Preiswerte, VPN fähige Firewall im Eigenbau oder Fertiggerät
29.08.2010
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Viele Threads bei Administrator.de im Netzwerkbereich fragen nach einer Kopplung 2er oder mehr IP Netze. Das kann sich auf die Verbindung von Firmennetzen beziehen in Bürogemeinschaften, die sichere Abtrennung eines Gast- bzw. Besucherbereiches vom Produktivnetz, oder der Einrichtung einer DMZ für einen Zugriff von außen usw.
Es gibt viele sinnvolle Anwendungsbeispiele für derartige Szenarios.
Billigen Consumer Firewalls mangelt es oft an an Performance und an Stabilität der Firmware.
Dieses Tutorial gibt einen Leitfaden für die unkomplizierte Umsetzung und den Aufbau einer einfachen und performanten Firewall die auch Anfänger packen sollten.
Zusätzlich bietet sie den VPN Zugang gängiger Standard "onboard" VPN Clients bei Windows, Apple, Linux und Smartphones, etc. für mobile Benutzer.
Sie ist ferner auch OpenVPN und auch IPsec fähig im VPN und kann so einfach und universell in so gut wie alle bestehenden kommerziellen VPN Router und Firewall Umgebungen integriert werden um z.B. eine Site-2-Site (LAN zu LAN) Kopplung zweier oder mehr Standortnetze per VPN zu realisieren.
Zu alledem ist sie auch noch VLAN fähig und integriert sich damit einfach und problemlos in Netze mit per 802.1q VLAN getrennten Netzwerken.
Wie immer führen viele Wege nach Rom aber gerade der unkomplizierte Einsatz auf einer kleinen, stromsparenden Appliance und der bewusste Verzicht auf resourcenfressende PC Hardware, in Kombination mit einer einfachen, webbasierenden Administration per Mausklick, sprechen für dieses leistungsfähige Konzept bei kleinen und mittleren IP Netzwerken.
Es gibt viele sinnvolle Anwendungsbeispiele für derartige Szenarios.
Billigen Consumer Firewalls mangelt es oft an an Performance und an Stabilität der Firmware.
Dieses Tutorial gibt einen Leitfaden für die unkomplizierte Umsetzung und den Aufbau einer einfachen und performanten Firewall die auch Anfänger packen sollten.
Zusätzlich bietet sie den VPN Zugang gängiger Standard "onboard" VPN Clients bei Windows, Apple, Linux und Smartphones, etc. für mobile Benutzer.
Sie ist ferner auch OpenVPN und auch IPsec fähig im VPN und kann so einfach und universell in so gut wie alle bestehenden kommerziellen VPN Router und Firewall Umgebungen integriert werden um z.B. eine Site-2-Site (LAN zu LAN) Kopplung zweier oder mehr Standortnetze per VPN zu realisieren.
Zu alledem ist sie auch noch VLAN fähig und integriert sich damit einfach und problemlos in Netze mit per 802.1q VLAN getrennten Netzwerken.
Wie immer führen viele Wege nach Rom aber gerade der unkomplizierte Einsatz auf einer kleinen, stromsparenden Appliance und der bewusste Verzicht auf resourcenfressende PC Hardware, in Kombination mit einer einfachen, webbasierenden Administration per Mausklick, sprechen für dieses leistungsfähige Konzept bei kleinen und mittleren IP Netzwerken.
Inhaltsverzeichnis
Vorbemerkung
Schnelle Lösungen wie die Integration einer 2ten oder auch 3ten Netzwerkkarte in einen Fileserver oder der Einsatz eines OSI Layer 3 fähigen Switches (Routing Switch) bergen Gefahren wie Instabilität und Performanceeinbußen durch zusätzliches Paket Forwarding auf einem Server oder eben der nicht unerhebliche Kostenfaktor bei der Investition in einen Layer 3, Routing Switch wenn nur wenige Netze zu verbinden sind.Die sicherste Lösung so etwas im kleinen und mittleren Netzwerk Bereich umzusetzen ist meist eine kleine preiswerte Routing Firewall !
Eine Firewall besitzt zudem zusätzlich noch weitere sinnvolle Features wie integriertes VPN (fast) aller gängigen VPN Protokolle, bei Gastnetzen die Möglichkeit eines Hotspot Betriebes, Link Loadbalancing bei doppelter Provider Anbindung und vieles mehr. Ein preiswertes "Multitalent" in einem einzelnen Gerät das oft die Investition in separate zusätzliche Hardware überflüssig macht.
Mit pfSense Firmware supportet sie auch VDSL Anschlüsse und kann so auch als VPN Firewall Router problemlos am VDSL betrieben werden.
(Ein VDSL_Tutorial beschreibt wie es problemlos einzurichten ist.)
Dieses Tutorial beschreibt Schritt für Schritt den schnellen und preiswerten Aufbau so einer effizienten Firewall mit einer fertigen Komplettlösung auf Basis des bekannten kleinen ALIX_Mainboards mit Pfsense oder Monowall Software auf ein CF Flashkarte, den auch Anfänger und Laien einfach bewerkstelligen können.
Der Zusammenbau beschränkt sich auf das Beschreiben (Flashen) eines CF-Flash Speichers mit der Firmware und lediglich das Einschrauben in ein Gehäuse was auch Firewall Anfänger problemlos bewerkstelligen können, die wissen wie man mit einem Schraubendreher umgeht.
Der Einsatz so einer fertigen Firewall Appliance hat den Vorteil das die Firewall klein und kompakt ist und im Jahresmittel nicht mehr als 20 Euro Stromkosten verursacht. Ganz im Gegensatz zu großer und stromhungriger PC Hardware, auf der die o.a. Firmware auch laufen kann.
Diese Firewall hat ein integriertes Web Interface zum einfachen Konfigurieren per Mausklick, so das auch die Installation einfach und schnell zu realisieren ist. Ferner bietet sie eine ausgeklügelte grafische Überwachung um die Datenlast auf allen Interfaces und anderer Betriebsparameter auch grafisch über einen Zeitraum darstellen zu können um so eine gesicherte Aussage über die Auslastung treffen zu können.
Um es gleich vorweg zu nehmen. Wer sich den Zusammenbau nicht zutraut und doch lieber auf Nummer sicher gehen möchte, bekommt hier für sehr geringe Mehrkosten komplett fertige Systeme im kleinen Desktop Gehäuse oder professionell für den 19" Schrankeinbau, die nur noch mit der Stromversorgung verbunden und über die Webseite konfiguriert werden müssen:
http://shop.varia-store.com/index.php?cat ...
bzw. pfSense
http://shop.varia-store.com/index.php?cat ...
oder alternativ hier:
http://www.applianceshop.eu/index.php/fir ...
