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ESXi 5.0.0 Leistung des Gerätes

Frage Virtualisierung

Mitglied: obliterator

obliterator (Level 2) - Jetzt verbinden

02.05.2012 um 16:09 Uhr, 14108 Aufrufe, 12 Kommentare

ESXi 5.0.0 mit 3 Virtuellen Servern ( Zeiterfassung und 2 Terminalserver )

8 CPUs x 2,333 GHz
Intel Xeon CPU
E5410 @ 2.33 GHZ
16 GB RAM

Hallo an alle,
ich bekomme im vSphere Client folgende Meldung unter dem Reiter Ereignisse.
Diese Meldung erscheint fast täglich, weiß einer von euch damit was anzufangen?


Die Leistung des Geräts mpx.vmhba0:C0:T0:L0 hat sich verschlechtert. Die E/
A-Latenz hat sich von einem Durchschnittswert von 6193 Mikrosekunden auf
823944 Mikrosekunden gesteigert.
Warnung
01.05.2012 22:06:49
localhost


vielen dank im Vorraus!
Mitglied: SlainteMhath
02.05.2012 um 16:50 Uhr
Moin,

die Meldung deutet idR entweder auf einen Engpass beim Zugriff auf einen LUN oder auf einen (sich anbahnenden) Hardware/Festplatten Fehler hin.

Um was für ein Device handelt es sich denn bei mpx.vmhba0:C0:T0:L0 ? Liegt da ein Datastore drauf? Zu finden im Configuration-Tab unter Hardware -> Storage Adapters.

lg,
Slainte
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Mitglied: obliterator
03.05.2012 um 08:06 Uhr
Danke erstmal für die schnelle hilfe!

Also wenn ich das richtig erkennen kann ist mpx.vmhba0:C0:T0:L0 meine Festplatte bzw. Raidverbund
Laufzeitname: mpx.vmhba0:C0:T0:L0
Betriebszustand: Gemountet
LUN: 0
Typ: disk
Laufwerktyp: Nicht-SSD
Transport: Paralleles SCSI
Kapazität: 557,79GB
Besitzen: NMP
Hardwarebeschleunigung: Nicht unterstützt
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Mitglied: broecker
05.05.2012 um 17:43 Uhr
wie schon geschrieben, ist es tatsächlich ein SCSI-Bus an dem die Platten hängen - läuft um 22 Uhr z.B. eine Bandsicherung an - auch auf dem gleichen Controller?
600GB paßt eher zu SAS oder ein Hardware-RAID - bitte tatsächlich die Hardware-Konfiguration ermitteln damit man sich entscheiden kann.
HG,
Mark
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Mitglied: obliterator
07.05.2012 um 07:58 Uhr
Hallo Mark,
es handelt sich um 4x 320 GB Festplatten in einem Raid5 Verbund an einem Adaptec Sata Controller.
Um 22 Uhr läuft keine Bandsicherung... bzw es gibt nicht mal einen Streamer.
Der Server ist ein Supermicro X7DW3 mit 16 GB Arbeitsspeicher.
Intel XEON E5410 @ 2,33 GHZ Logische Prozessoren 8
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Mitglied: broecker
07.05.2012 um 08:24 Uhr
Ok, dann scheiden die angesprochenen Performance-Aspekte aus und die SMART-Funktionen sollten zur Festplattenanalyse genutzt werden, daß eine SATA-Platte im Server Defekte entwickelt, ist ja nicht unwahrscheinlich.
Nach vollständigem funktionsfähigem Backup und in einem Zeitraum wo man auch ein Restore einspielen könnte z.B. Sysresccd booten und mit smartmontools einzeln prüfen...
Nur interessehalber - welcher SATA-Controller von Adaptec?
HG
Mark
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Mitglied: obliterator
07.05.2012 um 09:23 Uhr
Danke erstmal für deine Unterstützung.
Leider kann ich dir heute nicht genau sagen welcher Sata-Controller von Adaptec verbaut ist.
Ist es denn möglich mit Sysresccd platten im Raid verbund zu testen? Muss ich da einen Raid Treiber laden?
Was Linux betrifft bin ich nicht so wirklich fit
Ich lade gerade die Stable x86: SystemRescueCd-x86-2.6.0 (366 MiB) herunter und brenne die als Bootfähiges Image. Danach schau ich mal weiter.
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Mitglied: broecker
07.05.2012 um 09:42 Uhr
nein, ja, vielleicht:
Viele Hardware-RAIDs werden unter Linux nicht als RAID sofort unterstützt sondern als Einzelplatten erkannt, genau das ist hier aber auch erwünscht!
Die smartmontools sollen ja auf jede einzelne Platte angesetzt werden.
Da man nur testet und ausliest, nicht etwa versucht Dateisysteme einzubinden, sollte "eigentlich" nichts passieren - wenn beim RAID eine Platte Hardware-Defekte aufweist - und sich laufend verschlimmert - ist das natürlich deutlich heikler - deshalb meine Betonung auf das Backup und genügend Zeit für Wiederherstellung.
Mir ist ein RAID mit 3 intakten Platten lieber, als ein degradiertes 4Platten-RAID!
Sollten überhaupt keine Platten angezeigt werden, kann man diese einzeln an einem 0815(eingebauten?)-SATA-Anschluß einzeln testen.
Restrisiko: der RAID-Controller könnte hinterher seine RAID-Konfiguration nicht mehr erkennen/akzeptieren - auch daher Backup!
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Mitglied: obliterator
07.05.2012 um 10:20 Uhr
Also Backup ist klar. Ohne Backup geht sowieso nix!
Ich habe das Programm nun gebootet und lande in der Konsole.
Ich muss jetzt die einzelnen Festplatten Mounten richtig?

