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GELÖST

2 Switche via Patchfeld verbinden

Frage Hardware Switche und Hubs

Mitglied: X-Ray-Jin

X-Ray-Jin (Level 1) - Jetzt verbinden

20.02.2012, aktualisiert 18.10.2012, 6807 Aufrufe, 25 Kommentare

Hi,

ich habe ein Problem mit dem Verbinden zweier Switches über ein Patchfeld.

Zunächst die Ausgangssituation:

Es gibt einen Arbeitsraum dort stehen Arbeitsrechner, NAS, Drucker etc. Diese sind alle an einem Switch (Netgear GS724T) angeschlossen. Bisher gab es dann noch einen zweiten Switch (selbes Model), der über zwei normale Patchkabel Cat.5e und Link Aggration mit dem anderen Switch verbunden ist. An dem zweiten Switch sind mehrere Rechner als Renderfarm angeschlossen. Soweit lief alles wunderbar.

Nun haben wir einen Raum im Keller bekommen, der als Serverraum dienen soll. Dazu haben wir zwei Patchkabel von Switch1 zu einer Patchdose, vom Patchfeldraum gehen dann wieder zwei Kabel in den Keller. Auf die Kabel habe ich Einfluss, auf den Bereich zwischen den Dosen nicht, ich weiß daher nicht genau was hinter der Wand passiert. Ich habe nun also im Arbeitsraum alles abgebaut und einfach nur 1zu1 in den Keller umgesetzt.

Nun zu dem Problem:

Schließe ich nun den 2ten Switch im Keller an bekomme ich gar kein Signal. Schließe ich aber einen Pc an hat der ganz normalen Zugriff auf das Netzwerk als wäre er an Switch1 direkt dran.

Ich habe als Kabel von Dose zu Switch bisher Patchkabel, ein Crossover und auch 2 Crossover getestet aber nichts davon funktioniert:
Switch -->Patchkabel-->Switch ----- Alles gut

Switch -->Patchkabel-->DoseEingang-->DoseAusgang-->Patchkabel-->Switch ----- Nichts

Switch -->Crossover-->DoseEingang-->DoseAusgang-->Patchkabel-->Switch ----- Nichts

Switch -->Crossover-->DoseEingang-->DoseAusgang-->Crossover-->Switch ----- Nichts

Switch -->Patchkabel-->DoseEingang-->DoseAusgang-->Patchkabel-->PC ----- Alles gut

Ich habe den Verdacht, dass es damit zu tun haben könnte, dass wir in unserem Netzwerk 1Gbit nutzen (10/100Mbit Unterstützung), die Patchdosen aber lediglich für maximal 100Mbit ausgelegt ist, da die Kontakte nur 4 pins verbinden.

Die Switches haben Auto-MDI Funktion aber soweit ich verstanden habe wird das erst ab 1Gbit unterstützt. Kann es also sein, dass die Switches daher damit nicht zurecht kommen?

Meine Frage ist nun wie ich dieses Problem löse oder welche Möglichkeiten ich habe, ohne dass ich komplett neue Kabel legen muss? Jemand eine Idee?

Danke
Mit freundlichen Grüßen
X-Ray-Jin
Mitglied: NEWTEK79
20.02.2012 um 11:13 Uhr
Moinsen,

Wenn die Switche auf 1Gbit gestellt sind, und die Dose nur auf max. 100mbit aufgelegt ist, kann das auch nicht gehen.

Stell doch mal beide Switch Ports auf 100Mbit Fest ein, dann sollte das auch gehen.

Wenn z.B. der PC auch nur 100Mbit hat, dann weißt doch Bescheid.

Crossover brauchst du normaler weise bei 1Gbit nicht mehr. Da ja "alle" acht Adern aufgelegt sind, erkennt das der Switch selber.
Wenn jetzt aber nur 4 Adern aufgelegt sind, dann sind einige Switche zu dumm das mit Auto raus zu bekommen.

Gruß NEWTEK79
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Mitglied: lindi200000
20.02.2012 um 11:14 Uhr
Hi,
ich tippe drauf das Die Leitungen nicht 1zu1 durchgeleitet sind.
Mach mal beide Dosen auf und vergleiche die Farbreihenfolge, dann wirst du sicher dein Problem feststellen.
Wenn du was zum Messen hast, dann tuh das bei den Leitungen auch, kann ja sein das da iwo eine Ader einen Bruch hat.