Die Hardware
Die Hardware Basis ist ein ALIX Mainboard 2D1 oder 2D13 der Firma PC-Eingines mit 3fach LAN Interface. Bei dem sehr geringen preislichen Unterschied zu einem 2 Port LAN Bord macht der Einsatz von 2 Port Boards keinen Sinn zumal der 3te Port einem mehrwert bei z.B. zusätzlicher DMZ oder Gäste Netzen bietet.Das komplette Set aus Gehäuse, Board, Netzteil und Flash Speicher gibt es bequem als Bausatz zu kaufen, so das eine Bestellung der Einzelkomponenten ebenso keinen Sinn mehr macht:
http://shop.varia-store.com/index.php?cat ... (2D19 Paket oder 2D13 Paket mit mehr Speicher 256 MB)
Wie immer ist via eBay auch ein weiterer offizieller ALIX Distributor im Bunde:
http://cgi.ebay.de/ALIX-2D13-Bundle-Board ...
Wer dennoch lieber die Einzelkomponenten bestellen möchte um noch ein paar Euro zu sparen, findet Alix Mainboards 2D19 oder 2D13 hier, passende Gehäuse hier und Netzteil hier.
Um fair zu bleiben hier noch eine alternative_Bezugquelle.
Ggf. bei Bedarf noch eine 1 oder 2 Gig CF Flash Karte. Diese gibt es als Massenware preiswert in den einschlägigen Massenmärkten oder HIER im Versandhandel.
Mit einer Standard 1 oder 2 GiG CF Karte ist man also bestens bedient sowohl für pfSense als auch für M0n0wall. 4 GiG funktionieren ebenfalls.
Für den Zusammenbau ist lediglich ein Schraubendreher erforderlich.
Die folgende Abbildung zeigt das ins fertige Gehäuse montierte ALIX Board:
Die Firewall kann auch professionell für die Schrankmontage in einem 19" Zoll, 1HE Schrankgehäuse gebaut werden oder gleich fertig_im_19_Zoll_Gehäuse erworben werden
Die Integration einer MiniPCI WLAN Karte ist ebenfalls möglich um im Firewall Gehäuse zusätzlich zu den 3 LAN Interfaces noch einen WLAN Accesspoint zu betreiben (z.B. für einen WLAN Gastzugang, Hotspot etc.).
Passende WLAN Mini PCI Karten finden sich hier und hier
Das u.a. Hotspot-Tutorial beschreibt die einfache Integration des WLANs.
Der Zusammenbau
Vom rein mechanischen Zusammenschrauben abgesehen, ist das einzige ToDo das Beschreiben (Flashen) der mitgelieferten CF-Flashkarte mit der Firmware Datei. Auch eine alte CF-Flashkarte aus dem digitalen Fotoapparat kann so prima recycelt werden. Eine preiswerte 1 Gig CF-Flashkarte reicht problemlos für die Firmware aus.Zum Beschreiben verwendet man einen simplen Flash_Card_Reader wie er schon häufig in Desktop PCs zum Auslesen von Foto Flash Cards usw. vorhanden ist oder einen entsprechenden USB Adapter den diverse Händler anbieten z.B.: hier
Zum Flashen der CF-Karte läd man das freie Programm physdiskwrite von der Monowall Webseite herunter:
http://m0n0.ch/wall/physdiskwrite.php
und kopiert das Programm einfach in ein freies Windows Verzeichnis das man zuvor angelegt hat.
Pfsense ist eine Weiterentwicklung des Klassikers M0n0wall. Beiden liegt das als sicher und stabil geltende FreeBSD Unix zugrunde und die Firmware beider Lösungen wird kontinuierlich gepflegt.
In dieses Verzeichnis kommt jetzt ebenso die Firmware Image Datei von Monowall oder Pfsense.
Je nachdem welcher Firewall Firmware man den Vorzug gibt. Alternativ kann man 2 separate CF Karten beschreiben und mit simplen, einfachem Umstecken beide Versionen einfach mal ausprobieren.
Die Monowall Firmware findet man hier zum Download:
http://m0n0.ch/wall/downloads.php
Über die Funktion "Which Image do i need" kann man das entsprechende Image downloaden. Für ALIX Hardware ist die "embedde-1.xx" Datei dir richtige Wahl.
Pfsense dann analog hier:
http://files.nl.pfsense.org/mirror/downlo ...
ACHTUNG: Bei Pfsense sind die Image Dateien zum Download abhängig von der Größe der verwendeten CF-Flashkarten !
...1G = Image für 1 GiG CF Karte
...2G = Image für 2 GiG CF Karte
...4G = Image für 4 GiG CF Karte
Wichtig:
Das M0n0wall Firmware Image hat keine Einteilung in CF Kartengößen. Es kann problemlos auf alle CF Karten mit 128 MB und größer geflasht werden. Der Flashvorgang ist daher erheblich kürzer als bei einem pfSense Image.
Bei einem ALIX Bord ist trotz dort verwendetem AMD Geode Prozessor NICHT die "..amd64..." Version, sondern immer die "..i386-nanobsd..." Version für die Installation auf der CF Flashkarte zu wählen, da der Geode kein 64Bit Prozessor ist !
Das Flash Tool Physdiskwrite kann automatisch per GZIP (.gz) gezippte Dateien direkt beim Flashvorgang entzippen. Ein vorherhiges Entzippen .gz komprimierter Dateien ist daher nicht erforderlich, schadet aber auch nicht !
.ZIP Archive sollten vorher z.B. mit dem Klassiker mit 7z oder anderen klassischen Archivtools entpackt werden.
Im Verzeichnis sind nun
1.) physdiskwrite, (Tool zum Beschreiben der Flashkarte)
2.) Monowall Firmware Datei (.gz)
3.) Ggf. Entzippte (.zip) Pfsense Firmware Datei passend zur CF Flashkartengröße !
Im nächsten Schritt wechselt man jetzt in einer Windows Eingabeaufforderung (Start -> "cmd", "DOS Fenster") in dieses Verzeichnis.
Zusätzlich steckt man jetzt die FAT oder FAT32 formatierte CF Karte in den Kartenleser !!!
Der generelle Kommandoaufruf lautet: physdiskwrite -u <image-name.gz>
Wichtig ist nun das richtige Laufwerk zu beschreiben, denn physdiskwrite überschreibt ohne Vorwarnung !!
In der Regel ist das Physical Drive 0 = Festplatte C: und Physical Drive 1 = Festplatte D: Die folgenden Laufwerksnummern (Physical Drive) sind dann Flash Karten Laufwerke. (Sofern keine zusätzlichen Laufwerke vorhanden sind !)
Wer kein Laufwerk D: hat (Festplatte oder Partition) "sieht" dann mit der Physical Drive Nummer "1" schon das Flash Laufwerk !!
Hier gilt es also wirklich genau hinzusehen BEVOR man die Laufwerksnummer angibt um die CF Karte zu beschreiben !
