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Grundsatzfrage zu Hyper-V in kleinem Netzwerk

Frage Virtualisierung Hyper-V

Mitglied: mad-manne

mad-manne (Level 1) - Jetzt verbinden

18.09.2013 um 14:01 Uhr, 2729 Aufrufe, 13 Kommentare

Hallo zusammen,
ich wollte mal eure Meinung zu meinem Konzept zum Einsatz von Hyper-V in einem kleinen Unternehmesnetzwerk hören.

Es geht darum zu klären, ob meine grundlegende Idee richtig ist, oder ob ich da doch was übersehen habe ...

Da es nur einen physikalischen Server gibt, möchte ich auf diesem zunächst Win 2008R2 oder Win2012 mit allen notwendigen Treibern (RAID, Chipsatz, etc.) installieren und dann dort nur die Hyper-V Rolle hinzufügen. Erst in diesem "rudimentären" Host möchte ich dann den eigentlichen Server (Domänen-Controller, AD, DNS, DHCP, FIle & Print, WSUS, etc.) virtualisieren.
Wenn nun der WorstCase eintritt und die Server-Hardware mal komplett ausfällt und im schlimmsten Fall auch nicht mehr in der ursprünglichen Form verfügbar ist, dann muss ich ja für den Hyper-V-Host neue Hardware anschaffen.
Meine Idee basiert nun aber darauf, dass die erneute "Basis-Neu-Installation" des Server-OS samt Treibern und Hyper-V-Rolle auf einem neuen Server nicht mehr als einen halben Arbeitstag kostet. Sobald der Hyper-V Host dann auf neuen Füssen steht (neue Hardware), sollte es (vernünftiges Backup-Konzept vorausgesetzt) ja kein Problem sein den virtuellen "HauptServer" sofort wieder ans Laufen zu bringen?!

Mache ich einen Denkfehler oder habe ich das Konzept richtig verstanden?

Freue mich über eure Antworten,
Manne.
Mitglied: Ravers
18.09.2013 um 14:09 Uhr
Hi,

kurz und knackig: Passt scho!

Aber bedenke, das nicht nur das Aufsetzen des Hosts etwas Zeit braucht, sondern auch das zurückspielen der VM`s.

greetz
ravers
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Mitglied: 113395
18.09.2013 um 14:25 Uhr
Hallo Manne,

genauso machen wir das auch, jedoch mit VMWare ESX(i) (Damit sparst dir ne Windows Lizenz).
Wichtig hierbei ist das Ihr die Festplatten auf jedenfall in einem RAID laufen lassen solltet falls mal eine Abraucht, oder noch besser, Ihr lagert die
Virtuellen Maschinen auf ein NAS aus. (Weis nicht ob das mit Hyper-V geht).

Wenn euer VM-Host abraucht. Das mit dem halben Tag ist je nach Datenmenge möglich oder auch nicht. Datensicherung ist verdammt teuer.
Nicht nur die Software sondern auch für für der Storage (Bei Backup-2-Disk).

Ich private habe 2 MySQL Datenbankserver, 2 Webserver und 1 Fileserver. Die ersten 4 sind VM-Snapshots. Die letzter Repliziert die Daten auf einen Externen Datenträger.
Kann man nciht wirklich als Backup Bezeichnen weil die Daten manipulierbar sind (Virus usw) aber reicht bei kleinen Umgebungen und wenig Daten oft aus.
Aber darüber kann man sich definitiv streiten.
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Mitglied: DerWoWusste
18.09.2013, aktualisiert um 14:33 Uhr
Moin Hodor.
Damit sparst dir ne Windows Lizenz
Nö. Hyper-V braucht keine weitere Windows-Lizenz. Jede Lizenz mit Hyper-V-Rolle hat schon eine weitere virtuelle Lizenz enthalten. Außerdem gibt es seit langem den Hyper-V-Server (Core-Server NUR mit Hyper-V) als frei erhältliche Software.
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Mitglied: mad-manne
18.09.2013 um 14:29 Uhr
Zitat von Ravers:
Aber bedenke, das nicht nur das Aufsetzen des Hosts etwas Zeit braucht, sondern auch das zurückspielen der VM`s.

Hallo Ravers,
ja ... das ist schon klar, dass die gesamte Prozedur noch etwas länger dauert.

Ich will damit aber vermeiden, dass ich dem "HauptServer", in dem ja wirklich viel an Konfigurationsarbeit liegt mal eben neue Hardware unter die Haube schieben muss, mit allen Problemen, die das so mit sich bringt! Und genau das Problem umschiffe ich ja durch die Virtualisierung, da es für die auf dem neu aufgesetzten Host gestartete(n) VM(s) ja so "aussieht" wie immer

Danke und Gruss,
Manne.
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Mitglied: mad-manne
18.09.2013 um 14:39 Uhr
Zitat von 113395:
Wichtig hierbei ist das Ihr die Festplatten auf jedenfall in einem RAID laufen lassen solltet falls mal eine Abraucht
Ja ... das ist klar. Alle beteiligten Festplaten laufen als RAID1. Ausserdem werden turnusmässig nochmal Kopien der VHDs auf externe USB-Platten gezogen!

