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Ist die Einführung von Thin Clients bei einem Unternehmen mit 15 Arbeitsplätzen sinnvoll?

Frage Netzwerke Netzwerkmanagement

Mitglied: imebro

imebro (Level 2) - Jetzt verbinden

05.12.2012, aktualisiert 11:17 Uhr, 3472 Aufrufe, 9 Kommentare

Hallo an alle Admin´s,

es gibt in unserem Unternehmen nun die Idee, "Thin Clients" anstatt der Desktop-PCs einzuführen.
Dazu ist zu sagen, dass wir lediglich 15 Mitarbeiter-/innen haben und ich es fraglich finde, ob sich eine solche Anschaffung bzw. Umstellung überhaupt lohnt?

Es müssen maximal 4 Mitarbeiter-/innen über eine RDP-Verbindung auf einen Terminalserver zugreifen, um dort mit einem bestimmten Programm arbeiten zu können...

Dazu kommt, dass es in der EDV-Abteilung Befürchtungen gibt, dass der Admin, welcher für Server, Clients und Mitarbeiter-Support zuständig ist, dann nach und nach überflüssig werden könnte...

Ggf. wäre das sogar ein Fall für den Betriebsrat, der ja eh bei Änderungen, Einführungen und Veränderungen ein Mitspracherecht hat.

Ich würde die Experten unter Euch daher um eine Einschätzung und ggf. Angaben zu PRO & CONTRA bitten bzw. um Tipps.

Danke und schöne Grüße,
imebro
Mitglied: Chonta
05.12.2012 um 11:31 Uhr
Hallo,

warum den Admin feuern, wenn man auf Thinclients umstellt? Der Server muss ja trozdem gewartet werden und auch ein Thinclient kann einen Hardwaredefekt bekommen.

Die Frage ist, gibt es schon einen Terminalserver mit den benötigten Lizenzen? Arbeiten immer nur 4 Mitarbeiter in der Firma?

Wie arbeiten die restlichen 11 Mitarbeiter?
Um welche Anwendung geht es?

Was wird von der Anschaffung der Thinclients erhofft?
Wie schaut die Situation der Firma hinsichtlich Expansion aus?

Gibt es bei euch einen Strommesser mit dem man die Wat messen kann die eine eurer Workstations am Tag verschlingt?
Wenn ja dann messen, wenn nein, besorgen/leihen und messen und dann die Stromkosten den Anschaffungskosten für die Clients gegenüberstellen.
Um so mehr Thinclients und gleichzeitig arbeitende Mitarbeiter um so besser, teurer, meistens leistungshungriger muss auch der Server sein.

Thinclients können, Strom sparen, Client OS Kosten sparen, Virenscanner auf den Clients fallen auch nicht an.
Wartungskosten sind zu vernachlässigen, denn so oft fällt eine HDD nun auch nicht aus, und kann jede andere Hardware auch.
Zerschossene Benutzerprofiele kann man auch bei Terminalsitzungen hinbekommen

Gruß

Chonta
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Mitglied: askando
05.12.2012 um 12:02 Uhr
thin Clients sind super wenn man schon eine bestehende Terminalserver Struktur hat. Nach meiner Erfahrung nach gibt es gerade in Firmen in der größe viele "Krücken". Damit meine ich lokale Drucker die keine Netzwerkkarte haben, lokale Scanner usw.. Dazu kommt, das wenn ihr Programme verwendet wie z.B. Autocad etc. die etwas mehr Performance fressen...könnt ihr das eh knicken, da diese i.d.R. nicht Terminalserer tauglich sind.

Generell kann ich sagen das die Entscheidung Thin Clients Ja/Nein oft schon an solchen Dingen stirbt bevor man überhaupt dazu kommt Stromkosten aufzurechnen...Mache dir erstmal eine Liste über Perepherie, Software Anforderungen usw. Gucke an wievielen Plätzen du noch Desktop Clients benötigen wirst....(chef wird i.d.R. immer einen Desktop PC behalten). Ich habe solche Umstellungen schon des öfteren hinter mir. Daher empfehle ich bei so etwas Schritt für Schritt vorzugehen. Erstmal einen Thin client kaufen (kannst auch dir Testkisten von Igel etc. zuschicken lassen). Management Software für die Clients auf den DC installieren. Dann kannste damit verschiedene Anwendungen auf performance etc. testen. Dein Chef kann sich selber einen Überblick verschaffen wie das ganze dann aussehen wird...Dann stellste die Drucker auf Netzwerkdrucker usw. um falls das nicht schon der Fall ist und dann nach und nach die Kisten ersetzen....lg
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Mitglied: imebro
05.12.2012, aktualisiert um 12:05 Uhr
Hallo und danke für die detaillierten Antworten!

