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Datenströme gezielt über unterschiedliche Router leiten

Frage Microsoft Windows Netzwerk

Mitglied: temuco

temuco (Level 1) - Jetzt verbinden

07.01.2014, aktualisiert 22:56 Uhr, 3915 Aufrufe, 45 Kommentare, 8 Danke

Hallo!

Wir haben eine Firma auf der Schwäbischen Alb, die sehr schlecht an das Internet angebunden ist. An diesem Standort ist DSL-Light das höchste aller Gefühle. Empfangen geht es gerade einmal mit 384 kbit/s und Senden mit bescheidenen 64 kbit/s – ISDN lässt grüßen!

Nun haben wir LTE bekommen, was für uns ein riesiger Fortschritt ist. Allerdings überschreiten wir jeden Monat die Übertragungsmenge, so dass wir zusätzlich Kontingent bestellen müssen. Aber auch das reicht uns nicht aus.

Wir haben uns angeschaut, wer für das große Datenaufkommen verantwortlich ist und da sind uns einige Kandidaten aufgefallen: WUS und der Updateserver des Virenscanners sorgen in regelmäßigen Abständen für einen relativ großes Download-Volumen. Nun haben wir uns überlegt, diese Aktivitäten über den noch vorhandenen DSL-Light-Zugang abzuwickeln.

Zugegeben, das ist langsam, aber das stört uns wenig, da dies im Hintergrund liefe. Damit könnten wir die LTE-Verbindung stark entlasten, so dass diese dann den Anwendern für ihre tägliche Arbeit zur Verfügung stünde.

Wie würdet ihr am besten vorgehen, um gezielt Datenverkehr über die langsame Leitung zu leiten (Fritz!Box), während der Rest über den LTE-Router laufen sollte?

Gegeben:

Server: Windows SBS 2011
Arbeitsstationen: Windows 7 und Windows 8

Ich freue mich auf eure Anregungen.

Grüße

temuco

45 Antworten
Mitglied: Lochkartenstanzer
07.01.2014 um 23:04 Uhr
Zitat von temuco:

Wie würdet ihr am besten vorgehen, um gezielt Datenverkehr über die langsame Leitung zu leiten (Fritz!Box), während
der Rest über den LTE-Router laufen sollte?

eine ordentlichen Router hinter die beiden plastikboxen stellen (microtik, cisco, lancom, o.ä) und auf diesem ein passendes routing einrichten, z.B. zu den updateservern die eine Richtung udn zu den anderen die andere Richtung.

je nach Rouzter kann man sogar so weit gehen, daß man bestimmte Protokolle üebr den einen weg und andere Protokolle üerb den anderen routen könnte.

lks
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Mitglied: quin83
07.01.2014 um 23:14 Uhr
Hallo,

in modernen Routern kann man sowohl Traffic Limits als auch Quality of Service (QoS) einrichten.
Damit werden Pakete wie z.B. VoIP-Telefonie bevorzugt, während Downloads gedrosselt werden.
Es ist auch möglich, Limits zu definieren.

QoS ist keine besondere Technologie, jede Fritz!Box macht das, damit man beim Zocken nebenbei was runterladen kann ;)

Mit entsprechender Netzwerk-Hardware hat man auch die Möglichkeiten, das entsprechend zu konfigurieren.
Was für ein Gerät routet in deinem Netzwerk denn?

Grüße,

Daniel
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Mitglied: colinardo
08.01.2014, aktualisiert um 00:07 Uhr
Hallo temuco,
das ganze nennt sich Policy Based Routing und ist z.B mit einem 35€ Mikrotik RB750 problemlos realisierbar.

Grüße Uwe
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Mitglied: temuco
08.01.2014 um 00:05 Uhr
Ja, so habe ich es mir zunächst gedacht. Ich gehe davon aus, dass ich hierfür einen Router mit zwei WAN-Ports brauche. Ist das richtig?

