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GELÖST

Fujitsu Server TX200 S6 mit SSD-Platten aufrüsten

Frage Hardware Festplatten, SSD, Raid

Mitglied: mopsy

mopsy (Level 1) - Jetzt verbinden

19.02.2013 um 23:16 Uhr, 7071 Aufrufe, 42 Kommentare

Hallo,

nachdem die Original-S-ATA-Platten in unserem Server mit dem Standard-Onboard-Controller recht träge sind und das umrüsten auf SAS-Platten incl. Controller das dreifache als SSD-Platten kosten würde, stellt sich nun die Frage ob das eine brauchbare Alternative ist. Speicherplatz ist nicht das Thema, der Datenbestand ist sehr gering, momentan laufen 4x250GB SATA-Platten im Raid 5, diese Platten würde ich gegen gleich große SSD's tauschen wollen, als OS läuft ein 2011er SBS.

Stephan
42 Antworten
Mitglied: Dani
19.02.2013 um 23:28 Uhr
Moin,
das ist immer so eine Sache... bei Server setzen wir nur auf Markenserver. Eine schnelle Ersatzbeschaffung bzw. Reparatur bei Ausfall durch Technical Support des Herstellers. Der nächste Punkt ist die Kompatibilität zwischen den Komponenten. Der Hersteller steht dafür ein, dass alles sauber zusammenspielt. D.h. du kannst dich mit anderne Dingen beschäftigen... und in einen Server gehört ein leistungsstarken RAID-Controller.

Was läuft denn alles auf dem SBS? Bist du dir sicher, dass das RAID der Flaschenhals ist?


Grüße,
Dani
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Mitglied: mopsy
19.02.2013, aktualisiert um 23:56 Uhr
Hi,

denke schon das der Flaschenhals die Platten sind, CPU 2xXeon, 16GB Ram, 2011er SBS Standard, darauf laufen ausser ein paar Shares und Druckerfreigaben nur die Standardsachen wie der Exchange.

Nachtrag: Es sind auch insgesamt nur 5 Benutzer auf dem Server.
Habe gerade nochmal die genaue Hardware nachgesehen, es ist ein Primergy TX200 S6 mit 2xXeon E5620 und 16GB RAM
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Mitglied: DerWoWusste
20.02.2013, aktualisiert um 00:21 Uhr
Hi.

Irgendwas bei Euch ist langsam, soviel steht fest - das ist aber auch alles, was man Deinen Angaben mit Sicherheit entnehmen kann. Prüf doch bitte mal, wie die Last auf den Platten ist, bevor Du weiter mutmaßt.
Weiterhin: natürlich hängen die SSDs die jetzigen Platten um Längen ab, das steht außer Frage, warum als fragst Du, ob das eine "brauchbare Alternative" sei, woran genau zweifelst Du hierbei und benötigst Beratung?
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Mitglied: mopsy
20.02.2013 um 00:31 Uhr
In erster Linie dachte ich an den Dauerbetrieb und den Lese/Schreibzugriff im Serverbetrieb mit Win 2011 - ob da grundsätzlich SSD's geeignet sind.
Wie prüfe ich am besten die Plattenlast, hast Du da ein Tool griffbereit?

Wenn ich lokal eine 6GB-Datei kopiere, komme ich auf 53,6 MB/s
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Mitglied: DerWoWusste
20.02.2013 um 00:40 Uhr
"Dauerbetrieb" ist leider ein leerer Begriff. "Lese/Schreibzugriff im Serverbetrieb mit Win 2011" - ebenso komplett ohne Aussagekraft, denn: bei dem einen idlet der Server nur, beim anderen hechelt er. Platten, die 24 Stunden 365 Tage im Jahr laufen, haben keine gehobenen Ansprüche. Aber: Platten, die dauerhaft (meinetwegen 70% der Zeit oder gar mehr) mit hoher Last laufen, schon!