Ja, es wurde schon ein virtueller Terminalserver eingerichtet, auf den 4 der 15 Mitarbeiter-/innen per RDP zugreifen.
Sie arbeiten dort mit einem speziell für uns programmierten Programm...

Die anderen Mitarbeiter-/innen arbeiten mit Windows-Programmen (Office), Internet, Foto-Software etc.

Erhofft wird wohl die einfachere Administrierung und Einsparung von Anschaffungskosten neuer PCs sowie Virenscanner etc.

Expansion gibt es definitiv nicht und ist auch nicht geplant!

Bezüglich Strommesser muss ich mich dann mal erkundigen - ist aber ein interessanter Ansatz

Bezüglich des Admins:
Da der administrative Aufwand ja wohl weniger wird, gibt es natürlich entsprechende Befürchtungen - auch beim Betriebsrat...

Danke & LG
imebro
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Mitglied: askando
05.12.2012, aktualisiert um 12:22 Uhr
Ok, wenn ihr solche Programme einsetzt und bereits über Terminalserver + Lizenzen verfügt, dann stellt das überhaupt kein Problem dar.

Die Clients werden ebenso per rdp auf den Ts zugreifen und Software wie Office, Bildbearbeitung etc. sind auch definitiv Terminalserver tauglich.
Lokale Drucker usw. müssen wie gesagt durch Netzwerkgeräte ersetzt werden.

Was die Personalkosten im EDV Bereich angeht. Nun ja, wer verwaltet dann das Management der Clients. Wer übernimmt den internen Support für die Mitarbeiter. Wer beschafft Hardware plant die Erneuerungen der EDV Infrastruktur, kümmert sich um Backups usw. Natürlich kann ein Systemhaus sowas leisten, jedoch immer durch damit verbundene Kosten. Bei 15 Mitarbeiter ist es ehrlich wirklich fraglich, ob ein interner Admin notwendig ist, da ist doch schon viel "Eierschaukeln angesagt"...wenn ich jetzt bedenke, das ich alleine über 40 Kunden bediene. Kann man aber generell nicht pauschalisieren, da es vom Kerngeschäfft abghängig ist.

Lieben Gruß
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Mitglied: Chonta
05.12.2012 um 12:21 Uhr
Zitat von imebro:
Hallo und danke für die detaillierten Antworten!

Ja, es wurde schon ein virtueller Terminalserver eingerichtet, auf den 4 der 15 Mitarbeiter-/innen per RDP zugreifen.
Sie arbeiten dort mit einem speziell für uns programmierten Programm...

Virtueller TS? Ich hoffe der Virtualisier ist performant.

Die anderen Mitarbeiter-/innen arbeiten mit Windows-Programmen (Office), Internet, Foto-Software etc.

Fotosoftware=Photoshop? Zonk braucht eine richtige Workstation Terminalserver wird weder unterstützt noch wäre es zu empfehlen.
Bei Office brauchst Du evtl. noch extra Terminalserverlizenzen dafür, und vergiss nicht der Zugriff auf einen MS-Terminalserver benötigt eine zusätliche Terminalzugriffslizenz die über eine normale CAL nicht abgedecktist.

Erhofft wird wohl die einfachere Administrierung und Einsparung von Anschaffungskosten neuer PCs sowie Virenscanner etc.

Anschaffungskosten? Thinklients sind in der Regel teurer als LowEnd/gebrauchte Workstations
Die Administration wird nicht wirklich einfacher, vor allem bei der Migration ist sie mit Mehraufwand verbunden und jeh nachdem ob alle umgestellt werden oder nicht...

Expansion gibt es definitiv nicht und ist auch nicht geplant!

Schade.

Bezüglich Strommesser muss ich mich dann mal erkundigen - ist aber ein interessanter Ansatz

Jo aber wie askando schon richtig bemekrte, bevor der Strom zum tragen kommt, müssen die Anwendungen überprüft werden, es iost bei weitem nicht alles TS tauglich bzw. man benötigt dann spezielle turere oder zusätzliche Lizenzen.

Bezüglich des Admins:
Da der administrative Aufwand ja wohl weniger wird, gibt es natürlich entsprechende Befürchtungen - auch beim
Betriebsrat...

