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GELÖST

Fest Anstellung und nebenbei Selbstständig

Frage Weiterbildung

Mitglied: Eifeladmin

Eifeladmin (Level 1) - Jetzt verbinden

07.07.2009, aktualisiert 21:56 Uhr, 13463 Aufrufe, 19 Kommentare

Fest Anstellung und nebenbei Selbstständig

Hallo Community,

ich bin mir im moment am überlegen mich Selbstständig zu machen.
Ich bin im moment im öffentlichen Dienst beschäftigt aber die reine Administration ist mir auf die Dauer zu langweilig. Wir kommen nicht oft neue Systeme, kein Geld und nur User Support ist nicht so meins. Ich will mehr ins Consulting, neue System installieren.
Jetzt hab ich mir überlegt, entweder durch die Woche Stunden raus zu arbeiten oder meine Stunden zu reduzieren damit ich z.B. Freitags zuhause bleiben kann und dann meiner selbstständigen Tätigkeit nachgehen kann. Es geht mir nicht so sehr ums Geld sondern Erfahrung sammeln, bin ja noch jung.
Dazu habe ich Paar Fragen, darf mein Arbeitgeben mir das generell verbieten, bzw verbieten Freitags nicht zu kommen?
Muss ich meinem Arbeitgeber sagen für wen ich selbstständig arbeite?
Wie stell ich das mit der Selbstständigkeit am besten an? Ist das viel Papierkrieg?
Macht das jemand von euch ähnlich?

Danke

Gruß
Nemo
Mitglied: education
07.07.2009 um 22:28 Uhr
grundsätzlich darf der chef dir verbieten nebenbei selbständig zu sein, ebenso darf dir dein chef verbieten einen nebenjob an zu nehmen.

2. dein chef darf dir verbieten überstunden zu machen von mo.-do. damit du freitag soviele stunden hast um freitag zuhause zu bleiben.

3. wenn du neben bei selbständig bist must du umsatzsteuer abführen , wenn deine einkünfte zu hoch sind kann das finanzamt von dir verlangen das du ein gewerbeanmeldest dann geht es seinen ganz normalen gewerblichen gang...

4. wenn du das ganze gewerblich betreibst wird es viel papierkrieg...
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Mitglied: 80220
07.07.2009 um 22:40 Uhr
@education
Gundsätzlich kann der Chef nur das verbieten, was auch verboten werden darf. Darüber gibt es nämlich Gesetze, Verordnungen und Tarifverträge.

@Nemo1285
Hier kannst du erst mal blättern:
http://www.der-oeffentliche-dienst.de/infoundrat/nebentaetigkeit.php
http://www.beamten-informationen.de/information/nebentaetigkeit
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Mitglied: mrtux
07.07.2009 um 23:53 Uhr
Hi !

Zitat von Eifeladmin:
ich bin mir im moment am überlegen mich Selbstständig zu
machen.

Das würde ich mir an Deiner Stelle DREIMAL überlegen!

die reine Administration ist mir auf die Dauer zu langweilig. Wir

Deinen Job möchte ich auch haben! Tztztz Langeweile, Urlaub oder Freizeit, was ist das?

Jetzt hab ich mir überlegt, entweder durch die Woche Stunden
raus zu arbeiten oder meine Stunden zu reduzieren damit ich z.B.
Freitags zuhause bleiben kann und dann meiner selbstständigen

Und deine Kunden rufen dann ganz bestimmt nur Freitags an, träum mal schön weiter....

Dazu habe ich Paar Fragen, darf mein Arbeitgeben mir das generell
verbieten, bzw verbieten Freitags nicht zu kommen?

Nein sofern es im Arbeitsvertrag nicht anders geregelt ist aber wenn Du im gleichen Fachbereich arbeitest, kann Dir der Chef das komplett verbieten!

Wie stell ich das mit der Selbstständigkeit am besten an? Ist
das viel Papierkrieg?

Je nach Umsatz musst Du regelmässig eine Umsatzsteuererklärung machen, d.h. Buchführung, Steuerberater oder lernen wie es geht, damit Du es selbst machen kannst. Denk an die Haftung und Erfahrung musst Du schon haben, zusammenpacken und heimfahren weil Du nicht mehr weiter weisst, kommt bei den Kunden nicht so wirklich gut an! Ich würde sagen, Du hast nicht die geringste Ahnung, auf was Du dich da einlässt.

