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Glasfaser zwischen zwei Switches

Frage Hardware Switche und Hubs

Mitglied: pixel24

pixel24 (Level 1) - Jetzt verbinden

15.05.2013 um 15:14 Uhr, 11910 Aufrufe, 29 Kommentare, 6 Danke

Hallo zusammen,

hat schon einmal jemand von Euch einen:

HP X132 10G SFP+ LC LR Transceiver (ehem. ProCurve)

angeschlossen?

Die Ausgangssituation ist folgende. Zwei Ortschaften sollen per Glasfaser verbunden werden. Entfernung 5km also mit dem Modul kein Problem. Auf jeder Seite steht ein Schaltschrank in den ein Switch eingebaut wird:


- HP E2910-24G al Switch (ehem. ProCurve)

mit den Modulen:


- HP 2-port 10GbE SFP+ al Module (ehem. ProCurve)
- HP X132 10G SFP+ LC LR Transceiver (ehem. ProCurve)

Bis auf den Transceiver habe ich diese Geräte schon verbaut. LEdiglich mit Glasfaser habe ich noch nie gearbeitet. Das Glasfaserkabel wird von einer Firma verlegt d.h. das liegt nachher im Schaltschrank und muss ja am Transceiver "aufgelegt" werden und genau dass ist der Vorgang den ich nicht kenne.

Wo kann Infos darüber finden wie man so etwas macht und nach der Durchführung auch prüft.

Viele Grüße
pixel24
29 Antworten
Mitglied: win-dozer
15.05.2013, aktualisiert um 15:25 Uhr
Hallo,

naja am Transceiver muss eigentlich nichts mehr aufgelegt werden...
Meistens ist es so, dass du am Patchpanel ST Anschlüsse hast und dann am Modul LC Stecker.

Du brauchst dann nur noch ein passendes Kabel:
http://www.cypressindustries.com/products/images/LC-ST_SM.jpg

Da ist aber sehr wichtig das die Faser passt - und das sagt dir das Datenblatt des SFP Moduls, bzw. der jenige der dein Kabel verlegt...


Gruß

win-dozer


EDIT meint: ooops kleine Korrektur...
Bitte warten ..
Mitglied: MrNetman
15.05.2013 um 16:24 Uhr
Das schöne an Glasfaser:

Da wird nicht verhandelt und es liegt immer Licht auf.
Prinzipiell wird Glasfaser über Kreuz aufgeschalet. Jedes konfektionierte Patchkabel ist auch ein gekreuztes Patchkabel. Es gibt ja immer eindeutig einen Sende- und einen Empfangsweg.

Beim Patchpanel kommt das schon einmal durcheinander, da man bei Kupfer ja gerade durch verbindet. Aber auch von Patchpanel zu Patchpanel wird gekreuzt.
Wenn du ST-Stecker hast ist das egal, dann wir einfach umgesteckt. Bei SC-Duplex muss man die Stecker schon auseinanderreissen, wenn man sich vertan hat. Die Patchkabel am Switch auseinander zu reissen ist nicht angebracht (die kleinen LC-stecker).
Ach ja LR steht für Long Reach und ist Singlemode bei 1310 oder 1550 nm. Für die Patchkabel ist die Wellenlänge aber nicht relevant.
Achte auf jeden Fall auf Sauberkeit und verschließe alle unbenutzen Ports und Stecker.

Und wenn die Patchkabel richtig dran sind, dann ist auch die Linklampe an.

Viel Glück
Netman
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Mitglied: pixel24
15.05.2013 um 16:43 Uhr
Zitat von win-dozer:

naja am Transceiver muss eigentlich nichts mehr aufgelegt werden...
Meistens ist es so, dass du am Patchpanel ST Anschlüsse hast und dann am Modul LC Stecker.

Genau das war mir nicht klar. Ob die da ein Patchfeld einbauen an dem ich anschließe. Das werde ich mal klären. Da ist vorher lediglich die Straßenbaufirma da die das Kabel in der Erde verlegt. Ich denke nicht dass die so etwas machen. Ich ging davon aus ich habe einen Verteilerkasten/Schrank in dem das Ende des Kabels einfach liegt.


Du brauchst dann nur noch ein passendes Kabel:
http://www.cypressindustries.com/products/images/LC-ST_SM.jpg

Wenn ich mir das Bild von dem Transceiver anschaue:

http://www.newegg.com/Product/Product.aspx?Item=N82E16833316213

sehen die Stecker nach RJ45 aus. Wenn ich mir das Bild (Link von dir) anschaue ist mir nicht klar wo diese Stecker passen.



Da ist aber sehr wichtig das die Faser passt - und das sagt dir das Datenblatt des SFP Moduls, bzw. der jenige der dein Kabel
verlegt...

Ja, dass passt zueinander. Das wurde geprüft (1310nm / max 10km)
Bitte warten ..
Mitglied: win-dozer
15.05.2013, aktualisiert um 17:00 Uhr
Zitat von pixel24:

Genau das war mir nicht klar. Ob die da ein Patchfeld einbauen an dem ich anschließe. Das werde ich mal klären. Da ist
vorher lediglich die Straßenbaufirma da die das Kabel in der Erde verlegt. Ich denke nicht dass die so etwas machen. Ich
ging davon aus ich habe einen Verteilerkasten/Schrank in dem das Ende des Kabels einfach liegt.

ahh OK - Nein du hast (meist im Rack) eine Spleißbox - hier gehen die Erdkabel ein und werden mit der feinen Ader verbunden die dann in die Buchse vom Patchpanel geht. Manchmal gibts sowas auch als Wandmontage, kann auch sein.
http://www.assmann.com/images/articles/collage/2000x1333/DN96311_401603 ...

