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Mehrere Switche miteinander verbinden. Topologie?

Mitglied: konvolut

konvolut (Level 1) - Jetzt verbinden

01.06.2011, aktualisiert 23:16 Uhr, 16983 Aufrufe, 10 Kommentare

Es sollen mehrer CISCO GBit Switche miteinander verbunden werden., welche Topologie würdet ihr empfehlen, hinsichtlich der Redundanz und Performance

Ich möchte ca. 8 CISCO-Layer2-Switche miteinander verbinden. Sie sollen über ihre GBit Ports miteinander verbunden werden.

Zur Ausstattung der Switche:
Linksys bzw Cisco: SRW 2048 & SRW 248
Auto MDI/MDIX, RSPT
Es sind derzeit keine VLANS eingerichtet.

Bisher tendiere ich zu einer Ringtopologie:
703feeaa72fffbecaa21a47618cad887 - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

Mich würde interessieren welche Topologie ihr empfehlen würdet.
Mitglied: Anton28
01.06.2011 um 09:15 Uhr
Guten Morgen,

was ist der Sinn dieser Übung ?

Machen wir das, weil wir es können ?

Weil uns langweilig ist ?

Sorry für meine Fragen.

Was willst Du damit erreichen ?

Erzähls bitte etwas mehr zu Deiner Umgebung ?

Wieviele Server, Clients, sonstiges willst Du in Deiner Umgebung betreiben ?

Erstreckt sich Dein Netz über ein Stockwerk, oder über mehrere ?

Wie Du siehst, viele Fragen.
Nur wenn man weis, was Duerreichen willst, kann man auch eine Antwort geben.
Es kann sein, dass dies richtig ist aber auch völlig falsch.

Gruß

Anton
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Mitglied: konvolut
01.06.2011 um 09:23 Uhr
Zur Größe:

Ca. 50 Server und 100 Clients. 6 Subnetze.

2 gesicherte Serverräume auf 2 Etagen.

In 1. Etage 6 Switches
In 2. Etage 2 Switches

1. und 2. Etage werden über LWL verbunden.
Die Nodes im Cluster überwachen sich gegenseitig über eine Punkt-zu-Punktverbindung via LWL .

Jegliche Hardware an APC USV's
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Mitglied: aqui
01.06.2011 um 12:31 Uhr
Daisy Chaining was du da machst ist ein denkbar schlechtes Design für ein Switchnetz. Generell verwendet man redundante Stern Topologien im Ethernet so wie es hier zu sehen ist:

cbd02541153fdaf4376026b03fd512a5-switchnetz - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

Das ist dann beliebig skalierbar. In einen größeren Szenario sähe das dann mit einer zusätzlichen 3ten Ebene (Distribution) so aus:

faaa0be4c6b21e9e35ef1473f45b78a7-switchnetz2 - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

Diesen Weg solltest du beschreiten wobei die Access Switches dann deine. Stockwerke sind.
Ein dummes hintereinanderhängen der Switches im Ring ist sehr kontraproduktiv im Ethernet da Traffic mehrfach durch die gleiche Infrastruktur fliessen muss.
Mit RSTP wirst du dann erhebliche Recoveringzeiten haben mit bis zu 10 Minuten im Fehlerfalle. Niemand nutzt deshalb Ringstrukturen im Ethernet, das ist ein absolutes no go und zeigt eher ziemliche Defizite im Verständnis von Ethernet Netzwerken.
Ausnahme sind spezielle Spanning Tree Protokolle für Ring Strukturen ala Resilient Ring, MRP usw. usw. die fast alle Premium Hersteller wie Cisco, Extreme, Brocade, Enterasys usw. per default an Bord haben aber immer proprietär sind ! Damit wäre dann sowas sinnvoll machbar.
Auf die Dauer wirst du mit Ringstrukturen erhebliche Probleme bekommen, da dies nicht skaliert und mit erheblichen STP Problemen verbunden ist.
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Mitglied: konvolut
01.06.2011 um 22:44 Uhr
Ich bin Dir wirklich sehr sehr dankbar für Deine Ausführungen:

