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gelöst Cloudspeicher gesucht

Mitglied: Henere

Henere (Level 2) - Jetzt verbinden

13.01.2018 um 18:36 Uhr, 650 Aufrufe, 14 Kommentare

Hallo,
ein Kunde möchte seine Daten zusätzlich zum NAS in einem anderen Brandabschnitt auch noch zusätzlich in der Cloud sichern. Läßt es sich nicht ausreden. Die Methode mit täglichem Bandwechsel und mit aus der Firma nach Hause nehmen gefällt ihm nicht mehr seit er ne synchrone 200MBit/s Leitung hat....
Habt ihr solche Lösungen im Einsatz ? Wenn ja, bei welchen Anbietern ?
Irgendwo habe ich im Hinterkopf, dass es einen Anbieter gibt, der quasi ein Plug-In für die Windows-Server-Sicherung anbietet, so dass diese direkt in die Cloud sichern kann. Finde das aber nicht mehr.
Es handelt sich derzeit um ca 5TB an Daten. Tendenz steigend.

Darf ich ein wenig von euren Erfahrungen profitieren ?

Grüße, Henere
Mitglied: maretz
13.01.2018 um 18:53 Uhr
Warum nimmst du nicht einfach nen Server wie z.B. OwnCloud und bindest den entsprechend ein? So bleiben die Daten wenigstens in der eigenen Hand - und der muss halt nur nen Server irgendwo hosten...

Allerdings: Das ganze ist trotzdem kein Backup... sollte man halt im Kopf haben...
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Mitglied: lcer00
13.01.2018 um 19:18 Uhr
Zitat von Henere:

Irgendwo habe ich im Hinterkopf, dass es einen Anbieter gibt, der quasi ein Plug-In für die Windows-Server-Sicherung anbietet, so dass diese direkt in die Cloud sichern kann. Finde das aber nicht mehr.

Hallo

Azure Backup?

Test-Account einrichten,
Dann unter Azure Backup das ganze einrichten. Es gibt 2 Varianten. Mit lokalem Backupserver und ohne, was quasi auf Windows Server Sicherung aufsetzt. Das findet man, wenn man nicht BarMetal-Recovery auswählt.


Grüße

lcer
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Mitglied: Henere
13.01.2018 um 20:14 Uhr
Zitat von maretz:

Warum nimmst du nicht einfach nen Server wie z.B. OwnCloud und bindest den entsprechend ein? So bleiben die Daten wenigstens in der eigenen Hand - und der muss halt nur nen Server irgendwo hosten...

Allerdings: Das ganze ist trotzdem kein Backup... sollte man halt im Kopf haben...

Daran hatte ich auch schon gedacht. Root-Server gemietet und ne Owncloud drauf.... bzw per VPN verknüppeln und dann darauf sichern.
Der Nachteil ist der, wenn er root physikalisch abraucht, dann sind die Daten futsch. Wobei dann ja eh noch die Daten auf dem Server UND dem lokalen NAS sind. Also sehr unwahrscheinlich das da was verloren geht. Wenn aber doch.... wer haftet dann dafür ?
Darum würde ich gerne auf einen professionellen Anbieter setzen. Somit bin ich aus dem Schneider, wenn da was geschäftskritisches passieren sollte.
Eine kurze Idee war, dass ich bei mir zu Hause (220km entfernt) das ganze hoste... aber auch hier.. wenn was passiert, bin ich der Dumme.,

Ein richtiges Backup würde ich als extern gelagerten Bandwechsler bezeichnen.... aber bei 5TB an Daten kosten die Dinger reichlich viel. Und die nächste Frage... in welcher Zeit bekomme ich diese Datenmengen noch vernünftig gesichert... ?
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Mitglied: Henere
13.01.2018 um 20:15 Uhr
Zitat von lcer00:

Zitat von Henere:

Irgendwo habe ich im Hinterkopf, dass es einen Anbieter gibt, der quasi ein Plug-In für die Windows-Server-Sicherung anbietet, so dass diese direkt in die Cloud sichern kann. Finde das aber nicht mehr.

Hallo

Azure Backup?

Test-Account einrichten,
Dann unter Azure Backup das ganze einrichten. Es gibt 2 Varianten. Mit lokalem Backupserver und ohne, was quasi auf Windows Server Sicherung aufsetzt. Das findet man, wenn man nicht BarMetal-Recovery auswählt.