Macht das jemand von euch ähnlich?

Ja früher mal, gab dann Streit mit dem Chef, seit 13 Jahren selbstständig (Vollzeit). Ich würde mir das an Deiner Stelle sehr gut überlegen. Ich würde es heute nicht mehr machen! Als Angestellter gehst Du nach Hause und lässt den Ärger und die Probleme in der Firma. Als Selbstständiger geht das meist nicht, auch wenn ich mir das immer wieder vornehme, es gelingt mir nicht immer, leider....

mrtux
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Mitglied: Heru
08.07.2009 um 01:36 Uhr
Das Wort "selbstständig" bringt deine Tätigkeit auf den Punkt: Du arbeitest selbst und ständig ...
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Mitglied: csw
08.07.2009 um 06:34 Uhr
Guten Morgen,

eine Nebenbeschäftigung ist grundsätzlich genehmigungspflichtig. Dein Arbeitgeber kann eine Nebenbeschäftigung auch komplett untersagen.

Mit einen Tag in der Woche ist es leider nicht getan. Sobald Du Geschäftskunden betreust ist eine gewisse Verfügbarkeit Pflicht. Stehende Netzwerke und andere dringliche Probleme erfordern eine kurzfristige Reaktion, ein Vertrösten auf den nächsten Freitag ist da nicht möglich.
Von Privatkunden solltest Du die Finger lassen. Ich habe da bereits meine Erfahrungen gemacht.
Mit dem Bezahlen einer Rechnung sind viele Privatkunden der Meinung sie hätten einen 24/7 Telefonsupport gekauft. Das wird auf die die Dauer nervenaufreibend ;) Deshalb betreue ich seit 7 Jahren nur noch Firmen.

Papierkrieg bringt eine Selbständigkeit zwangsweise mit. Buchhaltung, Kassenbuch ....dazu kommt noch das Schreiben von Angeboten, Netzwerkdokumentationen erstellen usw.

Mit einen Tag in der Woche ist es also nicht zu schaffen. Wenn Dir Dein Job zu langweilig ist, dann mach eine Weiterbildung. Evtl. bekommst Du diese sogar vom Arbeigeber bezahlt.

csw
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Mitglied: maretz
08.07.2009 um 07:59 Uhr
Ich würde das vorher mit dem Chef/Abteilungsleiter ganz genau durchsprechen. Denn nehmen wir zu deinen gunsten mal an das du sogar 2-3 Kunden hast (gleich zu Anfang). Die haben ein Problem - also rufen die bei dir an. Notfalls auch auf dem Handy. Und ich kann dir nur aus der anderen Seite sagen was ich tun würde wenn mein Kollege Anrufe für sein Nebengewerbe während der normalen Arbeitszeit abarbeitet: Er könnte sich innerhalb von max. 4 Wochen (eher nur eine!) entscheiden welchen Job er machen möchte! Aber nach dieser Frist würde ich eine Antwort haben wollen - und die entscheidet darüber ob der dann noch lange im Betrieb ist...

Gleichzeitig versuchst du das in einer - bitte entschuldige das wort - beschissenen Zeit um sich selbstständig zu machen! Geld sitzt momentan nicht sooo locker (egal ob privatleute oder Firmen) - und viele professionelle EDV-Firmen sind auch froh wenn die ihre Leute beschäftigt haben. Da geht dann auch schonmal nen Auftrag "unter Wert" durch - immernoch besser der Techniker bringt 20 Euro pro Std. ein als das er gar nix bringt...

Weiterhin: Grade wenn du "noch jung" bist würde ich mir das mit 2 Jobs überlegen. Ich vermute mal du möchtest auch noch etwas freizeit haben - und jetzt überlege mal du würdest von Mo-Do jeden Tag 1-2 Std. mehr machen (was dein Chef erstmal erlauben muss) um dann Freitags und ggf. den Samstag auch nochmal 8-16 Std. zu machen (was dein Chef schon alleine erlauben muss weil du die nötige Erholungszeit nicht mehr hast). Wie lange glaubst du würdest du das durchhalten können bevor ein Job darunter leidet? Und wenn das dein "Hauptjob" ist und du den dadurch riskierst muss dir eines klar sein: Wenn du als Angestellter nen Tag nix zu tun hast kommt die Kohle am Ende des Monats trotzdem. Wenn du als Selbstständiger nen Tag nichts zu tun hast dann kommt auch kein Geld rein!

