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GELÖST

Fast unglaubliche IT-Ereignisse

Frage Off Topic

Mitglied: TobiasNYC

TobiasNYC (Level 2) - Jetzt verbinden

15.03.2006, aktualisiert 18.03.2006, 7492 Aufrufe, 13 Kommentare

Es soll sie ja selten geben, aber es gibt sie: Außergewöhnliche IT-Glücksmomente.

Was sind eure "fast" unglaublichen IT-Erlebnisse?
Also, fange ich mal an, mal sehen wer das toppen kann


Damals . . .

. . . . vor langer langer Zeit ist bei mir die Festblatte IBM IC35L040AVER07-0, sehr wahrscheinlich durch Überspannung, beschädigt worden. Diese wurde nun nicht mehr im BIOS erkannt und gab klackende Geräusche von sich.
Bei ebay habe ich seiner Zeit versucht genau dieselbe Festplatte zu kaufen um die festplattenspezifische Anschlußplatine zu tauschen. Allerdings ohne Erfolg, es war sehr enttäuschen, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Wer schon mal Daten verloren hat weis was das bedeutet. Es entstand bei mir zwar "nur" ein ideeller schaden, aber schlimm war es trotzdem, alles weg ? es war sogar damals an meinem damaligen Geburtstag geschehen.

Nun, nach gut anderthalb Jahren entschloß ich mich - was hatte ich noch zu verlieren, die Daten hatte ich abgeschrieben - die Festplatten zu öffnen.
Ich hatte vor alles auf eine Karte zu setzen, ich wollte den gesamten Schreib- Lesekopf gegen den aus der 2. "ebay Festplatte" austauschen. In meinen Augen standen die Chancen 1000:1, denn es ist eine Operation am offenen Herzen. Eine professionelle Datenrettung kam allein schon aus finanzieller Sicht nicht in Frage.

Mit einem Torx T5 de-, und montierte ich die Teile. Wohlgemerkt an meinem Schreibtisch ohne Reinraumbedingungen, allerdings mit größtmöglicher Sorgfalt.
Besonders schwierig war es, die 8 Schreib/Leseköpfe gleichzeitig auf der Platte zu positionieren, da sie federnd gelagert sind und so sich gegenseitig gegeneinander drückten. Es galt also 4 Head´s gleichzeitig anzuheben. . . . .

. . . . nun, dann war es soweit, ich war fertig (mit den Nerven).
Ich setzte die Platte aus Sicherheitsgründen in meinen zweiten Ersatz-PC ein, und schaltete ein. Was wird nun geschehen?
Das klacken war verschwunden, Initialisierung erfolgreich auch im BIOS wurde sie als IBM IC35L040AVER07 erkannt, ("geil, ich glaubte es einfach nicht").

Der Computer war hochgefahren und betriebsbereit.
Im Explorer waren wiedererwarten alle Partitionen, samt der kompletten Ordnerstruktur, sichtbar.
Nun als erstes die heiß geliebten und vermißten MPEG-3 Daten kopiert, alles verlief reibungslos. Alle wichtigen Dokumente konnte ich retten, nur einige wenige Dateien konnten nicht gelesen werden (CRC Fehler). Die Dateien lagen wahrscheinlich physisch auf der obersten Platte, wo sich kleine staub Partikel abgesetzt hatten.

In diesem Sinne, nichts ist unmöglich. . . .
Mitglied: ElNino
15.03.2006 um 15:20 Uhr
Ich kann Dir ja mal ein paar defekte Photodateien zuschicken. Vll bekommst die auch wieder hin.
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Mitglied: MehLan
15.03.2006 um 15:39 Uhr
Hi,
und das alles soll man glauben, ja aber wie,

wenn alle Computerprofis und Lehrer sagen nachdem mann ein festplatte aufschraubt das mann sie weg schmeißen kann.

wenn es wirklich wahr seihen sollte grosses Glück

MFG
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Mitglied: Soldier
15.03.2006 um 15:53 Uhr
Da in einer originalen Festplatte ein Vakuum vorhanden ist, welches nach dem Öffnen natürlich nicht mehr vorhanden ist, ist es natürlich nur eine Frage der Zeit, bis die Schreib-/Leseköpfe durch die Reibung kaputt gehen.

