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GELÖST

Anzeige der Netzwerkumgebung des Servers bei VPN-Tunnel

Frage Netzwerke

Mitglied: avs-master

avs-master (Level 1) - Jetzt verbinden

16.07.2010, aktualisiert 18.10.2012, 15625 Aufrufe, 20 Kommentare

Hallo zusammen,

folgende Ausgangssituation:

1) Server mit Windows XP Professional
2) Notebook mit Windows 7

Mit dem Notebook soll ein VPN-Tunnel zum Server aufgebaut werden und dann unter "Netzwerkumgebung" die auf dem Server freigegebenen Festplatten angezeigt werden.
Befinden sich beide Rechner im selben Netzwerk (Büro), so ist der Zugriff vom Notebook auf die Festplatten des Servers möglich. Wird aus einem anderen Netzwerk (z.B. von zu Hause aus) per VPN-Tunnel auf den Server zugegriffen, so ist eine Remote-Desktopverbindung möglich. Der VPN-Tunnel funktioniert also. Allerdings werden die Festplatten des Servers nicht in der Netzwerkumgebung des Notebooks angezeigt.

Testweise wurden auch bei beiden Rechnern die Firewalls (Windows Firewall, Kaspersky Internet Security) abgeschaltet. Trotzdem werden auch in diesem Fall die Festplatten des Servers nicht unter der Netzwerkumgebung des Notebooks angezeigt.
Beide Rechner haben natürlich dieselbe Arbeitsgruppe.

Welche Einstellung(en) muss ich vornehmen, um auf dem Notebook auch die Festplatten des Servers angezeigt zu bekommen? Die Remote-Desktopverbindung ist an sich schon eine gute Sache, ich möchte aber auch Daten zwischen den beiden Rechnern austauschen können.

Ich freue mich über Tipps!
Vielen Dank.
Mitglied: sucher
16.07.2010 um 08:38 Uhr
ist das ein router router vpn tunnel ?

die beiden standorte haben verschiedene subnetze ? (muss ja eigentlich , weil du schreibst der tunnel funktioniert)

funktioniert ping auf ip adresse und dns auflösung (ping auf computername) -> wenn nicht computername in die EDIT LMhost datei des anderen pcs eintragen

funktioniert laufwerk mapping per explorer oder net use ?
Bitte warten ..
Mitglied: avs-master
16.07.2010 um 09:46 Uhr
Mensch, ihr seit SCHNELL hier in diesem Forum!
Danke für die Antwort.

Ich muss zugeben, dass ich nicht der Netzwerkexperte schlechthin bin - meine Schwerpunkte liegen woanders, ich benötige aber halt ein funktionierendes Netzwerk über VPN.

Ja, der VPN Tunnel läuft von Router zu Router. Im Büro Fritz!Box, zu Hause ein Netgear-Router.
Die Subnetze sind verschieden, sonst könnte ich ja meines Wissens auch keine Remote-Desktopverbindung aufbauen.

Ping auf IP-Adresse habe ich noch nicht geprüft. Kann ich erst machen, wenn ich wieder zu Hause bin, da ich ja keinen VPN Tunnel aufbauen kann, wenn sich die Computer hier im Büro im selben Netz befinden. Schicke ich im Büro den Ping (im gleichen Netzwerk) funktioniert er in beiden Richtungen, sowohl für IP als auch Computername.

Die letzten beiden Punkte sind mir nicht so ganz klar - bin hoffentlich aber lernfähig

>wenn nicht computername in die host datei des anderen pcs eintragen
Mit dem "anderen PC" meinst Du den Server? Und dort die Datei C:\WINDOWS\system32\drivers\etc\hosts? Wie soll die Eintragszeile lauten? Einfach die IP des Notebooks eingeben? Sorry, bin wie gesagt kein Experte...

>funktioniert laufwerk mapping per explorer oder net use ?
Da weiß ich auch nicht genau, was Du meinst. Wie gesagt: Wenn ich mit beiden Rechnern im Büro-Netzwerk bin, werden auch gegenseitig die freigegebenen Computer und Festplatten angezeigt. Nur eben nicht bei der VPN-Verbindung.

