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Backup-Lösung in einer kleinen Domäne gesucht - ist der Windows Server Storage Essentials R2 die Waffe der Wahl?

Mitglied: Kollisionskurs

Kollisionskurs (Level 1) - Jetzt verbinden

31.05.2012, aktualisiert 15:02 Uhr, 6677 Aufrufe, 11 Kommentare

Hallo zusammen,

wie es der Titel schon verlauten lässt, bin ich in unserem kleinen Netzwerk auf der Suche nach einer Backup-Lösung für unsere Daten (keine kritischen Daten! - die kritischen Daten wie Quellcode etc. werden anderweitig gesichert).

Fakten:

- 6 Anwender in einer Active Directory Domäne (Windows Clients)

Was soll gesichert werden:

- Systemabbild bzw. Image der Client Betriebssysteme soll zyklisch generiert und auf einem Netzwerk-Speicher abgelegt werden

- aus verschiedenen Quellen sollen Daten zusätzlich auf dem Netzwerk-Speicher abgelegt werden (Dateien der Anwender, Datenbank-Backups etc.)

Bisher werden die Systemabbilder auf den Clients über die "Windows-Sicherung" generiert und im Netzwerk abgelegt. Die Daten der Anwender werden via SyncBack ebenfalls zyklisch weggesichert.

Dieser bisherige Daten-Speicher soll jetzt ersetzt werden....

Als erstes dachte ich an einen HP Microserver mit einer FreeNAS oder OpenMediaVault Lösung.
Das passt ins Budget und wäre eine schmale Lösung...dann habe ich weiter recherchiert:

Da wir eine MSDN Subscription besitzen, habe ich mir den "Windows Server Storage Essentials R2" angeschaut und test weise installiert.

Vorteile:

- die clientseitige Sicherung über die Windows Connector Software. Ich sehe die zu sichernden Clients übersichtlich im Dashboard des Storage Servers und kann die Sicherung darüber zentral steuern und administrieren.
- die generelle Anbindung an unsere Domäne (das klappte mit FreeNAS nicht richtig und OpenMediaVault unterstützt es erst gar nicht)
- iSCSI wird eventuell später mal benötigt

Nachteile:

- fehlendes Energiemanagement ...z.Bsp. kein SpinDown der Festplatten (?)
- Windows: Virenscanner nötig, teils aufgebläht (Media Player etc. on Board), unzählige Updates etc.

Zumindest ist das meine Erkenntnis (wenig Erfahrung) mit dieser Materie - lasse mich gerne belehren!

Meine Frage an die Admins da draußen....

Die Features der Domänen-Anbindung und der zentralen Verwaltung der Client-Sicherungen sind genial (und das was ich suche).
Aber muss ich mir jetzt diesbezüglich eine Hardware mit "Windows Server Storage Essentials R2" kaufen?

Oder komme ich auch einfacher/günstiger und eleganter mit anderen Mitteln bzw. Lösungen an dieses Ziel?
OpenSource oder auch vergleichbar kommerzielles?

Ich habe hier noch einen Microserver N40L von HP stehen. Dieser war eigentlich für so eine Lösung angedacht.

Wie sehen da Eure kompakten Lösungen aus bzw. was würdet Ihr mir raten?

Danke im Voraus!!

Mitglied: aqui
31.05.2012 um 15:27 Uhr
Warum nicht ein kleines NAS von QNAP oder Synology ??
Bitte warten ..
Mitglied: goscho
31.05.2012 um 15:32 Uhr
Mahlzeit,

das kann man wirklich mit einem NAS und der richtigen Sicherungslösung realisieren.
Nimm als Sicherungssoftware Symantec BackupExec 2012.

Wenn du den HP Microserver nicht mit Windows betanken willst, kannst du dort auch Linux installieren.
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Mitglied: Kollisionskurs
31.05.2012, aktualisiert um 15:38 Uhr
thx...

@ aqui
ja...wäre auch ne Lösung. Nur ich hab den "Luxus" eben hier noch einen performanten Microserver stehen zu haben.

Symantec BackupExec 2012....schau ich mir an!
Bitte warten ..
Mitglied: keine-ahnung
31.05.2012, aktualisiert um 16:30 Uhr
Hi,

mal abgesehen von den anderen Beiträgen, die essential Version vom WSS unterstützt IMHO kein iSCSI-target. Ansonsten ist das Dingens von der Anbindung an die AD allerdings um x'en besser als die Linux-Prügel. Ich kenne aber keinen Vertriebsweg, der nur die Software beeinhaltet.

LG, Thomas
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Mitglied: Looser27
31.05.2012 um 20:03 Uhr
Wenn Du keine zusätzlichen Agenten für DB oder ähnliches brauchst ist BackupExec recht günstig. Vor allem kannst Du das von nem zentralen Rechner auf die Clients verteilen und diese automatisch sichern lassen. Das Ziel Deiner Sicherung ist frei wählbar (Band, Festplatte, Netzwerkspeicher).

Wenn Du das auf nem Server installieren kannst, umso besser...

Just my 2 Cents
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Mitglied: Kollisionskurs
01.06.2012 um 08:56 Uhr
BackupExec ist eine feine Sache - vor allem könnte ich damit auch meine virtuellen Maschinen sichern (VMware) bzw. wäre es einfacher wie die jetzige Lösung.

