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Backupstrategie - Möglichkeiten von NAS-Raids?

Frage Hardware SAN, NAS, DAS

Mitglied: AllanonTB

AllanonTB (Level 1) - Jetzt verbinden

29.06.2007, aktualisiert 02.07.2007, 7939 Aufrufe, 9 Kommentare

Fragen zu NAS-Raidsystemen im kleinem FirmenLAN

Hallo Forum!

Ich, BA-Student der Wirtschaftsinformatik, möchte bei der Erneuerung der IT-Struktur, insbesondere bei der Backupstrategie, der Geschäftsführung beratend zur Seite stehen. Ich habe zwar ausgeprägte IT-Kenntnisse, kann allerdings nicht mit Erfahrungen in bei Server-Nutzung dienen.

Wir haben derzeit 2 kleine Server im LAN:
Einen Windows 2003- Fileserver&Domaincontroller (insbesondere für Projektdaten des Ingenieurbüros)
Einen Windows 2003-Terminalserver (für Verwaltungsterminalarbeitsplätze)

Als Fileserver soll ein HP PROLIANT ML150T03 mit 4 160 GB HDD´s für ein gespiegeltes Raid dienen.

Bisher war für Backups ein Streamer mit 200/400 GB geplant.

Ich dagegen würde einem NAS-Raid (zB LaCie Ethernet Disk RAID 1.0TB NAS System) den Vorzug geben.

Nun zu den eigentlichen Fragen:

1. NAS-Systemen dieser Klasse wird Backupsoftware mitgeliefert, kann und sollte diese benutzt werden für Backups og. Server?

2. Sollte das NAS-System selbst aktiv die Daten beziehen, oder schiebt besser der Fileserver die Daten auf das NAS?

3. Sind auch Backups der Server-HDD als Image mit Windows 2003 Server oder der mitgelieferten SW möglich?

4. Könnte ein solches NAS vielleicht sogar selbst als Domaincontroller agieren? Erfahrungen?

5. Viele derartiger Systeme bieten auch USB-Anschlüsse für USB-Festplatten. Könnte dies genutzt werden um Backups aus dem Firmengelände auszulagern (Falls das Firmengelände abbrennt) ?

Kann NAS einen Streamer ablösen?
Mich interessieren vor allem Erfahrungen mit solchen Systemen, und die damit realisierten Backupstrategien.

Ich würde mich sehr über Antworten freuen, und bin gern bereit, Informationen nachzureichen.


Raik S.
Mitglied: Ickmus
29.06.2007 um 13:07 Uhr
Hallo,

gegen ein NAS spricht in erster Linie, dass man die Medien nur schlecht extern lagern kann.
Wenn es brennt, bzw. wenn durch einen Diebstahl das IT-Equipment verloren geht hilft einem nur ein extern gelagertes Medium.
Die räumliche Trennung von produktiven Daten und gesicherten Daten ist bei einer ordentlichen Backupstrategie elementar.
Das ist bei Bändern nunmal am einfachsten.

K.
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Mitglied: sTu3rz1
29.06.2007 um 13:09 Uhr
Kann NAS einen Streamer ablösen?
Mich interessieren vor allem Erfahrungen mit
solchen Systemen, und die damit realisierten
Backupstrategien.

Hallo auch,

ganz klar nein! ein NAS oder sonstige Festplattensubsysteme, egal ob mit RAID 10 oder 5 ist nicht annaehernd so sicher, wie eine 14 taegliche Bandsicherung (also die letzten 14 tage auf einem bis zwei baender...) schliesslich rauchen Festplatten genau dann ab, wenn man sie am noetigsten braucht. Und auch ein noch so sicheres RAID System ist niemals vor Überspannung sicher (ja die koennen unter Umstaenden auch durch ne USV gehen...) ein band leg ich mir in Safe und das Ding ist sogar garantiert 3h Feuersicher. Vielleicht noch ein Band pro Woche ausserhalb der Firma lagern, was aber ein immenses Sicherheitsloch darstellt, solltet ihr mit sensiblen Daten arbeiten, besser gehts im Grunde nicht.