> Du brauchst dann nur noch ein passendes Kabel:
> http://www.cypressindustries.com/products/images/LC-ST_SM.jpg

Wenn ich mir das Bild von dem Transceiver anschaue:

http://www.newegg.com/Product/Product.aspx?Item=N82E16833316213

sehen die Stecker nach RJ45 aus. Wenn ich mir das Bild (Link von dir) anschaue ist mir nicht klar wo diese Stecker passen.

Ja könnte man auf den ersten Blick meinen... der rechte Stecker kommt ins SFP Modul - ich hab dir mal kurz ein Bild gemacht:
https://www.dropbox.com/s/wc39ydz99b57t3v/20130515_165137.jpg

Edit meint: Die Spleißbox hat Schutzkappen vorne drauf - wenn die unten sind kommt die andere Seite vom Kabel an die Spleißbox, schaut dann so aus:
http://images.dipol.com.pl/images/info/szuflada_swiatlowod+.jpg
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Mitglied: aqui
15.05.2013, aktualisiert um 18:36 Uhr
Muha ha ha... DER ist wirklich gut "...sehen die Stecker nach RJ45 aus." Nicht schlecht für ein Administrator Forum !
Und das bei Glasfaser. Fragt sich denn eigentlich nur noch wie das Licht aus einem RJ-45 Stecker kommt oder wie man elektrische Signale dann wieder in einen LC Glasfaserstecker bekommt ?!
Du solltest wohl allerdringenst mal wenigsten die banalsten Grundlagen von Glasfaser GBICs, SFP+ und Kabeln nachlesen um solche Peinlichkeiten zu vermeiden beim nächsten Mal, sorry !!
Na ja, was erwartet man auch wenn jemand in einer LAN Verkabelung zw. Ortschaften Billigswitches von HP verbaut
Prüfen kann sowas jeder Elektriber der auch LAN Verkabelung macht. Oder auch du selber, Patchkabel aufstecken und wenn du Licht und einen aktiven Link bekommst auf den HP Gurken dann haben die Straßenbauer gute Arbeit geleistet
Bitte warten ..
Mitglied: Dobby
15.05.2013, aktualisiert 16.05.2013
Hallo zusammen,

es wäre ja mal nett alles und zwar wirklich alles zu erzählen was dort vorhanden ist, sonst endet das nur in einer Runde heiterem Topfschlagen in meinen Augen. Es gibt da so viele Möglichkeiten und auch Sachen die man dazu sagen und raten kann das es schon echt nicht mehr schick!!!

Unsere Glaskugeln sind noch im Wintermodus mit Schnee drin, also so zu sagen Schneekugeln

Wenn dort zwei Ortschaften miteinander vernetzt werden was meinst Du damit?
- Zwei unterschiedliche Firmen in zwei Ortschaften?
- Eine Firma mit zwei unterschiedlichen Gebäuden?
- Zwei Ortschaften die miteinander vernetzt werden?

Wofür bitte werden oder wird denn diese Verkabelung durchgeführt?
- Internet
- internes Netzwerk
- IP Telefon
- Telekom Dorf Internet offensive

Wie sieht denn die Strecke nun wirklich aus und was für Geräte sind vorhanden?

Geräte-----Firma1----Switch Gurke1-----LWL Patchpanel-----LWL Kabel------LWL Patchpanel-----Switch Gurke2-----Firma2----Geräte

Oder was ist da noch zwischen?

Habt Ihr ein LWL Patchpanel oder kommt das LWL Kabel einfach aus der Wand?
Welches LWL Kabel habt Ihr denn verlegen lassen wenn man einmal fragen darf?
Oder weißt Du die Kabel Werte und Ausführung gar nicht?

Wo kann Infos darüber finden wie man so etwas macht und nach der Durchführung auch prüft.
In dem Du uns mal ein paar Infos mehr gibst über das was vorhanden ist!!

Normaler Weise sieht so etwas in etwa so aus: (Das kann aber auch stark variieren)
- LWL Kabel kommt in ein Leerrohr (wird ein-ge-bla-sen)
- LWL Kabel kommt irgend wo wieder aus der Erde und wird zur Firma oder einem Gebäude geführt (HA- Hausanstich)
- Idealer Wiese kommt das LWL Kabel bei Euch im Serverraum aus der Wand oder Dose
- Dir wird mitgeteilt um was für ein Kabel es sich handelt und wie viele Andern es hat bzw. Stecker oder
- Du beauftragst jemanden ein ganz bestimmtes LWL Kabel mit einer ganz bestimmten Anzahl an Adern und Steckern zu verlegen
- LWL Kabel wird auf ein LWL Patchpanel aufgelegt oder eben wie schon von meinen Vorrednern erwähnt nur noch aufgesteckt!!
- Von eben diesem LWL Patchpanel wird mittels eines LWL Patchkabels eine Verbindung zu Deinem Switch hergestellt und das geht wie folgt vor sich.
- Das LWL Kabel mit dem Stecker dran in das SFP Modul einführen und sich die Nummern oder Farben respektive die Markierungen merken (am besten notieren) und dann das SFP Modul in den SFP Slot des Switches stecken
- Zur anderen Firma oder dem Gebäude fahren und nun dort das selbe machen, aber die Markierung oder Nummerierung am LWL Kabel nun in umgekehrter Reihenfolge (also verdreht) in das SFP Modul einführen
und dies dann in den SFP Slot am Switch stecken fertig.
- So und nun kannst Du je nach Switch und Lust und Laune alles andere an diesem Switch anbinden, per Kupfer Pathckabel oder eben wieder per LWL Patchkabel.