Grüße

lcer

Azure ist doch Microsoft... und da war doch was mit Datenschutzbestimmungen bei Anbietern aus dem "Ausland". ?
Oder was, wenn der Anbieter von einem US-Unternehmen gekauft wird ?
Ich möchte daher gerne auf einen großen deutschen Anbieter setzen. Nur werde ich irgendwie nicht fündig, daher ja der Post hier.

Grüße, Henere
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Mitglied: maretz
13.01.2018 um 20:33 Uhr
Tja - jetzt nehmen wir mal an du hast nen Crypto-Trojaner drauf - der aber nich sofort loslegt sondern nur ne 48h verzögerung hat. Schon hat sich dein Backup erledigt da es auch "verseucht" ist.

Von daher: Wenn dann ne Kombination aus beiden: Z.B. Wöchentlich nen Backup auf ne Disk, Band oder was auch immer (und davon dann 4-8 Stück) - dann kannst du auch ne Cloud-Lösung nehmen.

Was den Server angeht - hier würde ich den Kunden einfach einen Server mieten lassen so du nur die Dienstleistung verkaufst. Aber: Da DU die Leistung verkaufst musst du dich auch um die Haftungsfrage kümmern....
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Mitglied: Penny.Cilin
13.01.2018 um 20:37 Uhr
hallo,

warum unbedingt Cloudspeicher? Du schreibst von 5 TiB an Daten, Tendenz steigend.

Frage:
  • Ist das die Summer aller Daten?
  • Wie hoch ist das tägliche Inkrementell?

Ich epfehle dafür Anschaffung eines LTO-Laufwerkes und diese dann in einen Tresor ablegen.
Oder beser zwei, dann kannst Du das LTO Band migrieren und dann 1 Band in den Tresor und das zweite im anderen Brandabschnitt.

Diese regel kennst Du?

Gruss Penny
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Mitglied: Henere
13.01.2018 um 22:47 Uhr
Zitat von maretz:

Tja - jetzt nehmen wir mal an du hast nen Crypto-Trojaner drauf - der aber nich sofort loslegt sondern nur ne 48h verzögerung hat. Schon hat sich dein Backup erledigt da es auch "verseucht" ist.

Von daher: Wenn dann ne Kombination aus beiden: Z.B. Wöchentlich nen Backup auf ne Disk, Band oder was auch immer (und davon dann 4-8 Stück) - dann kannst du auch ne Cloud-Lösung nehmen.

Was den Server angeht - hier würde ich den Kunden einfach einen Server mieten lassen so du nur die Dienstleistung verkaufst. Aber: Da DU die Leistung verkaufst musst du dich auch um die Haftungsfrage kümmern....

Genau darum wird das NAS weiterhin auch als Backup bleiben. Dort wird täglich mit Windows Server Sicherung ein Fullbackup gefahren. Damit kann ich einige Monate zurück. Und genau den Inhalt des NAS würde ich dann wahrscheinlich spiegeln wollen..... wobei ich dann auf mehr als 10TB an Daten komme.

Der Kunde vergisst trotz Abfrage auf dem Server "Sicherungsmedium eingelegt, wenn nicht dann Mail an GF und 2 Sekretärinnen. Dennoch... es wird immer wieder vergessen. Die Mist mit der Cloud hat ein anderer ITler mir eingebrockt, der den GF auf diese Idee gebracht hat. Nun muss ich halt ne Lösung dafür finden. Ich möchte die Haftungsgeschichte umgehen, und daher werde ich das nicht auf einem ROOT oder einem bei mir gelagerten System machen. Einrichtung ja, alles andere sollen große Läden machen, die die teureren Anwälte bezahlen können.
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Mitglied: Henere
13.01.2018, aktualisiert um 22:54 Uhr
Zitat von Penny.Cilin:

hallo,

warum unbedingt Cloudspeicher? Du schreibst von 5 TiB an Daten, Tendenz steigend.

Frage:
  • Ist das die Summer aller Daten?
  • Wie hoch ist das tägliche Inkrementell?

Ich epfehle dafür Anschaffung eines LTO-Laufwerkes und diese dann in einen Tresor ablegen.
Oder beser zwei, dann kannst Du das LTO Band migrieren und dann 1 Band in den Tresor und das zweite im anderen Brandabschnitt.

Diese regel kennst Du?

Gruss Penny


Ja, Datensumme ajtuell vom Füllstand der HDDs des Servers abgelesen.
Die 321 Regel ist mir ein Begriff, aber was will man machen, wenn der Kunde König ist ? Mehr als meinen empfohlenen Weg vorschlagen kann ich nicht machen. Wenn er es in die Cloud umgesetzt haben möchte (IBM, BMW und andere machen das ja auch.......) was soll ich dann dagegen machen ausser im zig Argumente zu bringen, auf die nicht eingegangen wird ?