Die Last kannst Du mit perfmon monitoren.
53,6 MB/s
Nicht der Hit, aber auf dem Raid läuft ja auch noch das OS (und vermutlich noch ein Virenscanner? Der bremst die Messung evtl. stark).
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Mitglied: mopsy
20.02.2013 um 00:55 Uhr
Ja, Avira Server Security läuft, ganz vergessen zu schreiben

ich schalte den Virenscanner mal ab und lasse die Messung laufen. Die meiste Zeit idlet der Server tatsächlich nur rum.
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Mitglied: DerWoWusste
20.02.2013, aktualisiert um 00:59 Uhr
...wär nebenbei auch gut zu erfahren, wie sich die "Trägheit der Platten" denn bemerkbar macht. Erzähl doch mal. Aus dem Bauch heraus würde ich sonst nämlich zum Auswuchten der Platten raten, als erste Maßnahme.
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Mitglied: mopsy
20.02.2013 um 01:12 Uhr
Vielleicht suche ich ja tatsächlich an der falschen Stelle, Fenster öffnen sich sehr langsam, die Exchange-Verwaltungskonsole braucht ca. 1 Minute, die SBS Konsole teilweise 3-4 Minuten, dabei ist die CPU-Auslastung gleich Null, also insgesamt im Vergleich zum alten 2003er deutlich langsamer.
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Mitglied: DerWoWusste
20.02.2013 um 01:20 Uhr
Da ich davon ausgehe, dass der Server regelmäßig benutzt wird und die Effekte, die Du beschreibst, doch sehr, sehr auffällig sind, solltest Du also sagen können, wann/wonach das angefangen hat, oder?
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Mitglied: mopsy
20.02.2013 um 01:49 Uhr
Der Server ist ziemlich genau ein Jahr alt und wurde fix und fertig von Siemens mit dem SBS geliefert, träge fand ich ihn im Vergleich zum alten 2003er von Anfang an, hab es aber auf die GUI geschoben. C: 23% Fragmentiert, D: 3%, ich schau mir das später nochmal an, ist doch schon wieder später als geplant, Danke erstmal, Gute Nacht.
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Mitglied: Hitman4021
20.02.2013 um 07:30 Uhr
Hallo,

wie wäre es (WENN echt die HDDs der Flaschenhals sind) wenn du:
a) dir einen echten Raid Controller besorgst?
b) den SBS auf 2 RAID Arrays aufteilst
-> 1 RAID1 2 X 146GB SAS HDD für das OS
-> 1 RAID5 3 X 300GB SAS HDD für Daten

Ich glaube kaum das das gleiche mit MLC SSDs billiger ist. Und den Controller brauchst du sowieso.

Gruß
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Mitglied: smeclnt
20.02.2013 um 08:26 Uhr
Hallo,
wie ist denn die RAM Auslastung? So langsam darf das RAID beim lesen nicht sein...

Gruß Tim
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Mitglied: goscho
20.02.2013 um 09:49 Uhr
Morgen Leute,
für mich klingt das eher nach einem Problem mit einer installierten Software.
Dies ist zuallererst mal der Virenwächter oder eine ähnlich systemnahe Software (Firewall, Netzwerk Access Control)

Ich würde den auf dem SBS mal komplett deinstallieren (nicht die Verwaltungskonsole für die Clients oder einen eventuell vorhandenen Exchange-Scanner).
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Mitglied: alexdroid
20.02.2013, aktualisiert um 10:10 Uhr
Guten Morgen,
kannst du mal testen ob das Problem immer auftritt?
Oder läuft es besser, wenn keine User mehr da sind?

Läuft vllt deine DASI tagsüber?

Wie ist deine NIC konfiguriert?
läuft diese vllt nur auf 100mbit?
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Mitglied: mopsy
20.02.2013 um 10:35 Uhr
Guten Morgen,

der echte Raid-Controller incl. der 4 Platten und der Backup-Batterie der von Siemens in diesen Server verbaut wird kostet komplett um die 2200.- Mit SSD's komme ich je nach Hersteller pro Platte mit ca. 200.- weg und kann die an den vorhandenen Onboard-Controller hängen, denke ich. Das Raid aufteilen wäre eine möglichkeit wenn ich schon dabei bin.