Routing- und Gatewayfunktion sollte nach bisherigen Konzept ein Server-Cluster übernehmen. Als Protokoll sah ich CARP vor. Diese beiden Server stehen in Serverraum 1 und 2 und verfügen über redundante Netzteile. Sie sollen als Gateway dienen und im LAN zwischen den Subnetzen routen. Außerdem DNS, DHCP, FW und VPN bereitstellen.


56febd8675d63ca393885d7799d11675 - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

Für die Realisierung einer redundanten Sterntopologie müssten dann alle Layer-2-Switches mit dem Servercluster direkt verbunden werden.
Sollte das nicht performant genug sein, kommt man anscheinend nicht daran vorbei, sich 2 teure Core-Switches anzuschaffen.
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Mitglied: aqui
02.06.2011 um 13:11 Uhr
Routing in einem Netzwerk hat, wenn man es richtig macht, rein gar nichts auf Server Hardware zu suchen !
Warum auch, denn Server sollen "serven" und nicht routen. Paket Forwarding Optionen ziehen die Performance von Servern meist erheblich in die Knie mit fatalen Auswirkungen sowohl auf Server als auch Netzwerk.
Anhand solcherlei fragwürdiger Konzepte kann man recht oft erkennen wenn "Server Personal" ohne fundierte Netzwerk Kenntniss eine Netzwerk Infrastruktur designt oder plant...sorry.
Außerdem zeigt dein o.a. bild schon wieder so ein grausames Ringkonstrukt was es gilt zwingend zu vermeiden..gerade im Hinblick auf das Recovering bei RSTP.
Davon solltest du besser die Finger lassen ! Kein seriöser Netzwerk Designer benutzt solcherlei Bastellösungen wo Server in einem HA Szenario VLANs routen...zumal Layer 3 Switches im Core mit Routing Funktionen nun wahrlich nicht mehr die Welt kosten. Jeder Billigheimer hat solche Switches im Portfolio. Von der mehr als gefärlichen Ringstruktur im Ethernet mal ganz zu schweigen....
Letztlich aber deine Entscheidung...
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Mitglied: Anton28
02.06.2011 um 18:23 Uhr
Hallo,

ich kann aqui nur zustimmen.

Das was Du da planst (realisierst???) ist absoluter Schrott aus Netzwerksicht.

Die Server sollen sich um ihre Aufgaben kümmern, also Software bereistellen, Web-Seiten liefern, etc. etc..

Routing, etc. machen L3-Switche, Router.

Aber bitte, jeder soll so glücklich werden wie er meint.

Bei manchen muss es erst so richtig wehtun , bevor sie etwas lernen.
Beispiele für Mist im Netzwerk gefällig.

MS-NLB
IP-Forwarding standarmäßig an bei HP-UX.


Gruß

Anton
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Mitglied: konvolut
03.06.2011 um 09:06 Uhr
Zitat von aqui:
Außerdem zeigt dein o.a. bild schon wieder so ein grausames Ringkonstrukt was es gilt zwingend zu vermeiden..gerade im
Hinblick auf das Recovering bei RSTP.

Das o. Bild zeigt, wie erwähnt, dass alte Konzept. Um die Recovery-Zeiten zu verkürzen, kann jedoch in Ringtopologien MRP anstatt RSTP genutzt werden.

Wie aber im obigen post geschildert, soll nun eine Sterntopologie bevorzugt werden.

Die Unternehmensstruktur ist in den letzten Jahren enorm gewachsen und dedizierte Linux Server wurden als GW, FW sowie für das Routing eingesetzt, da man sich damit auskennt.

