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Kann das Aufwecken der schlafenden Festplatte beim Shutdown verhindert werden?

Frage Microsoft

Mitglied: Hoschi667

Hoschi667 (Level 1) - Jetzt verbinden

10.03.2009, aktualisiert 21:08 Uhr, 7305 Aufrufe, 8 Kommentare

Hallo,
nachdem ich eine Menge Foren durchforstet habe und lediglich ein Tip für Debian gefunden habe, der genau dieses Thema betrifft, aber leider nicht Windows (sowohl XP, als auch 2000 unabhängig vom Service Pack), erlaube ich mir, diese Frage hier zu stellen, da ich sicher nicht der einzige bin, der sich daran stört, dass abgeschaltete Festplatten beim Shutdown noch einmal hochfahren, ein winziger Schreibvorgang erfolgt und sich kurz darauf das System ordnungsgemäß abschaltet.
Dass dadurch die Lebensdauer der betroffenen Festplatten verkürzt und unnötig Energie verbraucht wird (was ich ja mit eben jener Funktion des "Abschalten(s) nach xx Minuten" versuche zu vermeiden) liegt ja auf der Hand.

Ich vermute, dass hier nch irgendwelche Informationen in den Ordner System Volume Information und/oder Recycler geschreiben werden. Deshalb hatte ich die Systemwiederherstellung in Verdacht und für die betreffenden Laufwerke ausgeschaltet, was jedoch nicht zum gewünschten Effekt geführt hat.

Mit freundlichen Grüßen

Hoschi
Mitglied: Sonnenscheinhasser
10.03.2009 um 23:32 Uhr
Zitat von Hoschi667:
Dass dadurch die Lebensdauer der betroffenen Festplatten
verkürzt und unnötig Energie verbraucht wird (was ich ja mit
eben jener Funktion des "Abschalten(s) nach xx Minuten"
versuche zu vermeiden) liegt ja auf der Hand.

Die paar Milliwattstunden für das Hochfahren sind mit Sicherheit vernachlässigbar, findest du nicht?
Der unnötige Energieverbrauch ist Haarspalterei.

Ich vermute, dass hier nch irgendwelche Informationen in den Ordner
System Volume Information und/oder Recycler geschreiben werden.

Das System muss halt 'sauber' geschlossen werden. Dienste müssen beendet werden, die Ereigniskennung 6006 wird ins Eventlog geschrieben.

Ansonsten könntest du deinen Rechner auch schlicht und einfach im Ruhezustand 'hart' per Steckdose ausschalten. Das hat den gleichen Effekt, als wenn die Platte nicht mehr anlaufen würde.
Allerdings moppert er dann immer beim Start, woran du erkennst, das auch da irgendeine Shutdown-Kennung auf die Platte geschrieben wird.
Bitte warten ..
Mitglied: Hoschi667
11.03.2009 um 00:01 Uhr
Zitat von Sonnenscheinhasser:
> Zitat von Hoschi667:
> ----
>
> Dass dadurch die Lebensdauer der betroffenen Festplatten
> verkürzt und unnötig Energie verbraucht wird (was ich
ja mit
> eben jener Funktion des "Abschalten(s) nach xx
Minuten"
> versuche zu vermeiden) liegt ja auf der Hand.

Die paar Milliwattstunden für das Hochfahren sind mit Sicherheit
vernachlässigbar, findest du nicht?
Der unnötige Energieverbrauch ist Haarspalterei.

Das System muss halt 'sauber' geschlossen werden. Dienste
müssen beendet werden, die Ereigniskennung 6006 wird ins Eventlog
geschrieben.

Ansonsten könntest du deinen Rechner auch schlicht und einfach
im Ruhezustand 'hart' per Steckdose ausschalten. Das hat den
gleichen Effekt, als wenn die Platte nicht mehr anlaufen würde.
Ich habe mich etwas ungenau ausgedrückt, es geht um meine beiden zusätzlichen Platten, die ich noch eingebaut habe, nicht um die mit der Bootpartition.
Da ich einen Energiekostenzähler dran habe, konnte ich das mal eben nachsehen, wie sich das auf den Verbrauch auswirkt, wenn eine Platte hochfährt. Eine Platte frisst glatt eben mal ca. 25 Watt beim hochfahren, das macht bei meiner Konstellation ca. 50 W extra bei 2 Platten. Wofür habe ich mir extra ein einen Athlon X2 mit "e" Kennung gekauft und DrystalCPUid installiert, wenn mir Windows da wieder (in meinen Augen) unnötig den Verbrauch in die Höhe treibt, den ich eben versuche zu senken ... und der Verschleiß ist dabei nicht mal erwähnt

Allerdings moppert er dann immer beim Start, woran du erkennst, das
auch da irgendeine Shutdown-Kennung auf die Platte geschrieben wird.

