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Was wird beim Anschließen einer Platte als slavedrive auf selbige geschrieben?

Frage Microsoft

Mitglied: DerWoWusste

DerWoWusste (Level 5) - Jetzt verbinden

17.05.2011, aktualisiert 13:39 Uhr, 2603 Aufrufe, 16 Kommentare

Das Problem dahinter zu erklären ist aufwändig und ich bin mir sicher, dass diese Erklärungen zu nichts führen würden, deswegen spare ich sie uns.

Moin Kollegen.

Ich schließe eine Platte mit einer fehlerhaften Windowsinstallation (man kann mit dieser weder Wiederherstellungspunkte noch Images mehr erstellen, Volumeshadowcopy (VSS) meldet Fehler) an ein Testsystem als Zweit- /"slave"-Platte an, erstelle ein Image vom Zweitsystem aus und finde danach (wiederholbar) den Fehler auf der Installation nicht mehr vor - was kann das bloße Anschließen und/oder Imagen der Platte auf dieser verändert haben, was die Systemwiederherstellung/VSS beeinflussen könnte?

Ich verstehe die Ursache des Problems leider nicht, hoffe aber, vielleicht mit Eurer Hilfe einen Workaround zu finden, bei dem ich nicht jedes Mal die Platte ausbauen muss - diese Fehler kommen leider regelmäßig vor.
Alle beteiligten Systeme: Vista32/64 SP2
Mitglied: Lochkartenstanzer
17.05.2011 um 15:13 Uhr
Zitat von DerWoWusste:
Moin Kollegen.

Ich schließe eine Platte mit einer fehlerhaften Windowsinstallation (man kann mit dieser weder Wiederherstellungspunkte noch
Images mehr erstellen, Volumeshadowcopy (VSS) meldet Fehler) an ein Testsystem als Zweit- /"slave"-Platte an, erstelle
ein Image vom Zweitsystem aus und finde danach (wiederholbar) den Fehler auf der Installation nicht mehr vor - was kann das
bloße Anschließen und/oder Imagen der Platte auf dieser verändert haben, was die Systemwiederherstellung/VSS
beeinflussen könnte?

Ich verstehe die Ursache des Problems leider nicht, hoffe aber, vielleicht mit Eurer Hilfe einen Workaround zu finden, bei dem ich
nicht jedes Mal die Platte ausbauen muss - diese Fehler kommen leider regelmäßig vor.
Alle beteiligten Systeme: Vista32/64 SP2

Hast Du einen File-System-Check durchgeführt? Eventuell hat ja dein zweites System gemerkt, daß das Filesystem beschädigt ist und es automtisch korrigiert.
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Mitglied: cardisch
17.05.2011 um 15:42 Uhr
Brrrrrr, ist das kalt hier...
Ich dachte immer das der Tag, wo DWW,T-MO, Aqui und noch ein paar andere Hilfe benötigen, der Tag sein wird, an dem die Hölle zufriert *lach*

Ich würde auch Lochkartenstanzer zustimmen, aber habe selbst eine "Frage".
Spielt es eine Rolle ob das Laufwerk direkt ans MB angestöpselt wurde oder per USB_Adapter angeschlossen wurde ?!

Gruß

Carsten
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Mitglied: Lochkartenstanzer
17.05.2011 um 16:32 Uhr
Zitat von cardisch:
Spielt es eine Rolle ob das Laufwerk direkt ans MB angestöpselt wurde oder per USB_Adapter angeschlossen wurde ?!

Sollte es eigentlich nicht, Aber bei Windows weiß man nie.
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Mitglied: Nagus
17.05.2011 um 16:56 Uhr
Doch macht einen Unterschied! Per USB sitzt die Controller Logik auf dem USB Adapter und das Laufwerk ist als Master unterwegs.

Soweit ich das richtig verstehe, handelt es sich um IDE Platten? In dem Fall sollte meines Erachtens nix auf die Festplatte geschrieben werden, sondern per Jumper das Device in den richtigen Modus gebracht werden. Ich denke es ist eher zu prüfen, ob nicht die Festplatte falsch gejumpert ist. Vieleicht sind die Sektoren per Jumper anders eingestellt worden, damit die Festplatte an dem "alten"(?) Controller noch läuft.

@DWW: ein paar Infos mehr musst Du schon raus rücken!

Gruß
Nagus
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Mitglied: Lochkartenstanzer
17.05.2011 um 17:16 Uhr
Zitat von Nagus:
Doch macht einen Unterschied! Per USB sitzt die Controller Logik auf dem USB Adapter und das Laufwerk ist als Master unterwegs.