Als Software würd ich, auch bei NAS/SAN, immer ne vollwertige Backup Software nehmen und keine Mitgelieferte Software benutzen.

das wars erstmal ;o)

gruesse
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Mitglied: 50240
29.06.2007 um 14:06 Uhr
Moin!

Als Fileserver soll ein HP PROLIANT ML150T03 mit 4 160 GB HDD´s für ein gespiegeltes Raid dienen.

Bisher war für Backups ein Streamer mit 200/400 GB geplant.

Ich dagegen würde einem NAS-Raid (zB LaCie Ethernet Disk RAID 1.0TB NAS System) den Vorzug geben.

Dabei solltest Du Dir im Klaren sein, dass man mit einer Festplattenlösung zwar Freiheiten gewinnt, wie z.B. sofortigen Zugriff auf die Backupdaten oder höhere Backupgeschwindigkeit, aber auch viele Probleme erkauft.

  1. kannst Du keine Backups machen, die "rollierend" auf verschiedenen Medien geschrieben werden und dann sicher in einem Safe, einem anderen Gebäude oder einem Bankschließfach untergebracht werden können.
  2. ist die Frage nach der Seite, die das Backup schreibt, nicht trivial zu beantworten:
    • Das Dateisystem auf einem NAS ist meist ein Linux-Dateisystem und hat somit Schwierigkeiten, die Berechtigungsstruktur eines Windows Server 2003 zu sichern, da diese in Linux nunmal grundlegend anders funktionieren.
    • Eine Backup-Software muss auch nach einem Totalausfall irgendwie wieder funktionieren. Tut sie das von einem NAS aus?
    • Ein Backup, dass Dateien sichert, kann auch im Pull-Verfahren (vom NAS aktiv gezogen) arbeiten, verliert aber (wie schon angedeutet) dann sämtliche Berechtigungseinträge.
    • Ein Dateibackup kann, wenn es im Push-Verfahren vom Windows-Server auf einen NTFS-Datenträger geschrieben wird, z.B. mit einem netten, in der c't veröffentlichten, Skript mit Hard-Links im Dateisystem arbeiten ("rsync-Backup"), dass für jede Sicherung zwar einen Ordner mit der vollständigen Dateistruktur zur Verfügung stellt, aber nur den Platz einer inkrementellen Sicherung verbraucht. Super Vorteil! Der Nachteil: Redundanz=0, kein Backup auf unterschiedlichen Medien möglich.
    • Ein Backup, dass Imagesicherungen schreibt, muss im Push-Verfahren (z.B. TrueImage) arbeiten und erhält damit sämtliche Berechtigungsstrukturen.
    • Ein Image-Backup kann (zumindest bei TrueImage) sogar inkrementell oder differenziell arbeiten, benötigt dafür aber das Original-Image und denselben Datenträger. Ergo: Redundanz=0
  3. Ob ein NAS als Domain Controller fungieren kann, möchte ich gar nicht überlegen, denn damit legst Du die "Macht" über das Netz in die Hände eines dafür nicht mal ansatzweise gemachten kleinen Kastens. Wer macht davon regelmäßige Backups??
  4. Die Idee, externe USB-Platten ans NAS anzuschließen, ist im Ansatz nicht verkehrt. Aber wofür brauchst Du bei USB-Platten noch das NAS? Schließ die Dinger wechselweise direkt an den Server an und mach Deine Backups da drauf! Die Teile sind billiger, als NAS Storage und damit kann man die Bänder genauso mäßig ersetzen, wie mit einem NAS. Der Vorteil des Preises schlägt sich deutlich in der Anzahl der gleichzeitig aufhebbaren Backups nieder!

