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WLAN Router Studentenwohnheim nicht erlaubt

Mitglied: Nikitaras1821

Nikitaras1821 (Level 1) - Jetzt verbinden

12.02.2018, aktualisiert 13:12 Uhr, 895 Aufrufe, 15 Kommentare, 1 Danke

Hallo,

in meinem Studentenwohnheim sind WLAN-Router nicht erlaubt, da laut der Verwaltung durch falsch konfigurierte Router das Netzwerk immer wieder abstürzt. Wenn man einen WLAN-Router betreiben möchte, so muss man sich gegen eine hohe Gebühr einen von der Hausverwaltung aushändigen lassen, der dem Netzwerk angeblich keinen Schaden zufügt...
Wie müsste ich einen Router richtig konfigurieren, so dass das Netzwerk nicht abstürzt und dass vor allem die Verwaltung keinen Wind davon kriegt?

Allgemein bin ich etwas über die Sicherheit besorgt. Aus meiner Sicht ist es sehr untransparent, was die vom Wohnheim alles von meinem Traffic sehen können. Hier läuft anscheinend alles über einen zentralen Server.
Was habe ich für (legale) Möglichkeiten den Aufbau deren Netzwerks nachzuvollziehen und mich über die Sicherheit zu vergewissern?

Mich wundert es, dass die Verwaltung immer genau weiß, wessen Router das Netzwerk lahmgelegt hat. Der jenige muss dann auch im schlimmsten Fall für die Rekonfiguration des Netzwerkes finanziell aufkommen.

Das einzige, das ich mit Sicherheit über das Netzwerk sagen kann ist folgendes:
- Ich habe eine RJ45-Steckdose in meiner wand und kann mein Endgerät direkt damit verbinden
- verbindet man erstmalig ein neues Endgerät, so müssen individuelle Logindaten eingegeben werden, die man für die gesamte Mietdauer behält
- zufällig - und ich weiß auch nicht warum - bin ich mal auf einer Fritzbox-Konfigurationsseite gelandet
- einmal landete ich auf einer anderen Loginseite für das Netzwerk, über die ich keine Angaben machen kann. Mit meinen persönlichen Logindaten jedenfalls konnte ich mich da allerdings nicht anmelden
- von WLAN-Hotspots, - sei es Connectify oder die berühmte netsh-Konfiguration - welche direkt über den Computer geöffnet werden, habe ich noch nie gehört, dass diese das Netzwerk lahmgelegt haben.

Danke
Mitglied: tikayevent
LÖSUNG 12.02.2018 um 12:58 Uhr
Mich wundert es, dass die Verwaltung immer genau weiß, wessen Router das Netzwerk lahmgelegt hat. Der jenige muss dann auch im schlimmsten Fall für die Rekonfiguration des Netzwerkes finanziell aufkommen.
Das ist relativ simpel. Jeder aktive Anschluss in einem Raum ist am anderen Ende mit einem Switch verbunden, der Verwaltungsfunktionen besitzt. Hierüber kann man, ohne den Kommunikationsinhalt zu sehen, doch sehr viele Sachen herausfinden. Wenn ein falsch konfigurierter Router an einem Switchport hängt, sieht man z.B. eine stark erhöhte Zahl von Broadcasts oder es werden STP-Pakete gesendet, die an dem Port gar nichts verloren haben.

Wie man den Router konfigurieren muss, werde ich dir nicht sagen. Es gibt Nutzungsbedingungen im Wohnheim. Wenn du die unterwandern willst, ist es deine Sache. Was du mit einem privat bezogenen Internetanschluss in einer angemieteten Wohnung machst, ist deine Sache. Aber an dem Netzwerk, an dem du jetzt hängst, sind noch andere Benutzer beteiligt.
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Mitglied: Nikitaras1821
12.02.2018, aktualisiert um 13:14 Uhr
Ok gut, trotzdem frage ich mich mich, wie ich mich besser schützen kann in einem Netzwerk, dem ich nicht traue! Was gibt es für alternativen? Wer garantiert mir, dass keine Kommunikationsinhalte bzw. andere heikle Informationen gesehen werden können?
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Mitglied: Nikitaras1821
12.02.2018 um 13:15 Uhr
Warum außerdem lande ich auf deren komischen Fritzboxseite??
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Mitglied: magicteddy
12.02.2018, aktualisiert um 13:21 Uhr
Moin,

irgendjemandem musst Du schon vertrauen, sei es der Dienstanbieter im Wohnheim oder der Anbieter eines VPN Tunnels, der den Betreiber im Wohnheim aussperrt, ein Hoster wo Du einen Server als Tunnelendpunkt und Gateway selber betreibst sofern Du die notwendige Sachkenntnis die Kiste abzusichern.