Die Ram-Auslastung liegt bei 14G, wobei die store.exe sich hier knapp 8G reserviert und aktuell 1,5G in Verwendung hat, das schaue ich mir gleich mal an.

Virenscanner deaktiviert, gleiche Datei lokal kopiert, macht nicht viel Unterschied, die Geschwindigkeit liegt bei ca. 57 MB/s. Andere Software läuft nicht, nur die Standardsachen vom SBS.

DASI läuft immer Nachts um 23 Uhr, da stört nichts.
Die NIC - peinlich, hatte ich nicht drauf geschaut, die läuft tatsächlich mit 100mbit, warum kann ich noch nicht sagen, bin nicht Vor-Ort, denke aber am Switch ist alles richtig.

Was vom Fensteraufbau enorm geholfen hat, war das deaktivieren des "Sitzungs-Manager für Desktopfenster-Manager", hatte ich beim einrichten vergessen abzuschalten. Jetzt läuft das ganze schon viel angenehmer!
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Mitglied: alexdroid
20.02.2013 um 10:40 Uhr
Ja siehste dann sieh mal zu das du die Nic unter den Eigenschaften auf Giga stellst und dann sollte die geschichte doch schon rennen...
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Mitglied: Hitman4021
20.02.2013 um 10:47 Uhr
Hallo,

der echte Raid-Controller incl. der 4 Platten und der Backup-Batterie der von Siemens in diesen Server verbaut wird kostet komplett um die 2200.- Mit SSD's komme ich je nach Hersteller pro Platte mit ca. 200.- weg und kann die an den vorhandenen Onboard-Controller hängen, denke ich. Das Raid aufteilen wäre eine möglichkeit wenn ich schon dabei bin.
- Der Onboard Controller ist um einiges Langsamer wie ein echter Raid Controller.
- Geht es um Server zertifizierte SSDs (MLC)?
- Siemens will pro HDD 500 Euronen? Für 300GB SAS HDDs?

Die Ram-Auslastung liegt bei 14G, wobei die store.exe sich hier knapp 8G reserviert und aktuell 1,5G in Verwendung hat, das schaue ich mir gleich mal an.
Das store.exe 8GB hat ist ganz normal.
Aber mehr RAM schadet nie auch wenn es ws nicht die Ursache ist.

Virenscanner deaktiviert, gleiche Datei lokal kopiert, macht nicht viel Unterschied, die Geschwindigkeit liegt bei ca. 57 MB/s. Andere Software läuft nicht, nur die Standardsachen vom SBS.
Beim Local kopieren spielt die Einstellung der Nic keine Rolle.

Gruß
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Mitglied: alexdroid
20.02.2013 um 11:03 Uhr
> Virenscanner deaktiviert, gleiche Datei lokal kopiert, macht nicht viel Unterschied, die Geschwindigkeit liegt bei ca. 57
MB/s. Andere Software läuft nicht, nur die Standardsachen vom SBS.
Beim Local kopieren spielt die Einstellung der Nic keine Rolle.

Ach das wusste ich noch gar nicht.... -_- Ich dachte immer der Server schickt die Daten beim Lokalen Kopieren einmal zum Switch und wieder zurück... Was ein Quatsch...

geht naklar um den Zugriff auf dem Server... Evtl. Netzwerklösungen (Software Server-Client)... Dort wird man erheblich schneller unterwegs sein..


