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Überbrückung einer Kabelverbindung über 100m

Frage Netzwerke Netzwerkmanagement

Mitglied: gertsch

gertsch (Level 1) - Jetzt verbinden

26.01.2006, aktualisiert 30.03.2006, 5712 Aufrufe, 21 Kommentare

Hallo Leute!

Wir möchten in unserer Firma ein ziemlich abseits gelegenes Büro ans Hauptnetzwerk anbinden. Die Entfernung ist ca. 135 m. Ursprünglich dachte ich mir, 135 m mit Cat7 Verkabelung.. das sollte schon klappen, bis unser Techniker gemeint hatte, das funktioniert nicht, und die Kabel in der Mitte gekappt hatte, sodass wir dazwischen eine Art "Repeater" hängen.

Meine Frage: Wie kann ich diese "Lücke" am optimalsten verbinden? Cat5e Stecker auf die Kabel drauf und einen normalen Switch dazwischen, oder gibt es da Lösungen, wo ich weniger Dämpfung erzielen kann? Möchte die Gelegenheit schon nutzen und sicherheitshalber einen signalverstärkendes Gerät dazwischen haben. Bitte um Ratschläge!

gertsch
Mitglied: 14078
26.01.2006 um 12:06 Uhr
kannst du nicht ein LWL kabel nutzen ?

z.b. Gigabit, LWL (1000base-LX) multimode, 62,5µ Faserinnendurchm.
haben wir verlegt, laenge 320m ohne probleme.
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Mitglied: netstorm
26.01.2006 um 12:37 Uhr
Hallo,

Also bei Fast-Ethernet Verkabelung ein Kabel länger als 100m zu machen ist "sträflich" wir haben das mal probiert. Es kommt zwar was an, aber der durchsatz ist besch***. Tatsächlich ist es besser einen Signalverstärker dazwischen zu klemmen. Da genügt in der Regel ein handelsüblicher Switch, Hub oder eine Bridge.
Wenn es auf ein paar Euros nicht ankommt, dann würde ich allerdings den Vorschlag von Maurizio vorziehen. Denn mit Glasfaser überbrückt man besser größere Strecken zumal Interferenzen durch irgendwelche parallel laufende Stromkabel etc. hier nicht greifen und dein Signal dadurch stabieler bleibt.

CIAO Thorsten
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Mitglied: BartSimpson
26.01.2006 um 12:39 Uhr
Du kannst ein ganz billigen switch dazwsichen setzten. Aber 35m über Norm das klapp meistens mit guten Kabeln trotzdem. Da kommt es denn nur auf die Entgeräte an. Oder du nimmst eine LWL Steckte und auf beiden seiten denn Medienwandler.
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Mitglied: Schlachter
26.01.2006 um 12:47 Uhr
Ja, Lichtwellenleiter wäre bei solchen Strecken den TP Kabeln vorzuziehen. Falls aber der da hinter fast überhaupt kein Netz braucht, nur eben, dass er online ist, dann geht das. Früher gabs mal noch thin ethernet. Das waren Koaxialkabel. Da konnte man absolut unproblematisch 150m überbrücken. Ohne irgendwelche Verluste zu spüren. Also ginge hier auch back to the roots.
Ne, nimm lieber was ordentliches, und leg Multimode oder monommode Netzwerkkabel, die Kosten nicht mehr sooo viel, und die Converter sind auch im Preis schon weit heruntergekommen.
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Mitglied: 14078
26.01.2006 um 12:55 Uhr
Ja, Lichtwellenleiter wäre bei solchen
Strecken den TP Kabeln vorzuziehen. Falls
aber der da hinter fast überhaupt kein
Netz braucht, nur eben, dass er online ist,
dann geht das. Früher gabs mal noch
thin ethernet. Das waren Koaxialkabel. Da
konnte man absolut unproblematisch 150m
überbrücken. Ohne irgendwelche
Verluste zu spüren. Also ginge hier
auch back to the roots.
Ne, nimm lieber was ordentliches, und leg
Multimode oder monommode Netzwerkkabel, die
Kosten nicht mehr sooo viel, und die
Converter sind auch im Preis schon weit
heruntergekommen.

Stimmt, also wenn du nicht die dicke Leitung benoetigst kannst du auch ein TP nutzen. habe mich damals dafuer entschieden weil auch thema sicherheit bei solch einer strecke schon bedacht sein sollte, ueberwach mal 320m kabel, zwar ein wenig paranoid aber gut und wegen der interferenzen ist LWL schon top.
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Mitglied: gertsch
26.01.2006 um 13:16 Uhr
Danke vorerst einmal für eure Antworten!