Das Flash Laufwerk ist aber immer eindeutig identifizierbar, da es eine erheblich geringere Anzahl an Zylindern hat (verglichen mit der Festplatte C: ) wie der folgende Screenshot sehr deutlich zeigt:
Mit dem Kommando physdiskwrite -u embedded-1.33.img.gz (Beispiel Monowall Image) und der danach folgenden Auswahl (hier Physical Drive 2) beschreibt man nun die CF Karte mit der Firmware. (Der Parameter -u muss zwingend bei Flash Karten größer 800 Mbyte verwendet werden !!)
Der Schreibvorgang wird online auf dem Schirm angezeigt.
Das Flashen der CF Karte muss nur ein einziges Mal erfolgen. Danach kann die Firewall dann im laufenden Betrieb ganz einfach per Mausklick online über das Internet auf eine aktuelle Firmware Version sofern vorhanden upgedated werden.
Bei einer fertigen Komplettlösung (s.u.) entfällt es völlig da diese ja bereits eine beschriebene CF Karte enthält !
Ist die CF Karte jetzt fertig beschrieben wird sie auf den entsprechenden CF Stecker auf dem ALIX Board gesteckt und das ALIX Board mit 4 Schrauben ins Gehäuse geschraubt und das Steckernetzteil angeschlossen. Fertig !
Nochmals: Wem diese Schritte doch technisch zu kompliziert und Schraubendreher Hexenwerk sind, bekommt hier (Monowall) und hier (Pfsense) alles Plug and Play fertig und muss dann nur noch das Netzteil in die Steckdose stecken und die Konfiguration übers WebGUI vornehmen.
Nach erfolgreichem Zusammenbau steht nun einer Inbetriebnahme im Netz nichts mehr im Wege !
Die Konfiguration
Nach dem Booten hat die Firewall die folgenden Grundeinstellungen:IP Adresse: 192.168.1.1
Monowall Zugangspasswort: Benutzer: admin, Passwort: mono
Pfsense Zugangspasswort: Benutzer: admin, Passwort: pfsense
Man verbindet nun ganz einfach den ganz rechten Port (LAN Port, in der u.a. Abbildung das gelbe Kabel) der Firewall per Patchkabel mit einem Laptop oder PC. Per DHCP bekommt dieser dann automatisch eine IP Adresse aus dem 192.168.1.0er Netzwerk zugewiesen.
Jetzt nur noch den Web Browser der Wahl öffnen und oben ins URL Feld http://192.168.1.1 eingeben. Bei der erscheinenden Benutzerabfrage loggt man sich mit den o.a. Usernamen und Passwort ein.
Eine klassische Prozedur wie bei allen Routern um zur webbasierenden Konfiguration zu gelangen. Daraufhin kann die Firewall über ihre Konfig Webseite gemäß Anforderungen konfiguriert werden.
Abb. Login Monowall:
Abb. Login pfSense
Der Betrieb
Da die Firewall selber PPPoE spricht auf dem "Internet" Port kann sie direkt an ein DSL Modem (oder auch DSL Router mit DHCP) bzw. einem TV Kabelmodem angeschlossen werden.Einige "Klassiker" vom Netzwerk Design mit Internet Zugang und 2 Netzen zeigen die folgenden 3 Abbildungen:
Eins der meistbenutzten Netzwerk Designs ist wie unten zu sehen ein geschütztes (Firmen) Netz und ein separates, sicher abgetrenntes Netz für Gäste und Besucher mit oder ohne Hotspot (Captive Portal) Lösung:
Die untenstehende Abbildung zeigt die Anbindung 2er Firmen oder Nachbarschaftsnetze plus VPN Zugang von außen für remote Mitarbeiter oder Mangement:
Hier ein einfaches Design für eine VPN LAN zu LAN Kopplung 2er remoter IP Netze über das Internet:
Die zusammengeschaltete Hardware (ohne 19" Schrank) zeigt die folgende Abbildung, wobei der Cisco Switch das Firmen Produktivnetz bedient und der NetGear Miniswitch ein Gastnetz mit WLAN Accesspoints. Die Firewall selber ist direkt an ein preiswertes ADSL2+ DSL Modem angeschlossen und realisiert den Internetzugang. (Statt Modem kann auch ein Router verwendet werden).
Ein passendes Alix Gehäuse für professionelle 19" Zoll Schränke, mit oder ohne integriertes Netzteil, für die o.a. Firewall findet man HIER.
Die Entscheidung: pfSense oder M0n0wall ?
Eine endgültige Antwort auf diese Frage ist schwer zu geben. pfSense glänzt mit etwas mehr Features (PPoE Server, OpenVPN, Link Loadbalancing bei 2 Provider Uplinks, grafische Lastauswertung etc.) und M0n0wall mit einer etwas schlankeren Oberfläche und weniger Featureitis.Man muss allerdings im Hinterkopf behalten das M0n0wall ganz klar optimiert ist auf embedded Systeme wie z.B. die ALIX Boards von PC Engines. pfSense eher optimiert auf leistungsfähigerer Hardware.
Wer also eine feste Anwendung hat, weniger Schnickschnack benötigt, nimmt die M0n0wall.
Wer aber etwas mehr Firewall Features und Konfigurationsmöglichkeiten wie z.B.eine grafische Auswertung des Traffics über ein schickes Dashboard wünscht
oder ein Load Balancing (Lastverteilung) zweier Internet Zugänge oder ein OpenVPN Umfeld benötigt, entscheidet sich dann klar für die pFsense Variante.
Es ist letztlich eine Geschmacksfrage und Frage der späteren Anwendung.
Mit der aktuellen 2.0er Version liegt pfSense was das Monitoring des Traffics und andere Parameter hat und bei den Firewall Features ganz klar vorne und muss sich auch vor kommerziellen Firewalls nicht mehr verstecken. Die Fülle der Funktionen und des voll customizebaren Dashboards mit seinen Status Widgets sind absolut State of the Art auch im Profibereich.
In Verbindung mit VPNs ist das ALIX Board auch erste Wahl, da es mit dem im AMD Geode Prozessor embeddedten Krypto Chip einen HW Beschleunigung aller kryptografischen Funktionen bietet.
Abgesehen davon sind 2 CF Flashkarten heutzutage sehr preiswert und zudem schnell "betankt", so das man sich problemlos schnell selber einen Überblick verschaffen kann indem man sich einmal beide Versionen in der Praxis ansieht. Dies ist dann sehr einfach durch simples Umstecken zweier CF Flashkarten oder Neubeschreibung der vorhandenen CF Karte mit der anderen Software machbar.
Sogar das IPCop Derivat "IPFire" lässt sich problemlos auf dem ALIX Board installieren, allerdings ist die Installation nicht ganz so trivial und erheblich aufwendiger und deshalb nichts für Ungeübte. Den einzigen Vorteil eines Content Filters (URL Filter) verspielt sie durch fehlene VPN Funktionen und die Möglichkeit einer GUI basierten Konfiguration.
Die Wahl von pfSense oder M0n0wall ist auf alle Fälle die weitaus bessere für die ALIX Board Hardware !
