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Internetzugang für 45 Rechner? Welches Material wird benötigt?

Frage Microsoft Windows Netzwerk

Mitglied: ECN1979

ECN1979 (Level 1) - Jetzt verbinden

28.11.2011 um 00:01 Uhr, 3393 Aufrufe, 18 Kommentare

Hallo ich bin neu hier und will mal kurz mein Problem schildern,

also wir haben uns ein Studentenwohnheim gemietet mit 45 Wohneinheiten, in jedem dieser Zimmer wurde eine Netzwerkdose während der Renovierung installiert.
Jeder der Studenten möchte ins Inet natürlich.Nun meine Frage, welche Materialien benötige ich und welche Kaufempfehlungen kann man mir geben.

Im Keller des Hauses ist der Hausanschluss der Telekom und in diesem Raum laufen auch die Kabel der Zimmer rein.

Benötigen wir einen Switch,Router,Extrarserver? Serverschrank?

Die Leute sollen einfach nur ins Inet, keine Freigaben von Programmen oder Austausch untereinander.

Vielen Dank im Voraus

Mit freundlichen Grüßen
Mitglied: Pjordorf
28.11.2011 um 00:14 Uhr
Hallo,

Zitat von ECN1979:
Benötigen wir einen Switch
Ja. Besser 2.

Router
Ja. Wie solls sonst ins Internet gehen.

Extrarserver?
Mit deinen gelieferten Infos? Vermutlich nicht.

Serverschrank?
Wenn hübsch sein soll, ja.

Die Leute sollen einfach nur ins Inet
Fritzbox!

keine Freigaben von Programmen
Wie willst du jemanden von abhalten das auf seinen Rechner zu tun?

oder Austausch untereinander.
Lokal? Dann muss ja jeder in ein anderes Subnetz oder VLAN oder Trennung auf Layer 2 oder IP Isolation usw. Oder willst du verhindern das die sich über das Inet untereinander verbinden und Tauschen Ein Captive Portal könnte dir vielleicht helfen.

Gruß,
Peter
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Mitglied: dog
28.11.2011 um 00:20 Uhr
Besorg dir auf jeden Fall einen Internetanschluss mit mehreren öffentlichen IPs, damit man das sauber zuordnen kann.
Am Besten ist es du gründest einen Verein und meldest dich bei der Bundesnetzagentur als ISP an, dann bist du aus der Haftung für die ganzen illegalen Torrents raus

Als Switch muss mindestens einer mit Port Isolation und Port Security oder DHCP Snooping her.
Für den Login sollte man einen PPPoE-Server benutzen.
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Mitglied: Nagus
28.11.2011 um 08:39 Uhr
/OT

@dog, komme ich als Verein tatsächlich da raus? Kennst Du dich ein wenig in dem Thema aus? Ich habe da nämlich auch noch so eine Baustelle vor mir ...
Gruß
Nagus

/OT
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Mitglied: hmarkus
28.11.2011 um 09:50 Uhr
Zitat von Nagus:
@dog, komme ich als Verein tatsächlich da raus? Kennst Du dich ein wenig in dem Thema aus? Ich habe da nämlich auch
noch so eine Baustelle vor mir ...

Guten Morgen zusammen,

@Nagus und @ECN1979: das Forum bietet keine Rechtsberatung, das können und dürfen wir hier nicht, egal wieviel Ahnung der eine oder andere hat. Wenn Ihr eine rechtsverbindliche Auskunft haben wollt, dann müsst Ihr Euch wohl oder Übel an einen Rechtsanwalt wenden.
Und je nach Größenordnung des anzunehmenden Schadens ist der Anwalt die billigere Lösung.

Gruß

Markus
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Mitglied: Simsa84
28.11.2011 um 10:38 Uhr
Zitat von hmarkus
Guten Morgen zusammen,

Morgen

@Nagus und @ECN1979: das Forum bietet keine Rechtsberatung, das können und dürfen wir hier nicht, egal wieviel Ahnung
der eine oder andere hat. Wenn Ihr eine rechtsverbindliche Auskunft haben wollt, dann müsst Ihr Euch wohl oder Übel an
einen Rechtsanwalt wenden.
Und je nach Größenordnung des anzunehmenden Schadens ist der Anwalt die billigere Lösung.

Gut zu wissen für die Zukunft


Gruß

Gruß zurück
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Mitglied: Nagus
28.11.2011 um 13:53 Uhr
@Nagus und @ECN1979: das Forum bietet keine Rechtsberatung, das können und dürfen wir hier nicht, egal wieviel Ahnung
der eine oder andere hat. Wenn Ihr eine rechtsverbindliche Auskunft haben wollt, dann müsst Ihr Euch wohl oder Übel an
einen Rechtsanwalt wenden.
Und je nach Größenordnung des anzunehmenden Schadens ist der Anwalt die billigere Lösung.