Von daher würde ich es mir erstmal noch genau überlegen. Wer soll denn deine Kundschaft sein?
Kumpels/Bekannte: Diese könnte man zwar am ehesten überzeugen das die mit Problemen bis Fr/Sa und ggf. auch So warten - aber dafür hat man die immer erstmal während der normalen Arbeitszeit auch am Ohr. Ebenfalls ist es ne Frage ob man denen eine Rechnung in der "normalen" Höhe stellen mag (ich kann das z.B. nicht - bei mir wird meist das Zeug was ich nicht mehr brauche eher verschenkt als das ich noch was verkaufe. Für einen Selbstständigen wäre das eine fatale Eigenschaft...). Weiterhin muss klar sein das es auch zu vielen Ex-Freundschaften führen kann wenn eben mal etwas nicht so läuft aber derjenige dir dafür nen 20er gegeben hat...

"Fremde" Privatleute: Würden sich ggf. noch überzeugen lassen das man Support usw. nur am Freitag bekommt. Allerdings werden die idR. sich dann doch eher den Knirps von nebenan holen wenn die das erste mal ne Rechnung mit nem normelen EDV-Stundensatz sehen... Und ob die das dann auch so zahlen oder du erstmal ständig deiner Kohle hinterläufst ist noch eine ganz andere Sache (Ärgerlich vorallem wenn du da auch noch irgendwelche Bauteile kaufen musstest und die ebenfalls nicht bezahlt werden...)

Firmen: Werden kaum darauf eingehen das man die nur am Freitag oder am WE betreut... Hier müsstest du dann zumindest auch "nach Feierabend" auf Ruf zu denen kommen - was schnell mal zu nem 16h-Tag o.ä. führt!

Zum Schluss musst du dich auch noch um die Rechtlichen Dinge kümmern. Was passiert z.B. wenn du bei jemanden @home mal eben schnell das Spiel "XYZ" mit dem letzten Activation-Crack installiest und der damit auffliegt? Der behauptet ja dann nunmal das DU das ding installiert hättest - und da er sich nicht auskennt ist er davon ausgegangen das du als Fachmann was gesagt hättest wenn das nicht erlaubt ist (auch wenn er dir während der Installation natürlich sagt das sowas nie passieren würde...). Selbst wenn du keine Strafe bekommst hast du nach so einer Aktion erstmal ne Menge Action ...

Wie gesagt - ich würde aktuell nicht in die Selbstständigkeit wechseln wollen...
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Mitglied: jhinrichs
08.07.2009 um 09:11 Uhr
Hallo,
natürlich ist eine Nebentätigkeit (ob selbständig - ich mag mich an die neue Rechtschreibung nicht gewöhnen - oder abhängig) genehmigungspflichtig. Der Arbeitgeber darf die Genehmigung aber nur verweigern, wenn seine Interessen durch die Nebentätigkeit unzumutbar beeinträchtigt werden. Das ist natürlich schwammig - relativ klar ist, dass (hier kann ich mich schon eher dran gewöhnen) man seinem Arbeitgeber keine Konkurrenz machen darf und dass die Arbeitszeit konfliktfrei sein muss, aber auch ein Modell "Tagsüber Haupt- und nachts Nebenjob) dürfte die Arbeitgeberinteressen unzumutbar beeinträchtigen. Urlaub ist übrigens Urlaub und darf in der Regel nicht für Nebentätigkeiten genommen werden - man soll sich ja schließlich für den Hauptjob erholen.
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Mitglied: Eifeladmin
08.07.2009 um 10:11 Uhr
Guten Morgen,

danke für Eure schnelle Hilfe.
Bezüglich der Buchhaltungsthematik, ich habe sowas mal gelernt also sollte ich wohl auch damit klar kommen, ist halt nur Zeit intensiv.
Was die Sache mit der Weiterbildung an geht, bin ich schon dran aber meine Firma zahlt keinen Pfennig.
In Sachen Urlaub, wenn man im Urlaub ist und man 5 mal am Tag angerufen wird weil irgendjemand vergessen hat Papier in seinen Drucker zu tun ist das nicht wirklich eine Erholung.
Ich denke mal Eure Agumente haben mich überzeugt erst einmal die Finger davon weg zu lassen.
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Mitglied: 2hard4you
08.07.2009 um 10:33 Uhr
Zitat von Eifeladmin:
Guten Morgen,


