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Fragen zu Raid 1 unter Win7 mittels Raidcontroler (nachträglich) - HotClone des Produktivsystems

Frage Hardware Festplatten, SSD, Raid

Mitglied: Quantumshift

Quantumshift (Level 1) - Jetzt verbinden

21.07.2010, aktualisiert 18.10.2012, 6853 Aufrufe, 12 Kommentare

Hallo ich hab eben nach geschaut ob ich ähnliche fragen bezüglich meiner frage finde! Aber hab leider nichts gefunden, wenn es doch eine gibt dann bitte ich um entschuldigung.
Für unseren Buchhaltungs PC will ich ein möglichst hohes Maß an Sicherheit erreichen und denke das ein Teil davon ein Raid (1) System wäre.

Ich kenne die Prinzipen der RAID Systeme habe aber keine praktische Erfahrung damit.

Mein Ziel ist es die HD die so zu spiegeln, das in Falle eines Hardwareschadens der Platte der User einfach mit der zweiten weiterarbeiten kann und ich einfach nur die defekte Platte austausche Ohne das irgend eine Software neu instaliert werden muss. (also volle Spiegelung des MBR, OS und aller Programme mit Daten für den Fall des Crash, ein HotClone des Produktivsystems sozusagen)

Fragen:
- Ist RAID 1 hier passend? (Wenn nicht was dann?) (RAID 10 brauchen wir nicht, ist aber auch okay.)

- Wie instaliere ich das RAID Sys im nachhinein? (ohne Neuinstaltion des OS WIN 7 PRO 64 / 32 bit und aller Programme..)

--> Wir würden die Onboard Raidcontroler nutzen vom : MSI GF615M-P33 (AM3)
CONTROLLER Merkmale:
Anzahl der IDE Anschlüsse: 1
Anzahl der S-ATA Anschlüsse: 4
Controller-Chipsatz: Nvidia Nforce Raid
Festplatten-Schnittstelle(n): IDE 40Pin (Ultra ATA/DMA-133) • SATA-II 7Pin (SATA 3Gb/s)
RAID-Level: 0 / 1 / 5 / 0+1

- Wie prüfe ich ob das System funktioniert?

- Sollte die Platte dann tatsächlich crashen, was sind dann die Schritte um auf der neuen Ersatz-Platte das selbe zu wie auf der verbleibenden zu haben? (Woher weiss das RAID Sys, das es nicht die alte Platte der neuen anpassen muss sondern umgekehrt und so nicht auch noch die geretteten Daten versehentlich löscht durch falsche Syncronisation?)

- Sollte mir das Mainboard crashen, wie komme ich an die Daten ran? Nur über den Nachkauf des selben Mainboards?

Vielen Dank für eure Hilfe
Mitglied: mrtux
21.07.2010 um 02:22 Uhr
Hi !

Zitat von Quantumshift:
- Ist RAID 1 hier passend? (Wenn nicht was dann?) (RAID 10 brauchen wir nicht, ist aber auch okay.)
Ja....

- Wie instaliere ich das RAID Sys im nachhinein? (ohne Neuinstaltion des OS WIN 7 PRO 64 / 32 bit und aller Programme..)
Bei einem echten Hardware RAID-Controller, nich wirklich...

--> Wir würden die Onboard Raidcontroler nutzen vom : MSI GF615M-P33 (AM3)
Das vergiss mal gleich wieder, keine gute Idee, glaub es mir! Davon kann ich dir und sicherlich viele Kollegen hier ein Lied in A-Moll vorsingen...Die paar Euro für einen guten RAID-Controller sind gut angelegtes- und nervenschonendes Geld....

- Wie prüfe ich ob das System funktioniert?
In dem Du den Status über das RAID-Utility des Controllers prüfst...

