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GELÖST

Bündelung von Netzwerkkabeln

Frage Netzwerke LAN, WAN, Wireless

Mitglied: FOrtwein

FOrtwein (Level 1) - Jetzt verbinden

02.10.2013 um 16:05 Uhr, 4465 Aufrufe, 23 Kommentare, 3 Danke

Hallo Administratoren,

ich habe das Problem in unserem Betrieb, dass zwischen dem neuen Büro mit Server und Top-Infrastruktur und dem alten Büro eine sehr lange Strecke ist (Kabellänge 30-50m) und an diesem einen Kabel insgesamt 6 Rechner hängen. Dies führt natürlich dazu, dass die Verbindung viel zu langsam ist und teilweise sogar zusammenbricht.

Jetzt meine Idee:

Ich es möglich 2 oder mehr Ethernetkabel mit CAT 7 zu bündeln, d.h. so wie man es früher mit ISDN-Verbindungen gemacht hat - 2 Kanäle - doppelte Geschwindigkeit!!

Und wenn ja wie bzw. welche Hardware benötige ich?

Hat jemand Erfahrung damit?


Meines Wissens ist es ja nicht möglich einfach 2 Kabel von Switch zu Switch zu legen, um eine Schneller Verbindung zu bekommen!

W-Lan ist zu unsicher!! (Kunde verbindet explizit die Verwendung von Funknetzen, die das gesicherte Gebäude verlassen könnten) und zu langsam!
Glasfaser fällt auch flach, da die Verkabelung sehr verwinkelt ist!

Mir schwebt ein GBit-Verbindung vor, was dann tatsächlich rauskommt, ist ne andere Sache!

Gruß
Frank
Mitglied: Snowman25
02.10.2013 um 16:26 Uhr
Hallo FOrtwein,

6 Rechner lassen deine Verbindung zusammenbrechen?
1 Switch mit Gigabit-Interface sollte doch reichen? Vorzugsweise über LWL. Wenn Kupfer, dann Cat6 Minimum.

Gruß,
Snowman25
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Mitglied: MasterBlaster88
02.10.2013 um 16:40 Uhr
Sehr ich ähnlich wie Snowman,

meiner Erfahrung nach wäre hier LWL - Kabel die beste Lösung. Mit Kupfer wirst du auf langer Sicht nicht glücklich. Kommt noch ein Drucker oder noch ein Client oder irgendwas anderes dazu kommt, hast du wieder das Problem....

Teurer Switch, teure LWL Strippe, aber spaß für immer
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Mitglied: Lochkartenstanzer
02.10.2013, aktualisiert um 16:44 Uhr
Zitat von FOrtwein:
ich habe das Problem in unserem Betrieb, dass zwischen dem neuen Büro mit Server und Top-Infrastruktur und dem alten
Büro eine sehr lange Strecke ist (Kabellänge 30-50m) und an diesem einen Kabel insgesamt 6 Rechner hängen. Dies
führt natürlich dazu, dass die Verbindung viel zu langsam ist und teilweise sogar zusammenbricht.

Es ist gar nicht natürlich, daß 6 Rechner eine Leitung ausreizen. das kommt immer auf die Anwendung an. betreibst Du etwa noch 10BaseT? Mit GBit sollten normale Büroanwendungen auf so einem Kabel kein problem sein udn wenn doch, dann würde ich mal das Kabel durchmessen lassen.

Ansonsten kannst Du mehrere Kabel per teaming zusammenfassen oder gleich ordentliches Glasfaser für 10Bit nehmen.


lks
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Mitglied: FOrtwein
02.10.2013 um 16:56 Uhr
Hallo Leute,

danke für die schnelle Antwort!

Ja, 6 Rechner lassen das Gbit-Netzwerk zum 28.8 Modem-Gefühl verkommen.

Natürlich sind da eigentlich "nur" Office-Anwendungen drauf, das eine oder andere Spezial-Tool, aber nix wirklich dramatisches.

Ich denke es linkt hauptsächlich an der Länge des Kabels und vielleicht auch an der Verlegung, die auf jeden Fall neu gemacht wird! Aber ich wollte halt vorher fragen, bevor ich 2 neue Kabel legen und dann ist alles für die Katz.

Kann mir jemand einen Switch mit LWL empfehlen? Serverseitig haben wir 2 HP ProCurve 1810 "verbaut" , die das auch können müssten.