Erweiterung um eine WLAN Schnittstelle (integrierter Accesspoint)
Das ALIX Board bietet zusätzlich intern einen freien miniPCI Steckplatz. Hier kann man mit 2 bis 3 einfachen Handgriffen in zehn Minuten ein miniPCI WLAN Modul plus WLAN Antenne einsetzen und so eine 4te physische Schnittstelle mit integriertem WLAN nachrüsten.Die dazu erforderlichen einzelnen Schritte beschreibt dieses_Tutorial im Detail.
Die VDSL Anbindung dieser Firewall
Diese Firewall lässt sich auch problemlos an VDSL Ports betreiben. Nötig ist dafür lediglich ein simples VDSL Modem wie z.B. ein Speedport 221 oder Speedport 300HS (z.B. eBay) o.ä.Da VDSL Daten mit einem VLAN Tag 7 versehen sein müssen muss dies vorher am WAN Port definiert werden. (Achtung: Diese Zuweisung ist NUR mit der pfSense SW möglich ! Monowall supportet das (noch) nicht !)
Eine Schritt für Schritt Anleitung dazu findet man HIER.
Hier ein paar Screenshots einer am T-Com VDSL aktiven pfSense VDSL/WAN Schnittstelle mit Speedport 300HS Modem:
Einrichtung des VLANs mit VLAN ID 7 und Zuweisung auf den physischen Port vr1:
Konfiguration WAN Port:
Nun werden lediglich in den WAN Einstellungen der PPPoE Modus aktiviert und die Provider Zugangsdaten (User / Passwort) dort eingetragen !
ACHTUNG:
Einige Router oder Router im Modem Betrieb (PPPoE Passthrough) wie z.B. der Speedport 721V machen von sich aus schon ein VLAN Tagging mit der VLAN ID 7 !
Damit ist dann eine Konfiguration mit einem Tagging vom Firewall Interface selber, wie oben beschrieben, überflüssig und lediglich ganz normal PPPoE einzustellen wie bei einer normalen ADSL oder ADSL2+ Konfiguration mit Modem.
Betreibt man den WAN Port mit einem Router davor am ADSL oder VDSL ist diese Einstellung so oder so überflüssig, da logischerweise der Router dann das gesamte Zugangshandling übernimmt und der WAN Port an der Firewall nur als "normaler" Ethernet Port einzustellen ist.
Wichtig ist hier das Fazit diese Firewall generell performant auch am VDSL betreiben zu können, wie auch immer man sie anbindet.
Die Beispiele aus der Praxis
Die o.a. Firewall ist Basis einiger hier veröffentlicher Tutorials die weitere Details für dessen Konfiguration genauer beschreiben:Gastzugang mit einer WLAN Hotspot Lösung:
http://www.administrator.de/index.php?con ...
VLAN Routing bzw. Integration in Netzwerke mit 802.1q VLANs:
http://www.administrator.de/index.php?con ...
Einfaches Routing 2er oder 3er IP Netze ohne Firewall Funktion:
http://www.administrator.de/index.php?con ...
Einfaches VPN mit Smartphone, Windows, Apple und Linux bordeigenem VPN Client für remote Benutzer:
http://www.administrator.de/index.php?con ...
VPN mit OpenVPN:
http://www.administrator.de/index.php?con ...
Standortkopplung zweier oder mehrer Standorte mit OpenVPN:
http://www.administrator.de/index.php?con ...
VPN mit IPsec Client bzw. Standort zu Standort IPsec VPN auf Cisco oder FritzBox VPN Router:
http://www.administrator.de/index.php?con ...
VPN mit Site to Site IPsec auf Cisco PIX / ASA konfigurieren:
http://www.administrator.de/index.php?con ...
Das ALIX Board als vollwertige VoIP Telefonanlage nutzen:
http://www.administrator.de/index.php?con ...
Wenn nichts mehr geht...
Besitzt die Firewall einen Reset Knopf der die Konfiguration löscht auf die Werkseinstellungen.Alternativ hat das Board einen Terminalanschluss an den man ein einfaches Textterminal wie Windows Hyperterm, PUTTY oder TeraTerm mit einem seriellen RS-232 Nullmodemkabel anschliessen kann. (Apple Macs nutzen Z-Term, bzw. minicom bei Linux)
Wer am PC/Laptop keinen COM Port mehr hat benutzt einfach einen preiswerten USB_Seriell_Adapter den jeder PC Shop für ein paar Euro hat.
Schaltet man dann das ALIX Board an, stellt das o.a. Terminalprogramm auf 9600 Baud, keine Parity, 8 Bit, 1 Stoppbit (pfSense: 38.400 Baud) und keine Flusskontrolle erhält man nun im Terminal exakt dieselben Boot Meldungen wie am PC Bildschirm und kann das Board entsprechend in der Grundkonfiguration verändern oder gemachte Einstellungen löschen oder das Board komplett resetten.
Keine Angst: Das Terminal ist kein Muss ! Alles lässt sich auch bequem über das Webinterface einstellen. Es ist lediglich ein Notanker wenn man z.B. IP oder Passwort einmal vergessen hat.
Die Konsole ist aber immer hilfreich um dem ALIX Board etwas auf die Finger zu schauen und erleichtert die Fehlersuche.
Schlussbemerkung:
Viele werden die bei einer PC Version mögliche Installation von Plugin bzw. Packages Erweiterungen bei der ALIX embedded Flash Version vermissen. Dort gibt es Package Erweiterungen wie den Squid Proxy, FreeRadius Server etc.
Das ist gewollt um Lese- Schreibzugriffe auf die Flashkarte in der embedded Version gering zu halten um deren Lebensdauer zu erhöhen und auch ein Volllaufen des Dateisystems zu verhindern für den verschleissfreien Dauerbetrieb. Daher ist in der embedded Festversion das Filesystem Read Only eingestellt und eine Packages Erweiterung so mit der embedded Flash Version nicht möglich.
Dennoch ist es machbar auch mit einer ALIX Hardware diese Plugins/Packages zu nutzen !
Man macht dann lediglich eine normale Vollinstallation auf die Flash Karte wie bei einer PC Hardware. Die CF Flashkarte sollte dann etwas größer als 2G oder 4G sein. Besser also eine 8 G oder größer verwenden um ein Volllaufen des Flash mit Logdaten usw. zu verhindern.
Wie man so eine Vollinstallation auf einer ALIX Hardware realisiert beschreibt DIESER Thread im Forum.
Letzte Aktualisierung: 05/2012
brammer schreibt am 02.09.2010 um 13:38:41 Uhr
Hallo,
eigentlich hätte diese Anleitung den Wettbewerb für die beste Anleitung gewinnen sollen!
Hier ist allesgut beschrieben, es gibt Links zu den wichtigsten Begriffen oder erfordelricher Soft- und Hardware.
Schlicht und ergreifend so wie eine Anleitung sein soll, und wie wir es hier im Froum von aqui gewohnt sind.