Wie gesagt es kommt immer darauf an was dort alles vorhanden ist und was darüber laufen soll!
Es empfiehlt sich bei der artigen Entfernungen auch immer zwei, vier oder sechs adrige Kabel zu
verlegen und diese gleich vorab mit den richtigen Steckern vorkonfigurieren zu lassen und ein LAG
aufzusetzen denn wenn die Verbindung durch was auch immer einmal gestört wird ist man besser redundant angebunden und die anderen Kabel funktionieren eventuell noch, wenn allerdings der Baggerfahrer das Kabel...

Gruß
Dobby
Bitte warten ..
Mitglied: pixel24
16.05.2013, aktualisiert um 11:15 Uhr
Zitat von aqui:
Muha ha ha... DER ist wirklich gut "...sehen die Stecker nach RJ45 aus." Nicht schlecht für ein Administrator
Forum !
Und das bei Glasfaser. Fragt sich denn eigentlich nur noch wie das Licht aus einem RJ-45 Stecker kommt oder wie man

Das ist mir schon klar dass aus dem RJ45 kein Licht raus kommt. Deshalb sprachlich "sieht so aus" ....

Nur aus Interesse. Warum sind die HP-Switchs Gurken? Ich habe diese nicht ausgesucht sondern die sind ausgeschrieben. Was ist daran schlecht?
Bitte warten ..
Mitglied: MrNetman
16.05.2013, aktualisiert um 11:28 Uhr
Aus einem LWL-SFP kommt immer Licht raus, man sieht es aber nicht. Deshalb bloß nicht gucken!

Der SFP erinnert wegen der Größe an einen RJ45.
Das ist auch der Grund für den Stecker LC: Die Packungsdichte gegenüber Kupfer zu erhöhen.
Daneben gibt es noch weitere, inzwischen weniger gebräuchlichere Stecker: MT-RJ, SC-Mini, MPO (Multifaserstecker) und der hoffentlich inzwischen ausgestorbene Volition.

Gruß
Netman
Bitte warten ..
Mitglied: Dobby
16.05.2013 um 11:58 Uhr
Nur aus Interesse. Warum sind die HP-Switchs Gurken?
Jedes Forum genau so wie seine Mitglieder haben eben ihre ganz eigenen Seiten!
Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben und ist mehr oder minder auch nicht schlecht, zumindest meiner Meinung nach!
In diesem Forum sind es eben Netgear und HP!
- Netgear basching egal welches Produkt
- HP, 3Com und ältere Switche sind eben Gurken Switche!

Ich habe diese nicht ausgesucht sondern die sind ausgeschrieben.
Wer sucht sich denn bitte schon Switche selber aus?
Entweder hast Du die alten gämmel Dinger noch oder Du bekommst eben nicht mehr Geld!

Was ist daran schlecht?
Nichts, absolut rein gar nichts die laufen auch noch in gefühlten 50% der Betriebe in der Bundesrepublik!
Früher hat man eben die Geschäftsleute abgezockt mit so unverschämt hohen Preisen, dass es schon
nicht mehr schön war und heute rächt sich das eben, nicht mehr und nicht weniger!!!!!!

Gruß
Dobby
Bitte warten ..
Mitglied: pixel24
16.05.2013 um 12:01 Uhr
Zitat von Dobby:

Wofür bitte werden oder wird denn diese Verkabelung durchgeführt?
- Internet
- internes Netzwerk
- IP Telefon
- Telekom Dorf Internet offensive

Ich habe bisher selbst wenig Informationen soll aber Morgen mehr erhalten bzw. die exakten Anforderungen. Zwischen zwei Ortschaften soll ein Leerrohr verlegt werden um ein Glasfaserkabel einzuziehen. Ob nun SM oder MM weiß ich noch nicht. Diese werden in ein einen Schaltschrank im jeweiligen Rathaus geführt.


Wie sieht denn die Strecke nun wirklich aus und was für Geräte sind vorhanden?
Geräte-----Firma1----Switch Gurke1-----LWL Patchpanel-----LWL Kabel------LWL Patchpanel-----Switch
Gurke2-----Firma2----Geräte

Ja, so scheint die Konstellation zu sein.

Oder was ist da noch zwischen?

Nein.


Habt Ihr ein LWL Patchpanel oder kommt das LWL Kabel einfach aus der Wand?
Welches LWL Kabel habt Ihr denn verlegen lassen wenn man einmal fragen darf?
Oder weißt Du die Kabel Werte und Ausführung gar nicht?


Ob da eine Spleißbox vorhanden ist oder diese auch geliefert werden muss weiß ich noch nicht. Hierfür habe ich hier eine Firma die dies Spleißbox liefert und auch ein Vollautomat zum spleißen hat. Ebefalls steht noch zu klären was für Stcker gewünscht sind (E2000, ST, SC). Ich denke LC wird nicht mehr so oft verwendet. Von den Dämpfungswerten sind LC, SC und ST ja fast gleich, E2000 ist besser aber wesentlich teurer.



> Wo kann Infos darüber finden wie man so etwas macht und nach der Durchführung auch prüft.
In dem Du uns mal ein paar Infos mehr gibst über das was vorhanden ist!!

