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GELÖST

Was ist besser? 6MiB L3 Cache und 2,8 Ghz oder kein L3 Cache und dafür 3,4 Ghz? (AMD X3) -Verschiedene fragen zum Übertakten-

Frage Hardware CPU, RAM, Mainboards

Mitglied: Smiley

Smiley (Level 1) - Jetzt verbinden

02.09.2011, aktualisiert 10.09.2011, 4688 Aufrufe, 18 Kommentare

Mein Technikverständnis reicht leider nicht aus um die Auswirkungen dieser Ungleichheiten zu beschreiben. Es wäre nett wenn ihr mir helfen könntet.

Hallo,

ich bin dabei mir einen neuen, sehr günstigen PC zusammenzustellen und bin an einem Punkt angelangt, an dem ich nicht weiter weiß.
Es geht um diese beiden Prozessoren von AMD:

AMD Phenom II X3 720 (Heka): 3x 2800 MHz, 3x 512 kByte L2 und 6144 kByte L3.
Und
AMD Athlon II X3 460 (Rana): 3x 3400 MHz, 3x 512 kByte L2 kein L3.

Beiden kosten in etwa gleich viel: 1,03€ unterschied vom Athlon zum Phenom.
Ich möchte nun wissen welcher im allgemeinen - und im speziellen für Spiele - mehr Leistung bringt.
Immerhin hat der Phenom 600Mhz weniger pro VKern.
Ich habe in etwa noch einen Merksatz im Hinterkopf: Je mehr Mhz pro Kern desto schneller laufen Programme die nur einen/zwei Kerne ansprechen können. Ändert da der L3 was?
Die max. unterstützte RAM geschw. ist bei beiden DDR3-1333, den ich auch einbauen werde. (Wobei mir da eine Frage einfällt: Sind vier 2GB Riegel schneller als 2 4GB Riegel bei gleichen Latenzen und gleichem Takt?)

Ich habe auch gelesen das die Phenom sich besser übertakten lassen. Das würde ich gerne tun, aber ich weiß nicht ob ein billiges Asrock Mainboard solche Einstellungen zur Verfügung hat. EDIT: Google sagt nein und andere Mainboards sind schlechter aufgebaut (zwei PCI zwischen zwei PCIe=Blöde??) und kosten fast das doppelte.

Mit freundlichen Grüßen
Mitglied: NeroWinger
02.09.2011 um 21:08 Uhr
Hallo,

Also nur mal so. Der Cache is ne ganz wichtige Sache. Um schnell an Befehle zu kommen, greift die CPU auf den "schnelleren" Cache zu anstatt das "Befehls-Paket" aus dem langsamen RAM zu holen. Befehls-/Datenbus zwischen CPU und RAM wird zum Flaschenhals und kann nur mit einem Cache gelöst werden. Also ich würde zum größeren Cache raten.
Glaub auch das der Phenom besser bewertet wird.

Beim Speicher ist es wirklich egal ob 2 oder 4 Riegel. Dein PC hat eh nur 2 getrennte Controller und 2 getrennte Kanäle, da is es deinem PC egal was er hat.

Mit freundlichen Grüßen
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Mitglied: Smiley
03.09.2011 um 11:43 Uhr
Hallo,

danke für dein Kommentar.
Aber es sind immerhin 600Mhz pro Kern mehr die der Athlon hat. Wenn eine Anwendung alle Kerne benutzen kann, ist der CPU mit L3 denn dann wirklich noch schneller?

So, ich habe sogar endlich mal was gefunden. Allerdings denke ich das ihr hier etwas kompetenter seid als diese Leute: http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=924120
Der darin verlinkte Kurztest con Computerbase: http://www.computerbase.de/artikel/prozessoren/2009/kurztest-was-bringt ...

Kann man deren Aussagen so annehmen? Ich würde ja gerne übertakten, habe auch erfahrung damit, aber das Mainboard ist so schön günstig ... :D

Mit freundlichen Grüßen
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Mitglied: Addl123
03.09.2011 um 23:55 Uhr
http://www.cpubenchmark.net/high_end_cpus.html

Phenom hat 2,611 Punkte, Athlon hat 2,649 Punkte. Persönlich würd ich den Phenom nehmen, hat einfach ne moderne Struktur. Benchmarks sind auch nicht alles. Auf jeden Fall gibt es nicht so viel Unterschied.

