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Ein-Host-Virtualisierung mit Hyper-V 2012 R2

Frage Virtualisierung Hyper-V

Mitglied: uwka77h

uwka77h (Level 1) - Jetzt verbinden

14.01.2014, aktualisiert 20:59 Uhr, 5440 Aufrufe, 12 Kommentare, 4 Danke

Ich habe von Hyper-V absolut keine Ahnung. Bisher setze ich beruflich (3 ESXi-Hosts mit vCenter) und privat (1 ESXi-Host) ausschließlich VMWare ein.

Ich möchte für ein kleines Netzwerk eine Virtualisierungslösung schaffen. Bisherige Ausstattung:

- Blech-Server DC + SQL-Server unter Windows 2003 Standard
- 5 Clients mit Windows 7.

Da in der kostenlosen ESXi-Version einige APIs gesperrt sind, z. B. für Backups der VMs, liebäugele ich mit Hyper-V. Und hier ist mir einiges nicht klar.

Fangen wir mal mit der Lizenzierung an. Ich beabsichtige, den DC + SQL-Server auf einen virtuellen Windows Server 2012 R2 Standard (bei 5 Clients macht wohl ein dedizierter DC keinen Sinn) zu verlagern. Zusätzlich soll dann noch ein Terminalserver für 1 - 2 Clients als VM installiert werden. Als Host habe ich mir die kostenlose Version des Hyper-V 2012 R2-Servers vorgestellt. Lizenzrechtlich müsste das soweit o.k. sein, oder?

Im Gegensatz zu VMware sollte ja mit Microsoft der Hyper-V-Host auch Mitglied einer Domäne sein. Nur - wie soll das gehen? Der DC ist eine VM, der Hyper-V-Server läuft auf dem Blech. Sollte man den DC mit auf das Blech packen? Allerdings verschenkt man dann die Vorteile der Virtualisierung (Snapshots, einfache Backups, Portabilität) sowie eine MS-Lizenz. An dieser Stelle bin ich leider etwas ratlos.
Mitglied: wiesi200
14.01.2014 um 21:21 Uhr
Zitat von uwka77h:

Fangen wir mal mit der Lizenzierung an. Ich beabsichtige, den DC + SQL-Server auf einen virtuellen Windows Server 2012 R2 Standard
(bei 5 Clients macht wohl ein dedizierter DC keinen Sinn) zu verlagern. Zusätzlich soll dann noch ein Terminalserver für
1 - 2 Clients als VM installiert werden. Als Host habe ich mir die kostenlose Version des Hyper-V 2012 R2-Servers vorgestellt.
Lizenzrechtlich müsste das soweit o.k. sein, oder?
An der Lizenzierung ändert sich nichts gegenüber VMWare. Der 2012 Server bietet 2 VM Lizenzen an wenn auf dem Host kein dienst außer Hyper-V läuft. Somit kannst du anstelle des kostenlosen Hyper-V auch wenn du willst einen normalen Windows Server mit GUI installieren.

Im Gegensatz zu VMware sollte ja mit Microsoft der Hyper-V-Host auch Mitglied einer Domäne sein. Nur - wie soll das gehen?
Der DC ist eine VM, der Hyper-V-Server läuft auf dem Blech. Sollte man den DC mit auf das Blech packen? Allerdings verschenkt
man dann die Vorteile der Virtualisierung (Snapshots, einfache Backups, Portabilität) sowie eine MS-Lizenz. An dieser Stelle
bin ich leider etwas ratlos.

Früher war es so das man immer einen Blech DC haben sollte, auch bei VMWare. Hab das ohne noch nie versucht aber wie währe wenn du einfach den Virtuellen DC einrichtest und dann nachträglich dennHyper-V mit in die Domain aufnimmt?
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Mitglied: certifiedit.net
14.01.2014, aktualisiert um 21:41 Uhr
Hallo,

@wiesi: Hyper-V in die Domain, wenn nicht mindestens 2DCs vorhanden sind ist Selbstmord. Ansonsten korrekt.