Welche einigermaßen bezahlbare Router würdest du empfehlen? Ich selbst kenne nur Fortigate, sind aber relativ preisintensiv.
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Mitglied: temuco
08.01.2014 um 00:06 Uhr
Zitat von colinardo:

Hallo temuco,
das ganze nennt sich Policy Based Routing und ist z.B. ab 35€ mit einem
Mikrotik RB750 problemlos realisierbar.

Grüße Uwe

Danke! Werde ich mir anschauen.
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Mitglied: temuco
08.01.2014 um 00:08 Uhr
Zitat von quin83:

Was für ein Gerät routet in deinem Netzwerk denn?

Eine alte Fritz!Box für das DSL-Light und eine DSL-EasyBox von Vodafone für das LTE.
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Mitglied: colinardo
08.01.2014, aktualisiert um 00:16 Uhr
Zitat von temuco:

Ja, so habe ich es mir zunächst gedacht. Ich gehe davon aus, dass ich hierfür einen Router mit zwei WAN-Ports brauche.
Ist das richtig?
ist nicht nötig, wenn du einen Router nimmst dessen Ports du beliebig als WAN oder LAN konfigurieren kannst, wie bei Mikrotik üblich. Bedenke aber auch das du für die Mikrotik-Geräte doch einiges an Netzwerk-Wissen mitbringen musst, da die Router hier nicht so simpel zu konfigurieren sind wie bei Fritz&Co. Hier ist die Lernkurve ziemlich steil. Dafür wird man aber mit reichlich Flexibilität belohnt.
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Mitglied: temuco
08.01.2014, aktualisiert um 00:17 Uhr
Zitat von colinardo:
ist nicht nötig, wenn du einen Router nimmst dessen Ports du beliebig als WAN oder LAN konfigurieren kannst, wie bei Mikrotik
üblich.

Der Preis ist wirklich heiß. Wie wird das Gerät konfiguriert? Über eine Shell (Textfenster) oder über einen Browser?

Edit:

Halt! – Habe deinen Link gesehen!!! Danke!
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Mitglied: colinardo
08.01.2014, aktualisiert um 00:19 Uhr
Zitat von temuco:
Der Preis ist wirklich heiß. Wie wird das Gerät konfiguriert? Über eine Shell (Textfenster) oder über einen
Browser?
Geht so ziemlich alles:
  • Browser
  • Telnet
  • SSH
  • Winbox (Programm für Windows)

Hier kannst du's dir ansehen: http://www.mikrotik.com/software.html
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Mitglied: Dobby
08.01.2014 um 00:34 Uhr
Hallo,

Wie würdet ihr am besten vorgehen, um gezielt Datenverkehr über die langsame Leitung zu leiten (Fritz!Box),
während der Rest über den LTE-Router laufen sollte?

Einen Dual WAN Router von Lancom, Cisco, MikroTik, Zyxel, Draytek oder eine vernünftige
Dual WAN Firewall die den Datenverkehr aufteilen kann.
- Draytek Vigor 28er & 29er Serie
- Lancom 1781EF
- Cisco RV320
- MikroTik RB450G, RB2011, RB1100AHx2

Man kann dann auch noch zusätzlich eine Routing Methode dazu wählen mit der sich der
Datenfluss dann auch vernünftig und passend zu Euren Bedürfnissen aufteilen lässt;
- Service based Routing
- Session based
- Policy based Routing

....obwohl ich in Eurem Fall auch zu Policy based Routing tendieren würde.

Gruß
Dobby
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Mitglied: n.o.b.o.d.y
08.01.2014 um 06:58 Uhr
Moin,
Sollte es nicht reichen, den beiden betroffenen Servern als def. GW das DSL light einzutragen und allen anderen das LTE?

Grüße!
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Mitglied: Lochkartenstanzer
08.01.2014 um 07:54 Uhr
Zitat von n.o.b.o.d.y:

Moin,
Sollte es nicht reichen, den beiden betroffenen Servern als def. GW das DSL light einzutragen und allen anderen das LTE?


