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GELÖST

Hardware-Diagnose Programme, welche gibt es und welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

Frage Hardware

Mitglied: Oli-nux

Oli-nux (Level 1) - Jetzt verbinden

22.11.2009, aktualisiert 18.10.2012, 15555 Aufrufe, 13 Kommentare

Mich würde interessieren welche Hardware-Diagnose Programme (Self-Boot-Diagnose & Windows-Diagnose) ihr kennt, ggf. einsetzt und welche Erfahrungen ihr damit gemacht habt.
Ich führe unten nur ein paar auf und bitte um Ergänzung!
Vielleicht weiß der ein oder andere ja sogar was eine der von mir aufgeführten Software kostet.

Die Software darf ruhig etwas kosten, man findet nur leider nicht zu jeder einen Preis.
Es soll ja professionell benutzt werden.

Von folgendem Hersteller und folgender Software - im kommerziellen Bereich - habe ich gehört:
(Self-Boot-Diagnose)
Toolhouse - Toolstar TestOS ~300€ http://www.toolhouse.de
Test-It-Pro ab 39€ http://www.german-sales.com/hardwarediagnose.htm
CheckIT
QuickTech Professional http://www.uxd.eu/index.php?page=21&subp1=22&subp2=23
Eurosoft PC-Check http://www.eurosoft-uk.com/pc_check.htm

(Windows-Diagnose)
WinStress Test

Hardware-Diagnosekarten habe ich schon, kenne ich also auch schon!
Mitglied: 85057
22.11.2009 um 20:24 Uhr
Das würde mich auch mal Intresieren.
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Mitglied: BigWumpus
22.11.2009 um 21:09 Uhr
Nach ca. 25 Jahren im PC-Business verwende ich immer (fast) noch keine Software zur Diagnose.
Alle Software hilft nicht, wenn das Biest (der PC) gar nicht startet...
Brain.exe ist besser als Software.
Memtest86 ist ein Super-Programm für den Speichertest.
Die HDD-Testprogramme der Hersteller sind brauchbar.
Tanki Hiren hat ALLES WAS MAN BRAUCHT auf eine CD gepackt. Viel Spaß beim Suchen.

Ich habe auch die Toolhouse-Software hier, aber die testet auch nur das "übliche" an der Oberfläche.
Ich habe jetzt mal wieder einen PC, der bei der 3D-Grafik Zicken macht. Da hilft nur ein Dauertest der 3D-Grafik, da habe ich noch keine Standard-Software gefunden, die das gleich mitliefert.

Die PCI-Karten sind auch so lala - da sehe ich höchstens, ob überhaupt etwas auf dem Bus passiert. Die POST-Codes sind heute ja eher schlecht dokumentiert. Was soll schon defekt sein ? RAM oder VGA, mehr gibt es doch nicht mehr.

Ich kann mit BRAIN immer noch besser arbeiten als mit Testsoftware, ausgenommen Memtest und HDD-Testprogramme.
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Mitglied: predatorjaeger
22.11.2009, aktualisiert 18.10.2012
ich stimme bigwumpus zu. viele fehler lassen sich nur mit brain.exe finden ^^
ich persönlich mag toolstar nicht, komme mit meinen freewareprogramme einfach weiter und finde die fehler einfach besser, aber jedem das seine :D

wenn du weitere sachen für fehlersuche suchst, seh dir mal das hier an: http://www.administrator.de/wissen/hardwareanalyse-hardwaretests-f%c3%b ...
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Mitglied: StefanKittel
22.11.2009 um 21:55 Uhr
Hallo,

ich arbeite seit 15 Jahren in diesem Bereich und verwende eigentlich auch nur 2 Dinge
1) Gehinrschmalz, Fehlereingrenzung, Strukturiertes Vorgehen
2) Unterstüzung hole ich mir von einer Ultimate Boot CD (Memtest, HDD Test) und dem Image des PCs
http://www.ultimatebootcd.com/

Stefan
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Mitglied: TheEternalPhenom
23.11.2009 um 08:24 Uhr
Sehe ich genauso wie ihr.
Ich bin zwar noch nicht so lange im Geschäft, aber man merkt sofort das die meisten Probleme nicht von Testern gelöst werden. Wobei ich sagen muss das die Ultimate Boot CD trotz allem eine gute Unterstützung ist.
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Mitglied: Oli-nux
23.11.2009 um 14:20 Uhr
Danke für die bisherigen Antworten.