Das ist wohl wahr ... nur wäre das, wie am erwähnten Beispiel "Debian", auch anders machbar ... z.B. könnte die Shutdownkennung doch auch geschreiben bevor die Platte in den Ruhezustand fährt ....

Mit freundlichen Grüßen
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Mitglied: maretz
11.03.2009 um 10:14 Uhr
Zu a) Du hast einen Anlaufstrom von 25 W gemessen - der wieviele Sekunden läuft? Nehmen wir an die Platte läuft für ca. 10 Sekunden mit 25 W (obwohl die ja nicht ständig den Anlaufstrom braucht) - dann hast du 6x runterfahren für 1 Min, 60*6=360x runtefahren damit du auf 25 W/h kommst... Nun - ich weiss nicht wie oft du deinen PC runterfährst - aber ich würde sagen das ist immernoch zu vernachlässigen!

Zu b & generell: Das ist der Grund warum Windows nicht Debian heisst... Weil es ein anderes Betriebsystem ist. Es hat einen ganz anderen Aufbau - ein anderes Dateisystem usw... Bei Debian wird ggf. beim Shutdown der Platte bereits alles gestoppt und die Syslog liegt eh auf ner Platte die nicht auf Standby gehen wird... Dafür hat Debian auch nicht auf jeder Partition den "Mülleimer" usw. - Windows hat den auf jeder Platte getrennt... Debian hat auch für jeden User relativ eindeutig wo er schreiben darf - in seinem Home-Verzeichnis, die Konfiguration liegt (im normalfall) in /etc/... -> bei Windows hast du eine Registry...

Von daher: Nur weil ein OS etwas kann heisst es nicht das das zweite das auch kann...
Bitte warten ..
Mitglied: Hoschi667
12.03.2009 um 09:29 Uhr
Zitat von maretz:
Zu a) Du hast einen Anlaufstrom von 25 W gemessen - der wieviele
Sekunden läuft? Nehmen wir an die Platte läuft für ca.
10 Sekunden mit 25 W (obwohl die ja nicht ständig den Anlaufstrom
braucht) - dann hast du 6x runterfahren für 1 Min, 60*6=360x
runtefahren damit du auf 25 W/h kommst... Nun - ich weiss nicht wie
oft du deinen PC runterfährst - aber ich würde sagen das ist
immernoch zu vernachlässigen!


Da wir hier schon beim Kümmelspalten sind :
Üblicherweise wird ein elektrischer Strom in A(mpere) angegeben und die Leistung in W(att) oder VA (Voltampere), je nachdem, ob es sich im Schein-, Blind- oder Wirkleistung handelt.
Ich messe die Scheinleistung, also die, die mein PC wirklich verbraucht.

Bei mir wären das im Schnitt: (2 * 25 VA ) / 60 s * 2 * 320 = ~533 VA
Wenn man jetzt (bei einem Durchschnittspreis von ~0,21€ / kWh bei meinem Stromversorger) rein die Kosten betrachten will, muss man zur Berechnung der Wirkleistung den cos phi hernehmen (ca. 1,4), da man (zumindest als Heimanwender) nur diese zu bezahlen hat, also: ~533 VA * 1 / cos phi = ~380,95 W * 0,21€ = ~0,80 € .
Das kann ich zu den unnötigen, aber nicht vermeidbaren, Ausgaben, die in meinem Haushalt anfallen, addieren.
Dass sich sicherlich der Preis pro kWh innerhalb der nächsten 5-10 Jahre verdoppeln wird, ist irgendwann auch dieses Thema aktuell, wenn es darum geht jegliche Energie- und Rohstoffverschwendung zu vermeiden.

Ich war eigentlich der Annahme hier in einem Forum zu sein, wo zukunftsorientiert mitgedacht wird (Administratoren!). Stattdessen habe ich das Gefühl, hier irgendwie eher arrogant wirkende Antworten zu erhalten, die eher undurchdacht entwickelte Programmteile zu trivialisieren versuchen. Wobei ich niemandem auf die Füße treten, sondern nur ein paar Denkanstöße geben will.


Zu b & generell: Das ist der Grund warum Windows nicht Debian
heisst... Weil es ein anderes Betriebsystem ist. Es hat einen ganz
anderen Aufbau - ein anderes Dateisystem usw... Bei Debian wird ggf.
beim Shutdown der Platte bereits alles gestoppt und die Syslog liegt
eh auf ner Platte die nicht auf Standby gehen wird... Dafür hat
Debian auch nicht auf jeder Partition den "Mülleimer"
usw. - Windows hat den auf jeder Platte getrennt... Debian hat auch
für jeden User relativ eindeutig wo er schreiben darf - in seinem
Home-Verzeichnis, die Konfiguration liegt (im normalfall) in /etc/...
-> bei Windows hast du eine Registry...