Normaler Weise sieht so etwas in etwa so aus: (Das kann aber auch stark variieren)
- LWL Kabel kommt in ein Leerrohr (wird eingeblasen)
- LWL Kabel kommt irgend wo wieder aus der Erde und wird zur Firma oder einem Gebäude geführt (HA- Hausanstich)
- Idealer Wiese kommt das LWL Kabel bei Euch im Serverraum aus der Wand oder Dose
- Dir wird mitgeteilt um was für ein Kabel es sich handelt und wie viele Andern es hat bzw. Stecker oder
- Du beauftragst jemanden ein ganz bestimmtes LWL Kabel mit einer ganz bestimmten Anzahl an Adern und Steckern zu verlegen

Genauso wird es sein. Was mir einfach gefehlt hat ist wie man von einem LWL-Kabel dass idealerweise im Schrank liegt auf etwas steckbares kommt was ich am Switch verarbeiten kann bzw. was ich dazu am Switch genau brauche. Das hilft mir schon mal viel weiter um die offenen Fragen noch zu klären. Die ganze Anbindung (speißen, etc.) des LWL-Kabels will ich ja gar nicht machen. Mal abgesehen davon dass ich es gar nicht könnte.



- LWL Kabel wird auf ein LWL Patchpanel aufgelegt oder eben wie schon von meinen Vorrednern erwähnt nur noch aufgesteckt!!
- Von eben diesem LWL Patchpanel wird mittels eines LWL Patchkabels eine Verbindung zu Deinem Switch hergestellt und das geht wie
folgt vor sich.
- Das LWL Kabel mit dem Stecker dran in das SFP Modul einführen und sich die Nummern oder Farben respektive die Markierungen
merken (am besten notieren) und dann das SFP Modul in den SFP Slot des Switches stecken
- Zur anderen Firma oder dem Gebäude fahren und nun dort das selbe machen, aber die Markierung oder Nummerierung am LWL
Kabel nun in umgekehrter Reihenfolge (also verdreht) in das SFP Modul einführen
und dies dann in den SFP Slot am Switch stecken fertig.

So, aus dem Patchfeld kommt mein Licht raus und das führe ich in das:

HP X132 10G SFP+ LC LR Transceiver

dann ist in diesem Modul also mein Medienkonverter, richtig? Aufgrund der Beschreibung des Modules bzw. dem Bild ist mir nicht ganz klar wie es weiter geht. In der Beschreibung steht:


HP - SFP+-Transceiver-Modul - 10GBase-LR - LC/UPC Single-Modus - Plug-in-Modul - bis zu 10 km - 1310 nm
Verdrahtungstyp: 10GBase-LR
Data Link Protocol: 10 Gigabit Ethernet
Datenübertragungsrate: 10 Gbps
Optische Wellenlänge: 1310 nm
Maximaler Übertragungsbereich: 10 km
Produktzertifizierungen: IEEE 802.3ae
Schnittstellen: 1 x Netzwerk - Ethernet 10GBase-LR - LC/UPC Single-Modus x 2
Kompatible Steckplätze: 1 x SFP+

Auf dem Bild hat das Modul zwei von vorne zwei Buchsen. Bedeutet dass hier kann ich mit 2xPatchkabel von der Spleißbox rein fahren und bin auf dem Switch?

Danke für die Ausführung. Hat mir schon mal sehr geholfen.
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Mitglied: win-dozer
16.05.2013 um 12:06 Uhr
Zitat von pixel24:
Auf dem Bild hat das Modul zwei von vorne zwei Buchsen. Bedeutet dass hier kann ich mit 2xPatchkabel von der Spleißbox rein
fahren und bin auf dem Switch?

Danke für die Ausführung. Hat mir schon mal sehr geholfen.

Hast du dir meine Bilder nicht angeschaut..?
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Mitglied: Dobby
16.05.2013 um 13:34 Uhr
Ich habe bisher selbst wenig Informationen soll aber Morgen mehr erhalten bzw. die exakten Anforderungen.

Zwischen zwei Ortschaften soll ein Leerrohr verlegt werden um ein Glasfaserkabel einzuziehen.
Aha, das ist doch schon mal was.

Ob nun SM oder MM weiß ich noch nicht. Diese werden in ein einen Schaltschrank im jeweiligen Rathaus geführt.
Na das hört sich ja schon mal gut an! Aber in der Regel weiß man eben erst was für LWL Kabel es sind
und holt dann das geeignete Equipment oder man beauftragt eben selber was für LWL Kabel
verlegt werden, was zu dem vorhandenen Equipment kompatibel ist!

Ich denke LC wird nicht mehr so oft verwendet.
Sehe ich jetzt nicht so aber gut.

Von den Dämpfungswerten sind LC, SC und ST ja fast gleich, E2000 ist besser aber wesentlich teurer.
Es kommt eben darauf an was Du für Equipment hast! Was für Switche Du hast und was für SFP Module dort hinein passen und was diese für Stecker akzeptieren! Was nützt Dir denn E2000 wenn das SFP Modul vom HP Switch nur LC Verbinder unterstützt? gar nichts würde ich mal tippen!

So, aus dem Patchfeld kommt mein Licht raus und das führe ich in das:
Das Licht kommt aus dem LWL Kabel und auch nur wenn man an dem anderen Ende Licht einspeist!
Ergo wenn man ein Kabel konfektioniert und gleich mit zwei LC Verbindern fertig macht und dieses
bis in den Schaltschrank legt bzw. führt braucht man kein LWL Patchpanel......

