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Wie gut arbeitet Citrix noch bei hoher Latenz?

Frage Netzwerke LAN, WAN, Wireless

Mitglied: departure69

departure69 (Level 2) - Jetzt verbinden

10.07.2013, aktualisiert 08:56 Uhr, 7405 Aufrufe, 20 Kommentare

Hallo.

Meine User arbeiten mit über Citrix gepublishten Anwendungen in einem Outsourcing Rechenzentrum (nur einzelne Published Applications, kein Published Desktop).

Ich habe vor, demnächst auf Satelliten-DSL umzustellen. Bandbreite hab' ich recht großzügig gewählt (vor allem für Citrix, das aufgrund hoher Kompression kaum Bandbreite benötigt, selbst auf einer gedoppelten ISDN-Leitung läßt sich damit noch arbeiten), die Bandbreite beträgt 20 Mbit/s im Downstream und 6 Mbit/s im Upstream. In einer Mischkalkulation innerhalb einer Contention-Ratio von 20:1 sinkt der Downstream eigentlich nicht unter 10 Mbit/s, was noch akzeptabel ist. Fair-Use-Policy gibt es, dank Business-Vertrag, auch nicht.

Problem ist eher die Latenz, die da auf mich zukommt. Der zukünftige Satellitenprovider gibt eine Verzögerung bei den Ping-Zeiten von ca. 650 Millisekunden an. Ich habe gelesen, daß Citrix bei über 450 Millisekunden Latenz zu streiken anfängt. Das war allerdings in einem Artikel in der Citrix-Knowledgebase zum Presentation Server 4.5, der schon 8 Jahre alt ist. Wir greifen auf eine XenApp 6-Farm zu, Betriebssystem ist auf allen Servern W2K8R2 SP1.

Nun gibt es ein paar Mechanismen, um dem User ein unterbrechungsfreies Arbeiten vorzugaukeln, obwohl die Latenz so hoch ist:

- lokales Textecho
- lokales Mausklick-Feedback
- Speedscreen
- Latency Reduction
- Compression Maximum
- lokaler Bitmap-Cache (die zugreifenden Rechner sind Windows7-Fat-Clients, keine ThinClients)
- Keep-Alive

und vielleicht noch weitere Mechanismen

Leider kann ich keine überflüssigen Kanäle innerhalb des ICA-Protokolls abschalten, da ich sie alle brauche (Printer, Harddrive, USB-Scanner, Smart-Card-Reader).


Fragen:

- hat sich zwischen Presentation Server 4.5 und XenApp 6 etwas (positiv) geändert hinsichtlich dem Umgang mit hohen Latenzzeiten?
- welche Mechanismen, um dem User ein weitgehend störungsfreies Arbeiten trotz hoher Latenz zu ermöglichen, gibt es noch?
- sind die oben genannten Mechanismen ausnahmslos Clientmechanismen, oder muß das die Gegenseite (also die Citrix-Server im Outsourcing) auch alles unterstützen?
- wer kann mir generell ein paar Erfahrungen zu diesem speziellen Thema mitteilen?
- der von dem Outsourcing vorgegebene Citrix-Client ist der Citrix-Receiver in der Version 13.3. Da gibt es keine vollwertige Program-Neighbourhood-Oberfläche mehr, in der ich die oben genannten Mechanismen einstellen könnte. ich kann bloß die heruntergeladenen *.ica-Dateien editieren. Wo kann ich die benötigten Einstellungen etwas bequemer vornehmen?

Sorry für den langen Text.

Wäre klasse, wenn jemand etwas dazu wüßte.

Vielen Dank.

Grüße

von

departure
Mitglied: Anton28
10.07.2013 um 09:04 Uhr
Guten Morgen,

was ist der Sinn dieser Aktion ?

Je höher die Latenz umso unzufriedener werden Deine User !

Nochmals gefragt, was ist der Sinn dieser Aktion ?

Warum tauscht Du eine DSL-Latenz Zeit von 40-70 ms gegen eine Latenzzeit von mehr als einer halben Sekunde !