LG,

Christian
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Mitglied: wiesi200
14.01.2014 um 21:47 Uhr
Persönlich werd ich so schnell nicht mal den Hardware DC aufgeben.
Und zusätzlich läuft noch einer als VM in nem Cluster. Und da hat es mich schon geärgert das die Hyper-V ne Domain unbedingt brauchen
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Mitglied: certifiedit.net
14.01.2014 um 21:50 Uhr
In einem Cluster ist es auch eine andere Dimension. Ich experimentier hier gerade mit einer Failoverlösung über mehrere Sites, in welcher dann komplette Serverhierarchien dynamisch verschoben werden können. Aber all das ist ein anderes Szenario. Kommt eben auch immer darauf an: Was kostet HA und was kostet uns ein Ausfall. Meist hilft es schon, wenn $Kunde dann nicht auf 08/15 Hardware setzt.
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Mitglied: Dani
14.01.2014 um 22:27 Uhr
@wiesi200
Früher war es so das man immer einen Blech DC haben sollte, auch bei VMWare.
Ist auch Heute noch so, wenn du nur einen Cluster hast. Wir hatten vor wenigen Tagen Microsoft Techniker im Hause. Bei kleinen Umgebung nach wie vor empfohlen.
Bei großen Umgebung, wo du mehrere unabhängige Clusters hast, kannst du alle virtuell betreiben.

@certifiedit
Ich experimentier hier gerade mit einer Failoverlösung über mehrere Sites, in welcher dann komplette Serverhierarchien dynamisch verschoben werden können
Namen der Lösung bitte per PN, ich will mich weiterbilden.

@OT
einen kleinen Server daneben stellen als Backup DC. Ist nach wie empfohlen von Microsoft. Erst letzte Woche einen Techniker dazu befragt.


Grüße,
Dani
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Mitglied: Rolf-Hanka.ITD
14.01.2014 um 23:43 Uhr
Hallo,
vorweg mal gefragt:

Willst du neue Hardware kaufen? Bleibt die alte Hardware auch noch vorhanden? Was hast du für Geld über für Lizenzen?

Sinnvoll ist eigentlich in einer solchen Umgebung:

Auf dem alten Blech (wenn die Hardware jetzt nicht so doll ist) ein DC, dann auf einem neuen Blech (mit ordentlicher Hardware) einen Hyper-V Server mit 2 VM´s.

Bei dem Hyper-V hast du zwei Möglichkeiten:

1. Hyper-V Server: Vorteil wenig Wartung, wenig Updates --- Nachteil nur in der Coreinstallation möglich ( damit musst du dich halt auskennen)
2. Windows Server 2012 R2 mit Hyper-V Rolle: Vorteil Installation mit GUI möglich --- Nachteil höherer Wartungsanteil

Dann hast du eine VM als DC laufen und dann den alten Blech-Server auch als DC. Beide kannst du dann als Failover-Cluster zusammen basteln. Bei 2012 R2 ist das auch ganz einfach.

Dabei kommen wir zur Lizenzierung. Bei einem Server 2012 R2 Standart kannst du auf dem Blech einen 2012 R2 installieren und dann die Hyper-V Rolle installieren um dann zwei 2012 R2 Server virtuell laufen zu lassen.

Um diese einfachen Failover Einstellungen von 2012 R2 nutzen zu können musst du halt auf deiner alten Blech Maschine auch einen 2012 R2 installieren und lizenzieren. Wenn der natürlich auch ordentliche Hardware hat kannst du dann auch wieder virtuallisieren und "Clustern" (wenn ich das mal so einfach ausdrücke). Demnach brauchst du zwei Windows Server 2012 R2 Standart Lizenzen.

Der Hyper-V Host Server darf nur die Hyper-V Rolle betreiben. So schreibt es die Lizenzierung vor, d.h. du darfst wenn du einen Windows Server 2012 R2 mit Hyper-V Rolle installierst nicht diesen noch als DC laufen lassen.

Ich hoffe ich konnte dir etwas licht ins dunkel bringen.

LG
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Mitglied: uwka77h
15.01.2014 um 11:43 Uhr
Danke für die vielen Antworten. Ich versuche mal meine Sicht der Dinge etwas näher zu erläutern und dabei auf die Beiträge einzugehen.

Der jetzige DC+SQL-Server läuft auf einem ca. 5 Jahre alten Blech, unter der Blechhaube stecken ein Core2Duo E8400, 4 GB RAM, 2 x 1 TB SATA-HDD im Fake-Raid1 an einem Promise-Controller. Die SATA-Disks habe ich vorsorglich vor 2 Jahren mal gegen neuere getauscht. Den ganzen Schrott kann ich nicht länger laufen lassen. Außerdem läuft der Server unter Windows 2003 und dessen Support läuft ja seitens MS im April aus. Daher meine Idee, einen neuen Server hinzustellen und alles zu virtualisieren. Mehr als ein phys. Server und eine MS-Server-Lizenz wollte ich aber nicht investieren.

Zwei neue Blech-Server kann und will ich aus mehreren Gründen nicht anschaffen. Einer muss reichen. Schließlich gibt es ja noch Backups, wenn mal etwas ausfällt, abbrennt oder geklaut wird. Damit entfällt auch die Variante, einen reinen DC aus Blech hinzustellen. Der alte ist zu alt und ein neuer, zusätzlich zum Hyper-V-Host, wäre zu teuer.