HP X132 10G SFP+ LC LR Transceiver
.....man kann dann das Kabel direkt mit dem Transceiver verbinden!!!
Du hast einen SFP+ (10GBit/s) Transceiver von HP mit der Bezeichnung X132 mit einem LC Verbinder
für die LWL Kabel Long Range Ausführung!


dann ist in diesem Modul also mein Medienkonverter, richtig?
Nein, ich denke ein Medienkonverter wandelt oder setzt ein LWL Kabel auf ein Kupferkabel um!
Das brauchst Du aber nicht denn Dein Switch hat ja SFP+ Ports und auch Kupfer Ports!

Aufgrund der Beschreibung des Modules bzw. dem Bild ist mir nicht ganz klar wie es weiter geht.
Das LWL Kabel kommt im Schaltschrank an und hat idealer Weise einen LC Verbinder und den steckst Du dann auf den Transceiver und den Tranceiver mit dem angeschlossenen Kabel in den SFP+ Port am Switch fertig!! Zu achten ist nur darauf das man eben das Kabel verdreht anbringt!
Dafür sind die LWL Kabel markiert!!!! Entweder mit Farben oder Nummern.
Nehmen wir mal an an der einen Faser ist eine 1 und an der anderen Faser eine 2
Ergo:
- Kabel kommt im Schaltschrank an
- Switch 1 (Faser 1 rechts und Faser 2 links)
- Switch 2 (Faser 1 links und Faser 2 rechts)
- fertig.

Auf dem Bild hat das Modul zwei von vorne zwei Buchsen. Bedeutet dass hier kann ich mit 2xPatchkabel von der Spleißbox rein fahren und bin auf dem Switch?
Hier mal ein anderes bild mit anderen Modulen und nur zur Veranschaulichung der ganzen Sache!
Beispiel
Das Beispiel zeigt zwei Transceiver die mittels eines LWL Kabels verbunden sind!

Gruß
Dobby
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Mitglied: MrNetman
16.05.2013 um 13:58 Uhr
Zitat von Dobby:
Ich denke LC wird nicht mehr so oft verwendet.
LC ist der Standard auf den Endgeräten. (Switchen, Routern)

Von den Dämpfungswerten sind LC, SC und ST ja fast gleich, E2000 ist besser aber wesentlich teurer.
0,30 zu 0,05 dB
Es kommt eben darauf an was Du für Equipment hast! Was für Switche Du hast und was für SFP Module dort hinein passen und was diese für Stecker akzeptieren! Was nützt Dir denn E2000 wenn das SFP Modul vom HP Switch nur LC Verbinder unterstützt? gar nichts würde ich mal tippen!
Das ist Unsinn. E2000 ist nur besser, da es einen Schrägschliff hat. Und E2000 wird nahezu ausschließlich bei SingleMode (SM) verwendet. E2000 wird in keinem Engerät verwendet. Es gibt immer hybride Patchkabel - Mit unterschiedlichen Steckern an beiden Enden
dann ist in diesem Modul also mein Medienkonverter, richtig?
Ja, Medienkonverter ist für die meisten SFPs wohl der richtige Ausdruck.
Nein, ich denke ein Medienkonverter wandelt oder setzt ein LWL Kabel auf ein Kupferkabel um!
GRuß
Netman
Bitte warten ..
Mitglied: Dobby
16.05.2013 um 14:14 Uhr
LC ist der Standard auf den Endgeräten. (Switchen, Routern)
Was war denn an meiner Äußerung: "Sehe ich jetzt nicht so...." nicht zu verstehen?

Ja, Medienkonverter ist für die meisten SFPs wohl der richtige Ausdruck.
Was ist wenn es sich um einen Switch handelt der nur SFP Ports hat?

Gruß
Dobby
Bitte warten ..
Mitglied: MrNetman
16.05.2013 um 15:03 Uhr
Hi Dobby,

Ja, Medienkonverter ist für die meisten SFPs wohl der richtige Ausdruck.
Was ist wenn es sich um einen Switch handelt der nur SFP Ports hat?
Im Switch werden die Signale elektrisch mit Strom auf Kupfer geschaltet. Vom SFP kommen sie aber als optische Impulse raus. - Die Beschreibung für einen Medienkonverter.

Aber es gibt schon ein aber: in einen SFP-Slot passen manchmal auch 1000Base-T Transceiver. Das sind keine reinen Medienkonverter.

Gruß
Netman
Bitte warten ..
Mitglied: pixel24
16.05.2013 um 15:51 Uhr
Zitat von Dobby:

> Ich habe diese nicht ausgesucht sondern die sind ausgeschrieben.
Wer sucht sich denn bitte schon Switche selber aus?

Wer dass genau war weiß ich nicht. Es wurden diese Modelle aber konkret angefragt.


> Was ist daran schlecht?
Nichts, absolut rein gar nichts die laufen auch noch in gefühlten 50% der Betriebe in der Bundesrepublik!
Früher hat man eben die Geschäftsleute abgezockt mit so unverschämt hohen Preisen, dass es schon
nicht mehr schön war und heute rächt sich das eben, nicht mehr und nicht weniger!!!!!!

