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GELÖST

Apple-Server im Windows Netzwerk

Frage Apple

Mitglied: Exzel

Exzel (Level 2) - Jetzt verbinden

04.04.2010, aktualisiert 12:32 Uhr, 16628 Aufrufe, 22 Kommentare

Hallo zusammen,

so wie es aussieht, wird bei uns ein Server immer notwendiger. Derzeit haben wir zwei Subnetzwerke, in dem einen ca. acht Rechner im zweiten ca. 6 Rechner. Auf allen Rechner läuft Windows XP Pro SP2. Wir verwenden derzeit eine Hosted Exchange Lösung, was eben zu hohen Kosten bei der E-Mail Verwaltung führt und der Hauptgrund für einen eigenen Server ist.

Wir benötigen also eine Exchange Lösung oder eben eine Alternative dazu, mit der es möglich ist, Kalender in Outlook 2007 an andere Mitarbeiter freizugeben und ohne Zusatzkomponenten die Mails vom E-Mail Server über Outlook 2007 abzuholen und zu senden.

Desweiteren soll der Server auch als Fileserver verwendbar sein. Zugriffe auf Dateien einschränken können, auf die per Windows XP über LAN zugegriffen wird.

Und vielleicht wird es einmal notwendig sein, eine Virtual Machine, in der XP läuft auf dem Server zu installieren.

Natürlich muss das ganze auch leicht zu sichern und wiederherzustellen sein. Sollten die Kosten nicht allzu groß werden, ist die Anschaffung eines zweiten Servers, der den ersten Server spiegelt und im Falle eines Ausfalls des ersten einspringt möglich.


Auf hohe Lizenzkosten von Windows Server habe ich keine Lust, weshalb ich gerne Apple verwenden würde.


Ist das alles mit MacOS Server möglich? Und lässt sich MacOS-Server dann auch von einem Windows Rechner aus per Remote administrieren?



Gruß und Dank!
Mitglied: StefanKittel
04.04.2010 um 13:04 Uhr
Hallo,
Du wirst um einen Small Business Server (SBS) von Microsft nicht drumherumkommen. Einen vollwertigen Ersatz für Outlook gibts nicht.
Außerdem ist ein SBS nicht so teuer.

Außerdem würde ich mal ganz schnell XP SP2 und wenn noch nicht gemacht den IE8 installieren. Das erhöht die Sicherheit doch deutlich!

Stefan
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Mitglied: HeinrichXII
04.04.2010 um 13:09 Uhr
Aloha,

das Wort "Apple" und "Server" würd ich nicht in einen Satz packen. Mit administrieren hat das nicht viel zu tun. Leg dir nen SBS 2008 (ca.1000 Eier) zu und damit kannst du dann wirklich alles verwalten. Ich sag nur Gruppenrichtlinien, WSUS, OWA usw.... Ein Apple Server kommt nicht mal im Ansatz an einen Windows Server ran.

Mit freundlichen Grüßen Heinrich
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Mitglied: wiesi200
04.04.2010 um 13:16 Uhr
Bei Apple hast du dann das Problem das die Hardware teuer wird da du eben die von Apple brauchst.

Schau mal nach einem SBS aber auch mit Serverhardware, nicht das Zeug aus dem Supermarkt.
Oder wenn du's wirklich günstig haben willst dann Linux.

Apple ist meiner Meinung nach nur im Multimediabereich interessant.

Das mit dem Cluster kannst du eigentlich kpl. vergessen.
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Mitglied: transocean
04.04.2010 um 14:03 Uhr
Moin,

Du kannst auch Windows Server 2008 Standard und das hier http://www.austria4u.at/smartermail/index.htm verwenden.
Empfehlen würde ich Dir aber auch den SBS 2008. Da hast Du alles mit dabei.

Gruß
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Mitglied: Maverick-DE
05.04.2010 um 17:21 Uhr
Mahlzeit,

also ich würde dir zu einem Win Server 2008 R2 Std. raten. Da die SBS Variante nicht Skalierbar ist und man immer auch die Zukunft im Auge haben sollte.
Als Exchange alternative kann ich dir mit besten gewissen die Groupware Lösung von Kerio empfehlen mit der du Outlook weiter so wie bis her nutzen kannst.
Alles im allen würdest du dann bei der oben aufgelisteten Version so um die 1.400 €uro bis 1.700 €uro inkl. der Server Hardware (ist nur Grob geschätzt) liegen.
Ein Apple Server macht nur dann sinn wenn du auch Mac Clients in deiner UN Einsetzt!