Ich persönlich sichere zu hause meine Daten auf USB-Platte mit dem Skript der c't und bin damit sehr zufrieden. Allerdings mache ich regelmäßig eine Kopie der Platte und lege die weit weg, vor allem darf die USB-Platte nicht ständig angeschlossen sein, weder am Strom noch am USB, sonst hast Du keinerlei Sicherheit vor elektrischen Problemen! Ein "aktiver" Backup-NAS könnte nur dann helfen, wenn er einen Windows 2003 Server beinhaltet, der auch die Berechtigungen und Attribute des NTFS vollständig sichern kann, und auf USB-Platten schreiben kann, sonst ist das Mumpitz.

Wenn es Dir um den Zeitfaktor geht, nimm eine große, externe USB-Platte als Zwischenlager, das nachts gefüllt wird und tagsüber auf Bänder geschrieben oder ausgetauscht wird. Ansonsten sind Bänder meist doch preiswerter, besonders wenn man täglich sichern will (was ich jedem dringend empfehlen würde, egal wie wichtig er seine Daten nimmt), denn dann kommst Du für nur zwei Wochensätze auf 10 Bänder(sätze) / Festplatten. Normalerweise hat man aber noch Sicherungen, die man länger aufheben will oder muss, so dass Du mit 15 Mediensätzen minimal rechnen musst!

Meine Meinung :o)
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Mitglied: AllanonTB
29.06.2007 um 15:51 Uhr
Ich möchte mich ersteinmal für die Antworten bedanken.

Ich fahr gleich ins Wochenende und werde mir die Sache bis Montag nocheinmal genauer anschauen.

Wäre schön, wenn auch noch jemand etwas dazu schreiben könnte, der so ein System im Einsatz hat.

Schönes Wochenende!

Raik S.
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Mitglied: AllanonTB
02.07.2007 um 14:59 Uhr
Ich habe vergessen zu erwähnen, dass der NAS Speicher nicht im Serverraum stehen würde, sondern auf einer anderen Etage.
Somit wäre der Fileserver durch das gespiegelte RAID + vollständige Backupfestplatte gesichert und zusätzlich dazu noch extern auf dem NAS-RAID, dass ja auch gegen Festplattenausfall gesichert ist.

Gegen Brand würden dann USB-Festplatten aus der Firma mitgenommen werden.

Mit einem Skript (CT) + Imagesicherung (Trueimage) könnte also ein schnelles und sicheres Backup erfolgen. Für die USB-HDD´s könnte als Verschlüsselung Truecrypt-Container fungieren, falls sie "verlorengehen".

Somit wäre eine Versionierung gesichert (USB-HDD´s + 2-3 Versionen auf dem NAS), sowie ein sehr schneller Zugriff im Notfall gesichert.

Kostenmäßig liegt man günstiger oder gleichauf mit Streamer (Hardware).

Habe ich heraushebende Vorteile von Streamern übersehen, die in einer og. Lösung fehlen würden?

Ansonsten würde ich mich auch sehr über Beiträge von Admins freuen, die solche NAS-Systeme im Einsatz haben.

Raik S.
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Mitglied: sTu3rz1
02.07.2007 um 15:12 Uhr
nunja,

deine Sicherung mag zwar funktionieren, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass Trueimage 1. nie richtig und 2. ohne Attribute NTFS sichert. Heisst also, wenn es mal wirklich um wichtige Daten geht, arbeite ich lieber mit einer Streamersicherung, die zwar nicht so schnell ist, dafuer aber z.B. mittels eines Disaster Recovery Ruckzuck (binnen 4 Stunden ;o)) auf andere Hardware umgesetzt werden kann. Natürlich ist es billiger auf zillionen von Festplatten zu sichern, trotzdem bleiben Festplatten sehr instabile Datenträger und bei deinen RAIDs muss nur mal so über Nacht ne zweite Festplatte kaputt gehen, ohne dass die erste wiederhergestellt wurde, danach ist das RAID dann auch im Eimer. Wenn bei uns hier nen Sicherungsband defekt ist, wird einfach das vom Vortag genommen. Das ist der wesentliche Punkt, der bei einer Festplattensicherung entfällt. Schliesslich ist alles auf einem Datenträger! und wenn du nen wirklich redundantes System schaffen willst, dann wirst du wohl oder übel mit mehreren NAS inklusive RAID begnügen müssen und da sind die Bänder wieder billiger ;o)

