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Großes SATA-Raid oder kleines SAS-Raid - Performance Vergleich

Frage Hardware Festplatten, SSD, Raid

Mitglied: Der-Phil

Der-Phil (Level 2) - Jetzt verbinden

28.04.2009, aktualisiert 10.05.2009, 9274 Aufrufe, 8 Kommentare

Was ist performanter fürs gleiche Geld: 6xSAS oder 14xSATA als Raid 10

Hallo,

ich benötige gerade wieder einen Datenbankserver und bin wie immer nicht gerade positiv von den Preisen für SAS-Festplatten überrascht...

Jetzt meine Frage zu der ich leider nirgends eine Antwort finden konnte:
Wenn man "fair" Preise zwischen SAS und SATA vergleicht, könnte man folgendes Szenario vergleichen:

Server 1:
6 Stück 15k SAS-Platten als Raid 10

Server 2:
14 Stück 7,2k SATA-Platten als Raid 10

Habt ihr schon einemal einen solchen Vergleich gemacht? Preislich gibt es sich nicht viel...
Die Dauertransferrate dürfte ja beim 2. Server deutlich höher sein, aber wie sieht es bei I/O und Zugriffszeiten aus?


Vielen Dank für euere Einschätzung.

Gruß
Phil
Mitglied: Mad-Eye
28.04.2009 um 10:41 Uhr
I/O und Zugriffszeiten sollten bei Server1 ein gutes Stück besser sein.

Allerdings ist deine Rechnung etwas schwammig, je nach Server kann man halt nur X Festplatten einschieben. Bei SATA kommste halt auf ein vielfaches an Kapazität bei SAS ist die Konfiguration dafür Performanter. Je nach Einsatzzweck sollte man da halt abwiegen.
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Mitglied: Der-Phil
28.04.2009 um 11:57 Uhr
Hallo,

ist das ein Bauchgefühl, oder hast Du mal ein solchen Vergleich gemacht?
Der Preis der beiden Systeme wäre wirklich fast identisch, obwohl auch ein größeres Gehäuse und ein anderer Raidcontroller gebraucht werden für SATA.

Kapazität benötige ich kaum. Es geht mir wirklich um den Performancevergleich.
Möglich wären z.B. 14*160 GB --> 1120 GB Netto bzw. mit SAS 6x300 GB --> 900 GB Netto.

Phil
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Mitglied: Mad-Eye
28.04.2009 um 12:07 Uhr
Also wir haben FC 15K 3,5" 300GB und S-ATA 7,2K 3,5" 1TB Platten in unserer Storage.

Zwar sind die Platten in einem Raid5 aber der Unterschied ist enorm bei gleicher Anzahl( je nach Aktion bis zu ~60% schneller).

Was du auch beachten solltest das die Platten nicht den einzigen Unterschied machen. Ein ordentlicher RAID-Controller kann auch viel verbessern, selbst bei gleichen Platten.

Was ich auch noch nicht erwähnt habe ist das SAS-Platten besser für den Dauerbetrieb geeignet sind als S-ATA und so wie ich es rauslese willst du die S-ATA in 3,5" Format und die SAS in 2,5"? Da gibt es aber auch noch Unterschiede vom Stromverbrauch.

Schreib doch einfach mal deine Konfigurationen (CPU, Board, Controller, Platten) und deinen Einsatzzweck für den du den Server planst
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Mitglied: Der-Phil
28.04.2009 um 12:16 Uhr
Hi!

Derzeit habe ich mir folgende Konfiguration "ausgedacht" z.B. für SAS:

Dell R710
2x Nehalem 2,8 GHz Quadcore
oder 2950
2x 2,8 GHz Quadcore

4GB Ram
Windows 2003 Std
PERC6i
6x 15k SAS (300 oder 400 GB)

Der Rest ist Standard...
Alternativ ein vergleichbares System mit gleichem Raidcontroller und 14+1 SATA-Platten, 7,2k.

Vielleicht wirds auch ein TK-Server, aber die Eckdaten bleiben.


Gruß
Phil
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Mitglied: 51705
28.04.2009 um 20:57 Uhr
Hallo Phil,

wozu du das System benötigst schreibst du zwar nicht, aber egal. Von der reinen Plattenkapazität her habe ich gerade was vergleichbares installiert. Unterschied ist allerdings der RAM - 32 GB. Das System dient als Hyper-V für 5 Server, als Platten kommen zum Einsatz ein Raid-1 (2x146GB SAS) für den Hyper-V, ein Raid-10 (6x450GB SAS) für die virtuellen Maschinen und ein Raid-1 (2x1TB SATA) als Zwischenspeicher für Backup-to-Disk-toTape.

SATA-Platten sind meiner Meinung nach nicht für aktive Systeme (DCs, Exchange oder DBs) zu gebrauchen, nutze diese ausschließlich für o.g. Backup-Szenario.

Wichtig ist eben, das die restliche Hardware des Servers in der Lage ist, deinen Clients die benötigten 900 GB Daten sinnvoll zur Verfügung zu stellen.

Grüße, Steffen

[Edit: Datenbankserver, beim nochmaligen lesen entdeckt...]
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Mitglied: Der-Phil
29.04.2009 um 09:22 Uhr
Hi!

Ich befürchte, dann wird es wohl SAS werden müssen.