Außerdem muss ich Stefan Kittel zustimmen, du solltest so schnell wie möglich ein Update auf das SP3 machen!

Gruß

Sebastian
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Mitglied: StefanKittel
05.04.2010 um 20:22 Uhr
Zitat von Maverick-DE:
...die SBS Variante nicht Skalierbar ist und man immer auch die Zukunft im Auge haben sollte.
75 User max bei aktuellen 14?
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Mitglied: gogoflash
06.04.2010 um 01:14 Uhr
Hallo miteinander,

wie ich sehe herrscht hier ein wenig Unkenntnis sowie Falschinformationen über die Möglichkeiten eines Appleserver.

Die Frage war ja, ob es mit einem Appleserver möglich ist einen Fileserver und eine Groupware zu nutzen.
Kurz gesagt es geht. Da das Applebetriebssystem auf BSD basiert kommt für den Fileserver Samba zum Einsatz und für die Groupware kann Open-X-Change genutzt werden.

Die Verwaltung erfolgt über den Appleserveradministrator, der sehr komfortabel ist, und sehr viele Einstellmöglichkeiten bietet. (ZB Backup, VPN usw)
Remoteverwaltung kann über VNC erfolgen auch von einem Windowsrechner aus.
Infos: http://www.apple.com/de/server/macosx/servers-made-easy.html

Ich selbst verwalte ein Netzwerk mit 14 Clients überwiegend WinXP mit einem Appleserver und habe bisher keine nennenswerten Probleme mit diesem System gehabt.


Hier zum Applemini Server für 950 EUR:
http://store.apple.com/de-business/browse/home/shop_mac/family/mac_mini ...|GODEE333146570&cid=OAS-EMEA-KWG-DE_Pro-DE

All dies kann man aber kostengünstiger mit einem Linuxsystem hinbekommen.
Deswegen wäre meine Frage warum hast Du einen Appleserver in die engere Wahl genommen?
In beiden Fällen ist schon etwas mehr Know-How für den Betrieb notwendig.

Willst Du etwas was eher out-of-the-box funktioniert, dann sollte es in Richtung Windows mit Exchange gehen.

Gruß Miguel
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Mitglied: wiesi200
06.04.2010 um 09:11 Uhr
Zitat von gogoflash:
Hallo miteinander,

wie ich sehe herrscht hier ein wenig Unkenntnis sowie Falschinformationen über die Möglichkeiten eines Appleserver.

Nö, es hat keiner gesagt das es nicht geht, sondern das ein SBS hier die klügere Wahl ist.

Und den Apple Mini Server würde ich nur für Privatanwender empfehlen aber nicht für eine Firma.
Z.b bei einem Festplattenausfall, bei einem normalen Server ziehe ich während des Betriebst die Platte raus und steck die neue rein. Kein Ausfall nur die 15min Arbeitskosten des Admins.
Bei deinem MacMini. 14 Leute die sagen wir mal 1-2 Stunden nicht arbeiten können.

Sprich es stehen 15 min gegen 12-28 Arbeitsstunden. Da wird der MAC richtig teuer.

Mal abgesehen davon das die Supportverträge bei normalen Servern auch etwas anders sind. 1 Jahr Hardwaregarantie ist für nen Server ein schlechter Scherz.
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Mitglied: Exzel
06.04.2010 um 09:35 Uhr
Hallo nochmal,

@gogoflash. Da bin ich ja beruhigt. Ich dachte schon, dass ich von Mac OS Server eine völlig falsche Vorstellung hätte.

Warum Apple?

Nun, zuerst finde ich das Mac Mini Angebot einfach geil! Wir haben eh schon Platzschwierigkeiten und da macht sich eben so ein Mac Mini eben sehr gut. Auch die Möglichkeit unbegrenzt viele Clients an den Server zu hängen macht sich sehr praktisch. Bei Windows SBS Server sind es normalerweise 5 Clientlizenzen, die mitgeliefert werden.
Ich selber habe auch einen iMac zuhause und bin von der Einfachheit, Performance und Durchdachtheit positiv überrascht.