Im Prinzip ja. Aber dann ist man weniger flexibel udn kann auch nciht nacjh Anwendung/protokoll unterscheiden.

lks
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Mitglied: temuco
08.01.2014 um 10:39 Uhr
Zitat von n.o.b.o.d.y:

Moin,
Sollte es nicht reichen, den beiden betroffenen Servern als def. GW das DSL light einzutragen und allen anderen das LTE?

Ja, aber es gibt unter anderem auch Arbeitsstationen, die ihre CAD-Software über das Internet updaten. Surfen sollten sie über die schnelle Leitung, die Updates über die langsame beziehen.

Darüber hinaus läuft ein Exchange-Server (SBS2011): Dieser sollte die schnelle Leitung verwenden, während der Rest (z. B. die eingangs genannten Updates) über die Langsame abwickeln.

Ich denke, die Router-Lösung sollte die Richtige sein. Sie ist auch nicht teuer und erscheint mir als sehr flexibel, auch wenn die Lernkurve anfangs steil ist.
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Mitglied: Dobby
08.01.2014 um 11:03 Uhr
Hallo nochmal,

Sollte es nicht reichen, den beiden betroffenen Servern als def.
GW das DSL light einzutragen und allen anderen das LTE?

Viele Wege führen nach Rom. Allerdings gibt es mitunter ganz schöne Unterschiede
bei der Wahl des Weges den man gehen möchte. In der Regel gibt es drei Wege zur Auswahl:
- Den bequemen Weg
- Den schnellen Weg
- Den richtigen

Das muss bzw. kann sich nun jeder selber aussuchen welchen er gehen möchte, kann oder darf,
aber ich persönlich würde immer den Weg der so genannten "best practice" den Sinn vollen bzw.
den vernünftigen Weg gehen wollen.

Aufgrund der LTE Anbindung sollte man zuerst einmal checken welchen LTE Stick man hat und dann
nach einem kompatiblen Router Ausschau halten und daher würde ich persönlich dazu tendieren einen
Router der Firma Lancom und/oder Draytek näher ins Auge zu fassen und dann auch einen Multi WAN
Router, also einen der eventuell im Bedarfsfall noch eine Verbindung verträgt, denn das Aufkommen sollte
sich in Zukunft immer ändern und somit eher steigen als fallen.

Gruß
Dobby
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Mitglied: Lochkartenstanzer
08.01.2014 um 11:26 Uhr
Zitat von Dobby:

- Den richtigen


Meine Lösung wäre es, ein alix-board oder gleich ein rackserver zu nehmen, da den LTE-Stick und ein DSL-Modem dranzuklatschen und dort dann per policy zu regeln wer wann wohin über welchen Ausgang darf, man ist dann sehr flexibel udn hat auch gleichzeitig fallbak-möglichkeiten. Sofern man standardsoftware wie pfsense einsatzt, ergeben sich dann auch viele zusätzliche Möglichkeiten.

lks
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Mitglied: Dobby
08.01.2014 um 12:05 Uhr
@Lochkartenstanzer
Natürlich sind in der Regel mehrere Wege richtig und auch sicher zielführend
gar keine Frage, ich wollte auch nicht meine eigene Meinung zur Wahrheit manifestieren!

Allerdings kommen sehr viele Leute hier aus dem betrieblichen Umfeld, also administrieren
Hardware und Software in Firmen bzw. dem geschäftlichen Umfeld und daher rate ich dort meist
nicht zu OpenSource Lösungen, das hat zum Einen den Grund dass viele Lösungen nicht
zertifiziert sind und somit eventuell gegen bestehende Unternehmensrichtlinien verstoßen könnten
und zum Andere hat man sich bei solchen Lösungen nicht so schnell eingearbeitet wie in eine
"Fix und Fertig Lösung" die von einem Anbieter wie Draytek und/oder Lancom, wo man wiederum
zum Einen vorab fragen kann ob der eine oder andere LTE Stick unterstützt werden und zum anderen
auch einen Supportvertrag mitbestellen kann.

