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Kommentar vom Moderator Dani am 14.10.2014 um 19:53:01 Uhr
Titel angepasst.

Internetverbrauch reduzieren am PC, Smartphone, sonstiges

Frage Netzwerke

Mitglied: Dirk2904

Dirk2904 (Level 1) - Jetzt verbinden

14.10.2014, aktualisiert 19:53 Uhr, 2508 Aufrufe, 6 Kommentare

Hallo Zusammen,

ich hoffe ihr könnt mir etwas helfen. Ich befinde mich an Bord eines Seeschiffes, wo wir ein Satellitensystem für die Internetverbindung nutzen. Die Verbindung ist für die meisten Tätigkeiten ausreichend (ca. 512kbit/s down/up ), um die Kommunikation mit „zu Hause“ aufrecht zu erhalten (Skype, E-Mails, Facebook, Whatsapp, etc.)

Soweit mir bekannt, kauft der Eigner unseres Schiffes beim Satellitenanbieter eine Bandbreite und kann in einem bestimmten Rahmen soviel Traffic verwenden, wie möglich. Im Preis enthalten sind pro Monat 82GB Traffic (down/upload), was wir in den vergangenen Monaten bei weitem überschritten hatten (180GB Gesamtverbrauch im Durchschnitt pro Monat). Nun kam der Satellitenanbieter schon öfter auf den Schiffseigner zurück und sagt, dass das kurzfristige Überschreiten der Nutzungsbandbreite kein Problem sei, aber da es sich in der Vergangenheit öfter vorkam, müssen Maßnahmen getroffen werden, um den Internetverbrauch zu minimieren. Der Satellitenanbieter kann den Schiffseigner 100$ pro GB über den 82GB Monatsvolumen in Rechnung stellen. Bei 14 Schiffen, könnt ihr euch ja ausrechnen, was das für zusätzliche Kosten sind.

Natürlich gibt es in jeder Besatzung einige schwarze Schafe, die das Internet wie zu Hause verwenden und täglich auf irgendwelchen Videoseiten (auch FSK 18 Seiten!) surfen, Onlinespiele spielen oder Webradio streamen. Das führt irgendwann dazu, dass alle Wlans an Bord ausgeschaltet werden und nur noch die Schiffsführung (der Mann mit den 4 Streifen) Internet nutzen darf.

Durchschnittlich befinden sich 15 Leute an Bord, die sich alle in ihren Kammern per RJ45 Dose mit dem Schiffsnetzwerk verbinden und „online“ sind. Ich frage mich nun, wie man den Internetverbrauch reduzieren kann und bin dort auf einige Ideen gekommen. Ich möchte euch bitten, mir weitere Hinweise zu geben, wo sich zum Beispiel versteckte Verbräucher befinden. Auch wenn diese nicht viel Internettraffic benutzen. Hier gilt: Kleinvieh macht auch Mist!

iPhone/iPad:
- Deaktivieren von Hintergrundaktualisierungen
- Deaktivieren von E-Mail (viele laden sich die Mails aufs iPhone/iPad und anschließend nochmal auf den PC, somit doppelter Datentransfer)
- Deaktivieren von Pushbenachrichtigungen (lohnt sich das?)
- Ortungsdienste ausschalten (hilft das?)
- keine Updates von Apps im Appstore
- kein Download von Apps
- Deaktivieren von Backup via iCloud

PC:
- Deaktivieren von automatischen Updates (Windows, Antivirus, Spywarescanner, Browser Updates, sonstiges?)
- Skype ohne Videostream verwenden, nur Sprache
- Schließen von Webbrowsern nach Beedingung der Sitzung
- Installieren von Adblock Plus im Webbrowser, um Werbung oder Banner auszuschalten (gibt noch andere Browser Addons?)
- E-Mail Programme: Deaktivieren vom automatischen Abgleich bzw das Raufsetzen von alle 30min auf alle 2h.
- Deaktivieren von Dropbox
- Das Installieren des Programmes NetLimiter 3, welches den Datentransfer statistisch festhält und unsichtbare Verbräucher auf dem jeweiligen PC anzeigen kann.

Android Smartphones:
Hier habe ich leider keine Ahnung, was man deaktivieren kann, um den Datenverbrauch zu minimieren. Ich bitte um Hilfe!

Generelle Maßnahmen:
Kein streamen von Videos, Webradio, Onlinespiele, keine unnötigen Downloads


Es sollen in Zukunft Webseiten/Protokolle durch den Satellitenanbieter geblockt werden, um u.a. Videostreaming zu verhindern. Ehrlich gesagt, glaube ich, dass es trotz der Filter eine Möglichkeit gibt weiterhin Youtube zu nutzen, oder meint ihr nicht?


Ich würde mich freuen von dem einen oder anderen Tipps oder Anregungen zu erhalten.