Welche Serverhardware verwendest du in deinem Netzwerk?

Gruß
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Mitglied: HeinrichXII
06.04.2010 um 10:06 Uhr
Ich hab so langsam das Gefühl, dass nur wenn ein angebissener Apfel auf einem Gerät ist, die Leute losstürmen und es haben wollen. Was ist an dem Angebot (950 Eier) geil? Dafür bekommst du gerademal eein Terabyte Speicher und nen lahmen Dual Core Prozessor. Wie wiesi schon sagt ist das nur etwas für den Heimbereich, da es keinerlei (ausser mal auf aufwendige Weise die Festplatte tauschen) Erweiterungsmöglichkeiten gibt - typisch Apple. Wenns mal daran geht bestimmte Dinge für Benutzer zu sperren bzw. festzulegen (mittels GPO's) bin ich mal gespannt wie das mit nem Apple Server gehen soll.
Wenns professionell und trotzdem einfach werden soll, dann nimm nen Windows Server, wenn du mit Kosten argumentieren willst, dann nen Linux.
Zur Frage: Wir verwenden 2 Windows Server 2008 Standard mit je 2 * Core i7-920 und 12 GB RAM. Zusammengenommen haben diese eine Speichekapazität von 12TB.

Mit freundlichen Grüßen Heinrich
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Mitglied: gogoflash
06.04.2010 um 12:59 Uhr
@HeinrichXII

Fangen wir schon langsam an einen Flamewar zu betreiben? Wozu brauchen 6 Leute 12 TB an Speicher? Erklär mir das mal..
Wozu braucht man einen Quadcore, wenn man nur Dateifreigaben nutzt?
Und 6 Rechner benötigen auch zentralverwaltete Gruppenrichtlinien. Genau. Das ist ja die Killerapplikation bei einem 6 Rechnernetz. (Ironie!) Und man kann schon mit Samba Gruppenrichtlinien nutzen.(http://wiki.samba.org/index.php/Samba4/HOWTO)

Du vergleichst hier Äpfel und Birnen im wahrsten Sinne des Wortes. Deine Serverkonfiguration nutze ich bei einem Kunden mit 100 MA und die brauchen nur 3 TB an Speicher.
Und das soll Exzel in seinem 6 Rechner Netzwerk reinsetzen oder was? Und nur wegen der Gruppenrichtlinien gleich mal Windows 2008 nutzen mit einem Quadcore.
Wo lebst Du?
Verkauftst Du das allen deinen Kleinkunden?

Und wenn Du was gegen Apple hast, dann komm mal lieber mit Argumenten...


.
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Mitglied: HeinrichXII
06.04.2010 um 13:34 Uhr
Hallo gogoflash,

Woher willst du wissen wieviel Leute wir sind? Woher willst du wissen wozu wir die Server benutzen? Woher willst du wissen, was wir auf den 12 TB speichern? "Welche Serverhardware verwendest du in deinem Netzwerk?" - diese Frage hab ich beantwortet. Auf keinen Fall benötigt er (Exzel) sowas.
"Und man kann schon mit Samba Gruppenrichtlinien nutzen" - hab ich je das Gegenteil behauptet? Ich hab gesagt wenn das ganze einfach gehen soll, dann Windows, wenn er mit Kosten argumentieren will, dann Linux.
Ich hab nichts gegen Apple, ich verwende selber privat ein MacBook und bin sehr zufrieden, ich finde bloss die Euphorie um alle Apple Produkte negativ, viele brauchen bestimmte Sachen gar nicht oder bekommen es für ihre Bedürfnisse bei anderen Herstellern viel billiger, so z.B. bsetimmt 80% der iPad Kunden, aber weil es von Apple kommt wird es geholt. Das kommt aber zu weit vom Thema ab, aber fakt ist ich habe nichts gegen die Marke Apple. Meine Meinung ist, dass dieses spezielle Angebot des Mac Mini Servers überteuert ist, dass hat nichts mit Apple-Feindschaft zu tun. Das nächste mal würd ich mir wünschen du liest erst meinen Post richtig durch eh du mich des Flamewars beschuldigst oder mir Unterstellungen machst. Danke.