Ist das Sky-DSL soviel billiger, dass Du bereit bist Dir Magengeschwüre einzuhandeln !

Es gibt schon verrückte Leute auf dieser Welt.

Gruß

Anton
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Mitglied: departure69
10.07.2013 um 10:45 Uhr
Hallo.

Danke für Deine Antwort.

Grund ist alleine die Bandbreite. Per klassischem DSL kriege ich nicht mehr als 1,5 Mbit/s Downstream und 256 Kbit/s Upstream. das ist kaum noch zum Aushalten. Kabel Deutschland fällt mangels fester IP (Kabel BW und Unitiy Media bieten feste IP's, Kabel Deutschland nach wie vor nicht) aus.

Sat-DSL ist die einzige Alternative, um an eine höhere Geschwindigkeit zu kommen.

Ich tausche also die schnellen, guten Latenzzeiten nicht freiwillig.

Und es ist nicht nett, mich als verrückt zu bezeichnen, bevor Du nicht die Gründe für mein Vorhaben kennst (naja, immerhin hast Du nach dem Grund gefragt).

Also, weiß noch jemand etwas?


Grüße

von

departure
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Mitglied: Rudbert
10.07.2013 um 12:06 Uhr
Hallo,


SDSL, CompanyConnect oder die Anwendungen lokal betreiben.


Mit freundlichen Grüßen
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Mitglied: departure69
10.07.2013 um 12:55 Uhr
@Rudbert:

Danke für Deine Antwort.

S-DSL wurde geprüft, geht auch nicht schneller als das jetzige A-DSL. Außerdem fehlen Cudas.

CompanyConnect/LeasedLine ist nicht zu bezahlen (kämen bei den avisierten Geschwindigkeiten pro Jahr auf knapp 15.000,- EUR).

Anwendungen lokal betreiben geht auch nicht, dazu fehlt die Manpower, bin hier als Admin alleine, und das nur in Teilzeit.

Jemand was zum ursprünglichen Post bzgl. Citrix?

Grüße

von

departure
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Mitglied: Rudbert
10.07.2013 um 13:06 Uhr
Hallo,

was ist mit einer dedizierten Leitung (z.B. SDSL - geringe Latenz, ausreichende Bandbreite für Citrix) nur für die Citrix-Anwendungen und Sat-DSL fürs surfen?

Mit freundlichen Grüßen
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Mitglied: departure69
10.07.2013 um 13:27 Uhr
Hallo.

Guter Vorschlag.

Jedoch:

Eine einzelne S-DSL-Leitung nur für's Outsourcing könnte ich mit 2 Mbit/s symmetrisch mit Ach und Krach bekommen. Problem: Auch das ist zu langsam, denn durch firmenweite Ausweitung des DMS müssen auch PDF- und TIFF-Dateien über den ICA-Kanal übertragen werden (das DMS betreiben wir lokal, doch ein Teil der gescannten Dokumente muß stets auch ins Outsourcing übertragen und von dort auch wieder aufgerufen werden). Es mangelt also erneut an Tempo.

Grüße

von

departure
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Mitglied: clSchak
10.07.2013 um 20:04 Uhr
wie ist es denn mit mehreren SDSL Leitung und einen Loadbalancer?

Du hast weiter oben geschrieben, dass du eine feste IP benötigst - für was denn wenn Ihr euch nur auf eine externe Citrix Farm verbindet?

Und zu Latenz: ich bekomme schon das kot*** wenn diese die 100ms übersteigt - man kann man dann nicht mehr gescheit arbeiten.
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Mitglied: departure69
11.07.2013 um 08:08 Uhr
Zitat von clSchak:

Hallo.

wie ist es denn mit mehreren SDSL Leitung und einen Loadbalancer?

Wie meinst Du das genau? Kann mit dem Begriff "Loadbalancer" in diesem Zusammenhang nichts anfangen. Meinst Du damit evtl. mehrere S-DSL-Leitungen zu kaskadieren?


