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wins 2000 server oder samba als fileserver ?

Mitglied: Sylvia

Sylvia (Level 1) - Jetzt verbinden

06.08.2006, aktualisiert 07.08.2006, 4788 Aufrufe, 10 Kommentare

Hallo !

ich habe einen SBS 2003 - zwangsläufig als PDC. Nun brauchen wir noch einen Fileserver. Hier ist die Auswahl zwischen 2000 Server (da Programm bereits vorhanden, der 2000 Server wurde vom SBS abgelöst) oder Suse Linux Enterprise mit Samba (wurde auch schon vom Vorgänger gekauft).

Wäre evtl. auch SAN interessant ?

Wir sind etwa 25-30 Benutzer.

Was ist sinnvoller bzw. was ist leichter/schneller zu administrieren (Ordnerfreigaben etc.) Im Linux bin ich nicht soooo sattelfest...

Habe ich richtig verstanden, dass ich bei Samba die User alle im linux anlegen muss und die Rechtevergabe auch dort regle ? Das würde dann bedeuten, dass ich alles doppelt machen muss - einmal beim SBS2003 und dann im Linux für die Ordnerfreigaben... ?!?

Was ist der sicherste Weg und empfehlenswert ?

Danke schonmal !

Viele Grüsse

Sylvia
Mitglied: Supaman
06.08.2006 um 12:48 Uhr
"einfacher" ist immer realativ, da abhängig vom wissen des benutzers/admins. unter windows ist die rechte vergabe recht einfach, da klickbar. linux erfordert halt doch etwas tiefergreifende kenntnisse.

es wäre noch interessant zu wissen, um welche datenmenge es geht. dann könntest du in den bestehenden pdc einfach etwas speicherplatz nachrüsten, entweder als spiegelung oder raid-system.

evententuell wäre auch eine nas-lösung auf hardware oder software basis eine lösung für dich. open-source nas-lösung auf linux basis: www.freenas.og

eine hardwarebox wie buffalo tera station pro wäre ev. auch was für dich.
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Mitglied: meinereiner
06.08.2006 um 12:57 Uhr
Gerade wenn du dich in Linux nicht so auskennst solltest du bei Windows bleiben.
Einen 2000er Server als Fileserver einzurichten sollte dabei auch kein Problem sein.

Hmm, meinst du wirklich SAN, oder eher NAS?
Ein SAN ist eigentlich nur eine Festplatte im Netz. Die wird dann einem Server zugeordnet und kann dann als Partition (LUN) verwendet werden. Ein NAS hingegen ist ein abgespeckter Fileserver.

Ich denke aber beide Varianten sind in eurem Fall nicht sinnig. Ein gutes NAS ist recht teuer. Die billigen NAS die immer wieder angeboten werden, würde ich nicht mal zu Hause einsetzen. Ein vernünftiges SAN kostet dann nochmal eine Ecke mehr.
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Mitglied: Sylvia
06.08.2006 um 14:20 Uhr
hui, das ging aber schnell Danke Euch schonmal )

hmm also im Moment haben wir als Datenmenge etwa 50 GB Word/Excel/Pdf-Dokumente, und eine kleine Datenbank mit etwa 4 GB, hauptsächliche Datenmenge wird aber in Zukunft ein Datenbankserver erzeugen, der wird von eine Komplettsoftware gefüttert.
Der Datenbankserver läuft schon, es geht also nurnoch um die Dokumente, die dann "nebenher" erzeugt werden. Das dürfte nicht allzu viel sein, wenn man bedenkt dass bei 50 GB der komplette Kundenverkehr beinhaltet ist - und das wird ja abgelöst.
Ich kann das aber schlecht abschätzen, da ich selbst noch nicht allzu lange in dem Unternehmen arbeite (4 Wochen).

Wenn ich nun einen Server2000 als Fileserver nehme, muss der dann ein DC sein ? Wegen der Rechte meine ich - oder woher weiss er sonst, dass die Benutzer sich beim SBS 2003 legitimiert haben ? Oder reicht hier eine Vertrauensstellung ?
Ist das mit den Rechten und Gruppen anders bei 2003 als bei 2000 ?
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Mitglied: meinereiner
06.08.2006 um 14:29 Uhr
Wenn ich nun einen Server2000 als Fileserver
nehme, muss der dann ein DC sein ? Wegen der

Nein, muss er nicht.
Es wäre ggf aber eine Überlegung Wert. Wenn der andere DC ausfällt könnte man sich dann weiter anmelden. Bleibt natürlich die Frage wieweit dann überhaupt noch eine Arbeit möglich ist.