Es gibt ja schon diverse Beiträge hier im Forum die nur noch auf die Anleitungen von aqui verweisen.
brammer
eigentlich hätte diese Anleitung den Wettbewerb für die beste Anleitung gewinnen sollen!
Hier ist allesgut beschrieben, es gibt Links zu den wichtigsten Begriffen oder erfordelricher Soft- und Hardware.
Schlicht und ergreifend so wie eine Anleitung sein soll, und wie wir es hier im Froum von aqui gewohnt sind.
Es gibt ja schon diverse Beiträge hier im Forum die nur noch auf die Anleitungen von aqui verweisen.
brammer
Phalanx82 schreibt am 10.09.2010 um 15:28:13 Uhr
Spitze Anleitung Aqui,
aber eine Frage hätte ich da, denn ich kenne mich mit den Alix Boards nicht aus.
Wäre es auch möglich auf das Board eine Astaro 7/8 zu installieren? Diese läuft
ja auf älteren Rechnern z.B. Pentium 3 oder ähnlich schon/noch.
Wie schaut es da mit dem Alix Board aus? Hat das überhaupt Intel x86 Instruktionen
oder ist das ein ganz anderer Prozessor?
Meine Überlegung geht schon lange in die Richtung das ich mir eine kleine Rechnerbox
(ggf. Nettop) hin stelle mit ner Astaro drauf, Hardwäre hätte ich zuhauf daheim dafür, aber
alles ziemlich oversized und entsprechend auch der Stromverbrauch und die Geräuschentwicklung...
Sind alles alte Rechner bzw. deren Innenleben, teils auch neuere Hardware.
Allein schon der Verbrauch von ca. 20W und keine aktive Kühlung wären schonmal ein klares
Argument für ein Alix Board. Ich will schließlich keine Firtzbox gegen einen alten Rechner eintauschen
der mir dann Nachts auch noch den Schlaf raubt ;)
Mfg.
aber eine Frage hätte ich da, denn ich kenne mich mit den Alix Boards nicht aus.
Wäre es auch möglich auf das Board eine Astaro 7/8 zu installieren? Diese läuft
ja auf älteren Rechnern z.B. Pentium 3 oder ähnlich schon/noch.
Wie schaut es da mit dem Alix Board aus? Hat das überhaupt Intel x86 Instruktionen
oder ist das ein ganz anderer Prozessor?
Meine Überlegung geht schon lange in die Richtung das ich mir eine kleine Rechnerbox
(ggf. Nettop) hin stelle mit ner Astaro drauf, Hardwäre hätte ich zuhauf daheim dafür, aber
alles ziemlich oversized und entsprechend auch der Stromverbrauch und die Geräuschentwicklung...
Sind alles alte Rechner bzw. deren Innenleben, teils auch neuere Hardware.
Allein schon der Verbrauch von ca. 20W und keine aktive Kühlung wären schonmal ein klares
Argument für ein Alix Board. Ich will schließlich keine Firtzbox gegen einen alten Rechner eintauschen
der mir dann Nachts auch noch den Schlaf raubt ;)
Mfg.
aqui schreibt am 10.09.2010 um 18:39:38 Uhr
Hallo Phalanx
Wenn die Größe des RAMs reichen und Chipsatz und LAN Hardware vom Astaro OS unterstützt werden sollte das problemlos klappen.
Diskussionen im Astaro Forum waren da nicht so sicher ob die Chipsätze supportet sind.
http://www.astaro.org/local-language-foru ...
Da müsstest du also mal recherchieren ob die aktuellen Versionen das können.
Die ALIX Boards sind x86 kompatibel. Es lässt sich auch problemlos XP auf so einem Board installieren. Da so gut wie alle Linux Derivate ebenso problemlos auf der ALIX Hardware laufen und Astaro vermutlich auch Linux basierend ist, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß das es klappt.
Die Frage aber die sich final stellt: Warum willst du da unbedingt Astaro raufzwingen ? Kann die mehr als M0n0wall oder pFsense oder was wäre da ein triftiger Grund ?
Wenn die Größe des RAMs reichen und Chipsatz und LAN Hardware vom Astaro OS unterstützt werden sollte das problemlos klappen.
Diskussionen im Astaro Forum waren da nicht so sicher ob die Chipsätze supportet sind.
http://www.astaro.org/local-language-foru ...
Da müsstest du also mal recherchieren ob die aktuellen Versionen das können.
Die ALIX Boards sind x86 kompatibel. Es lässt sich auch problemlos XP auf so einem Board installieren. Da so gut wie alle Linux Derivate ebenso problemlos auf der ALIX Hardware laufen und Astaro vermutlich auch Linux basierend ist, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß das es klappt.
Die Frage aber die sich final stellt: Warum willst du da unbedingt Astaro raufzwingen ? Kann die mehr als M0n0wall oder pFsense oder was wäre da ein triftiger Grund ?
nofear87 schreibt am 10.09.2010 um 21:28:51 Uhr
Hey,
danke für die erstklassige Anleitung...werde mir demnächst die Hardware bestellen und mal loslegen.
In deiner Einzelteilauflistung fehlt noch die FlashCard.... vielleicht nimmst du die der Vollständigkeit halber noch mit rein.
Sind überhaupt 4GB von nöten? Wieviel braucht denn die Monowall?
Unterstüzt die Monowall Gigabit? Und ist es möglich das AlixBoard um Gigabit zu erweitern?
MFG Robert
danke für die erstklassige Anleitung...werde mir demnächst die Hardware bestellen und mal loslegen.
In deiner Einzelteilauflistung fehlt noch die FlashCard.... vielleicht nimmst du die der Vollständigkeit halber noch mit rein.
Sind überhaupt 4GB von nöten? Wieviel braucht denn die Monowall?
Unterstüzt die Monowall Gigabit? Und ist es möglich das AlixBoard um Gigabit zu erweitern?
MFG Robert
aqui schreibt am 11.09.2010 um 13:13:21 Uhr
Im o.a Komplettbausatz ist eine CF Flashkarte gleich mit enthalten ! Ich nehm's aber mit rein.
Die Monowall benötigt 512 MB allerdings gibt es so kleine CF Flash Karten schon gar nicht mehr, es sei denn man recycelt eine alte Karte aus dem Digitalfotoapparat.
Mit einer Standard 1 oder 2 GiG CF Karte ist man also bestens bedient sowohl für pfSense als auch M0n0wall.
Gibts in den allseits bekannten Massenmärkten ala Blödmarkt oder im Versand sehr preiswert:
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444; ...
4 Gig sind also nicht von Nöten, 2 reichen allemal.
Derzeit supporten die ALIX Board Varianten noch kein Gigabit sondern nur 100 Mbit. Ist aber auch nicht weiter relevant, denn WAN Verbindungen liegen kaum über 100 Mbit so das es nur bei lokaler GiG Vernetzung im LAN ggf. mal einen kleinen Engpass geben kann.