Im Bereich der Vereine sowie im privaten Bereich spielt das keine Rolle und dort ist das
wohl auch eher zu vernachlässigen.

Gruß
Dobby
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Mitglied: Lochkartenstanzer
08.01.2014, aktualisiert um 13:00 Uhr
Zitat von Dobby:

Allerdings kommen sehr viele Leute hier aus dem betrieblichen Umfeld, also administrieren
Hardware und Software in Firmen bzw. dem geschäftlichen Umfeld und daher rate ich dort meist
nicht zu OpenSource Lösungen,

ich schon. insbesondere, weil man da herstellerunabängig ist.

das hat zum Einen den Grund dass viele Lösungen nicht
zertifiziert sind und somit eventuell gegen bestehende Unternehmensrichtlinien verstoßen könnten

Es gobt auch genügend zertifizierte OS-Lösungen.

und zum Andere hat man sich bei solchen Lösungen nicht so schnell eingearbeitet wie in eine
"Fix und Fertig Lösung" die von einem Anbieter wie Draytek und/oder Lancom, wo man wiederum
zum Einen vorab fragen kann ob der eine oder andere LTE Stick unterstützt werden und zum anderen
auch einen Supportvertrag mitbestellen kann.

Kommt drauf an, was man macht. Nicht immer ist die schnellste Lösung die Nachhaltigste.

Wie ich schon schrieb. Das o.g. wäre "meine" Lösung. Für Kunden würde ich abwägen, ob ich die auf pfsense & co. loslassen kann oder denen doch lieber eine Cisco oder ein Lancom in die Hand drücke. Wobei für den Durchschnittskunden das keinen Unterschied macht, weil der sich eh nicht damit auskennt und mich machen läßt.

lks

Im Bereich der Vereine sowie im privaten Bereich spielt das keine Rolle und dort ist das
wohl auch eher zu vernachlässigen.

Gruß
Dobby
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Mitglied: Deepsys
08.01.2014, aktualisiert um 14:59 Uhr
Hallo,

ich hätte noch eine ganz andere Idee:
Telekom CompanyConnect

Wir hatten einen genauso schnellen DSL-Anschluss und zufällig habe ich dann mal nach CompanyConnect gefragt und siehe da, 2MBit/s Synchron möglich.
Klar, es kostet doch etwas mehr, aber es ist stabil und ne Flat, bzw. so hohes Volumen das es noch nie voll war.


VG
Deepsys
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Mitglied: Dobby
08.01.2014 um 15:32 Uhr
@Deepsys
Frohes neues Jahr nachträglich!
und zufällig habe ich dann mal nach CompanyConnect gefragt und siehe da, 2MBit/s Synchron möglich.
Nichts geht über Kabel!!!! Stabil, sicher und störunanfällig!

@temuco
Ist jetzt nicht so der Bringer, aber in Eurem Fall eventuell ein Versuch wert,
man kann ja auch einmal bei Kabel Deutschland nach einer 32 MBit/s Verbindung
via Fernsehkabel anfragen, kostet rund 20 € im Monat und Ihr wäret aus dem "Schneider", oder?

Ja, so habe ich es mir zunächst gedacht. Ich gehe davon aus, dass ich hierfür einen
Router mit zwei WAN-Ports brauche. Ist das richtig?
Nicht zwingend aber ich würde dringend dazu raten wollen.
Muss dass denn ein 19" Gerät sein oder geht auch eine Desktop Variante?

Gruß
Dobby
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Mitglied: temuco
09.01.2014 um 09:54 Uhr
@D.o.b.b.y
Leider liegt an diesem Standort kein Kabel. Er liegt, wie eingangs erwähnt, auf der Schwäbischen Alb, jenseits von Groß- oder gar Kleinstädten auf dem Land auf einem ehemaligen Bauernhof.