Aber für eine kurze Zeitspanne zum Kopieren der Dateien kann ich es mir gut vorstellen, dass da noch was funktionieren kann.
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Mitglied: marc-1303
15.03.2006 um 16:01 Uhr
ich kritisiere nicht. ich winde dir ein kränzchen.

wer käme schon auf die idee, ohne chirugische kenntnisse eine operation am offenen herzen vorzunehmen ?

hut ab für deine initiative...

allderdings, wie schon gesagt wurde würde ich die platte nicht mehr weiter verwenden. höchstens aus neugier, wie lange sie's tatsächlich macht. vielleicht kannst du in dann noch einen zweiten unglaublichen fall schildern

gruss
marc
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Mitglied: brammer
15.03.2006 um 16:16 Uhr
Wir hattewn im Netzwerk Center vor einiger Zeit folgende Situation:
Zu Wochenbeginn brach in unserem Verteilten Netzwerk immer wieder ein Teil weg.
Der Lokale Admin vor Ort hatte keine (wusste nicht was passiert sein könnte und auch sonst keine) Ahnung.
Es waren immer wieder mal Netzwerkeinstellungen verschwunden, Geräte fehlten, Ganze Subnetze waren weg. Wir konnten uns nicht erklären was passiert ist.
Nach 4 Wochen hatten wir schon Horror davor.
In der 5 Woche legt uns ein Kollege Montagmorgen die "Computer Bild" (!!!) auf den Tisch und meint nur: da kommen unsere Probleme her.
OBen besagte "Fach"-Zeitschrift hatte gerade einen Lehrgang über Netzwerke, und die dortigen Einstellungen hat der lokale Admin ausprobiert, weil so eingestellt läuft ja alles viel besser und schnell und sicherer.
Nur hat der Depp vergessen das er es a) nicht durfte, b) nicht verstanden hat und außerdem war er zu Feige es zu zugeben.
Dann wussten wir schon vorher was passieren würde....
Wir haben ihn spielen lassen, bis ein Kollege zwei Wochen Später sowieso an den Standort musste und hat ihm die Leviten gelesen und ihn zur Sau gemacht.
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Mitglied: ITwissen
15.03.2006 um 16:22 Uhr
In Festplatten ist definitiv kein Vakuum. Die Koepfe fliegen im warsten Sinne des Wortes ueber die Platte. Da sind "Fluegel" dran, welche die Koepfe durch den Luftstrohm zum schweben bringen.

Deshalb ist auch ab einer gewissen Umdrehungsgeschwindigkeit schluss, denn bei Ueberschallgeschwindigkeit bricht der Luftstrom zusammen und die Koepfe wuerden sich in die Platte "eingraben". Fragt mich nicht wieso, ich bin kein Aerodynamiker.

Jedenfalls ist in der Festplatte kein Vakuum

DAS IST KEIN SCHERZ!
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Mitglied: DaHolle
15.03.2006 um 16:37 Uhr
Moinsen...

Die Schreib-/Leseköpfe schweben durch ein durch die Rotation der Platten erzeugtes Luftpolster über der Plattenoberfläche. Die Flughöhe liegt jedoch heutzutage (2005) nur im Bereich von Nanometern, sodass die Luft innerhalb des Festplattengehäuses keinerlei Verunreinigungen beinhalten darf. Die Herstellung von Festplatten erfolgt deshalb wie die von Halbleitern in Reinräumen. Wird eine Festplatte in normaler, verunreinigter Luft geöffnet, so sorgen bereits kleinste Staub-/Rauchpartikel, Fingerabdrücke, etc für wahrscheinlich irreparable Beschädigungen der Plattenoberfläche und der Schreib-/Leseköpfe.

