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GELÖST

Hardwarevorrausetzung für Linux Server .......

Frage Linux

Mitglied: quisar

quisar (Level 1) - Jetzt verbinden

21.01.2010 um 13:00 Uhr, 8827 Aufrufe, 15 Kommentare

Hardwarevorrausetzung für einen Linux Server existieren Irgendwo Richtlinien oder mögliche Berechungsgrundlagen.

Hallo Forum,

ich muss einen Server (oder mehr) bereitstellen für eine Schule mit ca. 550 Schülern.
Auf diesem Server wird eine Software Installiert die es den Schülern ermöglicht auf eine Weboberfläche zuzugreifen die in der Art von Outlook aufgebaut ist ( E-Mail , Textverarbeitung usw. ).
Es sind in der Schule 180 PC`s vorhanden darauf zugreifen sollen, zudem besteht die Möglichkeit der Schüler von zu Hause auf dem System zu Arbeiten. Da es in der Verwaltung noch
20 PC`s mit Windows XP gibt sollen auch die über Samba auf den Linux Server. Dazu noch DHCP und DNS Dienst, Fileserver und Userverwaltung.

Mir wurde ein Server von einer Firma empfohlen ...... was meiner Ansicht wohl ziemlich zu klein ist... ich aber keine Grundlage einer berechnung finde.

Angeboten wurde mir:

Intel Xeon X3220 4x2,4 Ghz mit 8 MB
4 GB RAM
2x 750 GB SATA RAID 1
2x 1 Gbit Ethernet
500W Netzteil

Bei einem Windows System wäre dieses Heillos überarbeitet und würde zu Wartezeiten kommen, allerdings kenn ich mich nicht mit Linux aus.

vielen dank für eure Hilfe und Antworten.

Mit freundlichen Grüßen

Thorsten
Mitglied: 45877
21.01.2010 um 13:02 Uhr
Hallo,

das heisst, das max. 570 Leute gleichzeitig drauf zugreifen könnten?
Und an was für eine Software dachtest du so?
Von dem Raid 1 Gedanken, zumindest für die Datenplatten würde ich mich auch schnell wieder verabschieden,
da sollte ein Raid 1 fürs System und für den Rest Raid 10...
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Mitglied: H41mSh1C0R
21.01.2010 um 13:49 Uhr
Zitat von quisar:
Bei einem Windows System wäre dieses Heillos überarbeitet und würde zu Wartezeiten kommen, allerdings kenn ich mich
nicht mit Linux aus.

Hallo Thorsten,

Ob Windows heillos überfordert wäre hängt immer von der Anwendung ab. Auch LINUX wäre gnadenlos überfordert, müsste dieser EINE Server 180 Terminalsessions verwalten müsste.

Wir setzen hier einen Cluster ein und haben nie mehr als 30 Leute auf einem Blade(4*Quad+32GB RAM) und auf allen Geräten läuft Officebetrieb + 2 Fachanwendungen mit DB Zugriff. Rein vom RAM her und der Leistung der Prozessoren könnten auch ALLE 200 auf einen Blade, aber wir fahren eine Lastenverteilung auf unsere Blades, damit im Notfall nicht alles auf einmal stehen bleibt =).

Wenn ich das aus deiner Beschreibung richtig rausgelesen habe kommen die Benutzer rein über Web auf den Server. Da Sollte der Server allemal ausreichen, auch wenn dort ein W2k3 oder W2k8 drauf läuft.

Den Tip von chewbakka beherzigen und evtl eine externe längerfristige Backuplösung dazu.

Was für eine Websoftware kommt denn zum Einsatz? Etwas Moodle ähnliches?

grüße
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Mitglied: dog
21.01.2010 um 15:47 Uhr
das heisst, das max. 570 Leute gleichzeitig drauf zugreifen könnten?

Es sind in der Schule 180 PC`s vorhanden darauf zugreifen sollen

In der Praxis bedeutet das: Es werden nie mehr als 2 Nutzer im Schnitt und nie mehr als 30 im Top gleichzeitig zugreifen

Mal ehrlich: Würde die Telekom bei DSL auch nur verkaufen, was sie wirklich halten können würden wir heute noch alle mit 28k Modems surfen
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Mitglied: quisar
21.01.2010 um 20:47 Uhr
Schon mal vielen dank für die vielen Antworten.