Eine Idee, die mir gerade so kommt, wäre eine Satteltitanbindung. Habe aber keine Ahnung, ob und wie das geht und wer das macht, geschweige denn, wie teuer das ist. Ich habe vor langer Zeit darüber gelesen, dass es möglich sein sollte, man bräuchte aber einen Rückkanal, d. h. die Lösung wäre für den Download geeignet, der Upload müsste aber über einen anderen Kanal gehen.

Gibt es Erfahrungswerten mit dem Betrieb einer solchen Anbindung oder sollte man die Idee gleich wieder verwerfen?

Auf jeden Fall einen dicken herzlichen Dank für eure tolle Hilfe!

temuco
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Mitglied: Lochkartenstanzer
09.01.2014 um 10:04 Uhr
Zitat von temuco:

Leider liegt an diesem Standort kein Kabel. Er liegt, wie eingangs erwähnt, auf der Schwäbischen Alb, jenseits von
Groß- oder gar Kleinstädten auf dem Land auf einem ehemaligen Bauernhof.

hat der Buernhof Sichtkontakt zu einem gut angebundenen Ort oder gibt es eine Hügel dazwischen von dem man aus den Ort und den Bauernhof sehen kann? Dann würde sich ggf eine Richtfunkverbindung anbieten. Jemanden im Ort dann zu finden ist meist jicht so schwer, wenn man dem die Internet-Anbindung bezahlt.

lks
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Mitglied: temuco
09.01.2014 um 10:10 Uhr
@Lochkartenstanzer
Kein Sichtkontakt – er liegt ein paar Kilometer (2 bis 3 km) von der nächsten Ortschaft entfernt und in einer Senke hinter mehreren Hügeln.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
09.01.2014 um 10:16 Uhr
Zitat von temuco:

@Lochkartenstanzer
Kein Sichtkontakt – er liegt ein paar Kilometer (2 bis 3 km) von der nächsten Ortschaft entfernt und in einer Senke
hinter mehreren Hügeln.

Kabelrolle auf den Buckel schnallen und loslaufen.

o.k. wer als Firma sich an so einem Ort ansiedelt, muß natürlich auch mit den Gegebenheiten leben. eine ähnliche Diskussion hatten wir hier gerade erst.

Wie hoch sind denn die Hügel? eventuell reichen ja zwei Masten an den angrenzenden Hügeln zum Ort und zum Bauernhof.

lks
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Mitglied: colinardo
09.01.2014 um 10:19 Uhr
Gibt schon seit geraumer Zeit Zwei-Wege-Sat Anbindungen bei denen kein Rückkanal über eine DSL oder ISDN Leitung mehr nötig ist:
Die Latenz ist hier leider sehr hoch 1000ms und höher, für Downloads ist das aber nicht so das Problem, höchstens für IP-Telefonie, Spiele die eine geringe Latenz benötigen.

Grüße Uwe
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Mitglied: temuco
09.01.2014 um 10:26 Uhr
Zitat von Lochkartenstanzer:

Wie hoch sind denn die Hügel? eventuell reichen ja zwei Masten an den angrenzenden Hügeln zum Ort und zum Bauernhof.

Das weiß ich nicht, aber sicher hoch genug, dass es sich finanziell nicht lohnt bzw. technisch nicht geht. Darüber hinaus ist die nächste Ortschaft auch nicht besonders an das Internet angebunden. Ich werde mich interessehalber erkundigen, was im Ort geht, wohlwissend, dass wir keinen Sichtkontakt haben.

Ich werde mir die von dir verlinkte Diskussion anschauen. Danke dafür! Ich hoffe, es geht auch um die Möglichkeit, Internet über Satellit – hier sehe ich für unseren speziellen Fall eventuell einen Lichtblick.
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Mitglied: Deepsys
09.01.2014, aktualisiert um 10:34 Uhr
Zitat von temuco:

@D.o.b.b.y
Leider liegt an diesem Standort kein Kabel. Er liegt, wie eingangs erwähnt, auf der Schwäbischen Alb, jenseits von
Groß- oder gar Kleinstädten auf dem Land auf einem ehemaligen Bauernhof.

