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ISDN wird abgeschaltet und auf VOIP umgestellt

Frage Netzwerke TK-Netze & Geräte

Mitglied: Freundeskreis81

Freundeskreis81 (Level 1) - Jetzt verbinden

07.08.2013 um 09:20 Uhr, 9348 Aufrufe, 32 Kommentare

Hallo Zusammen,

ich bräuchte da mal ein guten Ratschlag von Euch.
Bei uns wird das ISDN sehr zeitnah komplett abgestellt und wir bekommen Glasfaseranschlüsse (20/20).
Jetzt haben wir aber alle Telefone und natürlich auch unsere Telefonanlage mit ISDN.
Könnt Ihr mir evtl. sagen ob ich die ISDN Anlage inkl. aller Verteiler etc. rausschmeißen muss oder gibt es eine VOIP- Anlage (Bezahlbar) die trotzdem mit der
ISDN Anlage funktioniert?

Wie würdet Ihr am besten vorgehen oder was würdet Ihr tun?

Telefone haben wir ca. 8 Stück und ein Fax. Rufnummern haben wir wohl nur 3 oder 4 verschiedene.

Vielen Dank für Eure hilfe!

Grüße,
Freundeskreis81
32 Antworten
Mitglied: Looser27
07.08.2013 um 09:48 Uhr
Hallo,

eine zusätzliche Frage, die Du beantworten solltest, ist, ob der Datenschutz mit Eurem VOIP-Anbieter geklärt ist.
Eine ungesicherte VOIP Anbindung läßt sich relativ einfach mitschneiden, während ISDN als sicher gilt.

Gruß
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Mitglied: DSTservice
07.08.2013, aktualisiert um 09:55 Uhr
Hallo,
es ist ja jetzt nicht bekannt, welcher Router zum Einsatz kommen wird. Üblicherweise werden z.Bsp. bei Kabelanschlüssen oder DSL Anschlüssen mit VoiP Router mit interner S0 Schnittstelle angeboten. Dann kann die Konfiguration so bleiben, wie sie ist. Das FAX ist aber analog? Eine Fritz Box z.Bsp. stellt alle diese Funktionen zur Verfügung und könnte auch hinter einem bestehenden Router zum Einsatz kommen.

Gruß DSTservice
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Mitglied: MrNetman
07.08.2013 um 10:00 Uhr
Hallo Freund,

Wenn euer Provider ISDN via Kupferkabel abschaltet, dann muss er euch doch auch die Möglichkeit geben die Telefonanalage weiter zu nutzen. Der Router ist dann das ISDN-Interface zu eurer Telefonanlage. Diese funktioniert erst einmal wie gehabt.
Ich benutze hier analoge Telefone, ISDN Telefone und noch alte mit Impulswahlverfahren.

Auch das mit dem Fax ist damit machbar.

Also die Ansprache an den Provider ist wohl die naheliegendste

Viel Erfolg
Netman
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Mitglied: Lochkartenstanzer
07.08.2013 um 10:06 Uhr
Zitat von Freundeskreis81:
Könnt Ihr mir evtl. sagen ob ich die ISDN Anlage inkl. aller Verteiler etc. rausschmeißen muss oder gibt es eine VOIP-
Anlage (Bezahlbar) die trotzdem mit der
ISDN Anlage funktioniert?

Fritzbox. 7270 oder 7390

wird oft als VOIP/ISDN-Gateway verwendet.

Wie würdet Ihr am besten vorgehen oder was würdet Ihr tun?

Einen asterisk mit ISD-Karten zusammenschrauebn udn als Gateway benutzen.

Telefone haben wir ca. 8 Stück und ein Fax. Rufnummern haben wir wohl nur 3 oder 4 verschiedene.

da könnte man ggf die alte Anlage gelcih durch ein Asterisk ersetzen wie z.B. das da.
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Mitglied: Freundeskreis81
07.08.2013 um 10:25 Uhr
Ach ja, die T-Com bietet uns eine Mediatrix (Modell noch unbekannt) an. Leider ist der Preis dafür auch noch nicht bekannt.
Natürlich wäre das wohl die Sinnvollste Lösung, aber damit kennt sich eben leider niemand aus
und wir wären ständig auf T angewiesen, sollte ein Problem auftreten.