Mit freundlichen Grüßen Alex
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Mitglied: mopsy
20.02.2013, aktualisiert um 11:26 Uhr
Das der Onboard Controller langsamer ist, ist klar, allerdings ist das ein kleiner Bertrieb mit 5 Mitarbeitern und da zwei nur halbtags arbeiten, sollen es die günstigeren - nicht zertifizierten - SSD's tun.
Siemens will nicht für die Platten 500.- sondern für den Controller rund 450.-, pro Platte sind es um die 350.- und den Batterie-Pack für ca. 200.-

Ist klar, das beim lokalen kopieren die NIC nichts damit zu tun hat, der Zugriff über's Lan ist jetzt natürlich bedeutend besser! Danke an dieser Stelle
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Mitglied: Hitman4021
20.02.2013 um 11:56 Uhr
Hallo,

Das der Onboard Controller langsamer ist, ist klar, allerdings ist das ein kleiner Bertrieb mit 5 Mitarbeitern und da zwei nur halbtags arbeiten, sollen es die günstigeren - nicht zertifizierten - SSD's tun.
Siemens will nicht für die Platten 500.- sondern für den Controller rund 450.-, pro Platte sind es um die 350.- und den Batterie-Pack für ca. 200.-
Meiner Meinung nach sollte es schon was gutes sein. Wenn das Ding den Geist aufgibt und die Daten dann weg sind, wäre man froh hier mal ein paar Euro mehr investiert zu haben.
Und dein Onboard Raid Controller belastet auch die CPU was der echte Controller nicht macht.

Aber jeder muss selbst entscheiden wie er will...

Gruß
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Mitglied: alexdroid
20.02.2013 um 12:00 Uhr
Außerdem ist der Externe RAIDCTRLR immer um einiges schneller als der Onboard, da der externe Controller immer eigenen Cache mit sich bringt, was die Schreib und Lesevorgänge bedeutend steigert.

Mit freundlichen Grüßen
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Mitglied: smeclnt
20.02.2013, aktualisiert um 12:15 Uhr
Bitte vergesst nicht das es hier um 5 User geht... Vielleicht muss auch mal der WSUS abgeschaltet/aufgeräumt werden.
Die Hardwareanforderungen die hier angeboten werden halte ich für total überzogen.
Gruß Tim
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Mitglied: Hitman4021
20.02.2013 um 12:19 Uhr
Hallo,

Bitte vergesst nicht das es hier um 5 User geht... Vielleicht muss auch mal der WSUS abgeschaltet/aufgeräumt werden.
Nicht der Speicherplatz sondern die Performance ist das Problem.
Und ich hätte auch bei 5 Usern keine Lust zu jedem Rechner zu laufen und Updates zu installieren.

Die Hardwareanforderungen die hier angeboten werden halte ich für total überzogen.
Was würdest du für Hardware benutzen?

Gruß
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Mitglied: mopsy
20.02.2013, aktualisiert um 13:23 Uhr
Zwischenzeitlich konnte ich auf einem nahezu baugleichen Server der auch mit S-ATA-Platten - allerdings mit Win 2003 und aktivierten Schreibcache - läuft einen Vergleich machen.

Mit eingeschalteten Festplattencache ca. 120 MB/s
Mit abgeschaltenem Cache ca. 38 MB/s.

Auf dem 2011er SBS kann ich den Festplattencache leider nicht aktivieren, da ja kein passender Raid-Controller verbaut ist und - so wie ich gerade gelesen habe - man den Cache nicht aktivieren kann wenn auf der Platte das AD liegt. Kann man da tricksen? USV ist vorhanden und wird auch regelmäßig geprüft, die Stromversorgung ist also gewährleistet, ausserdem hat der Server zwei Netzteile, die beide an der USV hängen.