Gruß Lindi
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Mitglied: ChrisIO
20.02.2012 um 11:36 Uhr
Hey,

http://www.eg-sat.net/product_info.php/info/p1706_profi-kabel-tester-ne ...

solche Kabeltester gibts in so ziemlich jedem IT-Laden oder Großhandel, damit kannst Du die Verkabelung der Dosen testen.
Hier würd ich mal ansetzten.

Gruß,
Chris
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Mitglied: X-Ray-Jin
20.02.2012 um 11:40 Uhr
Die Ports auf 100Mbit stellen ist eine gute Idee aber ist das überhaupt möglich? Konnte das bisher jedenfalls nicht in den Einstellungen finden. Gibs einen bestimmten Namen für Einstellung?

Es sind wohl nur 4 Adern aufgelegt. Zumindest haben wir nur 123--6-- und --3456-- Aufsätze für die Dosen und der PC bekommt auch nur 100Mbit-Verbindung. Muss vielleicht noch ma überprüfen ob evtl. 8adrig möglich ist und ich nur einen neuen Aufsatz holen muss.
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Mitglied: X-Ray-Jin
20.02.2012 um 11:43 Uhr
Jau danke so ein Ding muss ich mir auf jeden Fall mal zu legen.

Bin erst seit kurzem zuständig für ein etwas größeres Netzwerk und noch relativ neu hier. Mir fehlt also noch ein vernünftiges Hard- und Softwaretoolsset.
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Mitglied: NEWTEK79
20.02.2012 um 12:03 Uhr
Hi,

wenn du sagst, deine Dosen sind nur mit 1236 belegt, dann wird es ganz sicher so sein, aber wie lindi schon geschrieben hat, öffne doch mal eine Dose, dann siehst du ja ob nur 4 Adern oder 8 aufgelgt sind.
Wobei, meißt ist es ja so, wenn 1236 drauf steht, dann ist meist auch nicht mehr.

Wegen umstellen der Ports, denke mal bei den Netgear gehts vielleicht nicht. Kenne das nur bei den Cisco Switchen, da kann ich duplex und Geschwindigkeit einstellen, so wie ich das will, bzw. der Port das max. kann.

Wenn du aber andere Aufsätze hast, wo alle 8 Adern drauf sind, dann mach das mal auf beiden Seiten und dann könnte es ja auch schon sein, das es geht, wenn die Patchfelder da mitspielen (müssen natürlich auch alle 8 Adern aufgelegt sein).

Gruß NEWTEK79
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Mitglied: Pjordorf
20.02.2012, aktualisiert 18.10.2012
Hallo,

Zitat von X-Ray-Jin:
Mir fehlt also noch ein vernünftiges Hard- und Softwaretoolsset.
Das einfachste Software Tool ist NetIO und ein Hardwarebilligsttester kostet nur EUR 9,90. Schau mal hier http://www.administrator.de/forum/verbindungsproblem-zwischen-zwei-swit ... da hatten wir genau dein Problem erst am 14.02.2012.

Gruß,
Peter
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Mitglied: X-Ray-Jin
20.02.2012 um 13:04 Uhr
Hmm NetIO werd ich mir mal anschauen.

Den Beitrag hab ich nicht finden können...ist auch ein etwas langer und nicht aussagekräftiger Titel ^^ naja ma sehen ob der hilft.

Danke
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Mitglied: Pjordorf
20.02.2012 um 13:42 Uhr
Hallo,

