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GELÖST

Bandlaufwerke-Unterschiede, allgemeine Empfehlung?

Frage Sicherheit Backup

Mitglied: MobyDCT

MobyDCT (Level 1) - Jetzt verbinden

22.01.2009, aktualisiert 14:41 Uhr, 8195 Aufrufe, 10 Kommentare

Ich setze mich derzeit mit dem Thema Datensicherung auseinander.
Hier habe ich noch eine Frage zu der Technik von Bandlaufwerken/Bändern, die ich durch Suchen nicht finden konnte.

Bei Bändern/Bandlaufwerken gibt es ja etliche verschiedene Standards (LTO, AIT, DLT, SLR, ...)

Welches ist denn noch aktuell? (SLR, DLT, Travan scheinen veraltet und nicht mehr weiter entwickelt zu werden)
Welche Vor- bzw. Nachteile bieten mir die einzelnen Formate?
Gibt es eine allgemeine Empfehlung, unabhängig von der zu sichernden Datenmenge?

Viele Grüße,
MobyD
Mitglied: Rafiki
22.01.2009 um 15:04 Uhr
SLR und DAT sind alt.
DLT-IV und SDLT kann man gerade noch weiter benutzen wenn bereits vorhanden. Beide sind zuverlässig aber würde ich heute nicht mehr kaufen.

LTO3 bzw. LTO4 ist die aktuelle Empfehlung, da mehrere Hersteller Bandlaufwerke und Bänder produzieren. Die Chanse auch in einigen Jahren noch Ersatzgeräte zu bekommen ist gut.

AIT gibt es leider nur von Sony.
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Mitglied: joyamas
22.01.2009 um 16:01 Uhr
Hallo,

bist Du sicher dass Du Bandsicherung verwenden möchtest? Also, meiner Meinung und Erfahrung nach (ich arbeite im Recovery Rechenzentrum), die schlechteste Datensicherung was es gibt! (Teuer, extrem Langsam, extrem Platzintensiv, Aufbewahrungskritisch, veraltet, Kapazität minimalistisch.....)

Ok, sichern geht noch, aber Recovery/Restore könnte eine reine KATASTROPHE werden! Es passiert zu oft das ein Band nicht mehr lesbar ist und dann kannste ganze Datensciherung vergessen. Und regelmäßige Test-Recoverys kannste auch vergessen, da Bandsicherung sau langsam ist.

Meine Empfehlung ist ein webattached Backup , bzw. eine online Sicherung

Falls du trotzdem bei Bänder bleiben möchtest, würde ich Dir eine Disk-to-Disk-to-Tape Lösung vorschlagen, womit sich die aktuellen Daten schnell von dem aktiven System auf Backup-System streamen und dann nachts auf die Bänder übertragen.
Fuitsu-Siemens hat solche Lösungen parat (siehe FibreCAT Serie). Hier werden LTO Bänder verwendet.
AIT ist auch kein schlechtes Band, aber immer noch ein Band.
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Mitglied: MobyDCT
22.01.2009 um 16:20 Uhr
Hallo,

Zunächst einmal vielen Dank für die Antworten und Meinungen.

@joyamas:
Wie geschrieben setze ich mich eigentlich das erste mal richtig damit auseinander.
Auf vielen Internetseiten (die ich zu dem Thema gefunden habe) wurden zwar einige deiner Argumente auch erwähnt, aber aufgrund der Archivierungsmöglichkeiten auch gesagt, dass es auf längere Zeit vermutlich keine Alternative zu Bändern geben wird, mal abgesehen von RDX, GoVault, ... (sind doch keine Bänder, oder hab ich da was falsch verstanden?).

Das D2D2T-Verfahren hatte ich mir ebenfalls angeschaut.

Es gibt ziemlich viele Seiten, die sich mit dem Thema befassen, jedoch scheint mir der großteil veraltet zu sein, woraus auch meine ursprüngliche Frage resultierte.

Webattached Storage, darüber hatte ich garnicht nachgedacht, habe da aber auch noch einen Artikel aus der c't im Kopf der da einige Sicheheitsprobleme bei allen getesteten Anbietern aufdeckte.

Aus meiner Sicht ist es wohl, so wie du beschrieben hast, ein RAID für die erste Sicherung vorzuhalten und von diesem dann zusätzlich auf Bänder zu sichern.
Zur Bandsicherung dachte ich dann an das Rotationsprinzip nach GFS?

Gibt es im Netz evt. irgendwo einen AKTUELLEN Vergleich von Backupsoftware?