In Sachen Urlaub, wenn man im Urlaub ist und man 5 mal am Tag
angerufen wird weil irgendjemand vergessen hat Papier in seinen
Drucker zu tun ist das nicht wirklich eine Erholung.

Moin,

man kann sein Handy auch ausschalten, oder vergessen, oder oder oder..



Gruß

24
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Mitglied: mrtux
08.07.2009 um 11:23 Uhr
Hi !

Zitat von 2hard4you:
man kann sein Handy auch ausschalten, oder vergessen, oder oder
oder..

Yo, das machste mal wenn bei einem Kunden das Netzwerk steht, ich würde sagen Du hast ein Freispiel, danach hast Du die grosse Serie.

Will sagen, einen Kunden weniger.

mrtux
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Mitglied: 2hard4you
08.07.2009 um 11:25 Uhr
Wenn Du ein großes Netzwerk supportest, bist Du nicht der Einzigste, der das tut...

Kleiner Tip - Urlaubsvertretung planen

24
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Mitglied: mrtux
08.07.2009 um 11:33 Uhr
Hi !

Zitat von 2hard4you:
Wenn Du ein großes Netzwerk supportest, bist Du nicht der
Einzigste, der das tut...

Das hat auch niemand behauptet. So gross sind die gar nicht aber es sind viele, was die Sache nicht gerade leichter macht

Kleiner Tip - Urlaubsvertretung planen

Uhrlaub?

mrtux
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Mitglied: Joyride
08.07.2009 um 14:16 Uhr
Wenn du mal was anderes sehen möchtest, kannst du dich vielleicht als klassischer Sub-Unternehmer selbstständig machen. Ich habe das auch einige Jahre gemacht und fand es klasse, weil abwechslungsreich.

Aber: Ich hatte einen festen Teilzeit(!) Job mit selbst bestimmten Arbeitszeiten. Da konnte ich gut 2 Tage Consulting einschieben.

Ansonsten sehe ich das nicht so pessimistisch wie die Vorredner. Gerade finanziell kann sich ein kleiner Nebenjob lohnen, da er nicht von Sozialabgaben belastet wird.
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Mitglied: Eifeladmin
08.07.2009 um 20:46 Uhr
Hallo,

ok ich sage schon mal Danke.
Ich werde mir die ganze Sachen nochmal durch den Kopf gehen lassen.
Danke für Eure Einschätzung.
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Mitglied: ankn99
13.07.2009 um 10:13 Uhr
Hallöchen,

also genau die gleiche Kombination fahre ich jetzt seit 8 Jahren mit steigendem Umsatz.

Ich hatte angefangen mit einer Arztpraxis, habe jetzt 5 feste Kunden (Praxen) und bin nebenbei noch ins WebHosting eingestiegen mit einem gemieteten Server.

Zu aller erst, Beamten und Richtern ist eine Nebentätigkeit auch gestattet, daher darf man es nicht dem Angestellten verbieten.

SOLANGE DER NORMALE DIENST NICHT BEEINFLUSST WIRD (z.B.: Nachlassen der Arbeitskraft, zu spät kommen etc.)

Würde ich es wieder machen ?? JA IMMER WIEDER !!

ich habe mit meinen Kunden eine Vereinbarung, dass mir per Email, SMS, Anruf ein Auftrag erteilt wird und ich komme nach Dienstschluss oder in den Abendstunden in die Praxis mach mein Ding und gut ists.

Du solltest den Anfang mit eier Praxis oder Kunden machen, der Dich gerne öfters bestellt und später für Dich die Werbetrommel rührt.
Es muss ein Vertrauen aufgebaut werden und dem entsprechend auch die Empfehlung an weitere Kunden.
Das Vertrauen sollte soweit gehen, dass Du z.B.: freien Zugang in die Räume 24h hast, um Deiner Arbeit nach zu gehen.