Ich sonst was zu beachten bei der Installation? Hardware sollte kein Problem sein, aber muss noch irgendwas in den Einstellungen verändert werden??

LG
Frank
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Mitglied: Aufmuckn
02.10.2013, aktualisiert um 17:10 Uhr
hi,

100m soll die magische grenze sein bei kupfer.
>Meines Wissens ist es ja nicht möglich einfach 2 Kabel von Switch zu Switch zu legen, um eine Schneller Verbindung zu bekommen!

genau - wenn du einfach einstöpselt bekommst du einen schönen Loop mit dem Effekt das nix mehr geht.

die Bündelung die du anspricht ist durchaus möglich, nennt sich TRUNK ist aber ohne entsprechender Hardware nicht durchführbar. ( 2x trunk fähiger switch)
ev. noch kurz für Verständiss da rein blicken (teaming | trunking)
http://www.administrator.de/forum/teaming-vs-trunking-ausfallsicherheit ...

ob ich bei 6 Clients gleich zu LWL greifen würde ... ausserdem schreibst du ja das alles sehr verwinkelt ist. hmmm..
Es kommt natürlich immer drauf an was in summe über die Leitung läuft - aber mit Gigabit und normalen Büroverhalten (e-mail, internet, datenverkehr) sollte 1ne Leitung durchaus reichen. Wenn dann aber noch mehr dazukommt (denk da mal an VOIP Telefon, Datenbank abfragen, viele große Dateien vom Server laden, servergespeichertes profil, etc...) kann schon mal "enger"werden.

lg
Mike
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Mitglied: Der-Phil
02.10.2013 um 17:22 Uhr
Hallo!

Für mich klingt das alles sehr nach "Kanonen auf Spatzen"...

Schaut mal, was für eine Geschwindigkeit über die aktuelle Leitung wirklich geht. Wenn das wirklich Gigabit wäre, hättet ihr wohl kein Problem.

--> Eine Duplex-Leitung Cat-6/7 ziehen lassen und fertig. Bei 50m sehe ich noch keinen Sinn in LWL, wenn es nicht um Gebäudeübergänge geht.

Phil
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Mitglied: Aufmuckn
02.10.2013 um 17:26 Uhr
Für mich klingt das alles sehr nach "Kanonen auf Spatzen"...

Schaut mal, was für eine Geschwindigkeit über die aktuelle Leitung wirklich geht. Wenn das wirklich Gigabit wäre,
hättet ihr wohl kein Problem.


bin ich ganz bei dir
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Mitglied: aqui
02.10.2013 um 17:58 Uhr
Das mit der Lange des Kabels zu begründen ist Blödsinn, denn der Ethernet Standard gilt für 100 Meter bei Twisted Pair Kabel.
http://www.netzmafia.de/skripten/netze/twisted.html
Jedenfalls gilt das dann wenn bei Gigabit Ethernet mindestens ein Cat 5e Kabel verlegt ist.
Wenn das natürlich einfacher Klingeldraht ist, dann ist es klar warum das nicht funktioniert aber das weisst du ja sicher selber.

Das 6 popelige Rechner mit simpler Office Anwendung dann ein Gigabit Ethernet in die Knie zwingen dürfte deshalb mit ziemlicher Sicherheit ins Reich der Märchen gehören oder entspringt deiner technischen Unwissenheit, sorry.
Der Grund wird sicher etwas anderes sein wie kaputter Stecker, Switchport oder eben ein falscher Kabeltyp, denn auch popelige 50 Meter schafft ein simples Cat 5e Kabel in wirespeed bei 1 GiG !

Interessant wäre mal die Statistiken an den Switchports dieser Verbindung zu sehen ob dort Ethernet Paketfehler auftauchen ?! Leider sagst du dazu rein gar nichts, was den Versuch einer Fehlerbehebung nicht eben vereinfacht

Was dein Ansinnen anbetrifft mehrere Kabel zu bündeln ist das problemlos möglich. Der Ethernet Standard bietet schon seit Jahren so eine Option. Stichwort ist Trunking oder besser Link Aggregation nach 802.3ad mit LACP.
Jeder billige managebare Standardswitch vom Blödmarkt supportet heutzutage sowas und dann kannst du deine 6 Rechner dann mit 2 oder 4 GiG anbinden !
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Mitglied: Aufmuckn
02.10.2013, aktualisiert um 18:15 Uhr
aqui rauch mal eine
hast natürlich recht ...


ich tipp ja insgeheim auf nen Litzenbruch - wenn von 4,5,7oder 8 nur eine hin ist hast zwar noch ne verbindung, aber nur noch 100mbit.


cheers
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Mitglied: MrNetman
02.10.2013, aktualisiert 03.10.2013
Ja, ein richtiger Kabelfehler oder ein Konfigurationsproblem.