Zitat von X-Ray-Jin:
ist auch ein etwas langer
Ja, da musst du schon selbst durchlesen

und nicht aussagekräftiger Titel
Du meinst der Verbindungsproblem zwischen zwei Switches per Datendosen Titel ist nicht aussagekräftig genung für dein Problem (dort ist nur ein Switch mehr im Spiel)? Du stellst aber Ansprüche Und bei dir scheinen 4 Adern nicht aufgelegt oder vorhanden zu sein. Das kannst du ganz schnell mit einem Blick in deine Datendose feststellen. Und, wenn deine Datendosen nur 4 Kontakte drin haben sind es schlicht weg keine Datendosen. Die 4 Kontakte sind auch noch evtl in der Mitte angeordnet? Auch wenn diese tatsächlich nach 1,2,3 und 6 aufgelegt und vorhanden sind, das ist dann Sparen an der absolut falschen Stelle. Kleine Hinweis: für GBit brauchts du alle 8 Adern, für 100MBit reichen dir 4 Adern. Wer hat denn den Auftrag rausgegeben? Was wurde daraus gemacht? Was ist mit dem Messprotokoll? Und dein PC kann dir schon sagen ob es eine 1GBit oder 100MBit Verbindung ist. Und neue Leitungen (Kabel liegen in der Erde) brauchst du dann wenn es sich nicht um mindestens CAT5e (CAT6 oder CAT7 besser) handelt und du für jede Datendose deine 8 Adern plus Schirm hast.

Gruß,
Peter
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Mitglied: X-Ray-Jin
20.02.2012 um 15:08 Uhr
Oh ja sry, seh schon hab versehentlich den blau verfärbten text als titel interepretiert.

Aber wie auch immer bei meiner Suche hab ichs nicht gefunden und bei den Vorschlägen, die er beim Erstellen gibt auch nicht.

Auf jeden Fall ist eigentlich weniger mein Problem herauszufinden wie die Dinger belegt sind, da bin ich mir schon sicher das nur 100Mbit sind (Pro Dose 2 Steckermöglichkeiten aber insgesamt nur 8 Kontakte, die da noch weiter reingehen und wenn ich einen PC anschließe hat der auch nur 100Mbit).

Eigentlich hatte ich eher gehofft, dass es eine Lösung gibt bei der ich keine neuen Leitungen legen muss. Denn an dem Patchfeld bzw der Verkabelung, die dahinter steckt, kann ich nichts machen und Kabel durchs ganze Haus legen kommt auch nicht wirklich in Frage. Wir haben hier mehrere Parteien im Haus und die nutzen alle die Patchfelder, die wiederum von einer externen Firma eingerichtet wurden. Der beste Ansatz ist tatsächlich wohl der von Newtek mit dem Ports festeinstellen, das werd ich als erstes testen, gerad gesehen das es bei den Netgear teilen auch geht.

greetz
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Mitglied: LianenSchwinger
20.02.2012 um 15:22 Uhr
... da Du ja ein 8-adriges Kabel hast könntest Du natürlich zumindest eine GBit Datendose verdrahten und das ist allemal besser als 2x100MBit.
Probieren ob die Leitung gut genug dafür ist.

Gruß LianenSchwinger
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Mitglied: X-Ray-Jin
20.02.2012 um 15:28 Uhr
Ja davor bangt es mir noch so ein bischen. Ich hab zwar schon ewig mit Rechnern am Hut und glaub ich recht gute Ideen von der Funktionsweise von Rechnern und Netzwerken Aber das erste ma in nem größeren Netzwerk und da sind auch mehr Leute (privat und geschäftlich) von abhängig und Etechnik is nicht so ganz meins und hier rumbasteln und riskieren, dass ich alles lahm legen will ich nich, wenn es sich vermeiden lässt.
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Mitglied: lindi200000
20.02.2012 um 15:33 Uhr
Hi,
man kann da max. nur die eine Datenleitung lahm legen, da sie aktuell eh noch nicht genutzt wird, is das ja egal.
eine neue Dose / Patchfeld auchzuschalten dauert für nen Kabel max. 5 min.
Ich frag mich nur was das für Elektriker sind, die nur 4 Adern auflegen. So was ist absolut kein Standard mehr
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Mitglied: X-Ray-Jin
20.02.2012 um 15:55 Uhr
Naja gut ka von wann dieses System hier ist. Is schon alles n bissl älter aber genau genommen sind ja8 Kontakte da nur gibs hier keine Dosen, die die für eine Leitung nutzen sondern nur gesplittet auf 2 Leitungen. Die Leute hier wollen wohl lieber 2x 100Mbit oder ein 100Mbit und ein telefon haben statt 1Gbit pro Dose. Von daher muss ich jetz sehen das ich sone Dose bekomme kann ja nicht so schwer sein oder mich mit 2x 100 zufrieden geben.