Vielen Dank und Gruß
Bitte warten ..
Mitglied: aqui
16.07.2010, aktualisiert 18.10.2012
Das funktioniert nur wenn der Server ein Domain Server mit AD und DNS ist. Wenn nicht, basiert das Name Service Protokoll von Microsoft CIFS auf UDP Broadcast Paketen.
Und wie du sicherlich weisst werden UDP Broadcasts nicht über ein geroutetes Netzwerk übertragen.
Ist eine immer und immer wiederkehrende Frage hier zu der es auch zig Antworten im Internet gibt:
http://www.avm.de/de/Service/Service-Portale/Service-Portal/VPN_Fragen_ ...
bzw.
http://www.avm.de/de/Service/FAQs/FAQ_Sammlung/14255.php3
Du kannst also im UDP Falle diese Namen nur statisch auf dem Client eintragen in die lmhosts Datei ! Wie das genau geht steht hier:
http://www.administrator.de/forum/xp-home-mit-2-kabelgebundenen-und-wla ...
Bzw. eine Verbindung über die Ziel IP initiieren wie im o.a. AVM Dokument auch beschrieben.
Nochwas:
"Die Subnetze sind verschieden, sonst könnte ich ja meines Wissens auch keine Remote-Desktopverbindung aufbauen." Das ist technischer Unsinn, denn es hat mit RDP rein gar nichts zu tun sondern mit dem IP Routing selber. Siehe hier:
http://www.administrator.de/wissen/vpns-einrichten-mit-pptp-117700.html ...
....aber du bist ja noch lernfähig !!
Bitte warten ..
Mitglied: tikayevent
16.07.2010 um 14:01 Uhr
1) Server mit Windows XP Professional
Ich bekotz mich hier gerade, das ist kein Server, das ist Bullshit.

Was du brauchst ist WINS, was es nur auf richtigen Serversystemen gibt. Du trägst auf dem Notebook den WINS-Server ein und dann siehste unter Windows 7 auch Computer in der Netzwerkumgebung und damit automatisch die Freigaben.
Bitte warten ..
Mitglied: goscho
17.07.2010 um 00:17 Uhr
Zitat von tikayevent:
> 1) Server mit Windows XP Professional
Ich bekotz mich hier gerade, das ist kein Server, das ist Bullshit.
Hallo tikayevent,
komm mal wieder unter.
Es ist absolut legitim, in kleinen Umgebungen XP/Vista/Sieben-Maschinen als Server einzusetzen.
Was du brauchst ist WINS, was es nur auf richtigen Serversystemen gibt. Du trägst auf dem Notebook den WINS-Server ein und
dann siehste unter Windows 7 auch Computer in der Netzwerkumgebung und damit automatisch die Freigaben.
Es gibt heutzutage so wenige Gründe, in solchen Netzen einen WINS-Server zu installieren.
Eine Freigabe über ein VPN ist für mich kein wriklicher Grund für einen Windows-Server (bei vielleicht 2-4 PCs)
Selbst die meisten Windows-Domänen benötigen keinen WINS mehr, außer man hat Exchange eingerichtet, bzw. antiquierte Software, die nicht ohne WINS sauber läuft.

Er (avs-master) muss einfach nur auf den Rat von aqui hören und alles wird gut.
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Mitglied: avs-master
20.07.2010, aktualisiert 18.10.2012
Vielen Dank an alle für die Unterstützung.
Ich habe die Vorschläge von aqui umgesetzt:

1) Netzwerklaufwerk zugeordnet analog zu dieser Anleitung: http://www.avm.de/de/Service/FAQs/FAQ_Sammlung/14255.php3

2) Die Imhosts.sam kopiert, in Imhosts umbenannt und den Eintrag vorgenommen:
192.168.178.201 meinName
(192.168.178.201 ist die IP des Notebooks nachdem es über VPN im Netzwerk angemeldet ist).