Sollte imho aber für den Zugriff auf das Filesystem unerheblich sein.
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Mitglied: DerWoWusste
17.05.2011 um 21:22 Uhr
Ok, mehr Infos.

Platte ist eine SATA. Angeschlossen am Zweitsystem per Satakabel, USB noch nicht versucht, wüsste zwar nicht, was es bringen soll, aber ich blick hier ja eh nicht durch. Es geht darum, ein Fehlersystem zu klonen - sobald der Fehler geklont ist, ist er weg, sowohl im Klon, als auch im Original... *zauber, zauber*

und ich wüsste gern mal, was da vor sich geht.

Erneut zum Fehler: VSS funktioniert nicht mehr.

Ich dachte immer das der Tag, wo DWW,T-MO, Aqui und noch ein paar andere Hilfe benötigen, der Tag sein wird, an dem die Hölle zufriert *lach*

Dann ist die Hölle aber schon diverse Male zugefroren, schau mal bitte, wieviele Fragen ich schon gestellt habe ; )
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Mitglied: DerWoWusste
17.05.2011 um 22:01 Uhr
Fast vergessen, Deine Frage: nee, checkdisk hat keinen Einfluss auf das problem (getestet) und lief auch nicht.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
17.05.2011 um 22:18 Uhr
Zitat von DerWoWusste:
Ok, mehr Infos.

Platte ist eine SATA. Angeschlossen am Zweitsystem per Satakabel, USB noch nicht versucht, wüsste zwar nicht, was es bringen
soll, aber ich blick hier ja eh nicht durch. Es geht darum, ein Fehlersystem zu klonen - sobald der Fehler geklont ist, ist er
weg, sowohl im Klon, als auch im Original... *zauber, zauber*


Nur zum Verständnis (ob ich Dich auch richtig verstanden habe):

Du hast zwei Systeme: A da tritt der Fehler auf, B benutzt Du zum klonen.

Auf A geht VSS nicht mehr, trotz fsck u.a.

Platte in B eingebaut und geklont.

Platte wieder zurück in A gesteckt -> Fehler weg?

Oder ist der Fehler in B weg und in A wieder da.

Oder ist der Fehler allein durch anstecken an B weg?


Bei so komischem Verhalten würde ich erstmal das System von der UBCD booten und Hardwaretests durchführen, um sicherzustellen, daß es nicht irgendwelche Kabel, Controller, oder Festplattenfehler sind, die da dazwischenfunken.


PS: Master/Slave gibt es bei SATA genaugenommen nicht mehr, auch wenn die Boards das so melden. Ist halt ein Relikt aus der "Urzeit".
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Mitglied: cardisch
18.05.2011 um 08:58 Uhr
@DWW...
du gehörst meines Erachtens aber eher zu den Gebern, als den Nehmern...
Egal....
Meine Erfahrung in diesem Punkt, auch wenn es sich um Clone handelt:
Ich habe sehr häufig Windows-PC´s mit defekter Platte gehabt, die ich mittels Acronis oder h2copy kopiert habe.
Das Original lief GAR nicht mehr hoch, nur noch BSOD´s (wegen defekter HDD).
Beim clonen hatte ich geh0fft, noch ein paar wichtige Daten retten zu können, aber siehe da: Der Clone läuft wunderbar.
Kommt nicht ganz an dein "Problem" heran.
das ist mir so schon dutzende male passiert, egal ob Smart-Fehler, Headcrash, etc.pp.
Allerdings habe ich in der Regel das Ursystem selbst zum clonen benutzt, kein Zweitsystem...

Gruß

Carsten
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Mitglied: DerWoWusste
18.05.2011 um 09:48 Uhr
Platte wieder zurück in A gesteckt -> Fehler weg?
Richtig. Selbst der Klon hat den Fehler wie gesagt nicht mehr.

Die Hardware ist es nicht, es ist bei verschiedenen Systemen so.

Die Frage bleibt: was passiert auf einer angesteckten Zweitplatte, was den VSS-Fehler korrigiert?
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Mitglied: Lochkartenstanzer
18.05.2011 um 10:17 Uhr
Zitat von DerWoWusste:
> Platte wieder zurück in A gesteckt -> Fehler weg?
Richtig. Selbst der Klon hat den Fehler wie gesagt nicht mehr.