P.S. auf Grund einer nicht korrekt getesteten Sicherung in einen Trueimage Container wurden wir zu einer Geldstrafe verknackt. Das wäre mit einem Ordentlichen Sicherungsprogramm nicht passiert....

gruesse
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Mitglied: AllanonTB
02.07.2007 um 15:36 Uhr
Hallo sTu3rzi, danke für Deine schnelle Antwort.

Was ist denn Trueimage vorzuziehen? Ich habe mich da nicht darauf festgelegt, es wurde nur schon in einer anderen Antwort genannt.

Wieso werden bei 1:1 Kopien von Festplatten die Attribute (NTFS) nicht mitgesichert?

Was sichert eigentlich der Streamer? Daten/Verzeichnisse oder die kompletten HDD´s (1:1)?

Raik S.
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Mitglied: sTu3rz1
02.07.2007 um 15:52 Uhr
eine möglichkeit wäre da zb CA http://ca.com/us/products/product.aspx?id=4536ArcServe Backup oder aber Symantec (*kotz*) Veritas Backup Exec.

Wir arbeiten im allgemeinen nur mit der CA Software zusammen, auch wenn CA in den letzten ein bis zwei Jahren Supporttechnisch strauchelt, ist die Software immernoch eine der Besten Sicherungsloesungen die ich kenne. Du kannst damit natuerlich auch auf ein NAS/SAN und ähnliches sichern. Im Grunde eine schöne Lösung, die zwar ein wenig kostspieliger ist, aber es geht auch teurer ;o)

Warum Trueimage nicht sauber alle Attribute sichern kann, kann ich dir auch nicht genau sagen, ich hab von Trueimage Server auch nur die 8er hier und die kann es nicht. Windows 2003 damit zu sichern ist Russisch Roulette mit 5 Kugeln. Ich tippe mal darauf, dass es an der NTFS Unterstützung aktueller Linuxkernels harpert, bin da aber nicht sicher.

Der Streamer sichert nur das, was er von der jeweiligen Sicherungssoftware zu sichern bekommt. Schliesslich ist son Streamer nur ein Stück Hardware. Du kannst z.B. auch mit Trueimage auf Bänder sichern.

Sicherungssoftware sichert im Allgemeinen den aktuellen Zustand einer Datei, so muss es nicht immer eine komplette Spiegelung sein. Wie ich oben angemerkt hatte, kann man mit einigen Optionen auch die Serverhardware wechseln, ohne dass es zu Problemen kommt. Das wäre mit Trueimage ebenfalls nicht drin.

hier mal zwei links, die dir vielleicht helfen:
http://ca.com/us/products/product.aspx?id=4536 (englisch)

http://www.symantec.com/de/de/smb/products/overview.jsp?pcid=bu_rec& ...
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Mitglied: 50240
02.07.2007 um 16:51 Uhr
Was ist denn Trueimage vorzuziehen? Ich habe mich da nicht darauf festgelegt, es wurde nur schon in einer anderen Antwort genannt.
Wieso werden bei 1:1 Kopien von Festplatten die Attribute (NTFS) nicht mitgesichert?

Ehrlich gesagt kann ich das leider nicht nachvollziehen. Ich habe TrueImage Server seit Version 8 dazu eingesetzt, eine Terminalserverfarm (wohlgemerkt auf Windows 2000 Server!!) täglich zu sichern und habe auch mehrfach auf die Images zurückgreifen müssen zur Wiederherstellung. Version 9 ist zwar deutlich weiter, als Version 8, aber dass die Attribute mal gefehlt hätten, kann ich nicht behaupten. Und ich gehe fest davon aus, dass mir das bei etwas so kritischen, wie einem Applikationsserver durchaus aufgefallen wäre... Ein Problem mit TrueImage 8 und Windows Server 2003 ist aber durchaus möglich!!!
@all: Haben noch andere Probleme damit gehabt?