- Sollte die Platte dann tatsächlich crashen, was sind dann die Schritte um auf der neuen Ersatz-Platte das selbe zu wie auf
der verbleibenden zu haben? (Woher weiss das RAID Sys, das es nicht die alte Platte der neuen anpassen muss sondern umgekehrt und
Kaputte Platte raus, neue Platte rein....Rebuild....fertig.....im Idealfall....

so nicht auch noch die geretteten Daten versehentlich löscht durch falsche Syncronisation?)
Es rechnet, also ist es... :-P

- Sollte mir das Mainboard crashen, wie komme ich an die Daten ran? Nur über den Nachkauf des selben Mainboards?
Dieses Thema wurde hier schon 3489743983 mal diskutiert, ein RAID ist KEINE Datensicherung sondern eine Schutzmassnahme vor Ausfallzeit. Eine Datensicherung ist trotzdem Pflicht! Und meine Aussage: "Verwende niemals das On-Board Geraffel" hast Du mit der Frage gleich selbst bekräftigt. und natürlich kann so ein Controller auch mal kaputt gehen, kein Thema....

mrtux
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Mitglied: SamvanRatt
21.07.2010 um 07:06 Uhr
Hi
Wie mrTux schon mailte: lass das Onboard Soft-/FakeRAID; ein adequater 3ware kostet mit zwei Ports für R1 auch nur 150Flocken und erfüllt seinen Zweck. Entgegen der Meinung: ja eine "sanfte" Migartion geht:
a) Controller einstecken
b) die Treiber+GUI installieren (+SNMP/SMTP Benachrichtigung einrichten)
c) mittels Ghost/PQDI/Acronis,... Ein Image erzeugen (im Besten Fall hast du drei HDs zur Hand: eine Originale und zwei für das neue R1), bzw 1:1 überspielen [dank HW RAID geht das auch sehr gut]
Alte HD abstecken und booten
Sollte das Board defekt gehen: einfach das Array+kontroller umstecken in ein HW Ähnliches System, booten+Treiber neu einbinden; durch den wichtigen Controller im Array geht das sehr flexibel
Fertig
Gruß
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Mitglied: fisi-pjm
21.07.2010 um 07:09 Uhr
Zitat von mrtux:
> - Wie instaliere ich das RAID Sys im nachhinein? (ohne Neuinstaltion des OS WIN 7 PRO 64 / 32 bit und aller Programme..)
Bei einem echten Hardware RAID-Controller, nich wirklich...

Der Hardware RAID-Controller möchte dir die Platten auf jeden Fall formatieren also eine einfache Übernahme ist so nicht drin. Zieh dir ein Image vom System z.B. mit Acronis oder ähnlichen und spiel das nachdem du das RAID eingerichtet hast wieder auf die Platte. Teste bitte im voraus ob deine Platten von der Software mit der du das Image wieder auf die Platten spielen willst erkannt werden, sonst kommst du nur unnötig in stress
> --> Wir würden die Onboard Raidcontroler nutzen vom : MSI GF615M-P33 (AM3)
Das vergiss mal gleich wieder, keine gute Idee, glaub es mir! Davon kann ich dir und sicherlich viele Kollegen hier ein Lied in
A-Moll vorsingen...Die paar Euro für einen guten RAID-Controller sind gut angelegtes- und nervenschonendes Geld....

Dem kann ich nur zustimmen. Den Arbeitsaufwand den du hast wenn ständig der RAID-Controller versagt, steht in keinem Verhältniss zu den Euronen die du für einen anständigen hinlegen musst. (Außerdem ist die Performance meistens besser)

> - Sollte mir das Mainboard crashen, wie komme ich an die Daten ran? Nur über den Nachkauf des selben Mainboards?
Dieses Thema wurde hier schon 3489743983 mal diskutiert, ein RAID ist KEINE Datensicherung sondern eine Schutzmassnahme vor
Ausfallzeit. Eine Datensicherung ist trotzdem Pflicht! Und meine Aussage: "Verwende niemals das On-Board Geraffel" hast
Du mit der Frage gleich selbst bekräftigt. und natürlich kann so ein Controller auch mal kaputt gehen, kein
Thema....

Und wenn das der Fall ist hast du sehr viel Spaß ein Raid zu rebuilden ohne zu wissen wie die Hardware es aufzieht kommt nahe an die Unmöglichkeit ran also MACH IMMER EINE DATENSICHERUNG

Gruß
PJM
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Mitglied: goscho
21.07.2010 um 09:21 Uhr
Morgen Jungs,
ich wiederspreche ja nur ungern, aber:

wenn das System ein relativ aktuelles ist, kann er durchaus einen Host-RAID-Adapter nehmen.
Ich bin kein Freund von onboard-Adaptern, aber wenn er regelmäßig eine vernünftige DASI macht (BESR oder Acronis) -> wo ist das Problem?
Dawicontrol hat solche Adapter im Angebot (ca. 50 - 70 €). Er baut das Teil ein, bootet, richtet den Treiber ein und erzeugt hinterher ein RAID1 mit allen Daten der Ursprungs-HDD. Fertig.