In wie weit soll der Aufwand weniger werden? Und der Server verwaltet sich auch nicht von alleine.
Das größte Problem beim Helpdesk ist nicht der Kasten sondern was davor ist und die sollen ja bleiben

Danke & LG
imebro

Gruß

Chonta
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Mitglied: askando
05.12.2012, aktualisiert um 12:28 Uhr
Photoshop ist ein Bildbearbeitungsprogramm - ich gebe dir vollkommen Recht. Nicht Terminalserver tauglich und benötigt viele Ressourcen. Mitarbeiter die Photoshop nutzen haben in der Regel eine WS. (Grafikabteilung bzw. Marketing) Diese nutzen jedoch meistens eh die ganze Adobe Premium Suite die schlappe 2k kostet und brauchen daher immer eine Workstation. Was jedoch normale Bildbetrachtung angeht - braucht man sich keine Gedanken machen.

Was du beschrieben hast mit Mehraufwand bei der Umstellung ist klar. Aber so ein Netzwerk stelle ich mit Vorbereitung etc. effektiv in 2 Tagen komplett um inklusive Datenmigration etc. Du musst doch nur die Profile umziehen lassen auf den TS, die Management Software installieren, Standarttemplates für die Thins anlegen. + Natürlich Beschaffung ausrollen und Umbau der WS.
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Mitglied: Chonta
05.12.2012 um 12:45 Uhr
Bildbetrachter ja, aber miest wird betrachten gesagt, aber bearbeiten gemeint. Und auch mit Gimp sollte es ne Workstation sein.

Die Umstellung hat nen kleinen Mehraufwand. Aber nach der Umstellung ist der Andinistrative Aufwand nicht zwingend viel weniger.
Updates der Clients fallen weg, ok aber darum kümmert eigendlich der WSUS bzw. eine Software die auch andere Software verteilen kann.
Sicherheitsupdates, Softwareupdates müssen für den Server immer noch eingespielt werden.
Das Thinclients weniger arbeit für den Admin bedeuten ok, aber soviel eigendlich nicht oder? Es sei den der Admin war bisher permanent am rumlaufen zu den Workstations und hat da alles per Hand installiert.

Ich persöhnlich kenne keine Thinclient-Umgebung, aber kann mir nicht vorstellen das da so viel weniger Aufwand hinter steht. Vorrausgesetzt die Benutzer können ihre Profile immer noch bearbeiten.

Gruß

Chonta
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Mitglied: askando
05.12.2012, aktualisiert um 14:20 Uhr
Chonta, wenn ich einmal das Netzwerk sauber umgestellt habe, ist der Aufwand mit TS + Thinclients im Vergleich zu DC+WS die teilweise RDP nutzen wesentlich kleiner. Weil die Administration z.B. bei Igel Boxen über die Server Suite zentralisiert wird. Dementsprechend sind Firmware Updates usw. (die meistens bei Ws, wenn wir mal ehrlich sind eh nicht gemacht werden) auch zentral gesteuert. Also wenn das Netz sauber aufgesetzt ist, hast du schon deutlich weniger zu tun. Du brauchst z.B. neue Clients nicht mehr zu installieren. Du hängst den Thin Client mit dhcp ins Netz, per Mac findet die Management suite ihren Client - du schiebst nur ein vorkonfiguriertes Template drauf mit allen Einstellungen. Das dauert keine 5min dann legste nen neuen account an bspsw. einen neuen Mitarbeiter + Email einrichten fertig. Das ist echt schon schneller im Vergleich.

Aber ...es gibt ja noch vieles mehr was ein EDVler macht als Pc's zu installieren, ich war lange Zeit interner EDVler und das was ich am wenigsten gemacht habe, war Pc's installieren. User Support, Daten Aufbereitung, Budget Planung - Abwicklung von Störfällen (Leitung tot usw.) bleibt ja noch alles bestehen. Outsourcing kann man immer schön reden, aber ich empfehle beinahe jedem Betrieb die über einen internen IT'ler verfügen diesen auch zu behalten. Es lohnt sich meistens, denn persönliche Kompetenz im Haus ist mehr Wert als der kaufmännischer Ambitionissmus junger Kaufleute die nachher heulen, wenn sie die erste Rechnung vom Systemhaus kriegen. Implemtierung + Planung usw. solch einer Struktur bei 15 Thins, ich schätze jetzt mal grob kostet locker alleine an Dienstleistung 3000 euro + Hardware. Dazu kommen dann immer wieder Anfragen. Man hat am Ende vielleicht sogar gespart - jedoch ist es mehr Aufwand den man nicht sieht, Kontakt mit dem Support - wer nimmt ihn auf. Support kostet auch pauschal - wenn man nun mal nicht soviel blechen will - muss man mit Reaktionszeit leben....also ich sehe das einfach so "wer einen eigenen admin hat sollte den behalten" Wer nicht und klein genug ist, kann ein Systemhaus ausprobieren und dann entscheiden.
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Mitglied: Chonta
05.12.2012 um 14:09 Uhr
Danke askando.
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