Mittels LWL die Strecke zu machen war zu anfangs mal in Diskussion, aber lt. Chef zu teuer. Nachdem unsere Haustechniker schon heute morgen angefangen haben, das cat7 einzufädeln und schon die halbe Strecke haben (liegt ziemlich verwinkelt das ganze, Kabelkanäle gibt es stellenweise auch noch keine, ein Stück durchs Freie ist auch zu überbrücken) muss ich wohl mit einem "Zwischenstück" vorlieb nehmen.

Das Kabel durchläuft allerdings auch eine MAschinenhalle wo schon Interferenzen durch Magnetfelder oder Stromleitung einwirken können, drum bin ich selbst echt schon gespannt ob das funktioniert.

Also kann ich auf die Kabelenden problemlos Cat6 oder Cat5e (ist egal, oder?) Stecker machen und einen normalen Switch dazwischenhängen?
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Mitglied: netstorm
26.01.2006 um 13:37 Uhr
Hallo,

die Stecker sind in deinem Fall wohl weniger das Problem. Also Cat6 stecker drupp und ab in den Switch damit. Aber das Kabel durch die Maschinenhalle könnte ein echtes Problem geben... Lassen wir uns überraschen...
Im übrigen sage ich in solchen Fällen den Leuten (in diesem Fall deinem Chef) gerne. Lieber was minimal teureres und sicher das es geht, als erst mal die billige Minimallösung und dann nachher doch das teure nehmen. Das wird dann nämlich alles noch teurer

CIAO Thorsten
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Mitglied: 14078
26.01.2006 um 14:03 Uhr
Also wenn da eine maschinenhalle dazwischen liegt dann wuerd ich auf keinen fall das cat kabel nutzen, du weist ja nie ob die da mal einen riesen generator anschmeissen. sag deinem chef:

wer billig kaeuft, der zweimal laeuft....oder so
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Mitglied: BartSimpson
26.01.2006 um 14:13 Uhr
Das ist aber leider fast überall so. Nicht das bseste sondern das billisgte wird benutzt. Denn wie heist es immer so schön: Wir sparen, koste es was es wolle
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Mitglied: netstorm
26.01.2006 um 14:20 Uhr
Hallo,

ich weiß, es hat hier eigentlich nix verloren, aber ich muß echt langsam sagen diese "Geiz ist geil"-Strategie läuft einfach nicht. Beispiel: Wir haben einen Kunden, der wollte wegen neuer Software auf WinXP umsteigen. Soweit ok. Aber bitte keine neuen Rechner. Die Rechner sind übrigens 6 Jahre alt. Jetzt krücken die mit WinXP rum und beschweren sich, daß alles so langsam ist. Was soll ich da noch sagen?

CIAO Thorsten
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Mitglied: BartSimpson
26.01.2006 um 14:30 Uhr
Das kenne ich und dann wundern sich die Kunden warum dieses oder jenes mit ihren ach so tollen billig Geräten nicht klappt.
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Mitglied: gertsch
26.01.2006 um 14:38 Uhr
Danke für Eure Beiträge!

Das mit den Sparen ist sicher nicht oft die beste Alternative, aber ich bin froh dass es jetzt bald eine Netzwerkverbindung zu diesem Büro gibt, und keiner mehr sich mit einem 56k Modem remote verbinden muss
Außerdem sitze ich in einem Büro mit Möbeln, die doppelt so alt sind wie ich und mit Doppelfenstern wie ihr sie noch aus Oma's Wohnung kennt ..da lernt man zufrieden zu sein, mit was man kriegt.. ;)

Die Maschinen produzieren sicher kein unwesentliches Magnetfeld, in den letzten 5 Jahren wurden in diesem Büro 3 CRT Monitore verschlissen... aber ich warte echt mal ab, ob das ganze dann doch klappt.
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Mitglied: 14078
26.01.2006 um 14:43 Uhr
Die Maschinen produzieren sicher kein
unwesentliches Magnetfeld, in den letzten 5
Jahren wurden in diesem Büro 3 CRT
Monitore verschlissen... aber ich warte echt
mal ab, ob das ganze dann doch klappt.

eh, ey dann vergiss das kabel!! du weist doch quasi jetzt schon das das nix wird...
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Mitglied: BartSimpson
26.01.2006 um 14:44 Uhr
Das würde ich auch so sehen
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Mitglied: 14078
26.01.2006 um 14:57 Uhr
Weil was wird passieren. jetzt wird etwas unternommen, cheffe denkt oh mein itler macht was gescheites und danach ist die ernuechterung riesig weils ausfaellt. das halt nach bis zum naechsten projekt.