Das mit dem RAM hängt vom MoBo ab, theoretisch sind die 4x2 schneller, in der Praxis ist das aber nicht unbedingt so. Da es wohl keine Tests geben wird, würde ich 2x4 nehmen, die sind dann in ein paar Jahren auch noch was Wert.
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Mitglied: Smiley
04.09.2011 um 14:00 Uhr
Hey, danke! Die Seite ist ja richtig nützlich und die kannte ich noch nicht.
Ich hätte auch gesagt das 4 Riegel schneller sind, immerhin kann er die Daten ja auf "zwei" gleichzeitig schreiben ... habe aber auch noch keinen Test gesehen. Naja ich lass mir mal die gewissheit später noch aufrüsten zu können, und zwar ohne 50% verlust.
Schade das es noch kein Quadchannel-Betrieb gibt. (Oder zumindest nicht für normale Menschen)

Danke Euch!
Mit freundlichen Grüßen
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Mitglied: EC-135
06.09.2011 um 10:05 Uhr
Bzgl. der CPU:
Warum willst Du eigentlich zu einem X3 greifen? Der X4-840 (4x3,2GHz) kostet gerade einmal 10€ mehr. Oder geht es Dir explizit um, darum eine BE-CPU zum OC'en zu haben?

Bzgl. des RAM:
ich würde zwei Riegel nehmen, da manche Boards bei Vollbestückung leichte Probleme mit der Speicherspannung bekommen können.
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Mitglied: Addl123
06.09.2011 um 12:50 Uhr
ich schätze das ist eine Preis-Leistungs-Entscheidung. Ich weiß jetzt nicht, wie er das ermittelt hat, aber die X3 sind in dieser Sache besser vertreten, wenn man denn was günstiges sucht. Siehe hier:
http://www.cpubenchmark.net/cpu_value_available.html
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Mitglied: Smiley
06.09.2011 um 17:58 Uhr
@EC-135
Ich habe ehrlich gesagt den X4-840 gar nicht gesehen. BE ist mir nicht so wichtig.
Bzgl RAM: Das wusste ich noch gar nicht. Ich kann wohl davon ausgehen das das billige Asrock, welches ich mir gekauft habe, in diese Sparte fällt.

Naja, nachdem die Wahl auf den Phenom X3 fiel, habe ich weiter nach Benchmarks geguckt und mich langsam doch für den Phenom II X4 965 entschieden. Der kostet ja nur 30€ mehr, da kein Kühler dabei ist. Der ist im Preis-Leistungsverh. auch besser als der Athlon X3.

(BTW: Kennt ihr das?: Ihr stellt euch ein Budget und sucht das Beste dafür raus, dann denkt ihr euch: "Ach, der ist ja soundso-viel-besser und kostet nur 10€ mehr. Ach und DER kostet nur 30€ mehr? Ja dann.") Etwa ähnliches ist mir jetzt auch bei der Auswahl der GraKa passiert. Allerdings habe ich erst nicht gesehen, das die nVidia GTS 450 nur ganz wenig besser ist als meine übertaktete 8800 GS. Dann fiel die Wahl, wie oben auch, immer höher aus. Man findet recht schlecht Benchmarks die neue und alte GraKas beinhalten.

Naja ich bin mit meiner Wahl jetzt glücklich. Alles andere war dann doch zu teuer.
Da fällt mir noch was ein, wenn ich hier gerade ein Paar hab die ich was fragen kann: Kann ich den Proz. auch per Programm übertakten, wie GraKas? (Ich hatte das bis jetzt nur per BIOS gemacht.) Wenn ja: Was kann ich denn von der CPU (Phenom II X4 965) beim OCen erwarten? (Mit gutem, normalen Aktivkühler.) Die hat ja schon erhöhte Spannung, wegen dem Takt...

