Fsck vom Wurzelverzeichnis ohne Neustart mit Debian
02.08.2010
13:44:08 Uhr3329 Aufrufe
7 Antworten
13:44:08 Uhr
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Hilfreich +1
Ohne Rechnerneustart das root Dateisystem Üperprüfen
Manchmal ist es vieleicht interessant ein Wurzeldateisystem auf Fehler zu prüfen,
ohne das man den Rechner neustartet. (Weniger Downtime, Boot-CD nicht zur Hand etc)
Probiert habe ich die Lösung auf Debian 5.0
- Im Gnome ausloggen
- Auf Terminal 2 (STRG+ALT+F2) als root anmelden
- Mit dem Befehl "init 1" in den Singeluser Runlevel wechseln
- Mit dem Befehl "mount -o remount,ro /" das Wurzeldateisystem nurlesend Mounten
- Filesystem prüfen "reiserfsck /dev/sdax" (in diesem Fall Reiserfs, x=Partitionsnummer)
- Mit dem BEfehl "mount -o remount,rw /" das Wurzeldateisystem beschreibbar Mounten
- Mit dem Befehl "init 2" in den normalen Runlevel wechseln
Anschließend sollte der normale Gnome Login wieder erscheinen.
Kurz anmerken möchte ich, das dieser Vorgang natürlich nicht auf entfernten Rechnern anzuwenden ist,
weil init 1 die Netzwerkverbindungen trennt.
ohne das man den Rechner neustartet. (Weniger Downtime, Boot-CD nicht zur Hand etc)
Probiert habe ich die Lösung auf Debian 5.0
- Im Gnome ausloggen
- Auf Terminal 2 (STRG+ALT+F2) als root anmelden
- Mit dem Befehl "init 1" in den Singeluser Runlevel wechseln
- Mit dem Befehl "mount -o remount,ro /" das Wurzeldateisystem nurlesend Mounten
- Filesystem prüfen "reiserfsck /dev/sdax" (in diesem Fall Reiserfs, x=Partitionsnummer)
- Mit dem BEfehl "mount -o remount,rw /" das Wurzeldateisystem beschreibbar Mounten
- Mit dem Befehl "init 2" in den normalen Runlevel wechseln
Anschließend sollte der normale Gnome Login wieder erscheinen.
Kurz anmerken möchte ich, das dieser Vorgang natürlich nicht auf entfernten Rechnern anzuwenden ist,
weil init 1 die Netzwerkverbindungen trennt.
alex-w schreibt am 03.08.2010 um 12:33:19 Uhr
Zitat von frindly:
Manchmal ist es vieleicht interessant ein Wurzeldateisystem auf Fehler zu prüfen,
ohne das man den Rechner neustartet. (Weniger Downtime, Boot-CD nicht zur Hand etc)
Manchmal ist es vieleicht interessant ein Wurzeldateisystem auf Fehler zu prüfen,
ohne das man den Rechner neustartet. (Weniger Downtime, Boot-CD nicht zur Hand etc)
Kurz anmerken möchte ich, das dieser Vorgang natürlich nicht auf entfernten Rechnern anzuwenden ist,
weil init 1 die Netzwerkverbindungen trennt.
weil init 1 die Netzwerkverbindungen trennt.
Hm das wiederspricht sich aber. Wenn ich kein Netzwerk mehr habe während des Checks dann ist die Kiste defakto down!
Gruß Alex
Günni schreibt am 04.08.2010 um 02:07:25 Uhr
Hi frindly,
Hinter . . . /dev/sdax verbirgt sich ja mehr, als nur die Partitionsnummer x.
Unter den Gerätedateien /dev/sd(a .. )(x) bis /dev/sd( .. n)(x) werden SCSI-Platten angesprochen,
wobei durch a - n die Platten durchnummeriert werden.
Und was macht denn der Anwender, der ganz normale IDE-Platten verwendet?
Er spricht die Platten über /dev/hd(a .. )(x) bis /dev/hd( .. n)(x) an.
Der Grund ist nicht der, das init 1 die Netzwerkverbindung trennt, der Grund ist, dass . . .
1. . . . init 1 den lokalen Rechner in den Single-Modus runterfährt, und nicht den entfernten
2. . . . der lokale Rechner ja gar nicht weiß, welches Dateisystem sich auf dem entfernten Rechner befindet.