Wie sollen wir das von außen mit der Fritte beantworten? Es kann sein das der Betreiber eine Fritte betreibt oder ein DAU die LAN-Seite seiner Fritte ans Netz geklemmt hat ...

-teddy
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Mitglied: Archeon
12.02.2018 um 13:29 Uhr
Zitat von Nikitaras1821:

Warum außerdem lande ich auf deren komischen Fritzboxseite??
Vielleicht war das ein Konfigurationsfehler bzw. kurzzeitiges Routingproblem. Welche Seite wolltest du denn eigentlich erreichen?

Wer garantiert mir, dass keine Kommunikationsinhalte bzw. andere heikle Informationen gesehen werden können?
Wenn du da nichts schriftliches zu hast, was eigentlich technisch gesehen auch keinen Unterschied machen würde, wird dir das wohl auch keiner garantieren können
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Mitglied: Nikitaras1821
12.02.2018 um 13:38 Uhr
Zitat von Archeon:

Zitat von Nikitaras1821:

Warum außerdem lande ich auf deren komischen Fritzboxseite??
Vielleicht war das ein Konfigurationsfehler bzw. kurzzeitiges Routingproblem. Welche Seite wolltest du denn eigentlich erreichen?
ich wollte google.com besuchen

Wer garantiert mir, dass keine Kommunikationsinhalte bzw. andere heikle Informationen gesehen werden können?
Wenn du da nichts schriftliches zu hast, was eigentlich technisch gesehen auch keinen Unterschied machen würde, wird dir das wohl auch keiner garantieren können


aber es muss ne möglichkeit geben, wie ich mich vor denen schützen kann oder nicht?
das kann doch auch nichts vernünftiges sein, wenn deren netzwerk über eine fritzbox läuft...
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Mitglied: magicteddy
12.02.2018, aktualisiert um 13:46 Uhr
Moin,

bitte nicht als PN!

hier kannst Du mal lesen: VPN Heise.de

Dein lokaler Anbieter im Wohnheim kann natürlich mitbekommen das Du eine verschlüsselte Verbindung aufbaust, kann aber nicht mitlesen was und wohin die Daten darüber laufen, als in Kurzform: Drauf gesch*ssen.

Je nachdem wie seriös Dein Tunnelanbieter ist kann das Problem sogar größer sein als der Betreiber des Internetzugangs im Wohnheim dem du ggf. sogar vom zuständigen Datenschutzbeauftragten auf die Finger klopfen lassen kannst.

-teddy
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Mitglied: Archeon
12.02.2018 um 13:46 Uhr
Zitat von Nikitaras1821:

aber es muss ne möglichkeit geben, wie ich mich vor denen schützen kann oder nicht?
Klar, miete dir noch einen richtigen Anschluss oder Server irgendwo und dann geh nur noch per VPN über diese Leitung, dann bist du von denen unabhängig und musst dein Vertrauen nur in den anderen Provider stecken.
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Mitglied: StefanKittel
12.02.2018, aktualisiert um 13:49 Uhr
Zitat von Nikitaras1821:
das kann doch auch nichts vernünftiges sein, wenn deren netzwerk über eine fritzbox läuft...
Vieleicht ist das ja auch das eigentliche Problem. Vieleicht ist deren Netzwerk so wackelig gebastelt, dass es abstürzt wenn man es nur schief anschaut. Wenn das ne FB ist und Du an Deinem PC DHCP ausschaltest und die IP des Gateways als eigene IP einträgst macht das Netzwerk auch die biege.

Zitat von Nikitaras1821:
aber es muss ne möglichkeit geben, wie ich mich vor denen schützen kann oder nicht?
Jeder NAT-Router (egal ob mit ohne WLAN) (am besten ohne DSL-Modem) bietet mit NAT einen Basisschutz. Besser wäre eine Firewall wie z.B. pfsense.

Aber: Die Hauswerwaltung macht die Spielregeln.
Im Zweifel ist es sogar egal ob Dein Router wirklich für das Problem verantwortlich war. Du hast gegen die Regeln verstoßen und wirst bestraft.
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Mitglied: Archeon
12.02.2018, aktualisiert um 14:00 Uhr
Auch bei mir, bitte nichts per PN

Wenn du Fragen zum Server bzw. VPN hast, sind solche allgemeinen Dinge hier im Forum besser aufgehoben.
Was willst du denn genau wissen?
Haben denn deine Eltern einen Internet Zugang, eventuell sogar eine FritzBox als Router? Dann könntest du ganz bequem da einen Tunnel hin graben und diese Leitung nutzen, das wäre dann ohne zusätzliche Kosten realisierbar, vorausgesetzt deine Eltern haben damit kein Problem.