Wenn Ihr Profis aber alles mit Brain.exe lösen könnt, dann frage ich mich warum es Hersteller gibt die solche Produkte anbieten und sogar immer verbessern?!
Von z.B. Toolstar kommt ja immer wieder eine neuere Version raus.

Mich interessiert eher Eure Erfahrungen zu den Programmen, aber anscheinend habt ihr dazu keine?!
Sorry , klingt vll. hart, aber es scheint ja so zu sein, dass 90% von euch noch nie so ein Programm benutzt haben...oder warum kommen dazu keine Erfahrungen?..... vll. ist es euch auch zu teuer?!

Wenn das alles ist und nicht mehr kommt, dann ist der Beitrag wohl gelöst (wenn auch nicht wirklich gelöst)!
Bitte warten ..
Mitglied: TheEternalPhenom
23.11.2009 um 17:09 Uhr
Naja wie schon von Stefan gennant gibt die Ultimate Boot CD welche viele verschiedene Tools beherbergt zum Untersuchen des Systemes. Das größte Problem mit solchen Programmen ist halt, dass das Problem schon vorhanden ist. Weshabl man eher nach Möglichkeiten zum lösen des Problemes sucht anstatt die Hardware mehrfach zu Prüfen. Außerdem habe ich jetzt erst neulich die Erfahrung gemacht das solche Tools nicht immer Fehelr finden. Die Windowsinstaller DVD merkt das die Festplatte defekt ist Ultimate Boot CD hat es nicht gefunden also würde ich sagen die Brain.exe ist meist am sichersten.
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Mitglied: SamvanRatt
23.11.2009 um 19:08 Uhr
Hi
es kommt auf den Anwendungsfall bei mir an:
a) BurnIn (PCDR, Toolhouse, Prime95, diverse 3D Programme, Heavyload,...)
oder
b) Fehlersuche (memtest, memtest86+, ubcd, WinPE, LiveLinuxCDs...)

Da ein HW Test ohne Testaufbau (genormte und geprüfte Umgebung um Fehler zu reproduzieren) mit Software eher Humbug ist und meist mit einem Freeze endet (was einer Fehlersuche immer den Faktor der Interpretation unterjubelt) hilft das nur sehr am Rande.

Die Interpretation ist das was meinen Job eben teuer macht. Eine Überhitze HD macht andere Fehler als defekter RAM als Wärmeleitpaste die nur noch als Bröckel nach drei Jahren dauerbetrieb vorhanden ist, oder sonst was.
Meine Erfahrung ist immer noch das 90% meiner Fälle Software Fehler (=OS, Apps oder Treiber) sind (inkl der Testprogramme selbst) und nur 10% durch Austausch der Hardware (allerdings manage ich nur die schweren "Unlösbaren" Fälle bei uns, also kein wirklicher Alltagsbetrieb). Die 10% gehen dann zumeist auf HD, Lüfter und Mainboards zurück; RAM ganz selten. Defekte CPUs hatte ich die letzten 10 Jahre sicher keine Hand voll mehr.
Da werde ich meist von Vermutungen und Wahrscheinlichkeiten geleitet und habe meist nach wenigen Minuten/Stunden (HD/RAM Tests) den Fehler.
Gruß
Sam
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Mitglied: SamvanRatt
23.11.2009 um 19:25 Uhr
Zitat von Oli-nux:
Danke für die bisherigen Antworten.

Wenn Ihr Profis aber alles mit Brain.exe lösen könnt, dann
frage ich mich warum es Hersteller gibt die solche Produkte anbieten
und sogar immer verbessern?!
Von z.B. Toolstar kommt ja immer wieder eine neuere Version raus.

