Linux4Afrika! - a FreiOSS.net project: Aktuelle Aktivitäten
08.04.2010
20:56:17 Uhr6085 Aufrufe
Deutsch
20:56:17 Uhr
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Hallo Kollegen,
bis vor Kurzem habe ich für die Grone Bildungszentren in Lübeck gearbeitet. Dabei hatte ich auch mit dem Projekt Linux4Afrika zu tun.
Leider ist es so, daß das Projekt häufig zum Entsorgen schrottiger Hardware missbraucht wird (uralte, eingetrocknete Tintenstrahldrucker, defekte Röhrenmonitore und weitere Scherze). Wirklich gebraucht wird Hardware, die man hierzulande auch noch an beispielsweise Kindergärten verschenken könnte -ohne hinterher in der Presse als peinliche Lachnummer verhohnepiepelt zu werden.
Also, wenn ihr noch Rechner ab 1000 MHz mit 512 MB RAM stehen habt oder sogar PCs, die man auch als Standalone-Server für ca. 30 Clients nutzen könnte (ein sehr anspruchsloses Linux: Dual-Core mit 2 GB reicht) meldet Euch bitte beim Projekt.
Für die Aussenstelle Lübeck kann ich zusagen, daß das Projekt größere Mengen auch mit einem Kleintransporter (ein oller Transit) abholt, soweit dies nicht extrem unwirtschaftlich ist.
Für die wohlwollende Betrachtung meines Anliegens bedanke ich mich bei Euch im Voraus!
Peter
Nachtrag: Systembedingt sind Antworten auf Bewertungen hier nicht möglich, daher meine Antwort auf Maretz' Anmerkungen als Edit.
Hallo Maretz,
prinzipiell hast Du Recht. Auf der Website ist es natürlich nicht nachzulesen (passt halt nicht in die Öffentlichkeit), aber sogar bis zu mir sind Informationen vorgedrungen, daß das Projekt mit in Afrika üblichen Unbilden (Korruption, Diebstahl, Faulheit usw,) zu kämpfen hat; es kommen aber auch tatsächlich komplette Klassenraumsätze in den Schulen an. Ich kann natürlich nicht wissen, wie hoch der Prozentsatz ist, aber jeder einzelne Rechner, der es zu seinem Bestimmungszweck schafft, kann einige Jahre lang Bildung verursachen. Und Bildung ist die Ursache alles Guten.
Die Außenstelle Lübeck betreibt die Mitarbeit am Projekt Linux4Afrika übrigens nur als zweites (drittes, siebzehntes?) Standbein. Ich selbst habe beispielsweise mitgeholfen, zwei Wagenladungen an Computern, Monitoren und Kleinmaterial, die die Staatsanwaltschaft Lübeck loswerden wollte, abzuholen und zu einem Klassenraumsatz für eine Lübecker Grundschule aufzuarbeiten. Desweiteren werden Vereine, Kindergärten und soziale Projekte unterstützt. Gerade bei bedeutenden Material-Spenden wird dabei immer nach Maßgabe und in Absprache mit den Spendern gehandelt, zumal Linux4Afrika sowieso aus finanziellen Gründen nicht alles nach Afrika oder Südamerika schicken kann, was gespendet wird. Du siehst also, Deine Idee, daß erhaltenswerte Hardware auch hier in Deutschland sinnvoll genutzt werden kann, ist nicht nur richtig, sondern wird auch realisiert.
Herzliche Grüße
Peter
Nachtrag am 4.10.2011:
Die Aussenstelle Lübeck ist anscheinend nicht mehr für das Projekt Linux4Afrika tätig, ich selbst bin seit Anfang 2010 nicht mehr dabei (Ich bin inzwischen dabei, meinen MCITP hinzukriegen). Soviel ich weiss nimmt die Werkstatt in Lübeck aber immer noch gerne Hardware zur Weiterverwendung an; es werden Grundschulen, Kindergärten und gemeinnützige Organisationen in Lübeck unterstützt und mit dieser Hardware ausgestattet. Ich bin sicher, die Celerons von Stefan werden dankbare Abnehmer finden.