Du hast weiter oben geschrieben, dass du eine feste IP benötigst - für was denn wenn Ihr euch nur auf eine externe
Citrix Farm verbindet?

Wegen des dazu benötigten VPN.


Und zu Latenz: ich bekomme schon das kot*** wenn diese die 100ms übersteigt - man kann man dann nicht mehr gescheit arbeiten.

Hast Du dazu mal ein paar wenige, griffige Beispiele aus dem Alltag, von Citrix jetzt mal abgesehen?
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Mitglied: Anton28
11.07.2013 um 08:26 Uhr
Servus,

was willst Du eigentlich ?

Mit Consumer DSL einen Laden schmeißen, kannst Du vergessen !
Mit Sky-DSL werden Dich deine Anwender verfluchen, teeren, federn und vierteilen und in die dunkelste Ecke der kältesten Hölle wünschen.

Eher ist noch eine schmalere Bandbreite verkraftbar als eine laaange Latenzzeit.

Was Du noch nicht geschrieben hast.

Um wieviele Standorte handelt es sich ?
Wieviele Anwender pro Standort ?
Wo steht das Outsorcing RZ und wie dick ist die Anbindung dort ?

Du wirst wohl um Company Connect oder ähnliches nicht rumkommen, wenn die Anwender vernünftig arbeiten sollen.
Du berechnest hier nur, was die Leitungen kosten, was Du aber nicht mit berechnest ist die verlorene Arbeitszeit, weil die Anbindung langsam ist, lange dauert, etc. Diese Kosten fressen meist mehr als das doppelte als die Leitungen, werde aber meist unter "Eh da" Kosten verbucht, d.h. der Mitarbeiter ist eh da, kostet Geld ob er was tut oder wartet oder in der Nase bohrt oder sonst was macht.

Da Du in Deinem oben genannten Post bereits die mangelnde Bandbreite erkannt hast und diese durch viel Bandbreite mit laaaaaaaanger Latenz ersetzen willst, wirst Du nichts gewinnen. Im Gegenteil, Du wirst alles gegen Dich aufbringen und als Sündenbock für alles was nicht geht herhalten müssen, und Dich für jedes jedes noch so kleine Problemchen, auch wenn es nichts mir der Anbindung zu tun hat, rechtfertigen müssen.

Ich habe das als aus erste Hand mit erlebt. Ich habe bis vor einiger Zeit bei einem großen Konzern ein WAN mit mehr als 600 Standorten betreut. Immer wenn ein Controller oder ein andere Sparfuchs ein paar Euronen als Einsparung auf seinem Konto verbuchen konnte, wurde das Geschrei groß wegen mangelnder Bandbreite, können unsere Arbeit nicht tun, der Kunde muss "Stunden" auf seine Barrechnung warten, etc. etc. etc.

Also:

Wenn Du Dich um die wirklichen wichtigen Probleme als Admin kümmern willst sorge für eine anständige Anbindung, aber die wird Kosten.

Es ist doch eine altbekannte Weisheit.

Wer nichts ausgeben will, egal wofür, wird keine passende Leistung bekommen.

Gruß

Anton
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Mitglied: departure69
11.07.2013 um 08:44 Uhr
Zitat von Anton28:
Servus,

Hi.


was willst Du eigentlich ?

Zwei schnelle Internetverbindungen.


Mit Consumer DSL einen Laden schmeißen, kannst Du vergessen !

Ist aber derzeit der Fall, 2 x A-DSL á 1,5 Mbit/s, eine für Internet u. Exchange, die andere für VPN/Citrix, beider mit fester IP. Funktioniert, ist aber fürchterlich lahm, hab' den Pop-Connector jetzt schon auf 20-Minuten-Intervall einstellen müssen, weil sonst Mails mit vielen und/oder großen Anhängen verloren gehen.

Mit Sky-DSL werden Dich deine Anwender verfluchen, teeren, federn und vierteilen und in die dunkelste Ecke der kältesten
Hölle wünschen.

Das ist die Frage. Immerhin wird das ja benutzt. Wäre das überall so ultraschlecht, wie unter anderem Du behauptest, warum wird das dann überhaupt noch gebucht?