Verstehe ich dich richtig. Die Dinger sind nicht schlecht aber einfach zu teuer? Gibt es zu dem Preis bessere Alternativen?
Bitte warten ..
Mitglied: pixel24
16.05.2013 um 15:54 Uhr
Zitat von win-dozer:
> Zitat von pixel24:
> ----

Hast du dir meine Bilder nicht angeschaut..?

ok, habe es gesehen. Aus einem Stecker an der Spleißbox werden zwei am Modul
Bitte warten ..
Mitglied: sk
16.05.2013 um 15:56 Uhr
Zitat von aqui:
Prüfen kann sowas jeder Elektriber der auch LAN Verkabelung macht. Oder auch du selber, Patchkabel aufstecken und
wenn du Licht und einen aktiven Link bekommst auf den HP Gurken dann haben die Straßenbauer gute Arbeit geleistet

Also wenn das schon genügt, frage ich mich ernsthaft, warum ich dafür nicht nur Lehrgänge besucht und Bücher gelesen, sondern hier auch Messequipment zum Preis eines VW Golf rumstehen habe!
Bitte warten ..
Mitglied: Dobby
16.05.2013 um 19:40 Uhr
Die Dinger sind nicht schlecht aber einfach zu teuer? Gibt es zu dem Preis bessere Alternativen?
Das sind zwei in einem denke ich! Ich würde mal so sagen man kann auch etwas mehr Geld ausgeben und
hat dann aber auch etwas vernünftiges, aber das hängt schlussendlich denke ich auch mit dem Anwendungszweck und dem Budget zusammen. Meistens nur mit dem Budget!

Also wenn das schon genügt, frage ich mich ernsthaft, warum ich dafür nicht nur Lehrgänge besucht und Bücher gelesen, sondern hier auch Messequipment zum Preis eines VW Golf rumstehen habe!
Weil Du nicht der TO bist, Du bist wohl eher derjenige, der so etwas verlegt und durchmisst und dann dem Kunden zu der Rechnung noch ein Messprotokoll mit aushändigt! Denn im Endeffekt kann Ihm das doch egal sein wenn er das nicht selbst verlegt, spleißt und konfektioniert, oder?

Ich denke er (der TO) bekommt dann eben irgend wann Bescheid das LWL Kabel ist nun im Schaltschrank angekommen und dann braucht er ja eigentlich nur noch das Kabel in das SFP Modul stecken und danach
jenes dann in den Switch oder sollte ich mich da jetzt so täuschen?

Gruß
Dobby
Bitte warten ..
Mitglied: sk
16.05.2013, aktualisiert um 22:24 Uhr
Zitat von Dobby:
Weil Du nicht der TO bist, Du bist wohl eher derjenige, der so etwas verlegt und durchmisst...

Nein, bin ich nicht. Sondern derjenige, der ein stadtweites Glasfasernetz technisch betreut, Tiefbau-, Kabelzug- und Spleissarbeiten be- und ausschreibt, Aufträge vergibt sowie die erbrachten Leistungen prüft und abnimmt (oder auch nicht).
Meine Anmerkung bezog sich auf die Aussage von aqui, wonach es genügt zu prüfen, ob ein Link zwischen den Switches zustande kommt, um die Arbeiten des Straßenbauers (richtiger wäre wohl die des Kabeleinziehers und Spleissers) zu bewerten. Damit mag zwar (vorerst) das Ziel der Maßnahme erreicht und überprüft worden sein, die fachliche Güte der ausgeführten Arbeiten lässt sich so aber ganz sicher nicht beurteilen.


Zitat von Dobby:
...und dann dem Kunden zu der Rechnung noch ein Messprotokoll mit aushändigt!
Denn im Endeffekt kann Ihm das doch egal sein wenn er das nicht selbst verlegt, spleißt und konfektioniert, oder?

Hast Du schon mal ein OTDR-Messprotokoll gesehen? Solange der Auftragnehmer da nicht eine Salami hinten dranpappt, würden 99,9999% aller Auftrageber noch nicht einmal merken, dass die beigefügten Messprotokolle überhaupt nicht von der eigenen Anlage stammen - geschweige denn, dass sie diese inhaltlich prüfen könnten. Der Witz ist sogar, dass auch die meisten "Fachfirmen" ihre eigenen Messungen nicht verstehen. Spleissen und Messen darf jeder - man muss nur das nötige Kleingeld für das Equipment auf den Tisch legen, 3 Tage Lehrgang machen und sich gegenüber potentiellen Auftraggebern gut verkaufen.
Eigentlich gilt es überall: Wenn Du als Auftraggeber nicht selbst weisst, wo die Fallstricke liegen, musst Du schon Glück haben, um eine fachgerechte Leistung zu erhalten. Wenn der Auftragnehmer auch nur im Ansatz Grund zur Annahme hat, dass Du seine Leistungsausführung nicht wirklich beurteilen kannst, wird zwecks Kostenoptimierung gepfuscht, denn Zeit ist Yen! Im Fall der Einrichtung von LWL-Strecken ist es zumindest so, dass Du keine fachlich brauchbare Messung und Dokumentation erhalten wirst. So jedenfalls meine eigene leidvolle Erfahrung.
Selbstverständlich kann nicht jeder Auftraggeber das selbst fachlich abdecken. Deshalb betraut man mit der Planung, Ausschreibung, Baubegleitung und Abnahme einen beratenden Ingenieur. Leider ist es jedoch auch hier genauso, wie bereits oben erwähnt: Da Du als dessen Auftraggeber seine fachliche Eignung und Leistung trotz Referenzliste nicht wirklich beurteilen kannst, wirst Du von diesem regelmäßig verarscht. Das Thema LWL wird fachlich völlig unterschätzt. Das glaubt jeder dahergelaufene Elektro- oder Tiefbauingenieur mal eben mitmachen zu können - vom Auftragsvolumen her ist das im Gesamtauftrag schließlich meist eine untergeordnete Position. Für die Erstellung des Leistungsverzeichnisses werden Mustertexte der Komponentenhersteller verwendet, auf der Baustelle sieht man den Ingenieur selten, weil er mehrere Projekte parallel betreut und die Messprotokolle reicht er ungesehen an den Kunden weiter, da dieser die Protokolle ja ohnehin (auch) nicht versteht. DAS ist die Praxis! Und wenn am Ende die Abnahme vom Kunden selbst unterzeichnet wird, ist der Ingenieur sogar aus jeglicher Haftung raus....
Alles am eigenen Leibe leidvoll erfahren. Wir haben unseren Ingenieur deshalb sogar mitten im Projekt rausgeworfen. Seitdem wir bezüglich LWL eigenes Know-How aufgebaut haben, auf der Baustelle "Flagge" und Sachkenntnis zeigen, selbst nachmessen und auch Protokolle und Spleissarbeiten beanstanden, hat sich beispielsweise die Qualität der von den Auftragnehmern gelieferten Dokumentationen erheblich gebessert. Allein schon, weil wir jetzt überhaupt erst in der Lage sind, dem Auftragnehmer diesbezüglich sinnvolle Vorgaben zu machen.