Zitat von DerWoWusste:
Nö. Hyper-V braucht keine weitere Windows-Lizenz. ... / ... Außerdem gibt es seit langem den Hyper-V-Server (Core-Server NUR mit Hyper-V) als frei erhältliche Software.
Hallo ... das ist einer der Punkte bei dem ich mir nie so ganz sicher war. Der "reine" Hyper-V für 2008R2 wird mir z.B. in meinen MS-TechNet-ABO angeboten. Und auch im "freien" Bereich von MS kann man ihn wohl runterladen. Aber das sah für mich immer so aus wie eine Trial-Version.

Ist es also doch tatsächlich so, dass der reine MS-HyperV kostenfrei eingesetzt werden kann?

Gruss,
Manne.
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Mitglied: DerWoWusste
18.09.2013 um 14:47 Uhr
Ist es also doch tatsächlich so, dass der reine MS-HyperV kostenfrei eingesetzt werden kann?
Ja, tat-sächlich.
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Mitglied: manuel1985
18.09.2013 um 15:56 Uhr
Hi,

der Hyper-V Server ist ein vollwertiger Server als Core-Installation mit Hyper-V Rolle. Du hast keine Feature-Einschränkungen bei Hyper-V, nur eben die Core-Installation und kannst keine weiteren Rollen installieren.
Administrierbar ist das ganze via PowerShell (sconfig) oder RSAT-Tools von Windows 7 (Hyper-V 2008 R2) oder Windows 8 (Hyper-V 2012).

Was deine Überlegungen angeht, schließe ich mich den anderen an, Hardware redundant auslegen, ggf. externen Storage nutzen, ordentliches Backup machen, der Rest passt.

Gruß Manuel
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Mitglied: hcfel1
18.09.2013 um 23:11 Uhr
Nicht zu vergessen, AD nicht Snapshoten!! google liefert details

evtl. je nach Budget 2 schwächere Server und die VMs je nach Diensten darauf Verteilen und dann HyperV Replika nutzen(gibts aber glaub ich erst in 2012 oder 2012R2)
somit kannst du on the fly einen server abdrehen und schrauben und alles läuft ein wenig langsam weiter... besser als gar nicht

Aufgrund der Snapshots würd ich in viele VMs unterteilen, kostet halt ein wenig hdd und ram...


Grüße

PS: nutze den kostenfreien HyperV Core Server, oder eine 2012 Datacenter Lizenz <- unlimitierte VMs inkludiert.... je nachdem wie du billiger aussteigst
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Mitglied: mad-manne
20.09.2013, aktualisiert um 10:07 Uhr
Zitat von hcfel1:
Nicht zu vergessen, AD nicht Snapshoten!! google liefert details

Hallo nochmal ... ich habe schon oft gelesen, daß man AD-DCs nicht snapshotten soll. Was bedeutet denn dass dann im Umkehrschluss?

Muss ich in regelmässigen Abständen, die entsprechende VM herunterfahren, die VHD backupen (via VSS ??) und dann wieder starten oder wie sollte man(ne) dieses Problem lösen?

Gruss,
Manne.
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Mitglied: manuel1985
20.09.2013 um 10:45 Uhr
Moin,

mach doch einfach ein Backup (z.B. mit Windows Backup oder anderer Backup-SW) direkt aus der VM. Das verhält sich wie ein Backup vom Blech, nur eben mit den Daten deiner VM.

Gruß Manuel
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Mitglied: mad-manne
20.09.2013 um 10:55 Uhr
Hallo Manuel,
nur damit ich es richtig verstehe ... im WorstCase mache ich dann folgendes:
  • Kopie der Basis-VHD meines Servers auf einen neuen Host
  • Start der VM
  • Rückspielung des aktuellsten Backups vom Betriebssystem auf die VM
  • FERTIG ?!

Gruss und Danke,
Manne.

P.S.: Ich könnte in diesem Szenario ja trotzdem in unregelmässigen Abständen eine aktuelles Backup der VHD machen, z.B., wenn die VM wegen Updates sowieso durchgestartet werden muss.
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Mitglied: manuel1985
20.09.2013 um 11:12 Uhr
Idealerweise hast du in einer virtuellen Umgebung mind. zwei Hosts mit Cluster-Funktion und ein Shared Storage.
Bricht dir nun ein Host weg, hast du einen kurzen Interrupt und der zweite betreibt die VMs weiter.

Wenn du eine Vernünftige Backup-Software einsetzt, welche den Hypervisor samt VMs (auf Disc, Tape, etc.) sichert (z.B. CA ArcServe, Backup Exec, zusätzliche Agenten), brauchst du deine VMs nicht herunterfahren oder extra sichern. Wenn du magst, kannst du deine VMs optional zusätzlich sichern.

Im Whorst Case (Storage und Hosts defekt) stellst du nun ein neues Storage und neue Hosts hin, richtest die grundlegend ein und spielst dein Backup zurück.

Deine VHDs kannst du - meinetwegen - nach belieben immer noch sichern. Ich würde allerdings die VMs exportieren, dann ersparst du dir das neuanlegen selbiger. VM herunterfahren, Export durchführen. Ggf. irgendwann wieder importieren und starten. Fertig.
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Mitglied: Nobody-Is-Perfect
29.09.2013 um 12:06 Uhr
Hi,

um auch die Datenspeicher redundant zu halten, empfiehlt sich seit Windows Server 2012
die Hyper-V-Replica (hier nachzulesen).
Da die Festplatten zwischen den beiden Servern permanent abgeglichen werden, lassen sich die gespiegelten VM's in kürzester aktivieren.

Grüße vom Nobody
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