EInen Hardware-RAID-Controller braucht's nicht zwingend bei einem Arbeitsplatz-PC.
Ihr solltet mal die Beiträge aus den letzten c't lesen, dort wird es relativ genau beschrieben. Die Leistung dieser PCs reicht allemal aus, um das RAID vernünftig zu bilden.

Wenn der Controller defekt (oder das Board) ist, dann kann er seine Dasi zurückspielen. Das geht bei Acronis und Symantec BESR sauber auch auf andere Systeme.
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Mitglied: SamvanRatt
21.07.2010 um 09:48 Uhr
Hi
genau von den FakeRAIDs reden wir hier; Acronis sieht die Teile dann nicht als Array und ein Software RAID kann mit guten Unterbau durchaus schneller sein, da er tiefergehende Cachings beherrscht. Im Fehlerfall kann es aber passieren das er einen Dauerrebuild anfährt (da ist Dawi ein schöner Partner mit ihren dummen SiliconImage oder auch Highpoint mit den Marvell Controllern). Ich habe auch schon einen Volldatenverlust beim Austausch einer defekten HD gehabt nachdem der den Rebuild falsch angefahren hat. Bei echten RAIDs ist mir das nie passiert (wobei etwa 200 meiner Rechner ein Array haben, wegen der Dauerlauffähigkeit, außerdem kenne ich die NForce Kontroller recht gut welche Fehler produzieren und nicht selbst reparieren wenn sie auf BadBlocks treffen.
Der Reiz an einem HD Controller ist einfach die Sorgenfreiheit; ich koste meiner Firma stündlich 82EUR, der 3ware 9690SA kostet uns 180EUR; rund 2.25h muß ich bei einem "oh da geht was nicht mehr" verwenden bevor ich teurer bin.
Das sind natürlich Fälle in denen die HD leider ihren SMART nicht gebacken bekommt und leider defekt weiter arbeitet und so immer mal wieder Fehler produziert welche durch das array gehen und im OS dann abgefangen werden, meist so schlecht das es wundert welcher Kidnergarten das so gezimmert hat. StefanKittel hatte dazu vor rudn drei Monaten einen Thread laufen; da ändert auch die c't nichts dran. Kann gehen, muß aber nicht ist für mich als Supporter/Datenretter/admin kein gehbarer Weg. Wenn ein Anwender Sicherheit will (Thema Backup+Archivierung) soll er sie bekommen, kein Heimkonstrukt in dem mich die Stunden nichts kosten dürfen.
Gruß
Sam
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Mitglied: dog
21.07.2010 um 15:24 Uhr
ich koste meiner Firma stündlich 82EUR

Das will ich auch mal haben
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Mitglied: Quantumshift
21.07.2010 um 15:39 Uhr
Hi SamvanRatt,

Was ist genau der Unterschied bei solchen wie Dawicontrol DC-300E RAID (30 Eur) und denen von 3WARE Escalade 9650SE-4LPML RAID Controller (275Eur) und wie rechtfertigt sich der fas 10fache Preis?