Auf einem weiteren Siemens-Server ein TX150 S5 mit SBS 2011 habe ich auch annähernd diese Werte von 37-50 MB/s mit S-ATA-Platten. Also denke ich das es ziemlich sicher die Platten sind, so wie sich das jetzt darstellt.
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Mitglied: DerWoWusste
20.02.2013 um 13:27 Uhr
Mal eine kurze Zwischenfrage: ist das Budget wirklich so knapp? Du bekommst für unter 250€ einen brauchbaren Raidcontroller 4-Port für SATA oder auch SAS-Platten, den 3ware 9650se-4lpml.
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Mitglied: mopsy
20.02.2013 um 13:40 Uhr
So knapp ist es nun auch nicht, die Frage ist aber ob die vorhandenen Platten am neuen Controller dann auch eine deutliche Steigerung haben. Natürlich kann ich auch den von Dir vorgeschlagenen Controller kaufen und daran dann die vorhandenen Platten laufen lassen, das wäre sogar noch günstiger als auf SSD's umzurüsten.
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Mitglied: DerWoWusste
20.02.2013 um 14:02 Uhr
Du hast einen Test mit 2003 Server gemacht und mit eingeschaltetem Cache ist die Leistung höher. Du könntest also überlegen, "das AD" von den anderen Diensten zu trennen. Bei der Installation des ADs kommt eine Frage, wo die Datenbank liegen soll, evtl. kannst Du diese auch nachträglich verlagern, weg von der Betriebssystemspartition, evtl. sogar auf ein eigenes Plattensystem.
Danach erst w+rde ich mich um den Controller sorgen.
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Mitglied: smeclnt
20.02.2013 um 14:08 Uhr
Ich vermute im RAID 5 das Problem, schreiben ist da sehr langsam (mit Onboard Controller).
Mach ein RAID1 draus (über ein Image, dann neues RAID, dann Image zurück), Speicher rein... das ist vom Kosten/Nutzen Faktor her gut zu vertreten.
Gruß Tim
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Mitglied: Hitman4021
20.02.2013, aktualisiert um 14:17 Uhr
Hallo,

@DerWoWusste
wie willst du bei einem SBS 2011 AD und den Rest trennen?
Und die Frage wo das AD liegen soll habe ich beim SBS auch noch nicht gesehen.

Gruß
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Mitglied: mopsy
20.02.2013 um 14:18 Uhr
Nachdem das ja ein SBS ist muß ich mal schauen wie ich das AD verschieben kann, nicht das was schiefgeht. Vielleicht gibt's da ja auch irgendeinen Assistenten in der SBS-Konsole. Dazu brauche ich aber auch erstmal zwei zusätzliche Platten worauf ich dann das AD verschieben kann, muss mal schauen ob ich zum testen noch zwei Platten im Schrank habe.

Denke das Problem ist jetzt vom Tisch bzw. soweit eingegrenzt das ich den Beitrag als gelöst markiere.

Danke für Eure Hilfe, Stephan
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Mitglied: mopsy
20.02.2013 um 14:28 Uhr
War ich wohl zu langsam mit meiner Antwort ;)

Du meinst das ich mit einem RAID1 mit den 4 Platten besser fahre? Die Geschwindigkeit ist beim lesen und beim schreiben gleich mäßig.

Richtig vermutet, ist wiedermal nicht so einfach mit nem SBS das AD verschieben
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Mitglied: Hitman4021
20.02.2013 um 14:32 Uhr
Hallo,

so wie ich das Verstanden habe hast du 1 RAID5 und darauf 2 Partitionen:
C:\ Sys, AD, Exchange, WSUS usw.
D:\ Daten
Ist das korrekt?

Gruß
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Mitglied: mopsy
20.02.2013 um 14:34 Uhr
Ja richtig
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Mitglied: Hitman4021
20.02.2013 um 14:43 Uhr
Hallo,

du könntest versuchen 2 RAID1 zu erstellen.
Somit hast du für jede Partition ein eigenes Array.
Außerdem ist RAID1 schneller.

Aber wie gesagt, SAS HDD und ein RAID Controller (vor allem der) bringen viel viel mehr.

Gruß
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Mitglied: goserver
25.02.2013, aktualisiert um 09:45 Uhr
Hallo,
ich habe einen relativ baugleichen TX200 S6.
Ich habe auf Alles unter Hyper V unter eigenen VMs laufen (WEB/SQL/W2003/Exchange2003).