Danke an euch alle soweit.
greetz
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Mitglied: MrNetman
21.02.2012 um 01:38 Uhr
Zitat von X-Ray-Jin:
Es sind wohl nur 4 Adern aufgelegt. Zumindest haben wir nur 123--6-- und --3456-- Aufsätze für die Dosen und der PC
bekommt auch nur 100Mbit-Verbindung. Muss vielleicht noch ma überprüfen ob evtl. 8adrig möglich ist und ich nur
einen neuen Aufsatz holen muss.
Die Idee mit einem neuen Aufsatz ist die Beste bis hier.

Das System ist entweder vom Hersteller Siemens oder von AMP/Tyco. Die Einsätze in den Doppeldosen kann man wechseln. 1236 ist die normale Ethernet Belegung für 10/100Mbit/s Es gibt Einsätze für 12345678 - die haben dann für so eine Doppeldose auch nur einen Einsatz. Aber hier hat man mit 10x100Mbit/s mehr als mit 2x100Mbit/s und die Systems sind, selbst aus der ältesten Generation Gigabit-taugleich. Beim Wechsel braucht man spezielles Werkzeug und den für die damalige oder aktuelle Generation passenden Einsatz.

Das Problem mit den Telefonen (Einsatz 3456), wobei 3456 ein Standard ISDN Telefon trägt, 45 ein ISDN Systemtelefon oder ein analoges Telefon bedienen kann, wird sich spätestens mit IP-Phones erledigen. Da wird das Telefon ans Netz angeschlossen und dahinter der PC. Man braucht also für den dann nur mehr einen Einsatz 12345678 auch nur einen Anschluß.

GRuß
Netman
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Mitglied: ChrisIO
21.02.2012 um 09:51 Uhr
Ich glaub Du hast da nen bißchen zu viel Respekt vor, ich mein nen gesunder Respekt ist ja IO, aber Du hast meiner Meinung nach sogar zwei Möglichkeiten.
Wenn ich Dich richtig verstanden habe, haben die Installateure eine Leitung mit 8 Adern auf 2 Dosen mit jeweils 4 angeschlossenen Adern aufgesplittet, oder?
Wie hier bereits erwähnt wurde, wäre das abklemmen Dieser Wandverkabelung für den Betrieb des restlichen Systems irrelevant solange Du die Patchleitung auf das Patchfeld/Switch entfernst, also die Leitung tot legst.
Nun eröffnen sich Dir zwei Möglichkeiten:
a) Du legst die 8 Adern auf eine Dose und erhälts somit eine vollwertige Dose, die bis 100m problemlos 1GBit/s macht(Cat5e), die zweite Dose legst Du einfach tot und kennzeichnest sie von aussen als abgeklemmt
b) Du setzt Dich mal ein wenig mit der Installation von Netzwerken ausseinander(Beugewinkel der Leitungen und die Leitung nicht durch Knicke beschädigen, korrekt abisolieren und auflegen), besorgst Dir den RJ45-Tester, nen LAS-Tool (http://www.globalshiping.com/images/bigger/globalshipba04ing.jpg), Cat6-Leitung und eventuell noch zwei schicke neue Cat6 Dosen. Neue Leitung korrekt einziehen, auf die neuen Dosen auflegen und abschliessend mit dem RJ45-Tester durchtesten.
Wenn Du sauber arbeitest kann man sich meiner Meinung nach bei Gigabit und nur einer Leitung das Durchmessen der Leitung mit ner Fluke sparen und Du hast erfolgreich deine erste Netzwerkleitung installiert. Abschliessend kannst Du deinem Chef sagen, dass ihr in Zukuft keinen externen Monteur mehr braucht und er wird sich freuen. ;)
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Mitglied: MrNetman
21.02.2012 um 10:28 Uhr
Zitat von ChrisIO:
Wenn ich Dich richtig verstanden habe, haben die Installateure eine Leitung mit 8 Adern auf 2 Dosen mit jeweils 4 angeschlossenen Adern aufgesplittet, oder?
Nein - Das System heißt ACO und verwendet voll aufgelegte ung geschirmte Dosen. Innerhalb der Dose (TO -Telekommunikations-Outlet) und natürlich auch auf der Gegenseite, dem Patchpanel, hat man aber mehrere Möglichkeiten und kann mit wechselbaren Einsätzen bestimmen, welche Dienste man auf die 8 Adern aufteilt. Man benötigt dazu die Originalmodule von Siemens oder AMP/Tyco Electronics 1 mit einem kleinen Werkzeug um die Modulklammern wegdrücken zu können.
oder direkt ACO System.
Es gibt immer wieder Gründe so etwas zu verwenden. Es gibt auch Gründe Kupferkabel voll aufzulegen z.B. 1GBit/s oder besser 10GBit/s.