Den Schülern ist es möglich von zu Hause auf dem Server zu Arbeiten, die Schulleitung will das auch damit die Schüler die Hausaufgaben dort erledigen.
Die PC`s in der Schule sind bis auf die Pausen dauerhaft besetzt und es wir an dehnen gearbeitet, somit nur in den Pausen ruhe für den Server

Von der Software die im einsatz kommen soll "IServ" hab ich leider keine Ahnung auch nicht wie Resurcen hungrig die ist, Immer nur die Info das langt schon
Habe eine keine lust nach 1 Jahr zu höhren zu bekommen das das System ausgelastet ist und ich schuld bin da ich es zugestimmt habe.

Wie würdet ihr den 180 gleichzeitige sagen wir mal ASP Webzugriffe mit MySQL Datenbank und DHCP und DNS und SAMBA Server zusammen stellen.

Dann hab ich eine vorstellung und kann andere Angebote anfordern.

gruß

Thorsten
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Mitglied: dog
21.01.2010 um 21:15 Uhr
Nochmal: Du hast niemals 180 gleichzeitige Zugriffe.
Ein Server fackelt einen Zugriff in der Regel in unter 0,5 Sek. ab (den Skript-Teil).
Damit du hier von gleichzeitigen Zugriffen reden kannst müssten also alle Schüler synchron auf F5 drücken, das passiert aber genauso wenig wie, dass sich die Schüler den ganzen Tag in dem System aufhalten werden (du bist ja nicht StudiVZ).
Selbst für den Fall, dass im Unterricht mal ein Lehrer sagt "Geht mal alle auf die Seite" wirst du auf kaum mehr als 5 gleichzeitige Zugriffe kommen, weil alle Schüler unterschiedlich lange brauchen werden.
Der Server aus deinem Angebot ist als Webserver schon fast überdimensioniert (ausgehend davon, dass die Programmierer nicht Voll-Deppen waren)...

Selbst wenn ihr 100 PCs habt (was für 550 Schüler schon enorm viel ist).
Davon sind in der Regel 15-40 gleichzeitig angeschaltet.
An maximal 6 findet dann auch noch gleichzeitig (also innerhalb von ca. 1 Sek. Abstand) eine Aktion statt
und wenn dann 1 Benutzer auf eurem Server ist, war das schon viel.

Andersrum wenn die Schüler von zuhause arbeiten:
Geh mal davon aus, dass max. 2 Klassen (also 70 Schüler) eine Aufgabe haben, die dass System erfordert.
8 sind sowieso zu faul oder krank.
Der Rest verteilt seine Aufgaben zwischen 16 Uhr und 2 Uhr.
Wenn sich dann zwei Benutzer zu einem gleichzeitigen Request treffen war das schon ein Glücksfall.

In der Praxis sind halt > 99% der Benutzer schweigende Masse, weshalb ich kein Problem hätte 3000-7'000 User auf so einen Server zu nehmen.

Grüße

Max
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Mitglied: bloodstix
21.01.2010 um 22:57 Uhr
@dog: Der gute Herr schreibt hier das die PC's ALLE (180) "dauerbesetzt" sind, außer in den Pausen.
Wieso versuchst du ihn hier davon zu überzeugen das da nie mehr als 40Rechner gleichzeitig an sind?
Ich denke er ist vor Ort und wird die Lage besser beurteilen können als du!

@TE: Wenn das eine Art Weboffice sein soll, sollte der o.g. Server eigentlich locker langen.
Da es keine Linux-Terminal-Server gibt sollte der Server eigentlich für fast alle Aufgaben einer Schule langen.
20 Rechner die auf Samba-Mounts zugreifen merkt der Rechner so gut wie gar nicht^^

Pass nur auf das du dir kein normalen PC andrehen lässt, hört sich jedenfalls so an weil du nix von redundanz beim
Netzteil schreibst ;)

Was langzeitig auf jedenfall Gold Wert ist, ist einen 2. Baugleichen Server zu haben und auf dem den Server nochmal als VServer abzubilden und die Datenbestände per RSync abzugleichen. Dann kannst du, wenn das Original mal repariert
werden muss oder für ne Wartung mal außer Betrieb genommen wird den VServer starten und keiner merkt was