Mir war auch aufgefallen, dass mein "alter" TX200 S5 etwas schneller war und die DISK Performance war nicht berauschend war.

Ich habe im neuen TX200 2x140 GB als RAID1 laufen (schnell) und 2 x 1 TB Platten auf der ich die VMs habe (alles Original Fujitsu Platten).
Ich habe jetzt eine TB Platte raus und die SEAGATE Constellation CS 7200 3TB HDD rein (ca 180 Euro)
Ergebnis: 3 TB Platz mehr, die Festplatte wird nur ca 36 Grad heiß, die 2x140 GB ca 70 Grad und die Seagate hat nun 101 MB/s Read, 52 MB/s Write (vorher 51 Read/ 15 Write). (CrystalDiskMark 3.0). In der Virtuellen Umgebung war der Vergleich noch krasser.

Ist natürlich immer noch langsamer als SSD (überlege ich auch noch), aber das hat gefühlt die Performance verdoppelt und die Kosten halten sich im Rahmen.
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Mitglied: miscmike
25.02.2013 um 09:55 Uhr
Hi zusammen, auch wenn ich jetzt mittendrin antworte und nicht weitergelesen habe :

Was Du meinst sind Desktop-SSDs. Finger weg im Dauerbetrieb, die sterben in kürzester Zeit, weil sie das nicht können.
Beschäftige Dich mal kurz mit der Arbeitsweise von SSDs. Vor allem, wie im Dauerbetrieb das Löschen vonstatten geht.

Es gibt natürlich SSDs für Server z.B. INTEL 900er Serie oder OCZ Talos 2 Serie. Die letzteren setze ich bei Kunden ein und die sind echt stark und (!) servergeeignet. Hier ist aber Dein Preisargument ausgehebelt, denn das Stück mit 200GB und SAS - Anschluss kostet ca. 1000,- netto !.

Wenn der Preis eine Rolle spielt ( bei Servern ????), dann würde ich Dir unbedingt erstmal einen "richtigen" RIADController empfehlen. Adaptec hat z.B. Welche, die sind nicht unbedingt so teuer. Und mal ehrlich - wenn man sich von Siemens beliefern lässt, guckt man doch nicht auf den Pfennig - äähm. Cent )
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Mitglied: goserver
25.02.2013 um 10:13 Uhr
Mmh ... ich fand die Siemens mit 3 Jahre vor Ort Garantie (oder 4) eigentlich nicht so schlecht und preislich ok. Was verwendest du denn für Server?


HP bestelle ich nicht mehr, nachdem der Support mir (bei 4 Std vor Ort Service) vorgeschlagen hatte ich solle doch die Netzwerkkarte ausbauen (war aber Onbaoard ... habe ich dann mit einer 10 Euro Netzwerkkarte gelöst. Mit der Onboard Netzwerkkarte ist ein defektes Patch von HP/Microsoft verbreitet worden.
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Mitglied: miscmike
25.02.2013 um 10:27 Uhr
Nun, ich verwende keine Server, ich bin er, der sie plant und baut.
Ich habe da meine Philosophie, welche Komponenten benutzt werden und welche nicht.
In meinem Fall sind es ausschließlich Intel-Komponenten (Boards, CPUs) zertifizierte Netzteile, Controller und Festplatten.

Bisher (seit 20 Jahren) laufen die Dinger bei Kunden im Dauerbetrieb und ich hatte bis auf ein paar (übliche) Festplattendefekte nie etwas zu bemängeln. Die Server haben eine durchschnittliche Laufzeit von 6 Jahren und länger.
Das gefällt mir zwar als Geschäftsmann nicht, sagt aber viel über die Qualität aus.

