben. Bei 2 ESX Hosts mit jeweils 4 CPU´s brauchst du logischer Weise 2 Windows Server Lizenzen für einen "reellen" Server.
Hier könnte unter Umständen die Windows DataCenter Edition für dich in Frage kommen. usw usw usw......

Hol dir einen professionellen Dienstleister ins Haus und lass dich angemessen Beraten!

Gruß
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Mitglied: Caddy0815
24.01.2012 um 15:57 Uhr
Hi Daywalker,

richtig, ESX ist kostenpflichtig. Beim Clustering brauchst du noch die Verwaltungsebene die auf einen eigenen Server (nicht virtuell) läuft. Z.B. Virtual Center Server bei VM Ware.
Bei der Hardware würde ich nur zertifizierte Geräte einsetzen. Wir haben beispielsweise 2 Fujitsu Primery RX300.
Wenn du über W2k8 sprichst, dann sind 4GB Ram pro VM schon Minimum. bei 64 bit VMs eher 8GB.
Bei der Storage dann auf jeden Fall eine große SAS SAN Lösung mit vielen Platten wegen der I/O Performance und natürlich ein Raid.

Ich weiß nicht ob es dir bewusst ist, aber mit 2 Hosts, ohne die ich nicht anfangen würde, der Software usw. wirst du schnell in sechstellige Bereiche kommen. Wie schon geschrieben, eine Kiste muss die volle Last kurzzeitig alleine tragen können.

Was auch noch zu beachten bist bei Virtualisierung sind mögliche Probleme beim Durchreichen von Schnittstellen. Wir hatten beispielsweise Probleme mit der SCSI Anbindung unserer Tapelibary und haben diese wieder hardwaremäßig aufgebaut, da die Probleme nicht zu lokalisieren waren und sporadisch auftraten. In die Hostebene kannst du da wenig eingreifen.

Gruß Caddy
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Mitglied: SlainteMhath
24.01.2012 um 16:00 Uhr
Moin,

als Hypervisor in Produktv-Umgebungen kommt m.E. ausschlieslich VMWare in Frage - die sind nicht umsonst Marktführer. In deinem Fall würde ich dir VMWare Esentials Plus empfehlen. Kosten ~4TEUR

Sizing: (Ohne weitere Anbganen/Ausführungen zu den Servern nur generische Werte)

Server
8 GB RAM pro VM * 20 = Minimum 160 GB + Sicherheit = 196 GB RAM
1Hexacore Xeon sollte i.d.R. ausreichen, falls die Server keine großartigen Rechenkunststücke machen müssen
Minimum 2 Server, besser 3 (Ausfallsicherheit). HP DL 370 G7

Storage:
Als Storage dazu muss ein SAN her. 20 Server sollten auf mindestens10-15 SAS Platten a 300-600 GB 10-15K laufen.
Anbindung per iSCSI oder gleich per (8gb-)FC. eine HP MSA P2000. sollte hier taugen

Weniger Hardware ist imo grob fahrlässige Gefährdung der Betriebssicherheit.

Projektvolumen (ohne ext. Dienstleitungs) denke ich sind wohl roundabout 35-40TEUR.

lg,
Slainte
Bitte warten ..
Mitglied: Grinskeks
24.01.2012 um 16:08 Uhr
Um sich mit der Virtualisierung auseinanderzusetzen empfiehlt sich zuallerst mal eine Machbarkeitsstudie:

Es gibt günstige, kompatible Hardware zum Testen, z.B. PowerEdge T110.
Ich würde da keinen großen Wert auf die Hardware legen und ein günstiges Testgerät erwerben. Dann Esxi als Hypervisor drauf. Mit dem converter können die physischen Maschinen nach und nach konvertiert werden und da kann dann auch nacheinander getestet werden, ob die Server so laufen, wie man es sich vorstellt.

Nebenbei sammelst du erste Erfahrungen.

Sollte soweit alles passen, empfiehlt sich, einen Überblick über die Kosten für Anschaffung geeigneter Hardware, Software und Backupsoftware sowie zusätzliches Know How für die Umstellung und den Produktivbetrieb zu verschaffen. Von Dell gibt es z.B. das vStart 50 Center - eine komplette Infrastruktur für Virtualisierung inkl. Hochverfügbarkeit. Da kann man mal wegen Pricing etc. anrufen.

Bei einer realistischeren Betrachtung sind Auslastung der Server zu ermitteln, d.h. Ram, CPU, Iops mit perfmon, iometer, etc. zu ermitteln. 20 Server mit 4 Sata Platten ist ja wohl ein Scherz oder? Auch die 64Bg sind enthusiastisch.

Seriöse Hardware für ein solches Projekt wird sich bestimmt nicht unter 20.000 beschaffen lassen.