also mit dem chef reden, nochmal drauf aufmerksam machen und IHN dann entscheiden lassen.
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Mitglied: BartSimpson
26.01.2006 um 16:30 Uhr
Und vor allem schriftlich geben lassen, das er LWL ablehnt!!!!
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Mitglied: Schlachter
27.01.2006 um 10:47 Uhr
und? hast geklappt?
Also ich seh das ganze nicht soo pesimistisch. Sicherlich wird da evtl. an der falschen Ecke gespart, aber so schlimm ists nun doch auch nicht. Wenn man da ortentlich geschirmtes Kabel nimmt, wie es bei CAT7 der Fall sein sollte, dann sollte das nichts ausmachen. Und au0erdem wird doch wohl sicherlich das Kabel nicht direkt neben den Generatoren oder Motoren oder was auch immer lang gelegt. Und wie haben wir es doch alle mal in Elektrotechnik gelernt. Mit der Zunahme der Entfernung vor der Störquelle nimmt die Störung ab. Ich glaub, das geht sogar quadratisch, will mich da aber nicht festlegen. Das klappt. Ich drück dir die Daumen
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Mitglied: gertsch
27.01.2006 um 11:01 Uhr
Danke nochmals allen für die Ratschläge!

So schlimm ist es bei uns auch nicht, bei uns gibt es keine so straffe Projektorganisation, wenns nicht funkt, dann werden auch sicher keine Köpfe rollen, sondern einfach ein neuer Versuch gestartet.. aber dann echt mit LWL, da bin ich dahinter

Es fehlt noch eine Steckdose für den Switch und die Kabelenden müssen noch in Dosen bzw. Stecker verklemmt werden, das Werkzeug dazu musste ich bestellen, sollte nächste Woche kommen - berichte dann ob es geklappt hat!
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Mitglied: 14078
27.01.2006 um 11:04 Uhr
Danke nochmals allen für die
Ratschläge!

So schlimm ist es bei uns auch nicht, bei
uns gibt es keine so straffe
Projektorganisation, wenns nicht funkt, dann
werden auch sicher keine Köpfe rollen,
sondern einfach ein neuer Versuch
gestartet.. aber dann echt mit LWL, da bin
ich dahinter

Es fehlt noch eine Steckdose für den
Switch und die Kabelenden müssen noch
in Dosen bzw. Stecker verklemmt werden, das
Werkzeug dazu musste ich bestellen, sollte
nächste Woche kommen - berichte dann ob
es geklappt hat!

hehe *daumen drueck*

wirst es aber sowieso erst spaeter merken oder dann wenn das erste mal der generator anspringt...
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Mitglied: tutnix11
28.01.2006 um 22:42 Uhr
Tag User,
es gibt schon eine Lösung per Kabel. 2 sog DAGt mit den passenden Modulen erlauben bis 2400m !!!! (zweitausendvierhundert Meter) im Vierdrahtbetrieb. Sind aber eben nicht billig.
Ist übrigends mit fast jedem billigen Kabel zu machen.
Das Protokoll ist offen sodass das Lan mittels Datenkreuz und ein PC mittels Kreuzkabel ans Netz kommt. Ich habe mehrere Gerätepaare die ich für Sportveranstaltungen usw. vermiete. Dort sind meist irgendwelche Strippen vorhanden die an eine Cat-Dose kommen und schon funkts.
Klappt bestens. Aber nur 2MB !!!
Womöglich ist aber die Fremdeinstrahlung/Störstrahlung doch ein Problem.
tutnix
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Mitglied: gertsch
30.03.2006 um 14:09 Uhr
Hallo!

Ist zwar schon ein Weilchen her, wir haben es aber erst vorige Woche vollendet und ich versprach ja das Ergebnis zu posten, also:

Es geht! Selbst unter Vollast der laufenden Maschinen konnte ich keine Beeinträchtigung feststellen, ich habe sogar den Switch, welcher als Verstärker auf halber Strecke dienen sollte entfernt, und es funktioniert ohne Probleme.

Es wurde sogar kurzfristig eine Netzwerkfirma konsultiert, welche im Vorfeld auch der Meinung war, dass das nicht funktionieren wird...

Auf jeden Fall haben wir nun Cat7 Kabel verwendet, auf halber Strecke hängt ein kleiner Netzwerkkasten, wo über ein gut geschirmtes Patchpanel und 0,5m Cat5 PIMF Kabel überbrückt wurde.
Meiner Meinung nach, war die Unterbrechung an sich nicht schlecht, da der SPannungsunterschied durch die Erdung des Patchpanels in der Mitte abgebaut werden konnte.

Fazit: 130m Verkabelung, Kabel liegen in der gleichen Tasse wie Stromkabel, quer durch Produktionshalle mit Generatoren und Maschinen - kann funzen ;)
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