Gruß

Markus

Moin, will auch keine Rechtsberatung! Mich interessieren lediglich Möglichkeiten und scheinbar gibt es da ja doch welche. Wie das nachher tatsächlich aussieht muss der Rechtsanwalt klären.
Aber ich habe z.B. noch nix von der Variante eines Vereins als ISP gehört. Wer macht bspw. so etwas? Erfahrungen, Probleme, etc ..
Gruß
Nagus
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Mitglied: muftypeter
28.11.2011 um 14:56 Uhr
Hallo,
technisch gesehen ist das einfach.

45 Ports + 1 Uplink müssen zusammengefaßt werden. Ob das nun gemanaged oder einfache Switche sind, muß noch entschieden werden. Dann benötigt man eine Verbindung zum Provider der Wahl. Bei 45 Anschlüssen kann schon ein gewisser Traffic zusammenkommen. Daher die Dimensionierung beachten.

Nun kommt das Lustige:
Jener, der den Anschluß pachtet ist für die Verfehlungen die unter diesem getätigt werden HAFTBAR, wenn er nicht beweisen kann wer das war. Das ist es, was hier wohl wichtiger ist als die technische Auslegung. Ich würde nicht für meine Freundlichkeit mit einer Klage/Rechnung eines Torrentanwaltes bestraft werden wollen.

Hier kann leider nur ein Anwalt, der sich auf diesem Gebiet auch wirklich auskennt, eine Hilfe sein.

Grüße vom Peter
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Mitglied: dog
28.11.2011 um 15:57 Uhr
Aber ich habe z.B. noch nix von der Variante eines Vereins als ISP gehört. Wer macht bspw. so etwas?

Wir machen so etwas als "Bürgernetz"-Projekt, allerdings habe ich mit den rechtlichen Fragen nichts zu tun.
Interessant ist hauptsächlich, dass du dich bei der Bundesnetzagentur anmeldest.
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Mitglied: brammer
28.11.2011 um 19:08 Uhr
Hallo,

@muftypeter
Wie willst du den die Trennung der einzelnen Teilnehmer ohne gemanagte Switch realisieren?

Bei 45 Teilnehmern würde ich zu drei oder 24 Port gemanagten Switchen tendieren.
Außerdem stellt sich die Frage ob ihr 100 MBit oder Gigabit nehmt.

Bei 45 Teilnehmern von jedem 20 Euro einnehmen, das macht 900 Euro im Monat, da kann man je nach Anbieter schon reichlich Bandbreite für bekommen.
Ja nachdem wo das ganze ist, soltest du dich mal an einen Kabelprovider wenden.
Vielleicht ist der ein oder andere Große Business Anbieter bei dem Volumen auch interessiert das ganze für euch als Komplettangebot zu realisieren.
Dann braucht ihr euch garnicht darum zu kümmern.

brammer
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Mitglied: nEmEsIs
28.11.2011 um 22:49 Uhr
Hi

Also warum setzt du nicht einen Proxy ein, auf dem mitgelogt wird und du die Bewohner einen Schrieb unterschreiben lässt den du am besten von einem Anwalt oder einem guten Jura Prof. prüfen lässt und damit aus dem Schneider.
Somit wissen alle Bewohner das sie nichts illegales machen sollten, weil es aufgezeichnet wird, und du kannst den Helferlein in Blau/Grün notfalls etwas vorlegen ala Logfile.
Dann kannst du auch gleich eine Benutzerordnung machen, da du sonst in kürzester Zeit überall W-Lan access hast und da sicher keine Abgesicherten sondern eher öffentliche Netze sind, wo sich das Nachbarhaus gleich mit einwählt.
Also etwas kreativ sein, was alles nachher in deinem Netzwerk nicht gemacht werden soll.

Als Proxy gibt es viele OpenSource Lösungen wie Endian, IPCOP, IPFIRE ....

Mit freundlichen Grüßen Nemesis

Wenn es ein offizielles Wohnheim ist ggf. den Betreiber / Uni fragen ob die das nicht mit verwalten wollen. Bei mir an der Uni war es so dass sich das Studentenwerk darum gekümmert hat. Das hätte den Vorteil du musst dich nur darum kümmern das die das in die Hand nehmen und so ein Admin an der Uni hat meistens ein wenig mehr Ahnung wie er was absichert. Oder den zumindest fragen ob er dir dabei helfen kann(bekommt bei Hardware bessere Konditionen usw.)
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Mitglied: dog
28.11.2011 um 23:00 Uhr
Das wird nichts.
Hier geht es um Menschen mit Rechten und ein ständiges mitloggen ist schlicht verboten.

Zudem kann es in einem sauber konzipierten Netz egal sein ob die User WLAN-APs anschließen oder nicht.
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Mitglied: nEmEsIs
28.11.2011 um 23:10 Uhr
Hi

Also in dem Wohnheim von ner Freundin die mussten unterschreiben, dass sie in dem Netzwerk das vom Studentenheim gestellt war nichts illegales machen, und haben sich mit anyconnect von Cisco in ihren Zimmern eingewählt. Ich als normaler Student musste auch unterschreiben das ich an den öffentlichen Netzten der Uni nichts illegales mache und sie dies mitloggen. Einen aus meinem Semester haben se sogar damals erwischt, wie er über ein P2P Netz was illegales an der Uni gezogen hat und ihn ins Rechenzentrum zitiert.