Das ist das erste, was zu prüfen ist.

Dazu kannst du auch bei deinen ProCurve 1800ern was nachsehen: Ausgehandelte und genutzte Bandbreite und Fehlerrate.

Zweitens: Kabel mit Cat6, respektive solche RJ45 sind Mist. Entweder Cat5e (Wald- und Wiesenkomponenten) für Gigabit oder Cat6A für 10 GBit/s über 100m und RJ45. Somit ist Kupfer durchaus zukunftssicher. Weiters kann man tatsächlich konfigurierte Links bündeln. Aber 1x 10.000Mbit/s ist eben viel schneller als 2x 1.000Mbit/s.

LWL sind immer eine Überlegung wert, wenn es um Gebäudeübergänge geht. Es gibt auch die Möglichkeit, dass Ausgleichströme fließen und so den Netzwerkverkehr massiv beeinflussen. Für Gigabit MM reicht eine OM2 (50/125µm) für 10Gbit/s sollte es eine OM4 sein.

Für Aussenkabel gibt es auch noch das Problem der Feuchte. Das kann einen beträchtlichen Einfluß haben.

Aber sechs Officerechner sollten kaum in der Lage sein, eine Gigabit-Leitung in die Knie zu zwingen. Da müssten alles riesige Grafiken verarbeiten.

Eine Frage hat sich erübrigt: Seit wann ist das so? Seit die Server vom alten ins neue Gebäude umgezogen sind.

Gruß
Netman
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Mitglied: FOrtwein
02.10.2013 um 19:42 Uhr
Hallo Leute,

Ich bin auch nicht doof oder vom anderen Stern!

Natürlich sind alle Leitungen von unserem Elektriker geprüft worden!!

- kein Kabelbruch
- alle Steckverbundungen sind i.O.
- gegen Switch im alten Büro kann 1Gbit
USW...

Wir haben ein CAT 7 Kabel verlegt!!!!

Das Dumme ist halt nur, dass auf dem Weg zwischen Büro und Server der Weg am Hauptstromkabel entlang geht und an 2 großen Fräsmaschine vorbei, dass alles trägt nicht gerade zur Verbesserung der Datenverbindung bei!!!

Und 100m mit einem Kupferkabel zu bestreiten ist meiner Meinung nach. Uthopie, aber egal ich nehme jede konstruktive Anmerkung gerne an!

Kann mir jemand ein Tool sagen, mit dem ich wirklich aussagekräftig die Geschwindigkeit zwischen zwei Rechner analysieren kann, dann kann ich das einzelne Kabel mal "durchprüfen" und dann ggf. Bericht erstatten!

Dann können wir ja mal weiterdiskutieren

Danke schon mal im Voraus
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Mitglied: Dobby
02.10.2013, aktualisiert 03.10.2013
Hallo,

Aber 1x 10.000Mbit/s ist eben viel schneller als 2x 1.000Mbit/s.
Jo das sehe ich auch so!

Wir haben ein CAT 7 Kabel verlegt!!!!
So und nun, was ist denn an den Enden dran am Kabel?
10 GBit/s über ein Fieberglaskabel oder 4 mal 1 GBit/s über Fieberglaskabel mittels LAG (LACP) und wenn möglich
bitte in einem separaten Kabelkanal oder aber einen anderen Weg bzw. eine andere Kabelführung überlegen.

Dumme ist halt nur, dass auf dem Weg zwischen Büro und Server der Weg am Hauptstromkabel entlang
geht und an 2 großen Fräsmaschine vorbei, dass alles trägt nicht gerade zur Verbesserung der Datenverbindung bei!!!
Na das ist doch schon eine Stelle an der man einmal nachsehen könnte.

Und 100m mit einem Kupferkabel zu bestreiten ist meiner Meinung nach. Uthopie, aber egal ich nehme jede
konstruktive Anmerkung gerne an!
??? / Also das verstehe ich jetzt nicht? 90 Meter Verlegekabel und zwei mal 5 Meter Patchkabel sind doch hundert Meter.