Viele Grüße,
MobyD
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Mitglied: seTTembrinY
22.01.2009 um 16:31 Uhr
hmmh, da kann ich so aber nicht zustimmen.
Saulangsam sind die Bandlaufwerke sicherlich nicht, eher genau anderst herum. Für die allermeisten Kunden sind die aktuellen Laufwerke viel zu schnell. Ein LTO4 schreibt unkomprimiert schon 120 MB/s aufs Band, mit einer konservativ gerechneten 2:1 Kompression sind das schon 240 MB/s. Und bring das erstmal irgendwo her! Und DESHALB auch die D2D2T-Lösungen, weil man die Laufwerke sonst nicht am Streamen halten kann.
Und 800 GB auf ein Band (komprimiert) find ich jetzt auch nicht soooo wenig. Vor allem hast Du den Vorteil, dass Du mal eine Sicherung irgendwie off-site lagern kannst. So eine Monatssicherung im Banktresor kann im K-Fall seeeehr nützlich sein.

Gruß,
Sven
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Mitglied: joyamas
22.01.2009 um 17:00 Uhr
wie ich schon sagte, Sicherung auf das Band ist kein Problem. aber Recovery! da habe ich echt schon alles erlebt. nur kein Spass dabei gehabt!

es kommt natürlich darauf; wieviel man sichert, wie oft man die Daten wieder braucht, wie schnell sollte das Backup erfolgen, wie wichtig sind diese Daten (ob verschlüßelt oder nicht verschlüßelt), sichert man nur Daten oder spiegelt man das komplette System.....

jedes Verfahren hat seine Vorteile und Nachteile, letzendlich soll der Admin entscheiden was für ihn wichtiger ist.

also, Bänder jeden Tag zur Bank bringen könnte sehr schnell mühsam werden und es könnte passieren dass die Bänder (oder REVs, oder HDDs) auch mehanisch beschädigt werden und dann .......
Ich möchte auch nicht bedenken, wenn die Bänder auf dem Weg zur Bank in die Falsche Hände kommen (geklaut, verfremdet)...

Online-Backups bieten dagegen Sicherheit und Komfort. Daten werden automatisch und täglich gesichert, verschlüßelt und dann zu einem Rechenzentrum übertragen. Sicherheit ist kein Thema, da Daten stark komprimiert und verschlüsselt. Natürlich, man sollte die kostenlose oder billige aus dem Internet meiden, aber es gibt auch einige gute und seriöse.

Ich kann dir über PN ein Paar durchgeben. (nur zur Info)
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Mitglied: 60730
22.01.2009 um 18:45 Uhr
Servus,

ich kann "joyamas" nur zustimmen, so eine Sicherheitslücke wie Hier beschrieben:
ich möchte auch nicht bedenken, wenn die Bänder auf dem Weg zur Bank in die Falsche Hände kommen (geklaut, verfremdet)...
....Hat man natürlich bei einem von Ihm vorgeschlagenen Online Backup ganz sicher nicht.

Online-Backups bieten dagegen Sicherheit und Komfort.


Ich kann dir über PN ein Paar durchgeben
Yupp Denn wenn du die Hier hinschreiben würdet - könnten die ja in fremde Hände gelangen und oder verfremdet werden.*Pruuuuuuuuuust*

So mal ganz Spass beiseite - meine Sicherungen liegen also auf einem Server und was passiert dann im Worst Case Wenn ich die Daten brauche?

Wie immer zuerst ein restore machen, um das Backup einlesen zu können - viel Spass dabei einige viele Gigs dann auch noch über die WAN Leitung zu ziehen..

Manche Tipps sind einfach Goldwert und wenn s nicht so traurig wäre....

Klar gibt es in der Schweiz einen DIenstleister, aber ob den jeder bezahlen kann?

Ein Backup ist gut - sicher sind zwei Backups, die getrennt lagern und getrennt erzeugt werden.

Die Kombination Band und Platte ist optimal - genauso wie die Kombination Full und inkrementell Sicherung.

Gruß
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Mitglied: joyamas
23.01.2009 um 09:05 Uhr


nur als Beispiel,
Firma , wo ich mal früher gejobt hatte, hat aus den Kostengründen Sicherungen auf eine USB-Platte gemacht. Schön und gut. Genauso aus Kostengründen wurde ganz normales und im Betriebssystem integriertes NT-Backup verwendet. (also keine Datenverschlüsselung).

Du kannst zwei mal raten, aber genau aus Kostengründen wurde diese USB-Platte nicht von dem Admin, sondern von einem Azubi 2x Woche zur Bank gebracht (da Admins-Zeit viel teurer ist als Zeit eines Azubis, laut Geschäftsleitung... wieder sparen sparen...)

Und Du wirst nicht glauben, der ganze Betrieb hat immer gewusst, wann der arme Azubi in die Stadt gehe und jeder hat etwas bei ihm bestellt (Brötchen, Obst, Leberkässweckle......)

