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Frage zur Quorumkonfiguration in Windows Server 2008 R2

Frage Netzwerke Cluster

Mitglied: GrummelKopp

GrummelKopp (Level 1) - Jetzt verbinden

17.05.2012, aktualisiert 12:55 Uhr, 3159 Aufrufe, 6 Kommentare

Szenario

7 physikalische Server auf denen MS Windows Server 2008 R2 läuft.

Diese 7 Server laufen in einem Failovercluster.

Als Quorumkonfiguration wurde "Node and Disk Majority" gewählt.

Die Festplatten der 7 Server liegen in einem iSCSI-SAN der Fa. EMC das über 2 IP zugreifbar ist.

Auf dem einen Storage liegen 4 auf dem anderen 3 der 7 physikalische Server.

Es wurden 2! Quorum Disk eingerichtet, jedes Quorum hängt hinter einem der 2 IPs des Storage.

Das bedeutet, auf der einen IP des Storage liegen 4 Server + 1 Quorum (5 Stimmen), auf der anderen 3 Server + 1 Quorum(4 Stimmen),
um eine Mehrheit zu bilden, benötige ich nach meiner Rechnung 5 Stimmen (7 Server + 1 Quorum (die 2 Quoren zählen nur als 1) = 8 Stimmen insgesamt, Mehrheit also bei 5).

Meine Frage
Ich habe das Verhalten des Failoverclusters bei "Node & Disk Majority" so verstanden,
das durch Mehrheitsbildung gepüft wird, ob der verbliebene Teil eines Clusters "valide" ist.
Aus meiner Sicht is im oben beschriebenen Szenario eine Mehrheit ab 5 erforderlich.
Wenn also warum auch immer die eine Storage IP weg ist, wird der Rest des Clusters prüfen ob er der Valide Teil ist.
Im oben beschriebenen Szenario heisst das aus meiner Sicht, das wenn die Ip mit den 4 Servern + 1 Quorum wegbricht,
die zweite IP keine Mehrheit bilden kann und deshalb ebenfalls stehen bleibt.

Habe ich da einen Denkfehler oder Failovercluster/Quorumkonfiguration falsch verstanden?


MfG,
der GrummelKopp
Mitglied: helpi
17.05.2012 um 12:16 Uhr
Hallo!

Ich sehe den Fehler da eher in der Konfiguration des iSCSI SAN (nehme mal an AX4 oder VNXe). Das Storage hat zwar zwei IP Adressen, die sind aber zum Failover gedacht. Die Volumes sind sowohl über die eine, wie auch die andere IP erreichbar. Auf dem Server werden die "zwei" Volumes (über die beiden IP-Adresse) dann über Multipathing zu einem Multipath-Device zusammengelegt. Fällt jetzt eine IP-Adresse aus (oder der Switch, oder das Kabel), dann schaltet die Multipathing-Software auf den Servern um. Es geht dann also überhaupt nichts verloren, der Cluster läuft weiter wie vorher.
Wichtig nur: Alle Cluster Member müssen das Multipathing machen, ansonsten fällt bei einem Member eine IP aus und das EMC Storage schaltet um und andere Server werden abgehängt.

Gruß
helpi
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Mitglied: GrummelKopp
17.05.2012 um 13:10 Uhr
vielen Dank für die schnelle und kompetente Anwort,
mit deiner Einschätzung das das Problem über die SP der EMC abgefangen wird ist richtig.

Aber... man kann meines Wissens nach im iSCSI-Boot der Server nur 1 Target-IQN angeben, sprich nur eine Ziel-IP und genau das ist das Problem.
Es gibt dafür die Lösung das wenn die Server gebootet sind , eine zusätliche Verbindung aufgebaut wird und damit das Problem abgefangen wird.

Meine Frage ist eigentlich nur, ob meine Vermutung richtig ist, das wenn der eine SP / IP ausfällt, der gesamte Cluster stehen bleibt,
weil ich mir bei meiner Kentniss der Quorumkonfiguration noch nicht ganz sicher bin.

MfG,
der GrummelKopp
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Mitglied: Dani
17.05.2012 um 23:23 Uhr
Moin,
Aber... man kann meines Wissens nach im iSCSI-Boot der Server nur 1 Target-IQN angeben, sprich nur eine Ziel-IP und genau das ist das Problem.
Wie sieht deine iSCSI Netzwerkkonfiguration aus? Ein eigenes Subnetz das vom LAN getrennt ist oder auch über das normale LAN?!

Meine Frage ist eigentlich nur, ob meine Vermutung richtig ist, das wenn der eine SP / IP ausfällt, der gesamte Cluster stehen bleibt,
Ich kenne EMC leider nicht, aber hat dein System zwei Köpfe? Wie viele Ether-Schnitstellen hat jeder Kopf?

Wenn iSCSI sauber konfiguiert ist, sollte es keinen Ausfall geben.


Grüße,
Dani
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Mitglied: GrummelKopp
18.05.2012 um 08:15 Uhr
Die einzelnen Netze sind über VLANs getrennt.
Die verwendete EMC hat 2 Köpfe in Form von Storage Prozessoren mit jeweils einer IP.
Bitte warten ..
Mitglied: helpi
18.05.2012 um 09:36 Uhr
Hallo!

Bei EMC ist das eindeutig: Es sind zwei Köpfe mit jeweils zwei Kanälen. Jeweils die gleichen Kanäle der beiden Köpfe müssen in das gleiche Netz und der zweite Kanal jeweils in ein anderes Netz. Das ist so vorgegeben. Jetzt bekommt jeder Server ebenfalls zwei Kanäle (HBAs oder Netzwerkkarten mit Initiator), die auch in den beiden Netzen liegen. Auf dem Server dann die Multipathing Software und jetzt kann jede Komponente einmal ausfallen und die LUNs sind weiterhin verfügbar.
Um Support von EMC zu bekommen muss das so aufgebaut werden (ohne Multipathing wäre jede LUN 4 x in jedem Server vorhanden).

Die Cluster-Konfig habe ich nicht so ganz verstanden, ich dachte erst es ist ein 3 Node- und ein 4 Node-Cluster, das scheint es aber nicht zu sein. Auch sind jetzt die Nodes im Cluster ja unterschiedlich konfiguriert, das passt auch nicht so richtig zu den Vorgaben von Microsoft ...

Aber wie Dani schon sagte: Wenn das mit der iSCSI konfig OK ist, dann werden die Nodes nicht ausfallen.

PS: iSCSI HBAs bieten eigentlich immer mehrere Targets zum booten an, eben gerade wegen der Redundanz. Hat aber kein Einfluss, wenn die Nodes alle Laufen und ein Netz bricht zusammen. Was ich aber nicht weiss: Darf iSCSI Boot beim Cluster überhaupt bei MS?

Grüße
helpi
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Mitglied: Dani
28.05.2012, aktualisiert um 10:00 Uhr
Moin GrummelKopp,
na wie siehts aus? Problem behoben?


Grüße,
Dani
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