Und worüber ist dann das von dir genannte DSL-Light gekommen?
Magie?

VG
Deepsys
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Mitglied: Lochkartenstanzer
09.01.2014 um 10:35 Uhr
Zitat von temuco:

Ich werde mir die von dir verlinkte Diskussion anschauen. Danke dafür! Ich hoffe, es geht auch um die Möglichkeit,
Internet über Satellit – hier sehe ich für unseren speziellen Fall eventuell einen Lichtblick.

Wenn Ihr eine Firma seid und die Kosten dem Nutzen gegnüber tragen solltet Ihr euch mal wegen Company-connect erkundigen. Das ist zwar "teuer", zumindest aus Sicht den Privatmannes und des Kleinkrämers, aber bei entsprechenden Nutzen durchaus vertretbar.

lks
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Mitglied: Lochkartenstanzer
09.01.2014 um 10:40 Uhr
Zitat von Deepsys:

Und worüber ist dann das von dir genannte DSL-Light gekommen?
Magie?

Vermutlich meint er ein Koaxial-kabel, daß dort nicht liegt.

@TO: Übrigens wie sind denn eure Telefonkabel und Stromkabel verlegt? Über- oder Unterirdisch. Bei überirdisch könnte man ggf ein eigenes kabel an den Masten entlangziehen, um es dann im nächsten Ort an einen besseren Anschluß zu klemmen.

lks

PS: Für manche Firmen lohnt ers sich sogar mit einem Bagger Glasfaser einbuddeln zu lassen.
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Mitglied: temuco
09.01.2014 um 12:00 Uhr
Zitat von Deepsys:

Und worüber ist dann das von dir genannte DSL-Light gekommen?
Magie?

Es ging um Fernsehkabel dabei:

Zitat von Dobby:

@temuco
Ist jetzt nicht so der Bringer, aber in Eurem Fall eventuell ein Versuch wert,
man kann ja auch einmal bei Kabel Deutschland nach einer 32 MBit/s Verbindung
via Fernsehkabel anfragen, kostet rund 20 € im Monat und Ihr wäret aus dem "Schneider", oder?
Bitte warten ..
Mitglied: temuco
09.01.2014 um 12:03 Uhr
Zitat von Lochkartenstanzer:

Wenn Ihr eine Firma seid und die Kosten dem Nutzen gegnüber tragen solltet Ihr euch mal wegen Company-connect erkundigen. Das
ist zwar "teuer", zumindest aus Sicht den Privatmannes und des Kleinkrämers, aber bei entsprechenden Nutzen
durchaus vertretbar.

Wir haben an einem anderen Standort CC, der Preis ist aber sehr gepfeffert. Ich werde es trotzdem ansprechen, denn ich gebe zu, ich hatte bisher keine Gedanken darüber verloren.
Bitte warten ..
Mitglied: Dobby
09.01.2014 um 12:11 Uhr
PS: Für manche Firmen lohnt ers sich sogar mit einem Bagger Glasfaser einbuddeln zu lassen.
Das ist dann wenigstens mal etwas was lange Zeit hält, zukunftssicher ist und bis zu 1 GBit/s Übertragen kann,
und meistens liegen unter dem Bürgersteig schon oft alles voller "Fiberglas" so das man oft nur noch einen Uplink
in das Gebäude legen muss und am DSLAM noch ein anderes Gerät einbauen muss.

Aber das ist natürlich nicht so viel Geld wie man mit 20 MBit/s für 700 € verdient und ich glaube hier liegt
das wahre Problem!