Das mir der FritzBox klingt eigentlich am besten. Ein externes Routen wird leider durch T unterbunden.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
07.08.2013 um 10:36 Uhr
Zitat von Freundeskreis81:
Das mir der FritzBox klingt eigentlich am besten. Ein externes Routen wird leider durch T unterbunden.

Das war eigentlich ironisch gemeint, weil die für Eure beürfnisse "untersized" sein dürfte, oder wie viele ISDN-Leitungen habt Ihr? Sofern man mit einem S0-nschluß auskommt ist aber die fritzbox durchaus als preiswertes kleines Gateway zu gebrauchen, auch wenn es bessere (und komplexere) Lösungen gibt.

was kommt den aus der Glasfaser herausgefallen, bzw. mit welcher Schnittstelle wird euch die Telefonie denn übergeben?


lks
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Mitglied: keine-ahnung
07.08.2013 um 10:39 Uhr
Moin,

grottige Idee - freiwillig oder Zwang?
Könnt Ihr mir evtl. sagen ob ich die ISDN Anlage inkl. aller Verteiler etc. rausschmeißen muss
Leider nein! Da nur Du weisst, was Du für eine TK hast ...
oder gibt es eine VOIP- Anlage (Bezahlbar) die trotzdem mit der ISDN Anlage funktioniert?
Es gibt auch "ISDN-Anlagen", die VOIP-Module aufnehmen können ...
Ach ja, die T-Com bietet uns eine Mediatrix (Modell noch unbekannt) an. Leider ist der Preis dafür auch noch nicht bekannt. Natürlich wäre das wohl die Sinnvollste Lösung, aber damit kennt sich eben leider niemand aus und wir wären ständig auf T angewiesen, sollte ein Problem auftreten.
Schaut Euch mal die Auerswald 5020VOIP an. Obwohl Du uns auch nicht verrätst, was Ihr für Telefone im Einsatz habt ... sollte die im Grundausbau Euer setup abdecken können, ohne irgendeinen Gurks noch dahinter zu kaskadieren ...

Beim nächsten Mal wären Fragen, die das Niveau "Mein Auto geht kaputt - was tun?" ein wenig übertreffen, total nett!

LG, Thomas
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Mitglied: Looser27
07.08.2013 um 10:40 Uhr
Zitat von Freundeskreis81:
Ach ja, die T-Com bietet uns eine Mediatrix (Modell noch unbekannt) an. Leider ist der Preis dafür auch noch nicht bekannt.
Natürlich wäre das wohl die Sinnvollste Lösung, aber damit kennt sich eben leider niemand aus
und wir wären ständig auf T angewiesen, sollte ein Problem auftreten.

Das mir der FritzBox klingt eigentlich am besten. Ein externes Routen wird leider durch T unterbunden.

Dann schau Dir doch mal die Telefonanlagen von Starface an. Die sind preislich im Rahmen und Du kannst alles selber konfigurieren.
Dann hast Du nach außen wie nach innen VOIP (sofern Dein Netzwerk genug Reserven hat).
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Mitglied: Freundeskreis81
07.08.2013 um 10:44 Uhr
Zitat von keine-ahnung:
Moin,

grottige Idee - freiwillig oder Zwang?
> Könnt Ihr mir evtl. sagen ob ich die ISDN Anlage inkl. aller Verteiler etc. rausschmeißen muss
Leider nein! Da nur Du weisst, was Du für eine TK hast ...
> oder gibt es eine VOIP- Anlage (Bezahlbar) die trotzdem mit der ISDN Anlage funktioniert?
Es gibt auch "ISDN-Anlagen", die VOIP-Module aufnehmen können ...
> Ach ja, die T-Com bietet uns eine Mediatrix (Modell noch unbekannt) an. Leider ist der Preis dafür auch noch nicht
bekannt. Natürlich wäre das wohl die Sinnvollste Lösung, aber damit kennt sich eben leider niemand aus und wir
wären ständig auf T angewiesen, sollte ein Problem auftreten.
Schaut Euch mal die Auerswald 5020VOIP an. Obwohl Du uns auch nicht verrätst, was Ihr für Telefone im Einsatz habt ...
sollte die im Grundausbau Euer setup abdecken können, ohne irgendeinen Gurks noch dahinter zu kaskadieren ...