Billgheimer-Virtualisierungslösungen für 5.000 sind natürlich auch möglich. Wie lange willst du deinen denn noch Job ausüben? face-wink
Bitte warten ..
Mitglied: exellent
24.01.2012 um 16:16 Uhr
Hallo Daywalker,

ohne dir Nahe treten zu wollen aber ein physikalischer Host ist wirklich schon grob fahrlässig !

Wie hoch ist denn dein Budget ?

Mit SATA Platten wirst du nicht weit kommen. Bei 20 Maschinen werden die IOs schon sehr hoch sein und SATA spielt dabei einfach nicht mit.


Um dir mal den Schrecken zu nehmen mit dem 6-stelligen Kosten.... Man kann es auch anders lösen (je nachdem wie hoch die Verfügbarkeit sein muss).

Was du aber definitiv benötigst ist ein Storage. Es muss kein SAN mit Fibrechannel sein. Es reicht auch ein Storage mit ein paar ordentlichen SAS Platten, das man übers Netzwerk anbinden kann. zB. per iSCSI oder NFS (ich würde dafür ein dediziertes Netzwerk und dedizierte Netzwerkkarten nehmen). Empfehlen kann ich da den Hersteller Synology. Da bekommst da für relativ wenig Geld eine ordentliche Speicherlösung, die du dann per iSCSI oder NFS anbinden kannst.

Also..

Erstmal brauchst du 2 physikalische Server auf denen du den kostenlosen ESXi installieren kannst. Bei 20 Maschinen wird die Prozessorleistung jetzt nicht soo extrem hoch sein deswegen werden 2 physikalische CPUs pro physikalischem Server reichen. Dann brauchst du wie oben gesagt ein ordentliches Storage. Wenn du alles eingerichtet hast, dann kannst du deine 20 Rechner mit einem Converter virtualisieren und alle laufen schön auf EINEM physikalischem Server (und natürlich auf dem Storage). Fällt nun dieser eine Server aus, kannst du den 2 physikalischen Server zur Hand nehmen und auf diesem die virtuellen Maschinen registrieren (das funktioniert ja aus dem Grund weil du ein gemeinsames Storage hast). Fertig ! Somit hast du auch eine Redundanz. Zwar keine 100% Verfügbarkeit aber du kannst einen Totalausfall der Maschine relativ schnell abfangen und du hast trotzdem keine 100.000€ Kosten für teure VMWare Lizenzen, etc.

Du hast 20 Server, angenommen in jedem Server sind 4GB eingebaut, dann brauchst du alleine für die Maschinen circa 80GB RAM. Mit 64GB kommst du da auf keinen Fall hin. Ich würde vorschlagen du nimmst dann erstmal 96GB (pro physikalischen Host). Später kannst du immer noch aufrüsten. Wichtig ist, dass die physikalischen Server genügend Netzwerkkarten haben, die du dann teamen kannst. Denn sonst würden sich 20 Maschinen eine Netzwerkkarte teilen, was natürlich in die Hose geht.
Bitte warten ..
Mitglied: Dani
24.01.2012 um 17:32 Uhr
Zitat von Daywalker75:
Hi 2hard4you

Danke dir. Ist die ESXI nicht eingeschränkt ? da es kostenlos ist habe ich mitbekommen, das es schwer ist die VM´s mit
ESXI zu verwalten
Moin,
es gibt seit der Version 5 nur noch ESXi Versionen. Über entsprechende Lizenzschlüssel werden die verschiedenen Funktionen freigeschalten.

eine 4 CPU (nicht Kerne) Version
Ich würde besser 2x nehmen pro phy. Server. Das merkst du deutlich wenn du Windows Updates o.ä. ausrollst.

Also sehr wichtige Projekte.
Schön und gut... wie lange darf der Produktionsausfall sein?
Wie sieht die Datensicherung aus und wo lagerst du die Bänder?
Was passiert wenn die Halle abbrennt?
etc...

Die ESX Server soll Kostenpflichtig sein, ist das richtig ? Hast du ein Preis was diese kostet ? Welche Software benötige ich noch um die VM´s zu verwalten ?
Wir haben für einen Produktionsstandort vor einem Jahr 200.000,00€ hingelegt. Komplett redudant vom VMWare Cluster bis hin zum Netapp Metrocluster. Das ist natürlich relativ aber bei uns war klar die Vorgabe die Ausfallzeit so gering wie möglich zu halten, egal ob ein Server / Storage ausfällt oder die WAN-Leitung oder die Hallen niederbrennen. Ein Datenverlust war nicht hinnehmbar. Schreibt ein Pflichtenheft was genau abgedeckt werden soll, weitergeben an Systemhäuser mit einem Angebot und am Ende seht ihr vor Tränen in welcher Kostenhöhe ihr euch befindet.


