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Backupstrategie für Firma gesucht

Frage Sicherheit Backup

Mitglied: ByteKiller

ByteKiller (Level 1) - Jetzt verbinden

06.01.2012 um 13:55 Uhr, 7376 Aufrufe, 17 Kommentare

Hallo,

ich bin, was die Möglichkeiten von Backupvarianten angeht, nicht bewandert und auch nicht erfahren. Ich muss/will aber in meiner Firma, in der ich arbeite unbedingt da mal was tun. Deshalb suche ich hier jmd der mir vlt einige Hinweise geben kann, was sich denn so anbietet.

In der Firma arbeiten round about 40 Leuts. Unsere Server laufen auf VMware ESX (ein Bladecenter und ein NAS). Dort werden täglich Snapshots der Maschinen erstellt, die liegen aber auch auf dem NAS (ich weiß blöd...)
Wenn ich nur die Bewegungsdaten nehme, also Datenbanken, E-Mails und Fileserverdaten, komme ich zZ ziemlich genau auf 1 TB, was gesichert werden müsste.

Was bietet sich bei diesem Szenario an? Bandsicherung, NAS in einem anderen Standort (wir haben keinen ; )?
Ich freue mich über jeden Ratschlag.

Viele Grüße
ByteKiller
Mitglied: OliverHu
06.01.2012 um 14:03 Uhr
Hi,

zunächst, würde ich Anforderungen definieren:
1. Wie oft soll gesichert werden?
2. Sollen mehrere Wiederherstellungspunkte erstellt werden?
3. Braucht ihr Langzeitarchivierung?
4. Wie lang sollen Daten vorgehalten werden?
5. Was soll gesichert werden?
...

Diese Fragen (oder auch mehr) sollten im Vorfeld beantwortet werden.


VG
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Mitglied: PhilippBeitz
06.01.2012 um 14:10 Uhr
Der ungefähre Preisrahmen sollte auch noch erwähnt werden Was für eine NAS habt ihr denn ?
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Mitglied: OliverHu
06.01.2012 um 14:12 Uhr
Hallo Phillipp,

über den Preisrahmen kann ich aber erst nachdenken, nachdem ich die Anforderungen definiert habe. Sonst müssen die Anforderungen herabgesetzt werden.

Und übrigens: Ich hoffe ihr macht vom DC keine Snapshots... Hier wird u.A. darüber gesprochen: http://technet.microsoft.com/de-de/edge/active-directory-tu-mir-das-nic ...
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Mitglied: Lochkartenstanzer
06.01.2012 um 17:11 Uhr
Zitat von OliverHu:
über den Preisrahmen kann ich aber erst nachdenken, nachdem ich die Anforderungen definiert habe. Sonst müssen die
Anforderungen herabgesetzt werden.

Der Kostenrahmen läßtßt sich recht einfach dadurch finden, indem ihr kurz nachrechnet, was es euch kostet, wenn Ihr die Daten von einigen Stunden, einem Tag, mehreren Tagen oder gar einer ganzen Woche verliert und diese wieder "erarbeiten" müßt, sofern das überhaupt möglich ist.

Bei dieser Gelegenheit könnt Ihr auch gleich feststellen, wieviel der Daten überhaupt und wie lange rückwirkend wiederbeschaffbar sind. Damit läßt sich dann auch herausfinden, welche Strategie zum sichern notwendig ist und ob gar HA notwendig ist. manchmal ist HA gar nicht mal so teuer im verhältnis zu dem Kosten eines Ausfalls. Ich hatte schon Betriebe, die einige 100 € sparen wollten, weil ihnen nicht bewußt war, daß sie ein Tag mehrere tausend Euro gekostet hätte.
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Mitglied: sam24
07.01.2012 um 01:03 Uhr
Hallo Bytekiller,

wie oft das alte Problem, Du fragst nach einem Konzept, suchst aber der facto nur nach dem günstigsten Programm.

Konzept und Plan muss auf jeden Fall beinhalten was in diversen Szenarien mit der Firma passiert. Wie lange könnt ihr ohne EDV überleben, wie alt darf die Datensicherung im worst case sein, Totalverlust des Serverraumes / Gebäudes, wo werden später die Kopien aufbewahrt und gelten dann die Voraussetzungen immer noch? Das muss regelmäßig überprüft/überarbeitet werden, der ein oder andere Rücksicherungstest muss auch gemacht werden etc. Je nachdem wie sensibel die Daten sind spielt auch die Sicherheit ein Thema....

