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GELÖST

Exchange Mails von User auf Server belassen?

Frage Microsoft Exchange Server

Mitglied: lauxes

lauxes (Level 1) - Jetzt verbinden

13.02.2008, aktualisiert 16.06.2008, 18291 Aufrufe, 10 Kommentare

Folgender Fall:

Eine Firma mit Exchange Server & 10 Mitarbeitern die alle eine Pop-Mail Addresse im Exchange eingetragen haben. Nun holt der Exchange ja aller 15min alle Mails ab und sie sind nicht mehr von zuhause abzurufen.

Ein Mitarbeiter möchte aber (wie es auch bei ganz normaler Outlook POPMAIL möglich ist) das die Mails 2-3 Tage auf dem Server belassen werden und danach gelöscht damit er sie zuhause abholen kann wo er noch diese Einstellung drin hat.

Ist das möglich? Wie?

Ich hab schon ne weile im Netz gesucht aber nichts gefunden. Bitte bei der Antwort so einfach wie möglich denken, Danke im vorraus
Mitglied: manuel-r
13.02.2008 um 14:22 Uhr
Wer holt denn Mails per POP am Exchange ab? Aber naja, ich nehm's mal so hin.
Die notwendige Einstellung musst du in dem POP3-Mailclient suchen. Der darf beim Abholen die Mails nicht löschen. Bei OE findest du das bspw. unter Extras > Konten > Kontoeigenschaften > Erweitert dort dann den Haken setzen bei Kopie aller Nachrichten auf dem Server belassen und Vom Server nach x Tagen entfernen

Manuel
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Mitglied: lauxes
13.02.2008 um 14:52 Uhr
Glaube ich hab mich falsch ausgedrückt!?

Also im Mailclient ist natürlich nur der Exchange eingetragen! Und die E-Mail Addressen im POP3-Connector-Manager von Exchange - also muss ich doch dem Exchange sagen: behalte bitte die EMails noch 2 Tage auf dem Server!? ODER?
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Mitglied: manuel-r
13.02.2008 um 14:59 Uhr
Achso. Die User gucken ihre Mails nicht zu Hause per OWA auf dem Exchange sondern beim Provider. Dann musst du das dem Exchange beibringen. Richtig.

Das ist ja noch komischer als ich ursprünglich dachte:
Wenn der Ex die Mails per POP beim Provider holt und die User dann per POP beim Ex, warum holen dann nicht gleich die User per POP beim Provider...?

Manuel
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Mitglied: lauxes
13.02.2008 um 15:07 Uhr
Es ist nur dieser eine User der das so Handhaben muss da er viel im Außendienst tätig ist und somit auch von zuhause auf seine Mails angewiesen ist. Er hat kein POP im EMail Client eingestellt da die Verwaltungsmöglichkeiten demnach schon beschränkt sind.


Ich frage mich warum ein jeder Email client diese Funktion mitbringt und Exchange so schwer zu sein scheint.
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Mitglied: manuel-r
13.02.2008 um 15:38 Uhr
Benutzt ihr eigentlich Outlook? Wenn ja, warum dann der Abruf per POP3 beim Ex. Wenn nein, dann anderer Vorschlag.
Lass den Ex die Mails per POP vom Provider abholen und binde deine Clients per IMAP an den Ex. Für den Abruf der persönlichen Mails von woauchimmer aus richtest du OWA am Exchange ein. Damit dürften deine Probleme erschlagen sein.

Manuel
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Mitglied: Dani
13.02.2008 um 19:04 Uhr
Abend,
warum so kompliziert?! Ich würde ein bisschen mehr in die Zukunft schauen. Sprich, es könnte doch gut sein, dass andere Mitarbeiter die Art von Zugriff später auch noch brauchen.
Ich würde entweder OWA (ist im Moment die einfachste, effizienteste Methode - Portforwarden, vll. FW noch freischalten und gut is) oder aber RPC over HTTPS empfehlen. RPC würde ich aber nur empfehlen, wenn er ein geschäftliches Notebook benutzt. Denn schließlich sollte man auch an die Datensicherheit denken.

Firmenmails haben nicht auf privaten Systemen zusuchen!