Die Idee einen Verkabelungstester zu nutzen ist immer hilfreich. Manche können sogar mehr als nur den Verdrahtungsplan eines Kupferkabels bestimmen. z.B: LinkRunner

Gruß
Netman
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Mitglied: X-Ray-Jin
21.02.2012 um 17:51 Uhr
Ich habe hier im Patchraum auch einige Singleinterfaces gefunden also mit 8 Adern auf einen RJ45-Stecker. Wie sich jedoch mittlerweile herausstellte ist das System so alt das da nur Cat.5 liegt also ganz schlecht für Gbit.
Habe auch noch ma mit dem Typen geschnackt, der das für anderen Parteien hier gemacht hat und der meint das kann man wohl vergessen. Nachdem alle Tests nicht funktioniert haben, lediglich der erste Tip von NewTek (Danke nochmal), der aber für uns leider nicht wirklich eine Lösung ist, da wir doch ne ganze Menge Daten zu transferieren haben, habe ich jetzt aufgegeben den alten Schrott zu nutzen. Wir kommen nicht drum herum neue Kabel zu verlegen für uns. Dies werden dann Minimum Cat.6 oder sogar Glasfaser. Mal sehen was die Elektroinstalleure dazu sagen.

Und ich muss schon sagen, ich habe mittlerweile so viel gelesen und gelernt auch Dank euch hier, dass ich mir das evtl. schon zutrauen würde. Aber ganz ehrlich kein Bock hier durchs ganze Haus zu krabbeln und alle Kanäle aufreißen und so
Hab das jetz mit Chef abgesprochen hol n paar Angebote von Elektrikern rein und dann sollen die das alles schön sauber an einem Tag fix machen. Hast zwar Recht wär schon geil ihm zu sagen das mach ich auch ab jetz aber naja ich progge schon mache die Rechner, Telefonanlage und Netzwerk....jetz auch noch Elektrik...irgendwann is auch mal gut ^^, außerdem brauchen wa dann hoffentlich nie wieder neue Leitungen.

Also Grüße noch mal an alle hier und vielen Dank, war sehr aufschlussreich. Ich denke ich werde den Beitrag als beantwortet schließen.
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Mitglied: aqui
21.02.2012 um 18:11 Uhr
....dann bitte auch
http://www.administrator.de/index.php?faq=32
nicht vergessen !!
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Mitglied: ChrisIO
21.02.2012 um 19:35 Uhr
Zitat von X-Ray-Jin:
>Wie sich jedoch mittlerweile herausstellte ist das System so alt das da nur Cat.5 liegt also ganz schlecht für Gbit.

Also ich war auch lange der Meinung Cat5e wäre ungeeignet für GigaBit-Verbindungen, aber bis 100m solls da garkeine Probleme.
Mit den Onboard-Netzwerkkarten kommt man ehe selten über 100 MB/s (reale Datentransferrate unter Windows) , da musst Du anddere gesteckte Gigabit-Karten nutzen. Also vielleicht ist die Nutzung der alten Leitungen doch garnicht so abwägig wie Du denkst.
Habt ihr genug Budget über dann mach die interne Verkabelung auf Glasfaser, Clients mit Glasfaser freifliegend zu vernetzten halte ich für zu anfällig und damit zu kostenintensiv.
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Mitglied: MrNetman
21.02.2012 um 20:54 Uhr
Ich habe hier im Patchraum auch einige Singleinterfaces gefunden also mit 8 Adern auf einen RJ45-Stecker. Wie sich jedoch mittlerweile herausstellte ist das System so alt das da nur Cat.5 liegt also ganz schlecht für Gbit.
Ich schätze mal, dass man die Kabel nicht raus reissen muss. Im Kabelkanal ist immer etwas Reserve und wenn das Kabel die typische Güte für das ACO-System hat, dann ist es individuell paargeschirmt. Dann ist das ein sogenanntes Kat7-Kabel. Es müssen dann nur mehr andere Buchsen / Dosen dran gebaut werden z.B. Cat6A für 10Gigabit/s
Zu erkennen: An der Folie die über jedes einzelne Paar gewickelt ist. Cat7-Kabel
Gruß
Netman
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Mitglied: Pjordorf
22.02.2012 um 15:08 Uhr
Hallo,