Was ist genau das Problem du da mit dem Dawi Controlern ansprichst?
Wenn ich einen Hardware Raid bauen will was ist die günstigste Lösung die was taugt? (Hersteller + Artikel)
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Mitglied: SamvanRatt
21.07.2010 um 17:14 Uhr
Hi dog
da sitzt ja noch eine Firma dazwischen und in der Datenrettung verdient man schon; allerdings muß ich auch alle Fortbildungen und neue Soft/Hardware davon bezahlen...
gruß
Sam
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Mitglied: SamvanRatt
21.07.2010 um 17:28 Uhr
Hi
Der DC300e ist ein simpler SiliconImage 3132 Controller; von SiI wird er auch nur als SATA Kontroller deklariert. Die RAID Funktion macht die Firmware bis gebootet ist und ab da der Treiber (=CPU); Da du alles via Treiber machst, kann der Falsche Treiber auch das RAID ignorieren zeigt dir zwei unabhängige HDs. Ein echter Kontroller sieht die HDs, aber nicht der Treiber; der sieht nur ein (x) Volumen welches durch die Hardware (eigener CPU, eigenes CMOS, eigenes Logbuch, eigene Scanalgo's, eigener RAM und autarke Verwaltung) dann irgendwie verschachtelt ist. Der Unterschied liegt darin das du RAID unabhängig vom OS hast. Mit Acronis (Linux) merkt man das deutlich. Den DC-300e hatte ich auch bei einem Kunden im Einsatz; nach dem halb versagen der HD wurde dann falsch rebuilded und ich durfte dann die Daten wieder zusammen suchen. Der Nachfolgecontroller (der hat nur 20% von meinen Arbeitskosten verschlungen) wurde ein vollwertiger ICP Vortex (mit 8 SAS und 512MB Cache und ...); etwas übertrieben.
Ich habe mit den 3ware im günstigen Umfeld (die sind ja auch recht billig im Vergleich zu areca oder ICP) beste Erfahrungen gemacht, daher mein Tip. Je nach Busarchitektur brauchst du für ein simples R1 den 3WARE 9650SE-2LP. Ich bevorzuge aber die besseren SAS Versionen da ich dann auch bei Bedarf auf SAS HDs (=9690SA-4) umsteigen kann ohne sonst was zu wechseln; meist sind die SAS Controller auch nicht so von Softwarekontrollern verseucht.
Sofern du auch Hotswap brauchst bieten sich passende Rahmen an.
gruß
Sam
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Mitglied: mrtux
22.07.2010 um 00:35 Uhr
Hi !

Zitat von Quantumshift:
Was ist genau der Unterschied bei solchen wie Dawicontrol DC-300E RAID (30 Eur) und denen von 3WARE Escalade 9650SE-4LPML RAID
Controller (275Eur) und wie rechtfertigt sich der fas 10fache Preis?

Einfach und fachlich primitiv ausgedrückt: Beim Dawi macht der Treiber (also was softwaremässig normalerweise nur die Aufgabe hat, als Bindeglied zwischen dem SATA-Chip und Windows zu dienen) die RAID-Funktion und beim 3Ware eine zusätzliche "CPU" auf dem Controllerboard....

Bootest Du bei einem Fake-RAID ein vom Treiber nicht unterstütztes OS (z.B. ein Linux), dann hat das OS direkten Zugriff auf alle Platten des Arrays (was bei einem RAID eigentlich niemals sein darf), weil eben aussser dem SATA-Controller nix da ist, was das RAID abbilden könnte, die Software des Treibers fehlt ja in dem Moment.

Bei einem echten Hardware-RAID-Controller wird im selben Moment entweder gar nix gefunden (wenn der Treiber eben fehlt) oder das Array wird von Kernel sofort erkannt (Treiber im Kernel oder als Modul vorhanden), weil die Hardware selbst das Array bildet und das OS niemals einen direkten Kontakt zu den Array-Members (also den Platten) hat.

In einem Satz: Beim Hardware RAID steckt quasi die gesamte "Intelligenz" im Controller selbst, beim Fake RAID jedoch ist der Controller dumm wie Holz, die "Intelligenz" steckt im Treiber...

Mal sehen wers verständlicher erklärt hat... :-P

Zitat von goscho:
Ihr solltet mal die Beiträge aus den letzten c't lesen, dort wird es relativ genau beschrieben. Die Leistung dieser PCs
reicht allemal aus, um das RAID vernünftig zu bilden.

Habe ich gelesen. Ich habe aber gar nicht von Performance geschrieben und wenn ich dann noch meine tägliche, praktische Erfahrung dagegen stelle...Was nützt mir ein schnelles RAID, wenn mir ständig eine Platte aus dem Array fliegt (weil z.B. der Treiber buggy ist) und ich es dadurch nicht mal mehr schaffe ein stabiles System hinzubekommen.....Nene, Hardware-RAID Controller haben durchaus ihre Berechtigung, selbst wenn die Fake-RAIDs um über 50% schneller wären....