Somit würde ich von einem zentralen Rechner aus die Client-Sicherungen steuern bzw. die BackupExec Agents verteilen. Die Sicherung landet dann auf meinem Microserver-NAS - dann stellt sich nur noch die Frage welches Betriebsysytem den Microserver antreibt. Mir ist von Anfang an etwas schmales recht - somit wird es wohl OpenMediaVault werden. Einziger Nachteil ist eben die fehlende Anbindung an die Domäne...aber unsere 6 User werde ich auch noch als lokale "OpenMediaVault"-User angelegt bekommen. Was meint Ihr?

Clonezilla Server Edition habe ich mir angeschaut und wäre meines Erachtens die einzigste freie Alternative - mit einem kleineren Funktionsumfang. Aber in einer produktiven Umgebung?
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Mitglied: goscho
01.06.2012 um 09:17 Uhr
Zitat von Kollisionskurs:
BackupExec ist eine feine Sache - vor allem könnte ich damit auch meine virtuellen Maschinen sichern (VMware) bzw. wäre
es einfacher wie die jetzige Lösung.

Somit würde ich von einem zentralen Rechner aus die Client-Sicherungen steuern bzw. die BackupExec Agents verteilen. Die
BE ist natürlich eine feine Sache. mit der neusten Version gibt es sogar die Wiederherstellung auf anderer Hardware als Basisbestandteil des Programms und kein IDR mehr.

Ich las bei dir jedoch, dass du die 6 Clients auf das NAS sichern möchtest, um diese im Schadenfall schnell wiederherstellen zu können.

Für diese Clients solltest du nicht BE nutzen, sondern Symantec System Recovery.

Für BE müsstest du für jeden der PCs eine Windows Agent Lizenz kaufen.
System Recovery Desktop Edition kostet nur einen Bruchteil davon.

Auch denke ich, werdet ihr bestimmt Datenbanken sichern wollen, dafür gibt es auch kostenpflichtige Agenten.
Wenn jetzt noch Virtuelle Maschinen dazukommen, könnte sogar die V-Ray-Edition die sinnvollste sein.
Sicherung landet dann auf meinem Microserver-NAS - dann stellt sich nur noch die Frage welches Betriebsysytem den Microserver
Debian, Ubuntu, Red Hat, welches du mit dem Samba in die Domäne bringst.
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Mitglied: iDiddi
01.06.2012 um 09:30 Uhr
Hallo Kollisionskurs,

vielleicht hilft Dir dieser Vortrag bei Deiner Entscheidungsfindung. Für mich war er sehr aufschlussreich:

http://h30507.www3.hp.com/t5/Coffee-Coaching-HP-und-Microsoft/Windows-S ...

Gruß

-iDiddi-
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Mitglied: Kollisionskurs
01.06.2012 um 09:37 Uhr
Zitat von iDiddi:
Hallo Kollisionskurs,

vielleicht hilft Dir dieser Vortrag bei Deiner Entscheidungsfindung. Für mich war er sehr aufschlussreich:

http://h30507.www3.hp.com/t5/Coffee-Coaching-HP-und-Microsoft/Windows-S ...

Gruß

-iDiddi-

Danke...den Beitrag kenne ich bzw. zeigt dieser umfassend die ganzen Funktionsunterschiede des SS2008R2.
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Mitglied: keine-ahnung
01.06.2012 um 09:46 Uhr
Zitat von goscho:
Ich las bei dir jedoch, dass du die 6 Clients auf das NAS sichern möchtest, um diese im Schadenfall schnell wiederherstellen zu können. Für diese Clients solltest du nicht BE nutzen, sondern Symantec System Recovery.> Für BE müsstest du für jeden der PCs eine Windows Agent Lizenz kaufen.

Das stimmt bis auf eine Ausnahme, die allerdings nur in einem SBS-Netzwerk funktioniert: Lizenz BE2010R3 kaufen (ist noch auf dem Markt). Hier sind noch 75 client-agents lizensiert. Im Rahmen der maintenance auf BE2012 updaten (wäre dann kostenlos) - die Lizenzen für die client-Sicherung bleiben hierbei gültig.

Gilt aber wie gesagt nur für die SBS-Edition, die IMHO auch nur in einer SBS-Umgebung installierbar ist.

LG, Thomas
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Mitglied: Kollisionskurs
01.06.2012 um 11:00 Uhr
@goscho...die Datenbanken und kritischen Daten werden bereits gesichert bzw. ist unser kleiner Standort am Hauptsitz der Firma angebunden.

Ich werde die Symantec Lösung anstreben und mir die Kosten errechnen lassen....mal sehen was bewilligt wird.

Eine normale "Linux" Distru. auf dem Microserver ist mir auch schon vorgeschwebt. Wenn ich dann via Samba die Domänenanbindung realisieren kann, wäre das natürlich eine feine Sache. Mir schwebt Ubuntu vor bzw. habe ich diesbezüglich ein wenig Erfahrung. Die Laufwerke bzw. Freigaben für die einzelnen Benutzer sind auch einfach einzurichten. Eventuell gibt es auch ein plugin bez. Energiemanagement (SpinDown der Daten-Festplatte etc.) - das NAS wird nur "gelegentlich" genutzt.

Die Daten der Benutzer werde ich in die verschiedenen Freigaben sichern bzw. synchronisieren. Unabhängig von der kommerziellen Symantec Lösung (und der Frage ob mir diese bewilligt wird), werde ich mir Clonezilla in der Server-Edition anschauen. Ich will ja nicht mehr machen als zyklisch ein Systemabbild zu erzeugen und bei Bedarf wiederherzustellen. So wie ich das überblicken kann...ist die Lösung dafür bekannt und prädestiniert !??!

Schönes Wochenende
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