Zitat von Dobby:
ja eigentlich nur noch das Kabel in das SFP Modul stecken und danach
jenes dann in den Switch oder sollte ich mich da jetzt so täuschen?

Wie wäre es mit der Reinigung der Steckeroberflächen und anschließender Begutachtung mittels Videomikroskop?
Wie gesagt: fachlich wird das Thema häufig unterschätzt. Meist läuft der Pfusch ja auch anstandslos - zumindest solange wir uns nicht wirklich im Weitverkehrsbereich bewegen und zumindest zu Beginn der Installation, denn oftmals zeigen sich die Sünden erst später (z.B. Verschlechterung der optischen Parameter im Zeitverlauf aufgrund von Verlegefehlern; bei der Inbetriebnahme bislang ungenutzter Fasern oder bei der Umrüstung auf WDM-Systeme).


Gruß
sk
Bitte warten ..
Mitglied: sk
16.05.2013, aktualisiert um 22:23 Uhr
Zitat von MrNetman:
0,30 zu 0,05 dB

Also 0,05dB Einfügedampfung sind auch für einen E2000-Stecker an einer Singlemodefaser schon arg sportlich!


E2000 ist nur besser, da es einen Schrägschliff hat. Und E2000 wird nahezu ausschließlich bei
SingleMode (SM) verwendet.

Abgesehen davon, dass es den E2000 sehrwohl auch mit Geradschliff gibt, liegen die Vorteile weniger beim Schrägschliff, denn das bekomme ich auch bei anderen Steckerformen. In Deutschland hat er sich an Weitverkehrsstrecken wohl vorallem aufgrund seines integrierten Augenschutzes durchgesetzt. Für uns war das jedenfalls ein wichtiger Punkt.

Der Schrägschliff senkt übrigens die Dämpfung nicht, sondern erhöht sie! Und das ist so gewollt ... gemeint ist hier nämlich die Rückflussdämpfung. Die Einfügedämpfung eines APC-Steckers ist nicht zwingend besser als die eines (U)PC-Steckers.


Gruß
sk
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Mitglied: MrNetman
17.05.2013 um 00:16 Uhr
Zitat von sk:
Der Schrägschliff senkt übrigens die Dämpfung nicht, sondern erhöht sie! Und das ist so gewollt ... gemeint ist hier nämlich die Rückflussdämpfung. Die Einfügedämpfung eines APC-Steckers ist nicht zwingend besser als die eines (U)PC-Steckers.
kommt wohl auf die Methode der Dämfungsmessung an.

Aber ansonsten hast du hier sehr gute Beiträge für die LWL geliefert.
Da bin ich oft flachsiger.
Sauberkeit ist oberstes Gebot.
Protokolle können durch die Messparameter deutlich verfälscht werden.
Die Messungen sollen prinzipiell immer bidirektional erfolgen und kombiniert werden.
Und die OTDR-Messung ist kein Ersatz für die Dämpfungsmessung.

Gute Nacht
Netman
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Mitglied: aqui
17.05.2013, aktualisiert um 15:29 Uhr
Vielleicht erklärt dieser Thread auch etwas die Grundlagen zum Verständnis von LWL Verbndungen:
http://www.administrator.de/contentid/117417
HP Switches sind deshalb Gurken weil sie in einer solchen Metro Verkabelung nichts zu suchen haben. Mit billigen Consumer Access Switches realisiert man sowas nicht. Aber wenns den Dörflern und dir reicht ist ja gut...
Nur das die Dörfler nach diesem Thread zu urteilen vermutlich nicht die allerbeste Beratung bekommen haben...aber das ist eine andere Baustelle ?!
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Mitglied: pixel24
22.05.2013 um 19:01 Uhr
Danke für die Infos. Den Link mit den Grundlagen zu LWL werde ich mir anschauen. Ich habe nun eine detaillierte Ausschreibung und werde mir dass ganze nochmal verständlich aufdröseln.