Gruß,
bloody
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Mitglied: dog
22.01.2010 um 01:45 Uhr
Weil ich nun etwas Erfahrung vom Surfverhalten von Schülern, PCs in der Schule und Auslastung von Webservern habe
(Und über so Faktoren wie lernresistente Lehrer, die sich vor Systemen wie IServ verweigern haben wir bisher noch garnicht gesprochen - und wenn nicht zufällig alle Lehrer 28 und grade aus dem Referendariat sind ist das ein Faktor)
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Mitglied: quisar
22.01.2010 um 10:46 Uhr
@dog schon mal denke für deine Antwort,

also es sind alle PC immer an und dauerbesetzt da der Unterricht dadrüber standfindet.
( Die haben auch Interaktive Tafeln ... also zwang für die Nutzung der Lehrer ... weigern is nicht, Kreidetafeln sind aufm Schrott gekommen )

Das sind auch keine mal ebend Internetsurf Rechner das sind alles Aktive Arbeitsplatzrechner.

@bloodstix

Das ist so weit ich weiß eine art Weboffice anwendung.

Terminalsitzung haben die über Thinclients auf einem Windows 2003 Server ( Workstation ) schon ohne mein wissen eingerichtet.
18 Thinclients die 0 Betriebsystem haben und ein Windows XP über das Netzwerk booten, vom Client Hersteller gab es schon eine Empfehlung von 350 MB pro Thin auf dem
W2K3 Server. Dieser wurde aber auch nur mit 4 GB ausgestattet und eine W2K3 32bit Standart Installiert. Somit haben die nur noch 2 GB für die 18 Clients was nicht reicht.
An diesen Clients hängen die Interaktiven Tafeln, und das läuft zur Zeit mehr schlecht als recht. Vom Clienthersteller nach Telefonischernachfrage soll ich den auf 12 GB aufrüsten
und nen W2K3 64 Bit Enterprise damit es reibungslos läuft. Da die aber ein DualCore Intel Workstation aufgequatscht bekommen haben mit nen Asus Board was max nur 4 GB kann,
darf ich dehnen in 10 Tagen ( Dann ist Hardwareaustattung Besprechung ) erzählen das die jetzt schon neue Hardware Brauchen.
Die haben aber grade vor 6 Monaten sich die sachen gekauft.

Und eher die sich nun was Kaufen was auch nicht richtig läuft ist mein Frage ja hier gelandet, meine Linux Zeiten sind nun mal vor 10 Jahren gewesen.

Das System was angeboten wurde im ganzen :
Intel Xeon X3230 4*2,4 Ghz 8 MB
ASUS P5BV-M
4 GB DDR2 667Mhz
2x750 GB SATA RAID1
DVD-ROM
2x Ethernet 1 GBit
1x VGA
500W Netzteil
Miditower
und eine externe 1 TB Festplatte
für mein verständnis ist das ein normaler PC bis auf die CPU

Ich werde dehnen dann ein Lenovo RD120 Server mit 24 GB und einer Quad Xeon CPU vorschlagen mit einer iSCSI SAN.
Da kann ich dann den W2K3 Terminal in einer Virtuellen Umgebung Installieren und die können Ihr Linux mit "IServ" drauf bringen.
Und die sollen sich Angebote dafür einholen.
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Mitglied: dog
22.01.2010 um 10:51 Uhr
ASUS P5BV-M

Wenn es ein ASUS-Board hat ist es eine Bastellösung und kein echter Server, also Finger weg.
Aus Support- und Zuverlässigkeitsgründen willst du einen echten Server von Fujitsu ohne Siemens, HP, Dell...
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Mitglied: quisar
22.01.2010 um 11:55 Uhr
Vor allem für längerfristige Zeit, wer weiß wie die entwicklung in den Schulen vorran geht.
( Die sind jetzt schon zu 50% ausgestattet )

Aber vielen Dank für die ganzen Informationen ich weiß jetzt was ich dehnen sagen kann bei der Besprechung und wohin das ganze führen wird
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Mitglied: H41mSh1C0R
22.01.2010 um 12:05 Uhr
dazu kommt noch, wenn da in der Regel ein Dauerbetrieb herscht, gibt es Falloutlösungen/Redundanzen für Server/Speicher/usw.?