Die Hardware ist es nicht, es ist bei verschiedenen Systemen so.

Das bringt einen schon ins Grübeln.

Die Frage bleibt: was passiert auf einer angesteckten Zweitplatte, was den VSS-Fehler korrigiert?

Hast Du wirklich mit smart oder einem anderen Programm geschaut, ob die Platten wirklich fehlerfrei sind? Auch kein erhöhte Lesefehlerrate?

Beim klonen wird ja über die gesamte Platte gelesen und falls Lesefehler auftreten mappt die Platte Sektoren automatisch um, so daß die "defekten" Sektoren ausgeblendet werden. Das wäre eine anderer Grund für das Auftreten bzw Verschwinden des Fehlers.

Weitere Möglichkeiten, die ich sehen würde um den Fehler einzugrenzen:

1. statt mit windows zu klonen mal eine linux-live.-cd , z.B. clonezilla oder knoppix, zum starten nehmen und damit die Platte klonen, ob dann der Fehler auch weg ist. Da dürfte zumindest nichts auf die Platte geschrieben werden und Windows hat keine Gelegenheit, da irgendetwas zu korrigieren.

2. Mit einer WindowsPE oder einem zweiten Windows im Originalsystem starten und dann klonen, und schauen, ob das denselben Effekt hat wie das klonen auf dem anderen System.
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Mitglied: DerWoWusste
19.05.2011 um 15:45 Uhr
Ouhhh... ich glaub ich hab's: allem Anschein nach ist es die System Volume Information, die neu geschrieben wird.
Ich melde mich wieder, wenn sich das bestätigt.
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Mitglied: Nagus
20.05.2011 um 10:35 Uhr
Moin,
sag mal: hast Du für das Clonen ein anderes Kabel benutzt? Vielleicht liegt da der Hase im Pfeffer begraben?
Was ich auch noch nicht ganz begriffen habe: passiert das nur bei EINEM System oder bei mehreren, reproduzierbar?
Hast Du schon mal aus Spaß das defekte System über ein Boot Linux geprüft? Ich gehe mal davon aus dass Du mit Acronis clonst. Damit kann man ja auch ein System auf Fehler untersuchen. Schon mal gemacht?
Gruß
Nagus
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Mitglied: DerWoWusste
20.05.2011 um 11:17 Uhr
Das Problem scheint gelöst, siehe mein Kommentar oben:
Ouhhh... ich glaub ich hab's: allem Anschein nach ist es die System Volume Information, die neu geschrieben wird.
Ich melde mich wieder, wenn sich das bestätigt.
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Mitglied: DerWoWusste
24.05.2011 um 16:39 Uhr
Douhh. Es ist nicht die System volume info. Habe diese von einer Boot-CD aus auf einem weiteren Problemsystem gelöscht - keine Änderung. Weitere Erkenntnis: das Quellsystem wird doch nicht zuverlässig geheilt - nachdem das Klonen bei zwei Platten auch die Quellplatte geheilt hat, ist im dritten Fall der Fehler auf der Quellplatte geblieben, aber im Klon verschwunden.

Rätselhaft. Diese Einsichten helfen mir nicht beim Lösen des Problems. Ich muss rausfinden, was auf dem Klon anders ist, als auf der Quelle.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
24.05.2011 um 18:24 Uhr
Rätselhaft. Diese Einsichten helfen mir nicht beim Lösen des Problems. Ich muss rausfinden, was auf dem Klon anders ist,
als auf der Quelle.

Mein Vorschlag:

Mit linux booten und dd dd_rescue ein Image/klon erzeugen. Das sollte auf keinen Fall die Quell-Platte verändern.

Prüfen, ob schon "Heilung" eingetreten ist.

Wenn ja, dann unter linux mit cmp die Images vergleichen und die Unterschiede in ein Logfile schreiben lassen (kann lange dauern) Dann sollte sich mit diesem logfile herausfinden lassen, welche bereich des Images geändert worde sind und diese kann man dann mit anderen Tools ggf. genauer Untersuchen.

Wenn nein, den Kolnvorgang wie vorher mit deinem TRool ausführen lassen und bei Heilung wieder mit dem Anfangs erwähnte Image, daß per linux erzeugt wurde vergleichen.


Wenn das nicht weiterhilft, weiß ich auch nicht mehr weiter.

PS: In der aktuellen c't ist ein Artikel über "noch nicht ganz defekte Platten drin", in dem ein paar tools beschrieben sind, die auch hier weiterhelfen könnten.
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