Stand aktuell:
Server alle 3 Laufwerke bestehen aus Raid1 Verbünden.
Tägliches Fullbackup aufs NAS
Tägliche Sicherung der wichtigsten Daten auf einem Wechselmedium, welches täglich gewechselt werden soll (wird nach Job automatisch ausgeworfen und ein einfaches wiedereinschieben wird durch eine Abfrage verhindert. Wenn das falsche Medium drin liegt, wird es direkt wieder ausgeworfen. Dabei kommen 5 verschiedene Medien zum Einsatz, alle 4 Wochen wird ein Medium aussortiert und kommt ins Bankschliessfach.

Grüße, Henere
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Mitglied: Penny.Cilin
14.01.2018 um 10:28 Uhr
Zitat von Henere:

Zitat von maretz:

Tja - jetzt nehmen wir mal an du hast nen Crypto-Trojaner drauf - der aber nich sofort loslegt sondern nur ne 48h verzögerung hat. Schon hat sich dein Backup erledigt da es auch "verseucht" ist.

Von daher: Wenn dann ne Kombination aus beiden: Z.B. Wöchentlich nen Backup auf ne Disk, Band oder was auch immer (und davon dann 4-8 Stück) - dann kannst du auch ne Cloud-Lösung nehmen.

Was den Server angeht - hier würde ich den Kunden einfach einen Server mieten lassen so du nur die Dienstleistung verkaufst. Aber: Da DU die Leistung verkaufst musst du dich auch um die Haftungsfrage kümmern....

Genau darum wird das NAS weiterhin auch als Backup bleiben. Dort wird täglich mit Windows Server Sicherung ein Fullbackup gefahren. Damit kann ich einige Monate zurück. Und genau den Inhalt des NAS würde ich dann wahrscheinlich spiegeln wollen..... wobei ich dann auf mehr als 10TB an Daten komme.

Der Kunde vergisst trotz Abfrage auf dem Server "Sicherungsmedium eingelegt, wenn nicht dann Mail an GF und 2 Sekretärinnen. Dennoch... es wird immer wieder vergessen. Die Mist mit der Cloud hat ein anderer ITler mir eingebrockt, der den GF auf diese Idee gebracht hat.
OK, und warum kümmert sich dieser andere ITle r nicht darum? hat das einen bestimmten Grund, warum dieser die Problematik nicht erledigt?

Gruss Penny
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Mitglied: StefanKittel
14.01.2018, aktualisiert um 10:33 Uhr
Moin,

wir nutzen dafür
AWS S3 oder Hetzner BX (bis 10TB)

Es geht aber mit jedem Root-Server über rsync mit SSH und Zertifikaten.

Die Sicherungen müssen allerdings vorher schon verschlüsselt sein.
Auch sollte das natürlich nicht das einzige Backupspeicherplatz sein.

Mal als Idee
Server -> NAS
NAS->USB HDD/RDX/LTO (regelmäßig wechseln)
NAS->Cloud (stündlich oder täglich)

Viele Grüße

Stefan
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Mitglied: Lochkartenstanzer
14.01.2018, aktualisiert um 13:02 Uhr
... seit er ne synchrone 200MBit/s Leitung hat....

BTW: https://www.administrator.de/link/unterschied-zwischen-asymmetrisch-asyn ...

lks
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Mitglied: Henere
14.01.2018 um 13:23 Uhr
Zitat von Penny.Cilin:
OK, und warum kümmert sich dieser andere ITle r nicht darum? hat das einen bestimmten Grund, warum dieser die Problematik nicht erledigt?

Gruss Penny

Mein Kunde und der andere ist Kumpel vom GF.
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Mitglied: Dilbert-MD
16.01.2018 um 23:09 Uhr
Bei uns bietet der lokale ISP Kollokationsflächen an (incl. USV, Klima, usw.) für kundeneigene Server mit entsprechenden Zutrittskontrollen.
Der Kunde bringt seine eigenen Geräte mit und nur er hat Zugriff darauf, muss sich aber auch selber um Wartung, Updates, usw. kümmern.

Gibt rs ggf. ähnliche Angebote in Eurer Kunden-Nähe?

Gruß
Holger
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Mitglied: Henere
18.01.2018 um 00:24 Uhr
Danke, es hat sich erledigt. Ich konnte es dem GF doch ausreden.
Jetzt hat eine Angestellte den Bandwechseljob aufgedrückt bekommen
Bitte warten ..
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