Zum Schutz der für Daten benutzten Oberflächen vor dem Aufsetzen der Schreib-/Leseköpfe fahren diese, noch bevor sich beim Ausschalten der Festplatten die Umdrehungsgeschwindigkeit merklich verringert hat, in die so genannte ?Landezone? (?landing zone?), in der sie fixiert werden. Diese Parkposition kann sich außerhalb der Scheiben befinden oder im Innenbereich der Platten. Die Fixierung geschieht z.B. über einen kleinen Magneten, der den Lesekopf festhält. Traditionellerweise mussten Festplatten explizit vor dem Ausschalten per Befehl vom Betriebssystem geparkt werden. Aber auch heutzutage sollten Festplatten explizit geparkt werden, da mitunter mit dem Autoparken (Parken bei abgeschalteter Versorgung aus der Restenergie der auslaufenden Platten) eine geringere Lebensdauer einhergeht.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Festplatten

MFG DaHolle
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Mitglied: TobiasNYC
15.03.2006 um 17:20 Uhr
Jaja. . . ,

. . . es gibt allerdings auch User, die mit der Computer Bild neben dem Butterbrot, in der Mittagspause erstmal die neuen Registry-Hack´s ausbrobieren.


Möchte mal wissen woher das Gerücht mit dem Vakuum herkommt, denn es ist definitiv FALSCH!

Ich denke auch, dass das mit den Festplatten und dem öffnen, wird teilweise überdramatisiert. Überall wird geredet - bloß nicht öffnen sonst geht nichts mehr - aber wer hat es tatsächlich mal ausprobiert?

So, jetzt seid Ihr drann. . .
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Mitglied: TobiasNYC
15.03.2006 um 17:33 Uhr
Es entsteht ein Luftloch, weil die Dichte, durch die Geschwindikeit der Luft, zu stark abnimmt
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Mitglied: filippg
15.03.2006 um 21:40 Uhr
Hallo,

Möchte mal wissen woher das
Gerücht mit dem Vakuum herkommt, denn
es ist definitiv FALSCH!
damals war ich ja noch _sehr_ klein und kann das somit nicht aus eigener Anschauung bestätigen (auch bei kurzer Webrecherche leider nichts gefunden), aber: soweit ich meine zu Wissen gab es früher "Winchesterplatten" die tatsächlich ein (annäherndes) Vakuum hatten. Die Abstände Platte/Kopf waren damals noch etwas grösser und wurden durch entsprechende Positionierung fester Arme garantiert, dafür lieferte der geringere Druck weniger Widerstand, weniger Verwirbelungen (einfachere Kopfpositionierung) und harmonierte auch ganz gut mit der benötigten Staubfreiheit.

JMSP

Filipp
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Mitglied: drop-ch
16.03.2006 um 08:08 Uhr
Ich denke auch, dass das mit den Festplatten
und dem öffnen, wird teilweise
überdramatisiert. Überall wird
geredet - bloß nicht öffnen sonst
geht nichts mehr - aber wer hat es
tatsächlich mal ausprobiert?

@tobias
Ok, dann Öffne mal deine HD (und zwar diese mit den wichtigen Daten!). Nun arbeitest du ganz normal weiter und meldest dich wieder, wenn die HD nicht mehr geht.

Wie Soldier bereits geschrieben hat geht die HD noch eine kurze Zeit...spätestens wenn sich sichtbar Staub auf der Platte befindet, ist Schluss.
An einem früheren Arbeitsplatz hatten wir das mal getestet. Die HD lief noch eine Woche, dann traten Massenweise Lese/Schreibfehler auf.

gretz drop
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Mitglied: TobiasNYC
16.03.2006 um 11:35 Uhr
@Tobias
Ok, dann Öffne mal deine HD (und zwar
diese mit den wichtigen Daten!). Nun
arbeitest du ganz normal weiter und meldest
dich wieder, wenn die HD nicht mehr geht.

Wieso sollte ich? Meine Aussage stand in einem ganz anderen Kontext; in Bezugnehmend auf die Möglichkeiten einer letztmöglichen Datenrettung!


Wie Soldier bereits geschrieben hat geht
die HD noch eine kurze
Zeit...spätestens wenn sich sichtbar
Staub auf der Platte befindet, ist Schluss.

Danke für den Hinweis, aber ich habe meine Daten bereits gerettet

An einem früheren Arbeitsplatz hatten
wir das mal getestet. Die HD lief noch eine
Woche . . . . .

Damit bestätigst Du doch indirekt meine, von dir kritisierte Aussage, oder etwa nicht. . . . .
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Mitglied: TobiasNYC
18.03.2006 um 20:20 Uhr
Wie, sonst hat niemand eine Story auf lager???
Sehr traurig
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