Mit freundlichen Grüßen
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Mitglied: EC-135
07.09.2011 um 09:02 Uhr
Hallo Smiley,

bei CPUs solltest Du - sofern Du OC betreiben willst - immer zu einer Boxed-Variante (Boxed = mit Kühler) greifen. Der Grund dafür ist, dass Tray-Versionen (Tray = ohne Kühler) i.d.R. schlecht zu übertakten sind. Die Hersteller/Vertreiber der CPUs sortieren da ein wenig: Die Hersteller - hier AMD - verkaufen z.B. die CPUs von "schlechteren" Wavern als Tray-Versionen.

Kleiner Exkurs: Die Waver, welche die Grundlage der CPUs bilden, müssen aufgrund der hohen Genauigkeitsanforderungen (< 50nm ist schon sehr klein) in sehr engen Messtoleranzen liegen. Wenn sie die Toleranz gerade so erreichen, werden sie i.d.R. als Tray verkauft. Diejenigen, welche dann im Grunde perfekt sind, werden dann meist zu den Boxed-OC-Versionen (BE bei AMD, EE/K bei Intel) verarbeitet.

Da die Hersteller auch bei den OC-Versionen etwas sortieren, wirst Du bei einer Boxed-Variante des X4-965 besseres OC-Verhalten erwarten können. Im Übrigen wenn Du mal unter Geizhals.at/Deutschland schaust, wirst Du sehen, dass die Boxed-Variante das gleiche kostet.

Was das OC per Software angeht, ich weiß, dass manche Boardhersteller eine solche Software mitliefern, Gigabyte liefert da das EasyTune6 und auch Asus hat etwas vergleichbares. Wie das bei ASRock aussieht weiß ich nicht. Normalerweise stellt man das aber im Bios ein. Bei einer BE/EE/K-Version taktest Du allerdings weitestgehend über den Multiplikator, da dieser bei diesen Versionen ja nicht gelocked ist.
Bei einem guten bis sehr guten LuKü (z.B. Prolimatech oder Noctua + guter Gehäuselüftung) kannst Du schonmal gut 4GHz erwarten, bei einer WaKü auch 4,5GHz oder mehr.

Bzgl. der GraKa kann ich Dir sagen, dass der Sprung von einer 8800GS zu einer GTS450 nichts allzu berauschendes ist (außer dem größeren Speicher). Je nachdem was Du mit der GraKa anfangen willst, kannst/solltest Du da auch zu einer anderen greifen. Für z.B. anspruchsvollere Spiele in hohen Auflösungen (z.B. 1680x1050, 1600x1200 oder 1920x1080) wie z.B. Ego-Shooter wirst Du da nicht glücklich werden.

Das Phänomen bzgl. des gestellten Budgets kenne ich nur zu gut, wobei ich das meistens so löse, dass ich dann eben noch 4-6 Wochen länger warte und dann die paar Euros mehr zusammen habe um das "bessere" zu kaufen. Ich muss allerdings sagen, dass ich bei meinem Rechner dann bei der GraKa auch nachgerüstet habe - hatte beim Zusammenstellen eine GTX460 und habe 3 Monate später eine zweite gekauft und ein SLI-Gespann aufgebaut.
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Mitglied: Smiley
09.09.2011 um 21:46 Uhr
Hi,

danke, das mit den Wavern wusste ich noch gar nicht! Gibt es da Tests so das ich mir die Auswirkungen meines "Fehlkaufes" besser vorstellen kann?

Das die Graka fast nur genauso gut ist wie meine 8800 wusste ich schon. Ich habe mich dann, nach meinem bewährten Kauf-Phänomen, für die GTX 560 Ti OC entschieden. Überraschenderweise laufen die Spiele selbst ohne neue Graka subjektiv 200% besser! Das hätte ich nicht gedacht... juhuu, vier Kerne!