Kann mir jemand ein Tool sagen, mit dem ich wirklich aussagekräftig die Geschwindigkeit zwischen
zwei Rechner analysieren kann, dann kann ich das einzelne Kabel mal "durchprüfen" und dann ggf. Bericht erstatten!
iperf oder netIO

Dann können wir ja mal weiterdiskutieren
Ich dachte wir wollen Dein Problem lösen?

Gruß
Dobby
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Mitglied: brammer
02.10.2013 um 20:07 Uhr
Hallo,

Natürlich sind alle Leitungen von unserem Elektriker geprüft worden!!

Sorry, aber diesem Aussage ist nichts Wert.....
Gibt es ein Prüfprotokoll?
womit hat der Elektriker gemessen?
Wie ist das Kabelverlegt? Im eigenen Kanal oder neben den Hauptstromkabeln?

Wie sind die switche konfiguriert?
Autonegotiation?
Speed fest eingestellt?
Kabel sauber auf ein Patfchfeld,' oder auf Stecker gecrimpt?

Brammer
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Mitglied: clSchak
02.10.2013 um 21:21 Uhr
Hi

das 6 Clients eine 1Gb Strecke lahmlegen geht nur, wenn alle permanent riesige Datenmengen durchs Netz schieben, alles andere ist totaler Unfug (wie @aqui bereits schrieb). Wir haben Gebäudeteile mit 2 x 1Gb angeschlossen und da hängen >48 Personen dran ohne jegliche Probleme. Die 10Gb Uplink langweilen sich selbst bei 200+ User die ständig am Telefonieren und in der ERP sind.

Ich tippe mal eher auf billige Switchhardware die nicht die Leistung bringt (so 40 EUR Geräte sind halt "Mist"). Dann die Idee hier von 10Gb ... die Kosten dafür rechtfertigen den Einsatz mal gar nicht, wenn man mal bedenkt das ein regulärer Office PC (ohne SSD) die theoretischen Werte bei 1Gb mit 125 MB Daten je Sekunde eh nicht verarbeiten kann.

Um mal auf die Frage einzugehen, die 50-100m kannst einfach per Kuper lassen, kaufe die zwei Switche die das können (08/15 Geräte von HP in der Preisklasse 200-300 EUR) und stelle dort gemäß Handbuch den Trunk/Portchannel/LACP ein.
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Mitglied: Aufmuckn
02.10.2013, aktualisiert um 21:44 Uhr
die hat FOrtwein schon zum teil - ist die Frage was für ein switch im alten? (richtig verstanden?) gebäude steht und wie es ev. zu den Pc's weiter geht..
Serverseitig haben wir 2 HP ProCurve 1810 "verbaut"

Kann mir jemand ein Tool sagen, mit dem ich wirklich aussagekräftig die Geschwindigkeit zwischen zwei Rechner analysieren kann, dann kann ich das einzelne Kabel mal "durchprüfen" und dann ggf. Bericht erstatten!

...irgendwer von den netten leuten hier hat letztens grad was gepostet ... i such grad noch ..

lg
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Mitglied: clSchak
02.10.2013 um 21:44 Uhr
Zitat von Aufmuckn:
die hat FOrtwein schon zum teil - ist die Frage was für ein switch im alten? (richtig verstanden?) gebäude steht und wie
es ev. zu den Pc's weiter geht..
> Serverseitig haben wir 2 HP ProCurve 1810 "verbaut"

performance Test wär gut ...irgendwer von den netten leuten hier hat letztens grad was gepostet ... i such grad noch ..

lg

netIO verrichtet sein Dienst anstandslos und gibt einigermaßen verlässlicher Werte (Windows File-Copy ist eher die schlechteste Wahl zum Test einer Verbindung). Alternativ ist FTP auch ein passables Tool zum messen der Geschwindigkeit (zum. besserer Anhaltspunkt wie Windows File-Copy).
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Mitglied: Aufmuckn
02.10.2013 um 21:46 Uhr
netIO verrichtet sein Dienst anstandslos

ja danke ich glaub das meinte ich gelesen zu haben
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Mitglied: Anton28
03.10.2013 um 10:25 Uhr
Hallo zusammen,

eigentlich ist es gaanz einfach.

Mach erst mal eine Skizze.

Welcher Switch sitzt am anderen Ende der laaaangen Leitung ?