Ansonsten habt ihr vllt. schon einen VPN-Einwahlknoten. Sprich der Außendienstler hat ein NB der Firma, wählt sich per VPN (IPSec over L2TP - sehr sicher) ein und kann ganz normal seine Mails abrufen. Der Vorteil ist, es sieht so aus als würde er direkt im LAN stehen (also das NB).


Grüße
Dani
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Mitglied: 51705
13.02.2008 um 19:48 Uhr
Hallo lauxes,

Ich frage mich warum ein jeder Email client
diese Funktion mitbringt und Exchange so
schwer zu sein scheint.

Vielleicht, weil Exchange ein Mailserver und kein Mailclient ist...

Mit POPcon (€ 60,--?) funktioniert das übrigens.

Grüße, Steffen
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Mitglied: wilke-it
16.06.2008 um 11:37 Uhr
Hi,

bin hier gerade über den Foreneintrag gestolpert. Da mich nicht wirklich interessiert warum die E-Mail auf dem Server bleiben sollen hab ich zumindest eine Möglichkeit die E-Mails nochmals per POP3 abzurufen. Ich hatte das gleiche Problem bei einem Kunden.

Voraussetzung: Exchange-Server macht kein Catchall auf die E-Mail-Domäne.

Ich habe beim Provider ein zweites Postfach angelegt:

Original-Postfach auf Exchange: m.mustermann@musterdomäne.de
Zweites Postfach welches nicht auf dem Exchange eingerichtet wird: m.mustermann.home@musterdomäne.de

Jetzt beim Provider eine Weiterleitung von "m.mustermann@musterdomäne.de" nach "m.mustermann.home@musterdomäne.de" einrichten aber Häkchen setzen für "Kopie im Originalpostfach belassen". Zum Versenden habe ich dann aber für SMTP "m.mustermann.home@musterdomäne.de" eingerichtet. Der Nachteil ist natürlich, dass die gesendeten Nachrichten auf "m.mustermann.home@musterdomäne.de" nicht in der Datensicherung auftauchen.

Gruß
Marcel Wilke
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Mitglied: Dani
16.06.2008 um 11:47 Uhr
Hi Marcel,
ich frage mich gerade, warum Microsoft überhaupt OWA bzw. OMA anbietet?! Des Weiteren wie will der MA überhaupt antworten?! Da stimmt ja später vorne und hinten nichts mehr im Protokoll im Exchange.
Des Weiteren frage ich mich, was macht ihr wenn der User zu Hause aus fahrlässigkeit einen Trojaner, Virus hat und Kettenmails über das Postfach an Kunden schickt? Sowas ist ziemlich uncool...oder aber eine Kopie von allen erhaltenen Mails ins Internet stellt bzw. an eine 3. Personen schickt...

Ihr seit euch schon bewusst, dass ihr auf Anfrage von Finanzamt & Co. einen vollständigen nachvollzieheren Mailverkehr vorlegen müsste, ohne gross noch die Mails von allen Outlook-Clients zusammen zusuchen. Vorallem die Archivierung beträge 8 Jahre. Wie stellt ihr das an?

Aber gut, ist mein Arbeitsplatz...


Gruss,
Dani
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Mitglied: wilke-it
16.06.2008 um 13:18 Uhr
Hi Dani,

nennen wir diese Lösung einen Workaround ;) Die Methode ist gleichzusetzen mit der Möglichkeit im POP-Connector einzustellen (wenn das überhaupt ginge), dass die E-Mail auf dem ISP-Server belassen werden und dann per POP vom Mitarbeiter zu Hause direkt abgerufen werden. Ich selbst hab das nur übergangsweise bei einer Firma mit Heimarbeitsplatz eingerichtet bis die VPN-Hardware da war. Eine direkte Portweiterleitung hätte ich bei einem Linux-System gemacht bzw. bei Verwendung eines Linux-Systems als Proxy-Server aber bekomme immer noch Bauchschmerzen wenn ich den IIS als Webserver verwende und nur eine FritzBox als Router.

Also noch Mal ausdrücklich: Ich weiß nicht weshalb lauxes diese Lösung benötigt. Ich wollte ihm nur aufzeigen wie es funktioniert. Die Alternativen und Sicherheitsrisiken wurden ihm ja bereits erklärt.

Liebe Grüße
Marcel
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