Beim nächsten Mal wären Fragen, die das Niveau "Mein Auto geht kaputt - was tun?" ein wenig übertreffen,
total nett!

LG, Thomas

Zwang! Es wird einfach abgeschaltet um kosten zu sparen.
Aber Du hast vollkommen recht. Die Frage war aus dem Bauch raus und nicht richtig Überlegt.
Ich werde eine komplette Bestandsübersicht machen und es hier dann noch mal posten!
Danke Thomas.
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Mitglied: DSTservice
07.08.2013 um 10:54 Uhr
Hallo,
eine Fritz geht ohne "Eingriffe" sowieso nur für einen Mehrgeräteanschluss. In der Tat waren es aber auch sehr wenige detaillierte Informationen.

Gruß
DSTservice
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Mitglied: Pjordorf
07.08.2013 um 11:02 Uhr
Hallo,

Zitat von Freundeskreis81:
Zwang! Es wird einfach abgeschaltet um kosten zu sparen.
Von wessen Seite aus wird der Zwang ausgeführt? Die T-Kom wird frühestens ab 2016 bei Neuaufträgen ISDN nicht mehr bereitstellen, bestandschutzfür bestehende ISDN bleibt aber natürlich bestehen (Wie lange?).Stell dir mal Deutschland ab nächsten Monat zwangsweise ohne ISDN vor. Das würde auch eine T-Kom nicht überleben und Politisch dürfte das auch einiges bewegen.

Daher, wer will Sparen? (obwohl spart es tatsächlich in bezug auf Qualität?)

Gruß,
Peter
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Mitglied: Freundeskreis81
07.08.2013, aktualisiert um 11:07 Uhr
Zitat von Pjordorf:
Hallo,

> Zitat von Freundeskreis81:
> Zwang! Es wird einfach abgeschaltet um kosten zu sparen.
Von wessen Seite aus wird der Zwang ausgeführt? Die T-Kom wird frühestens ab 2016 bei Neuaufträgen ISDN
nicht mehr bereitstellen, bestandschutzfür bestehende ISDN bleibt aber natürlich bestehen (Wie lange?).Stell dir mal
Deutschland ab nächsten Monat zwangsweise ohne ISDN vor. Das würde auch eine T-Kom nicht überleben und
Politisch dürfte das auch einiges bewegen.

Daher, wer will Sparen? (obwohl spart es tatsächlich in bezug auf Qualität?)

Gruß,
Peter

Hallo Peter,

die T-Com hier (nicht DE) macht es definitiv so. Gefragt wurde bzw. wird nicht.
Es kam ein Anruf und wurde mitgeteilt das ab Oktober kein ISDN mehr vorhanden sein wird.
Der ADM von T kam dann bei uns vorbei, krakelte kurz 2 Blätter voll und meinte zum Abschluss wir sollen uns schnell was Überlegen.
Leider werde ich aus dem "Schriftstück" überhaupt nicht schlau.
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Mitglied: Dobby
07.08.2013 um 11:39 Uhr
Hallo,

die T-Com hier (nicht DE) macht es definitiv so. Gefragt wurde bzw. wird nicht.
Es kam ein Anruf und wurde mitgeteilt das ab Oktober kein ISDN mehr vorhanden sein wird.
Mal eine ganz andere Frage, wie soll denn bitte dann das Faxgerät oder der Faxserver angeschlossen werden?
Ich meine, irgend wo muss doch zwingend das Faxgerät angeschlossen werden, oder?

Gruß
Dobby
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Mitglied: MrNetman
07.08.2013 um 11:40 Uhr
die T-Com hier (nicht DE) macht es definitiv so. Gefragt wurde bzw. wird nicht. Es kam ein Anruf und wurde mitgeteilt das ab Oktober kein ISDN mehr vorhanden sein wird. Der ADM von T kam dann bei uns vorbei, krakelte kurz 2 Blätter voll und meinte zum Abschluss wir sollen uns schnell was Überlegen. Leider werde ich aus dem "Schriftstück" überhaupt nicht schlau.