Mit freundlichen Grüßen Heinrich
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Mitglied: wiesi200
06.04.2010 um 18:23 Uhr
Ich persönlich hab nicht's gegen Apple, hab auch einen daheim. Echt super Teil
Aber einen MAC Mini als Server für eine Firma zu verwenden, selbst bei 6-15 Leuten. Bei mir müsstest du bei so einer Aussage gleich wieder gehen.

Schau dir mal einen richtigen Server an und dann den MAC. Durchlüftung, Aufbau alles ist kpl anders ausgelegt.

Einen MAC Mini kann man sich Zuhause hinstellen wo's keine Rolle spielt wenn der mal 1-2 Tage nicht geht.
Aber bei einer Firma mit so vielen Mitarbeitern hast du beim ersten Ausfall das gesparte Geld gleich wieder durch die Ausfallkosten rausgeworfen.
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Mitglied: Exzel
07.04.2010 um 16:47 Uhr
Hallo zusammen,

vielen Dank für Eure Antworten!

Eure Infos sind für meine Bedürfnisse absolut ausreichend, dankeschön!

Gruß
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Mitglied: max
27.05.2010 um 01:02 Uhr
Hi Exzel,

hier noch ein Kommentar zum Thema (Ich habe den Beitrag gerade erst gefunden und musste einfach etwas darüber schreiben. Zu verbohrt und unwissend sind hier einige Antworten).

Wir verwenden für unsere Firma (15 Leute) diesen niedlichen MacMini und sind sehr zufrieden. Das Thema Sicherheit und Ausfälle bzw. der Schutz dazu ist voll und ganz abgedeckt. Der MacMini Server hat ein Raid1 (Spiegelung) und zwei 500 GB Festplatten drin, daran haben wir noch eine Firewire-Festplatte mit 1,5 TB angeschlossen und benutzen es für die TimeMaschine (man kann das aus Sicherheitsgründen auch auf mehrere USB- oder Firewire Festplatten verteilen). So haben wir gleich zwei nette Sicherheits-Features: Plattenausfall durch eine Festplatte ist durch Raid1 (Spiegelung) gesichert und es gibt ein Zeit-Backup/Fullbackup durch die "TimeMaschine". Sollte wirklich mal die Hardware ausfallen haben wir noch einen zweiten MacMini bereitstehen, den wir innerhalb von nur 1 Stunde mit Hilfe der TimeMaschine wieder herstellen können. Preislich ist das billiger als ein normaler Windows-Server (z.B. Dell oder HP-Server). Fällt eine Platte beim MacMini aus ist auch diese Platte innerhalb von 15 Minuten ausgetauscht. Das haben wir schon erfolgreich getestet. Generell ist bei uns immer Apples "FileFault" aktiviert (256 Bit AES-Verschlüsselung), so dass auch die Daten unserer User stets hoch verschlüsselt sind. Im Falle eines Diebstahls sind so unsere Daten sicher verwahrt und keiner kann darauf zugreifen.

Als E-Mail Server eigent er sich auch hervorragend. Alles ist dabei und kann einfach administriert werden. Egal ob Spam oder Viren-Schutz etc.. Benutzt man dazu noch die hauseigene Apple Software: "Mail", "Kontakt" und "Kalender" (bei jedem MacOS Desktop dabei) hat man auch eine komplette Groupware. Als reiner Exchange-Ersatzt bringt der Server allerdings keine fertige Lösung von Apple mit. Da muss man dann schon zu Open-X-Change greifen. Selbst habe ich das noch nicht ausprobiert, es wird aber etwas schwerer einzurichten sein (im Grunde genau so wie ein Linux-System).

Die Bedienung von MacOSX-Server ist gegenüber dem Windows-Server sehr viel einfacher und aus meiner Sicht auch schneller. Die Admin-Tools von MacOS versteht wirklich jedes Kind. Warum hier einige von "schwierig" reden ist mir ein Rätsel. Als Fileserver ist der MacMini-Server für uns bestens geeignet und lässt eigentlich keine Einstellung zur Kontrolle vermissen (jedenfalls nichts was wir vermissen). Was hier aber leider noch gar nicht angesprochen wurde: die Stabilität. Das MacOSX basiert auf Unix-BSD, läuft in 64-Bit und ist stabiler und (mit der augenscheinlichen kleineren Hardware) auch viel schneller. Würde ich ein Windows-Server auf dem MacMini installieren (was geht), wäre der Rechner wahrscheinlich um die Hälfte langsamer. Das liegt aber an der Verschwendung der Resourcen durch den Windows-Server und nicht an der Hardware.