Von daher: Nur weil ein OS etwas kann heisst es nicht das das zweite
das auch kann...

Dafür wird, wovon man jedenfalls ausgehen sollte, dieses Betriebssystem ja ständig weiterentwickelt. Wie es scheingeht es aber in erster Linie um Vermarktung und dabei ist wohl der "Klicki-Bunti-Effekt" gewichtiger als ökonomische Langzeitfaktoren, die sich dann auf den Anwender auswirken ...
Durch die unnötige Belastung, das die Platte anfahren muss, wenn es programmiertechnisch ja auch sicher bei einem MS-Betriebssystem mit einer Unmenge an hochbezahlten Entwicklern, machbar wäre, dass die entsprechenden Daten einfach vor dem "Schlafenschicken" auf die entsprechende Platte geschrieben werden.
Elegant ist die bisherige Lösung jedenfalls nicht. Wahrscheinlich liegt das auch daran, dass eine große Zielgruppe der Programme aus dem Hause M$ der unversierte Heimanwender ist, der sich entweder gar nicht oder nur seht bedingt mit mit den übrigen Abläufen auskennt, während GNU/Linuxgespanne oft von Anwendern eingesetzt wird, die zumindest Interesse daran haben, ihr Betriebssystem kennen zulernen und Schlussfolgerungen zu ziehen.

Sicher stellen sich jetzt schon einige die Frage, weshalb der Kerl nicht einfach besagtes Debian einsetzt, wenn er so davon schwärmt ... dazu muss ich sagen, dass ich notgedrungen leider auf Windows angewiesen, da ich spezielle Programme einsetzte, für die es entweder gar keinen oder keinen ebenbürtigen Ersatz für jene oder eine vergleichbare Plattform gibt ...

So, genug philosophiert, ich muss jetzt wieder an die Arbeit ... (mit meinem Windows)

Grüße
H.
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Mitglied: Jochem
12.03.2009 um 17:56 Uhr
Moin,
ich kann mir nicht helfen, aber irgendwas an Deiner Berechnung sieht komisch aus. Da scheinen einige Kommastellen verrutscht zu sein und auch mit der Bezeichnung der Berechnungseinheiten stimmt da irgendwie was nicht.
Wieso ist ein KVA nach der Berechnung mit cos Phi plötzlich nur noch ein VA?
Und wieso wird das Ergebnis dieser Berechnung zur Einheit KW/h in Beziehung gebracht?

Wie war das doch gleich: Eine 100 W Glühlampe verbraucht in 10 Stunden 1.000 Watt, hat damit also 1 KW/h an Leistung verbraucht.

Bei den 50 W aus dem Beispiel würden also für den Verbrauch von 1 KW/h 20 Stunden ununterbrochener Betrieb notwendig sein. Blieben für das Jahr zu 320 Tagen bei 1.200 Minuten etwas weniger als 4 Minuten pro Tag für zweimal Anlaufen der HDs. Und das bei einem KW/h-Preis von 0,23 €.

Aber vielleicht hab ich mich ja auch nur verrechnet.

Gruß J chem
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Mitglied: Hoschi667
12.03.2009 um 18:18 Uhr
Danke für den Hinweis. Ich war heute morgen noch nicht ganz bei der Sache ... kam mir auch etwas komisch vor ... habs schon korrigiert .. jetzt sollte es soweit stimmen ....

Grüße
H.
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Mitglied: Sonnenscheinhasser
12.03.2009 um 21:24 Uhr
Zitat von Jochem:
Wie war das doch gleich: Eine 100 W Glühlampe verbraucht in 10
Stunden 1.000 Watt, hat damit also 1 KW/h an Leistung verbraucht.

Weia, jetzt wird es aber Off-Topic
Die Glühlampe verbraucht 'immer' 100W, das ist die elektrische Leistungsaufnahme.
Das sind in 10 Stunden 1000Wh, also 1kWh. Und zwar Arbeit, nicht Leistung.

Gruß,
Tom
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Mitglied: CityDuke
20.11.2012 um 09:23 Uhr
Alter Thread ich weiß, dennoch ist die Problematik für mich nicht uninteressant, würde mich interessieren ob es da bisher neue Erkenntisse gibt. Mir geht es weniger um den Stromverbrauch sondern eher um die unnötigen Start-Stop-Anläufe der Festplatte bzw. unnötiger Verschleiß.

Grüße

Duke
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