Als Kabel wird:

LWL-Kabel U-DQ (ZN) BH 2x12 (70m)

ins Gebäude gelegt. Somit ist dass für mich relevant. Dazwischen wird noch


LWL-Kabel A-DQ (ZN) B2Y 2 x 12 (knapp 4km)

verlegt. Nur aus Interesse. Warum benutzt man unterschiedliche Kabel? Was für mich aber wichtiger ist. Ich habe nach der ersten Bezeichnung gesucht und bin auch fündig geworden aber ist das nun SingleMode oder MultiMode? Das konnte ich aus den Daten nicht heraus lesen.
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Mitglied: win-dozer
22.05.2013 um 19:20 Uhr
Zitat von pixel24:
Danke für die Infos. Den Link mit den Grundlagen zu LWL werde ich mir anschauen. Ich habe nun eine detaillierte Ausschreibung
und werde mir dass ganze nochmal verständlich aufdröseln.

Als Kabel wird:

LWL-Kabel U-DQ (ZN) BH 2x12 (70m)

ins Gebäude gelegt. Somit ist dass für mich relevant. Dazwischen wird noch


LWL-Kabel A-DQ (ZN) B2Y 2 x 12 (knapp 4km)

verlegt. Nur aus Interesse. Warum benutzt man unterschiedliche Kabel? Was für mich aber wichtiger ist. Ich habe nach der
ersten Bezeichnung gesucht und bin auch fündig geworden aber ist das nun SingleMode oder MultiMode? Das konnte ich aus den
Daten nicht heraus lesen.

Na gleich das erste Ergebnis in Google hats mir gesagt:
Singlemode, E9/125 µm, OS2

Na weil das eine Verlegekabel inhouse ist und das andere ein wesentlich stabileres Verlegekabel für den Außenbereich.
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Mitglied: Dobby
22.05.2013 um 19:27 Uhr
Hallo,

Ich habe nach der ersten Bezeichnung gesucht und bin auch fündig geworden aber ist das nun SingleMode oder MultiMode? Das konnte ich aus den Daten nicht heraus lesen.

LWL-Kabel U-DQ (ZN) BH 2x12

LWL-Kabel A-DQ (ZN) B2Y 2 x 12


Gruß
Dobby
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Mitglied: MrNetman
22.05.2013 um 20:11 Uhr
leichte Panik
Singelmode Kabel mit 9µm Kerndurchmesser
Multimodekabel mit 50µm Kerndurchmesser und für 850nm 10gig optimiert. Was sollen dort 4km wenn die Reichweite nur wenige 100m beträgt.
Panik zurück:
http://www.bayka.de/Produkte/Lichtwellenleiterkabel/LWL_Aussenkabel/?do ... Der andere Link hat nur ein falsches Ergebnis geliefert. Aussenkabel sind seltenst MM-Faser. Also Singlemode.
Damit benötigst du LX- oder ZX-SFPs.

Gruß
Netman
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Mitglied: sk
23.05.2013, aktualisiert um 01:06 Uhr
Zitat von win-dozer:
Na gleich das erste Ergebnis in Google hats mir gesagt:
Singlemode, E9/125 µm, OS2

Da hat Dich google etwas fehlgeleitet. Der Zusammenhang besteht so nicht. Die von pixel24 zitierten Angaben beschreiben lediglich den physischen Aufbau des Kabels - nicht jedoch Faserart oder gar Faserqualität. Kabel mit diesem Aufbau gibt es sowohl mit Multimode- als auch mit Singlemode-Fasern. Es gibt sogar Hybridkabel, welche gleichzeitig Single- und Multimodefasern und teilweise sogar Kupferdrähte enthalten.


Zitat von pixel24:
ist das nun SingleMode oder MultiMode?

Aufgrund der Kabellänge darfst Du zu 100% davon ausgehen, dass es sich um Singlemode handelt. Alles andere macht bei der Länge technisch keinen Sinn.
Schau noch mal in die Ausschreibung: dort wirst Du ganz sicher noch weitere Angaben finden, wie 9/125, G652D oder z.B. OS1/OS2...


Zitat von pixel24:
Warum benutzt man unterschiedliche Kabel?

Kabel, welches inhouse verlegt wird, muss gewissen Vorschriften entsprechen. Unter anderem muss es flammwidrig nach VDE 0472 Teil 804 sein. Außenkabel ist jedoch in der Regel leicht brennbar und nicht selbstverlöschend! Deshalb darf man es maximal bis in den ersten Raum des Gebäudes (in der Regel im Keller) führen und muss dann auf ein geeignetes Kabel umsetzen, wenn man noch weiter durch das Gebäude verlegen will/muss. Innenkabel erfüllt zwar diese Voraussetzungen, ist aber aufgrund seiner mechanischen Eigenschaften nicht so gut für die Außenverlegung geeignet. Wichtig ist z.B. die Quer- und Längstwasserfestigkeit, denn die Glasfaser reagiert auf Wassereintritt mit einem starken Anstieg der Dämpfung. Ein Universalkabel ist logischer Weise ein Kompromiss aus beidem - kann aber nichts richtig gut. Der Umstand, dass man hier Universal- statt Innenkabel verwendet, legt die Vermutung nahe, dass das Umsetzen an einer Außenmuffe erfolgt. So arbeiten wir in der Regel auch.

Gruß
Steffen
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Mitglied: sk
23.05.2013 um 01:20 Uhr
Zitat von MrNetman:
Damit benötigst du LX- oder ZX-SFPs.

Aber nur, wenn er statt 10G lediglich mit Gigabit arbeiten wollen würde. Die in der Ausschreibung bzw. dem Ausgangsposting genannten Module sind schon ok.
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