Mich interessiert eher Eure Erfahrungen zu den Programmen, aber
anscheinend habt ihr dazu keine?!
Sorry , klingt vll. hart, aber es scheint ja so zu sein, dass
90% von euch noch nie so ein Programm benutzt haben...oder warum
kommen dazu keine Erfahrungen?..... vll. ist es euch auch zu teuer?!

Wenn das alles ist und nicht mehr kommt, dann ist der Beitrag wohl
gelöst (wenn auch nicht wirklich gelöst)!

Ich würde sagen das Erfahrung einfach einen etablierten Weg bietet aber eben teils Jahrzehnte dauert um schnell und effektiv zum Ziel zu kommen. Toolstar habe ich selbst im Einsatz, habe aber oft Fälle in denen das Tool reproduzierbar abstürzt bei bestimmten Vorgängen, das Board/PC aber voll in Ordnung ist. Das Problem liegt einfach darin das du bei dem Programm etwas stabiles als Basis brauchst und kein OS/CPU/Board/... ist das eben bei einer Maschine die ich vor mir habe. Bei großen Serien (Actebis, AdamRiesig, DELL) hat man dafür Serientests (z.B. Boundary Scan Test) bzw einzelne Teile in einer geprüften Umgebung, damit man ein defektes Bauteil einfacher feststellen kann. Hätte Denkhaus (=Toolstar) genau den Rechner vor mir würden sie vermutlich ein recht gutes Produkt liefern können, da die Plattform genau definiert ist, aber keine HD verhällt sich wie eine andere, jedes DVD Laufwerk hat seine anderen Bootzeiten (bis es Ready meldet oder auch einen Lesefehler) und jeder Chipsatz/Controller hat seine Macken und damit andere Parameter beim Start und das einzige was es zusammenhält ist das BIOS/UEFI mit seinen Routinen um genormte (INTxy) Werte weiterzugeben und selbst da gibt es historisch bedingt mehr Ausnahmen als Regeln (siehe GateA20, MemSpaces, INT13/18/19).
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Mitglied: predatorjaeger
24.11.2009 um 07:38 Uhr
meine erfahrung bisher war, dass ich mit den freewareporgrammen (memtest86+, knoppix, hdd-tests der hersteller ...) einfach besser und schneller fehler in der hardware aufspüren kann. bei toolstar hat man einfach zu viele abstürze, obwohl die hardware in ordnung ist. deswegen empfehle ich, dass man für die hardware einfach die entsprechenden testprogramme benutzen sollte, für den routinecheck, und für die vollständige auswertung des gesamnmtsystems einfach nicht um die erfahrung drum herum kommt.
wenn du zum beispiel immer wieder ein bluescreen hast, der aufgrund eines defekten treibers entsteht, bringen dir die teuren diagnose-programme absolut gar nichts, da helfen auch keine diagnose-karten, da hilft nur erfahrung und entsprechendes fachwissen. und das bekommt man nur mit der zeit
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Mitglied: mhmhmh
22.07.2016 um 14:01 Uhr
Ich stimme dir voll und ganz zu....

Toolhouse mag zwar hier Marktführer sein, jedoch hat dieses Programm so seine Macken... und ich meine damit, das wenn du das System manuell testen willst, bei einem Absturz des Programms auch das Protokoll weg ist für das man ja kurz vor Testende viel Zeit abgelaufen ist.
Meist stürzt Toolhouse im Grafikkartentest ab: immer wieder auch beim TESTBild - Zack und weg sind alle Prüfergebnisse... Wieder alles von vorne testen...
Dann klappt es zwar beim nächsten mal: HDD Test, Grafiktest, Speichertest.... 2 Stunden sind vergangen, da wird dann der COM1 Port mit Prüfstecker getestet... ZACK absturz... alle Ergebnisse für die Katze....