Es kommt also wirklich darauf an was man braucht. Benötigt man einen Server für eine mittelständige Firma ist der MacMini genau das richtige, will ich aber 10 Mio Page-Impression hosten oder habe ich ein 100 Mann Unternehmen, dann gibt es sicher bessere Alternativen. Aber auch dafür hatt Apple eine perfekte, wenn auch teure Lösung: Xserve mit einem SAN http://www.apple.com/de/xserve/.

Heutzutage brauchen wir keine gigantischen Server mehr in den mittelständigen Firmen, die Hardware des MacMini reicht völlig aus. Ich lache mich immer krumm und schief, wenn eine Firma mit gerade mal 20 Leuten einen richtig teuren 3000-5000 Euro Server mit einer 2000 Euro Windows-Server Lizenz kauft. Der Support dazu kosten natürlich auch noch mal Geld (AppleCare Protection Plan für 3 Jahre ist billiger). Das steht in keinem Verhältnis mehr zu dem, was die Server eigentlich machen: Mail, Adress und Fileservice (evtl noch Proxy). Das ist dann aber auch schon Alles. Erinnert Euch mal an die IBM-Werbung, wo der Mitarbeiter ins Rechenzentrum herein kommt und kein Server mehr da ist. Nur noch ein einziger Blade-IBM-Server steht mitten im Raum und erledigt jetzt die Aufgabe von hunderten Servern.
So sehe ich den MacMini-Server in Unternehmen. Das hat übrigens nichts mit einem Mac Hype zu tun sondern mit Leistung und Erfahrung. Ehrlich, hätte ich es nicht selbst erlebt und meine Erfahrung damit gemacht, ich hätte ich es wahrscheinlich auch nicht geglaubt.

An alle die so auf den Windows-Server schwören, lest Euch doch bitte mal die aktuelle Feature-Liste von MaxOSX-Server durch:
http://www.apple.com/de/server/macosx/features/

Vielleicht öffnen sich bei dem ein oder anderen mal die Scheuklappen. So schlecht, schwierig und teuer ist das MacOSX-Server überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil ..

Gruß
max
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Mitglied: HeinrichXII
27.05.2010 um 12:01 Uhr
Hi,

korrigier mich bitte wenn hier etwas falsch wird, ich liste mal ein paar Funktionen auf, die meiner Meinung nach nur der Windows Server hat, wie gesagt, Korrektur erwünscht:
- Terminal Services
- GPO, in der jedes haarkleine Detail festgelegt werden kann
- Automatisierte Installation von Programmen oder gar neuen Betriebssystemen auf den Clienten
- Integegrierter Exchange und SQL Server
- Verknüpfen mehrerer Server zur Aufgabenteilung oder Redundanz
- Hyper-V
Ich würde sagen wer Dokumente zentral speichern möchte und einfaches Kalender bzw. E-Mail Management betreibt, für den ist so ein Apple-Server auf jeden Fall was, aber bei Firmen >20 Arbeitsplätzen würde ich hiervon abraten.
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Mitglied: max
27.05.2010 um 13:50 Uhr
Hallo HeinrichXII, kein Problem.

Terminal Service:
Wenn Du mit "Terminal Service" einen Dienst zum Darstellen und Steuern von Desktops auf fernen Computern meinst, dann hat das MacOS-Server auf jeden Fall. Bildschirmfreigabe nennt sich das beim Mac (zum beobachten oder zum steuern). Es gibt noch weitere Möglichkeiten: VPN, Mobiler Zugriff (Web und iPhone), VNC Zugriff, Entfernte Verwaltung, Zugriff etc, etc.

GPO
Ich musste dafür extra unter Google nachschauen. Aber ja, Samba hat auch GPO Einstellungen. Wie weit die nun gehen, weiß ich leider nicht genau. Aber ich denke für 20 Leute brauche ich das auch nicht wirklich.