Such Dir die Ports der Switche auf beiden Seiten und dann schau auf die Fehlerzähler.
FCS-Errors
Late Collisions

Uns was ganz wichtig ist.

Du hast geschrieben das Kabel läuft entlang einer Startkstromleitung mit schweren Maschinen.
Frage:
Was passiert wenn Strom durch einen senkrechten Leiter geht ?

Was passiert, wenn ein zweiter Leiter senkrecht in diesem Magnetfeld ist ?

Ist das Cat-xxx Kabel geschirmt ?
Was ist an beiden Enden des Kabels Patchfeld, Dose, RJ-45 Pöppel ?

Wenn das Kabel nicht an einem Patchfeld und an einer Dose aufgelegt ist, und das Patchfeld nicht mit dem Potentialausgleich verbunden ist,
dann vergiss das ganze !!!

Wenn Du auf der sicheren Seite sein willt, dann bleibt Dir nichts anderes übrig als LWL zu verlegen.

Gruß

Anton
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Mitglied: aqui
03.10.2013, aktualisiert um 11:00 Uhr
Na ja, wenn du wirklich nicht doof oder vom anderen Stern wärest, dann hättest du ja mal an den Switchports dieses Verbindungskabels nachgesehen ob dort eine erhöhte Fehlerrate auftritt wie oben schon mehrfach gefragt und beschrieben. Runts, Late Collisions, Giants usw. Das ist das erste was jeder Netzwerker sofort macht.
Das geht mit den Bordmitteln der Switches und erfordert keinerlei Tools. Alternativ kann man das zyklisch mit einem SNMP Tool oder RMON aus den Switches auslesen.
Eine erhöhte Fehlerrate würde dann auf Induktionseinstreuungen usw. der Starkstromleitung hinweisen.
Gegen die kannst du dann mit Hausmittelchen nicht wirklich was machenwenn du keine Chance hast das Kabel umzulegen.
In so einer Umgebung hilft dann nur ein Glasfaserkabel, was man ja einfach in den Kabelkanal reinschmeissen kann sofern da noch Platz ist.
Damit hast du dich dann vollständig sämtlicher möglicher Störeinflüsse entledigt.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
03.10.2013 um 14:18 Uhr
Zitat von FOrtwein:
Das Dumme ist halt nur, dass auf dem Weg zwischen Büro und Server der Weg am Hauptstromkabel entlang geht und an 2
großen Fräsmaschine vorbei, dass alles trägt nicht gerade zur Verbesserung der Datenverbindung bei!!!

Die Kristallkugekl sagt, daß das Dein problem sein dürfte. Glasfaser oder eine andere leitungsführung dürften da Wunder wirken.

Udn wie aqui schon sagte. Schau mal auf den switches nach den fehlerraten. das dürfte recht schnell auskunft geben.

lks
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Mitglied: sohonet
07.10.2013 um 10:20 Uhr
Tja, wie so viele der Mitstreiter schon sagten:

1. bei 30-50m ist mit entsprechendem Material 10 GBit über Kupfer kein Problem (Zertifizierungsmessung! - keine Durchgangsprüfung!!!)
- hochwertiges und dafür zertifiziertes Material
- sauberes auflegen durch eine Fachmann
- Zertifizierungsmessung mit entsprechendem Gerät (Qualifizierung derzeit nur bis 1 GBit möglich!)
- Messung unter normalen Bedingungen durchführen (Maschinen in Betrieb)
2. die Leitungsführung am Hauptstromkabel entlang ist auf längere Strecken ohne gesonderte Abschirmung nicht zulässig
- hierfür gibt es Normen und Vorschriften, die es einzuhalten gilt
3. sollten beide Netzwerkabschnitte von getrennten Stromversorgungen (Verteiler) versorgt werden ist ein Potentialausgleich definitiv notwendig
- hierfür gibt es ebenfalls Normen und Vorschriften
4. das Hauptstromkabel und div. Maschinen auf der Wegstrecke können die Verbindungsabbrüche erklären
- auch gute, gut geschirmte Kat. 7 Kabel sind hier kein Garant für Störungsfreiheit

Lösung des Problems:

a) LWL-Leitung mit mindestens 4 Fasern verlegen (2x für Hauptleitung, 2x für Backup-Leitung)
b) Switche 1810 auf beiden Seiten mit MM-LWL-Modulen (1 GBit) versehen - soweit ich weiss gibt es hierfür keine 10 GBit-Module

Bei sechs Endgeräten sollte es wahrlich kein Problem sein. Wir haben in der Regel einen 1 GBit Backbone per LWL aufgebaut und dann auch mal 15 bis 20 Mitarbeiter dranhängen, die am Server angemeldet sind (Profile), mit den Office-Programmen und mit Datev-Anwendungen arbeiten.