Wie lautet der Befehl dafür?
mount /dev/hdb /mnt ???


ich habe auf der Konsole nun "wizard" eingegeben und bekomme eine graphische Darstellung. Danach habe ich unter System- Testdisk ausgewählt! Ist das soweit richtig?
Oder kann ich das Programm S.M.A.R.T irgendwie anders aufrufen?

*Update*
ich kämpfe mich durch den Linux Wald...
also mit smartctl -i /dev/hda soll man angeblick das Programm aufrufen können. Bei mir erscheint nur No such device... junge junge junge hätte ich bloss damal besser aufgepasst beim Linux Kurs
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Mitglied: broecker
07.05.2012 um 10:43 Uhr
nein!
nicht mounten!!!
das wäre ja gerade einbinden der Dateisysteme - und somit modifizieren der einzelnen Blöcke!
mit

fdisk -l

bitte erstmal nur Auslesen der Platten - Ausgabe sda, sdb, sdc, sdd wäre gut - 4x 320GB Platten -
smartmontools danach mit dem jeweiligen Device aufrufen: /dev/sda ...

gleich noch PM, im Zweifel warten!
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Mitglied: obliterator
07.05.2012 um 10:51 Uhr
keine Sorge ich teste das Programm gerade in einer VMWare Maschine. Ich will das Programm erstmal Kennenlernen bevor ich damit an das Produktiv System rangehe.
Also folgendes...

mit
fdisk -l <-- Festplatten Anzeigen lassen! Richtig? Dann z.b.
smartctl -i /dev/sda1 <- Festplatte überprüfen? ( Er sagt zwar Device not support SMART, das liegt aber wohl an Virtuellen Festplatten! )
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Mitglied: broecker
07.05.2012 um 11:06 Uhr
ja, das geht fast (sda statt sda1),
wobei -H ("health") eine schnelle Antwort liefert und -t short (z.B.) einen Test anstößt, steht ja so auch in der "Anleitung" beim einfachen Aufruf.
Der short-Test dauert ca. 2 Minuten, danach kann man sich das Ergebnis mit --all mit den übrigen Daten über die Platte anzeigen lassen.
Die ganzen Platten sind immer sda, sdb, ... - die Partitionen auf der Platte sind sda1, sda2, ... - hier wollen wir aber nur die ganzen Platten prüfen - macht bei SMART nur so Sinn und beim RAID wäre die Partition ja ohnehin über alle Platten "verteilt":

fdisk -l
Ergebnis sda bis sdd

smartctl -t short /dev/sda

dann:
smartctl --all /dev/sda

das einfach nachfolgend mit allen weiteren sdb, sdc,...
wenn SMART vorher ausgeschaltet ist (z.B. im BIOS), schaltet man es mit dem Test praktisch auch gleich ein - bis zum Neustart...
es kann schon sein, daß die Geräte-Namen im Echtsystem deutlich anders heißen, dann bitte mich live noch anrufen - siehe PM

HG
Mark
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Mitglied: obliterator
07.05.2012 um 11:37 Uhr
Alles klar...
danke soweit erstmal!

Ich habe es gerade an meinem Lokalem Arbeitsplatz getestet, da ging das soweit ohne Probleme...
Ich kläre das mal ab, wann ich an das Produktiv System ran kann, dann würde ich mich ggf... bei dir melden! Eventuell Morgen gegen 16.30 Uhr.
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