Vielleicht kanst du uns Teile des Schriftstück bei den Details später zeigen.
Die Vorgehensweise ist aber nicht legal. Man kann es aber mal probieren.

Netman
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Mitglied: MrNetman
07.08.2013 um 11:42 Uhr
Ich meine, irgend wo muss doch zwingend das Faxgerät angeschlossen werden, oder?

An einer Telefonanlage kann man immer ein FAX anschließen. Egal ob ISDN, POTS oder VoIP. Ein Fax ist kaum etwas anderes als ein analoges Telefon.
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Mitglied: keine-ahnung
07.08.2013 um 11:47 Uhr
Zitat von MrNetman:
Die Vorgehensweise ist aber nicht legal. Man kann es aber mal probieren.
Das halte ich für ein Gerücht - warum soll das nicht legal sein können?

Die Telekom ist zur Versorgung mit einem Telefonanschluss verpflichtet. Dies wäre bei einer Umstellung auf VOIP gewährleistet. Ansonsten gilt für den Vertrag, der den ISDN-Anschluss begründet, das selbe wie für alle Verträge im Zivilrecht: sie können fristgerecht oder aus besonderem Grund auch einseitig gekündigt resp. auch einvernehmlich aufgelöst werden.

Wenn man sich da überfahren lässt ... ein wenig Widerstand (Wechsel zu einem anderen Anbieter androhen) könnte da schon helfen . Ich fürchte nur, dass nicht nur der Telekomiker auf dem Wisch unterschrieben hat ...

LG, Thomas
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Mitglied: Dobby
07.08.2013 um 12:25 Uhr
An einer Telefonanlage kann man immer ein FAX anschließen. Egal ob ISDN, POTS oder VoIP. Ein Fax ist kaum etwas anderes als ein analoges Telefon.
Das ist wohl richtig aber dann muss die Telefonanlage doch auch noch entweder an einen S0 Bus oder eine analoge Leitung
zum Versenden und Empfangen der Faxe angeschlossen werden, oder?

Gruß
Dobby
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Mitglied: chiefteddy
07.08.2013 um 12:30 Uhr
Hallo,

ich habe mir den ganzen Diskussionsverlauf angeschaut und stellte leider fest, dass alle über etwas reden aber keiner weiß so richtig, wo das Problem liegt.

Nicht als Kritik gemeint, aber es klang in einigen Post´s ja schon an: Was sind die Fakten?

"Der Anschluß wird auf VOIP umgestellt!" Was heißt das? Der Anbieter muß Euch doch sagen konnen, welche Übergabe-Schnittstelle er für den Kunden bereit stellt! Üblicher Weise ist das ein Uk0- oder Uk2-Anschluß, gegebenenfalls auch S0 oder S2M. An die kann man (fast) jede ISDN- TK-Anlage anschließen, also auch Deine Alte. Dass die T-Com dann auf IP bzw. VOIP umsetzt, kann Dir doch dann egal sein!

Also kläre, welcher Anschluß bei Dir bereitgestellt wird. Das muß man Dir mitteilen, dann das ist der gesetzlich vorgeschriebene Übergabepunkt und der muß vorhanden sein. Und ein "VOIP- Anschluß" als gesetzlich definierter Übergabepunkt, ist mir nicht bekannt. Was soll ich denn dort für ein Endgerät (Telefon) anschließen?

Dann kannst Du klären, ob Deine vorhandene TK-Anlage an diesen Anschluß paßt. Wenn JA, alles OK. Wenn NEIN, alte Anlage um- bzw. auf-rüsten oder neue TK-Anlage.

Kritsch sind alte FAX-Geräte. Die kommen häufig mit der Signalisierung an der simulierten ISDN-Schnittstelle nicht klar.

Problematisch sind auch automatische Wählgeräte in Alarm- oder Brandmelde-Anlagen. Auch die haben häufig Probleme mit der simulirten ISDN-Schnittstelle.