Und da ich die Teile alle dokumentiere und auch keine tausende davon verkaufe, weiß ich immer, welche Komponenten drin sind (Gruß an HP )

So - das hier ist keine Werbeplattform, sollte aber mal zeigen, wie ich zu den Dingen stehe.
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Mitglied: smeclnt
25.02.2013 um 10:52 Uhr
Hallo,
sorry wenn es jetzt OT wird, nehme auch gerne einen Link zu einem anderen Thread an.
Die SSD, es gibt Leute die sagen "Alles halb so wild, die halten länger als man denkt" und es gibt halt die "Panikmacher". Ich kann wirklich nichts finden wo es mal ehrlich beschrieben wird, fehlen da evtl. die Langzeiterfahrungen? Weiß niemand wie gut die Weiterentwicklungen der letzten 2 Jahre waren?
Meint Ihr nicht das da einige Reserve GB eingebaut sind, für schnell sterbende Gates?
Wie gesagt, ich möchte keine Position beziehen nur vielleicht mal was fundiertes hören...
Gruß Tim
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Mitglied: miscmike
25.02.2013 um 12:23 Uhr
Hallo nochmal,

kurz gesagt, eine Festplatte löscht Daten indem sie nur den Verzeichniseintrag löscht. Später wird dann einfach "drübergeschrieben" fertig.
Bei SSDs ist das anders, die Zellen müssen gelöscht werden, damit sie wieder überschrieben werden können.
DesktopSSDs erledigen das in Ruhephasen, beim Server unter Dauerfeuer ist das meistens nicht möglich.
Deshalb ist auch die Lebensdauer von SSDs im Server gering und niemand wird das zertifizieren.
SSDs wie die TALOS-Serie haben hierfür extra recht große Bereiche reserviert. Einfach mal die Beschreibungen bei OCZ dazu genau lesen (oder bei Intel 900er Serie..)

wie gesagt, nur die Kurzfassung.

Wir haben einen Testlauf gemacht (dauernd Files anlegen, umbenennen, verschieben,löschen) sowohl mit Festplatten, SSDs und Server SSDs. Die Desktop SSDs waren nach drei Wochen saulahm und nicht wirklich verwendbar = k.o. kriterium.
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Mitglied: smeclnt
25.02.2013 um 12:56 Uhr
Hallo und Danke,
ich glaube wir haben unterschiedliche Ansprüche an einen Server... Du baust bestimmt für Großkunden bei denen 150 Leute auf SAP rumhacken. Da würde ich vor lauter Angst auch ein RAID5 oder 1 einbauen (mit SAS).
Bei uns und einigen anderen geht es sicher um SBS, dort mach ich in letzter Zeit das System auf eine SSD und Exchange/WSUS/Pagefile auf ein RAID1 mit SAS. Nun kann man sich fragen, warum c: auf SSD? Das System ist wirklich viel schneller zu administrieren, Updates/Neustart und somit Stillstand, sind minimiert.
Deine Aussage, dass es nur langsamer wird und nicht gleich stirbt, macht mir Hoffnung das es halten wird.
Da sich in einer SSD keine beweglichen Teile befinden könnte es sogar durch ein Firmwareupdate besser werden.
Vielleicht sollte auf der SSD auch nur VSS abgeschaltet werden, dass braucht nicht jeder und es macht bestimmt extra Schreiblast...
Gruß Tim
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Mitglied: goserver
28.02.2013, aktualisiert um 15:43 Uhr
Hallo,
bei PC Welt gibt es online einen Artikel über die Samsung SSD 840 Pro 256GB. Die habe ich mir gerade gekauft (ca 200 Euro) und probiere die mal im PC. Werde die vermtulich dann nachkaufen und im TX 200 installieren.

http://www.pcwelt.de/produkte/Samsung-SSD-840-Pro-Series-512GB-SSD-Fest ...

PS: Die PRO Version von Samsung SSD 840 scheint auch für Server geeignet (es steht was von Dauerbetrieb), bzw hat die Tools um die Platte zu prüfen/einzustellen.
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