Nutzt man die Router-Firewall aber im WAN/VPN/CP Umfeld ist das alles kein Thema !
Eine "Erweiterung" ist logischerweise nicht möglich, da die 3 LAN Interfaces inklusive ihrer Buchsen fest mit dem Mainboard verlötet sind.
Die Monowall benötigt 512 MB allerdings gibt es so kleine CF Flash Karten schon gar nicht mehr, es sei denn man recycelt eine alte Karte aus dem Digitalfotoapparat.
Mit einer Standard 1 oder 2 GiG CF Karte ist man also bestens bedient sowohl für pfSense als auch M0n0wall.
Gibts in den allseits bekannten Massenmärkten ala Blödmarkt oder im Versand sehr preiswert:
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444; ...
4 Gig sind also nicht von Nöten, 2 reichen allemal.
Derzeit supporten die ALIX Board Varianten noch kein Gigabit sondern nur 100 Mbit. Ist aber auch nicht weiter relevant, denn WAN Verbindungen liegen kaum über 100 Mbit so das es nur bei lokaler GiG Vernetzung im LAN ggf. mal einen kleinen Engpass geben kann.
Nutzt man die Router-Firewall aber im WAN/VPN/CP Umfeld ist das alles kein Thema !
Eine "Erweiterung" ist logischerweise nicht möglich, da die 3 LAN Interfaces inklusive ihrer Buchsen fest mit dem Mainboard verlötet sind.
nofear87 schreibt am 11.09.2010 um 14:13:13 Uhr
Danke für die ausführliche Antwort aqui ;)
Das die Karte beim Komplett-Set dabei ist war mir bewusst, ich dachte halt nur das es besser wäre sie in die Auflistung der Einzelkomponenten aufzunehmen, nicht das jemand davon ausgeht das sie beim Board dabei ist bzw. sie bei der Einzelkomponentenbestellung vernachlässigt und sich dann ärgert. Aber nun ist ja alles so wie es sein soll ;)
Ist es denn möglich die MAC Adresse der LAN Ports irgendwie auszulesen bzw stehen die irgendwo drauf? Denn die bräuchte ich um die Firewall ans UNI Netz anzubinden, da hier die Switches einen MAC Filter haben.
VPN und Monowall gleichzeitig auf dem Alix Board zu betreiben ist ja kein Problem, da Monowall VPN unterstützt, richtig?
Beste Grüße
Robert
Das die Karte beim Komplett-Set dabei ist war mir bewusst, ich dachte halt nur das es besser wäre sie in die Auflistung der Einzelkomponenten aufzunehmen, nicht das jemand davon ausgeht das sie beim Board dabei ist bzw. sie bei der Einzelkomponentenbestellung vernachlässigt und sich dann ärgert. Aber nun ist ja alles so wie es sein soll ;)
Ist es denn möglich die MAC Adresse der LAN Ports irgendwie auszulesen bzw stehen die irgendwo drauf? Denn die bräuchte ich um die Firewall ans UNI Netz anzubinden, da hier die Switches einen MAC Filter haben.
VPN und Monowall gleichzeitig auf dem Alix Board zu betreiben ist ja kein Problem, da Monowall VPN unterstützt, richtig?
Beste Grüße
Robert
aqui schreibt am 11.09.2010 um 14:42:07 Uhr
Hallo Robert,
Natürlich kann man die Mac Adressen aller Interfaces bequem mit einem simplen Mausklick über die Webkonfig auslesen wie dir der folgende Screenshot zeigt:
Auf dem WAN Interface kannst du z.B. zusätzlich die Mac Adresse "spoofen" also eine Mac Adresse eintragen mit der die M0n0wall/pfSense am WAN Netz auftauchen soll. Siehe Screenshot hier:
Das ist zum Teil bei einigen Kabel TV Modems erforderlich wo es u.U. eine feste Zuordnung von Mac zum Kunden gibt oder wenn man zwingend aus anderen Gründen eine bestimmte Mac verwenden muss wie z.B. in deinem Fall !
Und JA, natürlich supportet die Monowall/pfSense alle Arten von VPNs. (PPTP, L2TP, IPsec, OpenVPN). Wenn du das o.a. Tutorial zuende gelesen hättest, hättest du das alles unter der Überschrift "Die Beispiele aus der Praxis" gefunden !
Natürlich kann man die Mac Adressen aller Interfaces bequem mit einem simplen Mausklick über die Webkonfig auslesen wie dir der folgende Screenshot zeigt:
Auf dem WAN Interface kannst du z.B. zusätzlich die Mac Adresse "spoofen" also eine Mac Adresse eintragen mit der die M0n0wall/pfSense am WAN Netz auftauchen soll. Siehe Screenshot hier:
Das ist zum Teil bei einigen Kabel TV Modems erforderlich wo es u.U. eine feste Zuordnung von Mac zum Kunden gibt oder wenn man zwingend aus anderen Gründen eine bestimmte Mac verwenden muss wie z.B. in deinem Fall !
Und JA, natürlich supportet die Monowall/pfSense alle Arten von VPNs. (PPTP, L2TP, IPsec, OpenVPN). Wenn du das o.a. Tutorial zuende gelesen hättest, hättest du das alles unter der Überschrift "Die Beispiele aus der Praxis" gefunden !
nofear87 schreibt am 11.09.2010 um 16:38:40 Uhr
Schande über mein Haupt
Die Beispiele habe ich vorerst ausgelassen...mein Fehler.
Danke für die Mühe mit den Screens, Monowall gefällt mir immer besser
Ist das Mac Spoofen legal? Bzw. gibt es da keine Gegenmaßnahmen von meinem Admin
Lohnt es sich die paar Euro mehr für doppelt soviel Ram auf dem Board (D13) auszugeben? Oder bekommt man davon eh nichts mit?
Der Link zum Reichelt Shop mit der Flashcard funktioniert irgendwie nicht mehr...Artikel nicht mehr zuzuordnen.
Beste Grüße
Robert
Danke für die Mühe mit den Screens, Monowall gefällt mir immer besser
Ist das Mac Spoofen legal? Bzw. gibt es da keine Gegenmaßnahmen von meinem Admin
Lohnt es sich die paar Euro mehr für doppelt soviel Ram auf dem Board (D13) auszugeben? Oder bekommt man davon eh nichts mit?
Der Link zum Reichelt Shop mit der Flashcard funktioniert irgendwie nicht mehr...Artikel nicht mehr zuzuordnen.
Beste Grüße
Robert
aqui schreibt am 11.09.2010 um 18:40:10 Uhr
Mac Spoofing ist ein normales technisches Feature bei Routern und Firewalls das für manche Netze zwingend erforderlich ist. Da stellt sich also diese Frage gar nicht erst.
Wenn du es einsetzt um damit IT Hürden in einer Firma zu umgehen ist das eher eine Frage des Arbeitsrechts hat aber mit technischen Features einer IT Hardware erstmal rein gar nichts zu tun....falsche Baustelle also !