Automatisierte Installation von Programmen oder gar neuen Betriebssystemen auf den Clienten
Klar, kann das der MacOSX-Server. Man installiert ihn ja sogar beim Ersten Start von der Ferne (bzw. von einem anderen Desktop, ist ja kein Laufwerk mehr drin). Eine komplette Server oder Client Verwaltung ist vorhanden.

Integegrierter Exchange und SQL Server
Naja, Exchange ist ja jetzt nicht wirklich im Windows Server integriert. Es muss extra gekauft und installiert werden (je nach Windows-Server Paket natürlich).
Wenn man sich in der reinen Mac Welt befindet (Mac Desktop und Server), dann ja. ICal-Server und Address Book Server, gepaart mit dem Mail-Service und dem Mobilen Access-Service == Exchange. Bei MS-Outlook Benutzung bleibt dann noch der ICal-Server, der Address Book Server, IMAP oder POP3 (basieren alle auf Ldap bzw. Open Directory). Also alle wichtigen Services für E-Mail und Co sind komplett mit dabei. Ein kompletter Exchange-Ersatzt ist das nicht, aber da stellt sich wieder die Frage des Aufwands/der Kosten und der Nutzung. Preis, Wartung und Administration von Exchange ist für ein mittelständiges Unternehmen zu teuer und zu aufwendig.

SQL-Server wird mit MySQL für Mac (kostenlos), Bento oder durch FileMaker/Server bestens abgedeckt (http://www.filemaker.de/products/).

Verknüpfen mehrerer Server zur Aufgabenteilung oder Redundanz
Klar, Xgrid - einfacher geht es nicht: http://www.apple.com/server/macosx/technology/xgrid.html

Hyper-V
Klar gibt es auch das (das muss man allerdings extra kaufen)
Parallels Server 4 Bare Metal: http://www.parallels.com/de/virtualization/server/

Ich denke das uralte Argument, es gäbe etwas für MacOS nicht, was es aber für Windows (egal jetzt ob Desktop/Server) gibt, hat schon sehr lange ausgedient.
Selbst das Argument der fehlenden Spiele ist seit der Veröffentlichung des Game-Client "Steam" seit ein paar Wochen obsolet (http://store.steampowered.com/).

Gruß
max
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Mitglied: HeinrichXII
27.05.2010 um 14:06 Uhr
Danke für die Antwort,


Terminal Service:
wollte eigentlich gleich Terminal Server schreiiben: http://de.wikipedia.org/wiki/Terminalserver
was du beschrieben hast war Remotedesktop

GPO
Das ist mir bewusst, aber wie schauts bei Mac an sich aus?

Automatisierte Installation:
Damit mein ich, z.B. folgendes Szenario: Ihr verwendet ne neue Software in eurer Firma die installiert werden muss. Bei Windows Server genügt da ne *.msi Datei davon und du kannst die automatisch überall installieren lassen auf jeden Clienten ohne von Rechner zu Rechner zu gehen und das per Hand zu machen.

Exchange und MySQL:
Ok, für ein kleines Unternehmen reicht das so

Verknüpfen der Server:
Ok, wusste ich nicht

Hyper-V und Parallels
Naja, erstmal gibt es da schon nen ganz schönen Unterschied zwischen beiden und dann kostet der Parallels auch nochmal 1k zusätzlich.

Mit deiner Aussage hast du Recht auf dem Client Markt gibt es schon fast(!) alles für Mac, aber auf dem Sermarkt (und ich rede hier vor allem von größeren Firmen) hinkt Apple noch weit hinterher. Der Servermarkt wird dominiert von WIndows und Linux.
(wobei ich noch ergänzen muss, dass die Spiele von Steam doch schlechter geworden sind in letzter Zeit , aber das gehört nich zum Thema)

Mit freundlichen Grüßen
Heinrich
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Mitglied: wiesi200
27.05.2010 um 16:45 Uhr
Also, gegen das Mac OS kann ich so nicht viel sagen, gut das mit GPO's bzw. dem Active Directory geht zwar irgendwie mit Samba auch. Aber die Windows Variante ist doch um einiges besser und ich würd's nicht mal bei 10 Leuten missen wollen. Persönlich würden mir z.b. auch die Schattenkopien fehlen.


