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Arbeitsgruppe oder Domäne

Frage Microsoft

Mitglied: Alpinchen

Alpinchen (Level 1) - Jetzt verbinden

04.02.2009, aktualisiert 14:24 Uhr, 4332 Aufrufe, 9 Kommentare

Was ist Sinnvoll?

Hallo Board,

stehe vor folgender Fragestellung es soll demnächst ein Büro eingerichtet werden mit zunächst 5 Mitarbeitern. Ich soll die Infrastruktur planen und brauch mal ein bisschen Input von aussen. Ich stehe nun vor der Frage was ist Sinnvoll. Die Anzahl der PCs und Mitarbeiter sind mit 5 mehr als überschaubar. Das Problem an der Geschichte ist das die Mitarbeiteranzahl und somit auch die PCs relativ schnell anwachsen können. Nun steh ich vor der Frage ob ich evtl. eine Domänenstruktur einrichte oder das ganze über eine Arbeitsgruppe laufen lasse.
Eckpunkte:
Es wird ein gemeinsames Laufwerk benötigt => Könnte ich mit einem NAS System und Arbeitsgruppe Managen
Es gibt einen zentralen Drucker => Printserver vorhanden
Exchange mit BB => wird zunächst über Hosted Exchange gemacht

Seit Tagen frage ich mich ob ich sauber eine Domänenstruktur konfiguriere und einrichte oder ob ich für 5 MA eine Arbeitsgruppe einrichte. Eine hochprofessionelle IT Landschaft für 5 Leute einzurichten halte ich für ein bisschen too much. Jetzt würde mich mal interessieren wie Ihr das machen würdet. Dieses Büro wird auch keine eigene IT haben die das auf Dauer Administrieren und betreuen kann.

Freue mich auf Input bin auch für jegliche neue Konzepte offen.

Beste Grüße
Alpi
Mitglied: ITwissen
04.02.2009 um 14:36 Uhr
Ich wuerde den Server unter Linux machen, den kann man notfalls auch via ssh von aussen administrieren.

Eine AD Domaene macht dann Sinn, wenn die User an den PCs "wandern" (d.h. wenn sich jeder mit seinem Account und Daten an jedem PC arbeiten koennen soll). Bei vollstaendig individuellen PCs braucht es keine AD Domaene.
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Mitglied: da-michi
04.02.2009 um 14:37 Uhr
Hallo Alpi,

also ich würde eine Domänenstruktur einrichten

und wegen der Administrator würde ich vielleicht einen Mitarbeiter des Büros ein wenig einweisen.
So das sie zumindest Benutzer anlegen, Freigaben oder GPO selbst ändern können.
Und den Rest muss hald jemand anders machen.

Grüße
da-michi
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Mitglied: xm-bit
04.02.2009 um 14:49 Uhr
Hi Alpi,

generell erstmal die Frage, wie seiht es mit dem Budget für diese Aktion aus??

Welche Hardware willst du verwenden???
Wie schnell ist das Wachstum???

Das sind einige Fragen, die erstmal beantwortet werden müssen...

mfg
Sascha
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Mitglied: rzlbrnft
04.02.2009 um 15:37 Uhr
Das Problem in Arbeitsgruppen ist das Fehlen einer zentralen Benutzerverwaltung.
Das heißt willst du einen Server mit einbinden und Dateien und Ordner darauf freigeben müssen alle im Netzwerk vorhandenen Login Credentials auch auf dem Server angelegt werden. Man kann natürlich auch Freigaben erstellen auf die Jeder zugreifen darf aber gerade in Betrieblichen umgebungen ist das meist unerwünscht.

Das heißt die Frage Domäne oder Arbeitsgruppe würde ich grundsätzlich mit Domäne beantworten.

Wie du das ganze im Endeffekt realisierst hängt vom Budget, von der geplanten Hardware, von der Versiertheit der Benutzer und noch einigen anderen Faktoren ab.