Die PINGs funktionieren. Also ping 192.168.178.201 sowohl auf dem Server als auch auf dem Notebook. (bei Verbindung über VPN-Tunnel). Was auch auf dem Server funktioniert wenn das Notebook über VPN verbunden ist, ist ping: meinName. Allerdings funktioniert der ping: meinName nicht, wenn ich ihn (bei bestehendem VPN-Tunnel) auf den Notebook ausführe.
Was das IP-Design betrifft, ist klar, dass 192.168.178... keine optimale IP ist. Wenn das Ganze erst mal funktioniert, wird noch eine "exotischere" IP für die Fritzbox eingerichtet.

Im Ergebnis werden die freigegebenen Laufwerke ("Einfache Dateifreigabe verwenden" ist aktiviert) immer noch nicht auf den Notebook angezeigt, wenn ich über VPN-Tunnel auf den Server zugreife. Die Remotdesktopverbindung funktioniert allerdings weiterhin einwandfrei. Die Tipps von aqui unter http://www.administrator.de/forum/xp-home-mit-2-kabelgebundenen-und-wla ... sind ebenfalls umgesetzt - mit dynamischen statt statischen IP-Adressen.

Ich habe auch noch Folgendes gefunden: http://wintotal.de/artikel/artikel-2005/40.html
und analog der gelb markierten Einträge aus dem Screenshot für die Portfreigabe der Fritzbox GRE und den TCP-Port 1723 freigegeben - hat aber nichts gebracht.

Richtig "spaßig", das gefriemel
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Mitglied: goscho
20.07.2010, aktualisiert 18.10.2012
Zitat von avs-master:
PINGs funktionieren. Also ping 192.168.178.201 sowohl auf dem Server als auch auf dem Notebook. (bei Verbindung über
VPN-Tunnel). Was auch auf dem Server funktioniert wenn das Notebook über VPN verbunden ist, ist ping: meinName. Allerdings
funktioniert der ping: meinName nicht, wenn ich ihn (bei bestehendem VPN-Tunnel) auf den Notebook ausführe.
Was das IP-Design betrifft, ist klar, dass 192.168.178... keine optimale IP ist. Wenn das Ganze erst mal funktioniert, wird noch
eine "exotischere" IP für die Fritzbox eingerichtet.
Die IP 192.168.178.x ist eigentlich kein Problem, solange du kein weiteres Netz in das VPN einschließen willst, welches hinter einer Fritzbox hängt. Erst dann musst du dir Gedanken machen, welches geändert wird.
Wie ist eigentlich der IP-adressbereich der Gegenstelle?
Im Ergebnis werden die freigegebenen Laufwerke ("Einfache Dateifreigabe verwenden" ist aktiviert) immer noch nicht auf
den Notebook angezeigt, wenn ich über VPN-Tunnel auf den Server zugreife.
Warum aktivierst du die einfache Dateifreigabe? Bei mir wird diese prinzipiell erst einmal deaktiviert, weil sonst keine Sicherheitseinstellungen möglich sind.
Wo ist eigentlich das Problem, die Netzlaufwerke per IP-Adresse zu verbinden?
Die Remotdesktopverbindung funktioniert allerdings weiterhin einwandfrei. Die Tipps von aqui unter http://www.administrator.de/forum/xp-home-mit-2-kabelgebundenen-und-wla ... sind ebenfalls
umgesetzt - mit dynamischen statt statischen IP-Adressen.
Das heißt ja, das dein VPN funktioniert.
Ich habe auch noch Folgendes gefunden: http://wintotal.de/artikel/artikel-2005/40.html
und analog der gelb markierten Einträge aus dem Screenshot für die Portfreigabe der Fritzbox GRE und den TCP-Port 1723
freigegeben - hat aber nichts gebracht.
Warum benötigst du jetzt zusätzlich zu einem funktionierenden VPN Portfreigaben in einem der VPN Router?
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Mitglied: aqui
20.07.2010, aktualisiert 18.10.2012
Na ja, er verfährt ja nach dem Motto "Warum einfach machen wenn es umständlich auch geht.." und hat seine VPN Komponenten hinter der NAT Firewall seines Routers !!
Da er ein PPTP VPN macht ist es durchaus sinnvoll und auch zwingend das er dies PPTP Ports freigibt. Siehe hier:
http://www.administrator.de/wissen/vpns-einrichten-mit-pptp-117700.html ...
Andernfalls funktioniert diese Art des VPN Designs logischerweise nicht !