Leider habe ich zwischenzeitlich den Brötchengeber gewechselt, so dass ich auch an "meine" alter Farm nicht mehr drankomme :o(

Was sichert eigentlich der Streamer? Daten/Verzeichnisse oder die kompletten HDD´s (1:1)?

im Prinzip sichert ein Streamer auch nix anderes, als TrueImage bzw. das Backup-System sichert das. Dazu brauchst Du bei vielen Produkten einen Agent auf allen zu sichernden Maschinen, der sich z.B. um geöffnete Dateien kümmert. In TrueImage Server 9 gibt's endlich auch eine Möglichkeit, einen konsistenten Zustand des Servers herbeizuführen, sowie vor und nach dem Backup ein Programm oder Skript laufen zu lassen, dass z.B. Datenbanken sauber beendet, bevor die Sicherung startet. Bis Backup-Ende wird dieser Zustand beibehalten, trotzdem bleibt der Server für Schreibzugriffe voll verfügbar, die allerdings erst in die nächste Sicherung einfließen - also im Prinzip schon eine runde Sache...

Streamer-Sicherungen sind zwangsläufig in einem mehr oder weniger proprietäten Format, weil es ja keine Möglichkeiten gibt, direkt über ein Filesystem auf die Bänder zuzugreifen. Dabei muss die Backupsoftware dafür sorgen, dass alle Inhalte, also alle NTFS-Datenströme und alle Attribunge und Berechtigungen, gesichert werden und bereitet sie für das Schreiben auf dem Band auf. Gleichzeitig wird ein Index geschrieben, der die Daten für den Admin und hinterher auf dem Band auffindbar macht.
Eine Backup-Software, die in Image-Dateien schreibt, ist genauso proprietär und muss dementsprechend auch zu 100% selbst dafür sorgen, dass alles ankommt. Demnach kann es natürlich sein, dass TrueImage in manchen Umgebungen problematisch ist. Mir ist das noch nicht untergekommen, aber Stuerzi hatte das Problem ja offenbar schon. Du kannst nur ausprobieren, ob es bei Dir sicher ist...

Alternativen zu TrueImage gibt's von Symantec (LiveState Recovery oder so?), wenn es im laufenden Betrieb sichern können soll, oder das gute alte Ghost, wenn der Server offline gesichert werden soll. LiveState Recovery soll angeblich den Server hardwareunabhängig wiederherstellen können (wobei das TrueImage 9 auch können soll, beides hab' ich noch nie getestet). Wenn's um absolute Zuverlässigkeit geht, habe ich noch nichts gesehen, was an Ghost rankommt. Aber das ist nunmal für Deine Zwecke nicht so einfach zu automatisieren.

Natürlich kannst Du auch versuchen, mit NetBackup, ArcServe, BackupExec (schließe mich dem *kotz* an!) oder ähnlichem versuchen, ein Backup auf die Platte zu schreiben! So wie Du es beschrieben hast, sind ja genügend Festplatten vorhanden, dass sie im Endeffekt nur ein alternatives Medium zu den Bändern darstellen, dass (wie mein Vorposter schon sagte) halt vielleicht billiger als eine Tape-Library ist, aber auch deutlich empfindlicher...

Ansonsten kann ich nicht mehr viel finden, dass Deine Lösung unbedingt schlechter macht, als typische Streamer-Lösungen. Das einzige, was evtl. den günstigen Kostenfaktor irgendwann ad absurdum führt, wären Kapazitätserweiterungen im Server, die einen komplett neuen Satz Backupmedien erforderlich machen. Das geht mit Bändern billiger...
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