Eine Linux Lösung finde ich z.B. persönlich schwieriger zu verwalten als ein AD, wird AD benutzt kannst du auch einem der Mitarbeiter eine MMC auf den Desktop legen damit grundliegende administrative Tätigkeiten ohne fremdes Zutun erledigt werden können, wie z.B. einen neuen Nutzer oder eine Gruppe anlegen, oder einen neuen Rechner einbinden.
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Mitglied: Alpinchen
04.02.2009 um 16:47 Uhr
Also natürlich ist das Budget für 5 Leute natürlich nicht sonderlich groß. Daher sicherlich auch die Frage der Domäne. Letztendlich kann ich mir doch auch einen Windows 2k3 Server basteln und dort mit lokalen Gruppen und Usern arbeiten. Die Laufwerke kann ich ja dann auf den Rechnern mit anderen Benutzernamen Mappen und somit hätte ich dort ja auch ein "kleines" Berechtigungskonzept. Ich gehe natürlich mit euch allen mit immer das ganze mit einer Domäne zu Managen finde aber das dies für 5 user einfach too much ist. Die Option besteht ja immer noch wenn sich wirklich das Wachstum einstellt und 5 Leute und PCs zu Migrieren oder auch 10 ist pillepalle !

Letztendlich sind wir und alle einig ist es eine Bastellösung und keine Enterprise Lösung.

Also ich hab es mir jetzt so vorgestellt es wird ein Windows 2003 Server bestellt als zentrale Fileablage. Dort werden Gruppen und Lokale Nutzer erstellt welche ich dann dementsprechend zuordne. Ausserdem werde ich ein "Logon" Share erstellen wo ein Logonscript hinterlegt ist welches der Rechner dann via Autostart abruft . Ich finde ja das man extrem kreativ wird wenn es um so was geht !

Aber danke schon mal für den ganzen Input
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Mitglied: Lousek
04.02.2009 um 17:03 Uhr
Naja ... wenn du so oder so einen Windows 2k3 Server kaufst, würde ich eine Domäne machen ...

Zentrale Benutzerverwaltung (AD), Berechtigungen, DHCP, DNS usw usw usw ...

Am Anfang einen kleinen Planungsaufwand (wohl nicht viel grösser wie bei einer Arbeitsgruppe) und finito ...

Greetz, Lousek
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Mitglied: 51705
04.02.2009 um 20:53 Uhr
Hallo,

Zitat von ITwissen:
Ich wuerde den Server unter Linux machen, den kann man notfalls auch
via ssh von aussen administrieren.

Nun ist nur leider die Administration via SSH nicht unbedingt die hauptsächliche Funktion eines Servers, sondern die Bereitstellung von Services für die Anwender. Im Übrigen kann auch RDP per SSH getunnelt werden, womit man dann auch einen Windows Server 'von aussen' administrieren kann.

Eine AD Domaene macht dann Sinn, wenn die User an den PCs
"wandern" (d.h. wenn sich jeder mit seinem Account und Daten
an jedem PC arbeiten koennen soll). Bei vollstaendig individuellen PCs
braucht es keine AD Domaene.

Ein 'wanderndes' Profile braucht wiederum kein AD, ein zentraler Pfad reicht vollkommen. Ein AD macht Sinn, wenn eine strukturierte Verwaltung eingerichtet werden soll - und genau das ist auch bei zwei Clients/Nutzern sinnvoll.

Setzen 6, würde ich sagen.

Grüße, Steffen
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Mitglied: TiLu
04.02.2009 um 22:07 Uhr
Ich denke, es ist eine reine Kostenfrage !
Für eine Arbeitsgruppe hast du natürlich einen geringen finanziellen Aufwand.
Stelle doch die Kosten dem Nutzen gegenüber und dann entscheide.
Die Administration ist doch in diesen Fall zweitrangig. Sicher musst auch an Redundanz und
Datensicherheit denken.

Gruß TiLu
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Mitglied: rzlbrnft
09.02.2009 um 08:55 Uhr
Eine Arbeitsgruppe mit fünf Clients und einem Windows 2003 Server kostet genauso viel wie eine Domäne mit der gleichen Softwareausstattung.
Man könnte natürlich eine Windows 2000/XP Workstation als Server einsetzen, dann wäre das mit den Kosten ein berechtigter Gedanke, aber wenn man sich eh schon einen W2k3 Server zulegen will wäre es unsinnig nicht gleich mit einer Domäne anzufangen.

Die Arbeit die man sich machen muss um sämtliche Benutzerrichtlinien und Benutzer lokal und auf den Rechnern anzulegen nur um später wahrscheinlich doch eine Domäne zu erstellen ist verschwendete Zeit die einem der Kunde übel nimmt denn der muss sie bezahlen.
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