[ot]
Sorry aber auf die ct bin ich momentan nicht gut zu sprechen, momentan schaffen sie es nicht mal mehr ein gutes Rescure System für ihre Leser auf die Beine zu stellen (vermutlich durfte der Praktikant üben)...Auch wenn das jetzt hier nicht her gehört ist es dennoch peinlich für eine eigentlich gute Fachzeitschrift...
[/ot]

mrtux
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Mitglied: goscho
22.07.2010 um 09:20 Uhr
Morgen,

@mrtux
ich habe sehr viele Host-RAID-Adapter in Arbeitsplatz-PC im Einsatz. Die meisten von denen sind von Dawicontrol (Firma ist aus Göttingen, 30 min von mir weg). Es gab bisher mit diesen noch kein wirkliches Problem. Ja, es kann mal einer ausfallen -> baugleichen einbauen und es geht weiter. Ja, es wird ausschließlich Windows verwendet. Das Sicherungssystem ist Symantec BESR, welches ein Windows PE bootet. Dieses erkennt diese 'RAID'-Controller immer einwandfrei.
Es geht doch hier um Arbeitsplatz-PC (Buchhaltung), die durch ein primitives RAID 1 gegen den Ausfall einer Festplatte geschützt werden sollen.

Natürlich verwende ich in Workstations oder Servern richtige RAID-Controller, meist HP Smart Array, LSI oder ICP Vortex. Dort gibt es aber andere Anforderungen.

BTW: In meiner Firma habe ich Anfang 2010 die onboard-Controller (AMD) einiger Arbeitsplätze mit Windows 7 (HP DC5750 aus 2007/2008) aktiviert und jeweils ein RAID0 eingerichtet. Danach habe ich die BESR-DASI zurückgespielt. Ihr glaubt gar nicht, um wieviel die selben Systeme jetzt schneller arbeiten als vorher. Allerdings kann ich das nur empfehlen, wenn auf diesen Plätzen keine wichtigen Daten sind und regelmäßige Sicherungen (bei uns 14-tägig per BESR Management Solution auf NAS) erfolgen.
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Mitglied: SamvanRatt
22.07.2010, aktualisiert 18.10.2012
Hi goscho
keiner hat bestritten, das ein Schutz (R0 mal ausgenommen!) besser ist als keiner und die Einsteckkontroller haben dazu noch den Vorteil ihrer Portabilität. Unter meinen Kunden (ich lebe ja von Datenrettung) befinden sich halt auch viele die mit den FakeRAID kontrollern (egal ob nun onboard oder so Softraids wie beim Dawi), daten verloren gingen welche als R1/5 deklariert waren.
Hier ist ein netter Beitrag dazu:
http://www.administrator.de/Raid_und_Raidlevel.html
StefanKittel hat auch hier einen netten Thread gestartet:
http://www.administrator.de/forum/ein-ganz-aktuelles-pers%c3%b6nliches- ...

Ich habe generell nichts gegen SoftRAIDs (habe auch von 1998 bis 2002 an einem fetten System auf Vinum Basis für BigBlue gearbeitet), da ihre Mächtigkeit von den mittlerweile recht potenten CPUs zum tragen kommt, vor allem arbeiten sie im OS Modus wodurch ihnen Caching und Filesystem Intelligenz zugute kommt. ZFS ist ein Wunderwerk davon und ich streite sicher nicht mit SUN wer gute Systeme hat.

Ich rechne halt meine Arbeitszeit (TCO) mit ein und welchen Gewinn meine Firma davon hat (ich verkaufe ja keine Ware sondern nur Dienstleistung). Mit Hardware Arrays hatte ich auch schon Datenverluste, aber im Vergleich zu den Softwarebasierten (LVM, Fakeraid, vinum) etwa 1:20. Wie gesagt lebe ich von Kunden die sowas (nicht) einsetzen (bei HW RAIDs gehen wir typisch auf die Hersteller zu und überlassen denen die Reparatur); da wir hier am Standort etwa 60k Rechner haben (rund 1k Server) kommt da viel zusammen; Jeder Admin geht seinen Weg; mein Weg war halt immer recht Hardwaregeordnet und wenn jemand dort Geld spart steckt er es sicher wieder wo anders rein. Da nahezu alle meine Tools Unix basierend sind (bis auf die Datenrekonstruktion; da dominiert Win32) ist eine logische HArdware für mich ein Idealfall und das spart bares Geld.
Gruß
Sam
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