Grüße,
Dani
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Mitglied: tikayevent
24.01.2012 um 17:51 Uhr
Ich hab hier 30 VMs auf drei Hosts unter meiner Fuchtel.

Es sind drei IBM x3650 M3 mit je 96GB RAM und je zwei X5650 Xeons. Als Storage hängt ein DS3524 von IBM hinter.

Dadrauf läuft VMWare 4.1 als HA-Cluster und das problemlos. Jetzt macht nur das vCenter so langsam Probleme, weil das HA jetzt an seine Grenzen kommt. Rein performancetechnisch merkt man nicht man ansatzweise, dass es virtuell ist.

Es wurde gleichzeitig ne Backuplösung angeschafft, da hat das ganze etwa 60k€ gekostet.
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Mitglied: Daywalker75
25.01.2012 um 10:55 Uhr
Hallo exellent. Danke für Deinen Beitrag. Stimmt, mit 64 GB komme ich nicht hin.
Ich denke Ihr habt alle Recht. Ich werde das nochmals durchgehen und erneut Planen. Denn ich habe auch noch keinen Budget auf dem Tisch liegen.

Ich hatte mir jedoch um die 20.000 Euro gerechnet.

Vielen vielen dank an alle.

Gruß
Daywalker
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Mitglied: Alchemy
25.01.2012 um 18:47 Uhr
Servus

>Ich hatte mir jedoch um die 20.000 Euro gerechnet.

ich vermute das die intension dahin geht, die Anzahl der Maschinen zu reduzieren. Ich denke in deinem Fall und bei der Preislichen orientierung wäre es Sinnvoll sich einmal die 5-7 schwächsten Maschinen rauszusuchen und auf einen freien ESXi zu heben. Da hast du wenigstens einen Anfang. Der 4.1er ESXi in der freien Version kann max. 32Gb und 2 Prozessoren. Wenn du ein Towergehäuse nimmst (die meisten Modelle kann man auch auf 19" legen) bekommst du auch ordentlich Platten rein. Da bist du mit deinen 20k dabei und hast eine Basis. Dann sollte die maschine aber vom Gehäsue so ausgelegt sein, das du sie jederzeit aufrüsten kannst und als Teil eines Clusters mit einbinden kannst. Als Referenzmodell kann ich dir den Dell T710 empfehlen. Der geht 19" , kann 16x 900GB SAS (allerdings nur 10k) oder 8x600GB SAS 15k.

Als aller erstes solltest du einmal deine IST Hardware mit RAM, CPU und OS auflisten. Anhand der Übersicht kannst du (oder wir hier im Forum) dann weiterplanen.

Marcel
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Mitglied: Dani
25.01.2012 um 19:09 Uhr
Zitat von Alchemy:
Servus

>Ich hatte mir jedoch um die 20.000 Euro gerechnet.

ich vermute das die intension dahin geht, die Anzahl der Maschinen zu reduzieren. Ich denke in deinem Fall und bei der Preislichen
orientierung wäre es Sinnvoll sich einmal die 5-7 schwächsten Maschinen rauszusuchen und auf einen freien ESXi zu heben.
Da hast du wenigstens einen Anfang. Der 4.1er ESXi in der freien Version kann max. 32Gb und 2 Prozessoren. Wenn du ein
Towergehäuse nimmst (die meisten Modelle kann man auch auf 19" legen) bekommst du auch ordentlich Platten rein. Da bist
du mit deinen 20k dabei und hast eine Basis. Dann sollte die maschine aber vom Gehäsue so ausgelegt sein, das du sie
jederzeit aufrüsten kannst und als Teil eines Clusters mit einbinden kannst. Als Referenzmodell kann ich dir den Dell T710
empfehlen. Der geht 19" , kann 16x 900GB SAS (allerdings nur 10k) oder 8x600GB SAS 15k.

Als aller erstes solltest du einmal deine IST Hardware mit RAM, CPU und OS auflisten. Anhand der Übersicht kannst du (oder
wir hier im Forum) dann weiterplanen.

Marcel
Ich sag nur "also auf den Server laufen Automatisierungsoftware / Module Diese werden von unseren Ingeneuren programmiert. Es sind auch externe Module an Netzwerkkarten angeschlossen. Also sehr wichtige Projekte."
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Mitglied: Alchemy
25.01.2012 um 19:14 Uhr
Deswegen ja die gewünschte Aufstellung der IST Hardware. Ein neuer ESXi ist um einiges stabiler als irgend eine 8 Jahre alte Compaq Kiste. Wir wissen ja faktisch nichts über die Umstände in dem Netzwerk und der TO wollte Vorschläge und Alternativen.
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Mitglied: Lizenzdoc
30.01.2012 um 10:37 Uhr
Hi @ all,

ich sehe das „Projekt“ mal nur mit der Microsoft-Lizenz-Brille, da ich technisch so „drauf“ bin.