Gruß
Dobby
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Mitglied: Lochkartenstanzer
09.01.2014 um 12:23 Uhr
Zitat von Dobby:

und meistens liegen unter dem Bürgersteig schon oft alles voller "Fiberglas" so das man oft nur noch einen Uplink

Ich denke, der TO hat vermutlich gar keinen Bürgersteig an seinem Standort, unter dem er nach Fiberglas suchen könnte.

lks
Bitte warten ..
Mitglied: temuco
09.01.2014 um 13:20 Uhr
Zitat von Lochkartenstanzer:

Ich denke, der TO hat vermutlich gar keinen Bürgersteig an seinem Standort, unter dem er nach Fiberglas suchen könnte.


Ja, richtig. So sieht der Firmensitz aus:

e3ecacfd13cce9a8c5c9a40e443e733f - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern
Bitte warten ..
Mitglied: Dobby
09.01.2014 um 13:43 Uhr
Ok, ok, ok, ok

Ihr habt gewonnen, da wird niemals Fiberglas liegen!

Ja, richtig. So sieht der Firmensitz aus:
Dort wird es wohl eher schwer schnelles Internet zu bekommen,
denn dort dürfte eigentlich gar nichts "gehen" alles mit Wald und Bäumen
umgeben und die nächste Ansiedlung von humanoiden Wesen nicht in Sichtweite
da geht selbst mittels Ubiquiti AirFiber nichts wirklich. Tja, Satellit ist da wohl das
einzige was noch hilft, oder eben doch selber ein Kabel verlegen lassen nur ich glaube
umziehen kommt da irgend wie billiger!

Gruß
Dobby
Bitte warten ..
Mitglied: Lochkartenstanzer
09.01.2014 um 13:55 Uhr
Zitat von temuco:

Ja, richtig. So sieht der Firmensitz aus:

Da müßte man ja gerade so noch ein Kabel nach Meidelstetten oder Bernloch rüberwerfen können.

lks
Bitte warten ..
Mitglied: temuco
09.01.2014 um 14:48 Uhr
Zitat von Lochkartenstanzer:

Da müßte man ja gerade so noch ein Kabel nach Meidelstetten oder Bernloch rüberwerfen können.

Da wäre Umziehen wahrscheinlich billiger... )-:
Bitte warten ..
Mitglied: peterkarl
13.01.2014 um 11:09 Uhr
Hallo temuco

Wie wäre es damit??

http://www.level421.com/

bzw.

http://www.ulm-connect.de/

Ist die gleiche Firma.

VG
peterkarl
Bitte warten ..
Mitglied: cmoegele
13.01.2014 um 13:29 Uhr
Ach was ;)

Bei mir war es ähnliche Problematik.

Wir haben das Bandbreitenproblem mit einem Webcache gelöst ( Squid ) Transparent konfiguriert und mit einem Router bestimmte Anfragen aus dem Netz umgeleitet somit konnten wir bis zu 30% Traffic reduzieren.
Dafür ist der Mikrotik z.B. schon ein guter Einstieg,...
Bitte warten ..
Mitglied: Dobby
13.01.2014 um 13:57 Uhr
Hallo nochmal,

Es ging um Fernsehkabel dabei:
habt ihr dort wo die Firma Ihren Standort hat einen Kabelanschluss von KD?
Die bieten 32 MBit/s für ca. ~20 € an.

Das mag zwar nicht so "prall" für einen Betriebsanschluss sein, aber immer noch
besser als ~700 € für 20 MBit/s und den Squid Webcache könnt ihr dann ja zusätzlich
immer noch aufsetzen. Oder aber Ihr holt Euch mal Angebote von verschiedenen ISPs
ein die Internet via Satellit anbieten.