Eher ist noch eine schmalere Bandbreite verkraftbar als eine laaange Latenzzeit.

Siehe oben, den Fall hab' ich ja zur Zeit, kurzer Ping, aber langsame Geschwindigkeit.


Was Du noch nicht geschrieben hast.

Um wieviele Standorte handelt es sich ?

Bislang 2, es kommen aber demnächst noch 2 dazu. Die peripheren Standorte haben zum Glück eigenes, schnelleres A-DSL, kommen bei uns per PPTP-VPN rein.

Wieviele Anwender pro Standort ?

Hauptstandort:30
periph. Standort 1:5
periph. Standort 2:2
periph. Standort 3:1

Haben oder kriegen aber alle eigene Standort-Member-Server für Ihre daten und Anwnedungen, über VPN läuft nur die Domänen-Authentifizierung und E-Mail.

Wo steht das Outsorcing RZ und wie dick ist die Anbindung dort ?

Circa 250 km entfernt, die sind mit 155 Mbit/s LeasedLine/DirectConnect angebunden, die bedienen sehr viele Kunden.


Du wirst wohl um Company Connect oder ähnliches nicht rumkommen, wenn die Anwender vernünftig arbeiten sollen.

Viel zu teuer. Dafür kriege ich niemals nicht die Genehmigung.

Du berechnest hier nur, was die Leitungen kosten, was Du aber nicht mit berechnest ist die verlorene Arbeitszeit, weil die
Anbindung langsam ist, lange dauert, etc. Diese Kosten fressen meist mehr als das doppelte als die Leitungen, werde aber meist
unter "Eh da" Kosten verbucht, d.h. der Mitarbeiter ist eh da, kostet Geld ob er was tut oder wartet oder in der Nase
bohrt oder sonst was macht.

So ist es.


Da Du in Deinem oben genannten Post bereits die mangelnde Bandbreite erkannt hast und diese durch viel Bandbreite mit
laaaaaaaanger Latenz ersetzen willst, wirst Du nichts gewinnen. Im Gegenteil, Du wirst alles gegen Dich aufbringen und als
Sündenbock für alles was nicht geht herhalten müssen, und Dich für jedes jedes noch so kleine Problemchen,
auch wenn es nichts mir der Anbindung zu tun hat, rechtfertigen müssen.

Das fürchte ich mittlerweile auch.


Ich habe das als aus erste Hand mit erlebt. Ich habe bis vor einiger Zeit bei einem großen Konzern ein WAN mit mehr als 600
Standorten betreut. Immer wenn ein Controller oder ein andere Sparfuchs ein paar Euronen als Einsparung auf seinem Konto verbuchen
konnte, wurde das Geschrei groß wegen mangelnder Bandbreite, können unsere Arbeit nicht tun, der Kunde muss
"Stunden" auf seine Barrechnung warten, etc. etc. etc.

Also:

Wenn Du Dich um die wirklichen wichtigen Probleme als Admin kümmern willst sorge für eine anständige Anbindung,
aber die wird Kosten.

Es ist doch eine altbekannte Weisheit.

Wer nichts ausgeben will, egal wofür, wird keine passende Leistung bekommen.

Tja, und da beißt sich die Katze in den ###. Ich kann nicht viele tausend Euro jährlich nur für 2 Internetverbindungen ausgeben, der Chef würde fragen, ob ich noch ganz dicht bin, wo er doch privat 25 Mbit V-DSL für 50,- EUR/Monat hat.

Bin echt verzeifelt, wie das noch weitergehen soll. Es ist ja leider nicht so, daß externe Kommunikationsbeziehungen weniger werden. Es wird stetig mehr.


Gruß

Anton


Grüße

von

departure
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Mitglied: Anton28
11.07.2013 um 09:18 Uhr
Servus,

tja, die Consumer VDSL mit 25 oder 50 Mbit/s sind auch mit 30 zu 1 überbucht und die Business Produkte sind normalerweise 5 zu 1 oder gar nicht überbucht, je nachdem was man einkauft.