Falls da Finanzdaten dabei sind, muss auch die Archivierung der Daten berücksichtigt werden und dass die noch 10 Jahre oder länger zur Verfügung stehen müssen. Dem FiAMt ist Sch..ßegal, ob eure Bänder nicht lesbar sind oder verbrannt. Dummheit schützt vor Strafe nicht.

Das 1 TB bezieht sich auf das gesamte Datenvolumen, wie viel davon sind Bewegungsdaten Tag/Woche/Monat.

Der Spass ist beim richitgen Konzept auch ausführlich dokumentiert, damit jeder auch eine Rücksicherung machen kann.

Jetzt rechnest du das alles für die nächsten paar Jahre zusammen und der eine oder andere Tausender für die Hardwareanschaffung spielt schon keine Rolle mehr. Euronen die die Chefs oftmals gerne sparen. Dann spare du eben nicht mit drastischen Szenerien, was denn der Firma so alles passieren kann.

Die Frage nach dem Konzept kann dir hier keiner beantworten, da das wirklich firmindividuell erstellt werden muss.

Viele Grüße

Sam

P.S. kleiner Nachtrag. Vielleicht hilft das beim richtigen fragen... http://www.net-tex.de/backup.pdf
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Mitglied: ByteKiller
09.01.2012 um 09:13 Uhr
Hallo,
danke für eure Anregungen.
Die haben mir gezeigt, dass ich mich doch ausführlicher mit dem Thema befassen muss und mir erst mal meine Anforderungen und Co abstecken. Ich denke da werde ich jetzt erst mal loslegen...
Mit freundlichen Grüßen
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Mitglied: Saftnase
09.01.2012 um 09:48 Uhr
Hi Bytekiller,

ich habe so in etwa die gleiche Konfig wie du, 1 Bladecenter mit esx, Terminalservern, ein paar Legacy Servern und ein NAS zur Sicherung.
Zusätzlich habe ich noch einen Bandwechsler (Quantum Superloader 3 mit 2 Schächten a 8 LTO3 Bändern)

Ich sichere alle per Imaging aufs NAS. Bei alten Eisen mit Acronis, alle neueren Server (ab Windows 2008) per Windows eigener Bordsicherung (klappt mit VSS perfekt)
Eine direkte Sicherung aufs Band haut wg. dem knappen Zeitfenster von ca. 4 Std. für die Sicherung nicht hin. Daher also erstmal alles aufs NAS (Tipp: Im Netzwerk Jumbosframes aktivieren)
und dann Tagsüber ganz entspannt vom NAS aufs Band. Mit ca. 750 GB reichen mir 2 LTO3 Bänder.

Gesamtkosten der Lösung ca. 3.500 € (2.500 für den Loader und 1.000 fürs NAS)
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Mitglied: Tommy1983
09.01.2012 um 11:37 Uhr
Hallo Bytekiller,
ich lege die wärmstens Storagecraft ans Herz.
Egal ob Datenbank Server oder Domaincontroller. Du wirst mit Storagecraft sowas von zufrieden sein. Selbst bei total Ausfall ist der Server innerhalb kürzester Zeit wieder online, sei es in einer VMWare Maschine oder auf komplett anderer Hardware.
Du kannst mit Storagecraft so sichern wie du es für richtig hälst ( Voll Backup, Inkrementell, Diffenenziell ) alles ist möglich.
In dem Unternehmen was ich betreue setzen wir das auf allen Servern ein und sichern auf Bufallo Terrastations. Man kann mit Storagecraft aber auch auf jedes andere Medium sichern ( BAND, EXTERN, NAS usw...).
Wie gesagt... du wirst begeistert sein. Ich kenne auch Acronis oder Backup Exec aber nicht eines kommt nur ansatzweise an Storagecraft heran.

www.storagecraft.eu
kannst es ja auch erstmal 30 Tage testen

viel spaß damit
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Mitglied: 16568
09.01.2012 um 19:02 Uhr
Boah, wie ätzend, kriegt hier jemand Geld für Werbung?

All das kann Acronis, Symantec und Co. auch.

So what?