Des Weiteren kam der Vorschlag, zwei DCs zu betreiben. An sich korrekt, aber da sind 4+1 Clients, dazu brauche ich doch m. E. keinen zweiten Domänencontroller. Im Moment sichere ich das AD täglich, im allergrößten Notfall ist der DC auch schnell neu aufgesetzt. Und wenn er virtualisiert ist, soll die VM auch täglich gesichert werden.

Kommen wir noch zu der Idee von wiese200, einfach den virtuellen DC einzurichten und dann nachträglich den Hyper-V-Host mit in die Domäne aufzunehmen. Den Gedanken hatte ich auch schon. Nur - kann man das praktisch auch so machen? Der Hyper-V bootet ja faktisch vor dem virtuellen DC. Irgendwie kommt mir das komisch vor, so von hinten durch die Brust.
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Mitglied: wiesi200
15.01.2014 um 12:04 Uhr
Auch wenn's jetzt nicht ganz sauber ist.

Installiere einen normalen Windows 2012. Da's wird dann der DC + SQL.
Zusätzlich noch auf dem gleichen Server eine VM, für den Terminal Server.

Somit hast du alles auf einem Server. Der DC macht dir so keinen ärger. TS ist getrennt und eine Windows Lizenz müsste glaub ich reichen dafür.
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Mitglied: certifiedit.net
15.01.2014, aktualisiert um 13:15 Uhr
Die Lösung ist wohl die blödsinnigste Möglichkeit, sorry.
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Mitglied: LauneBaer
15.01.2014 um 15:23 Uhr
Mahlzeit,

also auf einem Server 2012 mit Hyper-V Rolle sollte man unter keinen Umständen irgendetwas anderes laufen lassen! (Auch kein DC!)
Also Blech kaufen, Server 2012R2 mit Hyper-V Rolle drauf und VM's drauf klatschen.
Dann hast du einen Host mit DC, SQL und Terminal jeweils als VM, muss man halt nochmal eine Lizenz kaufen.
Auf jeden Fall bist du damit auf der sicheren Seite, die Parent Partition lässt man in Ruhe!

Der Hyper-V Host muss auch nicht in die Domäne, der kann getrost draußen bleiben. Domänenmitgliedschaft war nur in Clusterszenarien bei Server 2008 ein "muss", ab 2012 ein "kann".

Grüße
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Mitglied: Rolf-Hanka.ITD
15.01.2014 um 15:39 Uhr
Also alleine Lizenzrechtlich ist das was dir der eine oder andere hier rät schon verboten.
Auf dem Hyper-V Host darf nichts weiter laufen außer die Hyper-V Rolle!

Wie ich das schon geschrieben habe. (Ich mein ich schreib das ja hier nicht umsonst)

Wenn du den alten nicht mehr betreiben möchtest oder kannst gibt es nur eine Möglichkeit.

Hyper-V Host mit zwei VM´s. Auf der einen VM der DC + SQL und den anderen als Terminal.

Den Hyper-V solltest du nicht in die Domain aufnehmen, dass kann ganz böse ausgehen wie du dir schon denken kannst.
Den lässt du einfach in einer Arbeitsgruppe und gut. Solltest du nicht mit der Core Installation um können dann bleibt nur die Variante das du auf dem Host einen 2012 Standart Server mit GUI installierst.

Für dieses Konstellation brauchst du dann eine Blechkiste und eine 2012 R2 Standart Lizenz.

Hoffe das hilft dir und du liest es dir auch durch.
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Mitglied: uwka77h
15.01.2014 um 16:27 Uhr
Danke, so werde ich dass machen.

Wenn ich als verwöhnter vSphere-Nutzer mit der Windows Server Core-Installation nicht klarkomme, nehme ich einen Windows 8.1 Pro-Client mit RSAT und hoffe, dass ich damit den Hyper-V-Host ordentlich administrieren kann.

Vielleicht noch ein paar Worte zum Rest der Umgebung. Als Datenspeicher wollte ich ein RAID1 mit Near-SATA-Platten für die Parent-Partition sowie ein zweites RAID1 für den Datastore nehmen. Oder ist das mit dem Datastore bei Hyper-V anders als bei VMWare?

Und dann wollte ich noch ein NAS mit RAID1, z. B. Thecus, für die Datensicherung einsetzen. Die VMs sowie die SQL-Datenbanken sollen über Nacht auf die NAS geschoben werden. Von dort kommen Sie dann auf externe Platten oder USB-Sticks.
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