Ich wurde außerdem von meinem Mainboard überrascht! Es bietet nicht nur übertaktungsmöglichkeiten, sondern auch mehr als mein altes Asus AN-SLI Deluxe! SOGAR die möglichkeit bei 1/2/3 fehlstarten die BIOS standard Einstellungen TEMPORÄR wieder herzustellen - was bedeutet, dass wenn du zu hohen RAM Takt, BTW, eingestellt hast und dreimmla neugestartet hast, das die alten Einstellungen im BIOS zu sehen sind, aber standard verwendet werden. Das ist besser, so muss man nicht alles nochmal einstellen, sondern kann die eine Einstellungen einfach wieder verringern. Ich hatte mit spärlicheren Einstellungsmöglichkeiten gerechnet ...
... also habe ich natürlich gleich den CPU übertaktet. Ich bin eigentlich seit drei Tagen dabei. Jetzt fange ich wieder von vorne an, weil ich bemerkt habe, das mein Mainboard den RAM standardmäßig nicht als 1333er erkannt hat, sondern als 800er und ich vergessen hatte Spreading aus zu schalten. Also geht nur noch den Multi zu erhöhen, RAM macht das nicht mit. (Nichtmal +11Mhz FSB -.-) Bin gerade bei 3.9Ghz und standart 200Mhz FSB.

Jetzt wunderts mich, dass andere (Mittlerweile habe ich mich an die tolle Webseite: hwbot.org erinnert.) die CPU bei weniger Volt mit einem höherem Takt (4Ghz) betreiben können. Einer betreibt seinen mit nur 1.392V. Ich bin schon bei 1.5V angekommen! (Ein anderer 4,2Ghz mit nur 1.38V!!)
Wieder andere, die auch so um die 4Ghz hoch getaktet haben, sind auch schon über 1.5V. Woran liegt das? Haben die "niedervoltigen" einfach nur schnell den Takt erhöht und CPU-Z geöffnet, im Hoffen das der Rechner nicht abstürzt, einen guten Chip ergattert oder ist ein CPU stabiler je kälter er ist? - damit meine ich: ist einer stabiler der mit 4Ghz nur 45°C warm wird als einer der mit 4Ghz schon 65°C heiß ist?

Mein CPU habe ich jetzt auf max. 65°C gebracht. (Durch Loch in den Tower lasern [Auf der Arbeit gemacht.] und Lüfter von innenluft abschotten und mit Loch verbinden.) Mit dem Kühler ist also nichts mehr drin. -.-
Es ist ein Scythe Katana 3, der laut einem Test von günstigen Kühlern ganz gut war. (Die beiden vor ihm sind leider noch nicht erhältlich.) Leider ist das laut Hersteller bereits über der Max. Temperatur. Grrr! 62°C max., das gibts doch nicht! Wer baut denn sowas...

Warum muss ich den VCORE überhaupt so hoch drehen? Wenn andere sogar unter 1.4V sind und mit 4,2Ghz herumwursten... Ich versteh das nicht! Liegt das am Mainboard? Stell ich ihn wieder runter auf standard, gibts Bluescreens.

Mit freundlichen Grüßen
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Mitglied: EC-135
12.09.2011 um 08:24 Uhr
Das hat mehrere Gründe: Zum einen, ja es gibt Unterschiede zwischen den CPUs, d.h. einige lassen sich besser takten als andere auch wenn es das gleiche Modell ist. Das habe ich in meinem vorigen Post in dem kleinen Exkurs erläutert. Zum anderen haben die Leute, meist auch eine entsprechende Kühlung - meist eine leistungsfähige WaKü. Weiterhin hast Du das richtig erkannt i.d.R. laufen CPUs stabiler je kühler sie sind (wobei auch das limitiert - sonst würde man ja mit LN2 oder DIce unendlich weitertakten können). Ohne Fremdwerbung betreiben zu wollen, kannst Du ja mal bei Overclockingstation.de vorbeischauen, da findest gute OC-Anleitungen - die auch mir sehr geholfen haben. 1,5V sind übrigens schon ganz schön viel. Mein i7-930 läuft auch bei 4GHz mit 1,375V VCore (BCLK 182 MHz).
Im Übrigen sind 65°C bei 1.5V VCore nicht sonderlich viel.

Grüße
EC-135
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Mitglied: Smiley
12.09.2011 um 20:02 Uhr
Hi,

danke für deine Erläuterungen.

Eine Sache noch:
Kann es sein das AMD die max. Temp. nur angeben, weil es sein kann das bei höherer Temp. und standard VCORE der Proz. unruhig läuft? Ich glaube nämlich nicht das Intel irgendwelche besonderen Bauspezifikationen besitzt, obwohl die manchmal schon 90°C aushalten.