Ich hatte mal vor langer Zeit eine ähnliche Diskussion zum Thema.
Warum SAP R/3 auf teureren Unix Kisten laufen lassen und teure UNIX Admins bezahlen, wo doch jeder mit Windows NT umgehen kann, das System per Maus wunderbar bedinebar wäre, und überhaupt sein Sohn mit 14 könne auch Windows administriren bla bla bla.

Original Ton GF eines größeren Unternehmens.

Aber:

Das Unternehmen ist mitlerweile Pleite und der GF (aus gutem Grund bis heute) ohne GF-Job.

Also:

Ein Consumer Produkt hat im Business nichts zu suchen.

Und wenn, wie Du oben schreibst, die Verbindungen nach extern immer mehr werden, wirst Du nicht umhin kommen entsprechende Business Produkte einzusetzen.

Auch ein Argument.

Wenn ein Consumer Anschluss ausfällt, kann es durchaus mehrere Tage dauern, bis da was repariert wird, bei Business Produkten hast Du garantierte Reaktionszeiten, und bei nicheinhaltung kanns Du Geld zurückfordern.
Außerdem: Listenpreise sind keine Endpreise. Mit der Telekom oder anderen Anbietern kann man in gewissen Grezen auch verhandeln, wenn man sich für 36 oder 60 Monate bindet.

Gruß

Anton
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Mitglied: clSchak
11.07.2013 um 09:58 Uhr
Kann @Anton28 nur zustimmen, wir haben jeden Standort mit SDSL/Company Connect angebunden, egal ob in Deutschland, USA, Italien oder wo auch immer.

Ein schlechte Latenz wird dich den Kopf kosten, jede VoIP Anwendung kannst damit direkt nicht mehr nutzen und das wird in Zukunft immer mehr werden. In den meisten Fällen bekommt man dort wo 2 Mbit anliegen auch eine 10Mbit SDSL Anbindung - klar die kostet allerdings hatten wir hier mit unserer Anbindung effektik weniger wie 1h Ausfall in den letzten 2 Jahren.

Und zu deiner Aussage

Das ist die Frage. Immerhin wird das ja benutzt. Wäre das überall so ultraschlecht, wie unter anderem Du behauptest, warum wird das dann überhaupt noch gebucht?

Kann man direkt mit Autos vergleichen: für ganz wenig Geld bekommst einen Dacia Logan - klar der fährt aber die Qualität ist trotzdem mehr als bescheiden und genau das gleiche ist mit einer anständigen Internetleitung, was machst denn wenn starkes Unwetter und/oder starker Schneefall kommt? Rennst du dann auf's Dach und machst die Schüssel sauber?

Wie meinst Du das genau? Kann mit dem Begriff "Loadbalancer" in diesem Zusammenhang nichts anfangen. Meinst Du damit evtl. mehrere S-DSL-Leitungen zu kaskadieren?

Ja sicher, Barcuda bietet dort passende Endgeräte an, es gibt aber einige mehr auf dem Markt die selbst unterschiedliche Leitungen bündeln und zu gleichen Teilen auslasten

Funk und Kabellose Anbindungen haben immer den Nachteil, dass das Wetter die Qualität direkt beinträchtigen kann - wie willst denn das vor deinem Chef rechtfertigen, wenn wegen eines Unwetters die Leute nicht arbeiten können?

Es gibt nach wie vor nichts schnelleres und besseres wie eine Kabelgebundene Anbindung

Bislang 2, es kommen aber demnächst noch 2 dazu. Die peripheren Standorte haben zum Glück eigenes, schnelleres A-DSL, kommen bei uns per PPTP-VPN rein.

Und das würde ich mail auf SSL/IPSec oder L2TP umstellen, PPTP VPN ist nicht annähernd das was man als Standard erwartet. Und auch wegen der Anbindung der Standorte würde ich auf eine Kabelgebundene Anbindung setzen und nicht auf Satelit..
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Mitglied: departure69
11.07.2013 um 10:02 Uhr
Zitat von Anton28:
Servus,

tja, die Consumer VDSL mit 25 oder 50 Mbit/s sind auch mit 30 zu 1 überbucht und die Business Produkte sind normalerweise 5
zu 1 oder gar nicht überbucht, je nachdem was man einkauft.