Gruß
Dobby
Bitte warten ..
Mitglied: Lochkartenstanzer
13.01.2014 um 14:01 Uhr
Zitat von Dobby:

> Es ging um Fernsehkabel dabei:
habt ihr dort wo die Firma Ihren Standort hat einen Kabelanschluss von KD?
Die bieten 32 MBit/s für ca. ~20 € an.

hi dobby,

wenn Du Dir den Standort, den er oben gepostet hat anschaust, wirst Du feststellen, daß auch kein Kabelanbieter wegen20€ im Monat ihm ein Kabel legen wird.

lks
Bitte warten ..
Mitglied: Dobby
13.01.2014 um 14:15 Uhr
wenn Du Dir den Standort, den er oben gepostet hat anschaust,
wirst Du feststellen, daß auch kein Kabelanbieter wegen20€ im Monat ihm ein Kabel legen wird.
Darum ging es ja auch gar nicht, sondern viel mehr um das Prüfen eines schon vorhandenen
Kabelanschlusses!

Gruß
Dobby
Bitte warten ..
Mitglied: Lochkartenstanzer
13.01.2014 um 14:19 Uhr
Zitat von Dobby:

> wenn Du Dir den Standort, den er oben gepostet hat anschaust,
> wirst Du feststellen, daß auch kein Kabelanbieter wegen20€ im Monat ihm ein Kabel legen wird.
Darum ging es ja auch gar nicht, sondern viel mehr um das Prüfen eines schon vorhandenen
Kabelanschlusses!

Hier hatte der TO schon Dir geantwortet, daß er keinen Kabelanschuß hat.

lks
Bitte warten ..
Mitglied: cmoegele
13.01.2014 um 17:08 Uhr
Zitat von Dobby:

besser als ~700 € für 20 MBit/s

Gruß
Dobby


Bei welchem Anbieter kriegst 20MBit/s für 700€ ?
Ich zahle aktuell 748€ für CC 10MBit/s und davon real nutzbar nur 8,6Mbit/s ,...
Bitte warten ..
Mitglied: carg
14.01.2014 um 12:01 Uhr
Hi,

3 Ideen:
- wenn Du Fortigate eh schon kennst - eine FG60D sollte es wohl tun. Damit kannst Du problemlos policybased routing machen! Oder Du nimmst die die Du hast. Alle neueren Modelle können das problemlos.
- von Vodafon gibt es auch (neuerdings?) Richtfunk Strecken zu mieten. Evtl. können die etwas Anbieten.
- selbst eine Richtfunkstrecke bauen (lassen). Sichtverbindung zum Netzübergang ist aber immer zwingend erforderlich.Ihr sitzt aber schon wirklich in der Prärie Habe da mit http://www.ubnt.com/airmax#nanostationm Produkten gute Erfahrungen. Gibt aber sicher auch andere Hersteller.

Grüße
Bitte warten ..
Mitglied: temuco
14.01.2014 um 12:12 Uhr
Zitat von carg:

Hi,

3 Ideen:
- wenn Du Fortigate eh schon kennst - eine FG60D sollte es wohl tun. Damit kannst Du problemlos policybased routing machen! Oder

Fortigate an diesem Standort nicht vorhanden. Leider...

Du nimmst die die Du hast. Alle neueren Modelle können das problemlos.
- von Vodafon gibt es auch (neuerdings?) Richtfunk Strecken zu mieten. Evtl. können die etwas Anbieten.

Richtfunk aus zwei Gründen nicht möglich: Man ist in einer Senke, so dass der Aufwand relativ groß ist – man müsste einen sehr hohen und teuren Masten einrichten – und zweitens da schlägt der Blitz überproportional ein – schon mehrmals erlebt –, was mit dem hohen Mast nicht gerade besser wird.

Wir werden es zunächst mit einem Router versuchen. Updates und einige andere Dienste laufen über die langsame DSL-Light-Verbindung, während der Rest (Exchange, Internet, Fernwartung usw.) über LTE. Wir sammeln zunächst Erfahrungen damit und schauen dann, wo wir rauskommen.

Vielen Dank für die Hilfe, Dir und auch allen anderen! Ihr habt mir wirklich weiter geholfen!
Bitte warten ..
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