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Was ist zu beachten wenn man beim Exchange auf eine Clusterlösung umstellt?

Frage Microsoft Exchange Server

Mitglied: Ma-Admin

Ma-Admin (Level 1) - Jetzt verbinden

08.03.2011 um 10:38 Uhr, 3400 Aufrufe, 7 Kommentare

Momentaner Stand:
Mails gehen zum Provider, EIN Exchange Server ruft per POP3 ab.
Vorteil: Sollte der Exchange Server mal flöten gehen haben wir immer noch die Möglichkeit unsere Mails vom Provider abzurufen. // Nachteil: Unser Server ist nur noch am Pop3 abrufen und rattert sich zu Tode.
Erhoffter/Zukünftiger Stand:
MX-Record wird auf ZWEI interne Exchange Server weitergeleitet. Empfang ist dann über SMTP und die beiden Exchangeserver die an unterschiedlichen Stellen stehen gleichen sich automatisch ab.

Hallo liebe Administratoren Gemeinde,

ich habe in der Firma einen MS Exchange 2003 stehen, dieser funktioniert jetzt eigentlich schon sehr lange ganz gut. Leider wächst die Firma aber immer weiter und die Mitarbeiterzahl hat sich mittlerweile verdoppelt. Dies führt dazu, dass der Weg über die Pop3 Abholung den Server langsam aber sicher in die Knie treibt.
Aus diesem Grund wollte ich einen zweiten Exchange Server an einem zweiten Standort (Glasfaserverbindung) aufstellen. Mein Traum wäre es, dass die Mails mit umgestellten MX-Records an den neuen Exchange Server laufen bzw. wenn dieser nicht erreichbar ist, automatisch an den "alten". Zusätzlich müssten sich diese beiden Server natürlich im DomainController Style abgleichen.

Da ich noch nie in einer Firma mehrere Exchange zum Einsatz gebracht habe, folgende Fragen:

1) Ist dieses vorhaben wie ich es mir Vorstelle überhaupt möglich?
2) Kann ich für den neuen Exchange die Version 2010 nehmen?
3) Was gibt es noch zu beachten?
4) Hat jmd. zufällig eine kurze Anleitung wie dies funktioniert?

Vielen Dank für die Antworten!
Mitglied: diemilz
08.03.2011 um 15:04 Uhr
Hallo,

das Szenario ist möglich, auch mit Exchange 2010, aber mal eben schnell nebenbei einrichten is nich, auch nicht mit ner Kurzanleitung. Man sollte schon wissen, was dahintersteht und wie es funktioniert, denn im Fehlerfall muss man ja auch wissen, wo man nachzuschauen hat. Ich empfehle dieses Buch hier, welches ich persönlich ebenfalls durchgearbeitet habe:

http://www.amazon.de/Exchange-Server-2010-Kompendium-Installation/dp/38 ...

Die Sache mit den MX-Records ist auch machbar, diese müssen mit jeweils unterschiedlichen Prioritäten beim Provider angegeben werden. Dann wird die IP mit der höchsten Priorität als erstes angesprochen. Ist diese nicht erreichbar, geht die Mail an die IP mit der zweithöchsten Priorität. Geht die nicht, dann an die mit der dritthöchsten, usw.

Ich würde auf alle Fälle das ganze vorher in einer Teststellung durchspielen, damit du nicht in irgendwelche Fallen trittst.
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Mitglied: Ma-Admin
25.05.2011 um 17:04 Uhr
Hallo diemilz,

danke für deine Antwort. Habe mir das Buch gekauft und auch durchgelesen. Dies funktioniert alles bisher wunderbar, es stellt sich mir nur eine Frage:
Kann ich ein DAG auch zwischen einem Exchange 2003 und einem Exchange 2010 aufbauen? Dies war der eigentlich Grund, wieso ich die Zustimmung für den Exchange 2010 bekommen habe und jetzt habe ich zunehmend das Gefühlt, das funktioniert nicht ;)
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Mitglied: diemilz
25.05.2011 um 18:33 Uhr
Hallo Ma-Admin,