Mit freundlichen Grüßen
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Mitglied: EC-135
13.09.2011 um 08:11 Uhr
Intel hat definitiv solche Spezifikationen. Die i7-9xx Reihe (Bloomfield/Gulftown) hat z.B. eine TJmax von 96°C.
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Mitglied: Smiley
13.09.2011 um 16:21 Uhr
Ja, aber wurden die denn extra Hitzebständig gebaut, oder sind alle Prozessoren generell ähnlich belastbar und AMD gibt das nur als so tief an, da das system sonst instabil wird?
Das meinte ich.

Mit freundlichen Grüßen
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Mitglied: Addl123
13.09.2011 um 23:07 Uhr
Ich würde da nicht viel drauf geben. Die Chips sind alle aus dem selben Material, und dass Intel's Maschien bessser wären bezweifle ich stark. Falls es interessiert, ich hab mal einen alten AMD 3200+ (oder so) gesehen, der ist erst bei ~130°C instabil geworden (Ja, die Kühlung war futsch, anscheinend wurde sie sowieso fast nicht gebraucht ). Dagegen habe ich noch nie einen Intel gesehen, der 110°C mitmacht. Sind natürlch beides äußerst ungesunde Temperaturen, und auch nur persönliche Erfahrungen.

Ich glaube echt, dass man auf die Angaben nicht so viel geben kann. Aber Kühl halten verlängertallgemein die Lebenszeit (wobei der Prozessor selten ds erste Teil ist, das kaputt geht).
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Mitglied: EC-135
14.09.2011 um 11:50 Uhr
Zitat von Addl123:
Ich würde da nicht viel drauf geben. Die Chips sind alle aus dem selben Material, und dass Intel's Maschien bessser
wären bezweifle ich stark.
Das behauptet auch niemand. Fakt ist aber, dass die Hersteller (Intel/AMD) solche "maximalen Betriebstemperaturen" angeben (müssen) damit sie eine rechtliche Grundlage bzgl. z.B. der RMA-Ansprüche haben => z.B. i7 mit 105°C gefahren und kaputt gegangen = Pech gehabt, weil TJmax mit 96°C angegeben ist.

Zitat von Addl123:
Falls es interessiert, ich hab mal einen alten AMD 3200+ (oder so) gesehen, der ist erst bei
~130°C instabil geworden (Ja, die Kühlung war futsch, anscheinend wurde sie sowieso fast nicht gebraucht ). Dagegen
habe ich noch nie einen Intel gesehen, der 110°C mitmacht. Sind natürlch beides äußerst ungesunde
Temperaturen, und auch nur persönliche Erfahrungen.
Nimm es mir bitte nicht übel, aber das halte ich ehrlich gesagt für unrealistisch. AMDs waren i.d.R. immer hitzeempfindlicher als Intel.

Zitat von Addl123:
Ich glaube echt, dass man auf die Angaben nicht so viel geben kann. Aber Kühl halten verlängertallgemein die Lebenszeit
(wobei der Prozessor selten ds erste Teil ist, das kaputt geht).
Doch kann man. Sicherlich gibt es immer mal die eine oder andere CPU die mehr mitmacht, das ist da wie beim OC - bei manchen geht es gut bei anderen sind es halt "Gurken". Dennoch sind die Spezifikationen ja nicht ohne Grund angegeben. Ich stimme Dir allerdings zu, dass eine bessere Kühlung auch eine längere Lebensdauer fördert.

Zitat von Smiley:
Ja, aber wurden die denn extra Hitzebständig gebaut, oder sind alle Prozessoren generell ähnlich belastbar und AMD gibt
das nur als so tief an, da das system sonst instabil wird?
Das meinte ich.

Mit freundlichen Grüßen
Nein, "extra hitzebeständig" ist da nichts. Die CPUs sind - weil aus ähnlichem Material - auch ähnlich belastbar, wobei kühler natürlich besser ist. Dennoch würde ich mich was die TJmax angeht schon an die Herstellerangaben halten, da Du so i.A. auch Deine RMA-Ansprüche behältst. Btw sind die in CPUs verbauten (Halb-)Leiter Kaltleiter => kühler = bessere Leitfähigkeit = mehr Leistung.
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Mitglied: Smiley
14.09.2011 um 16:47 Uhr
Nein, "extra hitzebeständig" ist da nichts. Die CPUs sind - weil aus ähnlichem Material - auch ähnlich
belastbar, wobei kühler natürlich besser ist. Dennoch würde ich mich was die TJmax angeht schon an die
Herstellerangaben halten, da Du so i.A. auch Deine RMA-Ansprüche behältst. Btw sind die in CPUs verbauten (Halb-)Leiter
Kaltleiter => kühler = bessere Leitfähigkeit = mehr Leistung.