Besser und intelligenter wäre es natürlich, wie du richtig bemerkst, das VPN mit der Fritzbox selber zu realisieren. Damit erspart man sich dann das PFW Gefrickel.
http://www.avm.de/de/Service/Service-Portale/Service-Portal/index.php?p ...
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Mitglied: avs-master
20.07.2010, aktualisiert 18.10.2012
@goscho:
Die IP des anderen Netzwerks habe ich hier im Büro gerade nicht zur Hand. Ist auf jeden Fall ein anderer Adressbereich. Die einfache Dateifreigabe hatte ich aktiviert, weil das so im Artikel von aqui stand: http://www.administrator.de/forum/xp-home-mit-2-kabelgebundenen-und-wla ...
Da das aber gerade Probleme im lokalen Netzwerk bereitet hat (Zugriff auf die freigegebenen Festplatten war nicht mehr möglich) habe ich es wieder abgeschaltet.
Ja, das VPN funktioniert. Sage ich doch Aber ich habe eben nur per Remotedesktopverbindung Zugriff, kann aber nicht auf die Festplatten des Servers zugreifen, um von dort Daten zu holen oder draufzuspielen.

@aqui:
Zugegeben: Ich probiere noch rum und erfülle bestimmt in vieler Hinsicht nicht die hohen Standards der Experten. Das VPN IST aber mit der Fritzbox selbst realisiert. Ich habe über dyndns.org eine URL eingerichtet und das alles in der Fritzbox konfiguriert. VPN klappt ja auch. Nur die Festplatten des Servers werden nicht angezeigt.
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Mitglied: avs-master
21.07.2010 um 10:08 Uhr
@goscho:
Die IP im Büro ist: 192.168.178.1 (Router)
Und die der Gegenstelle zu Hause: 192.168.1.1 (Router)
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Mitglied: goscho
21.07.2010 um 20:34 Uhr
Hallo avs-master,
habt ihr im Büro einen eigenen DNS-Server oder macht das der Router?

Wenn du die IPs und Namen in die lmhosts richtig eingetragen hast, dann sollte es normalerweise auch mit dem Namen klappen.
Wenn es doch nicht klappt, dann mappt doch die Laufwerke über die IP-Adressen.
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Mitglied: avs-master
22.07.2010 um 08:41 Uhr
Ganz peinlicher Fehler,

das Problem ist gelöst.
Ich traue mich kaum zu sagen, woran es gescheitert ist.

Bin davon ausgegangen, dass der dauerhafte Zugriff auf die Serverfestplatten auf dem Server eingerichtet werden muss. Also hatte ich dort unter "Ausführen" eingegeben:
\\192.168.178.20
(die IP des Servers)
und die gewünschten Festplatten dann per "Netzlaufwerk verbinden" dauerhaft freigegeben. Das hat nichts gebracht. Mir war nicht klar, dass diese dauerhafte Freigabe auf dem Notebook eingerichtet werden muss, mit dem ich per VPN-Tunnel auf den Server zugreife. Wird sie dort eingerichtet, stehen die freigegebenen Festplatten zwar nicht unter "Netzwerkumgebung" zur Verfügung (wie ich eigentlich erwartet hatte), sondern unter Windows 7 unter "Computer" in einer neuen Rubrik "Netzwerkadressen". Dort können sie dann aber bei bestehender VPN-Verbindung ganz normal geöffnet werden.

Für euch Profis ist das anfängliche Vorgehen sicherlich total unverständlich, aber ich musste mich auch erst mal in die Materie einarbeiten, da läuft vieles über Trial and Error....
Wie gesagt: Ich traue mich ja fast nicht, das mitzuteilen. Aber da ein Forum Geben und Nehmen ist, hilft diese Info vielleicht anderen VPN-Tunneling-Anfängern, schneller zum Ziel zu kommen.