Exchange 2003 und 2010 sind von der Art und Weise, wie man einen Cluster aufbaut, vollkommen unterschiedlich. Du kannst zwar Exchange 2003 und 2010 gemischt innerhalb eines Netzes betreiben, aber keinen Cluster aufbauen, der Exchange 2003 und 2010 parallel beinhaltet. Exchange 2003 kennt das Prinzip einer Datenbankverfügbarkeitsgruppe gar nicht und Exchange 2010 kennt das alte Clustermodell auch nicht.
Wenn du Hochverfügbarkeit haben möchtest, würde ich beide Systeme komplett auf Exchange 2010 upgraden und damit ein DAG aufbauen.
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Mitglied: Ma-Admin
25.05.2011 um 23:19 Uhr
Die Antwort habe ich leider erwartet, ist es dennoch in so einem Betrieb ratsam die MX Records auf meine Server umzuleiten oder soll ich beim POP3 Abruf bleiben?
Der einzige Vorteil momentan ist ja für mich, dass ich die Postfächer von Mailserver zu Mailserver verschieben kann und somit die Datenbank etwas entlaste. Im Worstcase müsste ich also eine DB Sicherung vom 2010 bzw. 2003 auf den jeweilig anderen Server aufspielen, ist das so möglich? In dem Buch habe ich nämlich gelesen, dass die Datenbanken im Exchange 2010 etwas performanter und anders aufgebaut sind.
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Mitglied: diemilz
26.05.2011 um 14:54 Uhr
Ich würde MX Records benutzen. Eine Mischkonstellation Exchange 2003 und 2010 hatte ich noch nicht eingesetzt, ich kenne bislang nur Exchange-Farmen mit gleicher Versionierung. Ich würde auch empfehlen, komplett auf Exchange 2010 umzustellen. Da brauchst du dir auch keinen Kopf zu machen, wo die Mails ankommen, da die Server sich untereinander abgleichen und durch die Priorisierung immer ein Server erreichbar ist, sofern nicht beide ausfallen oder durch Netzwerkfehler nicht erreichbar sind.
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Mitglied: Ma-Admin
26.05.2011 um 15:35 Uhr
Also eine homogene Exchangelandschaft wäre mir natürlich auch lieber, aber das ist wieder mit Lizenzkosten verbunden, die sind immer etwas schwer zu erklären ;)
Ansonsten funktioniert die Kommunikation ganz gut unter den Servern, ich habe entsprechende Connectoren mit denen die Server untereinander verbunden sind und auch wenn ich versuche mich ins OWA eines Servers einzuwählen, lande ich im OWA des anderen (je nach dem wo das Postfach ist).
Ich habe mit der momentanen Situation eigentlich nur zwei Probleme:

- Ich habe zwei Exchange Datenbanken die sich nicht abgleichen und bei Ausfall eines Servers weiß ich nicht wie ich die Postfächer auf den anderen Server kriege
- Leider funktionieren die iPhones nicht, wenn ich das entsprechende Postfach auf den neuen Server umziehe, das heißt entweder alle rüber und das Portforwarding ändern oder so belassen ...
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Mitglied: diemilz
26.05.2011 um 16:09 Uhr
Im Prinzip hast du damit zwei gute Argumente, um von der Geschäftsleitung Geld für eine zweite Lizenz zu bekommen. Was du hast, ist streng genommen keine richtige Ausfallsicherheit. Du hast zwei unterschiedliche Datenbanken, die sich untereinander nicht abgleichen können und Benutzer, die auf zwei vollkommen verschiedenen Servern arbeiten.

In deiner Serverkonstellation wird es schwierig, die iPhones so anzubinden, dass sie automatisch einen der beiden Server benutzen, da beide Server extern über zwei unterschiedliche DNS-Namen erreichbar sind. Dadurch ist natürlich bei einem Ausfall des Server der andere dem iPhone nicht bekannt.

Du hast bereits sämtliche Argumente aufgezählt, die du eigentlich nur der Geschäftsleitung vortragen musst. Wenn du ihnen das gut genug erklärst, werden die Chefs es sehr wahrscheinlich einsehen.:

- Zwei Datenbanken, die nicht miteinander abgeglichen werden können, fehlende Ausfallsicherheit
- Benutzer arbeiten auf zwei verschiedenen Servern, bei einem Ausfall einer der beiden Server sind die daran angemeldeten Benutzer emailtechnisch arbeitsunfähig und es besteht das Risiko von Datenverlust, wenn der Server irreparabel beschädigt ist und kein aktuelles Backup der darauf liegenden Exchangedatenbank existiert.
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