Das 2D13 ist das ALIX Board der Wahl für die FW. Es macht keinen Sinn ein anderes Board zu verwenden, denn der Unterschied besteht nur in ein paar Euro.
Auch hier gilt: Mehr RAM = mehr Performance !
Wenn du es einsetzt um damit IT Hürden in einer Firma zu umgehen ist das eher eine Frage des Arbeitsrechts hat aber mit technischen Features einer IT Hardware erstmal rein gar nichts zu tun....falsche Baustelle also !
Das 2D13 ist das ALIX Board der Wahl für die FW. Es macht keinen Sinn ein anderes Board zu verwenden, denn der Unterschied besteht nur in ein paar Euro.
Auch hier gilt: Mehr RAM = mehr Performance !
Phalanx82 schreibt am 21.09.2010 um 15:03:12 Uhr
Hmm... der Thread ist irgendwie ein wenig bei mir unter gegangen nachdem ich die Frage gepostet habe... *shrug*
Die Astaro wollte ich daher aufsetzen, da wir in der Firma schon eine pfSense im Einsatz haben, die ja ähnlich wie
die Monowall aussieht bzw. von ihr entwickelt wurde... Alles in Allem gefällt mir aber weder die pfSense noch die
Monowall so 100%ig. Die Astaro habe ich schon 2006 im Einsatz in einem anderen Unternehmen gesehen und
durfte damals im Praktikum dort auf einem Appliance die neue 6er Version aufspielen und die Konfig testen usw...
Astrao bietet für den Privat Gebrauch eine kostenlose Lizenz an für alle Versionen bis hin zur ganz neuen 8er.
Von den Menus, deren Aufmachung, Funktionen und der deutschen Oberfläche bin ich daher mehr überzeugt
als von pfSense. Hab da irgendwie das Gefühl das mit der Astaro eher meine Interessen abgedeckt werden,
abgesehen von ein paar netten Zusätzen wie Viren und Spam Filterung... die ich teilweise sehr interessant finde.
Und ja die Astaro setzt auf ein gehärtetes Linux auf, afair hab ich damals glaube ich raus bekommen das es ein
stark modifiziertes Debian unter der Haube hat.
Aber Danke für den Hinweis mit dem Astaro Forum, da habe ich noch garnicht rein geschaut mangels Zeit.
Werde ich mal bei Gelegenheit nach holen
Mfg.
Die Astaro wollte ich daher aufsetzen, da wir in der Firma schon eine pfSense im Einsatz haben, die ja ähnlich wie
die Monowall aussieht bzw. von ihr entwickelt wurde... Alles in Allem gefällt mir aber weder die pfSense noch die
Monowall so 100%ig. Die Astaro habe ich schon 2006 im Einsatz in einem anderen Unternehmen gesehen und
durfte damals im Praktikum dort auf einem Appliance die neue 6er Version aufspielen und die Konfig testen usw...
Astrao bietet für den Privat Gebrauch eine kostenlose Lizenz an für alle Versionen bis hin zur ganz neuen 8er.
Von den Menus, deren Aufmachung, Funktionen und der deutschen Oberfläche bin ich daher mehr überzeugt
als von pfSense. Hab da irgendwie das Gefühl das mit der Astaro eher meine Interessen abgedeckt werden,
abgesehen von ein paar netten Zusätzen wie Viren und Spam Filterung... die ich teilweise sehr interessant finde.
Und ja die Astaro setzt auf ein gehärtetes Linux auf, afair hab ich damals glaube ich raus bekommen das es ein
stark modifiziertes Debian unter der Haube hat.
Aber Danke für den Hinweis mit dem Astaro Forum, da habe ich noch garnicht rein geschaut mangels Zeit.
Werde ich mal bei Gelegenheit nach holen
Mfg.
aqui schreibt am 25.09.2010 um 07:38:53 Uhr
Ja, hat sie ! Sog. Vouchers. Guckst du hier:
http://www.administrator.de/index.php?con ...
bzw.
http://doc.m0n0.ch/handbook-single/#id116 ...
Da wird genau erklärt wie es geht !
http://www.administrator.de/index.php?con ...
bzw.
http://doc.m0n0.ch/handbook-single/#id116 ...
Da wird genau erklärt wie es geht !
ChrisIO schreibt am 02.10.2010 um 13:08:54 Uhr
Wir haben hier gerade Mal über deine Anleitung gesprochen und fanden die prinzipiell ganz gut.
Ist die Speicherung der Logfiles auf der Flash-Karte nicht problematisch? Die Schreibvorgänge sollten doch die Flash-Card recht schnell killen, oder?
Die Nutzung eines externen SYSLOG-Servers sollte das Problem lösen.
Ist die Speicherung der Logfiles auf der Flash-Karte nicht problematisch? Die Schreibvorgänge sollten doch die Flash-Card recht schnell killen, oder?
Die Nutzung eines externen SYSLOG-Servers sollte das Problem lösen.
aqui schreibt am 03.10.2010 um 10:32:37 Uhr
Da hast du Recht ! Das "Killen" der Flash Karte ist mit heutigen CF Flashkarten durch verbesserte Technik in den Karten zwar nicht mehr relevant aber wichtiger ist das das Log der Firewall ein "Round Robin" Log ist.
Es hat eine bestimmte feste Größe und ist die erreicht, überschreibt es ältere Meldungen. Für den Normalbetrieb reicht das vollkommen aus und muss auch so sein, da eine CF Karte ja nun mal begrenzt ist und das Log somit limitiert werden muss.
In der Beziehung ist es dann zwingend notwendig einen Syslog Server zu benutzen wenn man über längere Perioden mitloggen will oder muss.
Wenn du das Hotspot Tutorial zur obigen FW genau gelesen hättest findest du genau diesen Punkt auch in der Thread Diskussion wieder !
Linux und Apple Mac hat einen Syslog immer gleich mit an Bord und für Winblows gibt es freie Lösungen wie z.B. den Kiwi Syslog:
http://www.kiwisyslog.com/kiwi-syslog-ser ...
oder den Mikrotik Syslog Server
http://www.mikrotik.com/download/MT_Syslo ... bzw. die Anleitung dazu.
Wie du richtig bemerkst löst das das Problem umfassend bei längeren Logging Zeiten.
Es hat eine bestimmte feste Größe und ist die erreicht, überschreibt es ältere Meldungen. Für den Normalbetrieb reicht das vollkommen aus und muss auch so sein, da eine CF Karte ja nun mal begrenzt ist und das Log somit limitiert werden muss.
In der Beziehung ist es dann zwingend notwendig einen Syslog Server zu benutzen wenn man über längere Perioden mitloggen will oder muss.
Wenn du das Hotspot Tutorial zur obigen FW genau gelesen hättest findest du genau diesen Punkt auch in der Thread Diskussion wieder !