Denke wenn man das als Bildungsnetzt laufen lässt geht es aufjedenfall.

Mit freundlichen Grüßen Nemesis
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Mitglied: Nagus
29.11.2011 um 13:46 Uhr
Hm, da ich meine Lösung vermutlich nicht über einen Verein abdecken kann, plane ich einen Proxy, der einfach mit protokolliert und ggf. an die Strafverfolgungsbehörden übergeben wird.
Die Nutzer müssen vorher unterschreiben, das Ihnen das bekannt ist und wie das ggf. gehandhabt wird. Was die da machen, ist mir ja egal. Aber das ist noch ein wenig unausgegoren
Ich muss daran noch feilen und dann an einen Anwalt geben ....
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Mitglied: muftypeter
29.11.2011 um 15:18 Uhr
Hallo,
Der ist gut : ....Hier geht es um Menschen mit Rechten und ein ständiges mitloggen ist schlicht verboten.....

ECN1979 ist dann als Internetprovider tätig und in dieser Stellung sollte das kein Problem sein. Das läuft dann wohl eher als Beweissicherung.

Grüße vom Peter
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Mitglied: dog
29.11.2011 um 18:16 Uhr
Das läuft dann wohl eher als Beweissicherung.

Es gibt keine Beweissicherung!
Als ISP darf man ausschließlich Traffic-Daten speichern (dazu zählt eigenentlich nicht mal mehr die IP) - wenn diese für die Abrechnung relevant sind und auch nur genau so lange.

Eine Speicherung wie sie ein Proxy vornimmt ist selbst in Firmen NICHT mit "Unterschreib mal und gut ist" erlaubt, geschweige denn bei Privatpersonen!

Es ist mir auch unbegreiflich warum hier jeder Wert darauf legt eine illegale Lösung mit viel Aufwand zu bauen, wenn man einen Internetanschluss mit mehreren IPs (die man ganz einfach statisch verteilen kann) für nicht viel mehr bekommt...
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Mitglied: brammer
29.11.2011 um 19:20 Uhr
Hallo,

plane ich einen Proxy, der einfach mit protokolliert und ggf. an die Strafverfolgungsbehörden übergeben wird.

Na, dann übergib dich mal gleich mit an die Strafverfolgungsbehörden!

Aufzeichnen ist nicht!
Mitprotokollieren mit einem einfachen entweder du unterschreibst oder du bekommst kein Internet ist ebenfalls nicht!
Was meinst du wieso die ISP eine eigene Rechstabteilung haben?
Nicht nur um säumige Kunden zur Zahlung zu überreden, sondern auch um sich von denen erklären zu lassen was sie tun und was sie besser lassen sollten.

brammer
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Mitglied: Nagus
30.11.2011 um 13:38 Uhr
Ähm - die Telekom speichert auch länger - mit dem Argument der Rechnungsstellung - aber sei speichert ...!
Aber ich sehe schon, ich muss mich wohl doch noch intensiver mit dem Thema befassen ....
Nagus
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Mitglied: mrtux
30.11.2011 um 14:25 Uhr
Hi !

Zitat von dog:
Als ISP darf man ausschließlich Traffic-Daten speichern (dazu zählt eigenentlich nicht mal mehr die IP) - wenn
diese für die Abrechnung relevant sind und auch nur genau so lange.

Naja das Problem bei der Sache ist ja, dass sich die Provider da nicht so recht auf die Finger schauen lassen und eben die IP doch speichern und meistens auch viel zu lange.

Oder wie ist es sonst zu erklären, dass die Filesharing-Abmahnungen trotz Urteil des Verfassungsgerichtes immer noch ansteigen und auf Grund der Anpassungen des Urheberrechtes die IPs schon seit einiger Zeit "auf dem kleinen Dienstweg" (also ohne das Hinzutun eines Richters) den Abmahnern (quasi fast schon Freihaus) zur Verfügung gestellt werden. Eigentlich ein klarer Verstoss gegen das Urteil zur Vorratsdatenspeicherung aber solange die Provider für jede IP-Abfrage einen gewissen Betrag einkassieren dürfen, nimmt man es eben mit dem Recht der Bürger auf Datenschutz nicht so genau....

@TO
Wie Du siehst, ist das Thema nicht so einfach und wie ich herauslese, deine Erfahrung bei demThema eher gering. Daher würde ich dringend professionelle Hilfe anraten, die dir das so umsetzt wie dog (mit verschiedenen IPs nach aussen) es vorgeschlagen hat. Denn wenn es dabei doch einmal zu Konflikten mit dem Urheberrecht kommt, kann das massive Kosten nach sich ziehen, da ist deine "Geiz ist geil, das machen wir selbst" - Sparwut sicherlich fehl am Platz....

mrtux
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