Es ist auch ein riesen Unterschied, wenn Du (z.B.: während des Urlaubs) mal zu den regulären Betriebszeiten die Praxen besuchst und dort arbeitest, wenn man dort von den Kunden mepfangen wird ... Tachchen Herr XYZ, schön dass Sie da sind, wir haben da X, Y , Z zu machen, darf ich Ihnen während dessen eien Kaffe anbieten ??

Diese Freundlichkeit im Gegenzug zur Verwaltung, fast nicht vergleichbar !!

Aber Du musst auch aufpassen, die ersten 3 Jahre sind toll, Steuer nicht so happig, das FA rückt Dir da noch nicht so auf den Pels.

Aber danach wirds ernst, Due wirst alle 3 Monate Steuervorauszahlungen leisten müssen, wenn Du nicht vorher das Geld schon beiseite legst, kann Dich das ganz schön übel in eine Problemzone drücken, wo man dann mal denkt, oh gott warum habe ich es nur angefangen.

Auf der Anderen Seite lernst sehr viel neues kennen:

Ich z.B.:

Röntgenscanner am PC, die verschiedenen Praxenprogramme, einige Firmen die vorher die PRaxis Deiner Wahl betreut haben, begrüßen es sogar teilweise (zumindest die Aussendienstmitarbeiter) weil sie nicht mehr wegen jedem kleinkram angerufen werde, dafür bist Du da.

Wo ich die Finger von lasse, weil ich es mir Finanziell nicht leisten kann die Hardware auf Halde für Problemfälle zu halten, SERVER !!!

Kleine Arbeitsstationen, die bekommst Du meist geschenkt, wenn ein neuer Hardwarerollout stattfindet, und so kommt man zu Ersatz PC für den Fall der Fälle !!

Ersatz und / oder Neubeschaffungen, lass grundsätzlich vom Kunden bestellen und zahlen, Du kannst gern den Bestellvorgang übernehmen, so dass die Praxis / der Kunde nur die Rechnung überweisen muss !!

Ich komme durch diesen Job oft auch dann zu den Ärzten nach Hause um hier und mal was zu machen oder ne Schulung zu geben.

Im grossen und Ganzen muss ich sagen, es macht doch spass, obwohl es manchmal so aus sieht, als wenn sich einige Kunden verabreden und alles auf einmal kommt, aber auch das übersteht man.

Was gern gesehen wird, wenn Du veruchst nicht immer Neue Hardware zu empfehlen, geh auch mal den Weg: wenn ein USB-Port defekt, rate zum Kauf von nen Hub un der soll an einem Anderen Port angeschlossen werden, somit wird eine Neuinvestition umgangen, was meist den Kunden erschrecken lässt, hier und da mal einpaar Euros ist OK, aber wenn gleich ne neue Workstation ......

Nun ja, n der Vewaltung ist es da auch nicht viel anders, bei den knappen Kassen momentan !!!

Wenn Du irgend wo Jemanden hast, der eine solche Beziehug mit Dir anfangen möchte probier es, wenns klappt und Du Blut geleckt hast, nach den ersten Rechnungen, kommt kurz über lang die Frage:

Herr XYZ, wie siehts denn aus haben Sie noch Kapazitäten frei ? Ich hätte da noch einen potentiellen Kunden ABC ...

Wenn Du aber knapp am Limit rennst, sag es den Kunden, sei offen und sag, nee lieber nicht das wird mir zu viel, ich möchte Sie nicht vernachlässigen !!!

Das wird auch gut anerkannt, und die Frage kommt später bestimmt noch einmal, wenn Du gut bist !!

Es kann Dir auch passieren, dass Arbeitsaufträge an Dich herangetragen werden, die Deinen Focus auf die IT verlassen und manchmal auch ins Handwerkliche reichen !! Wenn Du es Handwerklich auch gut drauf hast, und die Arbeit aus Deiner Sicht akzetabel ist, nimms mit, macht auch spass mal was total Anderes zu machen (z.B. Malern, ne Kaffemaschine reparieren etc.) Klingt ein wenig komisch, aber das sind so meine Erlebnisse !!!