Trotzdem finde ich es schade, dass es nirgends solche Vergleichs-Benchmarks gibt.

Phil
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Mitglied: 51705
29.04.2009 um 10:30 Uhr
Hallo Phil,

viele Serverhersteller bieten für solche 'Dimensionierungsfragen' White Paper an. Die sind meist recht ausführlich.

Grüße, Steffen
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Mitglied: SamvanRatt
02.05.2009 um 00:02 Uhr
Hi Der_Phil
was sind denn deine Anforderungen?
Eine HDE7210 HD von Hitachi schafft derzeit etwa 120MB/s im Syst read, bei etwa 9ms Zugriffszeit; eine Seagate ST3450856SS hat etwa 142MB/s bei 4ms, eine Patriot Solid-State Disk 2,5" 256 GB schafft etwa 190MB/s bei 0.2ms. Alle drei können als R5/R6/R1+0 geschalten durchwegs die selben Durchsätze bringen, aber die Iops machen einen riesigen Unterschied. SAP oder Exchange lagern massenweise kleinsblöcke durch die Gegend da bringt der MB/s gar nichts. Wenn du z.B. einen cvs Server hast (wie ich) dann checked jemand ein und holt mal schlappe 15.000 Files ab um daraus sein Projekt zusammen zu kleben, jede Datei bewegt sich dabei im Bereich von wenigen hundert Bytes. Trotzdem braucht er mit SSDs nur wenige Sekunden, während er mit SAS in etwa 15 sek weg ist und bei SATA fast eine Minute. Da hilft auch der beste Kontroller nichts (mein Infortrend hier hat mit R6 auch 4GB RAM und 10k HDs, trotzdem überlege ich immer wieder SSDs oder große RAmdrives. Mit Videoverarbeitung brauchst du den Datendurchsatz, bei vielen Usern eher schnelle HDs.
SAS bietet dir auch eine zusätzliche Sicherheit wegen der doppelten Datenleitung... Die reinen SAS Controller sind auch meist performanter als die aufgepeppten SATA Controller.
Zum Preisvergleich (ist ja unabhängig vom Controller):
die Hitachi kostet 140EUR, die Seagate 520EUR und die SSD rund 700 als Industrieversion (mit Smart und Co). Von der Größe her geht's da auch indirekt proportional nach unten.
Meine Erfahrung ist mit SATA auch beim Servereinsatz durchwegs gut, sofern der Controller seinen Job gut macht. Einen PERC6 habe ich hier auch im Einsatz, bin aber recht skeptisch, da er mit 4 SAS 15k 300GB HDs nur rund 140MB/s ins RAMDrive (linux) schaufeln kann. Mein Areca macht mit vier SATAs der Hitachi HUA Serie etwa 220MB/s was nahe an den möglichen Durchsatz hinkommt.
Die geforderten Messdaten hängen auch stark vom Programm (Iometer, hdtune, xy Benchmark), OS (Fragmentierung, Cluster, Filesystem...) und Testzyklus ab. Wenn ich als Hersteller sowas veröffentliche habe ich so viele Parameter (Intel und HP geben für ihre Server solche genau mit) die ein typischer Admin gar nicht haben will, denn ihn interessiert meist nur geht's mit meinem OS+APP dann.
Dein Beispiel:
Dein Server1 dürfte schnell booten und nett als http Server fungieren. Ein Controller muß nicht viel können da R1+0 ja nichts an Logik erfordert; Der Datendurchsatz dürfte sich (sofern man gleichmoderne Platten nutzt) sich bei rund 420MB/s read sust einpendeln wenn du die Seagate HDs hast; Fuji sind deutlich darunter, Hitachi kommt nicht ganz an Seagate ran. Die IOPS dürften sich bei etwa 250/s einpendeln, da kann aber ein Controller mit viel Cache (>1GB) viel rausholen. Mit den üblichen NTFS Parametern kann man da auch einiges verbessern. Zugriffszeit worst case dürfte bei 2*Einzeln sein (max Zugrifszeit+Cachemiss+Track-to-track seek) also so 8ms
Dein Server2 dürfte normal booten und nett als Datenspeicher Server fungieren. Ein Controller muß nicht viel können da R1+0 ja nichts an Logik erfordert; Der Datendurchsatz dürfte sich (sofern man gleichmoderne Platten nutzt) sich bei rund 550MB/s read sust einpendeln wenn du die Hitachi HDE oder HUA HDs hast; Seagate würde ich als SATA nach den letzten drei Fehlgenerationen nicht mehr nutzen. WD erst recht nicht. Bei DELL hast du aber keine Einfluß was du für HDs bekommst. Die IOPS dürften sich bei etwa 90/s einpendeln, da kann aber ein Controller mit viel Cache (>2GB) viel rausholen. Mit den üblichen NTFS Parametern kann man da auch einiges verbessern. Zugriffszeit worst case dürfte bei 3*Einzeln sein (max Zugrifszeit+Cachemiss+Track-to-track seek) also so 20ms.
Gruß
Sam

P.S.: Die Werte stammen von meinen HP und Intel Servern die ich auch immer je nach Aufgabe einkaufen lasse (Videoaufzeichnung, Entwicklungsserver, Web...) und sollten baugleich zu den Dell's sein, also nahe an deinen Fall herankommen.
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