Ist ja nicht so das man sich nen Server hinstellt und dann nach dem Motto arbeitet: "der wird schon laufen und es passiert nie was", oder doch?
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Mitglied: bloodstix
22.01.2010 um 14:31 Uhr
Also ein Termserv mit 12Gig Ram... .*hust* ... sollten schonmal, je nachdem was die so in den Sessions machen bissel mehr rein.

Ein ASUS-Board ist für Server echt nicht zu empfehlen. Wir nehmen bei uns für die Kunden immer Intel boards und fahren damit super. Vor allem Bios-Updates und co sind damit echt nen zuckerschlecken

MIDI-Tower und 500W Netzteil .. das Angebot STINKT.



Dein Vorschlag mit dem Lenovo Server hört sich schon besser an.
Die erste Lösung würde ich niemandem zumuten wollen.



EDITH: Grade erst gelesen das die Schule diesen Asus-Server schon hat?
Da das Thema Fallout/Backup noch gefallen ist -> Sag der Schule das die Hardware nicht "unbrauchbar" ist.
Bastel das Asus-Ding als Failover falls du den andern mal vom Netz nehmen musst.
Dann läuft zumindest das IServ noch. Termserv kannste darauf aber sofort vergessen.


Gruß
Bloody
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Mitglied: quisar
22.01.2010 um 20:33 Uhr
Nene der IServ haben die noch nicht gekauft.

Den Termserver haben die gekauft ( Workstation PC mit ner Dual Core und 4 GB RAM rest Hardware weiß ich nicht ) den anderen wollen die noch Kaufen.
Über den Terminalserver hab ich mich schon ausgelassen bei der Firma die das Verkauft hat.

gruß

Thorsten
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Mitglied: martin.von.wittich
01.03.2010 um 22:36 Uhr
Vorweg: ich bin Mitarbeiter der IServ GmbH; ich will versuchen, einige noch unklare Fragen in diesem Thread zu beantworten bzw. aufzuklären.

Zitat von quisar:
Mir wurde ein Server von einer Firma empfohlen ...... was meiner Ansicht wohl ziemlich zu klein ist... ich aber keine Grundlage
einer berechnung finde.

Es gibt im Prinzip keine Berechnungsgrundlage; das basiert auf Erfahrungswerten. Interessant ist für dich aber mit Sicherheit der Vergleich mit anderen Schulen. Da so ziemlich alle IServs von außen einsehbare Sysmons haben, kannst du sehen, wieviele Benutzer die IServs haben, was für eine CPU, wieviel RAM, wieviele gleichzeitige IDesk-Logins (Weboberfläche), wieviel gleichzeitige Samba-Logins, ...
Daran sollte sich vielleicht einfacher abschätzen lassen, wie die durchschnittliche Belastung eines IServs aussieht.

Beispiel: HvF Braunschweig, die Schule, an der IServ ursprünglich entwickelt wurde. Vermutlich einer der am stärksten frequentierten IServs.
http://hvf-bs.net/sysmon/
Unter dem Punkt System siehst du, dass der (schon relativ alte) Server nur einen P4 (vermutlich Hyperthreading, daher "2x") 3Ghz hat, also weit unter der Leistung von dem vorgeschlagenen Xeon (das ist btw. der Server "Portal-L" von http://iserv.eu/hardware/server.shtml ).
Unter dem Punkt Dienste -> IDesk-Logins kannst du sehen, dass der Server pro Tag ~250 gleichzeitige IDesk-Logins verarbeitet (laut Statistik im IDesk, die von außen nicht einsehbar ist, etwa 2000 Logins pro Tag insgesamt). 250 gleichzeitige Logins heißt in diesem Fall, dass sich zwar 250 Leute am IDesk angemeldet haben, dass sie ihn auch aktiv benutzen - wenn man sich anmeldet und danach das Fenster ohne Logout schließt, vergehen 2 Stunden bis zum Session-Timeout. Die Anzahl der aktiven Sessions (Sessions, die in den letzten 5 Minuten verwendet wurden) liegt in der HvF bei durchschnittlich 15 bis maximal 37.
Der Server ist dabei ziemlich stark ausgelastet (Laufende Prozesse = Load Average) durchschnittlich bei 0.7, aber noch nicht dauerhaft überlastet.
Accounts hat der Server übrigens ~2200 ( http://hvf-bs.net/sysmon/netmon.php ), aber die sind natürlich bei weitem nicht alle aktiv.