Gerade im Bezug darauf, dass in den nächsten Monaten ein weiteres Gebäude mit einem weiteren Serverraum erschlossen werden musss, lohnt es sich jetzt umzudenken. Es gibt sicherlich einige Firmen im Umkreis, die sich mit nichts anderes beschäftigen und sich gerne ein paar tausend Euros mit der Realisierung verdienen wollen.
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Mitglied: aqui
03.06.2011 um 11:30 Uhr
Na, ja das ist so ein banales Einfachstszenario eine simple Sterntopologie mit einem Layer 3 Routing Core und etwas VRRP umzusetzen, da muss man keine "paar tausend Euros" investieren. Wenn man einigermaßen intelligent mit Patchkabeln umgehen kann, den gesunden Menscheverstand einsetzt und versteht was man da macht, kann man das doch problemlos selber umsetzen.
Teure Beutelschneider aus dem Umkreis brauch man dafür nicht.

Wenn man allerdings meinst zum Routen in einem Linux Netzwerk Linux Server einzusetzen, dann kommen leise Zweifel auf... Aber nundenn nun hast du ja oben 2 Zeichnungen mit denen auch ein blutiger Laie was anfangen kann.
2 Layer 3 Core Switches im HA Szenario mit VRRP
Eine Handvoll Access Switches sternförmig drum rum...fertig ist der Lack.
Das bekommen auch halbwegs interessierte Laien einfachst hin die sich nur mit Linux Servern auskennen, oder ?
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Mitglied: konvolut
03.06.2011 um 22:17 Uhr
Ich bin für Deinen Vorschlag, eine Sterntopologie einzusetzen, dankbar. Dennoch bitte ganz genau lesen, was ich schrieb.

Wir betreiben nicht nur ein homogenes Linux und UNIX Netz. Es sind auch ca. 15 Windows Server dabei, sowie zahlreiche embedded Syteme zur Anlagensteuerung in der Automatisierungstechnik. Meine Kosten bezogen sich auf die Anschaffung- und Migrationskosten. Entsprechende Backbones kosten entsprechendes Geld.

Deine Polemik verstehe ich nicht. Nicht jeder Informatiker beschäftigt sich mit Netzwerken.
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Mitglied: Anton28
04.06.2011 um 13:43 Uhr
Hallo konvolut,

Polemik kommt dann auf, wenn sich jemand als absolut beratungsresistent erweist.

Du wolltest wissen, was man von Deinem Konstrukt hält, hast die Meinungen der Netzwerkfraktion dazu gehört und beharrst auf Deinem Design.

Fragst Du nur, um Dein Gewissen zu erleichtern oder um etwas zu lernen ?

Diese Anschaffungs und Migrationskoseten werden Dich/Euch jetzt treffen oder in ein paar Monaten, was ist da der Unterschied ?

Ich mach jetzt seit ca. 15 Jahren Netze und hab schon so manches gesehen und erlebt. Auch immer wieder Ach das kostet ja nur und bringt nichts.

Warum diesen Aufwand für einen Core und Access Bereich?

Ich weis, was Ethernet in welche Konstellation kann und was gut ist und was wemiger. Auch ist mir klar, dass wir alle keine Gelddruckerei im Keller haben.

Aber die versteckten Kosten, wenn was nicht tut, nicht geht oder ein Netz für Stunden nicht verfügbar ist, die rechnet immer keiner mit ein.

Wenn man alles ganzheitlich betrachtet, sind die Anschaffungskosten meist ein Bruchteil dessen, was ein Netz ausmacht.

Je weniger man in die Komponenten investiert, um so mehr Aufwand wird man an anderer Stelle haben.

Aber das sind dann ehda-Kosten, will heissen, der Admin ist eh da und kostet egal was er macht.

Also, wenn es Dir nichts ausmacht, schlaf ein zwei Nächte oder auch eine Woche über den Vorschlag. Wenn Du noch Fragen hast, jederzeit gerne.

Gruß

Anton
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