Linux und Apple Mac hat einen Syslog immer gleich mit an Bord und für Winblows gibt es freie Lösungen wie z.B. den Kiwi Syslog:
http://www.kiwisyslog.com/kiwi-syslog-ser ...
oder den Mikrotik Syslog Server
http://www.mikrotik.com/download/MT_Syslo ... bzw. die Anleitung dazu.
Wie du richtig bemerkst löst das das Problem umfassend bei längeren Logging Zeiten.
Phalanx82 schreibt am 05.07.2011 um 16:54:06 Uhr
Hallo Aqui,
ich habe gerade aus Eigen Interesse nachgeschaut und dein Link zu den Bundles
des Online Shops funktioniert leider nicht mehr. Den müsstest Du mal anpassen:
http://shop.varia-store.com/product_info. ...
Falls es die Bundle-Übersicht war, wäre das hier der Neue Link:
http://shop.varia-store.com/index.php?cat ...
Mfg.
ich habe gerade aus Eigen Interesse nachgeschaut und dein Link zu den Bundles
des Online Shops funktioniert leider nicht mehr. Den müsstest Du mal anpassen:
http://shop.varia-store.com/product_info. ...
Falls es die Bundle-Übersicht war, wäre das hier der Neue Link:
http://shop.varia-store.com/index.php?cat ...
Mfg.
tonabnehmer schreibt am 20.07.2011 um 10:23:09 Uhr
Zitat von aqui:
Das 2D13 ist das ALIX Board der Wahl für die FW. Es macht keinen Sinn ein anderes Board zu verwenden, denn der Unterschied
besteht nur in ein paar Euro.
Auch hier gilt: Mehr RAM = mehr Performance !
Das 2D13 ist das ALIX Board der Wahl für die FW. Es macht keinen Sinn ein anderes Board zu verwenden, denn der Unterschied
besteht nur in ein paar Euro.
Auch hier gilt: Mehr RAM = mehr Performance !
Das mit dem RAM gilt m. E. nur für pfSense. M0n0wall verwendet, wenn ich es richtig verstanden habe, immer nur 64 MB. Siehe hier: http://doc.m0n0.ch/handbook/hardware-sizi ... (unter 2.5.4 RAM)
Grüße,
tonabnehmer
b19053 schreibt am 06.10.2011 um 13:24:50 Uhr
Hallo
Ich habe mir hier das HowTo durchgelsen, ich finde es ist super gut geschrieben - RESPEKT
Jetzt hab ich ein Problem ich habe derzeit ein ALIX im betrieb und wollte auf die pfSense umschwenken. Derzeit läuft ein IPCop bei mir gut aber nicht befriedigend. Dann hab ich das mit den Vouchers gelesen das ist genau mein Ding. So also wo hängt es ? Ich habe ein 2GB CF Karte mit physdiskwrite beschrieben ohne Fehlermeldung. Steck sie ins ALIX strom dran..... nix passiert, also nix das ich mit dem ganzen rechten LAN Port auf das WEBGUI komme. Dann hab ich alle 3 Ports getestet, nix passiert. Ich habe ein ALIX mit 2x USB Anschlüssen das ist der einzige unterschied was ich auf anhieb gesehen habe. Kann es sein das es ein treiberproblem gibt oder doch ein User Problem ? Es wird auch keine IP verteilt von dem angesprochenen DHCP Server. Gut hab ich mal ein IP generiert die in den Nummerkreis fällt. Leider auch ohne erfolg. Also CF wieder raus und IPCop CF wieder rein. Hat jemand eine Lösung für mich ?
Dieses Image habe ich genommen:
http://files.nl.pfsense.org/mirror/downlo ...
dank
cu Frank
Ich habe mir hier das HowTo durchgelsen, ich finde es ist super gut geschrieben - RESPEKT
Jetzt hab ich ein Problem ich habe derzeit ein ALIX im betrieb und wollte auf die pfSense umschwenken. Derzeit läuft ein IPCop bei mir gut aber nicht befriedigend. Dann hab ich das mit den Vouchers gelesen das ist genau mein Ding. So also wo hängt es ? Ich habe ein 2GB CF Karte mit physdiskwrite beschrieben ohne Fehlermeldung. Steck sie ins ALIX strom dran..... nix passiert, also nix das ich mit dem ganzen rechten LAN Port auf das WEBGUI komme. Dann hab ich alle 3 Ports getestet, nix passiert. Ich habe ein ALIX mit 2x USB Anschlüssen das ist der einzige unterschied was ich auf anhieb gesehen habe. Kann es sein das es ein treiberproblem gibt oder doch ein User Problem ? Es wird auch keine IP verteilt von dem angesprochenen DHCP Server. Gut hab ich mal ein IP generiert die in den Nummerkreis fällt. Leider auch ohne erfolg. Also CF wieder raus und IPCop CF wieder rein. Hat jemand eine Lösung für mich ?
Dieses Image habe ich genommen:
http://files.nl.pfsense.org/mirror/downlo ...
dank
cu Frank
tonabnehmer schreibt am 06.10.2011 um 13:32:45 Uhr
AMD64 ist das falsche Image. Du musst i386 nehmen. Siehe hier: http://forum.pfsense.org/index.php/topic, .... Statt 1821 könnte inzwischen auch ein neueres Image verfügbar sein, musst Du dann selbst schauen.
Grüße,
tonabnehmer
b19053 schreibt am 28.10.2011 um 20:56:49 Uhr
Hallo
ALIX und PFSense läuft soweit.
Ich frag mal so....
Ich hab noch ein altes PC gehäuse im Keller mit allem drum und drann und eine 512MB CF Karte.
Jetzt hab ich mir so ein adaper geholt wo man die CF Karte direkt auf das Motherboard stecken kann.
Ist das dann auch das i386 Image das ich auf die 512er ziehen muß oder ist es das AMD64er Image
cu Frank
ALIX und PFSense läuft soweit.
Ich frag mal so....
Ich hab noch ein altes PC gehäuse im Keller mit allem drum und drann und eine 512MB CF Karte.
Jetzt hab ich mir so ein adaper geholt wo man die CF Karte direkt auf das Motherboard stecken kann.
Ist das dann auch das i386 Image das ich auf die 512er ziehen muß oder ist es das AMD64er Image
cu Frank
aqui schreibt am 28.10.2011 um 21:29:06 Uhr
Du sagst ja selber <Zitat> "Altes PC Gehäuse.." Vermutlich ist da also KEIN 64 Bit Prozessor drin sondern es werkelt noch mit einem ollen 32bit Intel oder AMD.
Dann ist, wie du folgerichtig erkannt hast, das i386er Image das richtige. Das 64er rennt nur auf 64 Bit Prozessoren.
Dann ist, wie du folgerichtig erkannt hast, das i386er Image das richtige. Das 64er rennt nur auf 64 Bit Prozessoren.


