Zur Verlegung des LWL-Kabels:

Vorkonfektioniertes Breakoutkabel (Elektrogrosshandel macht so etwas) anfertigen und vom Elektriker einziehen lassen (Biegeradien beachten und wildes zerren am Kabel sind zu vermeiden). LC-Stecker verwenden, da diese relativ klein sind (weniger problematisch beim einziehen). In den Schränken, bzw. am Installationsort dann in entsprechende Module einstecken (Patchfeld, Netzwerkdose oder AP-Gehäuse). Von dort aus mit Patchkabeln (LC auf "was immer gebraucht wird" in die Switche und Ihr habt eine saubere Verbindung zwischen den Abschnitten. Sollte die Wegstrecke für ein Breakoutkabel nicht gangbar sein, dann eine Fachfirma beauftragen, die das Kabel verzieht, vor Ort auflegt und einmisst.
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Mitglied: sohonet
07.10.2013 um 10:25 Uhr
Was ich vergessen habe...

Industrieverkabelungen sind ein schwieriges Feld, weshalb es hier Fachleute gibt. Durch die Fräsmaschinen und eine entsprechende Stromverteilung, ist hier keine normale Netzwerkverkabelung möglich. Da spielen einfach zu viele Komponenten mit rein, die Leute kennen und bewerten können, die sich mit Industrieverkabelung beschäftigen. Nicht umsonst gibt es hier spezielle Netzwerkkomponenten...
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Mitglied: teflon
09.10.2013 um 08:25 Uhr
Hallo,

ich habe mir durchgelesen was bisher geschrieben wurde. Wenn jemand mal etwas von troubleshooting in Netzwerken gelernt hat, dann vermutlich die Schichten von UNTEN nach OBEN durchzugehen. Diese Vorgehensweise wird nicht umsonst gelehrt und hat seine Berechtigung.

Dazu folgendes:
- Es wurde mehrfach nach einer Messung und Messprotokollen gefragt.
Messergebnisse habe ich hier keine gesehen.

- Es wurde nach Countern auf den Switches gefragt.
Ich habe keine Informationen zu Countern gefunden.

8-(((

Was zu den längen der Verkabelung gesagt wurde ist alles okay, da braucht man nix weiter zu sagen.
Die Anmerkung von sohonet ist auch korrekt. Wenn größere Maschinen in der nähe der Verkabelung betrieben werden, dann kann das problematisch sein.
Soweit so gut.

Lieber FOrtwein, offensichtlich gibt es Menschen die Dir weiterhelfen wollen. Diese solltest Du unterstützen in dem Du Fragen möglichst gut beantwortest. Nach über 20 Jahren Erfahrung im Umfeld industrieller Netze, kann ich sagen, dass es mit Glaube und Vermutung nicht getan ist.

Auf jeden Fall solltest Du die Verbindung ordentlich messen lassen und zwar dann, wenn z.B. die Maschinen laufen. Das Messprotokoll kannst Du dann mal veröffentlichen. So können andere, die die Daten interpretieren können sehen ob das okay ist oder nicht.

Wenn die Messung okay ist, dann setzt Du die Counter auf Deinem Switches auf Null.
Die Counter auf beiden Switchen kannst Du nach dem ersten vollen Arbeitstag hier veröffentlichen.
Daran kann man einiges erkennen und weiter versuchen Dein Problem einzugrenzen.

Sollten die Counter okay sein, dann fange an den Netzwerkverkehr zu analysieren.
Es kann genauso gut sein, das ein schlecht konfigurierter Rechner oder ein Programm Dir Probleme bereitet.

Je nach dem an welcher Stelle man nun Probleme findet, wird die Empfehlung sehr unterschiedlich ausfallen.
Dies kann vom Einsatz eines LWL-Kabels bis hin zu Veränderung in der Konfiguration führen.
Aber dies kann erst dann erfolgen wenn Du anderen eine Chance gibst, Dir zu helfen.

Viel Erfolg noch!
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