Ich hoffe es hilft Dir ein wenig !!

Herzliche Grüße Andy
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Mitglied: lifeadmin
14.07.2009 um 09:37 Uhr
Hi,
also in diesen so "sicheren" Zeiten, würde ich Dir raten auf keinen Fall Deinen Job zu gefährden.

Und wenn Du Dich nebenberuflich beschäftigen willst, klär das in einem offenen Gespräch mit Deinem Arbeitgeber.

Vielleicht gibt es ja dort auch Möglichkeiten sich weiterzuentwickeln, z.B. in der Softwareentwicklung ?
Die eine oder andere administrative Aufgabe auf Deinem Job läßt sich dann auch automatisieren. (Vielleicht gibts da ja Weiterbildung vom Chef..)

Wenn Du Dich dann immer noch selbständig machen willst.
Könntest Du mit kleineren Aufträgen von zu Hause aus anfangen und hättest nicht soviel beim Kunden vor Ort zu tun.
Und als freiberuflicher Programmierer bist Du in der Regel auch nicht Umsatzsteuer pflichtig.. => mit Finanzamt vorher abklären.
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Mitglied: jhinrichs
14.07.2009 um 10:08 Uhr
Zur Umsatzsteuer:
Unterhalb eines bestimmten Jahresumsatzes hat man die Wahl, ob man umsatzsteuerpflichtig ist, oder nicht. Die Entscheidung will wohl überlegt sein. Betreut man überwiegend Firmenkunden, die selbst vorsteuerabzugsberechtigt sind (was z. B. Arztpraxen in der Regel nicht sind), lohnt es sich, sich zur Umsatzsteuer veranlagen zu lassen, um selbst wiederum vorsteuerabzugsberechtigt zu sein, dadurch spart man bei allen beruflichen Aufwendungen, ggf. einschließlich Telefon/Dienstwagen die Mehrwertsteuer.
Bei Privatkunden oder Arztpraxen wird man natürlich um ggw. 19% teurer, das ist in Zeiten hoher Konkurrenz schwierig.
Ich würde diese Dinge auf jeden Fall mit einem Steuerberater besprechen.
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Mitglied: cobucom
14.07.2009 um 11:08 Uhr
Hallo,

Wo ich die Finger von lasse, weil ich es mir Finanziell nicht leisten
kann die Hardware auf Halde für Problemfälle zu halten,
SERVER !!!

Warum denn das?

Man muss doch die Server nicht selber schrauben. Bei praktisch allen großen PC-Herstellern und selbst bei den kleineren bekommt man BTO-Server in allen Größen, für die meist 3 Jahre, teilweise optional bis zu 5 Jahre vor-Ort-Service angeboten wird. Wenn also die Hardware dann wirklich mal aussteigt, musst Du (zumindest bei "normalen" Defekten) nicht mal selbst vor Ort sein.

Gruß cobucom
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Mitglied: ankn99
14.07.2009 um 12:00 Uhr
Jepp. mag schon sein, nur habe ich einige Kunden, die sparen gern an allen Kanten.

Nebenbei auch grosse Softwarehäuser bzw Praxenversorger verscherbeln auch sehr gerne nen Bigtower, mit nem standard ASUS, ne Raid-Karte von Adaptec als Server !! Und dass zu ganz üblen Preisen !!!

Und wie schon beschrieben, wenn der Server brennt oder hops geht, dann wird die entsprechende Firma angerufen.

Bei 2 Praxen habe ich es jetzt so eingerichtet und abgesprochen, 1 sehr leistungsfähigen und nen mittelfeld von der Leistung her, wenn Server ausfällt, kann mittels weniger Handgriffe und Einstellungen schnell der 2. die Arbeit des ersten übernehmen (mit tel. Anweisungen).

Aber egal, hier gings ja unterm Strich, soll ich oder soll ich nich !!

Ach ja, zum Papierkrieg mit dem primären Arbeitgeber: In meinem Falle reichte eine DIN A4 mit nem 3-5 Zeiler drauf, und gilt immer für 2 Jahre. Danach muss neubeantragt werden bzw. verlängert !!

HG Andy
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