Zitat von ChrisIO:
Also ich war auch lange der Meinung Cat5e wäre ungeeignet für GigaBit-Verbindungen
Nein. CAT5e ist sogar für GBit Zertifiziert. CAT5 dagegen konnte nicht richtig 1000Base-T. Deshalb wurde dann einige Jahren lang das sogenannte CAT5e gemacht. Diese Bezeichnung wurde aber per Norm wieder zurückgenommen, sodaß Leitungen die ab ca. 2003 hergestellt wurden dann wieder als CAT5 bezeichnet werden (jeder sagt immer noch CAT5e) welche aber GBit zertifiziert sind. Leitungen die vorher Hersgestellt und verlegt wurden sind halt die ursprunglichen CAT5 und die konnten noch nie richtig GBit. Etwas ausführlicher hier nachzulesen http://de.wikipedia.org/wiki/Twisted-Pair-Kabel#Kategorie_5.2F5e Da hier aber vom TO nur allgemein von" CAT5 verlegt" und "lange Jahre her" geredet wird ist es somit schwer zu erkennen was er da genau hat

Mit den Onboard-Netzwerkkarten kommt man ehe selten über 100 MB/s (reale Datentransferrate unter Windows)
Das hängt aber doch am stärksten von dem verwendeten Chip und dessen peripherie ab. Gute Intel Chips auf guten Boards können schon an ihre Grenzen von 125 MByte/sek kommen. Oder baust du in jedem Server Mainboard neue zusätzliche Karten ein weil 2 Onboard Intel es nicht können?

Gruß,
Peter
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Mitglied: X-Ray-Jin
23.02.2012 um 11:03 Uhr
Also es sind wirklich Cat5 nicht Cat5e Kabel und wie alt die Anlage sind nun wirklich ist, weiß ich nicht aber das spricht ja schon für sich und wenn man die Anlage sieht macht es auch wirklich den Eindruck als sei das alles andere als das erste Setup. Da wurde schon ne Menge dran rumgebastelt und semi-gefixt. Ansonsten ist unsere Hardware auf jeden Fall sehr gut für Gbit geeignet und läuft wunderbar in der aktuellen Konfiguration. Gerade alles neu bekommen. Und mit Glasfaser sollen nur die beiden Switches über die Stockwerke verbunden werden.

Mit dem Aufreißen war ein bischen übertrieben. Die Kabel raussreißen muss ich wohl nicht aber die Kanäle sind schon sehr überfüllt und sehr lang, die Reserve, wenn es eine gab, ist völlig ausgereizt und teilweise nicht mehr so schön zugänglich. Also eine sehr nervige Sache für die ich eigentlich nicht hier bin und ich auch nicht so die Nerven für habe. Budget mäßig sollte das drin sein, dass das einmal richtig gemacht wird.

Jetzt stellt sich eigentlich nur noch die Frage Cat6,7 oder gleich Glasfaser. Wobei wir mit Kabellänge wohl unter 100m bleiben Glasfaser also wahrscheinlich etwas überrissen ist. Ist die Frage wie sich das preislich zu Cat6 bzw 7 unterscheidet, was für uns wohl am Besten ist. Was meint ihr dazu?

Greetz
X-Ray-Jin
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Mitglied: Pjordorf
23.02.2012 um 19:27 Uhr
Hallo,

Zitat von X-Ray-Jin:
Was meint ihr dazu?
Gebäudeverkabelung im Jahre 2012? Nur noch CAT7.

Gruß,
Peter
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