Lonesome Walker
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Mitglied: suchti
09.01.2012 um 20:52 Uhr
Hey,

bei ESX(i) umgebungen setzen wir auf veeam und bis dato immer sehr gut gelaufen, man kann auch hier auf die vss schnittstellen zugreifen und somit dann auch einzelne Datensätze, Mails und alles möglcihe schnell wieder herstellen.

Auch die Methode tagsüber von NAS auf Band ist auch alt bewährt

Je nach Internetanbindung kannst du die wichtigsten Daten auch via Onlinebackup sichern, so setzen wir es bei Kunden um, wobei es hier wirklich um den absoluten Worst Case geht, bei dem die Datenwiederherstellung auf ca 3 Werktage beziffert wird (inkl Hardwareeinr.) Natürlich gibt es hier aus ausnahmen mit Wiederherstellungszeiten von 12h.

Gruß suchti
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Mitglied: PhilippBeitz
09.01.2012 um 22:16 Uhr
Na ein paar andere Sicherungstools haben wir noch nicht erwähnt ;)
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Mitglied: Lochkartenstanzer
10.01.2012 um 11:20 Uhr
Du meinst cpio, tar, dd?



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Mitglied: Schwaginio
11.01.2012 um 14:03 Uhr
Klar muss das alles durchdacht sein.... aber als kleiner Denkanstoss/Hilfestellung

Als Sicherung der VMs -> Veam
oder als !Daten!-Sicherung-> Backupexec oder Acronis usw.....
Als Medium würd ich dir, wenn dir die Aufrufzeit nicht so extrem wichtig ist LTO5 Bänder (1,6TB / bis zu 3TB) vorschlagen, dazu ein passendes kleines externes Bandlaufwerk....


aber mach dir bissl Gedanken das gesamtkonzept ist wichtig, und bitte SNAPSHOTS sind keine Backups!

Meine Empfehlung 1 Backup-Server mit Partition D = Raid 1 (2x 2tb) oder Raid3 (3x 2tb) für die VMs und auf Band, die reellen Daten.... würde evtl sogar LTO4 genügen...
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Mitglied: PhilippBeitz
11.01.2012 um 14:10 Uhr
Och jetzt lasst ihn doch mal endlich seine Anforderungen formulieren bevor ihr ihn mit konkreten Empfehlungen bombardiert...
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Mitglied: Saftnase
11.01.2012 um 16:16 Uhr
Appropos Gesamtstrategie:

Das Video hier hat zwar mehr mit Desasterrecovery als mit Backup zu tun, aber es ist auch mal schön IT Equipment explodieren zu sehen.
http://www.youtube.com/watch?v=OBXDsuXs_z4

btw. Witzigerweise Recovert dort Windows schneller als Linux.
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Mitglied: ByteKiller
14.02.2012 um 12:26 Uhr
Hallo,

und danke für all euere Anregungen und Hinweise. Meine Anforderungen stehen. Ich habe auch schon einige Lösungsvorschläge (Angebote) bekommen.
Eins, was in die nähere Auswahl gekommen ist, sieht folgendermaßen aus (grob):
- Sicherung der Server als Image auf ein NAS per VMware Recovery
- Zusätzlich Sicherung der wichtigen Geschäftsdaten, Datenbanken usw. mit Software von Symantec auf ein RDX-Laufwerk
Knackpunkt ist jetzt, wie es auch mit einer „Bandlösung“ gewesen wäre, dass es angedacht war, einmal wöchentlich eine Kopie mit außer Haus zu nehmen. Das ist aber nicht (mehr) gewünscht (organisationstechnische Gründe, über die Zeit gesehen nicht praktikabel…). Eine Sicherung in eine Cloud kommt auch nicht in Frage.

Hat da jmd. von euch noch ne Idee, wie man trotz dieser Einschränkungen eine ordentliche Sicherung hinbekommen kann? Also z.B. auch Brandfall?
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Mitglied: Saftnase
14.02.2012 um 14:00 Uhr
In dem Fall muss dein Sicherungslaufwerk eben räumlich getrennt in einem anderen Brandabschnitt bzw. Gebäude liegen.
Knackpunkt ist dann aber vermutlich die anstehende Verkabelung mit vermutlich Glasfaser (Kupfer geht nur 75-100 m weit), zusammen mit den aktiven Komponenten kann das auch ganz gut ins Geld gehen.
Ausser du hast so wenig Daten, dass dir auch ne WLAN Strecke reicht.
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