Man kann zwar eine Automatische Protokollspeicherung einstellen jedoch gilt die immer nur für die Automatisierten Vorlagen Tests..
Bisher habe ich noch nie ein Prüfprotokoll mit "Vollständig Ausgeführt" angezeigt bekommen... man kann zwar alle Tests anklicken, aber ausführen kann man sie nie alle... somit ist das Prüfprotokoll am ende immer "Nur teilweise ausgeführt".

Der Kunde denkt sich dann auch immer... "wie? teilweise ? ich wollte den ganzen Rechner Checken lassen..."

Das Programm ist zwar relativ gut aber hat wirklich auch seine schwächen... grade wenn die kunden ja nicht immer die neuesten PC bei mir vorbeibringen, sondern halt bis zu 10 jahre und ältere.... und genau da versagt das Toolhouse...

AM BESTEN NUR DAS STANDARD TOOLHOUSE KAUFEN! KEIN LX !!!

Alleine schon die Tatsache das zwar mit Multitasking beworden wird, man es aber nie wirklich einsetzen kann ausser bei Festplatten, und das dann aber höchst umständlich...

Mein Tipp: Wenn Diagnose dann nur das kleine SET und bloss kein Zubehör Kartenzeugs
1. übertreuert
2. gibts die Testgeräte aus China auch auf Amazon...
lediglich wurde ein Aufkleber mit "Toolhouse" drübergeklebt damit man beim USB Tester nicht sieht das er eigentlich ein billiger Abklatsch ist..

Auch das NEUE Datenrettungsmodul, was angeboten wird.... SCHROTT !!

Ladet euch R-Linux runter.... IST DAS GLEICHE PROGRAMM !!! nur Kostenlos statt 199€ überzeugt euch selbst...

Totale verarsche bis heute.... Support meist Ratlos bei Problemen und verweist auf teure angebotene Schulungen... ALS OB ICH HIER DER DEPP BIN und mich nicht auskenne nach 30 Jahren PC etc...

Toolhouse nie wieder...
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Mitglied: mhmhmh
22.07.2016 um 14:14 Uhr
Bei Toolhouse kommen deshalt so viele Updates raus, weil es so viele Fehler beinhaltet...
Tatsache... kaufs dir, sei begeistert und wenn du es mal wirklich brauchst... kackt es ab! und deine Zeit ist futsch.. weil protokoll futsch
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Mitglied: SamvanRatt
24.07.2016 um 16:05 Uhr
Hallo mhmhmh,
da stimme ich dir so zu. Marktführer würde ich nicht wirklich sagen; die Übersicht an Universaltestern ist recht übersichtlich und einen Zuverlässigkeitsgaranten wie meinen alten PCDR (watergate) findet man selten. Ist auch immer schwieriger zu verkaufen und vieles ist auch in die Hardware (CRC, BST=Boundary Scan Test, Integration, Onboardstecker) hineingewandert. Memtestx86 zeigt bei weitem nicht alle Fehler die ein RAM haben kann (kippende Bits, Refreshproblematiken) und ist doch das universellste. Beim PCDR blieb er bei einem Absturz aber (trotz DOS Umgebung) bei dem Test stehen und man sah wo er war, bzw das Log wurde auf FD in Echtzeit geschrieben. Ich habe Toolhouse seit vielen Jahren nicht mehr angesehen (Hardwaretests gehen durch Sparmaßnahmen heute 1:1 zum Hersteller, welcher diese meist billigst aber mit Verfahren testet und uns dann eine Testpauschale aufdrückt bei den 9 von 10 Fällen in denen die HW nicht kaputt war (Bericht liegt bei) und wir geben das 1:1 an den Kunden weiter. Bestimmte Tests kann das darunter liegende OS gar nicht oder bricht bei "normalen" Fehlern schon ab. Daher habe ich ein ganzes Toolset aus x Programmen, welche alle ihre Limits haben, mir aber zumindest oft einen Hinweis geben wo ich suchen muss. Das war zu Zeiten als PCDR noch mein liebstes Tool war auch nicht viel besser. Die LPC Chips/Controller sind sehr zuverlässig, daher ist ein Fehler im COM Port eher extern zu suchen. RS422/485 können viele gar nicht, MOST, CAN, LIN, Flexray, FibreChannel ist den meisten unbekannt; USB hat zig Arten und viele Endgeräte kleine Bugs durch eigene Implementierungen der Hersteller. Das Toolhouse da nicht weiß was bei dir dann fehlt verwundert mich überhaupt nicht: sie kennen deine Hardware schlicht nicht und Erfahrung ist schwer vermittelbar (für mich zumindest). Trotzdem finde ich (gegen Kollegen und Mitbewerber) Fehler in kürzester Zeit und auch Lösungen dazu (das soll keine Beweihräucherung sein, sondern die 27 Jahre PC Kenntnisse konsolidieren). Du hast keine Ahnung wie oft ich "Da ist das Mainboard hin, die HD, die SSD, die Maus, Kartenleser, Scanner, ................., bau mal einen neuen ein" höre kann ich dir nicht sagen. Das in den 9 von 10 Fällen einfach das OS (Linux genau wie OSX und Windows) mit schlechten Treibern, OS Patches, Java Versionen läuft ist ein eindeutiges Indiz wo da falsch gegriffen wird. Halbwissen (oder gut getarntes Keinwissen) macht die Diagnose nicht leichter.