Bestimmte direkte Alarm-Aufschaltungen bei Feuerwehr bzw. Polizei funktionieren nur mit "klassischem" ISDN (brauchen eine "echte" Leitung, keine Paketvermittlung, wie bei VOIP). Hier gibt es dann ein "richtiges" Problem.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen
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Mitglied: Freundeskreis81
07.08.2013 um 12:43 Uhr
Zitat von keine-ahnung:
> Zitat von MrNetman:
> ----
> Die Vorgehensweise ist aber nicht legal. Man kann es aber mal probieren.
Das halte ich für ein Gerücht - warum soll das nicht legal sein können?

Die Telekom ist zur Versorgung mit einem Telefonanschluss verpflichtet. Dies wäre bei einer Umstellung auf VOIP
gewährleistet. Ansonsten gilt für den Vertrag, der den ISDN-Anschluss begründet, das selbe wie für alle
Verträge im Zivilrecht: sie können fristgerecht oder aus besonderem Grund auch einseitig gekündigt resp. auch
einvernehmlich aufgelöst werden.

Wenn man sich da überfahren lässt ... ein wenig Widerstand (Wechsel zu einem anderen Anbieter androhen) könnte da
schon helfen . Ich fürchte nur, dass nicht nur der Telekomiker auf dem Wisch unterschrieben hat ...

LG, Thomas

Unterschrieben wurde überhaupt nichts. Androhung von wegen Anbieter wechsel bringt auch nichts da das ganze Industriegebiet komplett abgeschalten wird (Also die Verteiler). Es ist sogar so, das wenn unsere nachbar Firmen schneller sind mit der Umstellung als wir, das ganze noch eher passieren wird. So ist eben die Vorgehensweise der T-Com HR.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
07.08.2013 um 12:45 Uhr
Zitat von chiefteddy:
Hallo,

ich habe mir den ganzen Diskussionsverlauf angeschaut und stellte leider fest, dass alle über etwas reden aber keiner
weiß so richtig, wo das Problem liegt.

Deswegen meine Rückfragen, insbesodnere nach der Übergabeschnittstelle.

Das kann die "blanke" Glasfaser sein. eine 100BaseT mit IP, oder viele S0s hinter einer Telefonanlage, je nachdem, was der Vertrag vorsieht. Schlimmstenfalls könnten es sogar einach nur SIP-zugangsdaten sein.

Also Butter bei die Fische:

Vertrag anschauen oder VB der telekom treten, damit die passenden Informationen rauspurzeln.

lks
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Mitglied: exchange
07.08.2013 um 12:57 Uhr
Hallo,
Fax ist nicht das gleiche wie Telefon, anderer Vergleich: Ist .mp3 das gleiche wie .wav?
Der Unterschied liegt in den Frequenzen. Beim Fax über VoIP (T.38) darf auch nicht zuschnell übermittelt werden, da die genutzte Bandbreite im Frequenzband dann breiter wird.
Einige neue Konica Minolta Kopierer gehen super - andere garnicht. Auf 9600 drosseln ist meistens immer notwendig. Das Problem ist auch, dass es manchmal geht und manchmal nicht.

Ich habe vor einigen Wochen bei sipgate VoIP getestet und für Sprache ist das Produkt, meiner Meinung nach, ausgereift. Problematisch wurde es bei mir mit einer Siemens HiPath und Clip no screening. Das habe ich nicht hinbekommen. Lag aber an der HiPath - offiziell unsupported.

Im Zwangsfall auch einen Anlagenanschluss migrieren oder für Fax noch einen analogen Anschluss nutzen.

Gruß
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Mitglied: chiefteddy
07.08.2013 um 13:39 Uhr
Zitat von Lochkartenstanzer:
Das kann die "blanke" Glasfaser sein. eine 100BaseT mit IP, oder viele S0s hinter einer Telefonanlage, je nachdem, was
der Vertrag vorsieht. Schlimmstenfalls könnten es sogar einach nur SIP-zugangsdaten sein.