Vielen Dank an alle, die mir geholfen haben!
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Mitglied: avs-master
22.07.2010 um 08:50 Uhr
Nachtrag:

wir überlegen, uns einen NAS-Server zuzulegen, der dann ständig läuft, so dass permanent Zugriff per VPN auf die Daten möglich ist. Sind da noch weitere Fallstricke zu erwarten, oder wird das problemlos laufen, jetzt, wo alles eingerichtet ist?
Bitte warten ..
Mitglied: goscho
22.07.2010 um 09:24 Uhr
Morgen avs-master,

zuerst:

Niemand hier wird dir den Kopf abreißen, nur weil du einen Fehler gemacht hast (außer denen, die noch nie welche gemacht haben)

Die Überlegung mit dem NAS ist ja nicht verkehrt.
Was versprichst du dir im Gegensatz zu deinem bisherigen Server an Vorteilen? Das NAS mach idR nichts anderes als ein Fileserver, nur das dort meist ein Linux drauf ist und Fileserver meist mit Lizenzen von Billy-Boy aus Redmond ausgestattet sind.
Was hast du derzeit eigentlich für einen Server eingerichtet.
Bitte warten ..
Mitglied: avs-master
22.07.2010 um 11:41 Uhr
Nun... das steckt noch in den Kinderschuhen
Erst mal sollte das alles zum Laufen gebracht werden. Der derzeitige "Server" ist einfach ein Windows XP-Professional Computer, wo alle Daten draufliegen, so dass zentrale Backups möglich sind. Wir haben auch nur eine Handvoll Computer, da hat diese Lösung bisher locker gereicht.

Allerdings soll der Computer nicht immer rund um die Uhr eingeschaltet sein müssen.
Daher die Überlegung, sich einen NAS-Server zuzulegen (eben so ne kleine Box mit 2 x 500 GByte oder 2 x 1 TByte Festplatten). Der braucht nicht unbedingt so sehr viel zu können, sondern einfach eine Möglichkeit bieten, dass dort (gespiegelt über einen RAID 1-Verbund) die Jobdaten drauf sind. Das Teil könnte dann rund um die Uhr laufen und wenn z.B. ich von woanders aus Zugriff auf die Daten benötige, dann kann ich mich per VPN verbinden und komme dran.

Das ist sicher nicht hochprofessionell, würde in dieser Form aber schon ausreichen. Somit würde der NAS-Server eher als "externe Festplatte" auf einem System laufen, das permanent eingeschaltet ist.
Ich dachte an etwas in der Größenordnung: http://www4.atelco.de/articledetail.jsp?aid=28177&agid=695 oder http://www4.atelco.de/articledetail.jsp?aid=28173&agid=695
Obwohl bzgl. dieses NAS die Kritiken in einigen Foren trotz des Prädikats "Testsieger bei Chip Online" eher vernichtend sind. Für bessere Lösungen bin ich aufgeschlossen Die Preiskategorie ist aber ungefähr das, was wir uns vorstellen. Das Teil hier ist aber wohl besser, vermute ich?:
http://www4.atelco.de/articledetail.jsp?aid=28646&agid=695

Sorry, soll keine Werbung für einen bestimmten Anbieter sein, will nur die Produkte nennen, ohne sie lang und breit beschreiben zu müssen.
Bitte warten ..
Mitglied: tikayevent
22.07.2010 um 11:45 Uhr
Ich habe das LG NAS N2B1 und ich rate dir davon ab. Such einfach mal nach der Bezeichnung (ohne Angabe der Speicherplatzgröße) und du wirst viele Testberichte finden, u.a. auch einen von mir. Die Gigabitschnittstelle an der Kiste ist eine Frechheit. Leistungsmäßig ist es etwa das eineinhalbfache von FastEthernet.
Bitte warten ..
Mitglied: goscho
22.07.2010 um 12:06 Uhr
Hallo avs-master,

wenn ihr schon einen XP-Server habt, auf dem die Daten zentral liegen, warum jetzt zusätzlich als Fileserver ein NAS dazustellen?