Und Du wirst nicht glauben, der arme Azubi hat einmal, bei so einem Gerrafel , beim Bezahlen und Einpacken von Brötchen, natürlich die Platte beim Bäcker auf der Theke liegen lassen. Der kam zurück in die Firma, die gekauften Brötchen verteilt, sein Geld kassiert.... und so nach etwas 20-30 min ist ihm aufgefallen, dass etwas nicht stimmt...... Also, soviel über Backups die man mitnimmt und irgenwo trägt....... OK, wir haben dann die Platte geholt, der Bäcker hats gesehen und die von der Theke weg genommen, aber das war reines Glück. (Kann ich sicher sein, dass er die Daten nicht kopiert hat, kann ich?)

So ähnlichhat auch der Chef gemacht. Er sagte , er nimmt die Platten nach Hause mit. Es ist nicht notwendig zu sagen, dass er Unterwegs noch einkaufen war, Kind vom Kindy holen war....und ich glaube einfach nicht dass er die Platten immer mitnahm.


Was Auflistung von Online-Backups betrifft, ich wollte hier keine Werbung machen, deswegen habe ich gesagt , über PN.


In einem hast Du Recht, ein Backup ist gut, besser sind zwei.
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Mitglied: MobyDCT
23.01.2009 um 09:25 Uhr
Guten Morgen,

Hehehe... Gut, dass wir alle nochmal drüber gesprochen haben

Also, ich denke, dass sich für mich D2D2T herauskristalliesiert hat. Das ganze dann wohl mit LTO3 oder LTO4.

Dazu vielleicht noch ein klitzekleines Frägelchen, denke dass hier Erfahrungswerte zählen:
Welche Hersteller sind denn (relativ) zuverlässig, was Bandlaufwerke angeht?

Nochmals danke für die Antworten und Meinungen, ihr merkt ihr habt mich ein gutes Stück weiter gebracht in meiner Entscheidungsfindung

Viele Grüße,
MobyD
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Mitglied: Rafiki
23.01.2009 um 10:32 Uhr
Lesenwert: http://de.wikipedia.org/wiki/LTO
Der englische Artikel ist noch ausführlicher.

In meinem TapeLibraries von Dell stecken Bandlaufwerke die IBM Hergestellt hat. Service und Firmwareupdates kommen von Dell. Ich bin mit dieser Kombination seit Jahren ohne nennenswerte Probleme glücklich.

Wenn du z.B. bereits HP Server verwendest wäre das ein guter Grund wieder ein HP Gerät zu nehmen.

Die Barcode Label machen wir uns mit einem Brother P-touch auf einem 12mm Band selber. Die P-touch Software liest dafür eine Excel Datei aus. Das hat den Vorteil, dass auf jedem Label eindeutig steht zu welchem Server bzw. Tape Library es gehört, seine Medien Gruppe und die eindeutige ID. Wir haben für unterschiedliche Daten unterschiedliche Rotationszyklen und somit unterschiedliche Medien Sätze definiert. Da alle Angaben auf jedem Tape bzw. Label stehen kann jeder von uns Admins mit einem Blick auf das Tape erkennen ob es hier und jetzt am richtigen Platz ist. Die Bandhülle bleibt unbeschriftet um Verwechselungen zu vermeiden.
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Mitglied: 60730
23.01.2009 um 13:31 Uhr
@joyamas .

sorry - für meinen eventuell etwas harten "Ton"...

In ??% der Fälle suchen Hier "Kollegen" Lösungen - die am besten frei sind. Daher der Seitenhieb auf das Online Backup.

Ich bin in einer Firma mit einer anderen Größenordnung, bei uns werden die Auszubildenen tatsächlich ausgebildet und nicht als billige Handlanger eingesetzt.

Für die Bänder/Datenträger haben wir einen eigenen Safe anyway.

Die Kombination:

  • Speichern der Systempartition auf HD, die z.B Bart Pe tauglich ist
  • Sichern der Nutzdaten per Band und Platte
  • redundante Systeme

Sind in meinen Augen, die Kombination - die am optimalsten auf viele Eventualitäten eingeht.

Die Bänder sind kritisch zu betrachten - aber wenn man aufschreibt, wann welches Band und ergo wie oft schon beschrieben wurde - ist auch das handelbar.

Und was viele noch kennen - jedes Backup ist nur so gut, wie der Erfolg beim Restore.
Arcserve, Backupexec lassen grüßen, aber auch denen war egal ob Sie erfolgreich "eine Sicherung erstellt haben" ohne dass irgendwas draufstand, ob das nun auf Band oder Platte war.

Derzeit benutzen wir ein Tool von unserem Server und Bandlaufwerkshersteller mit den zwei Buchstaben und bisher ist noch alles gut gegangen.
Jedes "erfolgreiche" Backup hatte auch tasächlich Die Daten, die laut Job drauf sein sollten.

Und das ist mit einer der wichtigsten Aussagen zu dem Thema, egal mit welchen Mitteln gesichert wird - stelle erst sicher, dass der Rückweg funktioniert, bevor du dich in "Sicherheit" wiegst

Gruß
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