Hallo,

blanke Glasfaser oder 100BaseT halte ich für unwahrscheinlich. Wenn ich einen "Telefon-Vertrag" abgeschlossen habe, bekomme ich auch einen "Telefon-Anschluß". Was das ist, steht im Gesetz (Telekommunikations blablabla -Verordnung). Sorry, aber manchmal ist ist der deutsche Regulierungswahn auch nützlich. Dieser "Telefon-Anschluß" ist die so genannte "1. TAE". Bis dort (einschließlich TAE) gehört alles dem Provider, danach kannst Du "machen, was Du willst".

Diese Problematik "kochte" erst kürzlich wieder hoch, als es um die Einführung eines "Zwangs-Routers" durch den Provider ging.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/TK-Endgeraetehersteller-lehnen-N ...

SIP-Zugangsdaten gehen schon mal gar nicht, denn dann hättest Du einen Nebenstellen-Anschluß an einer TK-Anlage, die der Provider betreibt.

Also, wie Du richtig sagtest: Butter bei die Fische. Was steht im Vertrag?


Mit freundlichen Grüßen

Jürgen
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Mitglied: MrNetman
07.08.2013 um 13:39 Uhr
> An einer Telefonanlage kann man immer ein FAX anschließen. Egal ob ISDN, POTS oder VoIP. Ein Fax ist kaum etwas anderes als ein analoges Telefon.
Das ist wohl richtig aber dann muss die Telefonanlage doch auch noch entweder an einen S0 Bus oder eine analoge Leitung zum Versenden und Empfangen der Faxe angeschlossen werden, oder?
Ein Telefax an einem S0 hat ja schon eine Konvertierung hinter sich. Es wurde von analog auf digital konvertiert. Und T4 Faxe sind zwar theoretisch vorhanden, es gibt aber kaum Unternehmen mit so etwas. Und wie die Verbindung weiter geht ist dem Medium egal. Am Ende steht wieder ein analoges Fax (T3) an einem analogen oder digitalen ISDN Anschluß.
Aber es gibt natürlich auch Faxdienste, die moderner sind. Analoge Faxgeräte mit ihrem nervenden Beep sind es nicht.

Ansonsten hat @chiefteddy den korrekten Wortlaut bemüht.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
07.08.2013 um 13:55 Uhr
Zitat von chiefteddy:

blanke Glasfaser oder 100BaseT halte ich für unwahrscheinlich. Wenn ich einen "Telefon-Vertrag" abgeschlossen habe,
bekomme ich auch einen "Telefon-Anschluß". Was das ist, steht im Gesetz (Telekommunikations blablabla
-Verordnung). Sorry, aber manchmal ist ist der deutsche Regulierungswahn auch nützlich. Dieser

Die Kroatische Telekom (T-Com HR) wird Dir was husten wegen deutscher Vorschriften.

lks
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Mitglied: chiefteddy
07.08.2013 um 14:18 Uhr
Zitat von Lochkartenstanzer:

Die Kroatische Telekom (T-Com HR) wird Dir was husten wegen deutscher Vorschriften.


Hallo,

habe ich hier etwas verpaßt? Wo liegt denn der Telefonanschluß?

Wenn wir hier nicht über Deutschland reden, sollten wir wohl erst einmal ISDN definieren. Reden wir über einen Euro-ISDN-Anschluß oder einen ISDN-Anschluß nach nationalem Standard (welchem?)?

1TR112 ist ein Betriebsstandard der Telekom. Warum sollte der nicht in Tochter-Unternehmen gelten.

Der (gesetzliche) Übergabepunkt (1. TAE) ist ja nicht nur eine technische Definition. Er ist entscheidend für die vertraglich vereinbarten Leistungen, Rechte und Pflichten. Also wir es definitiv auch in Kroatien so etwas geben. Und wenn es so etwas gibt, steht das auch im Vertrag und es gibt eine technische Spezifikation!

Und ohne diese Infos betreiben wir hier nur Glaskugel-Lesen.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen
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Mitglied: Lochkartenstanzer
07.08.2013 um 14:33 Uhr
Zitat von chiefteddy:
> Zitat von Lochkartenstanzer:
> ----

> Die Kroatische Telekom (T-Com HR) wird Dir was husten wegen deutscher Vorschriften.
>

Hallo,

habe ich hier etwas verpaßt? Wo liegt denn der Telefonanschluß?