Dazu muss darauf geachtet werden, welche Form von Daten auf dem NAS abgespeichert werden. Sollte auf dem XP-PC eine SQL-Datenbank laufen, so kannst du diese nicht auf ein günstiges NAS auslagern. Ähnlich sieht es mit anderen Daten aus. Bei normalen Office-Dokumente ist das aber kein Problem.
Die Rechnung mit dem Stromverbrauch geht nicht auf, wenn die XP-Maschine weitergenutzt wird.
Möglicherweise ist es sogar besser, diesen mit einem RAID-Controller und gespiegelten Platten auszustatten.

Die Dasi von XP-Maschinen ist meist auch wesentlich einfacher und komfortabler als die von NAS-Systemen, die zumeist ein angepasstes Linux draufhaben.
Wenn du dann eventuell auch noch per RDP auf den PC möchtest (um ein nur dort vorhandenes Programm zu nutzen), muss dieser sowieso laufen oder angeschaltet werden.
Bitte warten ..
Mitglied: avs-master
23.07.2010 um 08:30 Uhr
Danke für die Tipps:

@tikayevent
Ja, einige dieser Erfahrungsberichte in Foren habe ich wie erwähnt schon gelesen. Da fragt man sich, warum Chip-Online so ein Ding zum Testsieger kürt? Vielleicht wegen des günstigen Preises? Das allein reicht aber auch nicht. Andererseits wird in den Erfahrungsberichten/Foren/Kritiken eher selten darauf eingegangen, was sich denn stattdessen als empfehlenswerte Alternative anbietet? Ein NAS-Server für 1.000 EUR oder mehr soll es auch nicht sein müssen. So was im Rahmen von 300-500 wäre okay.

@goscho:
Interessant. Ich habe auch von NAS-Servern (bisher) nur recht wenig Ahnung und noch keinen im Praxisbetrieb erlebt. Deshalb auch die Frage... Der derzeitige Server hat bereits Festplatten mit RAID-1 Verbund. Allerdings geht so langsam der Speicherplatz zuneige. Einen Teil der Daten kann man natürlich permanent als Backup auslagern und so Platz schaffen. Vieles wird aber immer mal wieder benötigt - da wäre das Retrivieren auf Dauer lästig. Gegen neue (größere Festplatten spricht), dass in ca. 1-2 Jahren eh mal wieder ein neuer Rechner benötigt wird, der den alten ersetzt. Und ich habe auch nicht so die Lust, dass alles neu aufzusetzen (zig Programme, Apache-Server, usw. usw.). Daher kam die Idee, einfach die Jobdaten auf einen NAS auszulagern. Sachen wie der Apacheserver, MySQL-Datenbanken werden eh nur für lokale Testzwecke benötigt und sind auch auf dem Notebook drauf. Da wird vieles am Webserver entwickelt (passwortgeschützte Subdomains).

Was die Datensicherung angeht: Kann man nicht die (externe Datensicherungs-) Festplatte stinknormal an den Windows XP-Server anschließen, dort werden die NAS-Festplatten angezeigt und es lässt sich ein Backup erstellen? So hatte ich mir das eigentlich vorgestellt. Oder ist das auch wieder einige Nummern komplizierter?
Guter Punkt mit dem Stromverbrauch. Stimmt - wenn das Büro besetzt ist und dann sowohl Server als auch NAS laufen, ist die "Ersparnis" wieder hin. Ich dachte halt, so ein NAS brauchen nicht so viel Strom. Und wie gesagt: Das wurde halt als Möglichkeit angesehen, zugleich mehr Festplattenspeicherplatz zur Verfügung zu haben
Ein paar Euro Stromkosten pro Monat mehr oder weniger machen den Braten auch nicht fett...