Rechte meine ich - oder woher weiss er
sonst, dass die Benutzer sich beim SBS 2003
legitimiert haben ? Oder reicht hier eine

Der Server wird wie ein Client mit in die Domäne aufgenommen.
So kann er dann auf die Domänenkonten zugreifen.


Vertrauensstellung ?
Vertrauensstellungen benutzt man zwischen Domänen.


Ist das mit den Rechten und Gruppen anders
bei 2003 als bei 2000 ?

Nein
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Mitglied: Sylvia
06.08.2006 um 14:58 Uhr
dankeschön !

ich glaube ihr habt mir bei meiner Entscheidung super geholfen, mir war nicht recht wohl dabei.

Nun noch eine Frage zu den Lizenzen:
Für den SBS2003 haben wir für jeden Benutzer eine Lizenz, der 2000Server scheint aber pro Server lizensiert zu sein, so genau bin ich da nicht durchgestiegen bisher, die Unterlagen sind noch etwas verstreut
Unter Lizenzen wird beim 2000 1-9999 Server angezeigt, das wurde wohl vom damaligen Systembetreuungs-Unternehmen so eingestellt.

Mir ist der Unterschied hier nicht so ganz klar. Muss ich nun für den 2000 (für den Fall, dass sie nicht vorhanden sind) Lizenzen pro Benutzer hinzuerwerben oder wie is das ?

Ich hab schon einige Bücher gewälzt, aber wann man welche Lizensierungsart nutzt habe ich nicht recht verstanden. Ich möchte in keinem Fall "unterlizensiert" sein...

Grüsse

Sylvia
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Mitglied: n.o.b.o.d.y
06.08.2006 um 15:08 Uhr
Hallo,

den w2k-Server kannst Du nicht als DC mit in die Domäne nehmen, denn beim SBS darf es nur einen DC geben, und zwar er selbst.
Ansonsten kann ich nur meinen Vorschreibern zustimmen. Nimm den W2k als Memberserver mit in die Domäne und mach dort die Freigaben.

Ralf
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Mitglied: meinereiner
06.08.2006 um 15:08 Uhr
"pro server" heißt, daß für jede bestehende Verbindung auf den Server eine CAL gebraucht wird. Sprich 10 Clients im Netz, es greifen maximal 6 darauf zu, so werden 6 CALs benötigt.
Sind 2 Server da, auf die jeweils maximal 6 Clients zugreifen, werden aber 2*6, also 12 CALS benötigt. In dem Fall lizensiert man "pro Worstation (device/user)". Da braucht jeder Client/User eine Liznez kann dann aber auf beliebig viele Server zugreifen. Bei dem Beispiel oben, brauchst du also 10 CALs.

Soweit ich weiß, ist in der SBS CAL, eine normale CAL für den Server enthalten. Wenn d also für jeden User/Client eine SBS CAL hast, dann brauchst du keine weiteren zu kaufen.
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Mitglied: meinereiner
06.08.2006 um 15:27 Uhr
den w2k-Server kannst Du nicht als DC mit in
die Domäne nehmen, denn beim SBS darf es

Sorry Ralf, das stimmt nicht!
Man kann beliebig viele DCs in einer SBS Umgebung haben, allerdings müssen die Betriebsmasterfunktionen beim SBS liegen.

Was nicht geht, sind mehr als einen SBS in der Domäne zu haben. Wobei das beim 2003 zu Migrationszwecken jetzt wohl auch für 14 Tage geht.
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Mitglied: Sylvia
06.08.2006 um 17:35 Uhr
hmm warum konnten die das in dem buch nicht so beschreiben, nun hab ich das auch endlich verstanden, danke vielmals !!

Wie heisst es so schön - man wird alt wie eine Kuh und lernt immernoch dazu

Das bedeutet, dass ich so viel MS Server haben kann wie ich will, wenn ich pro Benutzer lizensiere - oder ?

In dem Fall werde ich den 2000 als Fileserver nehmen und die Suse Enterprise Edition verkaufen ... die hat dann wohl ausgedient

Viele Grüsse und noch ein erholsames Wochenende !


Sylvia
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Mitglied: n.o.b.o.d.y
07.08.2006 um 11:39 Uhr
@MM

und wieder was dazugelernt...

Ralf
Bitte warten ..
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