Bei SKYDSL ist die Überbuchungsrate ("Contention-Ratio") bei Privatkunden bei 50:1 (!), bei Businesskunden bei 20:1. Nur kriegen Business-Kunden technologiebedingt trotzdem keine besseren Latenzwerte .




Ein Consumer Produkt hat im Business nichts zu suchen.

Naja, unser Chef sieht das anders, nämlich nach dem Motto: "Solang's gut läuft ..." - und das ist bislang auch der Fall, die beiden jetzigen, langsamen A-DSL-Leitungen haben in den letzten Monaten keinerlei Ärger gemacht, kein einziger Ausfall. Und das weiß mein Chef.


Und wenn, wie Du oben schreibst, die Verbindungen nach extern immer mehr werden, wirst Du nicht umhin kommen entsprechende
Business Produkte einzusetzen.

Wenn die hohen Kosten nicht wären. Ich hab' mal gegengerechnet, daß ich für das Geld jedes Jahr
2 gute Server oder 8-10 gute Client-Rechner kaufen könnte.


Auch ein Argument.

Wenn ein Consumer Anschluss ausfällt, kann es durchaus mehrere Tage dauern, bis da was repariert wird, bei Business Produkten
hast Du garantierte Reaktionszeiten, und bei nicheinhaltung kanns Du Geld zurückfordern.
Außerdem: Listenpreise sind keine Endpreise. Mit der Telekom oder anderen Anbietern kann man in gewissen Grezen auch
verhandeln, wenn man sich für 36 oder 60 Monate bindet.

Letzteres ist ein guter Hinweis, den ich noch nicht ausprobiert habe, ich habe bisher nicht versucht, in individuelle Verhandlungen mit den in Frage kommenden Providern zu treten. Aber ob's durch längere, verbindliche Laufzeiten soviel günstiger wird ...?

Gruß

Anton

Grüße

von

departure
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Mitglied: Saftnase
12.07.2013 um 09:35 Uhr
Hi departure,

Wir wollen unseren Aussendienst mit Mobilfunk anbinden, damit Aufträge auch Online erfasst werden können.
Ich hab eine XenApp 5.0 Farm mit 2 Servern und ca 80 Clients über mehrere Standorte verteilt.
Die Standorte sind zum Glück immer im DSL/SDSL versorgtem Gebiet, so dass hier Latenzen bis max. 60 ms auftreten.
Das ist zum flüssigen Arbeiten verkraftbar. Sobald ich aber auf Mobilfunk ausweichen muss (egal welcher Anbieter) komme ich nie unter 180 ms. Und damit fängt dann das Murren schon an. Wenn der Anwender auf ein Dropdownfeld klickt und erst nach einer guten Sekunde die Reaktion erfolgt, dann ist das Gemotze groß. Die Bandbreite ist bei uns zum Glück weniger wichtig, da nur Bildschirminhalt, Maus und Tastatureingaben übertragen werden. Damit brauchen 35 User nur ca. 500 kbit/s. Nur wenn ein Druckjob über die Leitung geht wird die 2 Mbit/s SDSL am Hauptstandort kurz ausgereizt.
Wenn du von Latzenzen von 600 ms sprichst, dann wirst du wirklich leidensfähige Mitarbeiter brauchen oder eine kugelsichere Weste

Ich würde dir empfehlen mal WAN Optimizer wie Netscaler, Branchrepeater, Riverbed oder F5 anzuschauen. Die erzielen durch Kompression und Caching des Datenstroms und mit Loadbalacing über verschiedene Transportmedien einen besseren Durchsatz im WAN. Ich befürchte allerdings, dass dir in deinem Fall damit wenig geholfen ist, weil

A: Du überträgst TIFF Dateien in dein DMS. TIFF ist aber bereits komprimiert, also wird der WAN Optimizer nix zum optimieren haben.
B: Dein Chef ist ein großer Sparer. Die Lizenzkosten für WAN Optimizer sind recht knackig.