Der TO erwähnte das nebenbei hier.

lks
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Mitglied: Lochkartenstanzer
07.08.2013 um 14:38 Uhr
Zitat von chiefteddy:
1TR112 ist ein Betriebsstandard der Telekom. Warum sollte der nicht in Tochter-Unternehmen gelten.

Wenn das Geld kostet. Da die Telekom inzwischen ein "privates" Unternehmen ist, wird die alles gewinnmnimierende unterlassen.

Der (gesetzliche) Übergabepunkt (1. TAE) ist ja nicht nur eine technische Definition. Er ist entscheidend für die
vertraglich vereinbarten Leistungen, Rechte und Pflichten. Also wir es definitiv auch in Kroatien so etwas geben. Und wenn es so
etwas gibt, steht das auch im Vertrag und es gibt eine technische Spezifikation!

ich stimme Dir zu, daß es sowas geben sollte. das hindert aber eine Unternehmen nicht daran, es anders zu machen, wenn die gesetzesmacht in diesem land zahnlos sein sollte oder gar auf Seiten des Unternehmens ist (wobei ich hier nichts unterstellen will).

Und ohne diese Infos betreiben wir hier nur Glaskugel-Lesen.

Da gewöhnt man sich irgendwann dran. Ist bei vielen Threads hier so. mit genügend Ironie oder Sarkasmus und einem guten Bier kommt man da gut durch.

lks
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Mitglied: keine-ahnung
07.08.2013 um 14:47 Uhr
Zitat von Freundeskreis81:
So ist eben die Vorgehensweise der T-Com HR.
Ooops.

Also Folgendes:

1. Danke sagen für die Umstellung!
2. Danke sagen für die rasche Umstellung!
3. Danke sagen für die rasche und vermutlich problemlose Umstellung.
4. Grüsse ausrichten an die Familie!
5. Liebe Grüsse ausrichten an die Familie!
6. Ganz doll liebe Grüsse an die Familie ausrichten!

Und jetzt kümmer Dich - es geht um Dein Leben

LG, Thomas
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Mitglied: Lochkartenstanzer
07.08.2013, aktualisiert um 16:20 Uhr
Zitat von keine-ahnung:
> Zitat von Freundeskreis81:
> ----
> So ist eben die Vorgehensweise der T-Com HR.
Und jetzt kümmer Dich - es geht um Dein Leben

Und bei manchen Geschäftspartnern, wie z.B. aus russischen, chinesischen, italienischen oder auch manchmal anderen Kulturkreisen ist die Frage nach alternativen Lieferanten ein absolutes No-Go, weil das als unhöfich gilt.

lks
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Mitglied: MrNetman
07.08.2013 um 17:08 Uhr
Respekt lks,

mit T-Com HR sofort zu wissen, dass der TO von einem neuen EU-Land spricht, in dem momentan so viele Bekannte von mir am Meer rum lungern ...
Aber die Fragen und Überlegungen, die wir hier gemacht haben, sind nicht umsonst. Mit etwas Vorwissen ausgestattet kann man leichter verhandeln als mit ohne alles.
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Mitglied: Dobby
07.08.2013 um 17:15 Uhr
Und bei manchen Geschäftspartnern, wie z.B. aus russischen, chinesischen, italienischen oder auch manchmal anderen Kulturkreisen ist die Frage nach alternativen Lieferanten ein absolutes No-Go, weil das als unhöfich gilt.
Jo das mag zwar so sein aber auf Fax und gute Sprachqualität im Geschäft verzichten kann man ja auch nicht, oder?

Gruß
Dobby
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Mitglied: Lochkartenstanzer
07.08.2013, aktualisiert um 19:42 Uhr
Zitat von Dobby:
> Und bei manchen Geschäftspartnern, wie z.B. aus russischen, chinesischen, italienischen oder auch manchmal anderen
> Kulturkreisen ist die Frage nach alternativen Lieferanten ein absolutes No-Go, weil das als unhöfich gilt.
Jo das mag zwar so sein aber auf Fax und gute Sprachqualität im Geschäft verzichten kann man ja auch nicht, oder?

Aber nur, wenn man auch die Betonschuhe von Luigi mag.

lks
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