Wenn ich bedenke wie gut OpenSource (erwähntes Memtestx86+) ist und wie teuer und unzuverlässig der Support (da pflichte ich dir uneingeschränkt zu) ist, komme ich gut mit kostenlosen (oder teils leicht kostenpflichtigen) Programmen aus. Viele sind hier ja schon genannt worden und in Kombination mit (teils nicht öffentlichen Tools für z.B. Grafikkarten) Herstellertools kann man weiterhin die Richtung einschätzen wo man suchen sollte. Ich denke das der Wegwerfgedanke in den letzten 10 Jahren stark zugenommen hat da vieles so billig wurde gegen die steigenden Arbeitskosten, das Reparatur oder gute Diagnostik oft billiger wäre, wenn man es genau abschätzen könnte. Vor rund 20 Jahren habe ich begonnen mit OS (damals auf NetBSD, heute WinPE+LiveLinux basierend) anstatt einem Tool die Stabilität zu testen.

Wie man am Threadalter sehen kann ist das nichts mehr für heutige Zeiten. Mit DDR4 hat endlich (nachdem das mit RAMBUS nichts wurde) wieder ein CRC Check den Einzug gefunden, was unbemerkte RAM Fehler eigentlich unmöglich macht. HDs führen (außer viele Consumer Grade Versionen... WD ganz vorne) mit SMART ein gutes Logbuch ihrer Probleme und mit SED (=Self Encrypting Drives) sind End-to-End Fehler auch sehr eindeutig geworden. USB3 hat endlich seinen SCSI Layer bekommen was BSODs beim Hotplugen deutlich seltener macht; auch hier kommt CRC mit rein. Immer mehr Funktionen wandern in den CPU hinein, welcher dank Parity/ECC Fehler selbst merkt und bei jedem Start einen vollen BST durchgeht und Fehler meldet (wenn jemand zuhört). Gute Netzteile (Thema China Tester) sind auch besser geregelt als vor vielen Jahren. Da bringen auch Einsteckkarten nicht viel kurze Glitches am Bus zu detektieren wenn mal eine HD durch Wackelkontakt (oder Hotplug) die 12/5 Volt Leitung "kurzschloss".

Da der Desktop Markt auch deutlich abnimmt ist da schon ein Ende sichtbar. Bei Kleingeräten wie Handhelds, Tabletts und Thinbooks ist die Schmerzgrenze (Defekt=wegwerfen) längst schneller erreicht als ein Kundendienst oder Techniker (der auch noch was kann).

Toolhouse und Co können da nur bedingt nachbessern und ob ich heute noch die 199USD für eine Einzellizenz (bei 50 parallelen Tests heißt das 50* kaufen) vom PCDR ausgeben würde....

Beste Wünsche und Einfälle für die Zukunft
Sam
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