Auf jeden Fall würde ich einer Mobilfunkanbindung den Vorzug vor einer SAT Verbindung geben, die 400 ms Unterschied machen sehr viel aus. Einen zufriedenstellenden Citrix Betrieb mit Upload von TIFF Dateien über eine langsame Verbindung (600 ms) wird nicht möglich sein.

Dir bleiben 3 Möglichkeiten:

1. Geldbeutel aufreissen und mit Scheinen um dich werfen
2. Umzug in DSL freundliches Gebiet
3. Auf kreative Bastellösungen zurückgreifen. btw. Vielleicht hast du ja einen gut angebundenen Nachbarn in Reichweite, zu dem du ein Kabel oder eine Richtfunkverbindung aufbauen kannst

Viel Glück und lass mal hören welche Erfahrung du gemacht hast.
cu
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Mitglied: Anton28
21.07.2013 um 12:24 Uhr
Hallo nochmal,

wie ist denn nun der Stand der Dinge ?

Gruß

Anton
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Mitglied: departure69
22.07.2013 um 13:01 Uhr
@Anton28:

Hi,

DirectConnect bzw. CompanyConnect. Für ein Schweinegeld. Chef hat ein Einsehen gehabt. Bisher aber nur theoretisch, es steht noch nicht fest, ob dies alles an unserem Standort möglich ist, die Telekom wird erst mal eine Vor-Ort-Analyse durchführen. Es weiß noch niemand, was dabei herauskommt.

Ich hatte ähnliches (also erstmal eine Vorab-Analyse Vor-Ort) vor Monaten schonmal mit der Vodafone vorgehabt, war fest beauftragt, und die haben sich seither, trotz mehrere schriftlicher und telef. Anfragen, nicht hier sehen lassen. Deswegen zwischendruch Gedanken an SAT-DSL, jetzt hoffe ich aber, daß ein kompetenter Telekom-Mann mir hier vor Ort sagen kann, was wirklich möglich ist.

Grüße
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Mitglied: departure69
22.07.2013 um 13:02 Uhr
@Saftnase:

Tja, wie im vorigen Post genannt: Es wird wahrscheinlich Variante 1. Also mit dicken Geldbündeln winken. Ist aber noch nicht sicher, ob es wirklich geht (rein technisch).

Grüße
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Mitglied: Rudbert
22.07.2013 um 13:13 Uhr
Hallo,


bis 10M läuft CompanyConnect über normale Kupferleitungen (1 Doppelader pro 2,5M) das ist so ziemlich überall möglich. Ich glaube auch, dass die Telekom ggf. mit Verstärkern arbeitet deshalb auch die hohen Einrichtungskosten bei CC bzw. der Passus "... können einmalige Infrastrukturkosten entstehen ..."


Mit freundlichen Grüßen
Bitte warten ..
Mitglied: departure69
23.07.2013, aktualisiert um 11:46 Uhr
Zitat von Rudbert:
Hallo,


bis 10M läuft CompanyConnect über normale Kupferleitungen (1 Doppelader pro 2,5M) das ist so ziemlich überall
möglich. Ich glaube auch, dass die Telekom ggf. mit Verstärkern arbeitet deshalb auch die hohen Einrichtungskosten bei
CC bzw. der Passus "... können einmalige Infrastrukturkosten entstehen ..."

So meine Hoffnung. Haben sich bis jetzt nicht gemeldet (Analyse). Bin sehr gespannt, was dabei herauskommt.

Kann man fehlende Cuda's eigentlich ergänzen?



Mit freundlichen Grüßen

Grüße
Bitte warten ..
Mitglied: Rudbert
23.07.2013 um 12:24 Uhr
Hallo,

das kann dir wohl nur die Telekom sagen, viel Glück und Spass mit der stabilen Leitung

Mit freundlichen Grüßen
Bitte warten ..
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