Zur Frage der Stromversorgung kann ich leider keine qualifizierte Auskunft geben; vielleicht schickt das FreiOSS ein paar Kilo Watt von der Nordsee-Küste mit den Computern mit
?
bis vor Kurzem habe ich für die Grone Bildungszentren in Lübeck gearbeitet. Dabei hatte ich auch mit dem Projekt Linux4Afrika zu tun.
Leider ist es so, daß das Projekt häufig zum Entsorgen schrottiger Hardware missbraucht wird (uralte, eingetrocknete Tintenstrahldrucker, defekte Röhrenmonitore und weitere Scherze). Wirklich gebraucht wird Hardware, die man hierzulande auch noch an beispielsweise Kindergärten verschenken könnte -ohne hinterher in der Presse als peinliche Lachnummer verhohnepiepelt zu werden.
Also, wenn ihr noch Rechner ab 1000 MHz mit 512 MB RAM stehen habt oder sogar PCs, die man auch als Standalone-Server für ca. 30 Clients nutzen könnte (ein sehr anspruchsloses Linux: Dual-Core mit 2 GB reicht) meldet Euch bitte beim Projekt.
Für die Aussenstelle Lübeck kann ich zusagen, daß das Projekt größere Mengen auch mit einem Kleintransporter (ein oller Transit) abholt, soweit dies nicht extrem unwirtschaftlich ist.
Für die wohlwollende Betrachtung meines Anliegens bedanke ich mich bei Euch im Voraus!
Peter
Nachtrag: Systembedingt sind Antworten auf Bewertungen hier nicht möglich, daher meine Antwort auf Maretz' Anmerkungen als Edit.
Hallo Maretz,
prinzipiell hast Du Recht. Auf der Website ist es natürlich nicht nachzulesen (passt halt nicht in die Öffentlichkeit), aber sogar bis zu mir sind Informationen vorgedrungen, daß das Projekt mit in Afrika üblichen Unbilden (Korruption, Diebstahl, Faulheit usw,) zu kämpfen hat; es kommen aber auch tatsächlich komplette Klassenraumsätze in den Schulen an. Ich kann natürlich nicht wissen, wie hoch der Prozentsatz ist, aber jeder einzelne Rechner, der es zu seinem Bestimmungszweck schafft, kann einige Jahre lang Bildung verursachen. Und Bildung ist die Ursache alles Guten.
Die Außenstelle Lübeck betreibt die Mitarbeit am Projekt Linux4Afrika übrigens nur als zweites (drittes, siebzehntes?) Standbein. Ich selbst habe beispielsweise mitgeholfen, zwei Wagenladungen an Computern, Monitoren und Kleinmaterial, die die Staatsanwaltschaft Lübeck loswerden wollte, abzuholen und zu einem Klassenraumsatz für eine Lübecker Grundschule aufzuarbeiten. Desweiteren werden Vereine, Kindergärten und soziale Projekte unterstützt. Gerade bei bedeutenden Material-Spenden wird dabei immer nach Maßgabe und in Absprache mit den Spendern gehandelt, zumal Linux4Afrika sowieso aus finanziellen Gründen nicht alles nach Afrika oder Südamerika schicken kann, was gespendet wird. Du siehst also, Deine Idee, daß erhaltenswerte Hardware auch hier in Deutschland sinnvoll genutzt werden kann, ist nicht nur richtig, sondern wird auch realisiert.
Herzliche Grüße
Peter
Nachtrag am 4.10.2011:
Die Aussenstelle Lübeck ist anscheinend nicht mehr für das Projekt Linux4Afrika tätig, ich selbst bin seit Anfang 2010 nicht mehr dabei (Ich bin inzwischen dabei, meinen MCITP hinzukriegen). Soviel ich weiss nimmt die Werkstatt in Lübeck aber immer noch gerne Hardware zur Weiterverwendung an; es werden Grundschulen, Kindergärten und gemeinnützige Organisationen in Lübeck unterstützt und mit dieser Hardware ausgestattet. Ich bin sicher, die Celerons von Stefan werden dankbare Abnehmer finden.
Zur Frage der Stromversorgung kann ich leider keine qualifizierte Auskunft geben; vielleicht schickt das FreiOSS ein paar Kilo Watt von der Nordsee-Küste mit den Computern mit