Weitere Server sind:
http://sz-apensen.de/sysmon/
http://rsnibelungen.de/sysmon/
http://bbs5-bs.de/sysmon/
http://bsk-agy.de/sysmon/
http://igsquerum.de/sysmon/

Ich finde allerdings keinen einzigen, der an die Anzahl der IDesk-Logins an die HvF heranreicht. Meiner Meinung nach läufst du daher eher Gefahr, den Server zu überdimensionieren statt zu unterdimensionieren (zumindest was den IServ betrifft, den Terminal Server kann ich nicht beurteilen).

Zitat von quisar:
Wie würdet ihr den 180 gleichzeitige sagen wir mal ASP Webzugriffe mit MySQL Datenbank und DHCP und DNS und SAMBA Server zusammen stellen.

Genauer: PHP (leider...) und PostgreSQL-Datenbank; Samba-Server ist richtig, und DHCP und DNS kann man an dieser Stelle wohl vernachlässigen
Allerdings musst du bedenken, dass auch 180 gleichzeitig benutzte Arbeitsplätze nicht zwangsläufig dauernde 180 gleichzeitige Zugriffe auf die Weboberfläche entsprechen - wenn das Internet nicht gesperrt ist, werden die meisten Kids wohl eher surfen anstatt irgendetwas im IDesk zu machen. Das sieht man auch an der Anzahl der aktiven IDesk-Sessions in der HvF (Arbeitsplatzrechner laut interner Statistik: 188).

Insofern stimme ich dog in seinen Vermutungen zur Auslastung zu.

Zitat von bloodstix:
Pass nur auf das du dir kein normalen PC andrehen lässt, hört sich jedenfalls so
an weil du nix von redundanz beim Netzteil schreibst ;)

Das ist richtig; die derzeitigen Wortmann-Server, die wir verkaufen, haben alle keine redundanten Netzteile. Ich würde das allerdings auch bevorzugen; ich schlage meinem Chef das mal vor.

Zitat von H41mSh1C0R:
dazu kommt noch, wenn da in der Regel ein Dauerbetrieb herscht, gibt es Falloutlösungen/Redundanzen für Server/Speicher/usw.?

Ist derzeit nicht vorgesehen. Da hat meines Wissens nach aber auch noch keine Schule nach gefragt; die meisten würden auch niemals so viel Geld ausgeben wollen. Wer explizit bei der Bestellung danach fragt, bekommt es aber zu entsprechenden Aufpreisen mit Sicherheit auch.
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Mitglied: hushpuppies
08.08.2010 um 11:11 Uhr
Also die Wortmänner haben durchaus auch Server mit redundanten Netzteil - das kann man bei vielen Modellen dazu kaufen. Vorbereitet sind dafür alle "ernsthaften" Servermodelle auf jeden Fall.
Dazu kommt bei denen, dass man da für relativ wenig Geld zusätzlich die Garantie auf 5 Jahre VorOrt Service mit Vorabaustausch kriegen kann - das ist vorallem für Schulen oder kleinere Firmen mit knappen Budget interessant. Noch dazu sind die sehr unbürokratisch
Das oben erwähnte Asus-Board ist tatsächlich ein Serverboard und das geht auch ganz vernüftig (immer in Hinblick auf die Preisklasse in der das z.B. bei Wortmann verbaut wird). In Hinblick auf Stabilität würde ich aber auch immer zu Intel greifen - die haben da einfach am meisten Erfahrung. Und auf jeden Fall kein Onboard-Raidcontroller sondern was gescheites von Adaptec, LSI oder 3Ware.

Welche Serverherstellerfirma gut ist, ist eine sehr philosophische Frage Für mich kommen z.B. Fujitsu, Dell, HP nicht in Frage, weil ich mit denen nur schlechte Erfahrungen hauptsächlich beim Service gemacht habe - bitte ich will keine Diskussion lostreten - ich will nur sagen: Frag 10 IT'ler nach der besten Marke und du bekommst 11 Meinungen
Wichtigstes Entscheidungskriterium neben der Hardware ist IMHO: Wo bekomme ich bei einem Defekt möglichst schnell zu fairen Preisen Ersatz her?
Wenn nämlich der Wartungsvertrag und Garantiepakete usw. für *einen* Server soviel kostet wie ein zweiter oder dritter, dann lohnt sich das in meinen Augen nicht.
Bitte warten ..
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