Wenn kein Cluster genutzt werden soll (Geld) stelle ich gerne in meiner Beratung die Frage,
wie teuer ist bei euch jede Stunde Stillstand der Server? Da erhält man schnell eine „andere“ Kosten-Nutzen-Rechnung …

Gehe ich jetzt von einer Cluster-Lösung mit 2 „Blechen“ aus ... und wenn man das Thema VMotion betrachtet, muss man beachten,
dass die WIN-Server selbst keine Lizenzmobilität haben, siehe PURs(MS-Produktnutzungsrechte) 01-2012 ab Seite 32 (oder in der mitgelieferten EULA).
Also darf man die MS-Lizenzen nicht einfach hin-und-her schieben(90 Tage-Regel zum Verbleib!),
sondern nur bei "bleibendem Defekt" darf man sofort die Lizenz verwenden/nutzen.

WIN-Std-Server-Lizenzen erlauben aber kein Cluster,
somit bleiben nur die Enterprise (EE) oder die Datacenter (DC), die sich preislich wenig unterscheiden!
Enterprise schafft max. 8x CPUs pro Blech, darf auf diesemaber auch nur max. 4x VMs betreiben,
für VM-Nr. 5-8 benötigt man dann somit eine 2. zugeordnete EE-Lizenz, … usw.

Lizenzieren heißt nie physikalisch installieren, nur lizenzrechtlich sauber zuordnen!

Da im "worst case" VMotion alle WIN-Server-Instanzen auf nur noch 1(ein) "Blech"verschieben könnte (hier = 20x WIN-SVR-Lizenzen),
und jedes „Blech“ vorher sauber u. ausreichend lizenziert sein muss(keine Lizenzmobilität!),
ist es anzuraten, gleich alle "Bleche" mit DC-Lizenzen zu lizenzieren.
Da > DC darf ja auf dem Blech "unlimitierte" WIN-VMs betreiben, EE nur 4x VMs je Lizenz!

Fall-Berechnung:
2x Bleche mit je 4x CPUs, auf jedem "Blech" 20xWIN-VMs (Lizenzierung) nötig.
EE-Lizenzierung = 2x5 EE-Lizenzen = 10x EE-Lizenzen (=20xVMs je Blech)
DC-Lizenzierung = 2x4 DC-Lizenzen = 8x DC-Lizenzen (unlimited VMs je Blech)
DC-Kosten dann ca. 12.000 € bei Box-Lizenz, 17.500 € bei Volumen-Lizenz).

Also ist etwas vorrausschauende Mathematik nötig. Da Umtausch kaum möglich!

Weiterer Hinweis:
Lizenzmobilität bei SQL-2008-R2: STD = Nein / Enterprise = JA / SQL-DC = JA
(beachten: beim neuen SQL-2012 und SystemCenter-2012 gibt´s Lizenzmobilität=VMotion nur noch bei aktiver SA für diese MS-Server!)

Lizenzmobilität bei Exchange2010: Exchange-STD und auch EE = JA und das bei allen sogar noch ohne SA!

Weiterhin eine zielgerichtete Diskussion hier!
VG, Franz … Lizenzdoc
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Mitglied: Maschine4711
30.01.2012 um 10:55 Uhr
Schau dir doch mal die Dell vStart 50 an...
vielleicht ist das ja was für euch...

http://www.dell.com/de/unternehmen/p/dell-vstart-50/pd
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Mitglied: qhgerm
01.02.2012 um 11:49 Uhr
Hi.

Zu den Kosten kann ich nur sagen, dass die Server selbst das kleinere Übel darstellen. 2 gut bestückte Server liegen zusammen bei ca. 8000€
Das teuerste ist die Storage. Hier würde ich aufgrund von Ausfallsicherheit und Lastverteilung auch auf 2 Einheiten gehen, die aktuell so je nach Volumen (Bsp.: 5TB.) zwischen 15 und 30T./pro Einheit (Bsp.: ISCSI) liegen werden.
Dann noch die Lizenzen für ESX / Vcenter. Hier kann man evtl. auf eine günstige Bundle Lizenz gehen.

Mit freundlichen Grüßen

Christian
Bitte warten ..
Mitglied: PhilippBeitz
13.02.2012 um 14:02 Uhr
Hallo !

Wenn jemand bei Servervirtualisierung Nachfragen hat bzw. auch mal Hardwaretechnische Fragen von Techniker zu Techniker klären möchte und auch mal ein Stück Server oder Storage anfassen möchte face-wink sagt mir Bescheid. Kann bundesweit Laborbesuche organisieren.

VG Philipp
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