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Datensicherung mit Time Machine auf normalem Standard NAS

Mitglied: aqui
01.03.2009
14:15:02 Uhr
14760 Aufrufe
12 Antworten
Wie sichert man mit Time Machine auf ein normales NAS im Netzwerk ?
Mac OS-X supportet das eigentlich nur mit externen Platten sowie Apples eigenem NAS der "Time Capsule".
Freie NAS Systeme oder die heutzutage im Heim- und Firmenbereich zahlreich eingesetzten NAS Gehäuse oder Festplatten die eine Standard SMB Freigabe fürs Netz nutzen, ignoriert die Time Machine Backup SW unter OS-X.

Nicht aber mit einem kleinen Trick !

Dazu öffnet man das Terminal und gibt folgenden Befehl ein:

defaults write com.apple.systempreferences TMShowUnsupportedNetworkVolumes 1

Damit sieht man dann in der Auswahl mit Time Machine auch diese Freigaben. Allerdings kann Time Machine nicht direkt in diese sichern, da es einen speziellen Container dafür benötigt.
Den gilt es vorher zu erzeugen und auf diese Freigabe zu kopieren !

Dazu öffnet man wieder das Terminal und erzeugt ein Verzeichnis was man später wieder löschen kann, z.B. "install" mit dem Kommando:

mkdir install

Mit cd install wechselt man in dieses Verzeichnis und erzeugt dort den Container:

hdiutil create -size 100g -fs HFS+J -volname "Backup" "macbook_00cc1f739a5b.sparsebundle"

Wichtig ist im letzten Kommando der Bereich "macbook_00cc1f739a5b" denn dieser MUSS vorher auf den individuellen Mac ala "<Name des Mac im Netz>_<Ethernet-Mac-Adresse>" geändert werden !
Den Namen findet man unter "Sharing" in den Systemeinstellungen und die LAN MAC Adresse mit ifconfig en0 oder indem man von einem anderen Gerät diesen Mac anpingt und mit arp -a prüft welche Mac er zu seiner IP hat !

Hinter -size steht die Größe des Containers, hier im Beispiel 100 Gig, was der Container auf der Freigabe maximal belegen darf. Dieser Wert ist variabel und kann angepasst werden.

Nun geht man einfach auf die Freigabe und kopiert die so erzeugte Container Datei rüber.
Danach funktioniert auch das Sichern mit Time Machine auf diese Freigabe !

Mitglied: dog
dog schreibt am 01.03.2009 um 19:05:14 Uhr
*Thumbsup*

Und für die etwas experimentierfreudigeren gibt es auch eine Lösung ohne Sparsebundles, dafür mit iSCSI:

http://opensolaris.org/os/project/qosug/h ...

Grüße

Max
Mitglied: Alphavil
Alphavil schreibt am 02.03.2009 um 10:07:12 Uhr
@ aqui

Auf sowas hab ich gewartet, ich war es leid immer eine externe USB-Platte anzuschließen. Werde das heute gleich mal testen


Greetz André
Mitglied: Alphavil
Alphavil schreibt am 03.03.2009 um 11:25:15 Uhr
Moin,

Ich hätte dazu noch eine Frage:

Da ich ja bis jetzt mit einer externen USB-Platte gesichert habe, möchte ich das dieser Stand auf den Server übertragen wird. Deine Anleitung ist quasi wenn man es neu einrichtet oder? Kann ich den von der vorhandenen Sicherung auch so einen Container erstellen und auf den Server umziehen?


Danke schon mal


Gruß

André
Mitglied: 78417
vcaobest schreibt am 23.05.2009 um 05:15:16 Uhr
Dieser Kommentar wurde von einen Moderator als gelöscht markiert!
    Mitglied: aqui
    aqui schreibt am 23.05.2009 um 10:15:53 Uhr
    Ja, natürlich geht das wenn der Server ein Standard CIFS supportet wie jedes beliebige NAS.
    Es ist ja das gleiche Verfahren !!
    Mitglied: system47
    system47 schreibt am 30.05.2009 um 11:26:05 Uhr
    Hallo,

    diesen Vorschlag habe ich befolgt und es funktionierte ca. 3 Monate bestens.
    Danach ist das sparsebundle nicht mehr les- und beschreibar.
    Dies geht offensichtlich nicht nur mir so, da in der Macwelt 06/09 darauf hingewiesen wird.
    Ich bin dazu übergegangen einmal in der Woche eine Festplatte anzuschliessen.
    Hoffentlich wird es unter 10.6 besser.
    Ich kann alos nur abraten.

    Gruß

    Tobias.
    Mitglied: aqui
    aqui schreibt am 30.05.2009 um 13:34:57 Uhr
    Vermutlich hast du den Containerfile nicht groß genug gewählt...??? Kann das sein ???
    Wenn der voll ist scheitert natürlich eine weitere Sicherung, das ist klar !!
    Mitglied: system47
    system47 schreibt am 30.05.2009 um 13:45:51 Uhr
    Nein, es standen noch 15 GB zur Verfügung. Außerdem war es ein mitwachsendes Sparsebundle. Auf dem NAS sind noch 2TB frei.
    Mitglied: system47
    system47 schreibt am 30.05.2009 um 14:22:56 Uhr
    Mitglied: aqui
    aqui schreibt am 30.05.2009 um 14:42:54 Uhr
    Danke für den Tip.... ! Da kann man wirklich nur hoffen das das mit der neuen Version nicht mehr passiert face-sad
    Mitglied: Diesel
    Diesel schreibt am 21.05.2010 um 12:31:38 Uhr
    Gibt es bereits neue Erkenntnisse?

    Bin gerade dabei das Backup unseres Servers auf ne NAS am einrichten. Backup läuft gerade.
    Jedoch hab ich die Erfahrungsberichte der Langzeittests gefunden und bin nun skeptisch...
    Mitglied: system47
    system47 schreibt am 21.05.2010 um 13:26:51 Uhr
    Nein, auch nach erscheinen von SnowLeopard wird nach wie vor abgeraten.
    Hier ein Link vom 12.11.2009:
    http://www.macwelt.de/artikel/_Tipps/3685 ...
    Ich habe es seit dieser Erfahrung gar nicht mehr versucht, sonder nutze eine Festplatte.
    Wenn man mehrere Macs zuverlässig im Netz sichern will kommt nur Apples Server in Frage.
    Es gibt auch ReadyNAS von Netgear, die kann man für TimeMachine konfigurieren.
    Wir haben zwar so ein Teil, aber da läuft Nachts nur das Backup vom Server drauf und für TimeMachine ist da kein Platz mehr.
    Du kannst ja mal berichten, was bei Dir passiert.
    Mitglied: aqui
    aqui schreibt am 21.05.2010 um 16:48:33 Uhr
    ReadyNAS macht auch wieder das gleiche, denn da rennt auch nur Samba hinter..wie immer. Hier rennt es weiterhin auf einem Raidsonic NAS und funktioniert auch weiterhin...ohne drohende Verluste...
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