Mitglied: WolfgangKirn
14.10.2014 um 20:04 Uhr
Hallo Dirk,

Eure oder Deine Situation kenne ich, auch bei einem eher kleinen mittelständischen Betrieb gibt es POWERSAUGER. Die Kosten zwar nicht direkt Geld, weil wir eine Flatrate bezahlen, nur ist verlorene Arbeitszeit auch nicht kostenlos. Habe in den letzten Jahren immer das Glück gehabt, auf einen (kommerziellen) Proxy zurückgreifen zu können. War und ist ein Collax (www.collax.com), zur Zeit läuft die Software auf einen ausgemusterten HP Proliant D360 G5. Und die Kombi aus Hard- und Software ist so eingestellt, dass direktes Surfen über Port 80 NICHT funktioniert. Unsere Webbrowser werden alle so eingestellt, dass wir den Proxy über Port 3128 aufrufen müssen. Und bevor jeder etwas zu sehen bekommt, ist die Eingabe eines Benutzernamens und eines Passwortes erforderlich. Im Proxy wird das alles (rechtlich sauber) protokolliert und somit gibt es jeden Tag um 3 Uhr eine neue Auswertung des aufgelaufenen Monats mit der Rangfolge der Powersauger, und dies nach Benutzernamen und auch nach IP-Adresse. Wenn bei uns das jegliches Masshalten gedanklich abgeschaltet wird (Fussball, Olympiade oder weitere mehr oder weniger wichtige Ereignisse) pflege ich die Strategie von Einzelgesprächen. Das hilft.

Wolfgang Kirn
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Mitglied: Deepsys
15.10.2014 um 09:01 Uhr
Hi,

vergiss alles was du am Gerät machen kannst, das kann doch jeder wieder ändern, zumindest bei den Smartphones.
Du braucht eine "Kiste" davor die filtert und vor allem bestimmt Seiten direkt sperrt und evtl. ab 82GB die Türe zu macht, bzw. nur noch die 4 Sterne durchlässt.
Machen wir auch so.

Frag am besten mal ein Systemhaus deines Vertrauens, da gibt es einige Möglichkeiten.

VG
Deepsys
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Mitglied: WolfgangKirn
15.10.2014 um 09:15 Uhr
Hallo Deepsys,

genau den Weg habe ich beschrieben, schaltet eine Kiste zwischen Schiffsnetzwerk und Internet, direkt bevor es zum Satelliten abgeht.

Mit freundlichen Grüßen/Wolfgang
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Mitglied: Lochkartenstanzer
15.10.2014, aktualisiert um 12:09 Uhr
Moin,

Das ist ein soziales Problem, dem man zum Glück mit technischen Mitteln Abhilfe verschaffen kann. das ist wie mit den heiz-/Wasser-/Stromkosten in einer WG, wenn nicht alle kooperativ sind. keiner fühlt sich verpflichtet daß ausgerechnet er sparen soll. Man nutzt ja eh nur das "nötigste". Wenndie gemeinschaft so graoß ist, daß man das nicht "zu dritt" regeln kann, muß man die Kosten so umlegen, daß es den trifft, der auch die Kosten verursacht.

  • Als allererstes soltlest du den Internetzugang regulieren, indem Du alles über Proxies leitest und Benutzer und den von ihnen erzeugten Traffic erfaßt.
  • Im ersten Schritt könnten man "Highscores" veröffentlichen (ggf mit Angabe der tripple-X-Seiten, die der benutzer besucht hat ), damit die Leute sehen, was sie an traffic verursachen.
  • Im nächsten Schritt könnte man den personen einfach kontingente zuteilen, z.B. 1GB/Monat und allen Traffic, der darüberliegt in rechnung stellen. Bei 100$/GB werden die sich schnell überlegen, ob ihnen irgendwelche Möpse das Wert sind.


lks

Edith: die hopsenden Möpse ersetzt.
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Mitglied: Dirk2904
15.10.2014 um 21:03 Uhr
Hallo ihr drei!

Schonmal vielen Dank für eure Hinweise. Lange ist es her, ich hatte zu Abiturzeiten Cisco CCN1+2 gemacht. Die Basics sind noch hängen geblieben, aber vieles ist in die Vergessenheit geraten.

Die Idee mit der Einrichtung eines Proxy Servers klingt nicht schlecht. Wie lässt es sich realisieren? Muss ein Switch gekauft und zwischengeschaltet werden? Wie richte ich das dann dort ein?

Wir haben ein Netgear FS726 Smart Switch in unserem Netzwerk zwischengeschaltet. Dort kann ich nur minimal Monitoring betreiben. Ich sehe zum Beispiel, wenn ein User mehr als 100MB voll hat. Lässt sich damit ein Proxy auch realisieren?

Sollte das mit dem Proxy realisiert werden, müsste jedes Besatzungsmitglied seinen eigenen Account bekommen, richtig? Also bräuchte man auf jedem unserer 14 Schiffe ein Besatzungsmitglied, dass sich mit der Verwaltung des Netzwerkes etwas auskennt und neue Besatzungsmitglieder anmeldet bzw das Netzwerk pflegt?!

Die W-Lans an Bord könnte man auf zwei beschränken und über Macadressenfilterung die einzelnen Smartphones/Tablets anmelden. Über einen Zähler im W-Lan Router kann man den Verbrauch der einzelnen Geräte entsprechend beobachten. Sehe ich das richtig so oder gibt's hier eine bessere Alternative?

Viele Grüße,
Dirk
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Mitglied: WolfgangKirn
16.10.2014, aktualisiert um 07:30 Uhr
Hallo Dirk,

ich würde auf den Schiffen Kammern oder ähnliches, aber keine Benutzer im Proxy anlegen. Das sollte dann auch mehrere Reisen überstehen. Und das WLAN brauchst Du dann auch nicht speziell zu behandeln, auch der Verbauch dieser mobilen Geräte werden wird im Proxy vermerkt.

Mit freundlichen Grüßen/Wolfgang
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