Würde man denn mit dem Notebook über VPN problemlos Zugriff auf die Festplatten eines NAS-Servers haben (der am Router angeschlossen ist), wenn der Windows XP-Server abgeschaltet ist? Müsste man doch eigentlich.
Bitte warten ..
Mitglied: goscho
23.07.2010 um 09:45 Uhr
Zitat von avs-master:
@goscho:
Interessant. Ich habe auch von NAS-Servern (bisher) nur recht wenig Ahnung und noch keinen im Praxisbetrieb erlebt. Deshalb auch
die Frage... Der derzeitige Server hat bereits Festplatten mit RAID-1 Verbund. Allerdings geht so langsam der Speicherplatz
zuneige. Einen Teil der Daten kann man natürlich permanent als Backup auslagern und so Platz schaffen. Vieles wird aber immer
mal wieder benötigt - da wäre das Retrivieren auf Dauer lästig. Gegen neue (größere Festplatten
spricht), dass in ca. 1-2 Jahren eh mal wieder ein neuer Rechner benötigt wird, der den alten ersetzt. Und ich habe auch
nicht so die Lust, dass alles neu aufzusetzen (zig Programme, Apache-Server, usw. usw.).
Hier ist ein Ansatzpunkt:

Bau in den XP-PC zwei 1TB HDDs (RAID1) und spiele eine BESR-DASI des Ursprungssystems zurück.
Kosten: 2 x 1 TB für zusammen 120,- €, BESR für ca. 55,- € + deine Dientsleistungen

Daher kam die Idee, einfach die Jobdaten
auf einen NAS auszulagern. Sachen wie der Apacheserver, MySQL-Datenbanken werden eh nur für lokale Testzwecke benötigt
und sind auch auf dem Notebook drauf. Da wird vieles am Webserver entwickelt (passwortgeschützte Subdomains).
Ich hatte dir ja schon geschrieben, dass du schauen musst, was auf das NAS ausgelagert werden könnte.
Und wenn Webserver und Datenbanken auf dem PC laufen, wird dieser eh an sein müssen.
Was die Datensicherung angeht: Kann man nicht die (externe Datensicherungs-) Festplatte stinknormal an den Windows XP-Server
anschließen, dort werden die NAS-Festplatten angezeigt und es lässt sich ein Backup erstellen? So hatte ich mir das
eigentlich vorgestellt. Oder ist das auch wieder einige Nummern komplizierter?
Ein NAS ist ein Netzwerk-Computer, mit - zumeist - einem angepassten Linux drauf. Oft haben diese auch USB-Anschlüsse und man kann dort Festplatten anschließen. Negativ ist aber, dass diese USB-HDDs meist mit EXT3 eingerichtet sein müssen, damit das NAS darauf schreiben kann. NTFS geht nicht (oder nur lesend, Fat32 macht keinen Sinn).
Allerdings bieten viele dieser NAS eigene Sicherungsfunktionen. So hat z.B. Buffalo bei seinen Linkstation/Terastation die Funktion der Sicherung auf eine zweite (am besten baugleiche) integriert.
Guter Punkt mit dem Stromverbrauch. Stimmt - wenn das Büro besetzt ist und dann sowohl Server als auch NAS laufen, ist die
"Ersparnis" wieder hin. Ich dachte halt, so ein NAS brauchen nicht so viel Strom. Und wie gesagt: Das wurde halt als
Möglichkeit angesehen, zugleich mehr Festplattenspeicherplatz zur Verfügung zu haben
Ein paar Euro Stromkosten pro Monat mehr oder weniger machen den Braten auch nicht fett...
Na dann, kauf dir einen fetten Quad-CPU-Server mit massig SAS-Festplatten.
Würde man denn mit dem Notebook über VPN problemlos Zugriff auf die Festplatten eines NAS-Servers haben (der am Router
angeschlossen ist), wenn der Windows XP-Server abgeschaltet ist? Müsste man doch eigentlich.
Natürlich, ist doch ein Netzwerkgerät.
Bitte warten ..
Mitglied: tikayevent
23.07.2010 um 10:42 Uhr
Testsieger ist es deswegen, weil meinen Informationen nach das einzige Gerät mit Bluray-Brenner ist. Womit wollen die es bitteschön vergleichen?
Bitte warten ..
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