Gruß
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Mitglied: aqui
12.02.2018 um 14:03 Uhr
Wie müsste ich einen Router richtig konfigurieren, so dass das Netzwerk nicht abstürzt
Einfach mal die Suchfunktion benutzen !
https://www.administrator.de/contentid/86107
Du brauchst einen simplen 20 Euro Breitband Router z.B. TP-Link 841
https://www.reichelt.de/WLAN-Router-Access-Point/TPLINK-TL-WR841N/3/inde ...
WAN Port als DHCP Client ins Wohnheim Netzwerk und gut iss.
Idealerweise schaltest du in der Router Konfig das SSID Beaconing ab damit man dein WLAN Netzwerk nicht sieht
Dazu bedarf es eigentlich keines Threads in einem Administrator Forum. Sowas kann heutzutage doch jeder Grundschüler !
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Mitglied: Archeon
12.02.2018 um 14:07 Uhr
Die Frage wäre ja noch, ob dir WLAN bzw. die Verteilung des Netzwerks überhaupt was bringt, wenn du dich einloggen musst, kann der Zugang auch auf eine Session pro Benutzer reglementiert sein.
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Mitglied: Nikitaras1821
12.02.2018 um 14:10 Uhr
Zitat von Archeon:

Die Frage wäre ja noch, ob dir WLAN bzw. die Verteilung des Netzwerks überhaupt was bringt, wenn du dich einloggen musst, kann der Zugang auch auf eine Session pro Benutzer reglementiert sein.
klar ich möchte mich auch mit mobilen endgeräten verbinden. außerdem steht vor allem der sicherheitsaspekt im vordergrund. letzteres ist mir viel wichtiger und suche nach lösungen wie ich maximale sicherheit in diesem unseriösen wohnnheimnetzwerk erreichen kann
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Mitglied: Archeon
12.02.2018 um 14:14 Uhr
Zitat von Nikitaras1821:

klar ich möchte mich auch mit mobilen endgeräten verbinden. außerdem steht vor allem der sicherheitsaspekt im vordergrund. letzteres ist mir viel wichtiger und suche nach lösungen wie ich maximale sicherheit in diesem unseriösen wohnnheimnetzwerk erreichen kann
Ich hoffe wir reden nicht an einander vorbei. Das du z.B. dein Handy nutzen willst ist schon klar, aber es kann sein, dass du nur zeitglich mit einem Gerät online sein kannst, so meinte ich das.
Zum Thema Sicherheit wurden ja schon die Eckdaten genannt, da musst du jetzt nur für dich entscheiden, welchen Weg du gehen willst.
Auf meine Frage bzw. Hinweis bist du ja beispielsweise gar nicht eingegangen.
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Mitglied: Pjordorf
12.02.2018 um 17:08 Uhr
Hallo,

Zitat von Nikitaras1821:
klar ich möchte mich auch mit mobilen endgeräten verbinden.
Also mit mehr als ein Gerät gleiczeitig das LAN dort nutzen? Dann braucht es einen Router, dumm nur das du deren Router nicht vertraust und die dir nicht sagen mit welchen Router sonst du das machen kannst. Rumfrickeln ist aber nicht die Lösung. Frag di nochmal, aber diesmal sag denen auch warum du einen eigenen Router oder zumindest deren Einrichtung und Konfiguration wissen willst.

außerdem steht vor allem der sicherheitsaspekt im vordergrund
Sag es denen

letzteres ist mir viel wichtiger und suche nach lösungen wie ich maximale sicherheit in diesem unseriösen wohnnheimnetzwerk erreichen kann
Bis jetzt haben wir noch keinerlei Hinweis oder Beweis das dort ein Unseriöses Wohnheimnetzwerk existiert. Die von dir zufällig gefundenen Fritzboxen und Router (worüber du nicht reden darfst) sind nur ein Indiz dafür das vermutlich andere Wohnheimbewohner rum spielen. Ebenso ob du dich bei jeder neuen LAN Sitzung erneut Authenfizieren (Benutzername/Passwort) musst wissen wir nicht und ob dies dann mit jedem x-beliebigen Router geht. Und wir wissen nicht was der Wohnheimbetreiber bzw. das beauftragte Rechenzentrum oder Administrator beabsichtigt oder euch zur Verfügung stellen will / tut. Aber ich denke das du auch dort mit den Entscheidungsträgern sachlich Argumentieren kannst um deine Sichtweise oder befürchtungen vortzutragen.

Gruß,
Peter
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