Das heist doch aber nicht das mein Prozessor mit 3,8Ghz und max. 65°C unter Prime95 Last und heißem Zimmer, da ich vergessen habe die Fenster zu öffnen, langsamer ist als einer mit normalen 3,4Ghz mit max. 55°C, oder? (Seit dem die Fenster auf sind, geht sie langsam wieder runter auf unter 62°C.)
Außerdem denke ich das ich nur wenn ich spiele Spiele so hohe Temperaturen bekomme. Das kommt recht selten vor, gesehen auf die Gesamtzeit. Da auch die Temperatur nur 3°C zu hoch ist - bei heißem Zimmer (Dachwohnung) - wird das wohl kein großes Problem sein und geben, wenn ich sie halt einfach so belasse mit max. 65°C.

Sie läuft jetzt außerdem mit 3,8Ghz seit mehr als 10h Prime95-Small FFTs-stabil. (FSB: 200Mhz, VCORE:1.4375V, Multi.: 19) Ich frage mich warum ich vorher mit dem VCORE so hoch gehen musste ... egal. Mein Board hat dem Prozessor standardmäßig sogar 1.45V gegeben, bei 3.4Ghz. Also kann ich sogar von Undevolting sprechen. :D
Ich bin damit jetzt zufrieden. Ist zwar schade das ich die 4Ghz-Marke nicht erreicht habe, aber macht ja eh keinen großen unterschied.


Danke nochmal für alle eure Antworten!

Mit freundlichen Grüßen
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Mitglied: Addl123
14.09.2011 um 23:11 Uhr
Zitat von EC-135:
Das behauptet auch niemand. Fakt ist aber, dass die Hersteller (Intel/AMD) solche "maximalen Betriebstemperaturen"
angeben (müssen) damit sie eine rechtliche Grundlage bzgl. z.B. der RMA-Ansprüche haben => z.B. i7 mit 105°C
gefahren und kaputt gegangen = Pech gehabt, weil TJmax mit 96°C angegeben ist.

Er will aber mit overclocking rummachen -> sowieso nix mit Gewährleistung, also wieso soll er sich um TJmax kümmern?

> Zitat von Addl123:
Nimm es mir bitte nicht übel, aber das halte ich ehrlich gesagt für unrealistisch. AMDs waren i.d.R. immer
hitzeempfindlicher als Intel.

War vielleicht einfach eine Außnahme, aber soweit ich mich erinnere waren die ganzen Athlon 64-CPUs die Hochzeit von AMD und viel stabiler als jeder Intel zur Zeit. Das mit den 130°C war auch einen einmalige Sache. Aber ein Lügner bin ich noch lange nicht wenn deine Vorstellungskraft dazu nicht ausreicht.
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Mitglied: EC-135
15.09.2011 um 08:30 Uhr
Zitat von Addl123:
Er will aber mit overclocking rummachen -> sowieso nix mit Gewährleistung, also wieso soll er sich um TJmax kümmern?
Weil man beim OC ja nicht von sofort von (z.B. beim i7) BCLK 133 auf 200 springt und man durchaus feststellen kann, dass die Kühlung nicht ausreichte, was wiederum erstmal nichts mit OC zu tun hat.

Zitat von Addl123:
Aber ein Lügner bin ich noch lange nicht wenn deine Vorstellungskraft dazu nicht ausreicht.
Das habe ich auch niemals behauptet - wenn Du das so persönlich auffassen möchtest, kann ich es auch nicht halten. Und über meine Vorstellungskraft mach Dir mal keine Sorgen, die ist mit Sicherheit mehr als groß genug.

Da der TE mit den Antworten zufrieden ist, denke ich kann man das an dieser Stelle schließen.
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