Und da könnte z.B. auch ein Apple, DOS oder sonst was sein. Und deren Dateisystem wirst du wohl kaum mit
Linuxprogrammen optimieren können, selbst wenn durch init 1 die Netzwerkverbindung nicht getrennt würde.
Gruß
Günni
Filesystem prüfen "reiserfsck /dev/sdax" (in diesem Fall Reiserfs, x=Partitionsnummer)
Hinter . . . /dev/sdax verbirgt sich ja mehr, als nur die Partitionsnummer x.
Unter den Gerätedateien /dev/sd(a .. )(x) bis /dev/sd( .. n)(x) werden SCSI-Platten angesprochen,
wobei durch a - n die Platten durchnummeriert werden.
Und was macht denn der Anwender, der ganz normale IDE-Platten verwendet?
Er spricht die Platten über /dev/hd(a .. )(x) bis /dev/hd( .. n)(x) an.
Kurz anmerken möchte ich, das dieser Vorgang natürlich nicht auf entfernten Rechnern anzuwenden ist,
weil init 1 die Netzwerkverbindungen trennt.
weil init 1 die Netzwerkverbindungen trennt.
Der Grund ist nicht der, das init 1 die Netzwerkverbindung trennt, der Grund ist, dass . . .
1. . . . init 1 den lokalen Rechner in den Single-Modus runterfährt, und nicht den entfernten
2. . . . der lokale Rechner ja gar nicht weiß, welches Dateisystem sich auf dem entfernten Rechner befindet.
Und da könnte z.B. auch ein Apple, DOS oder sonst was sein. Und deren Dateisystem wirst du wohl kaum mit
Linuxprogrammen optimieren können, selbst wenn durch init 1 die Netzwerkverbindung nicht getrennt würde.
Gruß
Günni
frindly schreibt am 04.08.2010 um 09:12:43 Uhr
nein das ist nicht richtig,
es geht darum..... wenn ich mich per ssh oder telnet auf einen entfernen rechner einlogge und dort init 1 eingebe,
fährt der entferne rechner in den runlevel 1 und trennt die verbindungen.
es sollte nur ein hinweis sein, das diese anleitung nich für ferngewartete server gedacht ist.....
ok ?
ich bin auch davon ausgegangen, das der anwender der sich für diesen tipp interessiert auch weiss,
unter welcher gerätedatei er seine festplatte findet,
und wollte daher nicht weiter auf die namensvergabe im /dev/ eingehen...
es geht darum..... wenn ich mich per ssh oder telnet auf einen entfernen rechner einlogge und dort init 1 eingebe,
fährt der entferne rechner in den runlevel 1 und trennt die verbindungen.
es sollte nur ein hinweis sein, das diese anleitung nich für ferngewartete server gedacht ist.....
ok ?
ich bin auch davon ausgegangen, das der anwender der sich für diesen tipp interessiert auch weiss,
unter welcher gerätedatei er seine festplatte findet,
und wollte daher nicht weiter auf die namensvergabe im /dev/ eingehen...
mrtux schreibt am 18.08.2010 um 00:05:08 Uhr
Hi !
Einen Dateisystemcheck ohne Reboot durchzuführen ist unter Linux eigentlich nichts besonderes. Das habe ich schon vor Jahren unter Slackware so gemacht und die Vorgehensweise war damals schon in einem Booklet erklärt das den CDs bei lag....
...Und USB-Storage, SAS, SATA oder IDE RAID-Systeme (früher auch manche Fake RAIDs)....
mrtux
Einen Dateisystemcheck ohne Reboot durchzuführen ist unter Linux eigentlich nichts besonderes. Das habe ich schon vor Jahren unter Slackware so gemacht und die Vorgehensweise war damals schon in einem Booklet erklärt das den CDs bei lag....
Zitat von Günni:
Unter den Gerätedateien /dev/sd(a .. )(x) bis /dev/sd( .. n)(x) werden SCSI-Platten angesprochen,
Unter den Gerätedateien /dev/sd(a .. )(x) bis /dev/sd( .. n)(x) werden SCSI-Platten angesprochen,
...Und USB-Storage, SAS, SATA oder IDE RAID-Systeme (früher auch manche Fake RAIDs)....
mrtux