Gut das ist aber auch Geschmackssache, geht auch anders.
Beim Mac kriegt man auch viel zum laufen kein Thema. Somit Mac als Server durchaus vorstellbar, nicht bei 100 Leute (da fehlt dann das AD wirklich) aber vorstellbar

ABER: ein Mac Mini als Server. Nö nein danke. Ich stell mir auch nicht einen gaming PC als Server hin das Teil ist nicht dafür ausgelegt. Das Raid ist nur ein fake Raid. 2 Platten sind für 20 Leute die mit einem Mailsystem / Datenbanken arbeiten auch viel zu wenig.
Lüfter, Netzteile das ist alles nicht dafür ausgelegt. Ein Mac Mini als ersatz für einen Windows Home Server bin ich jederzeit dabei nur mehr nicht.

Und die richtigen Mac Server sind zu teuer.
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Mitglied: gogoflash
28.05.2010 um 01:41 Uhr
@HeinrichXII

Deine Kriterien die nur eine Windows System erfüllen kann, würden auch automatisch ein Linuxsystem disqualifizieren.
Folgerung für dich ist nunmal ein Windowsserver als einzig brauchbares BS anzusehen. Oder Du arbeitest eben in eine überwiegend Microsoft lastigen Umgebung.
Wir wäre deine Einschätzung wenn es sich um ein Netzwerk von mit ca. 20 Windowsrechner und 30 Macs sowie 8 Linuxclients (ja sowas gibt es unglaublich aber wahr). Dann gleich auch einen Windowserver einsetzen? Wie mache ich den da die Softwareverteilung?
Dann sind GPOs sicherlich das Totschlagargument.(Ironie)

Kurz gesagt, es kommt wie immer auf die Umgebung an, in der der Server eingesetzt werden muss.

@wiesi2000
Beim Apple kommt Timemachine zum Einsatz und ein LDAP Verzeichnis Dienst zu Einsatz, was sich im Umfang den des Active Directory in nichts nachsteht.



Gruß Miguel
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Mitglied: wiesi200
28.05.2010 um 08:38 Uhr
Zitat von gogoflash:
@HeinrichXII


@wiesi2000
Beim Apple kommt Timemachine zum Einsatz und ein LDAP Verzeichnis Dienst zu Einsatz, was sich im Umfang den des Active Directory
in nichts nachsteht.

Funktionell sicher nicht aber das AD ist doch schöner zu bedienen. Aber Geschmackssache wie ich ja auch geschrieben hab.
Nur an der Tatsache ändert sich nicht's das der Mac Mini nicht's anderes ist als ein PC für den Heimgebrauch daran ändert das Fake Raid auch nichts. Und wer auf die Idee kommt einen Heim PC als Prof Server zu beteiben ist selbst Schuld.
Denn das geht selten gut wie doch dutzende Beiträge hier in diesem Forum bestätigen.
Ein Server BS macht noch lange keinen Server aus einem PC.
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Mitglied: gogoflash
28.05.2010 um 12:35 Uhr
Nur die Größenordnung der Lizenzkosten ist für kleine Kunden schon manchmal eine große Hürde.
Wenn man legal bleiben will, dann bleibt Linux, aber dort kostet der Admin mehr. Und Mac ist sicherlich eine Alternative die man nicht grob beiseite schieben sollte. Zumal die Konfiguration einfacher ist.
Ein Mac Mini ist sofern man eine gescheite Datensicherung macht schon ein brauchbares Gerät für das untere Segment.
Viel eher als ein Server Marke Eigenbau. Bietet für weniger Geld schon recht ausgewachsene Funktionen.

Für größere Ausfallsicherheit und bessere Funktionen -da gebe ich dir recht- muss man schon auf den größeren Bruder ausweichen.
Aber was macht man mit den kleinen Unternehmen, die wirklich jeden Pfennig umdrehen müssen?
Ein Dellserver ist billig zu haben, aber dann noch 2000 EUR für Lizenzen ausgeben?
Einfach mal eine Raubkopie installieren, weil kein Geld da ist? Dann ist schon ein MacMini die bessere Wahl und beruhigt mehr.
Bitte warten ..
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